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DE2129654A1 - Pflanzenextrakte von Flavanololigomeren und ein Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Pflanzenextrakte von Flavanololigomeren und ein Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE2129654A1
DE2129654A1 DE19712129654 DE2129654A DE2129654A1 DE 2129654 A1 DE2129654 A1 DE 2129654A1 DE 19712129654 DE19712129654 DE 19712129654 DE 2129654 A DE2129654 A DE 2129654A DE 2129654 A1 DE2129654 A1 DE 2129654A1
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Germany
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oligomers
flavanol
ketone
water
extraction
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Auf Nichtnennung Antrag
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Societe Civile dInvestigations Pharmacologiques dAquitaine
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Societe Civile dInvestigations Pharmacologiques dAquitaine
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Publication date
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/33Heterocyclic compounds
    • A61K31/335Heterocyclic compounds having oxygen as the only ring hetero atom, e.g. fungichromin
    • A61K31/35Heterocyclic compounds having oxygen as the only ring hetero atom, e.g. fungichromin having six-membered rings with one oxygen as the only ring hetero atom
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/04Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring
    • C07D311/58Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring other than with oxygen or sulphur atoms in position 2 or 4
    • C07D311/60Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring other than with oxygen or sulphur atoms in position 2 or 4 with aryl radicals attached in position 2
    • C07D311/62Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring other than with oxygen or sulphur atoms in position 2 or 4 with aryl radicals attached in position 2 with oxygen atoms directly attached in position 3, e.g. anthocyanidins

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Description

PATENTANWALT?
DR. ING. A.VAN DER WERTH D R. FRAN Z LEDERER
121 HAMBURG 9O 8 MÖNCHEN 8O
W1LSTORFER ST*. 33 - TEL. (0*111 77O86I LUCiLE-CRAHN-STR St2 - TEL-(OStII ** ÖS «6
München, 15. Juni 1971
Societe Civile d*Investigations Pharmacolögiques d'Aquitaine 53 rue de Son-Tay, 33-BORDEAUX, Frankreich
Pflanzenextrakte von Flavanololigomeren und ein Verfahren zu
ihrer Herstellung.
Die vorliegende Erfindung betrifft Pflanzenextrakte von Flavanololigomeren und ein Verfahren zu ihrer Herstellung. Die ausgehend von verschiedenen Pflanzen erhaltenen Extrakte liegen in Form von in Wasser leicht löslichen, schwach gelbchamois, gelb-orange oder gelb-rosa gefärbten Pulvern vor. Sie enthalten Gemische in verschiedenen, aber für jede Pflanze bestimmten Mengen von 3-Flavanolen und aus 2-5 identischen oder verschiedenen Molekülen aufgebauten Flavanololigomeren.. Die wichtigsten Flavanololigomeren sind die pimeren der Formel
bu/he .. * - 2 -
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in der die Kerne A, B, A1 und B* jeweils einen oder mehrere Sub st itu entert enthalten können, und zvrar Hydroxylgruppen und/oder Methoxygruppen r die global mit R bezeichnet werden. Sie enthalten keine Produkte mit einem hohen Polymerisationsgrad. Die Extraktion von Flavanolen ist schon in mehreren früheren «Patenten beschrieben worden, wie z.B. in den französischen Patentschriften 968 589, 1 036 922 und 1 427 100. Es handelt sich dabei um Extraktionen, die mit Wasser oder einem organischen Lösungsmittel im allgemeinen in der Hitze durchgeführt werden und die zur Herstellung von chemisch gut abgegrenzten Produkten führen, deren Struktur die der 3,4-Hydroxyflavandiole ist "in ihren weniger polymerisieren Formen, die insbesondere aus dem Monomeren und den Dimeren, Trimeren, Tetrameren und Pentameren bestehen" (französische Patentschrift 1 427 100). Nun haben neuere Arbeiten (Lacaze P., Recherches sur les anthocyanogenes oligomeres de la vigne et du vin, Pharmaciedissertation, Bordeaux (1970), Weinges K., Procyanidin aus Früchten, Justus Liebigs Ann. Chem. 111 > (1968) , Seite 184 ff) gezeigt, daß die- Zusammensetzung der Flavanon-Gemische, die die Pflanzen ent-
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halten, in Wirklichkeit viel komplexer ist: Das Vorliegen von 3-FlavanoleriKatechinverbindung/-; ist durch Labormethoden, wie die' Papierchromatographie, nachgewiesen worden und es ist festgestellt worden, daß die Gemische weit davon entfernt sind, ausschließlich die Monomeren oder Oligomeren einer· einzigen Komponente zu enthalten, und daß sie neben diesen homogenen Formen Mischpolymere von zwei oder mehreren Flavanolen enthalten, d.h. aus 2-5 kondensierten Molekülen aufgebaute heterogene Oligomere. Diese verschiedenen in den Pflanzen vorliegenden Monomeren .und Oligomerenbilden in ihrer Gesamtheit eine homogene Gruppe, die man als Flavanololigomere bezeichnet.
Ihre globale Extraktion, die bisher noch nicht durchgeführt worden ist und die das eine der Ziele der vorliegenden Erfindung ist, hat sich in technologischer Hinsicht ganz und gar als wünschenswert erwiesen und stellt einen erheblichen Fortschritt gegenüber den bisherigen Methoden dar, weil man mit ihr über eine Herstellung verfügt, bei der die Substanzen schließlich in einem Zustand vorliegen, in dem diese verschiedenen Substanzen in der Pflanze enthalten sind, nämlich in dem allein natürlich stabilen Zustand.
Außerdem verfügt man jetzt über analytische Verfahren, die eine relative Abschätzung der Wichtigkeit der verschiedenen Bestandteile ermöglicht und man kann infolgedessen die Zusammensetzung der verschiedenen erhaltenen Extrakte in befriedigendem Maße bestimmen.
Ein zweiter Geacnstand der Erfindung besteht also in einen Fx-
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traktionsverfahren von Flavanololigomeren aus Pflanzen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man die Extraktion mit Hilfe eines Gemisches von Wasser und mindestens einem Keton in Mengen von etwa 1 Vol.-Teil Wasser auf 0,2 - 2 Vol.-Teilen Keton bei Umge-
von
bungstemperatur durchführt, daß man das Keton/der erhaltenen Lösung unter vermindertem Druck abdestilliert, daß man der erhaltenen "wässrigen Lösung Natriumchlorid bis zur Sättigung zusetzt, um die Ausfällung der kondensierten Tannine, die man abfiltriert, zu bewirken, daß man die Flavanololigomeren aus ihrer wässrigen Lösuna mit Hilfe eines mit mit Natriumchlorid gesättigtem Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittels, in dem die Flavanololigomeren löslich sind, extrahiert und daß man die Flavanololigomeren nicht der Gefahr aussetzt, zu denaturieren, daß man die erhaltene organische Lösung der Flavanololigomeren entwässert, daß man die Flavanololigomeren ausfällt, indem man zu ihrer organischen' Lösung eine mit dem organischen Extraktionslösungsmittel unbegrenzt mischbare Flüssigkeit, in der aber die Oligomeren unlöslich sind, zugibt und daß man den erhaltenen Niederschlag sammelt·und trocknet.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren ist also das im wesentlichen verwendete Extraktionslösungsmittel ein Gemisch von Wasser und mindestens einem Keton, wie Aceton, Dioxan, Methylethylketon usv/J , in solchen Mengen, daß die Extraktion die besten Ausbeuten liefert. Man hat tatsächlich beobachtet, daß diese Flavanololigomeren, obwohl sie teilweise in Wasser und den genommenen Ketonen separat löslich sind, in dem Gemisch, das etwa 0,2 - 2 Vol.-Teile
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Keton auf 1 Vol.-Teil Wasser enthält, viel löslicher sind, be-
und zwar
sonders die heterogenen Oligomeren Xn. dem Maße, daß die Extraktion mit einem solchen Lösungsmittelgemisch bei Umaebungstemperatur durchgeführt v/erden kann, was jede Veränderung in Form einer hohen Polymerisation der gegenüber Hitze empfindlichen Flavanolextrakte, wie 3-Flavanolen, ausschließt. Die Wahl der Lösungsmittel und die Art ihrer Verwendung ermöglicht außerdem die Gesamtflavanole einer Pflanze zu extrahieren, indem ihre jeweiligen Mengen, wie sie in der Pflanze vorliegen, gewonnen werden, ohne daß die eine oder andere dieser Verbindungen verlorengeht, wie dies bei den bisherigen Methoden der Fall sein kann.
Der Fortschritt der vorliegenden Erfindung gegenüber den bisherigen Verfahren besteht also letztlich in einer qualitativ und quantitativ vollstHndigeren Extraktion der Gesamtflavanololigomeren der Pflanzen. Die Verbesserung kann durch die weiter beschriebenen analytischen Methoden nachgewiesen werden. Die erhaltenen Extrakte sind außerdem stabiler als die bisherigen Extrakte,einerseits, weil sie in der Kälte hergestellt wer-
neuerdings
den, andererseits, weil die heterogenen Oligomeren, die sie/enthalten - eine Struktur aufweisen, die sich der Polymerisation widersetzt, die die wesentliche Ur- ■ sache der Veränderung dieser Extrakte ist. Diese Stabilität ist wichtig, v/eil diese Extrakte der Flavanolmonomeren und -oligomeren im wesentlichen als Medikamente verwendet werden, wie im allgemeinen die Plavanoide, und weil die
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Polymeren inaktiv und sogar gefährlich sind. Hinsichtlich der therapeutischen Verwendung der Extrakte besteht ein anderer erheblicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens in der Extraktion ohne Veränderung der 3-Flavanole, die man gegenwärtig als therapeutisch aktivste Flavanole ansieht. Das erfindungsgemäße Lösungsmitte!gemisch löst ebenfalls die kondensierten Tannine.. Es ist jedoch leicht, diese Tannine zu entfernen, indem man zunächst das Keton abdestilliert und anschließend die zurückgebliebene'wässrige Lösung mit Natriumchlorid nach einem schon vielfach angewandten Verfahren sättigt. Man kann dann die Tannine abfiltrieren.
Man erhält anschließend die in einem organischen Lösungsmittel gelösten Flavanololigomeren durch Extraktion mit jedem Lösungsmittel oder jedem Lösungsmittelgemisch, das mit mit Natriumchlorid gesättigtem Wasser nicht mischbar ist, in dem diese Produkte löslich sind und das nicht die Gefahr mit sich bringt, diese zu denaturieren.
So hat man mit Vorteil Kthylacetat verwendet, aber man kann auch ebenso gut jedes andere verwenden, beispielsweise Methylacetat, Fropylacetat, Butanol, Isobutanol, Isoamylalkohol usw. und die Gemische dieser Lösungsmittel.
us ihrer organischen, zweckmäßig entwässerten Lösung können dann die Flavanololigomeren in pulverformigem Zustand durch Fällung mit Hilfe einer Flüssigkeit oder eines· Flüssigkeitsgemisches, die bzw. das unbegrenzt im organischen Extraktionslösungsmittel mischbar ist, in dem diese Produkte aber unlöslich sind, wie
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Kthyläther, Petroläther, Koxan, Heptan, Benzol, Chlorofom, Tri-
vrerden. chloräthylen usw. und die Geraische dieser Lösungsmittel erhalten*- Der -so hergestellte Extrakt wird durch ein geeignetes Verfahren, das jede Denaturierung vermeidet, getrocknet, wie z.P. durch Infrarotbestrahlung , Trocknung unter vermindertem Druck in einem Trockenschrank bei einer Temperatur unterhalb von 40°e, Trocknung in einem Exsiccator unter vermindertem Druck in Anwesenheit von PhosphorSäureanhydrid.
Die Pflanzenextrakte von Flavanololigomeren, die mit dem oben beschriebenen Verfahren erhalten v/erden, werden als Medikamente verwendet und haben die bekannten Eigenschaften der Flavanole und Flavanolderivate und insbesondere eine Wirkung auf das peripherische Adersystem (Verminderung der Kapillarpermeabilität und Erhöhung der Kapillarstabilität). Diese Wirkuna ist größer als die der bekannten Flavanole und in Anbetracht der vollständigen Stabilität der Extrakte konstanter, obwohl die Flavanole sehr leicht, besonders durch Oxydation, veränderbar sind.
Un die so hergestellten Extrakte zu definieren, bestimmt man ihre Zusammensetzung. Hierzu verwendet man mit Vorteil die Kolonnenchromatographie. Durch Kolonnenchromatographie mit beispielsweise "Sephadex" (Dextrangel), ist es möglich, die verschiedenen Flavanolbestandteile mit Hilfe eines Eluierlösungsmittels, das beispielsweise aus einer wässrigen Mineralsalzlösuna und insbesondere beispielsweise 0,065 nolaren Natriumchlorid lösung besteht, zu trennen. Die Eluierung der verschiede-
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-B-
nen Flavanole v;ird durch Auf zeichnung der optischen Dichte der Fluate bei 280 ran verfolgt. Durch Ausplanimetrieren der so erhaltenen Piks bewertet man anschließend die Menge jedes Bestandteiles. Die so begrenzten Fraktionen werden anschließend einer zweidimensionalen Chromatographie auf einer dünnen Celluloseschicht unterworfen und aufgrund von inneren und äußeren authentischen Nachweisen durch Hydrolyse oder Abbau und durch Infrarot- und Massenspektren ihrer acetylierten und methylierten Verbindungen identifiziert.
Alle Pflanzen, die Flavanolverbindunaen enthalten, können nach der oben beschriebenen allgemeinen Methode behandelt werden; die Extraktion wird jedoch mit zwei -Varianten entsprechend der Ausgangskonsistenz durchaeführt:
1. Wenn die Substanz sich in Form eines relativ trockenen Produktes (Wurzeln, Rinden usw.) vorliegt, ermöalicht die Pulverisierung ein Pulver zu erhalten, das mit einen Keton-Wasser-Gemisch ausgelaugt wird.
2. Wenn die Substanz einen hohen Feuchtigkeitsgrad besitzt
(Fruchtpulpe, Blätterfleisch usw.), so erfolgt die Zerkleinerung sogar im Keton. Die zugesetzte Wassermenae muß die in den Oeweben vorliegende Wassermenae berücksichtigen, um die beste Gesamtmenge zu erhalten, die der Beschaffenheit jeder Pflanze angepaßt ist.
Diese Methode kann bei zahlreichen Pflanzen angewandt v/erden, wie z.B. bei Weinstöcken, Apfelbäumen, Kiefern, Weißdorn, Erdbeerpflanzen, Heidelbeerbüschen, Johannisbeersträuchern, Walnuß-
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BAD ORIGINAL
bäumen, Haselnußbäunten, Brombeersträuchern, Kakaobohnen, Kolabohnen, Chinabäuir.en, Hamamelissträuchern, Combretum, Roßkastanien, Erdnußpflanzen, Eukalyptusbäumen usw..' In den Beispielen wird die Anwendung dieses Verfahrens an vier Pflanzen beschrieben. Das Verfahren kann aber auf alle anderen Pflanzen angewandt werden, die Flavanolverbindungen enthalten. Die beiliegenden Figuren 1-3 stellen die Elutionsdiagramme einer Sephadex-Kolonne der Cesamtextrakte von Flavanololigomeren dar, die gemäß den Beispielen 1, 3 und 4 erhalten werden.
Beispiel 1
1 kg weiße Weintrauben (Trauben, Kerne, und Schalen der Vitis vinfera-Sorte) wird in Anwesenheit von 500 ml Aceton und einer solchen Wassermenae, die dem Feuchtigkeitsgehalt der ursprünglichen Masse in der Weise berücksichtigt, daß die Gesamtrnenae 3 Vol.-Teile Wasser auf 2 Vol.-Teile Aceton beträgt, fein zerkleinert. Nach einem Kontakt von einigen Stunden, mit und ohne Rühren, wird der so erhaltene homogene Brei filtriert und der feste Rückstand wieder in 500 ml eines Wasser-Aceton-Gemisches (3:2) suspendiert. Man läßt unter Rühren oder ohne Führen 1 Stunde oder darüber auslaugen und filtriert anschließend den erhaltenen Brei ab. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis die extrahierten Menaen an gesuchten Produkten zu vernachlässigen sind, was durch spektroskopische üV-Meösung bei 280 nm festgestellt wird.
Die vereinigten Acetonlösungen werden anschließend unter vermin-
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-loderten Druck bei einer Temperatur unterhalb von 5O°C aboedanpft, um das Aceton zu entfernen. Der so erhaltenen wässriaen Lösung setzt man Natriumchlorid in einer zur Sättigung ausreichenden Menge zu. Man wartet einige Stunden die Eildung eines reichlichen Niederschlages von kondensierten Tanninen ab und filtriert ab.
Das klare Filtrat wird anschließend mehrmals jeweils mit 250 ml Xthylacetat extrahiert, bis daß die letzte Extraktion kein gesuchtes Produkt mehr enthält. Die Kontrolle wird spektroskopisch, v/ie oben angegeben, durchgeführt. Die verschiedenen Xthylacetatsfraktionen werden vereinigt und über getrocknetes Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck auf etwa 1/5 des ursprünglichen Volumens konzentriert. Diese konzentrierte Lösung wird anschließend in das 4- bis 5-fache seines Volumens Chloroform gegossen. Es bildet sich ein Niederschlag, der abfiltriert,
in Chloroform gewaschen und durch Aufbewahren in einem Exsiccator unter vermindertem Druck in Anwesenheit von Phosphorsäureanhydrid getrocknet wird. Man erhält so 2 - 5 g Flavanololigomere der weiPen Weintraube in Form eines weiß-gelblichen Pulvers. Es wird durch seine*Zusammensetzung definiert, die durch dar» Elutionsdiaaramm einer Sephadex-Kolonne (siehe Fig. 1) schematisch wiedergegeben wird. Die Zusammensetzung wird in Tabelle I unten angegeben.
- 11 109852/1864
Tabelle I Beschaffenheit
(-) Brenskatechin
Bestandteil Gew.-% (+) Katechin
Λ 21,6 Dimeres Flavanol
P 24,5 Dimeres Flavanol
C 43,2
D 10,7
Beispiel 2
Man arbeitet unter den genau gleichen Bedinaungen wie die des Beispieles 1, indem man von roten Weintrauben ausaeht. Das Endprodukt hat die gleiche Zusammensetzung, aber es ist sehr schwach rosa durch Anthocyan -spuren gefärbt.
Peispiel 3
1 kg Rinde der Maritim-Kiefer (Pinus maritimus) v/ird in ein feines Pulver überführt und ir.it einer ausreichenden Menge (etwa 1 Liter) eines Gemisches von Wasser und Aceton (in Menaen von 3 VOl.-Teilen Wasser auf 2 Vol.-Teile Aceton) angefeuchtet, um ein feuchtes Pulver zu erhalten, das sich zum Auslaugen eignet. Nach einen Kontakt von mehreren Stunden wird das Pulver mit den gleichen Wasser-Aceton-Gemisch (3:2) in der Weise extrahiert, daß das am Ende des Vorganges erhaltene Lösungsmittel praktisch kein gesuchtes Produkt mehr enthält (festgestellt durch Spektroskopie im UV-Bereich bei 280 nm). Die für diesen Vorgana benötia-
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BAD ORIGINAL
te Lösungsmittelmenge betragt 3 - 5 Liter.
Die Acetonlösung wird anschließend unter vermindertem Druck bei einer Temperatur unterhalb von 50 C verdampft, um das Aceton zu entfernen. Zu der so erhaltenen wässrigen Lösuna gibt man Natriumchlorid in einer zur Sättigung ausreichenden Menrre zu. Man wartet einige Stunden die Bildung eines reichlichen Niederschlages von kondensierten Tanninen ab und filtriert ab. Das klare Filtrat wird anschließend mehrmals mit jeweils 250 ml Äthylacetat ausgelaugt, bis die letzte Fraktion kein gesuchtes Produkt mehr enthält (ebenso wie vorher festgestellt). Die verschiedenen >'thylacetatfraktionen werden vereinigt und über oe-.trocknetes Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck auf etwa 1/5 des ursprünglichen Volumens konzentriert. Diese konzentrierte Lösung wird anschließend in das 4- bis 5-fache seines Volumens Chloroform gegossen. Es bildet sich ein Niederschlag, der abfiltriert, mit Chloroform gewaschen und durch Aufbewehrung in einem Exsiccator unter vermindertem Druck in Anwesenheit von Phosphorsäureanhydrid getrocknet wird. Man erhält so 4 - 6 g Flavanololigomere der Kiefer in Form eines weißen schwach-rötlichen Pulvers. Seine Zusammensetzung wird durch das Elutionsdiagramm einer Sephadex-Kolonne schematisch wiedergegeben (siehe Fig. 2). Sie wird in Tabelle II unten angegeben.
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Beispiel 4 Tabelle II Beschaffenheit
'(-) Brenskatechin
(+) Katechin
Dimeres Flavanol
Dimeres Flavanol
Bestandteil Gew,-%
A
B
C
D
Spuren
12,7
49,1
38,2
1 kq holzige Teile des Apfels (Stiele, Außenschalen, Kerngehäuse, Kerne, begleitet von einer variablen Rückstandspulpe) wird in Anwesenheit von 500 ml Aceton und einer Wassermenge, die den Feuchtigkeitsgehalt der ursprünglichen Masse in der Weise berücksichtigt, daß das Verhältnis 3 Vol.-Teile Wasser zu 2 VoI.-Teile Aceton beträgt, fein zerkleinert. Nach einer Berührung von einigen Stunden wird der so erhaltene homogene Brei abfiltriert und der feste Rückstand wieder in 500 ml eines Wasser-Aceton-Gemisches (3:2) suspendiert und anschließend abfiltriert. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis die extrahierten Mengen an gesuchten Produkten zu vernachlässigen sind (festgestellt durch Spektroskopie in UV-Licht bei 280 nm). Die vereinigten Acetonlösungen werden dann unter vermindertem Druck bei einer Temperatur unterhalb von 500C verdampft, um das Aceton zu entfernen. Zu der so erhaltenen wässrigen Lösung gibt
chlorid
man Natrium/in einer zur Sättigung ausreichenden Menge zu. Man
■ . - 14 -
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wartet einige Stunden die Bilduncr eines reichlichen Niederschlages von kondens-ierten Tanninen ab und filtriert ah. Das klare Filtrat wird dann mehrmals jeweils mit 250 ml >-thvlacetat extrahiert, bis die letzte Extraktion kein gesuchtes Produkt mehr enthält. Die verschiedenen Äthylacetatfraktionen werden vereinigt und über getrocknetes Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck auf etwa 1/5 des ursprünglichen Volumens konzentriert (Kontrolle wie vorher). Diese konzentrierte Lösung wird anschließend in das 4- bis 5-fache seines Volumens Chloroform gegossen. Es bildet sich ein Niederschlag, der abfiltriert, mit Chloroform gewaschen und durch Aufbewahren in einem Exsiccator unter vermindertem Druck in Anwesenheit von Phosphorsäureanhydrid getrocknet wird. Man erhält 1 - 3 g Flavanololigomere des Apfels in Form eines weißen schwach-gelblichen Pulvers. Seine Zusammensetzung, bestimmt durch sein Elutionsdiagramm einer Sephadex-Kolonne (siehe Fig. 3) wird in Tabelle III angegeben:
Tabelle III Beschaffenheit
(-) Erenskatechin
(+) Katechin
Dimeres Flavanol
Bestandteil Gew.-%
A
B
C
24,1
24,3
51,6

Claims (8)

Patentansprüche
1. Pflanzenextrakt von Flavanololiaomeren, dadurch qekennzeich-
en
net, daß er aus eineir. Gemisch von 3-Flavanol^und aus 2-5 identischen oder verschiedenen Molekülen aufgebauten Flavanololigomeren besteht, daß von den Oligomeren die Dimeren der Formel
in der die Kerne A, E, A1 und B1 jeweils einen oder mehrere
Substituenten enthalten können, und zwar Hydroxylgruppen und/oder flethoxygruppen, die global mit R bezeichnet v/erden, die wichtigsten sind, daP der Extrakt alle Flavanololigomeren enthält, die in der Pflanze, aus der er hervorgeaangen ist, vorliegen und in den Menqen, in denen sie sich in dieser befinden.
2. Verfahren zur Extraktion von Flavanololiaomeren aus Pflanzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Extraktion mit Hilfe eines Gemisches von Wasser und mindestens einen Keton in .Mengen von etwa 1 Vol.-Teil Wasser auf 0,2-2 Vol.-Teilen
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Keton bei Umgebungstemperatur durchführt, daß man das Keton aus der erhaltenen Lösung unter einem verminderten Druck abdestilliert, äaß man der erhaltenen wässrigen Lösung Natriumchlorid bis zur Sättigung zusetzt, um die Ausfällung der kondensierten Tannine, j
die man abfiltriert, zu bewirken, -daß man die Flavanololigomeren '. aus ihrer wässrigen Lösung mit Hilfe eines mit mit Natriumchlorid gesättigtem Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittels, in dem die Flavanololigomeren löslich sind, extrahiert und daß man die Flavanololigomeren nicht der Gefahr aussetzt, zu'denaturieren, daß man die erhaltene organische Lösung der Flavanol- [ oligomeren entwässert, daß man die Flavanololigomeren ausfällt, • indem man zu ihrer organischen Lösung eine· mit dem organischen Extraktionslösungsmittel unbegrenzt mischbare Flüssiakeit, in der aber die Oligomeren unlöslich sind, zugibt und daß man den erhaltenen niederschlag sammelt und trocknet.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das verwendete Keton Aceton und/oder Dioxan und/oder Methyläthylketon ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Extraktionslösungsmittel der Flavanololigomeren, ausgehend von ihrer wässrigen Lösuna,Äthylacetat und/oder ilethylacetat und/oder Propylacetat und/oder Butanol und/oder Isobutanol und/oder Isoamylalkohol ist.·
- 17 109852/1864
5. Verfahren nach Anspruch 2 - 4 , dadurch gekennzeichnet, daß die zur Ausfüllung der ^lavanololigomeren in ihrer organischen Lösung vervrendete Flüssigkeit Äthyläther und/oder Petroläther und/oder Hexan und/oder Heptan und/oder Benzol und/oder Chloroform und/oder Trichlorethylen ist.
6. Verfahren nach Anspruch 2-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederschlag der Flavanololigomeren durch Infrarotbestrahlung ,durch Erhitzen auf eine Temperatur unterhalb von 40°C unter vermindertem Druck in einem Vakuumtrockenschrank oder mit Hilfe eines Trocknungsmittels unter vermindertem Druck in einem Vakuumexsiccator getrocknet wird. .
7. Verfahren nach Anspruch 2-6, dadurch gekennzeichnet, daß man das behandelte Pflanzenmaterial, wenn es trocken ist, in ein Pulver überführt und mit Hilfe eines Wasser-Keton-Gemisches auslaugt.
8. Verfahren nach Anspruch 2 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß
man das Pflanzenmaterial, wenn es einen hohen Feuchtigkeitsge-
.gleichen
halt aufweist, in dem/Keton zerkleinert, daß man eine Wassermenge zusetzt, die von der bereits im Pflanzenmaterial vorhandenen abhängig ist, daß man auslaugen läßt, daß man die Extraktionsjflüssigkeit abtrennt, daß man wieder suspendiert und von neuem den Filtrationsrückstand mit dem Wasser-Keton-Gemisch auslaugt, von neuem abfiltriert und die Vorgange des Suspendierens, Aus-
_ 1 O _ — XC
10 9 8 5 2/1864
laugcns und Filtrierens solange v/iederholt, bis die Extraktion der Flavanolverbxndungen praktisch beendet ist.
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DE19712129654 1970-06-15 1971-06-15 Medikament zur Verminderung der Kapillarpermeabilität und Erhöhung der Kapillarstabilität aus der Extraktion der Flavanole enthaltenden Früchte von Vitis vinifera Expired DE2129654C3 (de)

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FR7021940A FR2092743A1 (en) 1970-06-15 1970-06-15 Complete extraction of total flavanol gomers from plats -peripheral - venous activity

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DE2129654A1 true DE2129654A1 (de) 1971-12-23
DE2129654B2 DE2129654B2 (de) 1979-11-22
DE2129654C3 DE2129654C3 (de) 1980-07-24

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DE19712129654 Expired DE2129654C3 (de) 1970-06-15 1971-06-15 Medikament zur Verminderung der Kapillarpermeabilität und Erhöhung der Kapillarstabilität aus der Extraktion der Flavanole enthaltenden Früchte von Vitis vinifera

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