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DE2129272A1 - - Google Patents

Info

Publication number
DE2129272A1
DE2129272A1 DE19712129272 DE2129272A DE2129272A1 DE 2129272 A1 DE2129272 A1 DE 2129272A1 DE 19712129272 DE19712129272 DE 19712129272 DE 2129272 A DE2129272 A DE 2129272A DE 2129272 A1 DE2129272 A1 DE 2129272A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
electric motor
gate
signals
position sensing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712129272
Other languages
English (en)
Inventor
Susumu Yokohama Tanaka Shigeru Kamakura Tadakuma, (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP45050508A external-priority patent/JPS5234726B1/ja
Priority claimed from JP45061062A external-priority patent/JPS4945089B1/ja
Priority claimed from JP45110527A external-priority patent/JPS5220644B1/ja
Application filed by Tokyo Shibaura Electric Co Ltd filed Critical Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Publication of DE2129272A1 publication Critical patent/DE2129272A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P6/00Arrangements for controlling synchronous motors or other dynamo-electric motors using electronic commutation dependent on the rotor position; Electronic commutators therefor
    • H02P6/06Arrangements for speed regulation of a single motor wherein the motor speed is measured and compared with a given physical value so as to adjust the motor speed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description

  • Bürstenloser Elektromotor Die Erfindung betrifft einen bürstenlosen Elektromotor mit einen Anker mit mehrphasigen -Ankerwicklungen, mit einem Rotor mit Magnetpolen, der sich gegenüber dem Anker verdrehen läßt, mit einem statischen Kommutator mit Hatbleiter-Schaltern zum . - - -Zuführen von Ankerstrom in der Reihenfolge der Ankerphasen, mit einer Stellungs-Abtasteinrichtung zur Bestimmung der Stellung des Rotors gegenüber dem Anker, und mit einer Torsteuerung, die von der Stellungs-Abtasteinrichtung angesteuert wird und den statischen Kommutator steuert.
  • Mit der Patentanmeldung Nr . (Anwaltszeichen: T 32) ist bereits ein ähnlicher bürstenloser Elektromotor beschrieben worden, dessen Stellungs-Anzeigeein richtung mit den Eingangs anschlüssen der Ankerwicklung verbunden ist und damit auf die Gegen-EMK anspricht, welche durch die magnetomotorischen Kräfte der Magnetpole des Rotors in die Ankerwicklung induziert wird.
  • Die Stellungs-Abtasteinrichtung erzeugt Steuersignale, welche zur Ansteuerung der Torsteuerung benutzt werden, welche den statischen Kommutator steuert.
  • Während der innerhalb der oben genannten Patentanmeldung beschr-iebene bürstenlose Elektromotor des gleichen Anmelders bei normalen Motordrehzahlen zufriedenstellend arbeitet, bleibt dessen Betrieb bei niedrigen Drehzahlen unbefriedigend, Alle in der zugeführten Gleichspannung enthaltenen Störungen überlagern sich der abgetasteten Gegen-EMK. Besitzt diese Gegen-EMK einen hohen Wert, so fallen die überlagerten Störungen nicht ins Gewicht.
  • Bewegt sich jedoch der Motor mit niedrigen Drehzahlen, wobei die Gegen-ENK relativ klein ist, so wachsen die überlagerten Störungen verhältnismeßiq stark an und können das Schaltverhalten des statischen Kommutators stören. Anstelle einer einzelnen korrekten Schaltoperation kann eine Zeitspanne auftreten, während der die Phasen r:ehrfach ein- und abqeschaltet werden. Das kann zu einer Reduzierung der Komnrntations-Energie und zum eventuellen Ausfall der-gesmmten Komrutation führen.
  • Ls ist daher t.ufgabe der Erfindung, einen bürstenlosen Elektromotor zu schaffen, dessen Kommutation auch bei niedrigen Drehzahlen einwandfrei arbeitet.
  • Erfindungsgemäß wird die-se Aufgabe dadurch gelöst, daR die Stellungs-Abtasteinrichtung mi£ den Eingangsanschlüssen der Ankerwicklungen so verbunden-ist, daß sie durch die Gegen-EMK erregt wird, welche durch die magnetomotorischen Kräfte der Magnetpole des- Rotors in die Wicklungen induziert wird; -und daß eine logische Schaltung an den Ausgang der Stellungs-Abtasteinrichtung angeschlossen ist, welche vorbestimmte Signale erzeugt, die von der Winkelstellung des Rotors gegenüber dem Anker abhängig sind und der Tor steuerung zugeführt werden.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles und einiger Abwandlungen in Verbindung mit einer Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 ein schematisches Schaltbild der erfindungsgemäßen Steuereinrichtungen für einen bürstenlosen Elektromotor; Fig. 2a ein Diagramm mit den in Ankerwicklungen induzierten Gegen-EMK; Fig. 2b eine Diagramm-Ubersicht über Schaltzustände von in Fiq. 1 enthaltenen Foto-Lunineszenz-Dioden; Fig. 2c ein Diagramm mit der Schaltfolge von in einem statischen Kommutator der Schaltung aus Fig. 1 enthaltenen Thyristoren; Fig. 3a eine schematische Darstellung mit den Verlauf des Spannungsunterschiedes zwischen zwei Ankernhasen, wenn der Motor mit niedriger Drehzahl läuft; Fig. 3b, 3c und 3d eine graphische Ubersicht jiber die Arbeitsfolge der Foto-Lumineszenz-Dioden in Verbindung mit Fig. 3a; Fig. 3e eine entsprechende graphische Darstellung der laufenden Folge von Ausgangssignalen einer logischen Schaltung geB Fig. 4; Fig. 4 ein Blockschaltbild einer logischen Schaltung; Fig. 5 ein Schaltbild einer anderen Ausführung für einen bürstenlosen Elektromotor; Fig. 6, 7 und 8 Schaltbilder von weiteren erfindungsgemäßen Abwandlungen.
  • Fig. 1 der Zeichnung zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für einen-bUrstenlosen Elektromotor ;10 mit ~ einem Anker 11, dessen drei Phasenwicklungen U, V und W in Drei-Phasen-Sternschaltung zu einer- Ankerwicklung 12 vereinigt sind. Des weiteren besitzt der bürstenlose Elektromotor 10 einen zweipoligen Rotor 13 mit einem Nordpol N und einem Südpol S. Obwohl der Rotor 13 in Fig. 1 als Perma-nentmagnet-Typ dargestellt ist, könnte der Rotor auch mit einer gleichstrom-erregten Wicklung versehen sein. Ferner ist ein statischer Kommutator 14 vorhanden, der aus sechs Thyrstoren S1 bis S6 in Form einer Dreiphasen-Vollweg-Gleichrichterschaltung zusammengesetzt ist und die einzelnen Phasenwicklungen U, V und W des Ankers 11 in einer vorbestimmten Folge mit Ankerstrom versorgt.
  • Eine Gleichspannungsquelle 15, welche beispielsweise aus einem Dreiphasen-Vollweg-Gleichrichter mit Torsteuerung bestehen kann, liefert eine veränderliche Gleichspannung über einen normalerweise geschlossenen Schalter 17 und eine Glättungsdrossel 16 an den statischen Kommutator 14.
  • Zur Bestimmung der relativen Stellung zwischen der Ankerwicklung 12 und den Magnetpolen des Rotors 13 und zur Ansteuerung der Thyristoren S1 bis S6 im statischen Kommutator 14 in einer vorbestimmten Folge ist eine Stellungs-Abtastschaltung vorgesehen, welche aus sechs Eoto-Lumineszenz-Dicden Dl bis D6 besteht.
  • Jede Foto-Lumineszenz-Diode D1 bis D6 ist in Serie mit einem jeweils zugeordneten Widerstand R1 bis R6 verbunden und liegt jeweils zwischen zwei der insgesamt drei Eingangsanschlüsse der Ankerwicklung 12.
  • Wie Fig. 1 erkennen läßt, liegen jeweils zwei dieser Dioden parallel, jedoch mit umgekehrter Polarität zwischen je zwei Eingangsanschlüssen.
  • Sobald der Rotor 13 umläuft, wird in die- einzelnen Phasenwicklungen U, V bzw. W der Ankerwicklung 12 je eine Gegen-EMK Vu, Vv bzw. Vw induziert.
  • Die Diode D1 erzeugt beispielsweise einen Lichtstrahl, wenn sie von einem Strom durchflossen wird, da die ESK Vu größer ist als Vv. Die aufeinanderfolgenden Zeiträume, in denen die einzelnen Dioden D1 bis D6 eingeschaltet bzw. ausgeschaltet sind, sind in Fig. 2b graphisch dargestellt, woraus sich entnehmen läßt, in welcher vorbestimmten Folge die einzelnen Dioden Lichtstrahlen erzeugen, während der Rotor 13 umläuft. Die erzeugten Lichtstrahlen der einzelnen Dioden D1 bis D6 beleuchten zugeordnete Foto-Transistoren 18 (siehe Fig. 1), welche sich innerhalb eines fotoelektrischen Wandlers 19 befinden. Dieser erzeugt elektrische Signale in Abhängigkeit vom Leitungszustand der Dioden D1 bis D6, und diese Signale werden über eine logische Schaltung 20 und über eine Start-Stop-Schaltung 21 einer Torsteuerung 22 zugeführt, welche die Thyrlstoren S1 bis S6 gemäß einer in Fig. 2c darqestellten Schaltfolqe durchschaltet bzw.
  • löscht.
  • Bei niedrigen Rotor-Drehzahlen wird der Pegel der aus der Gleichspannungsquelle 15 stammenden Ausgangsspannung unter dem Einfluß der Ttyristoren S1 bis S6 im statischen Kommutator 14 reduziert, mit dem Ergebnis, daß die der Ankerwicklung 12 zugeführte Spannung einen relativ niedrigen ert aufweist. Jede der zugeführten Gleichspannung überlagerte Störung, die beispielsweise von dem die Gleichspannung liefernden Gleichrichter stammen kann, bildet eine relatv große Amplitude gegenüber einem niedrigen Gleichspannungspegel, während die gleiche Störung bei hohen Drehzahlen vernachlässigbar klein ist. Eine in Fig. 3a unterbrochen gezeichnete Linie stellt die Gegen-EMK zwischen zwei Phasen des Ankers 11 dar, wenn der Rotor mit niedriger Drehzahl läuft. Eine dieser Gegen-EMK über lagerte Störung der Versotgunsspannung verursacht eine Verzerrung, welche in Fig. 3a als durchgehende Zick-Zack-Linie dargestellt ist. Zur Vereinfachung der Darstellung ist inFig. 3a nur der Einfluß der Störungen auf die Arbeitsweise der Lumineszenz-Dioden D1 und D4 zwischen den Phasenwicklungen U und V dargestellt.
  • Wären der Gegen-EMK keine derartigen Störungen überlagert, so würden die Dioden D1 und D4 abwechselnd Lichtstrahlen gemäß Fig. 3b erzeugen. Aufgrund der überlagerten Störungen erzeugt jedoch die Diode D1 einen Lichtstrahl zu einem Zeitpunkt tl, danach die Diode D4 einen Lichtstrahl zu einem Zeitpunkt t2, die Diode Dl wiederum zu einem Zeitpunkt t3, die Diode D4 wieder bei einem Zeitpunkt t4, und schließlich die Diode D1 zu einem Zeitpunkt t5. Das Ergebnis ist, daß die entsprechenden Thyristoren S1 bis S6 im statischen Kommutator 14 verwirrende Zündsignale erhalten. Diese Tatsache führt zu einer gestörten Kommutation im statischen Kommutator 14, und der bürstenlose Elektromotor 10 arbeitet mit reduzierter Kommutations-Energie.
  • Um die aus den Überlagerungen gemäß Fig. 3a resultierenden Kommutations-Störungen zu vermeiden, befindet sich gemäß Fig. 1 zwischen dem fotoelektrischen Wandler 19 und der Torsteuerung 22 die logische Schaltung 20. Wie aus Fig, 4 entnommen werden kann, enthält die logische Schaltung 20 sechs Und-Gatter Undl bis Und6, drei Flip-Flop-Schaltungen FFL bis FF3, und schließlich sechs Und-Gatter Undll bis Und16. Das Gatter Undl erhät Eingangsstgnale von der Diode Dz und von Gatter Und15 und erzeugt ein Ausqangss-igna'l für Flip-Flop FF1.
  • Gatter Und2 erhält Eingangssignale von der Diode D4 und von Gatter Undl2 und erzeugt ein Ausgangssignal zur Rückstellung von Flip-Flop FF1. Gatter Und 3 erhält Eingangssignale von Diode D2 und von Gatter Undl6 und erzeugt ein Ausgangssignal zum Schalten von Flip-Flop FF2. Gatter Und4 erhält Eingangssignale von Diode D5 und von Gatter Und 13 und erzeugt ein Ausgangssignal zur Rückstellung des Flip-Flop FF2. Gatter Und 5 erhält Eingangssignale von Diode D3 und Gatter Und14 und erzeugt ein Ausgangssignal zum Umschalten von Flip-Flop FF3, und schließlich erhält Gatter Und6 Eingangssignale von Diode D6 und Gatter Undll und erzeugt ein Ausgangssignal zur Rückstellung von Flip-Flop FF3.
  • Das Flip-Flop FF1 hat einen "eins"-Ausgang, der zu den Gattern tndll und Und16 führt, und einen 1null"-Ausgang, der zu den Gattern Undl3 und Und14 führt. Dementsprechend führt ein "eins"-Ausgang des Flip-Flop FF2 zu den Gattern Und12 und Undl4, und ein "null"-Austang dieses Flip-Flop zu den Gattern Undl und Und15. Schließlich besitzt auch das Flip-Flop FF3 einen "eins"-Ausgang, der an die Gatter Undl3 und Und15 gelegt ist, und einen "null"-Ausgang, der zu den Gattern Undl2 und Undl6 führt.
  • In Fig. 3e ist graphisch die zeitliche Folge von Ausgangssignalen A1 bis A6 aufgetragen, welche die Und-Gatter Undll bis Undl6-abgeben. Man bemerke, daß in jede beliebigen Zeitpunkt nur jeweils zwei dieser Ausgangssignale gleichzeitig vorhanden sind. Vor dem Zeitpunkt tl sind die Gatter Undl3 und Und15 offen, Flip-Flop FF1 und FF2 zurückgestellt, und Flip-Flop FF3 umgeschaltet. Erscheint jetzt ein Signal von Diode D1, so wird unter Zusammenwirkung mit dem Ausgangssignal A5 das gatter Undl geöffnet und das Flip-Flop FF1 in einen Umschaltzustand versetzt.
  • Die Folge ist, daß das Gatter Und13 schließt und das Gatter Undll offset, so daß Ausgangssignale Al und A5 abgegeben werden, welche das Durchschalten der zugeordneten ,ThJrst6ren' innerhalb des statischen Kommutators 14 yeranlassen.
  • Erscheint zum Zeitpunkt t2 ein-Signal von der Diode D4, so hat dies keinen Einfluß auf die logische Schaltung 20, weil zu diesem Zeitpunkt kein Ausgangssignal A2 zur -Ansteuerung des Gatters Und2 vorhanden ist. Das gleiche gilt für den Zeitpunkt t6. Somit kann ein Signal von der Diode D4 die logische Schaltung 20 und damit den statischen Kommutator 14 solange nicht beeinflussen, bis Gatter Und2 auch noch ein Eingangssignal vom Gatter Undl2 erhält. Dieser Fall tritt gemäß Fig. 3a erst ein, wenn die Gegen-EMK einen- Pegel erreicht hat, der weit außerhalb des Umschaltbereiches liegt. So erscheint gemäß Fig. 3e ein Signal der Diode D4 wieder zum Zeitpunkt t6, ndem das Gatter Und2 bereits durch das Ausgangssignal A2 vom Gatter Undl2 mit angesteuert wird, so daß zu diesem Zeitpunkt eine Umschaltung der logischen Schaltung 20 und damit ein Zünden der zugeordneten Thyrestoren im statischen Kommutator 14 erfolgt.
  • Obwohl sich die obige Beschreibung auf die Funktion der logischen Schaltung 20 im Zusammenhang mit den beiden Dioden D1 und D4 beschränkt, ist es einleuchtend, daß die übrigen Dioden ähnliche Signale in der Weise erzeugen, daß in jeder Kommutations-Periode jedes Ausgangssignal Al bis A6 nur einmal auftritt.
  • Naturgemäß existiert keine Gegen-EMK Vor dem Anlassen des Motors 10, so daß vor diesem Zeitpunkt auch keine Steuersignale von den Dioden D1 bis D6 abgegeben werden können. Es besteht also eine Schwierigkeit, einen bürstenlosen Elektromotor'SO von sich aus zum Anlauf zu bringen. Um dem Motor Selbststarteigenschaften zu verleihen, ist in Fig. 1 ein Dreiphasen-Vollweg-Gleichrichter 23 vorgesehen, dessen Eingangsanschlüsse mit der Ankerwicklung 12 und dessen Gleichstrom-Anschlüsse über einen Widerstand 24 miteinander verbunden sind. Infolge dieser Schaltung liegt an den beiden Anschlüssen dieses Widerstandes 24 eine Gleichspannung an, welche abhängig von der Motordrehzahl ist. Diese drehzahlabhängige Spannung am Widerstand 24 wird an den Eingang der Start-Stop-Schaltung 21 gelegt, welche über einen zweiten Eingang aus einer Leitung 25 ein Startsignal erhält. Die Leitung 25 liegt außerdem an der Torsteuerung 22.
  • Innerhalb der Start-Stop-Schaltung 21 befindet sich ein Verzögerungsglied, welches so durch die am Widerstand 24 anliegende Gleichspannung gesteuert wird, daß das Verzögerungsglied nur wirksam ist, wenn die Motordrehzahl unterhalb eines vorbestimmten Wertes liegt. Somit ist die Start-Ston-Schaltung 21 in der Lage, von der logischen Schaltung 20 kommende Signale auf dem Wege zur Torsteuerung 22 zu verzögern und vorübergehend den Schalter 17 zu öffnen.
  • Der Startvorgang des Motors läuft folgendermaßen ab: Erscheint auf Leitung 25 ein Startsignal, so wird der Kommutations-Bürstenvorschubwinkel des statischen Kommutators 14 (d. h. der Phasenwinkel zwischen dem Ausgang des Kommutators 14 und der abgeta-steten Gegen-EMK) vorgestellt, und vorgewählte Thjt:istoren -im Kommutator 14 werden durchgeschaltet, um einen Anker strom durch vorbestimmte Phasenwicklungen der Ankerwicklung 12 fließen zu lassen. Daraufhin werden entsprechende Dioden innerhalb der Reihe D1 bis D6 durch Ankerschlupf leitend, und die resultierenden Lichtstrahlen erzeugen elektrische Signale,für die logische Schaltung 20. Diese logische Schaltung 20 wiederum erzeugt die im Zusammenhang mit Fig. 3a besprochenen Ausgangssignale Al bis A6, welche der Start-Stop-Schaltung 21 zugeführt werden.
  • Bei Anliegen eines Signals auf Leitung 25 bewirkt die Start-S-top-Schaltung 21 ein kurzzeitiges offenen des Schalters 17, um zuvor durchgeschaltete Thyristoren des statischen Kommutators 14 zu löschen. Gleichzeitig werden,- wie oben bereits erwähnt, die vön der logischen Schaltung 20 abgegebenen Ausgangssignale durch das Verzögerungsglied verzögert. Somit erreichen die Ausgangssignale A1 bis A6 der logischen Schaltung 20 die Torsteuerung 22 erst, nachdem die entsprechenden Thyristoren des statischen Kommutators 14 bereits gelöscht sind, und die Ttlyristoren für die nächste Folge, wie in Fig. 3 aufgetragen, werden durch die Torsteuerung 22 angesteuert.

Claims (6)

Ansprüche
1. Bürstenloser Elektromotor mit einem Anker mit mehrphasigen Ankerwicklungen, mit einem Rotor mit Magnetpolen, der sich gegenüber dem Anker verdrehen läßt, mit einem statischen Kommutator mit Halbleiter-Schaltern zum Zuführen von Ankerstrom in der Reihenfolge der Ankerphasen, mit einer Stellungs-Abtasteinrichtung zur Bestimmung der Stellung des Rotors gegenüber dem Anker, und mit einer Torsteuerung, die von der Stellungs-Abtasteinrichtung angesteuert wird und den statischen Kommutator steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellungs-Abtasteinrichtuns mit den Eingangsanschlüssen der Ankerwicklungen (U, V, W) so verbunden ist, dar. sie durch die Gegen-EMK erregt wird, welche durch die magnetomotorischen Kräfte der Magnetpole des Rotors (13) in die Wicklungen induziert wird; und daß eine logische Schaltung (20) an den Ausgang der Stellungs-Abtasteinrichtunc3 angeschlossen ist, welche vorbestimmte Signale (A1 bis A6) erzeugt, die von der Winkelstellung des Rotors (13) gegenüber dem Anker (11) abhängig sind und der Torsteuerung (22) zugefiihrt werden.
2. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur logischen Schaltung (20) mehrere erste Und-Gatter (Undl bis Und6), mehrere FlipFlop-Schaltungen (FF1 bis FF3) und mehrere zweite Und-Gatter (Undll bis Und16) gehören; daß die ersten Und-Gatter zur Aufnahrte von Eingangssignalen aus der Stcilungs-Abtasteinrichtung und aus den zweiten Und-Gattern, die Flip-Flop-Schaltungen zur Ansteuerung durch Ausq,angssignale der ersten Und-Gatter, und die zweiten Und-Gatter zur Ansteuerung durch die Ausgangssignale der Flip-Flop-Schaltungen und zur Erzeugung von Steuersignalen (Al bis A6) für die Torsteuerung (22) eingerichtet sind; und daß ein einziges Stellungs-Abtastsignal aus verschiedenen Zufallssignalen entsteht, -welche in jeder Kommutationsperiode des statischen Kommutators (14) anfallen, wenn der bürstenlose Elektromotor (10) mit geringen Drehzahlen umläuft.
3. Elektromotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsteuerung (22) mit der logischen Schaltung (20) über eine Start-Stop-Schaltung (21) verbunden ist, welche so aufgebaut ist, daß jeweils zuvor durchgeschaltete Halbleiter-Schalter innerhalb des statischen Kommutators (14) gesperrt und die von der logischen Schaltung als nächste bestimmten halbleiter-Schalter nach einer Verzögerungszeit durchgeschaltet werden.
4. Elektromotor nach Anspruch 3, dadurch cekennzeichnet, daß die Start-Stop-Schaltung- (21) in der Weise durch von der Motordrehzahl abhängige elektrische Signale steuerbar ist, daR sie abgeschaltet wird, sobald die Motordrehzahl einen vorbestimmten Wert überschreitet.-
5. Elektromotor nach Anspruch 3 oder 4, dadurch sekennzeichnet, daß die drehzahlabhängigen elektrischen Signale von eier aus Foto-Lumineszenz-nioden (D1 bis D6) bestehenden Vollweq-Gleichrichterschaltung, welche außerdem- dFe Stellungs-Abtasteinr~chtunq darstellt, -erzeugt werden.
6. Elektromotor nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die drehzahlabhängigen elektrischen Signale von einer Vollweg-Gleichrichterschaltun etzeugt werden, welche an die Eingangsanschlüsse der Ankerwicklung (12) angeschlossen ist. Leerseite
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