DE2129328A1 - Verfahren und Anordnung zur Ermittlung von Fehlern in einem Digitaldatenübertragungskanal - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Ermittlung von Fehlern in einem DigitaldatenübertragungskanalInfo
- Publication number
- DE2129328A1 DE2129328A1 DE19712129328 DE2129328A DE2129328A1 DE 2129328 A1 DE2129328 A1 DE 2129328A1 DE 19712129328 DE19712129328 DE 19712129328 DE 2129328 A DE2129328 A DE 2129328A DE 2129328 A1 DE2129328 A1 DE 2129328A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- digits
- digit
- signal
- circuit
- information
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 title claims description 18
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 10
- 238000012360 testing method Methods 0.000 claims description 34
- 230000015654 memory Effects 0.000 claims description 9
- 238000012546 transfer Methods 0.000 claims description 4
- 125000004122 cyclic group Chemical group 0.000 claims description 3
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 3
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 3
- 230000009467 reduction Effects 0.000 claims description 2
- 238000012937 correction Methods 0.000 claims 2
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 4
- 101100422872 Arabidopsis thaliana SWEET8 gene Proteins 0.000 description 3
- 101100118563 Saccharomyces cerevisiae (strain ATCC 204508 / S288c) RPG1 gene Proteins 0.000 description 3
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 3
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 3
- 230000001934 delay Effects 0.000 description 2
- 239000003550 marker Substances 0.000 description 2
- 230000004044 response Effects 0.000 description 2
- 102100027766 Atlastin-1 Human genes 0.000 description 1
- 101000825172 Dictyostelium discoideum Spore germination protein 3 Proteins 0.000 description 1
- 101000936983 Homo sapiens Atlastin-1 Proteins 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 238000009795 derivation Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000013404 process transfer Methods 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 230000008054 signal transmission Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L1/00—Arrangements for detecting or preventing errors in the information received
- H04L1/004—Arrangements for detecting or preventing errors in the information received by using forward error control
- H04L1/0056—Systems characterized by the type of code used
- H04L1/0061—Error detection codes
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L1/00—Arrangements for detecting or preventing errors in the information received
- H04L1/004—Arrangements for detecting or preventing errors in the information received by using forward error control
- H04L1/0041—Arrangements at the transmitter end
- H04L1/0043—Realisations of complexity reduction techniques, e.g. use of look-up tables
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L1/00—Arrangements for detecting or preventing errors in the information received
- H04L1/004—Arrangements for detecting or preventing errors in the information received by using forward error control
- H04L1/0045—Arrangements at the receiver end
- H04L1/0052—Realisations of complexity reduction techniques, e.g. pipelining or use of look-up tables
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L1/00—Arrangements for detecting or preventing errors in the information received
- H04L1/24—Testing correct operation
- H04L1/241—Testing correct operation using pseudo-errors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Detection And Prevention Of Errors In Transmission (AREA)
- Detection And Correction Of Errors (AREA)
- Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)
Description
Beschreibung zum
Patentgesuch
THE POST OFFICE, 23 Howland Street, London WlP
E η g la η d
betreffend:
"Verfahren und Anordnung zur Ermittlung von Fehlern in einem Digitaldatenübertragungskanal"
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Anordnung zur Ermittlung von Fehlern in einem Digitaldaten-Übertragungskanal
.
Bekanntlich kann man Informationen über einen Kanal in digitaler Form übertragen, um an Kanalbandbreite zu sparen,
doch wird diese Verringerung der Redundanz begleitet von der Gefahr, daß Übertragungsfehler unentdeckt bleiben. Verschiedene
Vorschläge liegen vor, um solche Fehler zu ermitteln, doch hängen sie gewöhnlich von der Form der zu übertragenden Informationen
ab. Ein solches System ist die Anwendung von Paritäts-Bits, bei dem die Gesamtzahl von Bits in einer Gruppe
durch entsprechende Einfügung eines Bits auf einen gerad- oder ungeradzahligen Gesamtwert gebracht wird; emfjpangsseitig wird
dann geprüft, ob die Anzahl von Bits in der empfangenen Gruppe gerad- oder ungeradzahlig ist, wie erforderlich. V/ie oben erwähnt,
erfordern solche Systeme die Verarbeitung der digitalen
Information selbst. Dies ist aber beispielsweise doshfiLb na.-.nteilig,
weil vielfach die Zuständigkeit für den digitaL^n
109852/1707
8AÖ
Übertragungskanal bei einer Behörde liegt, während die Sende-
und Empfangsstationen nicht zu ihrem Zuständigkeitsbereich gehören; die Behörde muß aber für die korrekte Funktion des
Übertragungskanals geradestehen ohne Rücksicht darauf, ob die Sende- und Empfangsstationen etwa eine Störung aufweisen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Anordnung zur Ermittlung von Fehlern in einem
Digitaldatenübertragungskanal zu schaffen, bei dem bzw. der die Arbeitsweise des digitalen Übertragungskanals festgestellt
werden kann, ohne daß die zu übertragende Information verarbeitet werden muß.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein bekanntes Multigitit-Prüfsignal in die über den Kanal
übertragenen Informationsdigits eingeführt wird, daß das Prüfsignal
nach Übertragung bei Empfang ausgesondert und daß· das empfangene und ausgesonderte Prüfsignal auf Abweichungen
von dem bekannten Prüfsignal untersucht wird.
Die Erfindung soll nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden.
Fig. 1 ist ein Diagramm eines Ausführungsbeispiels
für eine Sendestation, bei der eine Anordnung gemäß der Erfindung eingesetzt wird,
Fig. 2 zeigt einige Wellenformen des Beispiels nach Fig. 1,
Fig. 3 ist ein Diagramm einer Ausführungsform für
eine Empfangsstation mit einer Anordnung gemä.3
der Erfindung,
Fig. 4 zejitrt die V/ellenformen beim Betrieb der Anordnung
nach FLg. "·,
109852/1707
SAD ORfGINAi
Fig. 5 ist das Blockdiagramm einer weiteren Ausführungsform einer Sendestation mit der erfindungsgemäßen
Anordnung und
Fig. 6 zeigt das Blockdiagramm einer weiteren Ausführungsfam
für eine Empfangsstation mit der erfindungsgemäßen Anordnung.
Gemäß Fig. 1 gelangt über die Leitung JJ ein kontinuierlicher
Digitalsignalstrom in die Sendestation, wobei die Ppäirate des einlaufenden Digitstromes Bl beträgt.
Die Impulse des einlaufenden Pulsstromes werden erfaßt durch einen Impulsdetektor und ein Oszillatorsynchronisierelement
PD, das in bekannter Weise die Impulse des Pulsstromes erfaßt und Zeitinformationen von innen ableitet, die dazu dienen,
einen Mutteroszillator OSC für.die Sendestation zu synchronisieren.
Der Oszillator OSC seinerseits steuert einen Impulsgenerator SPG an, der an seiner Ausgangsklemme SPGBl einen kontinuierlichen
Strom von Digitmarkierimpulsen erzeugt, mit der Wiederholungsrate Bl des einlaufenden Digitstromes, wie bei SPGBl, Fig. 2,
angedeutet. Der Impulsgenerator SPGl steuert ferner ein Taktzähler
element SC an, das durch Zählung der erzeugten Impulse
in Gruppen von achtzehn Impulsen gleicher Polarität in zwei Untergruppen von jeweils neuj&i Impulsen gleicher Polarität
dazu ausgebildet ist, die Steuerimpulse SCA, SCB, SCC und SCD zu erzeugen, und zwar an den entsprechend bezeichneten Ausgangsklemmen.
Diese Steuerimpulse sind ebenfalls in Fig. 2 angedeutet. Man erkennt, daß die Steuerimpulse SCA solche Impulse
sind, die "ein" für alternierende Gruppen von neuj&i Digitimpulsen
gleicher Polarität (d.h. Ρχ bis Pg) und "aus" bedeuten
für die dazwischenliegenden Gruppen von neun Impulsen (d.h. Plo
bis Pi8) in Wiederholung, während die Steuerimpulse SCB die
Inversen zu den Steuerimpulsen SCA sind, h3d. "aus" für die alternierenden Gruppen von neun Digitimpulsen (P1 bis Pq) und
"ein" bilden für die dazwischenliegenden Gruppen (P1 o bis Piß)·
109852/1707
Die Sti^rimpulse SCC und SCD sind einzelne Digit markierimpulse,
welche die Start- oder erste Impulslage in jeder Untergruppe von neun Digitimpulsen markieren, d.h. die
Kontrollimpulsö SCC rnarkieeren die erste Impulslage in jeder
alternierenden Untergruppe Pi bis Po,* während die Steuerimpulse
SCD die erste Impulslage in jeder dazwischenliegenden Untergruppe P^0 bis P^g markieren. Die beiden letztgenannten
Steuerimpulse SCC und SCD steuern ferner einen zweiten Impulsgenerator SPG2 an, der so ausgebildet ist, daß an seiner
Ausgangsklemme ein Strom von Digitmarkierimpulsen SPGB2 mit
einer Wiederholungsrate B2 erscheint, wobei im vorliegenden Beispiel die Rate B2 = lo/9 mal die Rate Bl beträgt. Das bedeutet,
daß während jeder Untergruppe von neun Digitmarkierimpulsen mit der Rate Bl Io Digitmarkierimpulse mit der Rate
B2 erzeugt werden,wie bei SPGB2, Fig. 2, erkennbar.
Die in Fig. 1 dargestellte Schaltungsanordnung dient allgemein gesehen dazu, jede Untergruppe von neun Digitsignalen,
welche an der Sendestation mit der Digitrate Bl einläuft, seitlich so zu komprimieren, daß eine Extra-Digitperiode am
Ende jeder Untergruppe für den Einschub eines Bits eines Prüfrasters geschaffen wird. Die Untergruppen können auf die
Struktur der Digitalsignale bezogen sein oder auch nicht. Der zusammengesetzte, so erzeugte Digitstrom umfaßt den einlaufenden
Digitstrom plus die eingeschobenen Prüfrasterdigits und wird von der Sendestation mit der Digitrate B2 übertragen.
Zu diesem Zweck sind zwei Schieberegister SRI und SR2 in der
von den einlaufenden Digitaläfenalen zu durchlaufenden Strecke
vorgesehen. Diese Speicher sind so ausgebildet und angeschlossen.,
daß sie aufeinanderfolgend und abwechselnd arbeiten.,
und zwar mittels Gattern GAl, GA2, GAJ und GA4, die
- wie dargestellt - durch die Impulse SCA und SCB gesteuert werden, derart, daß während des Einschreibens der Information
in den Speicher die Information aus dem anderen Speicher aus-
109852/1707 ~5 "
geBiesen wird und umgekehrt. Während des Einschreibens wird
jeder Speicher angesteuert mit der Wiäederholungsrate Bl durch Impulse von der Impulsquelle SPGBl,und während des Auslesens
wird er angesteuert mit der Wiederholungsrate B2 durch Impulse von der Impulsquelle SPGB2, und das Schalten der Steuerimpulse
wird bewirkt durch die Gatter GA6 bis GA9 unter Steuerung durch die Steuerimpulse SCA und SCB. Das Prüfraster,
das im Prinzip irgendein binäres Digitalraster sein kann, obwohl' es vorzuziehen ist, ein Pseudo-Zufallsraster zu wählen,
wird erzeugt durch einen Rastergenerator PT, der angesteuert wird durch die Ausgangsimpulse von einem Oder-Gatter IGA5»
dessen Eingänge beaufschlagt werden von den Impulsquellen SCC und SCD. Der Ausgang des Rastergenerators PT umfaßt ein Raster
"Bit" für jede Untergruppe von neun Bits des einlaufenden Signal-■ stromes und die Einfügung dieser Rasterbits in das letzte
Speicherelement jedes Schieberegisters wird in Aufeinanderfolge mit dem Einsetzen der neun einlaufenden Signalbits gesteuert
durch die Koinzidenzgatter GAIo und GAIl, von denen jedes einen
Eingang aufweist, der beaufschlagt wird vom Ausgang des Rastergenerators PT und einen zweiten Eingang aufweist, der beaufschlagt
wird von den Impulsquellen SCC bzw. SCD. Mit der dargestellten Anordnung wird angenommen, daß die Verzögerungen, die
in dem Oder-Gatter GA5 und den Eingangskreisen des Rastergenerators PT auftreten, so sind, daß das nächste von dem Rastergenerator
PT erzeugte Rasterbit nicht auf dessen Ausgangsleistung 13 erscheint, bis nach der Beendigung des Impulses SCC oder SCD,
welcher die Rasterverschiebung initiierte, doch steht das Rasterbit an dem Ausgang des Rastergenerators PT, bis der
nächste SCC oder SCD Impuls von dem Rastergenerator PT empfangen wird.
Das Übertragene, zusammengesetzte Digitalsignal wird von den Registern SRI und SR2 über Gatter GA? und GA4 den abgehenden
Leitungen JL2 zugeführt.
- 6 1 09852/ 1707
Die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 1 soll nun im einzelnen betrachtet werden. Die Impulse des Digitstromes,
der über die Leitung JLl ankommt, werden einem Eingang jedes Koinzidenzgatters GAl und GA2 zugeführt, deren zweite Eingänge
jeweils an die Impulsquellen SCA (P^ bis P^) und SCB (P^0 bis
Pig) angeschlossen sind. Es soll für den Zweck der vorliegenden
Beschreibung angenommen werden, daß der Impuls SCA gerade begonnen hat und der Impuls SCB gerade beendet wurde. Demgemäß
wird das Gatter GAl leitend für die nächsten neun einlaufenden Digitsignale von der Leitung 21 in das Schieberegister SRI,
während das Gatter GA4 leitend wird zum Durchlaß der zehn Digitbits (neun Digitsignale plus ein Rasterbit) vom Register
SR2 auf die abgehende Leitung 22· Für das Einschreiben der
einlaufenden Digitsignale in das Register SRI wird auch das Gatter GA7 leitend durch den Impuls SCA, derart, daß neun
Impulse von der Iisipulsquelle SPGBl durchgelassen werden, um
das Schieberegister SRI RiIt der Rate Bl anzusteuern, während
für das Auslesen der informationbits vom Register SR2 das
Gatter GAS leitend wird durch den Impuls SCA, um zehn Impulse
von der Impulsquelle SPGB2 in das Register SR2 mit der Rate
B2 gelangen zu lassen«,
Koinzident mit dem Beginn des Impulses SCA, d.h. zum
Zeitpunkt Pl, erscheint der Digitmarkierimpuls SCC und gelangt über das Oder-Gatter GA5 zum Rastergenerator PT, um
diesen weiterzuschalten, der seinerseits das nächste Rasterbit auf seiner Ausgangsleitung jp präsentiert. Wie oben erwähnt,
endet jedoch durch die Anordnung des Odergatters GA5 und die Eingangsschaltungen des Rastergenerators PT der Impuls
SCC vor dem Auftreten des nächsten Rasterbits auf der Ausgangsleitung jp des Rastergenerators PT. Das Rasterbit, das
sich auf der Leitung 13 befindet, bei Auftreten des Impulses SCC, wird weitergeleiteföffnen des Gatters GAIl in die
letzte Speicherposition des Schieberegisters SR2, von welcher Stellung es ausgelesen wird in der Reihenfolge mit den neun
109852/1707
Digitsignalblts, die vorher über das Gatter GA4 - wie oben
beschrieben - gespeichert wurden.
Bei Beendigung des Impulses SCA und Beginn des Impulses SCB sperren die Gatter GAl und GA4,und die Gatter
GA2 und GAJ öffnen. Ferner erscheint koinzident mit oder
kurz nach dem Start des Impulses SCB der Digitmarkierimpuls SCD, mit dem Ergebnis, daß das Gatter GAIo öffnet, zum
Durchlaß des nächsten Prüfrasterdigits, das erzeugt wurde durch den letzten SCC Impuls auf der Leitung IJ, in die
letzte Speicherposition des Registers SRI. Auf diese Weise wird die Rolle der Speicher vertauscht, die nächsten neun
Digitsignalimpulse von der Leitung I^ werden in das Register
SR2 eingeschrieben, während die zehn Informationsbits, welche im Register SRI gespeichert sind, auf die Leitung 12. ausgelesen
werden. Wieder werden bei Beendigung des Impulses SCA und dem Beginn des Impulses SCB die Gatter GA7 und GA8 geschlossen,
während die'Gatter GA6 und GA9 öffnen. Demgemäß
werden die Steuerimpulse SPGBl nun dem Register SR2 zugeführt, um zu veranlassen, daß dieses Register Informationsdigits
mit der Rate Bl aufnimmt, während die Steuerimpulse SPGB2 an das. Register SRI gelangen, damit dieses Register
mit der Rate B2 ausgelesen wird.
Die oben beschriebene Wirkungsweise wiederholt sich aufeinanderfolgend, so daß auf der Ausgangs leitung J.2 ein
zusammengesetzter Digitstrom mit der gleichförmigen Digitrate B2 erscheint, der Untergruppen von neun Signaldigitsbits umfaßt,
getrennt voneinander durch ein Bit eines Rasters, erzeugt durch den Generator PT.
Die Empfangsstation gemäß Pig. J dient dazu, den zusammengesetzten
Digitstrom, wie er von der Sendestation mit der Digitrate B2 ankommt, zu empfangen und aus diesem Digit-
10985 2/1707 ~8~
strom die Rasterbits zu extrahieren, die an der Sendestation
eingefügt wurden,und diese einem Rasterfehlerdetektorelement
PED zuzuführen, sowie die empfangenen Untergruppen von Digitsignalbits
zeitlich zu strecken, um die Extra-Digitperiode zu eliminieren, welche von den extrahierten Rastern besetzt
wurde, und um schließlich die Digitsignalbits in Form eines kontinuierlichen Bit-Stromes mit der ursprünglichen Digitrate
Bl weiterzugeben.
Pur die Erzeugung der verschiedenen Steuerimpulsfolgen
für den Betrieb der Empfangsstation, wie in Fig. 4 der Zeichnung dargestellt, werden Schaltungsanordnungen
ähnlich jenen benutzt, wie βθθ sie oben unter Bezugnahme auf
Fig. 1 beschrieben wurden. Demgemäß dient ein Impulsdetektor und Oszillatorsynchronisierelement RPD dazu, einen Mutteroszillator
OSC für die Empfangs station zu synchronisieren. In diesem Falle steuert der Mutteroszillator OSC einen Impulsgenerator
RPGl, welcher an seiner Ausgangsklemme RPGB2 einen kontinuierlichen Strom von Digitmarkierimpulsen mit der
Pulswiederholungsrate B2 erzeugt; in Fig. 4 sind diese Impulse mit RPGB2 bezeichnet. Der Impulsgenerator RPGl steuert
ferner einen Taktzähler RCl, welcher die Digitmarkierimpulse in Gruppen von zwanzig Impulsen gleicher Polarität wiederholt
einteilt und so ausgebildet ist, daß Steuerimpulsfolgen RCA, RGB, RCC und RCD an den entsprechend bezeichneten Klemmen
erscheinen. Wie in Fig. 4 angedeutet, sind die Steuerimpulse RCA "ein" während des Auftretens Jeder zweiten Untergruppe
von neun Digitsignalimpulsen, welche an der Empfangsstation einlaufen (d.h. Digits P1 bis Pcj) mit der Rate B2 und "aus"
für die Dauer der dazwischenliegenden Untergruppen von Digitsignalbits plus zwei eingefügten Rasterbits (hid. P1o bis
Pgo einschließlich). Die Steuerimpulse RCB sind die Inversen
der Steuerimpulse SCA, d.h. "ein" für die zwischenliegenden Gruppen von neun Digitsignalbits (d.h. P11 bis Pi9 einschließlich)
und "aus" für die Dauer der alternierenden Untergruppen
1098S2/1707
- 9-
von neun Dlgitslgnalbits plus den beiden eingefügten Rasterbits (d.h. P20 und Pl bis Ρχο). Die Impulse RCC und RCD sind
Digitmarkierimpulse, welche die Rasterdigitbits des einlaufenden
Digitstroraes markieren. Demgemäß markieren die Steuerimpulse
RCC alternierende Rasterimpulse, welche bei den Zeitpunkten P^o einlaufen, während die Steuerimpulse RDC die dazwischenliegenden
Rasterbits bei dem Zeitpunkt Pg0 markieren. Die letztgenannten
Steuerimpulse RCC und RCD steuern ferner einen zweiten Impulsgenerator RPG2, der so ausgebildet ist, daß an seiner
AusgangsklemmeRPGBl ein Strom von Digltmarkierimpulsen mit der Pulswiederholungsrate Bl erscheint, d.h. wie angedeutet bei
SPGBl in Fig. 2. In diesem Falle steuert der Impulsgenerator RPG2 ferner einen zweiten Taktzähler RC2, der in der oben für
den Taktzähler SC (Pig. 1) beschriebenen Weise dazu dient, an seinen Ausgangsklemmen RCA* und RCB* Steuerimpulse der bei SCA
und SCB der Fig. 2 dargestellten Form zu erzeugen.
Beim Betrieb der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 3 spricht
das Gatter RGl auf die Impulse RCA und RCB an, und das Gatter RG2 spricht auf die Impulse RCC und RCD an, um die Rasterdigitbits aus
dem einlaufenden Signalstrom der Leitung _111 auszusortieren. Demgemäß
umfaßt der Ausgang des Gatters RGl aufeinanderfolgende Untergruppen von neun Digitsignalelementen, voneinander getrennt
durch eine Digitperiode, die vorher durch das eingefügte Rasterbit besetzt war, während das extrahierte Rasterbit auf dem Ausgang
des Gatters RG2 erscheint.
Um die Änderung der Digitrate der empfangenen Untergruppen
von Digitsignalbits von der Rate B2 auf die Rate Bl zu bewirken und um die Digitperiodenlücke zwischen aufeinanderfolgenden Untergruppen
zu eliminieren, sind zwei Schieberegister RRl und RR2 vorgesehen, die jeweils eine Neun-Bitkapazität besitzen und mit den
Gattern RG3, RG4 und RG5 und RG6 so zusammengeschaltet sind, dato
sie aufeinanderfolgend und abwechselnd eingeschrieben und ausgelesen werden, in einer Methode, ähnlich der, die oben für die
10 9 8 5 2/1707 - : ■ -
entsprechenden Schieberegister SRI und SR2 in der Sendestation
gemäß Fig. 1 beschrieben.wurde. Die Digitsignalbits
vom Gatter RGl werden in die Register RRl und RR2 alternierend mit der Digitrate B2 über die Gatter RG3
und RG4 unter Steuerung durch Steuerimpulse von dem Impulsgenerator
RPGBl eingeschrieben und mit der Digitrate Bl über Gatter RG5 und RG6 unter Steuerung durch Steuerimpulse
von dem Impulsgenerator RPGB2 ausgelesen, wobei das Überwechseln von der Steuerimpulsquelle zu den Schieberegistern
RRl und RR2 bewlrkt^Ä5r"ch die Gatter RG8, RG9, RGIo und RGH
unter Steuerung durch Impulse RCA', RCA, RCB* und RCB in
ähnlicher Weise, wie es oben für die Sendestation gemäß Fig. 1 beschrieben wurde.
Die Rasterdigits, die am Ausgang des Gatters RG2 erscheinen,
werden einem Rasterfehlerdetektorelement PED zugeführt
, das in dem dargestellten AusfUhrungsbeispiel ein Rasterregister HPR umfaßt, das dazu dient, die einlaufenden
Rasterbits bei ihrer Ankunft vom Gatter RG2 zu speichern unter Steuerung durch Impulse RCC und RCD; die Schaltung umfaßt
ferner einen Rastergenerator RPT, der vom Ausgang des Oder-Gatters RG7 im Ansprechen auf Impulse RCC und RCD gesteuert
wird, zur zyklischen Erzeugung des am Einlauf des Rasterregisters RPR erwarteten Rasters, sowie ein Komparatorelement
COMP, für die jederzeitige Erfassung des Auftretens von Fehlern zwischen dem Raster, das von RPT erzeugt wird
und dem durch RPR registrierten Raster. Wenn ein Fehler erfaßt wird, läßt der Komparator COMP ein Fehlersignal an ein
Fehlerzählelement EC gelangen, das außerdem eine Logikschaltung umfaßt fjpür die Erfassung, wenn die Anzahl von
gezählten Fehlern in einer gegebenen Zeitperiode eine vorgegebene Zahl übersteigt oder dauernd eine gegebene Zahl
während jeder Zeitperiode einer gegebenen Anzahl aufeinanderfolgender Zeitperiode übersteigt. Die Logikschaltung dient
demgemäß dazu, zwischen intermittierenden Fehlern, die in-
103852/ 1707
folge schlechter Übertragungsbedingungen auftreten und einem mehr, kontinuierlichen Fehlerauftreten infolge verlorengegangener
Ausfluchtung zwischen den Steuerimpulsen RCA, RCB, RCC, RCD, RCA* und RCB'und der Struktur des einlaufenden
Digitstromes zu*unterscheiden. Im ersteren Falle, wenn die intermittierende Fehlerrate hoch genug ist, daß sie störend
wird, Jedoch nicht so hoch, daß sie auf verlorengegangene Ausfluchtung zurückzuführen ist, arbeitet das FehlerzShIelement
so, daß ein Signal auf seiner Ausgangsleitung C/0 erscheint,
zur Betätigung von (nicht dargestellten)Schaltereinrichtungen,
die ein Überwechseln auf einen anderen Übertragungskanal bewirken oder die eine andere Aktion einleiten, die in diesem
Fall vorgesehen ist. Im letzteren Falle, wenn man also annehmen muß, daß die Ausfluchtung verlorengegangen ist, wird
das Signal auf der Ausgangsleitung C/0 gesperrt und ersetzt
durch ein zweites Ausgangssignal, das an ein Rastererfassungssteuerelement PA gelangt, das seinerseits Signale über seine
Ausgangsklemme PAC abgibt, zur Verzögerung der Zählung des Taktzählers RCl um eine Digitperiode bei Beginn jeder Untergruppe
von zehn Digitperioden, beispielsweise durch Sperrung des Impulses. Die Wirkung der Verzögerung der Zählung des
Zählers RCl besteht darin, daß die erzeugten Steuerimpulse progressiv verschoben werden relativ zum einlaufenden Digitstrom
um eine Digitperiode für jede Untergruppe von zehn Digitperioden. Der Fehlerdetektor prüft erneut den neuen Strom von
extrahierten Digits nach jeder Relativverschiebung. Ein Maximum von solchen Verschiebungen kann erforderlich sein, bevor
die korrekte Ausfluchtung durch den Fehlerdetektor erfaßt wird, wenn jedoch nach zehn solchen Verschiebungen ein Zustand entsprechend
korrekter Ausfluchtung immer noch nicht erfaßt wird, wird das Vorliegen eines Fehlers angenommen, und das Umschalten
auf eine Ersatzempfangsstationsschaltung wird eingeleitet.
- 12 -
109852/1707
Figuren 5 und 6 stellen gemeinsam eine alternative Ausführungsform
des Gegenstandes der Erfindung dar, wobei Fig. 5 die Sendestation und Fig. 6 die Empfangsstation zeigt. In den
Figuren 5 und 6 sind die Elemente, welche jenen der Fig. 1 bzw.
3 entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
Fig. 5 zeigt eine Schaltung, welche die gleiche Aufgabe erfüllt wie die Anordnung gemäß Fig. 1. Das einlaufende Signal
mit der Digit rate Bl auf der Leitung JLl wird in ein Neun-Stufenschieberegister
SR3 unter Steuerung durch Digitmarkierimpulse mit der Rate Bl von der Klemme SPGBl eingespeist. Die Ableitung
der Digitmarkierimpulse von dem einlaufenden Signal wird - wie oben unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben - durchgeführt, mit
der Ausnahme, daß eine zusätzliche Serie von Impulsen mit einer Rate B3 durch einen Impulsgenerator SPG3 erzeugt wird. Die
Rate Bjt beträgt 1/1 ο der Rate B2 und 1/9 der Rate Bl. Die Impulse
der Klemme SPGB3 werden"dem Rastergenerator PT zugeführt,
in dem das Prüfraster gespeichert oder erzeugt wird. Der Rastergenerator
PT kann bequemerweise aus einem Drei-Stufenschieberegister bestehen, das als geschlossene Schleife geschaltet ist,
so daß die Bits des Prüfrasters in der Schleife umlaufen, unter Steuerung der Impulse von der Klemme SPGB3* und am Ausgang des
Generators PT in zyklischer Aufeinanderfolge erscheinen. Wenn das Schieberegister SRJ5 durch neun Bits von den einlaufenden
Signalen gefüllt worden ist, wird ein Impuls an der Klemme SPGB3 erzeugt, welcher die Übertragung der in dem Schieberegister
SR3 gespeicherten Daten in die Stufen 1 bis 9 eines Zehn-Stufenregisters SR4 auslöst. Gleichzeitig wird ein Bit des Prüfrasters
vom Generator PT3 in die Stufe Io dieses Schieberegisters übertragen.
Die in dem Register SR4 gespeicherten Bits werden nun ausgelesen, über die abgehende Leitung J.2 unter Steuerung der
Digitmarkierimpulse mit der Rate B2, welche von dem impulsgenerator SPG 2 erzeugt werden und an dessen Klemme SPGB2 erscheinen.
Man erkennt, daß der abgehende Digitstrom aus einer Gruppe von ·
neun Bits besteht, die von dem einlaufenden Signal stammen und
109852/1707
- 13 -
einem Bit des Prüfrasters. Aufeinanderfolgende Gruppen von
neun Digits des einlaufenden Signals werden über die abgehende Leitung übertragen, wobei zwischen die Gruppen aufeinanderfolgende
Digits des Prüfrasters eingestreut sind.
Fig. 6 zeigt die Empfangsstation für den Typ von Signal, der von der Sendestation gemäß Fig. 5 erzeugt wird, wobei das
£nkommen_defc Signal^ auf die Empfangsstation über die Leitung
111 gelangt. Die Leitung 211 ist an den Eingang eines Registers
RDR mit einstellbarer Verzögerung gelegtem die einlaufenden Signale in Ausfluchtung mit dem örtlich erzeugten Prüfrasters
der Digitmarkierimpulse zu bringen. Die Elemente RPD, RPGl und RPG2 für die Erzeugung der Digitmarkierimpulse in der
Empfangsstation entsprechen jenen, die oben unter Bezugnahme auf Fig. 3 erläutert wurden, wobei jedoch zusätzlich ein Impulsgenerator
RPG3 vorgesehen ist zur Erzeugung von Impulsen mit der Prüfrasterdigitrate B3 an der Klemme RPGB3. Die verzögerten
Signale vom Register RDR werden in ein Register RR3 mit der Rate B2 unter Steuerung der Impulse von der Klemme
RPGB2 eingespeist. Wenn das Register RR3 gefüllt worden ist, werden die in den Stufen 1 bis 9 des Registers gespeicherten
Bits parallel in ein Neu-Stufenregister RR4 unter Steuerung durch einen Impuls von der Klemme RPGB3 verschoben. Gleichzeitig
wird das Digit des Prüfrasters in der Stufe Io des Registers
RR3 in die erste Stufe des Registers RPR in dem Rasterfehlerdetektorelement PED übertragen. Die neun Bits, die in dem Register
RR4 gespeichert sind, werden aus diesem Register über
die abgehende Leitung YL2 mit der Rate Bl ausgelesen unter
Steuerung durch die Digitmarkierimpulse von dem Generator RPGl. Das Rasterfehlerdetektorelement PED arbeitet so, wie oben unter
Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben wurde, und Fehleranzeigen gelangen zu einem Fehlerzähler EC. Wenn die Fehler im wesentlichen
kontinuierlich auftreten und damit anzeigen, daß die Ausfluchtung verlorengegangen ist, erzeugt, wie vorher, der Zähler EC ein
Ausgangssignal, das an die Rastererfassungssteuerung PA gelangt,
109852/1707 " l4 "
und diese Steuerung erzeugt ein Signal auf der Leitung PAC zur Steuerung des Registers RPR mit variabler Verzögerung
derart, daß die einlaufenden Gruppen von Digitsignalimpulsen in Rasterausfluchtung mit den örtlich erzeugten Prüfrasterdigitmarkierimpulsen
RPG3 gebracht werden, d.h. mit der Speicherung des Prüfrasterdigits in jeder einlaufenden Gruppe
von zehn Digitsignalen in der Stufe Io des Empfangsregisters RR3 bei Auftreten von jedem Prüfrasterdigitmarkierimpuls von
RPGB}. Die Verzögerung des Registers RDR kann in.Stufen eines
einzelnen Digit über einen Bereich von mindestens neun Digit verändert werden,und im Ansprechen auf ein Signal auf der
Leitung PAG wird jeweils nach wenigen Gruppen von zehn Digits die Verzögerung vergrößert oder verringert um eine Digitzeit
(d.h. -K2 Sekunden), bis Synchronismus erreicht ist. Die Anordnung
kann so getroffen sein, daß nach neun DigitVerzögerungen
das VerzögerungSBgister RDR auf die Verzögerung null in einer
Digitperiode geschaltet wird,unter Steuerung der Rastererfassungssteuerung
PA. Ein niedrigeres Auftrittsverhältnis von Fehlern,
was anzeigt, daß fehlerhafte Signalübertragung vorliegt, bewirkt die Erzeugung eines Umsehaltsignals an der KlemmeC/o.
Ein Vergleich der Schaltkreise gemäß Fig. 5 und 6 mit
jenen nach Fig. 1 bzw. 3 zeigt, daß dort, wo die Fig. 1 und 3
in "Gegentaktweise" arbeiteten, unter Benutzung zweier Schieberegister,
die abwechselnd tätig werden, leJLgt bei den Fig. 5 und 6 ein Register vor für den Empfang der Information und
ein zweites für deren Übertragung, mit schnellem Übertrag von einem zum anderen. Die Anordnungen gemäß Fig. 5 und 6 haben
den Vorteil, daß die erforderliche Gatteranzahl herabgesetzt wird, erfordern jedoch, daß die Schieberegister die schnelle
Übertragung der Information von einem zum anderen zwischen den normalen Weiterschaltungsintervallen der Register verarbeiten
können.
- 15 109852/1707
Wie in Fig. 1 und 2, 5 und 6 dargestellt, wird das
Prüfraster in festen Speichern gespeichert, wobei das Prüfraster
vorher *ausgewählt worden ist und in das System eingebaut
wurde. Alternativ kann das Prüfraster erzeugt werden durch Durchführung einer einfachen logischen Operation,
auf die in zwei Stufen eines Schieberegisters gespeicherten
Digits, um so ein drittes Digit zu erzeugen, das in eine frühere Stufe des Registers eingespeist wird, wobei das Raster
in Serienform für die letzte Stufe des Registers erscheint; ein Raster, das auf diese Weise erzeugt wird, kann erfaßt
werden durch Einfügung des Rasters seriell in das Schieberegister einer ähnlichen Anordnung, wie diejenige, die benutzt
wird für die Erzeugung des Rasters und das Vergleichen des Ausgangsdigits der logischen Operation mit dem Digit in der
Stufe des Registers entsprechend jener, in die der Ausgang der logischen Operation in dem Rastergenerator eingespeist
wird.
109852/1707
Claims (9)
- PatentansprücheVerfahren zur Ermittlung von Fehlern in einem Digitaldaten-Übertragungskanal, dadurch gekennzeichnet, daß ein bekanntes Multigitit.-Prüfsignal in die über den Kanal übertragenen Informationsdigits eingefügt wird, daß das Prüfsignal nach Übertragung bei Empfang ausgesondert und daß das empfangene und ausgesonderte Prüfsignal auf Abweichungen von dem bekannten Prüfsignal untersucht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationsdigits in Gruppen bekannter Länge eingeteilt werden und das Prüfsignal jeweils am Ende der Gruppen eingefügt wird zur Ausbildung des über den Kanal zu übertragenden Digitalsignals.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationsdigits in Gruppen gleicher Anzahl von Digits eingeteilt werden.
- 4. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 oder J, mit einer Sendestation, die über den Übertragungskanal mit einer Empfangsstation verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendestation einen Eingangsschaltkreis für die zu übertragenden Informationsdigits und einen Schaltkreis für die Erhöhung von deren Pulsfolgefrequenz sowie für das Einfügen von Digits eines bekannten MultidigitprÜfsignals zwischen Gruppen der Informationsdigits umfaßt, und daß die Empfangsstation einen Schaltkreis für die Aussonderung der Prüfsignaldigits nach der Übertragung über den Kanal, einen Schaltkreis für die Herabsetzung der Informationsdigit-Pulsfolgefrequenz, einen Ausgangsschaltkreis für die Informationsdigits, Speicher für das bekannte Prüfsignal, einen Komparatorschaltkreis für den Vergleich des gespeicherten Prüf signals mit den Digits des ausgesonderten P:iif-109852/1707signals sowie einen Fehlerauftritts-Anzeigeschaltkreis, der an den Koraparatorschaltkreis angekoppelt ist, aufweist.
- 5. Anordnung nach Anspruch 4 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch J>, dadurch gekennzeichnet, daß der Komparatorschaltkreis zur Erzeugung eines ersten Signals bei Überschreiten eines ersten Grenzwertes durch die Fehlerrate und eines zweiten Signals bei Unterschreiten der ersten, jedoch Überschreiten eines zweiten, niedrigeren Grenzwertes ausgebildet ist, daß der Anzeigeschaltkreis auf das zweite Signal ansprechend ausgebildet ist, und daß ein Korrekturschaltkreis vorgesehen ist, der - auf das erst Signal ansprechend - für die Korrektur der Ausfluchtung der übertragenen digitalen Signale mit dem Aussonderungsschaltkreis ausgebildet ist.
- 6. Anordnung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Sendestation zwei Schieberegister umfaßt mit einer Stufenzahl, die die Anzahl der Digits in jeder Gruppe von Informationsdigits um eins übersteigt, und in die die Gruppen abwechselnd einsp^eicherbar sind unter zyklischer Hinzufügung der Digits des Prüfsignals an den Enden aufeinanderfolgender Informationsdigitgruppen in den Registern, und daß die Digits aufeinanderfolgend aus den Registern auslesbar sind zur Übertragung über den Kanal.
- 7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsstation zwei Schieberegister umfaßt mit derselben Anzahl von Stufen wie in der Gruppe von Informationsdigits enthalten sind, daß ein Schaltkreis vorgesehen ist für die abwechselnde Einspeicherung in die beiden Schieberegister von Digitgruppen aus dem über den Übertragungskanal ankommenden Signal, welche Gruppen durch ein einzelnes Digit voneinander getrennt sind, das dem Aussonderungsschaltkreis und dem Komparatorschaltkreis zugeführt wird, daß ein Zähler für die Zählung der Nichtübereinstimmungen von ausgesondertem Digit und dem zugeordneten Prüfsignaldigit in einem vorgegebenen Zeitintervall und für die Erzeugung des ersten Signals und des zweiten Signals109852/1707-S-vorgesehen ist, und daß ein Schaltkreis - auf das. erste Signal ansprechend - für die Taktverschiebung bei der Aussonderung des einzelnen Digits vorgesehen ist, während die Speicherwerte der Schieberegister seriell abwechselnd ausgelesen werden zur Reproduktion des Informationssignals.
- 8. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendestation ein erstes Schieberegister mit einer der Zahl der Digits in einer Informationsdigitgruppe entsprechenden Anzahl von Stufen und ein zweites Schieberegister mit einer Stufe mehr aufweist, in welches erste Schieberegister eine Informationsdigitgruppe einspeicherbar und parallel in zugeordnete Stufen des zweiten Schieberegisters übertragbar sind, in dessen zusätzliche Stufe ein Digit des bekannten Prüfsignals in zyklischer Aufeinanderfolge einspeicherbar ist, und daß ein Schaltkreis für die Übertragung der im zweiten Schieberegister gespeicherten Digits über den Kanal vorgesehen ist.
- 9. Anordnung nach Ansprüchen 5 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsstation ein Register veränderbarer Verzögerung aufweist sowie ein Eingangsschieberegister mit einer die Zahl der Digits in den Informationsdigitgruppen um eins übersteigenden Stufenanzahl, daß ein Ausgangsschieberegister mit einer der Zahl der Digits in den Informationsdigitgruppen entsprechenden Stufenanzahl vorgesehen ist, daß das über den Kanal übertragene Signal über das Verzögerungsregister in das Eingangsschieberegister einspeicherbar und aus diesem die in allen bis auf eine Stufe bei Füllung des Registers gespeicherten Digits parallel in zugeordnete Stufen des Ausgangsschieberegisters übertragbar sind, während das Digit aus der einzelnen Stufe gleichzeitig in ein weiteres Register übertragbar ist, das mit dem Komparatorschaltkreis gekoppelt ist, und daß der Korrekturschaltkreis an das Verzögerungsregister angekoppelt ist zur nacheinander erfolgenden Veränderung von dessen Verzögerung um jeweils ein einzelnes Digit, bis die Fehlerrate herabgesetzt ist.109852/1707>ί3Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2903270A GB1356102A (en) | 1970-06-16 | 1970-06-16 | System for detecting malfunctioning of a digital transmission channel |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2129328A1 true DE2129328A1 (de) | 1971-12-23 |
| DE2129328B2 DE2129328B2 (de) | 1979-06-28 |
| DE2129328C3 DE2129328C3 (de) | 1980-02-28 |
Family
ID=10285143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712129328 Expired DE2129328C3 (de) | 1970-06-16 | 1971-06-12 | Verfahren und Anordnung zum Erfassen von Fehlern in einem digitalen Übertragungskanal |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5412762B1 (de) |
| CA (1) | CA941974A (de) |
| DE (1) | DE2129328C3 (de) |
| GB (1) | GB1356102A (de) |
| NL (1) | NL7108289A (de) |
| SE (1) | SE361244C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2339026A1 (de) * | 1972-08-04 | 1974-02-14 | Bell & Howell Co | Verfahren und schaltungsanordnung zum entfernen von paritaets-bits aus binaeren worten |
| DE2339007A1 (de) * | 1972-08-04 | 1974-02-14 | Bell & Howell Co | Verfahren und schaltungsanordnung zur verbesserung binaerer uebergaenge in einem ersten strom binaerer worte |
-
1970
- 1970-06-16 GB GB2903270A patent/GB1356102A/en not_active Expired
-
1971
- 1971-06-07 CA CA114,913A patent/CA941974A/en not_active Expired
- 1971-06-12 DE DE19712129328 patent/DE2129328C3/de not_active Expired
- 1971-06-15 SE SE775671A patent/SE361244C/xx unknown
- 1971-06-16 JP JP4319471A patent/JPS5412762B1/ja active Pending
- 1971-06-16 NL NL7108289A patent/NL7108289A/xx not_active Application Discontinuation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2339026A1 (de) * | 1972-08-04 | 1974-02-14 | Bell & Howell Co | Verfahren und schaltungsanordnung zum entfernen von paritaets-bits aus binaeren worten |
| DE2339007A1 (de) * | 1972-08-04 | 1974-02-14 | Bell & Howell Co | Verfahren und schaltungsanordnung zur verbesserung binaerer uebergaenge in einem ersten strom binaerer worte |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL7108289A (de) | 1971-12-20 |
| CA941974A (en) | 1974-02-12 |
| DE2129328C3 (de) | 1980-02-28 |
| SE361244C (sv) | 1975-08-18 |
| JPS5412762B1 (de) | 1979-05-25 |
| GB1356102A (en) | 1974-06-12 |
| DE2129328B2 (de) | 1979-06-28 |
| SE361244B (sv) | 1973-10-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3208240C2 (de) | Serien-Parallel-Umsetzer | |
| DE2155159B2 (de) | Anordnung zum synchronisieren der rechner in einem mehrrechnersystem | |
| DE2750818A1 (de) | Anordnung zur zeitmultiplexen datenuebertragung | |
| DE3780406T2 (de) | Verfahren und anordnung zur kodierung und dekodierung binaerer information. | |
| DE2736967C3 (de) | Fernwirkanordnung | |
| DE2559119B2 (de) | Schaltung zur konzentrierung digitaler signale | |
| EP0161034A2 (de) | Pufferspeicher für eine Eingangsleitung einer digitalen Vermittlungsstelle | |
| DE2412962B2 (de) | Verfahren zur zeitmultiplex-uebertragung von daten | |
| DE69111669T2 (de) | Phasenkorrekturschaltung für Signale in einem System mit doppelten digitalen Leitungen. | |
| DE3225365C2 (de) | ||
| DE68905099T2 (de) | Datenkodierung und formungsvorrichtung fuer ein aufzeichnungsgeraet mit drehenden koepfen. | |
| DE2129328A1 (de) | Verfahren und Anordnung zur Ermittlung von Fehlern in einem Digitaldatenübertragungskanal | |
| DE3125723C2 (de) | Taktschaltung für den Empfangsteil eines PCM-Signalübertragungssystems | |
| DE2157515B2 (de) | Digitale Datenverarbeitungs-Einrichtung | |
| DE2627009C2 (de) | Verfahren zum Synchronisieren einer PCM-Verbindung und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2241089C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Vielzahl von binär codierten Fernschreibnachrichtensignalen, Dauersignalen und Wählsignalen zwischen Signalsendern und Signalempfängern | |
| DE2739978C2 (de) | Synchronisationsverfahren für Zeitmultiplex-Systeme | |
| DE3042761C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Gewinnung einer elektrischenBezugstakt-Impulsfolge für die Dekodierung einer von einem Aufzeichnungsträger gelesenen und auf diesem aufgezeichneten Mehrlängenschrift | |
| DE1512508B2 (de) | Verfahren zum uebertragen einer impulsfolge | |
| DE2415505C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Signalisierung des Endes einer Datenbitfolge | |
| DE2227704C3 (de) | Datenübertragungssystem | |
| DE2444908C3 (de) | Anordnung zur zeitmultiplexen Übertragung binärer Daten | |
| DE2026516C3 (de) | Anordnung zur Verarbeitung der Lesesignale, die von einem mehrspurigen Magnetband abgelesen werden | |
| DE1512399C3 (de) | Datenübertragungssystem | |
| DE2252751A1 (de) | Verfahren zum geben und empfangen einer folge von digitalen informationsbloecken |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OF | Willingness to grant licences before publication of examined application | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |