DE2128025C2 - Verfahren zum Herstellen einer dichten Verbindung zwischen einem eine Dachfläche durchdringenden Rohr o.dgl. und der umgebenden Dacheindeckung - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer dichten Verbindung zwischen einem eine Dachfläche durchdringenden Rohr o.dgl. und der umgebenden DacheindeckungInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/14—Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Zu den durch eine Dacheindeckung zu führenden Körpern gehören z. B. die Rohre von Fallrohrentlüftungen
oder von Antennenmasten. Die Abdichtung dieser Durchbrüche gegen ein Eindringen von Feuchtigkeit in
Form von Wasser, Nebel, Schnee od. dgl. muß so beschaffen sein, daß sie eine Längenänderung des
durchgeführten Körpers infolge von Temperaturschwankungen ohne Schaden übersteht. Außerdem muß
sie auch Bewegungen des durchgeführten Körpers aufnehmen können, die dieser unter dem Einfluß von
Windbelastungen ausführt. Es ist schließlich erforderlich, daß eine derartige Abdichtung weitgehend
alterungsbeständig ist, worunter insbesondere eine Unempfindlichkeit gegen den Einfluß von ultravioletten
Strahlungen zu verstehen ist.
Bei einem bekannten Verfahren der im Gattungsbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art wird eine
trichterförmige Manschette verwendet (DE-GM 18 16 084), welche aus Kunststoff oder aus Gummi
besteht und welche durch entsprechendes Abschneiden ihres einen geringeren Durchmesser aufweisenden
äußeren Endes so gestaltet wird, daß das Rohr nach dem Aufziehen der Manschette von dieser unter Spannung
umschlossen wird. Hierdurch wird die erforderliche Abdichtung zwischen dem Rohr und der Manschette
erzielt. Das andere Ende der Manschette ist von einem Dichtungsflansch umgeben, der nach dem Aufziehen der
Manschette auf das Rohr mit der Dacheindeckung dicht verbunden wird. Da die Abdichtung am Rohr allein
durch die elastische Verformung der Manschette in ihrem Anlagebereich am Rohr gewährleistet wird, ist
die Dichtigkeit von der Elastizität des Werkstoffes abhängig, die je nach den Witterungseinflüssen Änderungen
unterliegen kann. Dies und auch auftretende Ermüdungserscheinungen haben zur Folge, daß diese
vorbezeichneten Art so zu gestalten, daß auf einfache
einem eine Dachfläche durchdringenden Rohr od. dgl.
und der umgebenden Dacheindeckung erzielt wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das einen geringeren Durchmesser aufweisende
äußere Ende der trichterförmigen Manschette vor dem Aufziehen auf das Rohr erwärmt wird und daß dieses
Ende nach dem Verschweißen des Dichtungsflansches mit der aus schweißbaren Bahnen gebildeten Dacheindeckung
durch nochmaliges Erwärmen auf das Rohr aufgeschrumpft wird.
Erfindungsgemäß werden also verschiedene Verfahrensschritte miteinander kombiniert, nämlich das
Erwärmen des äußeren Endes der Manschette zur Vorbereitung des Oberstreifens über den zu verwahrenden
Körper, das darauf folgende Verschweißen des Manschettenflansches mit der Dacheindeckung und das
erneute Erwärmen zum Zwecke des anschließenden Schrumpfens des vorher verformten Manschettenendes,
wodurch eine Abdichtung am durchgeführten Körper erzielt wird, welche über beliebig lange Zeiträume, d. h.
mindestens solange die Manschette nicht einreißt, dicht bleibt.
Vorteilhaft ist es, wenn das Rohr od. dgl. vor dem Aufziehen der Manschette vorgewärmt wirdL
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert Darin
zeigt
F i g. 1 eine Manschette zur Herstellung der erfindungsgemäßen Abdichtung im Schnitt,
Fig.2 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach
F i g. 1 und
F i g. 3 die Abdichtung einer Rohrdurchführung durch ein Dach, das mit äthylencopolymerisathaltigen, bituminösen
Dichtungsbahnen wasserdicht und säurebeständig abgedeckt ist, im Schnitt
Zur Abdichtung wird eine Manschette 1 verwendet, die aus einem thermoplastisch verschweißbaren und
schrumpfbaren Werkstoff besteht. Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 handelt es sich bei der Manschette 1
um eine Folie 2, die tiefgezogen ist.
Die aus einer solchen Folie 2 bestehende Manschette 1 hat die Form eines Trichters mit einem weiteren
dachseitigen Ende 3 und einem engeren äußeren Ende 3'. Das dachseitige Ende 3 wird von einem flachen, nach
außen gerichteten Dichtungsflansch 9 umgeben. Auf der Außenseite der Manschette 1 befinden sich Markierungen
4—8, welche die verschiedenen Durchmesser der durchzuführenden Rohre angeben.
te b beträgt dann 50 mm, wobei zwischen der
äußeren Manschettenendes 3' ca. 30 mm.
Unter diesen Umständen können an der Manschettenaußenseite Markierungen für Rohrdurchmesser von 5",
4", 3", 2V2" und 2" vorgesehen werden.
Die Manschette 1 wird im Tiefziehverfahren hergestellt.
Die in Fig.3 wiedergegebene Rohrdurchführung erstreckt sich durch eine Putzschicht 10 und durch eine
Betondecke U, in der ein zylindrischer Durchbruch 12
vorgesehen ist Die Betondecke 11 trägt einen Belag 17,
auf dem eine Dacheindeckung IS Hegt, welche aus einer
Dichtungsbahn besteht Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.3 besteht die Dichtungsbahn aus d?m gleichen
Werkstoff, aus dem auch die Manschette 1 hergestellt ist
Das durchgeführte Rohr 13 ist Teil öines Fallrohres,
dessen oberes Ende mit einer Dunsthaube 14 versehen ist
Zunächst wird die Manschette 1 an der für den Durchmesser des Rohres 13 markierten Stelle abgeschnitten,
wobei jedoch der Durchmesser t/des Endes 3' der Manschette 1 kleiner als der des Rohres 13 ist Das
betreffende Ende 3' der Manschette 1 wird erwärmt und dann wird die Manschette 1 über das Rohr 13 mit
dem das weitere Ende 3 umgebenden Dichtungsflansch 9 nach unten zeigend gezogen, bis der Dichtungsflansch
9 auf der Oberseite der Dacheindeckung 15 aufliegt Dabei entsteht ein aufgeweiteter Manschettenrand 16,
der satt am Rohr 13 anliegt
9 mit der Dacheindeckung 15 führt zu einer absolut dichten und beständigen Verbindung der Manschette 1
mit der Dacheindeckung 15.
ίο 1 erneut erwärmt Er schrumpft bei seiner Erkaltung um
das Rohr 13. Das führt zu einer absolut dichten
durchgeführten Rohr 13.
Manschette 1 das Rohr 13 zu erwärmen, um eine einwandfreie Verformung des Randes 16 zu erzielen.
Claims (2)
- Patentansprüche:Ϊ. Verfahren zum Herstellen einer dichten Verbindung zwischen einem eine Dachfläche durchdringenden Rohr oddgL und der umgebenden Dacheindeckung, bei dem auf das Rohr eine aus thermoplastischem Kunststoff bestehende trichterförmige Manschette aufgezogen wird, deren einen geringeren Durchmesser aufweisendes äußeres Ende so zugeschnitten ist, daß es das Rohr unter Spannung umschließt, und deren einen größeren Durchmesser aufweisendes dachseitiges Ende von einem Dichtungsflansch umgeben ist, der nach dem Aufziehen der Manschette mit der Dacheindeckung dicht verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß das einen geringeren Durchmesser aufweisende äußere Ende (3') dsr trichterförmigen Manschette (1) vor dem Aufziehen auf das Rohr (13) erwärmt wird und daß dieses Ende (3') nach dem Verschweißen des Dichtungsflansches (9) mit der aus schweißbaren Bahnen gebildeten Dacheindeckung (15) durch nochmaliges Erwärmen auf das Rohr (13) aufgeschrumpft wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (13) od. dgl. vor dem Aufziehen der Manschette (1) vorgewärmt wird.
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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Also Published As
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