DE2127493A1 - Elektronisch gesteuerte Einrichtung zum Bedrucken von Wertkarten - Google Patents
Elektronisch gesteuerte Einrichtung zum Bedrucken von WertkartenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronisch gesteuerte Einrichtung zum Bedrucken und Ausgeben von
Wertkarten wie Fahrkarten oder dergleichen, bei der der zu bedruckende Kartenrohling in Form eines bandförmigen
Pappstreifens von einer Speicherrolle abgezogen und durch Druckwerke hindurchgeführt in Übereinstimmung
mit dem jeweils vorgegebenen Programm mit den erforderlichen Daten beaufschlagbar ist.
Elektronisch gesteuerte Einrichtungen zum Bedrucken und für die Ausgabe von Wertkarten wie etwa Preiscoupons,
Fahrkarten oder dergleichen sind ganz allgemein bekannt. Die ständig fortschreitende Rationali-
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sierung auf allen Gebieten der Technik zwingt immer mehr zur Automation von Verfahrensabläufen
und damit zur automatischen Steuerung der zur Ausführung der Verfahrensabläufe erforderlichen Einrichtungen
und Maschinen. So werden beispielsweise für die Organisation in Verkaufsgeschäften wie in
großen Warenhäusern oder auch kleineren Filialunternehmen die Preise der verkauften Waren mittels
automatischaer Datenverarbeitungseinrichtungen erfaßt. Hierbei dienen Registrierkassen an den einzelnen
Verkaufsstellen der Eingabe der Daten jedes einzelnen Verkaufsvorganges. Streifenlocher,
elektronische Speicher, Lochkarten wie Streifenleser oder äquivalente Magnetaufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtungen
sind bekannte Einzelvorrichtungen der elektronisch gesteuerten Einrichtungen. Elektronisch
gesteuerte Registrierkassen mit automatischer Ausgabe von Verkaufsbons als Beleg für den getätigten
Kauf erleichtern die Organisation von Warenhäusern oder dergleichen erheblich und helfen somit Zeit und
Personal einzusparen.
Jedee Steuerungseinrichtung schreibt einen bestimmten
Programmablauf vor, der in einzelne Stufen oder Stationen unterteilbar ist. Derartige Steuerungsein-
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richtungen liefern für den richtigen Verfahrensablauf, wie beispielsweise die vollständige Bedruckung
einer Fahrkarte mit allen auf ihr festzuhaltenden Einzelinformationen, Stellgrößen oder
Führungsgrößen und erhalten aus dem Verfahrensablauf bzw. dem Druckvorgang innerhalb mehrerer Stationen
Entscheidungsgrößen. Bei allen bekannten Steuerungseinrichtungen veranlassen die Entscheidungsgrößen,
daß der nächste im Programm anstehende Befahl in der richtigen Reihenfolge ausgeführt wird. Das Programm,
das den Ablauf des Geschehens steuert, ist hierbei in einem Speicher untergebracht, der etwa aus den
genannten Lochstreifen oder einem Magnetband und dergleichen bestehen kann. Für den betriebssicheren
und störungsfreien Ablauf des vorgegebenen Programms sorgen entsprechende Regelkreise, so daß Fehlentscheidungen
so gut wie unmöglich sind.
Die elektronisch gesteuerten Einrichtungen der eingangs genannten Art, haben insbesondere den Vorteil,
daß sie die durch die endliche menschliche Leistungsfähigkeit, wie Reaktionsgeschwindigkeit, Aufmerksamkeit,
Ermüdung usw. als Fehlerquelle weitgehend ausschalten, und daß die Belastungsgrenzen, Sicherheitsgrenzen und
insbesondere auch die Arbeitszeit und damit die Ren-
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tabilität und Produktivität erheb-lich gesteigert werden können.
Eisenbahneirtrichtungen und die zugehörigen Organisationen sind aus Gründen, die sowohl in ihrem unmittelbaren
technofiilogischen Aufbau als in der Art ihrer Betriebsstruktur liegen, zur Automatisierung und Anwendung
logischer Verfahren besonders geeignet. Dieser Prozeß kann sich auf die Betriebsführung insgesamt und auch
auf eine Anzahl von Ein2relvorgängen als Glieder einer ganzen Ketten datenverarbeitender Systeme erstrecken.
In diesem Zusammenhang sei auch daran erinnert, daß die Eisenbahn schon heute in aller Regel über gut ausgestattete
Nachrichtenübertragungskanäle in Form ihrer Kabel und Funknetze und darüber hinaus ihrer schnellfahrenden
Z'ige verfügt. Für eine weitgehende Automatisierung der gesamten Vorgänge der Eisenbahn ist es
darüber hinaus wesentlich, dass zumindest der Reisezug— verkehr nach festen Fahrplänen und über festgelegte
Fahrstrecken und damit devinierte Entfernungen vorgegeben ist.
Bekannte Fahrkartendrucker sind so aufgebaut, daß ein unbedruckter Kartenrohling von Greifern aufgenommen,
einer drehbaren Druckrolle zugeführt wird, wobei die Drucktrommel mehrere in Umfangsrichtung versetzte aus
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nebeneinanderliegenden, getrennt durch Drehung einstellbaren Typenrädern bestehende Druckwerke aufweist.
In die Drucktrommel ist eine Druckplatte bzw. ein Klischee eingesetzt, welches in seiner Formgebung
der Trommeloberfläche angepaßt ist und den jeweils
gewünschten Druckstock aufweist. Bei dem Bedrucken von Fahrkarten muß dieser Druckstock eindeutige Hinweise
über den Preis der Fahrkarte, das Ausgabedatum derselben, wenigstens eine laufende Nummer, die Ausgangs—
und Zielstation, sowie die Art der Fahrkarte, wie etwa Rückfahrkarte, Wochenkarte oder dergleichen,
enthalten.
Die bekannten Fahrkartendruckmaschinen weisen einen wesentlichen, durch die notwendige Benutzung von
einer Vielzahl von Druckplatten für beispielsweise eine Vielzahl von Zielstationen bedingten Nachteil
auf. Aus diesem Grunde sind die bekannten Fahrkartendruckmaschinen entweder so ausgelegt, daß sie von
vornherein eine außerordentlich große Kapazität an unterschiedlichsten Zielstationen in sich aufnehmen,
wobei die rein mechanisch arbeitenden Fahrkartendruckvorrichtungen außerordentlich groß und voluminös
ausfallen, oder sie sind so ausgelegt, daß jeweils nur
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eine beschränkte Anzahl von Klischees von der Vorrichtung aufgenommen werden können· Bei der letzteren
Ausführungsform muß die Mehrzahl der nicht innerhalb
der Druckmaschine deponierten Klischees außerhalb der Vorrichtung in leicht erreichbarer Entfernung in
eigens dafür ausgelegten Kassettenschränken ge— w speichert werden. Auch hierdurch entstehen eine Reihe
dem auf diesem Gebiet tätigen Fachmann ohne weiteres bekannte und auf der Hand liegende Nachteile.
Schließlich ist es im Zusammenhang mit automatischen Waagen oder etwa Automaten für Bahnsteigkarten auch
bekannt, die Kartenrohlinge für die von den Automaten abzugebenden tickets in Form eines bandartigen Abstreifens
auf einer Rolle zu speichern, von welcher definierte Längen dieses Streifens abgezogen und nach
erfolgtem Druckvorgang automatisch abgeschnitten werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Ausnutzung der bekannten elektronischen Steuerungs— und
Programmiertechnik eine Einrichtung zum Bedrucken und
Ausgeben von Wertkarten wie etwa Fahrkarten oder dergl.
zu schaffen, so daß das bisher für den Kauf von Fahrkarten oder anderen Wertkarten erforderliche Bedienungs-
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personal eingespart werden kann, eine zentrale Datenerfassung und —ausgabe möglich wird, die Zeit für die
Fertigung der einzelnen Wertkarten verringert und die bisher unvermeidbaren Nachteile bei Einrichtungen der
eingangs genannten Art, vermieden werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Pappstreifen durch eine Mehrzahl von
in Hintereinanderordnung angebrachten, einzelne Druckstationen bildende Druckwerke, wie ein Preisdruckwerk und
dergleichen, mittels einer Vorschubvorrichtung hindurchgeführt und nach Abtrennung der bedruckten Wertkarte
in die Ausgangsstellungizurückführbar ist.
In diesem Zusammenhang ist es für die Erfindung von Bedeutung, daß zur Steuerung der zu den einzelnen
Druck s tat ionen gehörenden Vor scliub längen des Pappstreifens
und für die Einstellung der Drucktrommeln der Druck-werke kontaktlose Schalt- und Steuervorrichtungen
vorgesehen sind. In einer bevorzugten Ausführungsform kennzeichnet sich die Erfindung auch dadurch,
daß die Schalt- und Steuervorrichtung aus einer auf der Welle der die Drucktrommel bzw. die Vorschubtrommel
antreibenden Motore befestigten Blendenscheibe, die wenigstens teilweise von mindestens einer Gabel-
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lichtschranke übergriffen ist und einer in jede Gabellichtschranke eingebrachten Fotozelle mit
gegenüberliegender Lichtquelle besteht, wobei in die Blendenscheibe entlang eines oder mehrere konzentrisch
zur Drehachse liegender Kreisringe in den Strahlengang zwischen Fotozelle und Lichtquelle bei Drehung der
Blendenscheibe bringbare Lochungen vorgesehen sind.
Eine Vereinfachung für das Abdrucken des Preises ergibt sich insbesondere dadurch, daß die Drucktrommel
des Preisdruckwerks entlang ihrer Umfangsfläche in drei Abschnitte unterteilt ist, von denen der eine
Zahlen von 0 bis 9 für jeweils die Zehnmarksbeträge sowie die Bezeichnung DM; der mittlere eine gleichlautende,
radial versetzte, Zahlenfolge für die Einmarksbeträge einschließlich des Kommas, und der letzte die
Groschenbeträge von 00 bis 90, wiederum entsprechend radial versetzt, trägt.
Fehler bei der Ausgabe von Wertkarten, wie sie etwa durch plötzlichen Stromausfall oder dergleichen auftreten
können, werden insbesondere dadurch vermieden, daß ein von dem Pappstreifen unmittelbar zu betätigender,
die Ausgangsstellung desselben festlegender Kontaktschalter in Vorschubrichtung vor dem Druckwerk
vorgesehen ist.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben,
die eine beispielsweise Ausführungsform der elektronisch gesteuerten Einrichtung zum Bedrucken
und Ausgeben von Wertkarten darstellen. Hierbei bedeutet:
Abb. 1 Ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung des Grundaufbaus des Wertkartenautomaten,
Abb. 2 eine schematische Seitenansicht der einzelnen in Hintereinanderordnung vorgesehenen Druckstat
ionen ,\
Abb. 3 eine vereinfachte Wiedergabe des Preisdruckwerkes in Seitenansicht, sowie eine gebrochene
Aufsicht auf die hierbei verwendete Blendenscheibe,
Abb. 4 die Wiedergabe der abgerollten Umfangsflache
der Preisdrucktrommel mit entsprechender Gravur und
Abb. 5 die Vorrichtung für den automatischen Vorschub des Pappstreifens in Aufsicht und geschnittener
Seitenansicht.
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Das Blockschaltbild in Abb. 1 zeigt die Bedienungstastatur C zur Eingabe der verschiedenen Informationen,
die der Steuereinheit E zugeführt werden, um von hier dem Rechenteil H, dem Wertkartendrucker
mit Schere N und dem Wechselgeldvorrat K in geeigneter Kodierung zugeführt zu werden. Der Rechenteil
H bekommt darüber hinaus über den Münzprüfer E eine Information von dem Geldeinwurf B. Die Informationen
zwischen Rechenteil H und Preisspeicher M beeinflussen sich gegenseitig. Die Ausgabe D erhält
ihre Informationen von dem Münzprüfer E, dem Münz— zwischenbehälter F, der darüber hinaus auch die
Kasse G informiert, von dem Wechselgeldvorrat K und schließlich von dem Wertkartendrucker N. Letzterer
berücksichtigt darüber hinaus ihm zugehende Informationen von dem Zeit- und Datengeber L sowie der
Einschaltvorrichtung für die Pappstreifenreserve 0.
Die in der Steuereinheit E zusammenlaufenden und entsprechend verarbeiteteten Informationen werden
schließlich noch dem Gesamterlöszähler P, der Datenerfassung R und dem Gesamtstückzähler S eingegeben
und entsprechend gespeichert.
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Im Ausführungsbeispiel besteht der Zeit- und Datengeber L aus einem frequenzgesteuerten Syrrhronmotor
mit eingeflanschtem elektromechanischen! Untersetzungsgetriebe, welches das Datenwerk ansteuert, und zwar
sowohl das Datenwerk für gewöhnliche Fahrkarten als auch ein Datenwerk für Wochenkarten. Es ist jedoch
auch ohne weiteres möglich, als Zeit- und Datumsgeber die bahnüblichen Zeitsignale zur Betätigung eines
entsprechenden Mechanismus zu verwenden.
Die verwendeteten Einzelvorrichtungen wie Münzprüfer E, elektronische Steuereinheit I, Bedienungstastatur C
und die Speicher zur Datenerfassung, sind an sich bekannte Bauelemente, so daß auf deren Aufbau hier nicht
näher eingegangen zu werden braucht.
Zur Vermeidung von Stillstandzeiten ist es vorteilhaft, in die Einrichtung zwei Papprollen einzubringen, wobei
nach Aufbrauch der ersten Rolle der Automat die zweite Rolle selbsttätig in die Betriebsstellung
bringt. Die einzelnen Zähler und Speicher werden mittels in geeigneter Kodierung vorliegender Infor—
mationsimpulse angesteuert. Zur Datenerfassung dient ein handelsüblicher Lochstreifenstanzer oder auch ein
beliebig anderer elektrisch ansteuerbarer Datendrucker,
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In Abb. 2 ist die aus einer Mehrzahl von Druckwerken bzw. aus in bestimmter Hintereinanderlage
festgelegten Druckstationen bestehende Einheit schematisch wiedergegeben. Der in Abb. 2 von rechts
nach links laufende Pappstreifen 1 wird über die Pappvorschubrollen 4 den einzelnen Druckstationen
zugeführt. Der Antrieb der Vorschubrollen 4 ist so ausgelegt, daß der Pappstreifen 1 sowohl in
Vorwärtsrichtung als auch in Rückwärtsrichtung bewegt werden kann. Der Bewegungsablauf der Pappvor—
schubrollen 4 wird wie nachfolgend noch näher beschrieben, elektronisch gesteuert. Zufolge des
vorgegebenen Programms für die elektronische Steuerung durchläuft der Pappstreifen 1 alle Druckstationen
6 bis 13 um in der vorbestimmten Weise mit einer Mehrzahl von Informationen beaufschlagt
zu werden.
Im einzelnen und der Reihe nach durchläuft der Pappstreifen 1 nach verlassen der Vorschubrollen 4 und
nach Betätigung eines Kontrollschalters 5 die Drucktrommel· 7 für das Preisdruckwerk, ein Druckwerk
für die laufende Nummer, ein Druckwerk 9 für die Aufbringung des Datums, ein Datumdruckwerk 10 für
Wochenkarten, wobei jedem Druckwerk bzw. jeder Druck-
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trommel wie bei dem Bezugszeichen 6 angegeben, ein
Druckhammer gegenüberliegt, um schließlich nachfolgend acht Druckmagneten 11 für das Aufdrucken
von Gattungsbegriffen und gleichfalls acht Druckmagneten 13 für die Angabe der einzelnen Zielstationen
zu passieren. Die Druckauflage 12 bildet hierbei eine feste Unterlage für und während des eigentlichen
Druckvorganges.
Erst nachdem alle Druckstationen von dem Pappstreifen 1 durchlaufen sind, gelangt dieser zu der automatisch
betätigbaren Magnetschere 14, welche die fertig bedruckte Wertkarte in der vorgeschriebenen Länge
von dem übrigen Pappstreifen 1 abtrennt. Der Vorschub des Pappstreifens 1 durch die einzelnen Druckstationen
erfolgt kontinuierlich bis zu der Magnetschere 14. Nach dem Abschneiden der bedruckten Wertkarte wird
der Pappstreifen in die Ausgangsstellung zurückgezogen, wofür die Drehrichtung der Vorschubrollen 4 umgekehrt
wird.
Falls während des Druckvorganges in irgendeiner der einzelnen Druckstationen eine Stromunterbrechung auftritt,
wird nach Wiederkehr des Stromes der noch nicht abschließend bedruckte Streifen automatisch bis zu dem
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Kontrollschalter 5 zurückgezogen, von hier erneut bis zu der Magnetschere 14 vorgeschoben, um schließ*·
lieh von dieser abgeschnitten und in einen separaten Behälter für Fehlkarten abgegeben zu werden. Gleichzeitig
wird bei Wiedereintritt der Stromzuführung zu der Einrichtung selbstverständlich das zuvor eingeworfene
Hartgeld zurückgegeben.
Syrthron mit dem Pappstreifen 1 läuft durch die einzelnen Druckstationen 6 bis 13 das auf den Spulen
3 aufgewickelte Farbband für den Druckvorgang.
In Abb. 3 ist eine besonders vorteilhafte Ausführungsform eines elektronisch ansteuerbaren Preisdruckwerkes
7 wiedergegeben. Der Pappstreifen 1 läuft zwischen der Drucktrommel des Preisdruckwerkes 7 und dem
Druckhammer 6 hindurch, wobei bei richtiger Einstellung der Trommel der Druckhammer 6 durch Erregung des
Magneten gegen die äußere Umfangsfläche derselben und damit gegen den Pappstreifen 1 bewegt wird.
Die drehbare Drucktrommel 7 ist von einer Welle 21 aufgenommen, die ihrerseits in einem Lager 110 drehbar
gehalten ist. Der Antrieb der Welle 21 und damit
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der Drucktrommel 7 erfolgt über einen Bremsmotor 17
vorzugsweise unter Zwischenschaltung eines Getriebes.
Auf den dem Motor gegenüberliegenden Ende der Welle 21 ist auf diese und mit ihr drehfest verbunden, eine
Blendenscheibe 15 aufgebracht, die, wie aus der rechten gebrochenen Darstellung in Abb. 3 ersichtlich, eine
Vielzahl von Bohrungen 31 entlang eines Kreisringes und im gleichen Abstand zueinander, besitzt. Eine weitere
Bohrung 41 befindet sich im geringeren radialen Abstand als die Reihe der erstgenannten Bohrungen 31
an der Stelle der Blendenscheibe 15,an der innerhalb der erstgenannten Bohrungsreihe eine Bohrung 31 ausge-
lassen worden ist.
Um die Umfangsfläche der Blendenscheibe 15 greifen in radialer Richtung verlaufende Gabellichtschranken 51 und
52 in der in Abb. 3 ersichtlichen Weise. In die beiden
Schenkel der Gabellxchtschranken 51 und 52 sind jeweils
auf der einen Seite eine Fotozelle, ein Fotowiderstand oder dergleichen und gegenüberliegend eine Lichtquelle
j eingebracht. Durch Drehung der Blendenscheibe 15 in den
j Strahlengang zwischen Lichtquelle und Fotoelement in der zugehörigen Gabellichtschranke. Die Gabellichtschranke
51 ist der Reihe der Bohrungen 31 und die
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Gabellichtschranke 52 der Bohrung 41 zugeordnet«.
Die Bohrung 41 stellt in Verbindung mit der Gabellichtschranke 52 sicher, daß bei Druckauslösung der
Drucktrommel 7 die Blendenscheibe 15 jeweils eine vollständige Umdrehung ausführt.
Die in die Blendenscheibe 15 eingebrachten Bohrungen
31, von denen beispielsweise 30 Stück vorgesehen sind, unterbrechen jeweils den Lichtstrahl innerhalb der
Gabellichtschranke 51. Jeder Lichtdurchtritt durch eine der Bohrungen 51 löst ein Abfragesignal in der
zugehörigen Elektronik des Preisspeichers aus. Sobald das Signal auf eine Preisdotierungsstelle auftrifft,
zieht der Druckhammer 6 an und es erfolgt der Abdruck eines Teiles des vorgegebenen Preises,in-dem der Pappstreifen
1 gemeinsam mit dem Farbband 2 gegen die entsprechende Zifferntype der Preisdrucktrommel 7 gedrückt
wird. Der Druckvorgang erfolgt fliegend, während sich die Preisdrucktrommel dreht. Wie nachfolgend noch beschrieben
wird, erfolgt während einer Umdrehung der Preisdrucktrommel ein dreifacher Druckvorgang.
Die Preisdrucktrommel 7 besitzt eine 31iger Teilung, wobei es etwa bei einer binären Datenverarbeitung vorteilhaft
sein kann, diese Teilung auf 32 Teile zu erweitern.
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Wie aus Abb. 3 und insbesondere auch im Zusammenhang
mit Abb. 4 ersichtlich, entspricht die 31iger Teilung 3 χ 10 Gravuren für die Zusammensetzung des Preises,
während die 31. Bohrung für die Start- und Stopstellung der Blendenscheibe 15 zuständig ist. In der
Start-/Stopsteilung ist die Bohrung 41 die mit der
Gabellichtschranke 52 zusammenwirkt, mit dieser in Deckung.
Die genannten 30 Bohrungen 31 entsprechen jeweils 30 Gravuren für die Darstellung der DM 10,— Beträge
von 0 bis 9 mit je einem vorgesetzten DM-Zeichen, nachfolgend weiteren zehn Zeichen von 0 bis 9 entsprechend
radial zu den erstgenannten versetzt für die Wiedergabe der DM I1— Beträge mit je einem nachfolgenden
Kommazeichen und schließlich zehn Gravuren für die Pfennigbeträge 00 bis 90. Während einer einmaligen
Umdrehung der Preisdrucktrommel 7 erfolgt beim Durchlaufen jeder Teilungsdekade ein einmaliger
fliegender Anschlag des Magnetdruckhammers 6 entsprechend der Preisspeicherung.
In ähnlicher Weise wie die Steuerung der Preis-/Drucktrommel erfolgt auch diejenige des Pappenvorschubes,
wie aus Abb. 5 ersichtlich, mittels einer Blendenscheibe.
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Auf der zweifach gelagerten Welle eines Bremsmotores 34 ist die Pappentransportrolle 19 angebracht. Die
Motorwelle trägt darüber hinaus die drehfest mit ihr verbundene Blendenscheibe 16. Über der Pappentransportrolle 19 ist eine federbeaufschlagte Gegendruckrolle 23 angeordnet. Die genannten Gegendruckrollen sind i» jeweils in einem Lager 22 gelagert.
Motorwelle trägt darüber hinaus die drehfest mit ihr verbundene Blendenscheibe 16. Über der Pappentransportrolle 19 ist eine federbeaufschlagte Gegendruckrolle 23 angeordnet. Die genannten Gegendruckrollen sind i» jeweils in einem Lager 22 gelagert.
In die Blendenscheibe 16 ist eine den Druckstationen entsprechende Anzahl von Bohrungen 32 eingebracht,
welche Lichtimpulse innerhalb der Gabellichtschranke 53 bei Drehung der Blendenscheibe 16 erzeugen.
welche Lichtimpulse innerhalb der Gabellichtschranke 53 bei Drehung der Blendenscheibe 16 erzeugen.
Für den Fall, daß das für den Kauf der Wertkarte
erforderliche Geld in voller Höhe eingeworfen worden ist, oder daß der eingeworfene Geldbetrag die Zulässige Höchstgrenze nicht übersteigt, gibt die
Steuereinheit E (siehe Abb. 1) den Druckvorgang frei. Die Preisdrucktrommel 7 durchläuft eine volle Umdrehung und der zugehörige Druckhammer 6 schlägt hierbei dreimal an, wobei über die Abfrage an den Preisspeicher der Preisaufdruck wie vorgegeben betätigt wird.
erforderliche Geld in voller Höhe eingeworfen worden ist, oder daß der eingeworfene Geldbetrag die Zulässige Höchstgrenze nicht übersteigt, gibt die
Steuereinheit E (siehe Abb. 1) den Druckvorgang frei. Die Preisdrucktrommel 7 durchläuft eine volle Umdrehung und der zugehörige Druckhammer 6 schlägt hierbei dreimal an, wobei über die Abfrage an den Preisspeicher der Preisaufdruck wie vorgegeben betätigt wird.
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Nachdem der Preisaufdruck: ausgeführt ist, startet
ohne jede weitere Zeitverzögerung die Vorrichtung für den Vorschub des Pappstreifens 1 und schiebt
denselben sukzessiv durch die einzelnen Druckstationen bis zu der Magnetschere 14. Da die Blendenscheibe
mittels ihrer Bohrungen 32 in der Fotozelle der Gabellichtschranke 53 in jeder gegebenen Druckposition
einen Lichtimpuls erzeugt, kann hierdurch bei der Steuereinheit abgefragt werden, welche Druckeinheit
wann betätigt werden muß. Nach Durchlaufen aller Druckstationen und Abschneiden der Wertkarte, fällt
diese auf eine Gleitrinne, die in der Ausgabe endet
Abscheließend wird durch Rückwärtsdrehung des Vorschubmotors
34 der Pappstreifen 1 zurückgezogen, wobei die Gabellichtschranke 53 die durch Drehung der
Blendenscheibe 16 entstehenden elektrischen Impulse dem Rechenteil H zuführt und aufzählt, so daß der
Pappstreifen die zuvor gegebene Gesamtzahl der Vorlauf impulse minus eine Kartenlänge zurückläuft. Auf
diese Weise befindet seich der Pappstreifen nunmehr exakt in der Ausgangsposition.
Sollte während des Vorlaufes des Pappstreifens 1 und j damit vor Vollendung des Druckvorganges der Strom
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203850/0083
ausfallen, könnte bei der Stromrückkehr die elektronische Zähleinrichtung außertritt geraten. Um
dadurch evtl. auftretende Fehlermöglichkeiten auszuschalten, ist ein Mikroschalter als Kontrollschalter
für die Streifenkontrolle in der dargestellten Weise angeordnet.
Wie oben ausgeführt, wird jeder infolge Stromunterbrechung nicht vollständige Kartendruck abgebrochen.
Bei Stromrückkehr läuft der Pappstreifen zurück bis zur Betätigung des Mikroschalters, die Zähleinrichtung,
beginnt wieder mit Start, der Pappstreifen 1 läuft vor bis zur Magnetschere 14, schneidet das Kartenfragment
ab, eine Magnetklappe verhindert den Auswurf der unvollständigen Karte, der Pappstreifen läuft in die Ausgangsposition
und die Einrichtung ist wieder voll be— triebsklar.
Ein nicht dargestelltes Getriebe steht mit dem Vorschubmotor 34 in Verbindung und treibt das Farbband 2
stets synchron zum Pappentransport an. Erst nach jeweilig erfolgter Ausgabe einer Fahrkarte wird das
Farbband um einen entsprechenden Betrag zur Erneuerung versetzt.
20 98.5 0 /0083
Claims (1)
- AnsprücheElektronisch gesteuerte Einrichtung zum Bedrucken und Ausgeben von Wertkarten, wie Fahrkarten oder dergleichen, bei der der zu bedruckende Kartenrohling in Form eines bandartigen Pappstreifens von einer Speicherrolle abgezogen und durch Druckwerke hindurchgeführt, in Übereinstimmung mit dem jeweils vorgegebenen Programm, mit den erforderlichen Daten beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet , daß der Pappstreifen (1) durch eine Mehrzahl von in Hinterexnanderordnung angebrachten, einzelne Druckstationen bildende Druckwerke (6 bis 13), wie ein Preisdruckwerk (7) und dergleichen, mittels einer Vorschubvorrichtung (4) hindurchgeführt und nach Abtrennung der bedruckten Wertkarte in die Ausgangsstellung zurückführbar ist.2. Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der zu den einzelnen Druckstationen gehörenden Vorschublängen des Pappstreifens (1) und für die Einstellung der Drucktrommeln-22-2 D 9 R ν Π / Π 0 8 3der Druckwerke (6 bis 13) kontaktlose Schalt- und Steuervorrichtungen vorgesehen sind.3. Einrichtung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Schalt- und Steuervorrichtung aus einer auf der Welle der die Drucktrommel bzw. die Vorschub— trommel antreibenden Motore (17 bzw. 34)be— festigten Blendenscheibe (15 bzw. 16), die wenigstens teilweise von mindestens einer Gabellichtschranke (51, 52, 53) übergriffen ist und einer in jede Gabellichtschranke eingebrachten Fotozelle mit gegenüberliegender Lichtquelle besteht, wobei in die Blendenscheibe (15 bzw. 16) entlang eines oder mehrere konzentrisch zur Drehachse liegender Kreisringe in den Strahlengang zwischen Fotozelle und Lichtquelle bei Drehung der Blendenscheibe bring— bare Lochungen (31, 32, 41) vorgesehen sind.Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktrommel (7) des Preisdruckwerks entlang ihrer Umfangsfläche in drei Abschnitte unterteilt ist, von denen der eine Zahlen von 0 bis 9 für jeweils die Zehnmarksbeträge sowie die Bezeichnung DM; der mittlere eine gleichlautende, radial versetzte, Zahlenfolge für die Einmarksbe--23-? η 9 ρ 'ϊ ο / η 0 8 3träge einschließlich des Kommas, und der letzte die Groschenbeträge von 00 bis 90, wiederum entsprechend radial versetzt, trägt.5. Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem Pappstreifen (1) unmittelbar zu betätigender, die Ausgangsstellung desselben festlegender Kontaktschalter (5) in Vorschubrichtung vor dem Druckwerk vorgesehen ist.6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß in Vorschubrichtung des Pappstreifens (1) hinter dem letzten Druckwerk (13) eine automatisch betätigte, die gedruckte Wertkarte in vorgegebener Länge von dem Pappstreifen (l) abtrennende Magnetschere (14) angeordnet ist.Setier u.Se209850/0 083Leerseite
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| DE19712127493 DE2127493A1 (de) | 1971-05-28 | 1971-05-28 | Elektronisch gesteuerte Einrichtung zum Bedrucken von Wertkarten |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712127493 DE2127493A1 (de) | 1971-05-28 | 1971-05-28 | Elektronisch gesteuerte Einrichtung zum Bedrucken von Wertkarten |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19712127493 Pending DE2127493A1 (de) | 1971-05-28 | 1971-05-28 | Elektronisch gesteuerte Einrichtung zum Bedrucken von Wertkarten |
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|---|---|---|---|---|
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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