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DE2128315A1 - Cut-textile widths - esp cut-to-size textiles for ready-made clothes - Google Patents

Cut-textile widths - esp cut-to-size textiles for ready-made clothes

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Publication number
DE2128315A1
DE2128315A1 DE19712128315 DE2128315A DE2128315A1 DE 2128315 A1 DE2128315 A1 DE 2128315A1 DE 19712128315 DE19712128315 DE 19712128315 DE 2128315 A DE2128315 A DE 2128315A DE 2128315 A1 DE2128315 A1 DE 2128315A1
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DE
Germany
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bale
axis
fabric
friction wheels
length
Prior art date
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Application number
DE19712128315
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English (en)
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DE2128315B2 (de
DE2128315C3 (de
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Publication date
Application filed filed Critical
Priority to DE19712128315 priority Critical patent/DE2128315A1/de
Publication of DE2128315A1 publication Critical patent/DE2128315A1/de
Publication of DE2128315B2 publication Critical patent/DE2128315B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2128315C3 publication Critical patent/DE2128315C3/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H43/00Other methods, machines or appliances
    • A41H43/005Cloth spreading or piling apparatus in view of its cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Auslegen und Zuschneiden eines bahnentörmigen flexiblen Materials, insbesondere in der Konfektion Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auslegen und Zuschneiden eines bahnenförmigen flexiblen Materials, insbesondere in der Konfektion, bei dem eine Stoffbahn von einem Ballen abgewickelt, ausgelegt und unter Ausmerzung von Stoffehlern in den zu erstellenden Konfektionsgrößen und Lagenbildern entsprechende Längenabschnitte geschnitten wird. Neben Zuschnitten für die-Bekleidungsindustrie kann es sich dabei auch um Zuschnitte für andere, derartiges I'aterial benötigende Serienfertigun.g handeln, beispielsweise in der Schuhindustrie oder bei Folsterarbeiten in der Nöbelindustrie. Das Material kann außer textilen Stoffen auch aus Kunststoffolien, Kunstleder und dergleichen bes-tenen.
  • Das Abwickeln der Stoffbahn von einem Ballen vonhand erfordert beträchtlichen Zeit- und Kraftaufwand, ist also für die Xonfektion unwirtschaftlich. Es kann immer nur ein etwa dem vorgesehenen Länge abschnitt entsprechendes Stück der Bahn ausgelegt werden, da ein Nachziehen oder -heben des Ballens unrationell wäre, außerdem den Stoff beansprucht und zu unerwünschter Faltenbildung führen kann, außerdem unverhältnismäßig viel Arbeitszeit erfordern würde. Es ist daher beim Auslegen vonhand erst am ausgelegten Stück möglich, einen Stoffehler festzustellen. Dies kann beim Ausmerzen des fehlerhaften Stückes zum Verlust eines Stoffabschnittes bis fast zur Länge eines Längenabschnittes führen.
  • Es sind-daher Verfahren entwickelt worden, bei denen- das Auslegen maschinell erfolgt. Dabei wird der Anfang der Stoffbahn auf dem Auslegetisch festgeklemmt und, während die Maschine von der Klemmstelle wegfährt, mittels wenigstens einer angetriebenen Rolle oder Walze vom Stoffballen abg-ezogen und ausgelegt. Zur Fehlerfeststellung wird der Stoff zwischen dem Ballen und dem Auslegetisch mittels mehrerer Umlenkrollen bzw. -walzen eine kleine Strecke etwa vertikal geführt, so daß sich eine Schaufläche ergibt, die von der Bedienungsperson beobachtet werden kann. Auf diese Weise wird das Erkennen der Fehlerstelle erleichtert und ein zeitsparendes Heranführen der notwendigen Schnittstelle an die Schneidvorrichtung ermöglicht. Aber auch bei diesen Verfahren ist es unvermeidbar, daß das Ausmerzen der Fehlerstelle den Verlust eines breiten Stoffstreifens zur Folge hat.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art zu entwickeln, das den Stoffverlust durch das Fehlerausschneiden auf ein Minimum beschränkt.
  • Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Stoffbahn in einer einer Mehrzahl von Längenabschnitten entsprechenden Gesamtlänge ausgelegt wird, die Stoffbahn nach Brmittlung der Stoffehler wieder aufgewickelt wird, die Länge abschnitte so auf die ausgelegte Gesamtlänge abgestimmt werden, daß die Stoffehler unter einem minimalen Stoffverlust ausgemerzt werden, und schließlich die Stoffbahn entsprechend der festgelegten Folge der Langenabschnitte wieder abschnittweise ausgelegt und geschnitten wird.
  • Das Auslegen der Stoffbahn in einer Gesamtlänge, die einer Mehrzahl von Längenabschnitten entspricht, ermöglicht es, Fehl erstellen in weitem Abstand von der vorderen Bahnkante zu erkennen. Es ist auf diese Weise möglich, für die ausgelegte Stoffbahn eine Folge von unterschiedlichen für-verschiedene Konfektionsgrößen und/oder Lagenbilder geeigneten Längenabschnitten derart - festzulegen, daß die jeweiligen Schnittstellen möglichst nahe an der auszumerzenden Fehlerstelle liegen. Damit wird für jede Fehlerstelle.nur das Ausschneiden eines schmalen Stoffstreifens erforderlich. Die Stoff er sparnis beim Schneiden eines ganzen Ballen kann gegenüber den eingangs geschilderten bekannten Verfahren mehrere Meter betragen. Dabei ist der Mehraufwand an Arbeit gering, da sich für das festlegen einer Folge bestimmter Längenabschnitte je nach Lage der Behlstellen Tabellen vorbereiten lassen, die es überflüssig machen, jedesmal neu zu rechnern. Nach dem Festlegen der Abschnittsfolge kann außerdem rasch und zügig geschnitten werden, da auf Fehler nicht mehr geachtet werden muß und jeweils nur der abzuschneidende Längenabschnitt auszulegen ist, Vorteilhaft rasch und einfach läßt sich das Verfahren derart durchführen, daß der Stoffballen zum Auf- bzw. Abwickeln über einem Auslegetisch in Jeweils einer von dessen beiden Längsrichtungen verschoben und durch -die Verschiebebewegung eine-Drehbewegung des Ballens derart b-ewirkt und gesteuert wird, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Ballens der Verschiebegeschwindigkeit gleich und die Drehrichtung in einer Verschieberichtung-- zum Aufwickeln, in der anderen Verschieberichtung zum Abwickeln des Stoffes führt. Das Abstimmen -der UmSangsgeschwindigkeit auf die Verschiebegeschwindigkeit gewährleistet ein spannungsfreies, völlig gleichmäßiges-Auslegen bzw. Wiederaufwickeln des Stoffes ohne Rücksicht auf den Ballendurchmesser, der sich beim Auslegen bzw, -Wiederaufwickeln einer langen Bahn zwangsläufig ändert. Der Stoff wird wender gespannt- noch gestaut, Faltenbildung wird vermieden. Außerdem wird der Stoff in keiner Weise beansprucht. Beim Auslegen und Wiederaufwickeln einer langen Stoffbahn vonhand ohne mechanische Hilfsmittel läßt sich ein derart ausgeglichenes, spannungsfreies Arbeiten nicht erreichen. Insbesondere beim Aufwickeln sind unterschiedliche Spannungen, Faltenbildung oder schiefes Wickeln unvermeidlich.
  • Außerdem würde das Auslegen und Wiederaufwickeln beträchtlichen Zeitaufwand erfordern. Bei ungleichmäßigem Wiederaufwickeln entsteht außerdem ein erhöhter Arbeitszeitbedarf beim Wiederauslegen, um diese Mangel auszugleichen. Es ist außerdem mit ungleichmäßigen Längenabschnitten zu rechnen. Die bekannten Verfahren zum maschinellen Auslegen des Stoffes erlauben kein Wiederaufwickeln, da der Stoff nicht durch direktes Antreiben des Ballens, sondern einer ihn vom Ballen abziehenden Rolle erfolgt. -Diese Stoffbewegung läßt sich nicht umkehren. Außerdem wird der Stoff, obwohl er mit gleichbleibender Geschwindigkeit unabhängig vom Ballendurchmesser abgewickelt wird, ständig auf Zug beansprucht.
  • Die Erfindung schafft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, die einen Auslegetisch mit einer einer Mehrzahl von Längenabschnitten entsprechenden Länge, eine über die ganze Länge des Arbeitstisches verschiebliche Fördereinrichtung für den Ballen mit einer Halterung für dessen drehbares Lagern, eine dem Ballen eine Drehbewegung um seine Achse wahlweise in einer der beiden möglichen Richtungen erteilende Einrichtung und eine Schneideeinrichtung aufweist. Die verschiebliche Fördereinrichtung und die Einrichtung zum Drehen des Stoffballens erlauben ein rasches und müheloses Ab- bzw. Aufwickeln der Stoffbahn. Der Auslegetisch kann daher so lang sein, wie es die räumlichen Verhältnisse gestatten, Je länger der Auslegetisch ist, desto rationeller läßt sich die Folge der Längenabschnitte in Bezug auf das Ausmerzen der Fehler festlegen. Die Fördereinrichtung kann dabei vonhand oder mittels eines motorischen Antriebes verschiebbar sein. Die Einrichtung zum Drehen des Ballens kann direkt oder indirekt angetrieben werden, sie kann auch ihrerseits auf die Fördereinrichtung zu deren-Verschieben einwirken. Vorteilhaft einfach und sinnfällig kann die dem Ballen eine Drehbewegung erteilende Einrichtung durch das Verschieben der Fördereinrichtung antreibbar sein.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist wenigstens ein an den Umfang des Ballens-andrückbares Reibrad bzw. eine Reibrolle mit zur Achse der Ballenlagerung etwa paralleler Drehachse auf. Das Reibrad bzw. die Reibräder übertragen eine ihnen erteilte Drehbewegung durch Reibmitnahme auf den Ballen derart, daß dessen UmSangsgeschwindigkeit der Drehgeschwindigkeit der Reibräder gleich ist. Der beim Ab- und-Aufrollen eines gesamten Ballens ständig wechselnde Durchmesser hat damit keinen Einfluß auf die Auslegegeschwindigkeit. Während die Reibräder an einer Ball'ensei-t;e eingreifen, kann sich an liner von ihnen nicht berührten Stelle der Stoff von dem sich über dem wisch drehenden Ballen ungespannt und unbeansprucht mit entsprechender Drehgeschwindigkeit ab- bzw. wiederaufwickeln. Die einzige Belastung des Stoffes ist das Eigengewicht des zwischen dem Ballen und dem Auslegetisch hängenden Abschnittes. Ferner stellen die Reibräder oder die Reibrolle eine gewisse Führung für die jeweils oberste Stofflage dar.
  • Vorteilhaft einfach sind das Reibrad, bzw. die Reibräder gegenüber der Halterung des Ballens in Längsrichtung verschieblich angeordnet.
  • Sie sind damit jeweils dem Ballendurchmesser entsprechend an dessen Umfang herbringbar. Sie können abgezogen werden, wenn ein neuer Ballen auf die Halterung gebracht wird. Ferner ist jederzeit durch einfaches Abziehen der Räder das Auf- bzw. Abwickeln zu unterbrechen und schließlich känn im Bedarfsfall die ganze Vorrichtung mit einem Ballen verschoben werden, ohne daß gewickelt wird.
  • Der Antrieb der Reibräder kann auf verschiedene Weise erfolgen, beispielsweise direkt oder indirekt durch einen motorischen Antrieb, der mitverfahrbar ist. Vorteilhaft einfach können dem Reibrad bzw. den Reibrädern feststehende Abrollflächen zum Erzwingen einer Drehbewegung während des Verschiebens der Fördereinrichtung zugeordnet sein; Auf diese Weise erfolgt die Drehbewegung der Reibräder selbsttätig bei jedem Verschieben der Vorrichtung und zwar je nach der Verschieberichtung in einem bestimmten Drehsinn. Es ist also weder ein umsteuerbarer Antrieb, noch ein aufwendiges Getriebe erforderlich. Die Einrichtung ist auf diese Weise wirtschaftlich herstellbar und störungssicher. Außerdem gewährleistet diese Antriebsart, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Ballens, unabhängig von dessen Durchmesser, immer genau der Verschiebegeschwindigkeit entspricht, da sie gleich der Abrollgeschwindigkeit der Reibräder auf deren Abrollflächen ist. Der Stoff wird also auch unabhängig von der Verschiebegeschwindigkeit der Vorrichtung immer ohne Spannung gleichmäßig ausgelegt bzw. wiederaufgewickelt.
  • Der Ablauf dieser Vorgänge ist damit völlig unabhängig davon, in welcher Weise dle-Vorrichtung selbst verschoben wird, vonhand, durch maschinellen Antrieb und mit welchen - Verschiebeeinrichtungen.
  • Die-Reibräder können einen relativ großen, den Ballendurchmesser übertreffenden Durchmesser aufweisen. Damit ergibt - sich ein großer Spielraum für das Andrücken der Reibräder an den Ballen, der ein Verstellen des Ballens oder der Räder bei großen Durchmesserschwankungen des Ballens weitgehend überflüssig macht. Ferner wird die Drehzahl der Reibräder niedrig gehalten und damit ihren Drehlagern und ihren Reibflächen eine höhere Lebensdauer gesichert. Darüberhinaus ist der Kraftaufwand beim Verschieben vorteilhaft niedrig.
  • Um die Vorrichtung für Ballen unterschiedlicher Stoffbreite brauchbar zu machen, können wenigstens zwei Reibräder mit-in Richtung ihrer Drehachse-veränderlichem Abstand angeordnet sein. Dies ist besonders dann einfach durchführbar, wenn die Reibräder auf einer gemeinsamen Drehachse sitzen und wenn sich die Abrollfläche weitgehend geschlossen über die ganze Bahnbreite erstreckt. Die Verstellarbeit kann vorteilhaft dadurch eingespart werden, daß wenigstens drei Reibräder ortsfest mit in Richtung ihrer Drehachse ungleichen Abständen angeordnet sind. Da die in der textilen Konfektion auftretenden Stoffbreiten sich im allgemeinen auf einige wenige, ganz bestimmte Werte beschränken, es ferner für die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung im allgemeinen keinen Unterschied macht, an welchen Stellen der Stoffbreite das Reibrad oder die Reibräder angreifen, ist di& Anordnung von drei Reibrädern, von denen die beiden äußeren einen Abstand etwa zwischen hundert und hundertzwanzig Zentimeter, das mittlere von einem der äußeren Räder einen Abstand in der Größenordnung von vierzig bis sechzig Zentimeter aufweist, normalerweise ausreichend. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß nicht nur kein Verstellen der Räder beim Wechseln der Ballenbreite notwendig ist, sondern auch jedem der Reibräder eine ortsfeste Abrollfläche zugeordnet werden kann, ohne daß dazwischen weitere Flächen zur Verfügung stehen müssen. Die Anordnung wird dadurch einfacher, leichter und stabiler.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Fördereinrichtung als Hängebahn mit Laufschienen-und -rollenanordnungen über dem Auslegetisch ausgebildet. Sie belastet den Auslegetisch also in keiner Weise. Er ist darüberhinaus von beiden Seiten frei zugänglich, was die Ermittlung der Fehlerstellen erleichtert. Bei vorübergehenden Platzbedarf kann der Auslegetisch beliebig verkürzt oder entfernt werden, ohne daß ein umständliches Auf- bzw. Abbauen der Fördereinrichtung notwendig ist.
  • Für ein beliebig großes Ausbilden der Reibräder -steht ausreichender Raum zur Verfügung. Ferner sind deren Lager, insbesondere bei einem im mittleren Bereich des Stoffballens angeordnetes Reibrad, hängend wesentlich günstiger anzubringen. Dies gilt auch für das Anordnen einer oder mehrerer Abrollflächen über dem Arbeitstisch.
  • Bei einer bevorzugten, vorteilhaften Ausführungsform kann die Unterseite der Laufschienen der Fördereinrichtung die Abrollflächen für die Reibräder bilden. Es sind somit keine eigenen Bauelemente als Abrollflächen erforderlich. Ferner werden die Achsen der Reibräder, insbesondere wenn jedes Reibrad einzeln gelagert ist, nicht auf Verwindung beansprucht. Ungleichmäßiger Lauf der Räder oder Rlemmgefahr sind damit ausgeschlossen.
  • Die Vorrichtung weist vorteilhaft eine die Drehbewegung des Ballens verhindernde, wahlweise lös- und anziehbare Bremse auf. Der Antrieb des Ballens kann auf einfache Weise dadurch unterbrochen werden, daß die Reibräder von seinem Umfang abgezogen werden. Durch die Massenträgheit ist Jedoch im allgemeinen mit einem kurzen Weiterdrehen des Ballens zu rechnen, das mit einem entsprechenden Auf- und Abwickeln von Stoff verbunden ist. Dies kann auf einfache Weise durch die Bremse verhindert werden. Sie kann günstigerweise ebenso wie die antreibenden Reibräder am Umfang des Ballens angreifen. Vorteilhaft ist sie als etwa senkrecht zu dessen Drehachse anlegbarer, winkelförmiger Bügel mit Reibbelag ausgebildet. Der Bügel umgreift einen Teil des Ballenumfanges und liegt, vom Ballendurchmesser weitgehend unabhängig, an wenigstens zwei Stellen flächig an.
  • Vorteilhaft kann der Bügel über der Halterung für den Ballen an einem zum Lösen der Bremse betätigbaren Seilzug aufgehängt sein. In»R,u,hXe4XW stellung setzt sich damit der Bügel durch sein eigenes Gewicht auf den Ballen auf und wird nur-bei Betätigung der Fördereinrichtung mittels des Seilzuges hochgezogen. Er kann in dieser Stellung fixiert oder, wenn die Vorrichtung-vonhand verschoben wird, so lange festgehalten werden, ~bis-die Drehbewegung des Ballens verhindert werden soll. Dann genügt ein Loslassen des Betätigungsgriffes und die Bremse legt sich selbsttätig an.
  • Die Halterung für das drehbare Lagern des Ballens kann sehr einfach aufgebaut sein. Stoffballen sind üblicherweise über einen rohrförmigen Eern gewickelt. Es genügt somit eine diesen Kern mit Spiel durchsetzende Achse, um dem Ballen eine freie Drehbewegung zu ermöglichen. Vorteilhaft kann die Achse zusätzlich drehbar gelagert sein in zweiten einem die größte Ballenbreite übertreffenden Querabstand angeordneten Drehlagern. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die. Drehlager zusätzlich jeweils in Verschieberichtung der Vorrichtung und in der Höhe gegenüber der Laufschaene verstellbar. Dies ermöglicht es, den Ballen je nach seinem Durchmesser in eine für den Angriff der Reibräder günstige Position zu bringen. Die Drehlager sind hierzu vorteilhaft jeweils an einem schwenkbar und/oder längsverschieblich gelagerten Stutzarm angeordnet. Ferner kann die Halterung an der Fördereinrichtung vorteilhaft quer zu deren Verschieberichtung verschieblich angeordnet sein. Es ist damit möglich, den Ballen wenigstens teilweise seitlich des Auslegetisches in die Halterung einzubringen, was eine Arbeitserleichterung, insbesondere die Verwendung einer Zuführeinrichtung für den Ballen, ermöglicht.
  • Bei einer Vorrichtung für Ballen, die ihr mittels einer an einem Schienensystem auf- Rollen verschieblichen Hängeeinrichtung mit an den Rollen aufgehängter, den ro-hrförmigen Kern des Ballens durchsetzender Achse zugeführt werden, kann die Vorrichtung zur Aufnahme des Ballens mit seiner Hängeeinrichtung einen senkrecht zur Verschieberichtung angeordneten und in dieser seiner Längsrichtung relativ zum Auslegetisch verschieblichen Schienenabschnitt aufweisen und die Lager für die Achse können mittels ihrer Stützarme aus dem Uberschiebeweg des Ballens heraus- und dann unter die Achse bewegbar-sein. Das Anbringen des Ballens an der Vorrichtung erfolgt somit praktisch mühelos, da nirgends das Ballengewicht manipuliert werden muß. Sobald der Ballen zusammen mit seiner Hängeeinrichtung am Schienenabschnitt der Vorrichtung auf gehängt ist, können die längsverschieblichen und/oder schwenkbaren Stützarme die Drehlager an die Achse heranführen. Es ist nunmehr lediglich notwendig, durch Verschieben oder Anheben der Stützarme und ihr Fixieren die Ballenachse an ihrer Aufhängung in die gewünschte Lage relativ zu den Reibrädern zu schwenken.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung weist einen an der Laufschiene hängend verschieblichen ersten Rahmen mit daran drehbar gelagerten, an der Unterseite der Laufschiene abrollenden Reibrädern, einen am ersten Rahmen und an der Laufschiene in Richtung der Laufschienen verschieblich gelagerten zweiten Rahmen und einen am zweiten Rahmen quer zur Richtung der Laufschienen verschieblichen dritten Rahmen mit einem Schienenabschnitt für die den Ballen tragende Hängeeinrichtung, beidseitig unter der Achse der Hängeeinrichtung anlegbaren Lagern an verstellbaren Stützarmen und deren FUhrungen und mit ihrer Bremse mit Seilzug und Bedienungshebel auf. Die Verschiebemöglichkeit zwischen dem ersten und dem zweiten Rahmen erlaubt das Heranschieben bzw. Abziehen der Reibräder vom Ballen.
  • Der querverschiebliche dritte Rahmen ermöglicht nicht nur in der schon vorstehend geschilderten Weise das einfache Uberschieben des hängend herangeförderten Ballens auf die Vorrichtung, er ermöglicht auch das Einstellen des Stoffbahnrades relativ zur Auslegetischkante je nach der Ballenbreite. Ferner ermöglicht er, ebenfalls je nach der Ballenbreite, das Zuordnen zwischen dem Ballen und den Reibrädern in Qgerrichtung. Daß der die Reibräder tragende Rahmen gleichzeitig der auf der Fördereinrichtung verfahrbare Rahmen ist, erleichtert das Verschieben, aber auch das rasche Abziehen der Reibräder vom Ballen, wenn ein rascher Halt erwünscht ist, Dies trifft insbesondere für das zweite Auslegen der Stoffbahn in Einzelabschnitten zu, wo ein zu weites Auslegen nochmaliges Aufwickeln und damit Arbeitszeitverlust bedeutet. Beim Verschieben der Vorrichtung vonhand, wie es bei der be;vorzugten Ausfü-hrungsform erfolgt, bewirkt schon das einfache Analten des die Reibräder tragenden Rahmens ein Abheben vom Ballen; denn der zweite und dritte Rahmen bewegen sich durch die Massenträgheit noch eine kleine Strecke weiter und damit von den Reibrädern weg. Eine weitere Drehbewegung des Ballens wird durch gleichzeitiges Loslassen der Bremse verhindert.
  • Beim Verschieben in umgekehrter Richtung wird der dritte Rahmen angehalten und der Rahmen mit den Reibrädern entfernt sich durch die Trägheitsbewegung.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der einzigen Fig. der Zeichnung dargestellt. Sie -zeigt eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum Auslegen und Schneiden eines Stoffes.
  • Die Vorrichtung weist einen Auslegetisch 1 mit etwa 14 Meter Länge auf. Daran ist eine Schneideeinrichtung 2 quer über den Auslegetisch auf Schienen 2a verschieblich angeordnet. Uber dem Auslegetisch ist eine insgesamt mit 3 bezeichnete Fördereinrichtung angeordnet, die über'die ganze Länge des Auslegetisches f verschieblieh ist. Sie trägt einen Ballen 42 von dem durch das Verschieben eine Stoffbahn 4a abwickel- und auf dem Auslegetisch auslegbar ist, wie die Zeichnung zeigt.
  • Zur Fordereiorichtung 3 gehören drei Laufschienen 5 mit kreisförmigem Querschnitt. Sie sind derart über dem Auslegetisch 1.angeordnet, daß der Abstand zwischen den beiden äußeren Laufschienen kleiner als die Breite des Auslegetisches ist und die Abstände zwischen jeweils einer äußeren Laufschiene und der Zwischenlaufschiene verschieden groß sind. Die Zwischenlaufschiene 5a ist aus Übersichtlichkeitsgründen in der Zeichnung nur in Bruchstücken angedeutet. An den äußeren Laufschienen 5 ist mittels sich jeweils auf der Oberseite der Laufschiene abstützenden Laufrollenpaaren 6 ein erster Rahmen 7 verschieblich aufgehängt. Jedem Laufrollenpaar 6 ist eine an der Unterseite der Laufschiene abrollende Gegendruckrolle 6a zum Abstützen bei ungünstiger Gewichtsverteilung zugeordnet.
  • Ein zweiter Rahmen 8 ist am ersten Rahmen in Richtung der*Laufschiene längsverschieblich mittels Kugeln 9 und je zwei Laufrollenpaaren 6' auf der Laufschiene gelagert und trägt seinerseits einen an ihm mittels Kugeln 10 quer-zur Richtung der Laufschienen verschieblich angeordneten dritten Rahmen 11.
  • Am ersten Rahmen 7 sind auf einer Drehachse 12 zwei Reibräder 13 gelagert. Sie sind als Speichenräder ausgebildet und weisen als Lauffläche einen elatischen Gummibelag auf. Auf der Drehachse 12 sind sie in Achsrichtung verstellbar anzubringen. Die Laufschiene 12 ist in vertikaler Richtung relativ zu den Laufrollen 6 derart angeordnet, daß bei auf den Laufschienen aufgesetzten Laufrollen 6 die Reibräder 13 mit ihren Laufflächen an der Unterseite der Laufschienen 5 anliegen. Ferner ist am ersten Rahmen 7 ein Handgriff 14 zum Verschieben des Rahmens auf den Laufschienen vonhand vorgesehen.
  • Am dritten Rahmen 11 ist quer zur Richtung der Laufschienen ein Schienenabschnitt 15 mit kreisförmigem Querschnitt angeordnet.
  • Eine als Ganzes mit 16 bezeichnete Hängeeinrichtung für den Ballen 4 ist auf den Schienenabschnitt 15 aufgeschoben. Sie weist zwei Tragstreben 16a auf,- die- jeweils an einem gabelförmigen Ende ein Laufrollenpaar 16b tragen und am anderen Ende etwa halbkreisförmig gebogen sind zum Einlegen einer Achse 16c. Auf der Achse 16c ist der Ballen 4 mit seinem rohrförmigen Kern 4b mit Spiel aufgeschoben. Am dritten Rahmen 11 sind beidseitig ferner Jeweils ein Stützarm 17 längsverschieblich in einer Führung 18 gelagert, wobei die Führung 18 ihrerseits mittels eines Schwenklagers 19 an einem Seitenteil 11a des dritten Rahmens 11 um eine horizontale Achse beweglich angeordnet ist. Jeder Stützarm 17 trägt an einem Ende ein Lager 20 für das drehbare Lagern der Achse 16c der Hängeeinrichtung und weist an seinem anderen Ende einen Vorsprung 17a auf.
  • Am Seitenteil Ila des dritten Rahmens sind mehrere Einrastkerben 21 für den Vorsprung 17a angeordnet. Ferner ist am dritten Rahmen 11 eine Bremse 22 höhenverstellbar aufgehängt. Sie hat die Form eines winkelförmigen Bügels mit einem Reibbelag 22a und stützt sich in Ruhestellung durch ihr eigenes Gewicht am Umfang des Ballens 4 ab.
  • Zu ihrer Betätigung ist ein Seilzug 23 vorgesehen, der über mehrere Umlenkrollen 24 am Rahmen 11 geführt ist und dessen Ende an einem Bedienungshebel 25 befestigt ist. Der Bedienungshebel 25 ist mit einem Gelenk 26 an einem der Seitenteile Ila des dritten Rahmens 11 gelagert.
  • Im Vordergrund der Zeichnung ist ein Schienensystem 27 durch das Ende einer Schiene und eines darauf laufenden Rollenpaares 16a angedeutet, welches Schienensystem zum Zuführen von Ilängeeinrichtungen mit Ballen für die Vorrichtung bestimmt ist.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung ermöglicht das Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Auslegen und Schneiden eines Stoffes in Längenabschnitte unter Ausmerzung von Stoffehlern in folgender Weise: tiber das Schienensystem 27 wird ein Ballen 4 an seiner Hängeeinrichtung 16 der Vorrichtung zugeführt. Der Rahmen 11 wird soweit qrler zur Längsrichtung der Laufschiene 5 bzw. des Auslegetisches 1 auf das Schienensystem 27 zu verschoben, daß der an ihm angebrachte Schienenabschnitt 15 sich an das entsprechende Ende des Schienensystems 27 anlegt. Damit k4:=i die Hängeeinrichtung 16 mit dem Ballen 4 an ihren Rollenpaaren 16b einfach überschoben werden. Die Stützarme 17 können dabei durch entsprechende Längsverschiebung und gegebenenfalls zusätzliches Schwenken aus dem Ballenweg heraus bewegt werden. Die Endkante der Ruhrung 18 wirkt dabei als Anschlag für die Längsverschiebung. Nach dem Durchsohieben der Rängeeinrichtung mit dem Ballen werden die Stützarme 17 so verschoben und geschwenkt, daß ihre Lager 20 die Achse 16c aufnehmen. Durch neuerliches Verstellen der Stützarme 17 wird die Achse 16c und damit der Ballen 4 in eine Stellung gebracht und durch Einrasten der Vorsprünge 17 in eine entsprechende Kerbe 21 in dieser Stellung gehalten, die durch seinen Umfang bestimmt wird und ein günstiges Angreifen der Reibräder ermöglicht.
  • Die Reibräder 13 sind durch ihre verstellbare Lagerung auf der Achse 12 in drei verschiedene Arbeitsstellungen bringbar, die der Breite des auszulegenden Ballens entsprechend gewählt werden. Die gezeichnete Arbeitsstellung, bei der sich die beiden Reibräder jeweils unter den äußeren Laufschienen 5 befinden, entspricht den großen Ballenbreiten. Bei kleineren Ballenbreiten kann wahlweise eines der beiden Reibräder unter die Zwischenschiene 5a gebracht werden. Nach diesem Einstellen der Vorrichtung verschiebt die Bedienungsperson, in dem sie am Handgriff 14 angreift, den ersten Rahmen soweit, daß die Reibräder am Umfang des Ballens 4 anliegen.
  • Durch Verschwenken des Bedienungshebels 25 und Festhalten in der verschwenkten Stellung löst sie die Bremse 22. Beim weiteren Verschieben des ersten Rahmens verschiebt sich nunmehr die ganze Fördereinrichtung über dem Auslegetisch. Die Reibräder 13 laufen beim Verschieben der Vorrichtung zwangsläufig an der Unterseite der Laufschienen 5 ab. Die ihnen dadurch erteilte Drehbewegung übertragen sie auf den Umfang des Ballens 4, von dessen den Reibrädern abgekehrter Seite dadurch eine Stoffbahn 4a abgewickelt wird und zwar mit der gleichen Geschwindigkeit, mit der die Fördereinrichtung verschoben wird. Die Stoffbahn 4a legt sich auf dem Auslegetisch aus. Dies erfolgt vorzugsweise über die ganze Länge des Auslegetisches, die einer Mehrzahl von Längenabschnitten entspricht. Am Ende der Verschiebebewegung wird der Bedienungshebel für die Bremse losgelassen, worauf sich diese durch ihr eigenes Gewicht auf den Ballen aufsetzt und ein Nachdrehen verhindert. Auf der ausgelegten Stoffbahn 4a werden die Stoffehler festgestellt. Nach der Lage der Stoffehler wird eine Folge nach Konfektionsgrößen und Lagenbildern verschiedener Längenabschnitte festgelegt, die ein Ausmerzen der Fehl erst ellen mit minimalstem Stoffverlust ermöglicht. Anschließend wird der Stoffballen durch entgegengesetztes Verschieben der Vorrichtung wieder aufgewickelt, wobei die Aufwickelgeschwindigkeit durch die Reibräder der Verschiebegeschwindigkeit entspricht. Dabei greift die Bedienungsperson am dritten Rahmen an, wodurch der Ballen an die Reibräder herangezogen wird. Zum Zuschneiden der Längenabschnitte wird nunmehr von der Stoffbahn Jedesmal nur der in der Folge festgelegte Längenabschnitt ausgelegt und abgeschnitten, bis die überprüfte Stoffbahn zu Ende ist. Dann beginnt das Verfahren von neuem.
  • Zeigt sich während des Auslegen einer Stoffbahn eine Stoffverschiebung, beispielsweise bei einem ungleichmäßig oder schiefgewickelten Ballen, genügt das Anhalten des ersten Rahmens durch die Bedienungsperson, um ein Abheben der Reibräder vom Ballen zu bewirken, da sich der zweite Rahmen mit dem dritten in Folge der Trägheit entsprechend verschiebt. Beim Aufwickeln wird der dritte Rahmen angehalten, die Reibräder heben durch das Weiterlaufen des ersten Rahmens ab. Korrekturen der ausgelegten Bahn können dann Jederzeit vonhand erfolgen, mit oder ohne Abbremsen des Ballens.
  • Die Durchführung des- erfindungsgemäßen Verfahrens ist nicht an eine Vorrichtung nach dem Ausführungsbeispiel gebunden. Es können anstelle zweier verstellbar angeordneter Reibräder drei Reibräder fest in unterschiedlichen Abständen mit entsprechenden Laufschienen vorgesehen sein und der Ballen durch entsprechende Querverschiebung in den richtigen Eingriffsbereich gebracht werden. Es kann auch eine durchgehende Reibrolle anstelle von Einzelrädern vorgesehen sein. Die Verwendung der ohnehin notwendigen Laufschienen als Abrollfläche ist besonders wirtschaftlich im Aufbau, es kann jedoch auch eine eigene, möglicherweise über die ganze Breite zum beliebigen Verstellen der Räder durchgehende geschlossene?läche eigens angebracht werden. Anstelle eines ganzen querverschieblichen Rahmens kann für das Vberschieben des Ballens von einem Schienensystem auch nur der Schienenabschnitt quer verschieblich angeordnet sein. Dies erschwert jedoch das Einstellen des Ballens nach seiner Breite zu den angeordneten Rädern. Es ist außerdem möglich, einen anderen als den die Reibräder tragenden Rahmen an den Laufschienen aufzuhängen. Ferner ist die spezielle Ausbildung der Laufschienen und der Laufrollen beliebig.
  • Bei Vorrichtungen, denen die Stoffballen nicht auf Hängeeinrichtungen zugeführt werden können, kann der entsprechende Schienenabschnitt entfallen. Beim Einlegen des Ballens mit einer Achse oder beim Aufschieben auf eine zur Vorrichtung gehörige, drehbar gelagerte Achse muß dann jedoch das ganze Ballengewicht manipuliert werden.
  • Die Bewegbarkeit der Stützarme kann auch durch andere Führungs- und Lagerelemente erzielt werden, ebenso kann ihr Feststellen in vershiedenen Ar-beitsstellungen durch andere Binrast- oder Verriegelungselemente bewirkt werden. Die Handgriffe der das Verschieben der Fördereinrichtung und das Bedienen der Bremse können so angeordnet sein, daß sie mit einer Hand gemeinsam ergreifbar sind Rahmen der Erfindung können die Fördereinrichtung und/oder die Reibräder maschinell angetrieben werden.
  • - Patentansprüche -

Claims (23)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum Auslegen und Zuschneiden eines bahnenförmigen flexiblen Materials, insbesondere in der Eònfektion, bei dem eine Stoffbahn von einem Ballen abgewickelt, ausgelegt und unter Ausmerzung von Stoffehlern in den zu erstellenden Konfektionsgrößen und Lagenbildern entsprechende Längenabschnitte geschnitten wird, d a d u r c h g e k e n n -z e i zu c h n e t , daß die Stoffbahn in einer einer Mehrzahl von Längenabschnitten entsprechenden Gesamtlänge ausgelegt wird, die Stoffbahn nach Ermittlung der Stoffehler wieder aufgewickelt wird, die Längenabschnitte so auf die ausgelegte Gesamtlänge abgestimmt werden, daß die Stoffehler unter einem minimalen Stoffverlust ausgemerzt werden, und schließlich die Stoffbahn entsprechend der festgelegten Folge der Länge abschnitte wieder abschnittweise ausgelegt und geschnitten wird.
  2. 2.. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e X c h n e t , daß der Ballen zum Auf- bzw. Abwickeln über einem Auslegetisch in jeweils einer von dessen beiden Längsrichtungen verschoben und durch die Verschiebebewegung eine Drehbewegung des Ballens derart bewirkt und gesteuert wird, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Ballens der Verschiebegeschwindigkeit gleich und die Drehrichtung in einer Verschieberichtung zum Aufwickeln, in der anderen Verschieberichtung zum Abwickeln des Stoffes führt.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c-h n e t , daß sie einen Auslegetisch (1) mit einer einer Mehrzahl von Längenabschnitten entsprechenden Länge, eine über die ganze Länge des Auslegetisches (1) verschiebliche Fördereinrichtung (3) für den Ballen (4) mit einer Halterung (20) für dessen drehbares Lagern, eine dem Ballen (4) eine Drehbewegung wahlweise in einer der beiden möglichen Richtungen erteilende Einrichtung (13) und eine Schneideeinrichtung (2) aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, d a-d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die dem Ballen (4) eine Drehbewegung erteilende Einrichtung (13) durch das Verschieben der Fördereinrichtung (3) antreibbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4,- -?d a d- u- r c h g e k e n n --z e c h-n e t , -daß sie wenigstens ein an den- Umfang des Ballens -4) andrückbares Reibrad (13) bzw. eine- Reibrolle mit zur Achse (16c) der Ballenlagerung etwa paralleler Drehachse (12) aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k.e n n -z e i c h n e t i daß das Reibrad, bzw. die Reibräder (13) gegenüber der Halterung (20) des Ballens (4) in Längsrichtung verschieblich angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß dem Reibrad bzw. den Reibrädern (13) feststehende Abrollflächen (5) zum Erzwingen einer Drehbewegung während des Verschiebens der Fördereinrichtung (3) zugeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 7, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Reibräder (13)- oder die Reibrolle einen relativ groBen, den Ballendurchmesser übertreffenden Durchmesser aufweisen.
  9. 9. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 8, d a d ü r c h g e k e n n z e i c h fl e t , daß wenigstens -zwei -Reibräder (13) mit in -Richtung ihrer Drehachse veränderlichem Abstand angeordnet sind.
  10. 10. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 8, d a d u r c h g e k e.n n z e i c h n e t ,- daß wenigstens drei Reibräder (13) ortsfest mit in Richtung ihrer Drehachse (12) ungleichen Abständen angeordnet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Reibräder (13) einzeln drehbar gelagert sind.
  12. 12. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Fördereinrichtung (3) als Hängebaun mit Laufschienen- (5) und -rollenanordnungen (6) über dem Auslegetisch (1) ausgebildet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Unterseite der Laufschienen (5) der Fördereinrichtung (3) die Abrollflächen für die Reibräder (13) bildet.
  14. 14. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß sie eine die Drehbewegung des Ballens (4) verhindernde, wahlweise lös- und anziehbare Bremse (22) aufweist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, d ä d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Bremse (22) als an den Umfang des Ballens (4) etwa senkrecht zu dessen Achse anlegbarer-Bügel mit Reibbelag (22a) ausgebildet ist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, d a d u r c h- g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Bügel (22) über der Halterung für den Ballen (4) an einem zum Lösen der Bremse betätigbaren Seilzug (23) aufgehängt ist.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß zum Betätigen des Seilzuges (23) eine in den Seilzug eingescherte Rolle (24) mit einem vonhand verschwenkbaren Bedienungshebel (25) verbunden ist.
  18. 18. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 17, für auf einen rohrförmigen Kern gewickelten Ballen, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h II e t , daß die Halterung für das drehbare Lagern des Ballens (4) zwei in einem die größte Ballenbreite übertreffenden Querabschnitt angeordnete, Jeweils in Verschieberichtung der Vorrichtung und in der Höhe gegeniiber den Laufschienen (5) verstellbare Drehlager (20) für eine den rohrförmigen Kern (4b) mit Spiel durchsetzende Achse (16c) aufweist.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Drehlager (20) jeweils an einem schwenkbar und/oder längsverschieblich gelagerten Stützarm (17) angeordnet sind.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß Jedem Stützarm (17) eine Längsführung (18) mit wenigstens je einem Begrenzungsanschlag für die Schwenkbewegung und die Längsverschiebung und wenigstens einer Einraststelle (21) für die Arbeitsstellung zugeordnet ist.
  21. 21. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 20, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Halterung für den Ballen an der Fördereinrichtung (3) quer zu deren VerschIeberichtung verschieblich angeordnet ist.-
  22. 22. Vorrichtung- nach wenigstens einem der-Ansprüche 18 bis 21 für Ballen, die der Vorrichteng mittels einer an einem Schienensysten auf Rollen verschieblichen Hänge einrichtung mit an den Rollen aufgehängter, den rohrförmigen Eiern des Ballens durchsetzender Achse zugeführt werden, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß sie zum Haltern des Ballens (4) mit seiner Hängeeinrichtung (16) einen senkrecht zur Verschieberichtung der Vorrichtung angeordneten und rechtwinkelig zum Auslegetisch (1) verschiebt lichen Schienenabschnitt (15) aufweist und daß die Drehlager (20) für die Achse (16c) mittels ihrer Stützarme (17) aus dem Überschiebeweg des Ballens (4) heraus- und dann unter die Achse (16c) bewegbar sind.
  23. 23. Vorrichtung nach Anspruch 22, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daB sie einen an Laufschienen (5) hängend verschieblichen ersten Rahmen (7) mit daran drehbar gelagerten, an der Unterseite der Laufschienen (5) abrollenden Reibrädern (13), einen am ersten Rahmen (7) und an den Laufschienen (5) in deren Längsrichtung verschieblich gelagerten zweiten Rahmen (8) und einen am zweiten Rahmen (8) quer zur Richtung der Laufschienen (5) verschieblichen dritten Rahmen (11) mit einen Schienenabschnitt (15) für die den Ballen (4) tragende Hängeeinrichtung (16), beidseitig unter die Achse (1Gc) der Hängeeinrichtung anlegbaren Lagern (20) an verstellbaren Stützarmen (17) und deren Führungen (18) und mit einer Bremse (22) Eit Seilzug (23) und lAedienu-ngs}le1)el (25) aufweist.
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