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DE2128071B - Messerkopf fur die Bearbeitung von Bleistiftbrettchen - Google Patents

Messerkopf fur die Bearbeitung von Bleistiftbrettchen

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Publication number
DE2128071B
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DE
Germany
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ring body
flat
cutter head
knife
knives
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Pending
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
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Description

  • Aus der schweizerischen Patentschrift 436 678 ist ein Messerkopf mit nachstellbaren und auswechselbaren Messern bekannt, wobei in einem scheibenförmigen Ringkörper ein verhältnismäßig flaches Messer angeordnet ist, das mittels einer sich mit Druckschrauben gegen den Nutgrund abstützenden Klemmleiste gehalten wird. Das Flachmesser weist eine Justierschraube auf, deren Kopf sich gegen den Nutgrund abstützt. Zum Nachstellen des Flachmessers wird diese Justierschraube aus dem Messer herausgedreht, wobei ein genauer Abstand durch zwischengelegte Distanzscheiben eingehalten wird. Das Messer
  • ist gegen ein Herausschleudern aus dem Ringkörper durch eine in einer länglichen Nut des Flachmessers geführte Sicherungsschraube gesichert, durch die aber nicht verhindert werden kann, daß sich das Messer während des Betriebes in gewissem Umfang aus dem Ringkörper heraus bewegt. Lediglich ein vollständiges Herausschleudern wird hierdurch verhindert. Ein genaues Justieren des Flachmessers ist also nicht möglich.
  • Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 453 295 ist ein Messerkopf bekannt, bei dem in der Mantelfläche eines Ringkörpers in Längsrichtung der Mantelfläche verlaufende Nuten vorgesehen sind, deren Seitenwände etwa parallel zueinander und zum Radius geneigt verlaufen. Das Messer stützt sich mit einer Einstellschraube am Nutgrund ab. Mit dieser Einstellschraube werden Verschiebungen des Messers in den Ringkörper hinein bzw. aus dem Ringkörper heraus vorgenommen. Die Arretierung des Messers in einer mit der Einstellschraube eingestellten Lage wird mittels einer im Ringkörper angeordneten, in die Nut hineinragenden Arretierschraube vorgenommen, die gegen eine gesonderte, senkrecht zur Richtung der Arretierschraube liegende und ebenfalls gegenüber den Seitenflächen der Nut geneigte Anschlagfläche anliegt, wodurch das Messer gegen die gegenüberliegende Wand gepreßt wird. Das Messer hat einen etwa parallelogrammförmigen Querschnitt, wobei die Schneide in der Mitte einer Längsseite angeordnet ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Messerkopf der eingangs beschriebenen Art zur Verwendung für hohe Drehzahlen so auszugestalten, daß in einfachster Weise mit möglichst geringem Zeitaufwand ein völlig exaktes Justieren und gleichzeitiges Festlegen der Flachmesser in allen erforderlichen Richtungen vorgenommen werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Ringkörper an seinen beiden Stirnseiten lösbar angebrachte Deckelscheiben aufweist, daß die Deckelscheiben jeweils einen, einen seitlichen Vorsprung jedes Flachmessers übergreifenden ringförmigen Deckelrand aufweisen, wobei in jedem Deckelrand Justierschrauben zur Begrenzung von Bewegungen des Flachmessers aus dem Ringkörper hinaus bzw. zur Verschiebung jedes Flachmessers in den Ringkörper hinein angeordnet sind, und daß im Ringkörper etwa senkrecht zu dessen Längsrichtung Justierschrauben zur Verschiebung bzw. zur Begrenzung von Bewegungen jedes Flachmessers in den Ringkörper hinein angeordnet sind, die das Flachmesser nach außen drückend an dessen Unterseite angreifen. Die entscheidenden Vorteile des Erfindungsgegenstandes liegen darin, daß eine sehr genaue und einfache Einstellung möglich ist, da jedes Flachmesser an vier Stellen unmittelbar von Justierschrauben beaufschlagt wird, die zum einen ganz exakt auch sehr geringfügige Verschiebungen und damit Einstellungen zulassen und die zum anderen das Messer auch exakt in dieser Lage festhalten. Es kann also nicht vorkommen, daß ein Flachmesser beim Arretieren wieder seine Lage ändert. Des weiteren ist eine äußerst einfache Montage und Demontage möglich.
  • Schließlich wird durch die die Vorsprünge der Flachmesser übergreifenden Deckelränder noch verhindert, daß aus Unachtsamkeit nicht richtig festgeklemmte Messer während des Betriebes aus dem Ringkörper hinausgeschleudert werden.
  • Für den Fall, daß machmesser mit Profilen, bei- spielsweise mit profilierten Schneiden zum Fräsen von Nuten in Bleistiftbrettchen, verwendet werden, ist es vorteilhaft, wenn in den Deckelscheiben Justierschrauben zur Verschiebung bzw. zur Begrenzung von Bewegungen des Flachmessers in Längsrichtung des Ringkörpers angeordnet sind.
  • Weiterhin ist es von Vorteil, wenn die Justierschrauben in jedem Deckelrand in der Ebene der Vorsprünge jedes Flachmessers angeordnet sind, während die im Ringkörper angeordneten Justierschrauben einen das Flachmesser nach außen drükkenden konischen Ansatz aufweisen. Wenn darüber hinaus gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung die Justierschrauben ein Feingewinde aufweisen, ist eine äußerst exakte Einstellung der Flachmesser möglich.
  • Um einen genauen Sitz der Deckelscheiben an den Stirnseiten des Ringkörpers zu gewährleisten, sitzen die Deckelscheiben mit ihrem Deckelrand auf an den Stirnseiten des Ringkörpers befindlichen Zentrieransätzen auf und sind an den Stirnseiten mit Inbusschrauben angeschraubt. Eine vorteilhafte Ergänzung des erfindungsgemäßen Messerkopfes ist darin zu sehen, daß zum Besäumen von Bleistiftbrettchen an jeder Stirnseite des Ringkörpers um etwa 900 gegenüber den Flachmessern versetzt zwei Seitenschneider angebracht sind. Diese Seitenschneider sind vorteilhafterweise in etwa kreisbogenförmigen Ausnehmungen im Ringkörper unter Zwischenschaltung von Distanzscheiben eingeschraubt und werden von den Deckelscheiben seitlich abgedeckt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Stirnansicht eines Messerkopfes, teilweise in aufgebrochener Darstellung, und F i g. 2 eine Seitenansicht des Messerkopfes, teilweise im Schnitt.
  • Ein Messerkopf gemäß der Erfindung besteht in wesentlichen aus einem dickwandigen zylindrischen Ringkörper 1, der eine durchgehende koaxiale Bohrung 2 zur Aufnahme einer bekannten Antriebswelle einer Bleistiftbrettchen-Fräsmaschine aufweist. In dem Ringkörper 1 sind zwei sich gegenüberliegende schwalbenschwanzförmige, also sich keilförmig nach unten erweiternde Nuten 3 angebracht, die sich über die gesamte Länge des Ringkörpers 1 erstrecken. In jeder Nut 3 ist ein Flachmesser 4 derart angeordnet, daß es flach gegen die in Drehrichtung gemäß Drehrichtungspfeil 5 zurücldiegende Seitenwand 6 der Nut anliegt. Es wird in seiner Lage durch eine Klemmleiste 7 gehalten, die mittels als Schlitzschrauben ausgebildeten Druckschrauben 8, die sich wiederum gegen den Nutgrund 9 abstützen, nach oben gedrückt werden. Die Seitenflächen der Klemmleisten 7 haben die gleiche Neigung, wie die Seitenwände der Nut 3. In Verlängerung der Seitenwand 6 jeder Nut3 ist eine tiefergehende Nut 10 eingefräst, die den unteren Teil jedes Flachmessers 4 aufnimmt. Etwa senkrecht zur mittleren Radialebene jeder Nut 4 ist im Bereich der seitlichen Enden jedes Flachmessers 4 im Ringkörper 1 jeweils eine Gewindebohrung 11 vorgesehen, in die eine als Schlitzschraube ausgebildete Justierschraube 12 eingeschraubt ist die an ihrem Ende einen kegelförmigen Ansatz 13 aufweist, der unter die Unterseite des Flachmessers 4 greift und, je nachdem, wie weit die Justierschraube 12 in die Gewindebohrung 11 hineingeschraubt ist, Bewegungen des Flachmessers in den Ringkörper hinein begrenzt bzw. das Flachmesser nach außen bewegt.
  • Auf jeder Stirnseite des Ringkörpers 1 ist eine Deckelscheibe 14 mittels Inbusschrauben 15 fest angeschraubt. Die Deckelscheiben 14 weisen jeweils einen riagförntigen, vorstehenden Deckelrand 16 auf, die jeweils in entsprechende Ausnehmungen 17 an den Stimseiten des Ringkörpers eingreifen. Die Ausnehmungen 17 sind so ausgestaltet, daß die durch sie gebildeten scheibenförmigen Vorsprünge an den Stirnseiten des Ringkörpers 1 als Zentrieransätze 17 a für die Deckelscheiben 14 wirken; d. h., die Innenflächen der Deckelränder 16 liegen dicht an den Außenflächen der Zentrieransäzte 17 a an. Gleichzeitig übergreifen die Deckelränder 16 an den seitlichen Enden der Flachmesser 4 befindliche rechteckige Vorsprünge 18. In jedem Deckelrand 16 sind in den jeweiligen Ebenen der Vorsprünge 18 Gewindebohrungen 19 angebracht, in die als Schlitzschrauben ausgebildete Justierschrauben 20 eingeschraubt sind, die gegen den oberen Rand der Vorsprünge 18 anliegen und, je nachdem, wie weit sie in die Gewindebohrung 19 hineingeschraubt sind, die Bewegungen des Flachmessers 4 nach außen begrenzen, bzw. nach innen erzeugen.
  • In den Deckelscheiben 14 sind parallel zur Achse des Ringkörpers 1 Gewindebohrungen 21 angebracht, in denen sich ebenfalls als Schlitzschrauben ausgebildete Justierschrauben 22 befinden, die gegen die seitliche Begrenzung der Vorsprünge 18 anliegen und damit eine Längsverschiebung der Flachmesser in den Nuten 3 und 10 ermöglichen. Eine solche Justierung ist besonders dann wichtig, wenn die Flachmesser wie im vorliegenden Fall Profile 23 aufweisen, da ja jeweils zwei einander entsprechende Profile 23 exakt auf einer Querschnittsebene des Messerkopfes liegen müssen, damit die Profile im Bleistiftbrettchen völlig exakt gefräst werden.
  • In den Stirnseiten des Ringkörpers sind etwa um 900 gegenüber den Nuten 3 versetzt achsparallel zur Achse des Ringkörpers 1 etwa kreisbogenförmige Ausfräsungen 24, in die Seitenschneider 25 zum seitlichen Besäumen von Bleistiftbrettchen unter Zwischenlegen von plangescliffenen Distanzscheiben 26 mittels Inbusschrauben 27 eingeschraubt sind. Die Inbusschrauben 27 sind nicht im Krümmungsmittelpunkt der Ausfräsungen 24 angeordnet, damit sich die Seitenschneider 25 in letzteren abstützen können.
  • Die Seitenschneider 25 weisen eine über die Mantelfläche des Ringkörpers 1 vorstehende und durch eine entsprechende Ausnehmung in je dem ringförmigen Deckelrand 16 durchragende Schneide 28 auf, mittels derer die Bleistiftbrettchen, seitlich auf genaue Breite bearbeitet werden.
  • Der Einbau und das Justieren von Flachmessern in den Messerkopf geht folgendermaßen vor sich: Zuerst werden je ein Flachmesser 4 in eine Nut 3 gegen die Seitenwand 6 anliegend eingeschoben und die Druckschrauben 8 so weit in die Klemmleiste 7 eingeschraubt, daß jedes Flachmesser 4 locker eingeklemmt ist. Anschließend werden die vier Seitenschneider 25 mit den geschlifffenen Distanzscheiben 26 in die Ausfräsungen 24 mittels der Inbusschrauben 27 eingeschraubt. Darauf werden die Deckelscheiben 14 auf ihre Zentrierungen aufgeschoben und mittels der Inbusschrauben 15 gegen die jeweilige Stirnseite des Ringkörpers 1 geschraubt. Um ein bequemeres Einstellen der Flachmesser zu erreichen, wird der Messerkopf zweckmäßigerweise auf eine all gemein verwendbare Einstellvorrichtung gesetzt, die aus einer Platte mit senkrechem, entsprechend dem Durchmesser der Bohrung 2 geschliffenen Mittelzapfen besteht, wobei zusätzlich eine Meßuhr mit einer Teilung von t/roo mm verwendet wird. Durch Drehen jeweils der an einer Seite eines jeden Flachmessers 4 befindlichen Justierschrauben 12 und 20 kann jedes Flachmesser 4 aus dem Ringkörper 1 herausgehoben oder in diesen hineingeschoben werden, wobei das Flachmesser aber jeweils in beiden Bewegungsrichtungen festliegt. Mit den Justierschrauben 12 und 20 kann also jedes Flachmesser 4 so ausgerichtet werden, daß seine Schneiden 23 absolut parallel zur Achse des Ringkörpers 1 liegen und alle Schneiden 23 zu dieser Achse gleichen Abstand haben. Außerdem ist durch diese Schrauben gewährleistet, daß die Flachmesser 4 ihre etwa radiale Lage nicht ändern können. Mit den Justierschrauben 22 können die Flachmesser 4 axial verschoben und festgelegt werden, so daß jeweils zueinander gehörende Profile 23 auf verschiedenen Flachmessern jeweils exakt auf einer Querschnittsebene des Messerkopfes liegen. Im Anschluß daran werden die Flachmesser 4 durch festes Anziehen der Druckschrauben 8 in der Nut 3 festgeklemmt.
  • Da sämtliche Justierschrauben 12, 20, 22 mit Feingewinde mit einer Steigung von etwa 0,5-1 mm pro Gewindegang versehen sind, ist eine Justierung der Flachmesser auf + lJtoo mm in verhältnismäßig kurzer Zeit möglich. Wenn der Messerkopf für das Heraushobeln von Rohstiften eingesetzt wird, wobei es ebenfalls auf hohe Genauigkeit ankommt, fallen die Seitenschneider fort, da keine Seitenbesäumung mehr nötig ist.
  • Der erfindungsgemäße Messerkopf ist selbstverständlich auch in der allgemeinen Holzbearbeitung einsetzbar, und zwar insbesondere dort, wo es auf hohe Oberflächengüte und sehr hohe MaßgenauRgkeiten ankommt.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Messerkopf für die Bearbeitung von Bleistiftbrettchen, bestehend aus einem zylindrischen Ringkörper aus Metall, an dessen Mantelfläche sich mindestens eine, vorzugsweise aber sich jeweils paarweise gegenüberliegende, in Längsrichtung der Mantelfläche verlaufende Nuten mit schwalbenschwanzförmigem Querschnitt befinden, in denen je ein Flachmesser mittels einer sich mit Druckschrauben gegen den Nutgrund abstützenden Klemmleiste mit schwalbenschwanzförmigem Querschnitt -angebracht ist, wobei zur Begrenzung von Bewegungen und zur Einstellung jedes Flachmessers in den Ringkörper hinein und aus dem Ringkörper hinaus Justierschrauben vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper (1) an seinen beiden Stirnseiten lösbar angebrachte Deckelscheiben (14) aufweist, daß die Deckelscheiben jeweils einen, einen seitlichen Vorsprung (18) jedes Flachmessers(4) übergreifenden ringförmigen Deckelrand (16) aufweisen, wobei in jedem Deckelrand Justierschrauben (20) zur Begrenzung von Bewegungen des Flachmessers aus dem Ringkörper hinaus bzw. zur Verschiebung jedes Flachmessers in den Ringkörper hinein angeordnet sind, und daß im Ringkörper etwa senkrecht zu dessen Längsrichtung Justierschrauben (12) zur Verschiebung bzw.
    zur Begrenzung von Bewegungen jedes Flachmessers in den Ringkörper hinein angeordnet sind, die das Flachmesser nach außen drückend an dessen Unterseite angreifen.
  2. 2. Messerkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Deckelscheiben (14) Justierschrauben (22) zur Verschiebung bzw. zur Begrenzung von Bewegungen des Flachmessers (4) in Längsrichtung des Ringkörpers (1) angeordnet sind.
  3. 3. Messerkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Justierschrauben (20) in jedem Deckelrand (16) in der Ebene der Vorsprünge (18) jedes Flachmessers (4) angeordnet sind.
  4. 4. Messerkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im Ringkörper (1) angeordneten Justierschrauben (12) einen das Flachmesser (4) nach außen drückenden konischen Ansatz (13) aufweisen.
  5. 5. Messerkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Justierschrauben (12, 20,22) ein Feingewinde aufweisen.
  6. 6. Messerkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelscheiben (14) mit ihrem Deckelrand (16) auf an den Stirnseiten des Ringkörpers (1) befindlichen Zentriersätzen (17 a) aufsitzen und an den Stirnseiten mit Inbusschrauben (15) angeschraubt sind.
  7. 7. Messerkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit zwei Flachmessern dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Stirnseite des Ringkörpers (1) um etwa 900 gegenüber den Flachmessern (4) versetzt zwei Seitenschneider (25) angebracht sind.
  8. 8. Messerkopf nach Anspruch7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenschneider (25) in etwa kreisbogenförmigen Ausnehmungen (24) im Ringkörper (1) unter Zwischenschaltung von Distanzscheiben (26) eingeschraubt sind und von den Deckelscheiben (14) seitlich abgedeckt werden.
    Die Erfindung betrifft einen Messerkopf für die Bearbeitung von Bleistiftbrettchen, bestehend aus einem zylindrischen Ringkörper aus Metall, an dessen Mantelfläche sich mindestens eine, vorzugsweise aber sich jeweils paarweise gegenüberliegende, in Längsrichtung der Mantelfläche verlaufende Nuten mit schwalbenschwanzförmigem Querschnitt befinden, in denen je ein Flachmesser mittels einer sich mit Druckschrauben gegen den Nutgrund abstützenden Klemmleiste mit schwalbenschwanzförmigem Querschnitt angebracht ist, wobei zur Begrenzung von Bewegungen und zur Einstellung jedes Flachmessers in den Ringkörper hinein und aus dem Ringkörper hinaus Justierschrauben vorgesehen sind.
    Um eine bessere Oberflächengüte von mit Nuten versehenen Bleistiftbrettchen, die als Nutbrettchen bezeichnet werden, und der Rohstifte zu erreichen, besteht in der Bleistiftindustrie der Wunsch, die auf Spindeln sitzenden Messerköpfe der Holzfräsmaschinen zur Bearbeitung der Bleistiftbrettchen mit höheren Drehzahlen als bisher zu betreiben. Bisher sind Drehzahlen bis zu 9000 UpM üblich. Wünschenswert sind Drehzahlen von 15000 UpM. Gleichzeitig müßten mit derartig hohen Drehzahlen betriebene Messerköpfe über eine für jedes Messer gesonderte Feineinstellung in radialer und axialer Richtung verfügen, womit eine Einstellungsgenauigkeit von + 0,01 mm erreicht wird. Die bekannten Messerköpfe mit schalen- oder walzenförmigen Messern sind für derartig hohe Drehzahlen ungeeignet, da das hohe Eigengewicht so hohe Fliehkräfte zur Folge hat, daß sowohl bei den Halteelementen als auch bei den Messern die zulässigen Spannungen überschritten werden.
    In der allgemeinen Holzindustrie sind zwar Messerköpfe mit Flachmessern bekannt, die für derartig hohe Drehzahlen geeignet sind: jedoch besitzen diese keine ausreichende Feineinstellung der Messer von + 0,01 mm, wie sie in der Bleistiftindustrie benötigt wird. Derartige Elachmesserköpfe weisen im übrigen den Vorteil auf, daß sie auf Grund ihrer windschlüpfrigen Form sehr geräuscharm sind. Weiteririn wird der Schnittwinkel der Flachmesser beim Nachschleifen nicht verändert, so daß Profilverzerrungen ausgeschlossen sind. Schließlich bedarf das Gewicht der einzelnen Messer keiner Angleichung mehr, da alle Messer in einem Arbeitsgang nachgeschliffen werden können und so zwangläufig Gewichtsgleichheit besteht.

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