DE2049884A1 - Hydrauliksystem - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
- F16H61/38—Control of exclusively fluid gearing
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Description
dr.ing. H. NEGENDANK · dipl-ing. H. HAUCK ■ dipl.-phys. W. SCHMITZ
TEL·. 36 74 88 TTND 3 6 4119
TE 1,EGR. NEGEDAFXTENT HAMBURG
TEL.3380588
HAMBURG,
9, Okt. J970
Borg-Warner Corporation
200 South Michigan Avenue,
Chicago, Illinois 60604
(V. St. v. A.)
200 South Michigan Avenue,
Chicago, Illinois 60604
(V. St. v. A.)
Die Erfindung bezieht sich auf ein Hydrauliksystem, das eine Pumpe veränderlicher Verdrängung, wie zum Beispiel eine Taumelscheibenpumpe,
aufweist, die so ausgelegt ist, daß die Neigung der Taumelscheibe veränderlich einstellbar ist. Durch Veränderung
des Neigungswinkels der Taumelscheibe wird der Hub der Pumpenkolben und damit auch die Verdrängung der Pumpe verändert.
Weiterhin ist ein Sensor- oder Meßgeberschieber vorgesehen, der zwischen zwei Arbeitsstellungen veränderlich einstellbar
ist und dazu dient, die Verdrängung der Pumpe in Abhängigkeit von Druckunterschieden zu steuern, die durch den Durchfluß
durch eine Öffnung veränderlicher Größe, einen sogenannten Katarakt, hervorgerufen werden. Der Meßgeberschieber bildet
somit eine bedarfsabhängige Steuerung, in dem der durch die
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veränderliche öffnung erfolgende Durchfluß das Antriebsmittel
für einen Flüssigkeitsmotor ist.
Die Übersteuerung der Durchflußsteuerung für die PumpenVerdrängung
wird durch Verwendung eines Drehmomentkompensators erzielt, der aus einem auf Druck und Verdrängung ansprechbaren
Schieber besteht, welcher eine Verringerung der PumpenVerdrängung
herbeiführt, wenn Pumpdruck und Verdrängung vorbestimmte Kombinationswerte überschreiten.
Der Meßgeberschieber ist sowohl auf Druck als auch auf Durchfluß ansprechbar, was durch Verwendung eines Überdrucksteuerventils
erreicht wird. Dadurch werden Druck, Durchfluß und Drehmoment der Pumpe gesteuert.
Ein Überschuß an Flüssigkeit wird vermittelt einer Vorrichtung
im Nebenstrom umgeleitet. Diese Vorrichtung kann aus einem getrennten Nebenstromventil oder einer dritten Arbeitsstellung
und entsprechenden öffnungen und Kanälen innerhalb des Meßgeberschiebers
bestehen. In jedem Fall wird der Flüssigkeitsüberschuß als Funktion von Signalen durch die entweder ein
zu großer Durchfluß, ein zu hoher Druck oder beides angezeigt wird, im Nebenstrom umgeleitet.
Die Erfindung wird nun anhand verschiedener Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
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Pig. 1 ist eine schemata.sehe Darstellung eines Pumpensystems
nach der Erfindung und zeigt eine Stellung des Kolbens des Meßgeberschiebers.
Pig. IA ist ein schematischer Ausschnitt und zeigt den Kolben
des Meßgeberschiebers in der zweiten Stellung. Pig. IB ist eine grafische Darstellung einer Kurve gleichbleibenden
Drehmoments (Verdrängung aufgetragen als Funktion des Drucks) und zeigt außerdem eine Nockenfläche mit zwei Neigungen,
welche gestatten, die PumpenVerdrängung entsprechend
zwei unterschiedlichen Funktionen von Druck und Verdrängung zu verringern.
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform
des in Fig.l dargestellten Systems, bei welcher der Drehmomentkompensator durch einen unterschiedlich ausgebildeten
Schieber ersetzt ist.
Fig. 2A ist eine Darstellung des auf Druck und Verdrängung ansprechbaren Schiebers der Fig.2, in einem größeren Maßstab.
Fig. 3 ist eine schematische Darstellung einer dritten Ausführungsform
mit einem dritten Typ des Drehmomentkompensators. Fig. 4 ist eine symbolische Darstellung einer abgeänderten
Ausführungsform des Meßgeberschiebers.
In den Figuren 1 und IA ist schematisch eine erste Ausführungsform
der Erfindung dargestellt, die eine Kolbenpumpe 10 aufweist, welche durch die Welle 11 von einem (nicht dargestellten)
Antrieb angetrieben wird. Die Welle 11 dreht eine
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zylindrische Trommel und verursacht eine Hin- und Herbewegung der Kolben 13 bei ihrem Eingriff mit einer Taumelscheibe 14.
Die Neigung der Taumelscheibe 14 ist veränderlich, wodurch die Verdrängung der Pumpe verändert wird. Dabei handelt es sich
um eine herkömmliche Pumpe veränderlicher Verdrängung, so daß sich weitergehende Erläuterungen erübrigen. Selbstverständlich
lassen sich für das hier beschriebene System auch Pumpen veränderlicher Verdrängung von unterschiedlicher Ausführung verwenden.
Die Taumelscheibe 14 ist Teil einer Verdrängungssteuervorrichtung,
die allgemein durch das Bezugszeichen 15 angegeben ist und außer der Taumelscheibe 14 einen ersten oder großen Steuerkolben
l6, einen zweiten oder kleinen Steuerkolben 17 und eine Beaufschlagungsfeder aufweist, welche den Steuerkolben 16 gegen
die Taumelscheibe I1J beaufschlagt.
Die Neigung der Taumelscheibe 14 und damit die Verdrängung der
Pumpe Io ist abhängig von der Flüssigkeitsmenge in dem ersten oder großen Steuerzylinder 19, der auf den Steuerkolben 16
einwirkt. Die Flüssigkeit innerhalb des Steuerzylinders 19 wird durch einen auf Druck und Verdrängung ansprechbaren Schieber
2o gesteuert. Der Schieber 2o dient zur Steuerung der Pumpenverdrängung in Bezug auf vorbestimmte Abgabedrücke und
gestattet somit eine Steuerung des der Pumpe zugeführten Drehmoments.
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Der Schieber 2o spricht auf Drücke an, weil das vorstehende Ende seines Schieberbundes oder Tauchkolbens 21 eine durch
Flüssigkeitsdruck beaufschlagbare Fläche 22 aufweist, die über die Rohrleitungen 24, 25, von denen Rohrleitung 24 mit der
Auslaßseite der Pumpe Io verbunden ist, dem Pumpenauslaßdruck
in der Ventilkammer 23 ausgesetzt ist. Der Kraft, die durch den Pumpenauslaßdruck auf die Schieberbundfläche 22 ausgeübt
wird, ist die Federkraft einer Feder 26 entgegengesetzt, welche diese Kraft mißt und einer Bewegung des Schieberbundes 21 entgegenwirkt.
Die Feder 26 und die Oberfläche 22 bilden zusammen eine durch Flüssigkeitsdruck und Einstellung betätigbare Vorrichtung,
und der auf Druck und Verdrängung ansprechbare Schieber 2o wird dadurch druckabhängig.
Der Schieber 2o ist gleichfalls abhängig von der Verdrängung durch die Einwirkung eines an der Taumelscheibe 14 befindlichen
Nockens 27 und eines dem Schieber 2o zugeordneten Nockenstößels 2 8. Durch Veränderung der Neigung der Taumelscheibe
wird der Nocken 27 gedreht und betätigt den Nockenstößel 28, so daß der letztere die Feder 26 in eine von der Verdrängung
abhängige Lage bringt. Wie somit ersichtlich, wird der auf Druck und Verdrängung ansprechbare Schieber 2o durch den (von
der Auslaßseite der Pumpe) abgegebenen Flüssigkeitsdruck eingestellt, in^dem dieser auf die Fläche 22 einwirkt und bei
ausreichender Größe den Schieberbund verschiebt und die Feder 26 zusammendrückt. Der Schieberbund wird in entsprechender
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Weise durch Einstellung der Feder 26 als Funktion der Pumpenverdrängung
eingestellt. Die gesamte Schiebervorrichtung, die aus dem Schieberbund des Schiebers 2o, der Feder 26, dem
Nocken 27 und dem Nockenstößel 28 besteht, bildet einen auf Druck und Verdrängung ansprechbaren Schieber, dessen Ausgang
aus veränderlichen Flüssigkeitswiderständen und -verbindungen besteht.
Während des Betriebes mißt der Schieber 2o den Pumpendruck und die PumpenVerdrängung. Auf der Basis der Kombination dieser
beiden Werte verringert der Schieber 2o entweder die Verdrängung der Pumpe Io oder veranlaßt die Verdrängungssteuerung
durch einen Differenzdruck- oder Wirkdruck-Meßgeberschieber 29, der weiter unten beschrieben ist. Wenn die Kombination aus dem
in der Kammer 23 herrschenden Druck (des Pumpenauslasses) und der Stellung des Nockenstößels 28 eine Verstellung des Schieberbundes
des Schiebers 2o in die in Fig.IA gezeigte Stellung gestattet, wird Flüssigkeit von dem Steuerzylinder 19 durch eine
Rohrleitung 3o, die öffnung 31, die öffnung 32 und eine Rohrleitung
33 an einen Sammelbehälter 34 abgegeben. Der kleine Steuerkolben 17 erzeugt dabei eine Kraft, durch welche die
Neigung der Taumelscheibe 14 verringert wird, was darauf zurückzuführen ist, daß der kleine Steuerkolben 17 durch die
Rohrleitungen 24, 25 und 35 ständig in Flüssigkeitsverbindung mit dem Pumpenauslaßdruck steht.
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Die Neigung der Taumelscheibe 14 kann der in Pig.l dargestellten
entgegengesetzt sein, in welchem Fall dem großen Steuerzylinder 19 Flüssigkeit zugeführt wird, um die PumpenVerdrängung
zu verringern. In diesem Fall ist die Öffnung 32 nicht mit dem Sammelbehälter 34, sondern mit der Druckseite der Pumpe
verbunden, und die Lage des Nockens 27 ist entgegengesetzt der in Fig.l dargestellten Lage.
Der Schieber 2o wirkt also dahingehend, daß er erstens die PumpenVerdrängung in der beschriebenen Weise verringert oder
zweitens die Steuerung der PumpenVerdrängung an den Meßgeberschieber
29 abgibt. Die in Fig.l dargestellte Lage des auf Druck und Verdrängung ansprechbaren Schiebers 2o bezieht sich
auf einen Fall, in dem die Kombination von Druck und Verdrängung
in
kein übermaßdarstellt,und bei dem/Schieber 2o der große Steuerkolben
16 mit dem Meßgeberschieber 29 zur Steuerung des Kolbens 16 und zur Steuerung der Pumpenverdrängung durch den Meßgeberschieber
29 verbunden ist.
Der Meßgeberschieber 29 ist ansprechbar auf ein Differenzdrucksignal
infolge der durch einen Flüssigkeitsdruck beaufschlagbaren Druckflächen 36, 37 an den entgegengesetzten Enden
seines Sehieberbundes und der Druckkammern 38 und 39-, die
mit entgegengesetzten Seiten einer Öffnung veränderlicher Größe (Katarakt) oder auf Durchfluß ansprechbaren Vorrichtung
4o in der mit der Auslaßseite der Pumpe verbundenen Rohrleitung
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ο -
24 durch Steuerleitungen 41, 42, 43 und 44 verbunden sind.
Der Katarakt 4o ist ansprechbar auf den Durchfluß und erzeugt ein Signal in der Form eines dem Durchfluß proportionalen
Druckabfalls. Der Katarakt 4o kann auch in der Rückleitung eines Systems angeordnet sein, das mit Rückstrom arbeitet.
Durch den Durchfluß durch die Rohrleitung 24 zu einem Flüssigkeitsmotor
45 wird an dem Katarakt 4o ein Differenzdruck erzeugt, der an die Druckflächen 36 und 37 des Meßgeberschiebers
29 angelegt wird. Ein Durchfluß durch den Katarakt 4o, der größer sit als der gewünschte Durchfluß, welcher durch die
Drosselung des Katarakts 4o vorgegeben wird, führt zu einer Herabsetzung des Flüssigkeitsdruckes in den Rohrleitungen 42,
43 und 44 gegenüber dem in den Rohrleitungen 24 und 41. Dadurch
wird eine Schieberfeder 46, welche den Schieberbund des Meßgeberschiebers 29 entsprechend der Zeichnungsdarstellung
nach links beaufschlagt, zusammengedrückt, so daß sich der Schieberbund entsprechend der Zeichnungsdarstellung nach rechts
in eine zweite Arbeitsstellung verschiebt und eine Flüssigkeitsverbindung zwischen dem Steuerzylinder 19 und dem Sammelbehälter
34A über die Rohrleitung 3o, die öffnung 31, eine Öffnung 48, eine Rohrleitung 49, eine öffnung 5o, eine öffnung
51 und eine Rohrleitung 52 herstellt.
Wenn der Durchfluß geringer i&t als der durch den Katarakt
4o vorgegebene gewünschte Durchfluß, kann die Feder 46 den
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Schieberbund des Schiebers 29 nach links in eine erste Arbeitsstellung
verschieben, in welcher eine Plussigkeitsdruckverbindung
zu dem Steuerzylinder 19 über die Rohrleitung 3o, die öffnung 31, die öffnung 48, die Rohrleitung 49, die öffnung 5o,
die öffnung 53 und eine Rohrleitung 54 hergestellt wird, welche
mit der unter Auslaßdruck stehenden Rohrleitung 54 verbunden
ist.
Der in Pig.l dargestellte Meßgeberschieber 29 weist gleich
große Druckflächen 36 und 37 auf, und die Feder 46 beaufschlagt
den Schieberbund (entsprechend der Zeichnungsdarstellung) nach
links, wenn die auf die Druckflächen 36 und 37 einwirkenden
Flüssigkeitsdrücke so hoch sind, daß das folgende Verhältnis gegeben ist: Flüssigkeitsdruck multipliziert mit der Fläche
36 minus Flüssigkeitsdruck multipliziert mit der Fläche 37 kleiner als die Kraft der Feder 46.
Andererseits kann auch die eine Druckfläche größer als die andere ausgebildet sein, um die Beaufschlagungskraft hervorzurufen.
In diesem Fall kann die Feder vorgesehen sein oder auch weggelassen werden, um die gewünschte Steuerung der
Pumpenverdrängung in Abhängigkeit von dem Druckdifferenzaignal zu erzielen.
Wenn die Neigung der Taumelscheibe 14 entgegengesetzt ist der in der Zeichnung dargestellten Neigung, würde die öffnung
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- Io -
53 mit dem Sammelbehälter 34A, und die öffnung 51 würde mit
der mit der Druckseite der Pumpe verbundenen Leitung 24 verbunden sein. Diese Verbindungsmöglichkeiten ergeben sich zusätzlich
zu den bereits beschriebenen Verbindungen für den Schieber 2o.
Das beschriebene System kann noch dadurch verbessert werden, daß der Nocken 27 durch einen Nocken mit zwei Neigungsflächen
oder zwei verschiedenen Steigungen in Abhängigkeit von der Winkeldrehung ersetzt wird. Die erste Neigungsfläche des
Nockens gestattet dann eine Verringerung der Pumpenverdrängung mit einer vorbestimmten gleichbleibenden Geschwindigkeit
in Bezug auf Drucksteigerungen, bis bei der Winkeldrehung des Nockens ein Punkt erreicht wird, an dem der Nockenstößel
2 8 auf eine zweite Neigungsfläche trifft. Die zweite Neigungsfläche gestattet eine Verringerung der PumpenVerdrängung mit
einer vorbestimmten gleichbleibenden Geschwindigkeit, die sich
von der für die erste Neigungsfläche erheblich unterscheidet.
Wie Fig.IB zeigt, arbeitet die Pumpe Io bei maximaler Verdrängung
entsprechend der Kurve 55 und bei einem vorgegebenen Druck entsprechend der Kurve 56. Am Schnittpunkt dieser
beiden Kurven wird die Verdrängung entsprechend der Kurve 57 verringert, welche ungefähr dem Drehmomentgrenzwert der mechanischen
Antriebsvorrichtung entspricht, wie durch die Kurve ■gleichbleibenden Drehmoments 58 angedeutet ist. Eine weitere
Verringerung der Verdrängung erfolgt entsprechend der Kurve
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59 durch Verwendung einer zweiten Neigungsfläche an dem Hocken
27, wodurch eine Druckkompensation mit einem verhältnismässig
scharf ausgeprägten Abscfialtpunkt erhalten wird, d.h.3 daß die
Verdrängung von dem Punkt 6o, dem Schnittpunkt der Kurven 57 und 59 auf im wesentlichen den Wert Null verringert wird, wobei
der Druckanstieg nicht so groß ist wie bei der Verdrängungsverringerung nach der Kurve 57·
Es ist eine Anordnung vorgesehen, welche den Erhalt einer scharf ausgeprägten Abschalt-Druckkompensation durch die Funktion
eines Überdruck-Steuerventils 61 und einer Düse oder Drosselstelle 62 gestattet. Das überdruckventil 61 öffnet sich bei
einem vorgegebenen Druck, so daß die Flüssigkeit zu dem Sammelbehälter 34b fließen und damit einen Druckabfall an der Drosselstelle
62 hervorrufen kann, wodurch der Schieberbund des Meßgeberschiebers aufgrund der Verringerung des Flüssigkeitsdruckes in der Rohrleitung 43, der Rohrleitung 44 und in der
Kammer 39 entsprechend der Zeichnungsdarstellung nach rechts verschoben wird. Durch die Verschiebung des Meßgeberschiebers
werden Flüssigkeitsverbindungen hergestellt, durch welche die Verdrängung der Pumpe in der vorstehend beschriebenen
Weise verringert wird.
Wenn gewünscht, kann ein Nebenstromventil 63 mit einem in
einer Bohrung 65 verschiebbaren Ventilkegel 64 vorgesehen und
so ausgelegt sein, daß es erste und zweite, im wesentlichen
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gleich große Druckflächen 66 bzw. 67 aufweist. Eine Feder hält den Ventilkegel 64 entsprechend der Zeichnungsdarstellung
in der linken Stellung, so daß die Verbindung zwischen dem Druck an der Auslaßseite der Pumpe in einer Kammer 69 und
einer in Verbindung mit einem Sammelbehälter 34C stehenden
Öffnung 7o gesperrt wird. Das Nebenstromventil 63 wird vermittels der Kraft der Feder 68 so eingestellt,daß es sich bei
Differenzdrücken öffnet, die etwas größer sind als die zur Betätigung des Meßgeberschiebers 29 benötigten Drücke, und
damit eine Stellung einnimmt, in der die Verdrängung verringert wird. Somit wirkt das Nebenstromventil 63 mit der Verdrängungssteuervorrichtung
zusammen bei der Steuerung der effektiven Ausgangsleistung der Pumpe lo, in^uem es etwa auftretende
vorübergehende Überschüsse von Flüssigkeit im Nebenstrom umleitet und damit die Stabilität des Systems erhöht.
Das Nebenstromventil 63 kann auch als steuerbares Überdruckventil arbeiten. Der durch den Durchfluß durch das Überdruckventil
61 hervorgerufene Druckabfall an der Düse oder Drosselstelle 62 verringert gleichzeitig den auf die Druckfläche
des Nebenstromventils 63 ausgeübten Druck, so daß sich der Ventilkegel 64 bewegen und die Kammer 69 mit dem Sammelbehälter
34C verbinden kann. Auf diese Weise steuert das Überdruckventil
6l sowohl den Meßgeberschieber 29 als auch das Nebenstromventil 63.
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Wenn die Lage einer Drosselstelle wie z.B. der Drosselstelle verändert wird, arbeitet das System in anderer Weise. Wenn an
der in Pig.l dargestellten Stelle eine weitere Drosselstelle verwendet wird, arbeitet das überdruckventil lediglich in der
Weise, daß es den Systemdruck durch Wechselwirkung mit dem Nebenstromventil 6j>
begrenzt.
Eine zweite Ausführungsform der Erfindung ist in den Figuren 2 und 2A schematisch dargestellt. Der Hauptunterschied zwischen
dieser Ausführung und der in Pig.l dargestellten besteht darin, daß der auf Druck und Verdrängung ansprechbare Schieber 2o
und der Steuerkolben 16 der bereits beschriebenen Ausführung durch einen auf Druck und Verdrängung ansprechbaren Schieber
76 ersetzt sind. Außerdem unterstützt eine Beaufschlagungsfeder 94 den kleinen Steuerkolben 17 im Sinne einer Vergrößerung der
Pumpenverdrängung.
Der auf Druck und Verdrängung ansprechbare Schieber 76 weist
(entsprechend den beiden Figuren 2 und 2A) einen Schieberbund 77, miteinander zusammenwirkende Abschnitte eines dazu koaxialen
Steuerkolbens 78* eine Feder 79 und eine Trennwand 80 in
der Steuerbohrung auf. Der Schieberbund 77 hat eine auf Flüssigkeitsdruck ansprechbare Fläche, die gleich groß ist der
Fläche des Schieberbundes 77, die durch die Trennwand 80 verschoben
wird. Der von der Pumpe abgegebene Druck wird über die Rohrleitungen 24 und 54 und eine Rohrleitung 81 einem Federraum
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82 zugeführt und wirkt auf die Druckfläche des Schieberbundes
77 ein. Durch den Widerstand der Feder 79 wird die durch den Druck erzeugte Kraft in ein Stellungssignal umgewandelt.
Wie somit gezeigt worden ist, ist der Schieber 76 druckabhängig
infolge der Wirkung der Feder 79» welche den Schieberbund
77 und die Druckfläche des Schieberbundes 77 beaufschlagt. Der
Schieber 76 ist außerdem verdrängungsabhängig (da die Axialstellung
des Steuerkolbens 78 von der Lage der Taumelscheibe 14 abhängt). Der in Berührung mit der Taumelscheibe stehende
Steuerkolben 78 ist verstellbar, um die Pumpenverdrängung zu
verändern.
Wie bereits für die erste Ausführungsform beschrieben wurde,
steigert und verringert der Meßgeberschieber 29 während des
Betriebes die Verdrängung der Pumpe Io entsprechend dem Differenzdruck,
der durch den Katarakt 4o vorgegeben wird. In der nunmehr betrachteten Ausführungsform verläuft der Durchflußweg
von der Rohrleitung 49 zu einer Steuerkolbenkammer 83·
Der Meßgeberschieber ist in der Lage, die Stellung des Kolbens
78 vermittels eines Durchflußkanals zu steuern, der aus der Rohrleitung 49, einer Kolbennute 84, einer quer durch den
Kolben durchgeführten Queröffnung 85, einer Schieberbundausnehmung
86, einer Steueröffnung 87 und einem zu der Kammer
83 führenden Längskanal 88 besteht.
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Der von dem Meßgeberschieber 29 zur Kammer 83 führende Durchflußkanal
kann durch den^ Schieber 76 als Funktion der Relativstellung
des Schieberbundes 77 und des mit diesem zusammenwirkenden Abschnittes des Steuerkolbens 78 gesperrt werden.
Dieser Durchflußkanal von dem Meßgeberschieber 29 zur Kammer 83 ist gesperrt, wenn der Widerstand der Feder 79 durch eine
Zunahme des Pumpendruckes überwunden und der Schieberbund 77 in die Bohrung 89 hineinbewegt wird, und seinerseits eine Verbindung
zwischen den öffnungen 85 und 87 sperrt.
Eine zusätzliche, in die Bohrung 89 hinein gerichtete Bewegung des Schieberbundes 77, die durch eine Zunahme des Pumpendrucks
hervorgerufen wird, hat die Ausbildung eines Durchflußweges zur Folge, der von dem Pederraum 82 zur Kammer 83 über die
Querbohrungen 9o, eine Längsbohrung 91 und eine ringnutförmige
Querausnehmung 92 zu der öffnung 87 und dem Längskanal 88 verläuft,
über diese Verbindung wird der Pumpendruck von der Rohrleitung 8l und dem Pederraum 82 in die Kammer 83 übertragen,
wobei die unter Druck stehende Flüssigkeit die Pumpenverdrängung durch Verschiebung des Kolbens 78 in Richtung der
Taumelscheibe 14 verringert. Dieser Vorgang hält solange an, bis die Kombination aus Pumpendruck und -Verdrängung innerhalb
annehmbarer Grenzwerte liegt.
Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform einer in den
Rahmen der Erfindung fallenden Pumpensteuerung. In Fig. 3
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sind gleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen wie in den Figuren 1 und 2 bezeichnet. Ein Hauptunterschied in Fig.3
gegenüber den Figuren 1 und 2 besteht im Aufbau des auf Druck und Verdrängung ansprechbaren Schiebers 12o und dessen Rückkopplungsvorrichtung.
Die auf Flüssigkeitsdruck ansprechbare Fläche 122 besteht aus dem vorstehenden Ende des Tauchkolbens
oder Plungers 95 und ist nicht wie in Fig.l ein Teil des Schieberbundes 21. Die Druckfläche 122 des Tauchkolbens 95
wirkt mit einer Feder 96 zusammen und bildet einen Flüssigkeitsdruck-zu-Stellung-Wandler,
der auf den Flüssigkeitsdruck in der Kammer 123 ansprechbar ist. Das erhaltene Stellungs-Ausgangssignal,
welches durch die Stellung des Tauchkolbens 95 vorgegeben wird, wird mit dem die Pumpenverdrängung anzeigenden
Rückkopplungssignal durch Zwischenschaltung der Verbindungsglieder
97 und 98 und deren Drehpunkte 99, loo, lol und Io2
kombiniert, wodurch ein Schieberbund 121 über ein Verbindungsglied Io3 und einen Drehpunkt Io4 betätigt wird.
Ein zweiter Unterschied der Ausführung von Fig.4 besteht in
der Verbindung des Schiebers 12o mit dem Meßgeberschieber 29. Der Schieber 12o in Fig.3 ist ein Zweiweg-Drehmoment- oder
Druck-Verdrängungsschieber, der parallel mit dem Meßgeberschieber 29 geschaltet ist. Der Schieber 12o kann eine Verringerung
der Verdrängung der Pumpe Io bewirken, auch wenn der Meßgeberschieber
29 durch die Beaufschlagungsfeder 46 in die linke Stellung betätigt ist. Das Vermögen des Meßgeberschiebers 29,
die
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Verdrängung der Pumpe Io zu steigern, wird durch den Schieber
29 begrenzt, der einen begrenzten Durchgangswiderstand aufweist, oder durch eine Drosselstelle. Durch Verwendung einer
Drosselstelle Io5 oder einer Drosselstelle I06 wird der von
dem Kolben 16 durch den Meßgeberschieber 29 abgegebenen Flüssigkeit
ein ausreichend hoher Widerstand entgegengesetzt, so daß der Schieber 12o die Verdrängung der Pumpe Io durch Umleitung
der Druckflüssigkeit in den Steuerzylinder 19 verringern kann. Dieser Typ von Schieberverbindung läßt sich auch verwenden
mit der in Fig.l dargestellten Taumelscheibenneigung. In diesem Fall steuert der Schieber 12o den Zufluß von dem Zylinder
19 zu dem Sammelbehälter, und die Drosselstelle, welche den
Durchgangswiderstand des Meßgeberschiebers 29 begrenzt, besteht entweder in der dargestellten Weise aus der Drosselstelle
Io5 oder aus einer Drosselstelle in der Rohrleitung Io7.
Ein dritter Unterschied der Anordnung von Fig.3 besteht in der
Anordnung der auf den Durchfluß ansprechbaren Vorrichtung 4o. Die Durchflußvorrichtung 4o ist in der Rückleitung I08 zwischen
dem Flüssigkeitsmotor 45 und einem Sammelbehälter I09 angeordnet.
Dieser Aufbau macht erforderlich, daß das Überdruck-Steuerventil 6l in einer solchen Weise angeordnet ist, daß es
der Kammer 38 des Meßgeberschiebers 29 Flüssigkeit zuführt und nicht zur Beseitigung des Überdruckes in der Kammer 39
dient, wie es bei den Anordnungen der Figuren 1 und 2 der Fall ist. Die Drosselstelle Ho wirkt mit dem Überdruck-Steuerventil
109818/1352 "l8"
6l zusammen, um den Durchfluß von der Kammer 38 zu dem Sammelbehälter
Io9 durch die Rückleitung I08 zu begrenzen, damit der
Durchfluß durch das Überdruck-Steuerventil 61 ausreichend hoch ist, um einen Druck in der Kammer 38 aufzubauen, durch den die
von der Feder 46 ausgeübte Kraft überwunden wird. Die Drosselstelle
111 wirkt mit dem Überdruck-Steuerventil 61 zusammen, um einen Druckabfall zur Betätigung des Nebenstromventils 63
zu erzeugen.
Dabei ist zu beachten, daß die Kammer 39 des Meßgeberschiebers 29 durch die Rohrleitungen 112 und I08 mit dem Sammelbehälter
Io9 verbunden ist. Es ist ersichtlich, daß die Arbeitsweise der Anordnung von Fig. 3 die gleiche ist, wenn die Kammer 39
zur freien Atmosphäre hin entlüftet wird. Auch in diesem Fall wird der Meßgeberschieber 29 durch einen Differenzdruck, d.h.
durch den Unterschied zwischen dem durch die Durchflußvorrichtung oder den Katarakt übertragenen Drucksignal und dem
Atmosphärendruck betätigt. Dabei erzeugt der Katarakt 4o in der Anordnung von Fig. 3 nur ein einziges Drucksignal, wenn
das Drucksignal in der Rohrleitung I08 zwischen Katarakt 4o
und Sammelbehälter Io9 den Wert Null hat. Somit liefert der Katarakt 4o ein dem Durchfluß proportionales Drucksignal.
Auch wenn die von der Durchflußvorrxchtung oder dem Katarakt
4o abgegebenen Differenzdrücke zur Betätigung des Meßgeberschiebers 29 verwendet werden, ist ersichtlich, daß das
Drucksignal aus dem Unterschied der Drücke in den Steuer-
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- 19 -
leitungen 112 und 113 bestehts und daß dieses Drucksignal den
Meßgeberschieber 29 betätigt und ihn von einer ersten Arbeitsstellung in eine zweite Arbeitsstellung verstellt.
In Fig.4 ist ein Meßgeberschieber vom Nebenstromtyp 229 dargestellt,
der aus einer abgeänderten Ausführungsform des in
Fig.2 dargestellten Meßgeberschiebers 29 besteht und eine zusätzliche
dritte Arbeitsstellung aufweist, vermittels welcher ein übersihuß von Flüssigkeit umgeleitet werden kann. Der in
Fig.4 dargestellte Meßgeberschieber vom Nebenstromtyp 229
befindet sich in der Neutralstellung, die durch den Block 2ol dargestellt ist, in welcher die Flüssigkeitsverbindung zwischen
der Rohrleitung 49 und den Rohrleitungen 52, 2o7A und 2o7B
gesperrt ist, wodurch die Flüssigkeit in der Steuerkolbenkammer 83 blockiert wird, welche mit der Rohrleitung 49 verbunden
ist (Figuren 2 und 2A). Der Meßgeberschieber 229 wird durch die Stellvorrichtungen 2o2 und 2o3 und die Beaufschlagungsfeder
2o4 in seine Arbeitsstellungen gebracht. Die Stellvorrichtungen 2o2 und 2o3 entsprechen jeweils den Flächen 36 bzw. 37
und den Kammern 38 und 39 der Fig.2.
Der Meßgeberschieber 229 wird durch die Beaufschlagungsfeder
2o4 in seine erste Arbeitsstellung gebracht, wenn der Flüssigkeitsdruck
in den Stellvorrichtungen 2o2 und 2o3 sich einem vorbestimmten Differenzdruck nähert. Diese erste Arbeitsstellung
ist durch den Block 2o5 dargestellt. Die in der Kolben-
109818/135 2 -2o-
- 2ο -
kammer 83 eingeschlossene Flüssigkeit (Figuren 2 und 2A) wird dann durch die Rohrleitung 49, den Schieberverbindungskanal
2o6 und die Entlüftungsöffnung 2o7 zum Sammelbehälter 3*JA abgegeben. Durch Abgabe der Flüssigkeit aus der Kammer
läßt sich die Pumpenverdrängung steigern (Fig.2), wodurch
eine Zunahme des Durchflusses und eine Zunahme des Druckabfalles an dem Katarakt 1Jo erhalten werden und der Meßgeberschieber
229 in seine Neutralstellung zurückbewegt wird.
In gleicher Weise wird der Meßgeberschieber 229 in die zweite oder zur Verringerung der Pumpenverdrängung dienende Stellung
2o8 gebracht, wenn der Flüssigkeitsdruck innerhalb der Stellvorrichtung 2o2 ausreichend hoch ist, um die durch die Stellvorrichtung
2o3 und die Feder 2o4 erzeugte kombinierte Kraft
zu überwinden. In der Stellung 2o8 verbindet der Durchlaß 2o8A die Druckleitung 52 mit der Rohrleitung 49, so daß die
PumpenVerdrängung verringert wird.
ψ Der Block 2o9 zeigt eine dritte Arbeitsstellung, die bis
jetzt noch nicht beschrieben worden ist. Ein über den zur Einstellung des Meßgeberschiebers 229 erforderlichen Differenzdruck
hinaus vorhandener Druckunterschied zwischen den Rohrleitungen 41 und 44 bewirkt eine Verschiebung des Meßgeberschiebers
229 in die dritte Arbeitsstellung 2o9. In der dritten Arbeitsstellung wird der Druck in der Rohrleitung 52
dem Schieberdurchlaß 21o zugeführt, gelangt über den Kanal
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211 und die Rohrleitung 49 zu der in Fig.2 dargestellten
Kammer 83, so daß die Pumpenverdrängung verringert wird, und gelangt zu dem Kanal 212 und der Entlüftungsöffnung 2o7A, wodurch
überschüssige Flüssigkeit im Nebenstrom umgeleitet wird.
Eine durch den Block 213 dargestellte vierte Arbeitsstellung kann dazu verwendet werden, eine etwas stärker idealisierte
Kombination einer großen Durchflußfläche zu erhalten. Der Wert der vierten Arbeitsstellung besteht darin, daß ein zusätzlicher
Nebenstromweg erhalten wird, da ein Nebenstrom sowohl durch
den Kanal 214 und die Entlüftungsöffnung 2o7B als auch durch den Kanal 211 und die Entlüftungsöffnung 2o7A wie in der Stellung
2o9 erfolgt.
Es ist ersichtlich, daß der Meßgeberschieber vom Nebenstromtyp 229 die gleiche Funktion wie das Nebenstromventil 63
der Fig.2 ausübt, und daß er auf die gleichen Signale, d.h. überdruck und StrömungsÜberschuß ansprechbar ist. Daher kann
bei Verwendung eines Nebenstrom-Meßgeberschiebers 229 das in Fig.2 dargestellte Nebenstromventil 63 in dem System der
Fig.2 in Fortfall kommen.
- 22 1 0981 8/1352
Claims (1)
- _ 22 -Patentansprüche\ 1.1Hydraulisches System mit einer Pumpe veränderlicher Verdrängung und einer mit dieser verbundenen und durch die Flüssigkeit betätigbaren Verdrängungssteuervorrichtung, sowie einer in dem System angeordneten, zur Messung des Durchflusses in einem Teil des Systems und zur Erzeugung eines dem Durchfluß proportionalen Signals dienende, auf den Durchfluß ansprechbaren Vorrichtung, gekennzeichnet durch einen durch Flüssigkeitsdruck betätigbaren Meßgeberschieber (29), der mit der Durchflußvorrichtung (4o) und der Verdrängungssteuervorrichtung (15) verbunden ist, welche zur Steuerung der Pumpenverdrängung in Abhängigkeit von dem Signal und durch Steuerung des in der Verdrängungssteuervorrichtung befindlichen Flüssigkeitsvolumens dient, und durch einen auf Druck und Verdrängung ansprechbaren Schieber (2o, 76), der mit dem Meßgeber (29) betriebsmässig in Verbindung steht, mit der Verdrängungssteuervorrichtung (15) verbunden ist und bei Veränderung des Abgabedruckes und der Verdrängung der Pumpe über vorbestimmte Grenzwerte hinaus zur Steuerung der Verdrängung der Pumpe (lo) dient.2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Nebenstromvorrichtung (63, 29) vorgesehen ist, die mit der Verdrängungssteuervorrichtung (15) zur Steuerung der Verdrängung der Pumpe (lo) zusammenwirkt.- 23 -109818/1352. 2Ü498843. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenstroravorrichtung (63, 29) mit der Durchflußvorrichtung (2Jo) verbunden und auf das Signal ansprechbar ist, um einen Plüssigkeitsüberschuß im Nebenstrom umzuleiten.4. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf Druck ansprechbares und zur Erzeugung eines zweiten Signals dienendes Ventil (6l) vorgesehen und daß die Nebenstromvorrichtung (63, 29) auf das zweite Signal ansprechbar ist, um einen Flüssigkeitsüberschuß im Nebenstrom umzuleiten.5. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßgeberschieber (29) durch Flüssigkeit in eine erste und eine zweite Arbeitsstellung (2o5 bzw. 2o8) betätigbar ist und zur Steuerung der Pumpenverdrängung dient, und daß die Nebenstromvorrichtung (29) eine dritte Arbeitsstellung (2o9) des Meßgeberschiebers aufweist, wobei der Meßgeberschieber (29) auf das Signal ansprechbar und in die dritte Arbeitsstellung bringbar ist, um einen Flüssigkeitsüberschuß im Nebenstrom umzuleiten.6. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßgeberschieber (29) eine durch Flüssigkeitsdruck beaufschlagbare Druckfläche (36) und eine zur Betätigung in die erste und die zweite Arbeitsstellung (2o5 bzw. 2o8) und. - 2k -10981 8/ 1 352zur Steuerung der Verdrängung der Pumpe (lo) in Abhängigkeit von dem Signal und unabhängig von der Arbeitsstellung des Meßgeberschiebers dienende Beaufschlagungsfeder (46) aufweist.7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckquelle (45) und ein Sammelbehälter (34) für Flüssigkeit vorgesehen sind, und daß der Meßgeberschieber (29) in einer solchen Weise betätigbar ist, daß er bei Verstellung in die eine Arbeitsstellung eine Flüssigkeitsverbindung zwischen der Verdrängungssteuervorrichtung (15) und der Druckquelle herstellt, und die Flüssigkeitsverbindung zwischen der Verdrängungssteuervorrichtung (15) und dem Sammelbehälter unterbricht.8. System nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Meßgeberschieber und der auf Druck und Verdrängung ansprechbare Schieber hintereinander mit der Verdrängungssteuervorrichtung verbunden sind (Fig.l).9. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßgeberschieber und der auf Druck und Verdrängung ansprechbare Schieber parallel mit der Verdrängungssteuervorrichtung geschaltet sind (Fig.3).- 25 1098 18/135210. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der auf Druck und Verdrängung ansprechbare Schieber eine auf Flüssigkeitsdruck ansprechbare Vorrichtung und eine mechanische Verbindung (27, 28) mit der Verdrängungssteuervorrichtung aufweist, die in einer solchen Weise betätigbar ist, daß sie das Ansprechverhalten des Schiebers gegenüber Flüssigkeitsdruck verändert.11. System nach Anspruch Io, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Flüssigkeitsdruck ansprechbare Vorrichtung aus einem federbelasteten Schieberbund (21) besteht, dessen eine Endfläche (22) dem von der Pumpe (Io) abgegebenen Druck ausgesetzt ist, und daß die mechanische Verbindung mit der Verdrängungssteuervorrxchtung aus der Feder (26) besteht, welche den Schieberbund beaufschlagt.12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hocken (27) betriebsmässig mit der Verdrängungssteuervorrichtung verbunden ist und einen Teil der mechanischen Verbindung bildet.13. System nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken Mehrere Neigungsflächen aufweist (Fig.IB), wobei der auf Druck und Verdrängung ansprechbare Schieber (2o) bei einer bestimmten Verdrängung eine größere Empfindlichkeit gegenüber einem bestimmten Betrag der Verdrängungs-- 26 -1098 18/1352- 26 änderung als bei einer anderen Verdrängung aufweist.14. System nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängungssteuervorrichtung einen zur Betätigung der Vorrichtung dienenden Steuerkolben (78) aufweist, und der auf Druck und Verdrängung ansprechbare Schieber (76) koaxial zu dem Steuerkolben (78) angeordnet ist und mit diesem zusammenwirkende Abschnitte aufweist.15. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flüssigkeitsmotor (45) und den Motor mit der Pumpe (lo) verbindende Rohrleitungen (24, I08, Fig.3)· vorgesehen sind, der Differenzdruck-Meßgeberschieber (29) eine erste und eine zweite, durch Flüssigkeitsdruck beaufschlagbare Druckfläche (36, 37), die zur Verstellung vermittels Flüssigkeitsdruck von einer ersten in eine zweite Arbeitsstellung dienen, und eine Beaufschlagungsvorrichtung (46) aufweist, durch welche der Meßgeberschieber (29) in die erste Arbeitsstellung (2o5) beaufschlagbar ist, wenn auf beide Flächen gleiche Drücke einwirken, die Durchflußvorrichtung (4o) in der einen Rohrleitung angeordnet ist und zur Erzeugung eines dem Durchfluß in dieser Rohrleitung proportionalen Differenzdrucksignals dient, und daß die erste und die zweite Fläche auf entgegengesetzten Seiten der Durchflußvorrichtung (4o) durch eine erste bzw. eine zweite Steuerleitung (41, 42) betriebsmässig mit der Rohrleitung109818/1352 -27-verbunden sind.16. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Nebenstromvorrichtung (63) mit dem Differenzdruckmeßgeberschieber verbunden, auf das Signal ansprechbar ist und dazu dient, Flüssigkeit im Nebenstrom umzuleiten, wenn der Durchfluß in der Rohrleitung zu groß ist, und ein auf Druck ansprechbares Steuerventil (61) mit der Nebenstromvorrichtung verbunden und zur Betätigung derselben ausgebildet ist, wobei das Steuerventil und die Nebenstromvorrichtung zusammen mit der einstellbaren Verdrängungssteuervorrichtung (15) zur Steuerung der effektiven Ausgangsleistung der Pumpe veränderlicher Verdrängung durch Nebenstromumleitung von der Pumpe abgegebener überschüssiger Flüssigkeit dienen.17. System nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Rohrleitung eine Zuleitung für Flüssigkeit ist, durch welche unter Druck stehende Flüssigkeit von der Pumpe dem Motor zuführbar ist, und daß die Durchflußvorrichtung (4o) in der Zuleitung angeordnet ist und zur Erzeugung eines dem Durchfluß in der Zuleitung proportionalen Differenzdrucksignals dient.18. System nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Differenzdruckvorrichtung (1Io) eine auf das Signal zur Nebenstromumleitung überschüssiger Jclüsai^keit an-109818/1352 -28-sprechbare Nebenstenvorrichtung (63) verbunden und in dem System außerdem eine zur Erzeugung eines zweiten Signals dienende Vorrichtung (61) angeordnet ist und die letztgenannte Vorrichtung (61) mit dem Meßgeberschieber (29) und der Nebenstromvorrichtung verbunden ist, wobei die Verdrängungssteuervorrichtung vermittels des Meßgeberschiebers in Verbindung mit der Nebenstromvorrichtung zur Steuerung der effektiven Ausgangsleistung der Pumpe in Abhängigkeit von beiden Signalen dient.1 0981 8/ 1 352
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