DE2126453C2 - Maschine zum Abschneiden, Umbiegen oder sonstigen Bearbeiten der überstehenden Anschlußdrähte elektrischer Bauelemente - Google Patents
Maschine zum Abschneiden, Umbiegen oder sonstigen Bearbeiten der überstehenden Anschlußdrähte elektrischer BauelementeInfo
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- DE2126453C2 DE2126453C2 DE19712126453 DE2126453A DE2126453C2 DE 2126453 C2 DE2126453 C2 DE 2126453C2 DE 19712126453 DE19712126453 DE 19712126453 DE 2126453 A DE2126453 A DE 2126453A DE 2126453 C2 DE2126453 C2 DE 2126453C2
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Description
daß parallel zu einer unbeweglichen Grundplatte (10) ein senkrecht zu dieser geführter,
beweglicher Tragrahmen (13) angeordnet ist, daß in dem Tragrahmen (13) eine Werkzeugträgerplatte
(14) auswechselbar eingesetzt ist, daß in öffnungen (16) in der Werkzeugträgerplatte
(14) eine Vielzahl von Werkzeugen (17) in einer der Anordnung der Bauelemente bzw.
Anschlußdrähte auf der gedruckten Schaltungsplalte (57) entsprechenden Anordnung eingesetzt
"t.
daß jedes Werkzeug (17) einen senkrecht zur Werkzeugträgerplatte (14) beweglichen Betätigungsstößel
(20) aufweist, wobei die Betätigungsstößel aller Werkzeuge in einer zur Werkzeugträgerplatie parallelen Ebene liegen,
und
daß zwischen der Grundplatte (10) und der
Werkzcugträgerplatte (14) parallel zu diesen eine Betätigungsplatte (27) angeordnet ist, die
senkrecht zur Werkzeugträgerplatte (14) auf diese /u derart bewegt werden kann, daß sie
sämtlicne Betätigungsstößel (20) der Werkzeuge(17)gleichzeit.gbeau
.chlagt.
2. Maschine nach Anspruc· 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeuge Zangen (17) mit je zwei Schenkeln (19) und Backen (18) sind, wobei die
Schenkel (19) durch den Betätigungsstößel (20) spreizbar und wenigstens eine Backe (18) schließbar
sind.
3. Maschine nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß /ur senkrechten Bewegung der
Betätigungsplatte (27) bezüglich der Werkzeugträgerplatte (14) Führungen (11) vorgesehen sind,
und daß die Betätigungsplatte (27) mittels einer druckmittelbetriebenen Kolben-Zylinder-Anordnung
(30, 33) bewegbar ist.
4. Maschine nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Tragrahmen
(13) mittels wenigstens einer druckmittelbetriebenen Zylinder-Kolben-Anordnung (44, 45) bewegbar ist.
5. Maschine nach Anspruch 2. dadurch gekenn zeichnet, daß im Gehäuse (24) jeder Zange (17) dazugehörige
Betätigungsstößel (20) axial verschieb lieh gelagert und federbelastet ist.
6. Maschine nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet,
daß die Zange (17) mit den Schenkeln (19) und dem Betätigungsstößel (20) in einem buchsenförmigen
Kunstharzkörper (24) aufgenommen ist, der in die Werkzeugträgerplatte (14) auswechselbar
eingesetzt ist.
7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (19) der Zange
(17) mittels eines sie umgebenden elastischen Rings (23) in Öffnungsrichtung der Zange (17) ständig
vorbelastet sind.
8. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Paar Führungsschienen (56), zwischen
denen die gedruckte Schalungsplatte (57) in die Maschine eingeführt werden kann, und durch an
wenigstens einer Führungsschiene (56) angebrachte, in eine Aussparung (59) an der gedruckten
Schaltungsplatte (57) einrastende Zentnermittel (60), mit denen die gedruckte Schaltungsplatte (57) in der
Bearbeitungsposition ausgerichtet gehalten wird.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum gleichzeitigen Abschneiden, Umbiegen oder sonstigen
Bearbeiten der übersiehenden Anschlußdrähte einer
■>5 Mehrzahl elektrischer Bauelemente, mit denen eine
gedruckte Schaltungsplatte bestückt worden ist
Eine Maschine der eingangs genannten Art ist aqs der
DE-AS 10 36 954 bekannt. Zum Abschneiden und Umbiegen der Anschlußdrähte der elektrischen Bauelemente,
die an der Lötseite der gedruckten Schaltungsplatte überstehen, ist hierbei ein Schneid- und
Umbiegemesser vorgesehen, das mit einem Gegenmesser zusammenarbeitet. Das Schneid- und Umbiegemesser
und das Gegenmesser sind mit Löchern passend zur Anordnung der Ansch'ußdrähte versehen, sie werden
parallel zueinander relativ derart verschoben, daß die überstehenden DrVhte, die durch die Löcher ragen,
abgeschnitten und gleichzeitig in entsprechender Richtung umgebogen werden. Eine solche Auslegung
einer Maschine ist zwar für die Durchführung der Bearbeitungsgänge bei einem Massenherstellungsverfahren
geeignet, hat aber zur Folge, daß zwei Bauteile, das Schneid- und Umbiegemesser und das Gegenmesser
auf die jeweilige Bestückungsart der gedruckten Schaltungsplatte angepaßt werden müssen. Dieser
Umrüstvorgang nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und ist umständlich, so daß eine derartige Maschine nicht
ausreichend flexibel hinsichtlich ihrer Verwendbarkeit und ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes ist.
Aus der US-PS 28 29 371 ist eine tiestückungsanlage
bekannt, mit der die Bauelemente in vorbestimmter Weise in eine gedruckte Schaltungsplatte eingesetzt
werden. Diese Anlage bzw. Maschine ist insbesondere für kleine und mittlere Stückzahlen bestimmt. Sie weist
eine Verankerungseinrichtung für die Anschlußdrähte der elektrischen Bauelemente auf. mit der die
Anschlußdrähte jedes einzelnen Bauelements sogleich nach dem Einsetzen eingezogen, abgeschnitten und
umgebogen werden. Hierfür ist ein kompliziert ausge
legter Antriebs- und Betätigungsmechanismus vorgese hen, sowie ein einziges /angenförmiges Werkzeug zum
Festlegen aller in die gedruckte Schaltungsplatte eingelegter Bauelemente vorgesehen ist Das Festlegen
der Bauelemente erfolgt hierbei nacheinander Zwar ist
es denkbar, daß eine solche Maschine vielseitig verwendbar ist. jedoch ist sie für die Bearbeitung von
großen Stückzahlen wie bei der Großserienfertigung ungeeignet, da die elektrischen Bauelemente alle ein/ein
hintereinander festgelegt werden müssen Mit der Verwendung einer solchen Maschine erreicht man keine
für die Großserienfertigung geeignete Ausstoßleistung. Aus der US· PS 34 35 857 ist eine Bestückungsvorrichtung
bekannt, mit der Schwierigkeiten überwunden werden sollen, die auftreten, wenn das vorstehende
Stück des Anschlußdrahtes der elektrischen Bauelemente relativ kurz ist. Hierbei ist ein einziges Werkzeug
vorgesehen, das in seinem zugeordneten Halter zur Bearbeitungsstelle bewegt wird. Auch bei dieser
Vorrichtung muß das Einsetzen jedes Bauelements und das Umbiegen seiner Anschlußdrähte unmittelbar
nacheinander ausgeführt werden, was umständlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der gattungsgemäßen Art hinsichtlich ihres
Aufbaus zu vereinfachen und einerseits eine vielseitige Verwendbarkeit durch eine leicht und schnell durchzuführende
Umrüstung zu gewährleisten, andererseits eine bevorzugte Eignung der Maschine zur Großserienfertigung
zu erreichen.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
Nach der Erfindung werden die vorzunehmenden Bearbeitungsgänge an der elektrischen Anschlußdrähten
einer Vielzahl elektrischer Bauelemente gleichzeitig ausgeführt. Nach der Erfindung ist die Maschine relativ
einfach aufgebaut und umfaßt im wesentlichen drei Hauptelemente, eine Grundplatte, einen Tragrahmen
und eine Betätigungsplatte. Die Betätigungsplatte und der Tragrahmen sind bei der Maschine nach der
Erfindung senkrecht zur unbeweglichen Grundplatte beweglich geführt an der Grundplatte angebracht. Mit
Hilfe dieser Führungen soll sichergestellt werden, daß die beweglichen Platten in Bezug zu der unbeweglichen
Grundplatte und zueinander immer parallel ausgerichtet sind und bleiben, so daß die gemeinsame
Betätigungsplatte alle Betätigungsstößel der Werkzeugträgerplatte gleichmäßig und gleichzeitig beaufschlagt,
die in den Tragrahmen auswechselbar eingesetzt ist. Um eine möglichst schnelle und unkomplizierte Umrüstung
der Maschine auf verschiedenartig bestückte gedruckte Schaltungsplatten zu erreichen, ist der Tragrahmen bei
der Maschine ganz oben angeordnet und nimmt die Werkzeugtragplatte auf, in die die zur Bearbeitung
dienenden Werkzeuge eingesetzt sind. Zur Umrüstung auf eine andersartig bestückte gedruckte Schalungsplatte
braucht demnach bei der Maschine nach der Erfindung fjr die Werkzeugträgerplatte ausgewechselt
und ausgetauscht zu werden. Da diese Werkzeugträgerplatte ein zusammenhängendes Gebilde ist, kann diese
Arbeit schnell durchgeführt werden. Da der Tragrahmen mit der eingesetzten Werkzeugträgerplatte an der
Maschine ganz oben angeordnet ist. ist sie auch ohne Schwierigkeiten ipd Hindernisse zugänglich. Bei der
Erfindung brauchen somit zum Umrüsten der Maschine nicht einmal die Führungen für den Tragrahmen und die
Betätigungsplatte gelöst zu werden, sondern es braucht lediglich die Werkzeu^trägerplatte herausgenommen
und etne neue eingesetzt zu werden. Da die zur Bearbeitung dienenden Werkzeuge, wie die Zangen mit
Hilfe der unabhängig und im Tragrahmen bewegbaren gemeinsamen Betätigungsplatte über den vorstehenden
Betätigungsstößd alle gleichzeitig beaufschlagt werden,
führt die Maschine nach der Erfindung alle erforderh
chen Arbeitsgänge gleichzeitig und zuverlässig aus Aufgrund ihrer flexiblen Verwendbarkeit und auch ihrer
äußerst günstigen Umrüstung eignet si<.h die Maschine
nach der Erfindung bevorzugt für die Großserienfertigung.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Beispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Darin zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Maschine zum Abschneiden, Umbiegen oder sonstigen Bearbeiten der
überstehenden Ansch'!'.ßdrähte elektrischer Bauelemente,
Fig. 2 eine Schnittansicht längs der Linie 11-11 in
Fig. 1.
Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie III-Ill in
Fig. 1,
F i g. 4 eine Schnittansicht einer Zange und
Fig. 5bis
Fig. 5bis
Fig.8 schematische Ansichten zur Verdeutlichung einzelner von der Maschine ausgeführter Bearbeitungsschritte.
ίο Die in den Fig. 1—3 dargestellte Maschine besteht
aus einer Grundplatte 10 mit Spann- und Führungsmitteln,
wie Stützen 11, die durch Schrauben 12 oder andere Befestigungsmittel an der Grundplatte 10 befestigt sind.
Am Oberteil der Stützen 11 ist ein Tragrahmen 13 angeordnet, der längs der Stützen 11 beweglich ist und
eine Werkzeugträgerplatte mit einer Vielzahl von Werkzeugen 17 aufnimmt. Die Werkzeugträgerplatte
14 ist zweckmäßigerweise stark, im wesentlichen unverformbar und hält den Arbeitsbeanspruchungen
stand. Sie ist mittels Schrauben 15 im Tragrahmen 13 auswechselbar eingesetzt. In öffn^igen 16 der Werkzeugträgerplatie
14 ist eine Vielzahl vjn Werkzeugen 17 in einer der Anordnung der Bauelemente bzw.
Anschlußdrähte auf der gedruckten Schaltungspiatte 57 (in den Fig. 1—3 nicht dargestellt) entsprechenden
Anordung eingesetzt. Die in der Werkzeugträgerplatte 14 eingesetzten Werkzeuge 17 lassen sich gleichzeitig
betätigen, um mit einem einzigen Arbeitsgang an der zu bearbeitenden gedruckten Schalungsplatte 57 die
gewünschten Bearbeitungsschritte durchzuführen. Die Werkzeugträgerplatte 14 läßt sich leicht durch eine
andere ersetzen. Da diese andere Werkzeugplatte andere angeordnete öffnungen 15 für die Werkzeuge 17
haben kann, läßt sich die Maschine schnell auf andere Bearbeitungen umrüsten. Die andere Werkzeugträgerplatte
muß sodann in der gewünschten Weise mit den Werkzeugen bestückt werden.
Die Werkzeuge sind zweckmäßigerweise als Zangen 17 ausgebildet, deren Backen 18 sich durch Sprei/en der
Schenkel 19 schließen. Das Schließen erfolgt durch die Bewegung eines Betätigungsstößels 20, der mit seinem
kegeligen Kopf 21 in senkrechter Richtung zur Werkzeugträgerplatte 14 angeordnet ist. Der Widerstand
einer Feder 22, der die Zange 17 in ihre Ausgangsstellung führt, muß dabei überwunden werden.
Die Backen 18 der Zangen 17 werden durch einen die Schenkel 19 umspannenden elastischen Ring 23 offen
gehalten. Wie aus den F ι g. 2 und 3 hervorgeht, ist jede
Zange 17 mit dem zugeordneten Betätigungsstößel 20 in
einem buchsenförmigen Kunstharzkörper aufgenommen,
lcr in einen entsprechenden Durchbruch der
ausw , hselbaren Werkzeugträgerplatte 14 eingesetzt und mit den Schrauben 25 befestigt ist.
Adf der Rückseite der Werkzeugträgerplatte 14 ragt der Kopf 26 des Betät.gungsstößels 20 hervor, der in
Pfeilnehtung * ^F ig. 2 und 3) zum Spreizen der
Zangcnschenkel 19 und zum Schließen der ZangenbaK ken 18 beaufschlagt wird. Mit Hilfe einer Betätigungs
platte 27 weroen sämtliche Betätigungsstößel 20 der Werkzeuge 17 in der Werkzeugträgerplatte 14 gleich
zeitig beaufschlagt. Die Betätigungsplatte 27 ist mittels Buchsen 28 in axialer Richtung auf den Stützen 11
gleitbeweglich. Die Buchsen 28 sind mit Schrauben 29 an der Betätigungsplatte 27 befestigt. Zum Öffnen und
Schließen der Zan-jen 17 wird die Betätigungsplatte 27
senkrecht zur Werkzeugträgerplatte 14 auf diese zu bewegt.
Die Betätigungsplatte 27 wird so längs den Stützen 11
Die Betätigungsplatte 27 wird so längs den Stützen 11
parallel bewegt, daß alle Betätigungsstößel 20 gleichzeitig
beaufschlagt werden. Die Betätigungsplatte 27 ist mittels Druckluft bewegbar. Die Bewegung kann durch
einen Kolben 30 erfolgen, der mitteis Schrauben 31 und Stiften 32 an der Betätigungsplatte 27 angebracht ist
und sich in einem an der Grundplatte 10 angeordneten Zylinder 33 bewegt, der über die öffnung 34 mit
Druckmittel beaufschlagt wird. Kolben 30 und Zylinder 33 sind durch eine Dichtung 35 abgedichtet. Wird nun
der Zylinder 33 mit einem Druckmittel beaufschlagt, so hebt sich der Kolben 30 und somit auch die
Betätigungsplatte 27, bis sie gleichzeitig alle Betätigungsstößel 20 gleichmäßig beaufschlagt und dadurch
die Zangen 17 betätigt.
Die Hubhöhe der Betätigungsplatte 27 wird zweckmäßigerweise durch Anschläge sowohl in ihrer abgesenkten
als auch in ihrer gehobenen Lage begrenzt. Die Anschläge sind zweckmäßigerweise an der Grundplatte
10 angeordnete Paßstücke 38 und an der Betatigungsplatte
27 angeordnete Anschläge 36. Die Paßstücke 38 können mit Schrauben 39 an der Grundplatte 10
befestigt sein. Das Paßstück 38 weist einen Anschlag 37 auf; dieser arbeitet mit einem Anschlag 36 an der
Betätigungsplatte 27 derart zusammen, daß eine übermäßige Beanspruchung der Betätigungsstößel 20
und damit auch der Zangenbacken 18 verhindert wird.
Die Betätigungsplatte 27 läßt sich in ihre Ausgangsstellung (in Fig. 5 bis 7 dargestellt) aufgrund ihres
Eigengewichts nach Entlastung des Kolbens 30 im Zylinder 33 oder durch Verwenden einer doppelt
wirkenden Kolben-Zylinderanordnung 30, 33 zurückführen.
Zweckmäßigerweise werden die Werkzeuge 17 erst vor ihrem Arbeitseinsatz in die gewünschte Arbeitsposition
bewegt, so daß auch die gedruckten Schaltungsplatten ohne Störung in die Arbeilsposition gebracht
werden können. Wenn die gewünschte Bearbeitung erfolgt ist. werden die Werkzeuge 17 von den
bearbeiteten gedruckten Schaltungsplatten 57 entfernt, um eine gegenseitige Störung zu vermeiden. Hierzu
wird der die Werkzeugträgerplatte 14 auswechselbar haltende Tragrahmen 13 längs der Stützen 11 in der
gewünschten Richtung bewegt. Am Tragrahmen 19 sind mit Schrauben 41 Buchsen 40 befestigt, die nur eine zur
Achse der Stützen 11 parallele Bewegung zulassen, so daß der Tragrahmen 13 zuverlässig parallel geführt ist.
Auf diese Weise wird eine äußerst genaue Arbeitsweise der Maschine gewährleistet Der Tragrahmen 13 läßt
sich zwischen seiner Ruhelage, die durch das Aufliegen
der Buchse 28 auf der Betätigungsplatte 27 bestimmt ist und seiner Betri^bsstellung bewegen, die durch das
Aufliegen der Buchsen 40 auf den Anschlägen 42 bestimmt ist die an den Enden der Stützen 11 durch die
Schrauben 43 höhenverstellbar angeordnet sind. Auch der Tragrahmen 13 läßt sich durch Druckluft oder
hydraulisch bewegen. Hierzu ist beispielsweise eine Anzahl Kolben 44 mit Dichtungen 45 und Zylindern 46
vorgesehen. Die Rückführung des Tragrahmens 13 und der Werkzeugträgerplatte 14 erfolgt durch Schwerkraft
oder durch die Verwendung von doppelt wirkenden Kolben-Zylinder-Anordnungen.
Für einen einwandfreien Betrieb der Maschine ist es erforderlich, daß alle Träger für die gedruckten
Schaltungsplatten 57 genau in ihre Richtung zu den Werkzeugen auf der Werkzeugträgerplatte 14 ausgerichtet
sind. Vor jedem Betrieb der Maschine muß die
Grundplatte 10 sowie die Bewegung der beweglichen Teile überprüft werden. Die Zentrierung der Werkzeugträgerplatte
14 (parallel zu den Stützen 11) läßt sich durch eine zweckmäßige Anordnung der Anschläge 42
auf den Enden der Stützen 11 erreichen. Der Werkstückträger, gebildet von Führungsschienen 56,
läßt sich zur Werkzeugträgerplatte 14 zweckmäßigerweise parallel ausrichten. Es weist Bolzen oder Stifte 60
auf, die in entsprechenden Ausnehmungen 59 der gedruckten Schaltungsplatte 57 einrasten, so daß diese
in einer vorbestimmten Lage auf den Führungsschienen 56 festgelegt ist.
Nach den Fig. 3 und 4 bildet zweckmäßigerweise
jedes Werkzeug 17 eine Einheit. Die Zange 17 ist um den Zapfen 49 schwenkbar und in einem im wesentlichen
zylindrischen buchsenförmigen Körper 24 aus Kunstharz mit Verstärkungsrippen 50 aufgenommen,
der eine Reihe axialer Aussparungen 51, 52, 53 und 54 zur Aufnahme verschiedener Teile des Betätigungsstößels
20 und der in Fig.4 dargestellten Zange 17 aufweist, so daß <in einer Seite die Backen iS der Zange
17 und an der anderen Seite der Kopf 26 des Betätigungsstößels 20 vorstehen. Der Körper 24 hat
Bohrungen 55 zum Einsetzen von Schrauben oder anderen Befestigungsmitteln, die zum Anbringen an der
Werkzeugträgerplatte 14 dienen. Die Schenkel 19 der Zange 17 sind mittels wenigstens eines elastischen
Ringes 23 zusammengehalten und ständig in Öffnungsrichtung der Backen 18 der Zange vorbelastet.
Anlw/id der F i g. 5—8 werden verschiedene Bearbeitungen,
wie Abschneiden, Umbiegen od. dgl. der überstehenden Anschlußdrähte elektrischer Bauelemente
erläutert, mit denen eine gedruckte Schaltungsplatte 57 bestückt ist. Unterschredliche Bearbeitungen
lassen sich durch andere Ausgestaltungen der Zangen 17 vornehmen.
In Fig. 5 ist die Maschine in ihrer Ruhestellung gezeigt, in der die Werkzeugträgerplatte 14 und die
Betätigungsplatte 27 nach unten abgesenkt sind, wobei die Betätigungsplatte 27 die Betätigungsstößel 20 der
Zangen 17 nicht berührt. Auf einem Paar Führungsschienen 56 bewegt sich eine gedruckte Schaltungsplatte
57 parallel zur Werkzeugträgerplatte 14 und zur Betätigungsplatte 27 in Richtung des Pfeils H. Die
gedruckte Schaltungsplatte 57 hat öffnungen 58 zum Durchführen der Anschlußdrähte der elektrischen
Bauelemente. Die Aussparung 59 ist vorgesehen, um eine bessere Einstellung der Maschine und der Zangen
17 zu erreichen.
Die gedruckte Schaltungsplatte 57, die in F i g. 6 in Richtung H vorrückt, wird durch eine von einem Bolzen
oder Stift 60 gebildete Einrichtung so ausgerichtet daß sich unterhalb jeder Öffnung 58 ein offenes MtJl der
Klemmbacken 18 der Zangen 17 befindet Die gedruckte Schaltungsplatte 57 kann evtL zur Aufnahme
nachfolgender oder aus einer vorherigen Arbeitsstufe kommender Anschlußdrähte anderer Bauelemente noch
weitere Öffnungen besitzen, insbesondere wenn für die Bearbeitung der Anschlußdrähte eine andere Anordnung
der Werkzeuge 17 erforderlich war.
Die F i g. 6 zeigt den Vorgang zum Heben der Werkzeugträgerplatte 14 mit den Zangen 17 gleich nach
oder gleichzeitig mit der Verriegelung der gedruckten Schaltungsplatte 57 durch das Zusammenwirken der
Teile 59 und 60. Die Backen 18 der Zangen 17 öffnen sich, und die Werkzeugträgerplatte 14 mit den Zangen
17 wird zu den entsprechenden Öffnungen 58 bewegt Die gedruckte Schaltungsplatte 57 ist zuverlässig
festgelegt so daß eine Bearbeitung der Anschlußdrähte möglich ist
Erst nach dem Heben der Werkzeugtrügerplatte 14 mit den Werkzeugen 17 werden die Anschlußdrähte 61
der elektrischen Bauelemente 62 durch die öffnungen 58 der gedruckten Schaltungsplatte 57 durchgeführt, so
daß die Anschlußdrähte das schmale Maul zwischen den offenen Becken 18 der Zangen 17 sicher erreichen (siehe
Fi^. 7). Anschließend wird entsprechend Fig. 8 die
Betätigungsplatte 27 gehoben und beaufschlagt die Beläligungsstößel aller Zangen 17 gleichzeitig, so daß
auch alle gewünschten Bearbeitungen an den Anschlußdrähten
61 der Bauelemente 62 auf der gedruckten
Schaltungsplatte 57 gleichzeitig ausgeführt werden.
Nach Ausführung der Bearbeitungen wird die Betätigungsplatte 27 abgesenkt, jede Zange 17 geöffnet,
die Werkzeugträgerplalte 14 abgesenkt, der Anschlußdraht
61 freigegeben, der Bolzen oder Stift 60 freigegeben, so daß die linke gedruckte Schaltungsplatte
57 freikommt und sich die rechte gedruckte Schaltungsplatte 57 in Richtung H für eine darauffolgende
Bearbeitung weilerbewegl. Die Maschine gelangt auf diese Weise wieder in die in Fig. 5 gezeigte
Ausgangsstellung.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Maschine zum gleichzeitigen Abschneiden, Umbiegen oder sonstigen Bearbeiten der überstehenden
Anschlußdrähte einer Mehrzahl elektrischer Bauelemente, mit denen eine gedruckte Schaltungsplatte bestückt worden ist, dadurch gekennzeichnet,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT2545270 | 1970-06-03 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2126453C2 true DE2126453C2 (de) | 1982-06-24 |
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ID=11216741
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| DE1036954B (de) * | 1957-06-06 | 1958-08-21 | Telefunken Gmbh | Einrichtung zum automatischen Abscheren und Umbiegen der Anschlussdraehte von Schaltelementen |
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1971
- 1971-05-25 GB GB1695871A patent/GB1350924A/en not_active Expired
- 1971-05-27 DE DE19712126453 patent/DE2126453C2/de not_active Expired
- 1971-05-28 FR FR7119468A patent/FR2095677A5/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2126453A1 (de) | 1971-12-09 |
| GB1350924A (en) | 1974-04-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |