[go: up one dir, main page]

DE2126453A1 - Werkzeugmaschine und Verfahren fur eine gleichzeitige Bearbeitung einer Mehrheit von Werkstucken - Google Patents

Werkzeugmaschine und Verfahren fur eine gleichzeitige Bearbeitung einer Mehrheit von Werkstucken

Info

Publication number
DE2126453A1
DE2126453A1 DE19712126453 DE2126453A DE2126453A1 DE 2126453 A1 DE2126453 A1 DE 2126453A1 DE 19712126453 DE19712126453 DE 19712126453 DE 2126453 A DE2126453 A DE 2126453A DE 2126453 A1 DE2126453 A1 DE 2126453A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
plate
machine according
workpieces
tools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712126453
Other languages
English (en)
Other versions
DE2126453C2 (de
Inventor
Giuseppe Mailand Silvestro (Ita hen)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FIMI Fabbrica Impianti Macchine Industriali SpA
Original Assignee
FIMI Fabbrica Impianti Macchine Industriali SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FIMI Fabbrica Impianti Macchine Industriali SpA filed Critical FIMI Fabbrica Impianti Macchine Industriali SpA
Publication of DE2126453A1 publication Critical patent/DE2126453A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2126453C2 publication Critical patent/DE2126453C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or adjusting assemblages of electric components
    • H05K13/04Mounting of components, e.g. of leadless components
    • H05K13/0473Cutting and clinching the terminal ends of the leads after they are fitted on a circuit board

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Supply And Installment Of Electrical Components (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

26 617 G/st 26. Mai 1971
PIMI S.p.A., Mailand
Werkzeugmaschine und Verfahren für eine gleichzeitige Bearbeitung einer Mehrheit von Werkstücken
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine für eine gleichzeitige Bearbeitung einer Mehrzahl von auf einem Träger angeordneten Werkstücken, vorzugsweise zum Abstechen, Pressen, Biegen oder dgl. zur Verankerung von in Platten elektrischer Schaltungen (gedruckte Schaltungen) eingelassener Klemmen. Mit einer derartigen Maschine lassen sich auf einem Träger angeordnete Werkstücke in im wesentlichen gleicher oder ähnlicher Weise bearbeiten. Derartige Maschinen lassen sich vorzugsweise zum Abstechen, Pressen, Biegen und Umdrehen oder dgl. von Klemmen einsetzen, die in gelochte Auflagen für gedruckte Schaltungen eingelassen sind. Die in eine gelochte Auflage eingelassenen Schaltelemente werden einer besonderen Bearbeitung unterzogen, um dadurch eine geeignete Verankerung auf der Platte der gedruckten Schaltung zu erreichen. Dies wird mit zweckmäßig ausgestalteten Spannzangen erreicht.
Es ist bekannt, derartige Bearbeitungen an gelochten Auflagen für gedruckte Schaltungen mit einem einzigen Werkzeug, beispielsweise einer Zange, die von Hand betätigt oder
109850/1280
mittels Druckluft gesteuert ist, vorzunehmen. Ein derartiges Verfahren ist aber gerade bei einer Serienfertigung mit einem großen Zeitverlust verbunden. Zudem müssen viele Arbeitskräfte eingesetzt werden. Um diese Nachteile wenigstens teilweise zu beseitigen, ist bereits eine Maschine vorgeschlagen worden, in der Werkzeug oder Werkstückauflage so angeordnet sind, daß das zangenförmige Werkzeug jeweils dem zu bearbeitenden Werkstück zugeführt wird. Diese bekannte Maschine beseitigt zwar viele Nachteile älterer Verfahren und besitzt beträchtliche Vorteile bei Serienfertigungen. Sie weist aber immer noch Nachteile auf, da es bei ihr notwendig ist, alle auf der gleichen Auflage ψ zur Bearbeitung angeordneten Werkstücke der Reihe nach abzutasten.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Werkzeugmaschine zu schaffen, die gerade bei großen Serienfertigungen eine erhebliche Leistungssteigerung gestattet.
Es soll also eine Maschine geschaffen werden, die die Nachteile der bekannten Maschinen und Verfahren insbesondere bei großen Serienfertigungen beseitigt.
Ein besonderer Zweck der Erfindung liegt darin, eine Werkzeugmaschine vorzuschlagen, durch die sich alle oder wenigstens ein Teil von auf einer Einspannvorrichtung angeordneten Werkstücke gleichzeitig bearbeiten lassen, so daß sich die aufeinanderfolgenden Bearbeitungsstufen verringern lassen.
Eh weiterer Zweck der Erfindung liegt in der Schaffung einer Maschine, die über eine Anzahl von Werkzeugen verfügt, die mit großer Zuverlässigkeit und Genauigkeit auf eine Anzahl von Werkstücken einwirken, so daß in einem einzigen Arbeitsgang an jedem Werkstück eine gleiche oder ähnliche Bearbeitung zur gleichen Zeit vorgenommen wird. Es soll weiterhin eine Maschine
10 9 8 5 0/1280
geschaffen werden, mit der sich die Klemmen von Schaltelementen gedruckter Schaltungen bearbeiten lassen.
Die erfindungsgemäßen Aufgaben werden bei einer Maschine der eingangs beschriebenen Art gelöst durch auf einer Grundplatte montierte Mittel in der Gestalt eines Rahmens, an dem rahmenförmigen Mittel auswechselbar befestigte Auflagen zur Aufnahme einer Mehrzahl von Werkzeugen, die in ihrer Lage den zu bearbeitenden Werkstücken zugeordnet sind, Mittel für eine genaue Zentrierung und Einordnung der Werkstückauflage . zur Grundplatte und der Werkzeugauflage und Mittel zu einer im wesentlichen gleichmäßigen und gleichzeitigen Krafteinwirkung auf alle Werkzeuge. Die erfindungsgemäße Maschine läßt sich auch bei unterschiedlicher Anordnung der zu bearbeitenden Werkstücke auf dem Träger verwenden. Die zu bearbeitenden Werkstücke und die Werkzeuge müssen lediglich durch vorherige Einrichtung der Maschine aufeinander abgestimmt werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Maschine sieht vor, daß zur Bearbeitung von Klemmen von Schaltelementen in gedruckten Schaltungen die Werkzeuge durch Zangen ersetzt sind. Die Zangen werden dabei durch auf- und abbewegte Bolzen betätigt. Zweckmäߣerweise sind die Zangen auf gelochten Platten montiert, wobei zur Betätigung die Bolzen durch die Löcher geführt sind. Um eine gleichzeitige Betätigung aller Bolzen, die die öffnungs- und Schließbewegung der Zangen bewirken, zu erreichen, ist zweckmäßigerweise eine zweite Platte vorgesehen, die durch Druckluft oder hydraulisch bewegt werden kann, um sämtliche Bolzen gleichzeitig in der gewünschten Weise zu bewegen. Dabei sind Anschläge vorgesehen, die den Hub der Betätigungsplatte begrenzen. Auf diese Weise ist eine übermäßige Beanspruchung der Zangenbacken und eine Verziehung der Anpreßplatte vermieden.
109850/ 1280
Die gelochte Aufspannplatte mit den Spannwerkzeugen befindet sich normalerweise in ihrer Ruhestellung, d.h. die Backen der auf der Platte angeordneten Zangen sind geöffnet. In dieser Stellung lassen sich die Zangen in ihre Arbeitsstellung zu den Klemmen bringen, bevor die Zange die Klemmen ergreift und bearbeitet. Nach Beendigung des Bearbeitungsvorganges wird die gelochte Platte mit den Werkzeugen abgesenkt, um einen neuen Bearbeitungsvorgang einleiten zu können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 den Grundriß eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Maschine,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie IH-III der Fig. 1,
Fig. 4 den Schnitt durch eine Spannzange,
Fi 8 schematische Darstellungen einzelner Arbeitsstufen des mit der erfindungsgemäßen Maschine durchgeführten Bearbeitungsverfahrens .
Die in den Fig. 1-3 dargestellte Maschine besteht aus einer Grundplatte 10 mit Spann- und Führungsmitteln, beispielsweise Säulen 11, die durch Schrauben 12 oder andere Befestigungsmittel an der Grundplatte befestigt sind und zur Aufnahme der Werkzeuge und Antriebsmittel dienen. Am Oberteil der Säulen
109850/1280
ist ein Tragrahmen 13 angeordnet, der vorzugsweise längs der Säulen beweglich ist und eine Vorrichtung 14 zur Aufnahme der Werkzeuge aufweist. Die Vorrichtung zur Aufnahme der Werkzeuge kann aus einer starken, praktisch unverformbaren und den Arbeitsbeanspruchungen standhaltenden Platte bestehen, die mittels der Schrauben 15 am Rahmen 13 auswechselbar befestigt ist und eine Anzahl Befestigungsvorrichtungen, beispielsweise Löcher 16, zur Aufnahme der entsprechenden Anzahl von Werkzeugen 17 besitzt, die in ihrer gegenseitigen Anordnung den zu bearbeitenden Werkstücken (in den Fig. 1-3 nicht dargestellt) zugeordnet sind. Die auf der Platte 14 befestigten Werkzeuge 17 lassen sich gleichzeitig betätigen, um mit einem einzigen Arbeitsgang an dem zu bearbeitenden Werkstück die gewünschten Bearbeitungsschritte durchzuführen. Die Platte 14 läßt sich leicht durch eine andere auswechseln. Durch einen entsprechenden Träger mit unterschiedlicher Anordnung der Löcher oder Durchbrüche 16 für die Aufnahme der Werkzeuge 17 ist es möglich, die Maschine auf eine gleiche oder ähnliche Bearbeitung umzustellen. Die neue Platte muß sodann in der gewünschten Weise mit den Werkzeugen bestückt werden.
Nach einer bevorzugten Anwendung der Maschine ist vorgesehen, daß die Werkzeuge als Zangen 17 ausgebildet sind, deren Backen 18 sich durch Erweiterung der Schenkel 19 schließen. Das Schließen wird durch die Bewegung der Bolzen 2o mit deren kegeligem Kopf 21 in senkrechter Richtung zu der Platte 14 bewirkt. Der Widerstand einer Feder 22, der die Zange in ihre Ausgangsstellung führt, muß dabei überwunden werden. Die Backen der Zange werden durch ein um die Schenkel gelegtes elastisches Element 23 offen gehalten. Wie aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, ist jede Zange 17 mit ihrem betreffenden Spreizbolzen 2o in einer Führungsbuchse 24 untergebracht, die in einem entsprechenden Durchbruch der abnehmbaren, jedoch mit den Schrauben 25 befestigten Platte 14 eingelassen ist.
109850/1280
Auf der Rückseite der Platte 14 ragt das Endteil oder der Kopf 26 des Bolzens 2o hervor, auf welchen sich in Pfeilrichtung X (Fig. 2 und 3) eine Einwirkung ausüben läßt, durch die das Spreizen oder Erweitern der Zangenschenkel 19 und somit ein Schließen der Zangenbacken bewirkt wird. Dieser Vorgang wirkt sich auf alle auf der Platte 14 montierten Zangen gleichzeitig aus, und zwar durch ein gemeinsames Betätigungselement, das im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer kräftigen Platte 27 besteht, die in Buchsen 28 in axialer Längsrichtung der Säulen 11 gleitet und mit Hilfe der Schrauben 29 an der Platte 27 befestigt sind. Die Platte 27 läßt sich zur W öffnung und Schließung der Zangen bewegen.
Die Antriebsplatte 27 wird entlang der Säulen 11 parallel bei gleichzeitiger Kraftausübung geführt, so daß sie auf alle Bolzen 2o gleichzeitig und in gleicher Weise einwirkt. Die Bewegungen der Antriebsplatte 27 lassen sich hydraulisch oder mit Druckluft steuern. Die Bewegung kann durch einen mit Schrauben 31 und Stiften 32 an der Platte 27 angeschlossenen Kolben 3o bewirkt werden, der sich in einem an der Grundplatte Io angeordneten Zylinder 33 bewegt, der durch die öffnung 34 mit einem Druckmedium gespeist wird. Der Kolben 3o ist gegen den Zylinder durch die Dichtung 35 abgedichtet. Wird nun der Zylinder 33 mit einem Druckmedium beaufschlagt, so hebt sich der Kolben 3o und somit auch die Platte 27 bis sie gleichzeitig alle Bolzen 2o in gleichmäßiger Weise betätigt und somit auch die Zangen 17.
Die Hubhöhe der Platte 27 wird durch zweckmäßige Anschläge begrenzt, sowohl in ihrer abgesenkten als auch in ihrer gehobenen Lage. Die Anschläge können von auf der Grundplatte Io angeordneten Paßstücken 36 und an der Platte 27 angeordneten Anschlägen 38 gebildet sein. Die Paßstücke können mit Schrauben 39'an der Grundplatte Io befestigt sein. Die oberen Anschläge 36 und 37 dienen dazu, eine übermäßige Beanspruchung der Bolzen
109850/1280
und damit auch der Zangenbacken zu verhindern.
Die Rückkehr der Antriebsplatte 27 in ihre Ruhestellung (in der Zeichnung nicht dargestellt) kann unter der Wirkung ihres Eigengewichts nach Entlastung des Druckkolbens im Zylinder 33 vollzogen werden. Es kann auch zur Rückbewegung ein Zylindersatz 33 mit doppelt wirkendem Kolben\orgesehen werden.
Bei der Verwendung der beschriebenen Vorrichtung ist es vorteilhaft, die Werkzeuge vor ihrem Arbeitseinsatz zu bewegen, um die gewünschte Einsatzstellung der Maschine selbst zu ermitteln. Wenn die gewünschte Bearbeitung vollzogen ist, werden die Werkzeuge von den bearbeiteten Werkstücken entfernt, um eine gegenseitige Störung zu vermeiden. Zu diesem Zwecke wird der die abnehmbare Platte 14 haltende Rahmen längs der Säulen in der gewünschten Richtung bewegt. Der Rahmen ist durch die Schrauben 41 auf den Fassungen 4o festgelegt, die nur eine zur Achse der Säulen 11 parallele Bewegung gestatten, so daß der Rahmen mit Sicherheit seine parallele Lage beibehält. Auf diese Weise wird eine äußerst genaue Arbeitsweise der Maschine gewährleistet. Der Rahmen 13 kann sich zwischen seiner Ruhe-* lage, die durch den Anschlag der Buchse 28 auf die Platte 27 bestimmt ist und seiner Betriebsstellung bewegen, die von dem Anschlag der Buchsen 4o auf die Anschläge 42, die an den Enden der Säulen 11 durch die Schrauben 43 ihrer Höhe nach verstellbar angeordnet sind, begrenzt. Auch die Bewegung des Rahmens 13 läßt sich durch Druckluft oder hydraulisch steuern. Zu diesem Zwecke können eine Anzahl Kolben 44 mit Dichtungen 45 und Zylindern 46 vorgesehen sein. Der Rückgang in die Ruhestellung sowohl des Rahmens 13 als auch der Platte 14 kann durch Schwerkraft oder auch durch Zylinder-Kolbeneinheiten mit doppelter Wirkung bewirkt werden.
109850/1280
Die Betriebsweise der Maschine ergibt sich aus der vorstehenden Beschreibung, so daß diese nicht in allen Einzelheiten beschrieben werden muß. Dennoch sei hervorgehoben, daß es erforderlich ist, für einen einwandfreien Betrieb der Maschine alle Träger für die Werkstücke genau in ihre Richtung auf die Werkzeuge auf der Platte 14 auszurichten. Vor jedem Betrieb der Maschine muß die Grundplatte sowie die Bewegung der beweglichen Teile überprüft werden. Die Zentrierung der Platte 14 (parallel zu den Säulen 11) läßt sich durch eine zweckmäßige Anordnung der Anschläge 42 auf den Säulenenden vornehmen. Die Einregulierung zur parallelen Richtung der Platte 14 kann in zweckmäßiger Weise vorgenommen werden, beispielsweise durch in entsprechende Ausnehmungen eingeführte W Bolzen oder STifte, die den Träger für die zu bearbeitenden Werkstücke in einer vorbestimmten Lage längs der Führungsschienen verblocken.
Wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, stellt in einer bevorzugten Ausführungsform jedes Werkzeug 17 eine Einheit dar. Die Zange ist um den Zapfen 49 schwenkbar und in einem im wesentlichen zylindrischen Körper 24 aus Kunstharz, wie Nylon oder Delrin mit Verstärkungsrippen 5o, untergebracht, der eine Reihe axialer Aussparungen 51,52,53 und 54 zur Aufnahme verschiedener Teile des Bolzens 2o und der in Fig. 4 dargestellten Zange 17 aufweist, so daß an einer Seite die Backen fc der Zange und an der anderen Seite das Antriebskopfteil 26 des Bolzens 2o herausstehen. Der Körper 24 verfügt über Bohrungen 55 zum Einsetzen von Schrauben oder anderen Befestigungsmitteln zur Anbringung an der Platte 14. Die Schenkel der Zange 19 sind von wenigstens einem elastischen Ring 23 zusammengehalten, um die Schenkel gegeneinander zu bewegen und die Zange mit geöffneten Backen in ihre Ruhestellung bewegen zu können.
Anhand der Fig. 5-8, die die Maschine in ihrem Grund- und Aufriß in verschiedenen Bearbeitungsstufen zeigen, folgt nun eine Erläuterung der Arbeitsweise der Maschine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens für die Vornahme von
109860/1280
Schnitten, Prägungen, Biegungen und Umdrehung der Komponentenkleinmen für gedruckte Schaltungen. Unterschiedliche Bearbeitungen lassen sich durch andere Ausgestaltungen der Zange 17 erreichen.
Die Fig. 5 zeigt die Maschine in ihrer Ruhestellung, in der die beiden Platten 14 und 27 nach unten abgesenkt sind, wobei die Platte 27 die Bolzen 2o der Zangen 17 nicht berührt. Auf einem Paar Führungsschienen 56 rückt ein Träger für Werkstücke parallel zur Fläche der Platten 14 und 27 vor. Im vorliegenden Falle handelt es sich um eine Packungsauflage 57 einer gedruckten Schaltung mit Löchern 58 zum Einziehen der betreffenden Komponentenklemmen. Die Aussparung 59 ist vorgesehen, um eine bessere Einstellung der Maschine und somit auch der Zangen zu erreichen.
Die Packungsauflage 57, die, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, in Richtung H vorrückt, wird durch die Vorrichtung 6o genau eingestellt, so daß unterhalb eines jeden Loches 58 zur Aufnahme der zu bearbeitenden Komponentenkleinmen sich auch ein offenes Maul der Zangenbacken 17 befindet. Die Packungsauflage 57 kann evtl. zur Aufnahme nachfolgender oder aus einer vorherigen Arbeitsstufe kommenden Klemmen noch weitere Löcher besitzen, insbesondere wenn für derartige Klemmen eine andere Anordnung der Werkzeuge erforderlich war.
Die Fig. 6 zeigt den Vorgang zum Heben der Platte 14 mit den Zangen 17 gleich nach oder gleichzeitig mit der Verblockung der Packungseinstellung. Die Backen der Zangen 17 öffnen sich und die Platte 14 mit den Zangen 17 wird zu den entsprechenden Löchern 58 geführt. Die Packungsauflage wird zuverlässig verblockt, so daß eine Bearbeitung an den Klemmen gestattet wird.
1 09850/1280
Erst nach dem Anhub der Platte 14 mit den Werkzeugen werden die Klemmen 61 der verschiedenen Schaltelemente 62 in die Löcher 58 der Packungsauflage 57 eingezogen, so daß die Klemmen die schmale öffnung der Zangenbacken 17 mit aller Sicherheit erreichen. Diese Bearbeitungsstufe ist in Fig. dargestellt. Anschließend erfolgt die in Fig. 8 gezeigte Bearbeitungsstufe, in der sich die Platte 27 anhebt und auf alle Zangen 17 gleichzeitig einwirkt, um ebenfalls die gewünschte Bearbeitung an allen in der Packungsauflage 57 eingelassenen Klemmen gleichzeitig vorzunehmen.
Sind diese Arbeitsvorgänge durchgeführt, so vollziehen W sich die weiteren Schritte des Verfahrens in umgekehrter Reihenfolge. Diese bestehen im wesentlichen im Absenken der Platte 27 und öffnen der Zangen 17, dem Senken der Platte und der Freigabe der bearbeiteten Klemmen, der Entlastung des Organs 6o mit Freigabe der Packungsauflage 57 sowie Vorrücken der Packungsauflage in Richtung H für eine darauffolgende Bearbeitung . Die Maschine gelangt auf diese Weise wieder in die in Fig. 5 dargestellte Anfangsstellung.
Vorstehend ist lediglich ein Ausführungsbeispiel beschrieben. Das erfindungsgemäße Verfahren sowie die erfindungsgemäße Maschine lassen sich abwandeln und zu verschiedenen Bearbeitungsweisen von Werkstücken einsetzen.
109850/1280

Claims (11)

  1. Patentansprüche
    ί 1.!werkzeugmaschine für eine gleichzeitige Bearbeitung einer Mehrzahl von auf einem Träger angeordneten Werkstücken, vorzugsweise zum Abstechen, Pressen, Biegen oder dgl. zur Verankerung von in Platten elektrischer Schaltungen (gedruckte Schaltungen) eingelassener Klemmen, gekennzeichnet durch auf einer Grundplatte (lo) montierte Mittel in der Gestalt eines Rahmens (13) , an dem rahmenförmigen Mittel (13) auswechselbar befestigte Auflagen (14) zur Aufnahme einer Mehrzahl von Werkzeugen (17), die in ihrer Lage den zu bearbeitenden Werkstücken zugeordnet sind, Mittel für eine genaue Zentrierung und Einordnung der Werkstückauflage (14) zur Grundplatte (lo) und der Werkzeugauflage (14) und Mittel zu einer in wesentlichen gleichmäßigen und gleichzeitigen Krafteinwirkung auf alle Werkzeuge (17) .
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rahmenförmigen Mittel (13) zu den Werkstücken hin und von diesen weg beweglich angeordnet sind, wobei deren Hub in beiden Richtungen durch Anschläge begrenzt ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge aus Zangen (17) bestehen, die von Bolzen (2o) oder ähnlichem, die die Schenkel (L9) durch Spreizen erweitern und eine oder alle Backen (18) schließen, betätigt sind, daß die Mittel zur Halterung der Weiteeuge (17) wenigstens eine gelochte Platte (14) aufweisen, die eine Mehrzahl von Zangen (17) in der Weise aufnimmt, daß von jeder Zange ein Antriebsbolzen (2o) aus dem Loch der Platte hervortritt, daß Mittel für eine gemeinsame Betätigung aller Werkzeuge mittels wenigstens einer Platte (27) vorgesehen sind, die sich zwangsläufig in paralleler und axialer Rich-
    109850/1280
    tung zu den Bolzen (2o) bewegt.
  4. 4. Maschine nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß starre Mittel (36,37) zu einer Begrenzung der Bewegung der Antriebsplatte (27) vorgesehen sind.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Antriebsplatte (27) der Werkzeuge (17) Führungen (11) und wenigstens ein hydraulisch oder druckluftgesteuerter Kolben zur Steuerung der Bewegung der Platte vorgesehen sind.
  6. 6. Maschine nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (13) in seinen Bewegungen in bezug auf die Werkstücke durch eine oder mehrere pneumatisch oder hydraulisch betätigte Zylinder-Kolbeneinheiten gesteuert ist.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zange (17) mit ihrem entsprechenden Druckbolzen (2o) in wenigstens einem Sitz untergebracht ist, dort festgehalten und an die gelochte Platte (57) geführt wird, in ihrem Sitz axial verschieblich ist, wobei die Zange von federbelasteten Bolzen betätigt wird.
  8. ™ 8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Halterung von einem länglichen Körper aus Kunstharz (24) gebildet ist, in welchem Mittel für die Aufnahme und Halterung der Zangenschenkel (19) nebst dazugehörigem Druckbolzen (2o) und Mittel für eine abnehmbare Anbringung an der gelochten Platte vorgesehen sind.
  9. 9. Maschine nach den Ansprüchen 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenschenkel0 (19) durch wenigstens einen beide Schenkel umspannenden elastischen Ring (23)
    109850/ 1280
    dauernd beansprucht sind, so daß die Backen der Zange selbsttätig öffnen.
  10. 10. Maschine nach Anspruch lf dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel für eine genaue Zentrierung und Einstellung der Träger für die Aufnahme der in Bearbeitung stehenden Werkstücke aus Führungen für eine ständige Zuführung der Packungsuntersätze bestehen und daß Zentrierungsmittel und Anschläge für eine genaue Einstellung jeder Auflage vorgesehen sind.
  11. 11. Verfahren zur Vornahme von Schnitt-, Preß- und Biegungsarbeiten oder ähnlichem an Klemmen von Schaltelementen gedruckter Schaltungen mit einer Maschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Packungsuntersätze der Maschine zugeführt und nach Zentrierung in ihrer Bearbeitungsstellung verblockt werden, daß eine gelochte Platte mit einer Mehrzahl von Zangen, von denen jede auf die zur Bearbeitung vorgesehenen und in öle Packungsunterlage eingelegten Klemmen ausgerichtet ist, an die Packungsuntersätze angenähert wird, bis die Zangenbacken etwa mit der Oberfläche der Packungsuntersätze mit den Komponenten in Berührung kommen, daß die Schaltungselemente in den Packungsuntersatz eingezogen und jede Klemme mit den Backen der entsprechenden Zange in Bearbeitungsstellung gebracht wird, daß die Antriebsplatte angehoben wird, so daß eine gleichzeitige Einwirkung auf alle Bolzen der Zangen stattfindet und demgemäß alle Klemmen bearbeitet werden, daß anschließend die Antriebsplatte abgesenkt und die Verblockung des Packungsuntersatzes aufgehoben wird, damit dieser für eine weitere Bearbeitung vorrücken kann.
    109850/1280
    Le e rse ι te
DE19712126453 1970-06-03 1971-05-27 Maschine zum Abschneiden, Umbiegen oder sonstigen Bearbeiten der überstehenden Anschlußdrähte elektrischer Bauelemente Expired DE2126453C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT2545270 1970-06-03

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2126453A1 true DE2126453A1 (de) 1971-12-09
DE2126453C2 DE2126453C2 (de) 1982-06-24

Family

ID=11216741

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712126453 Expired DE2126453C2 (de) 1970-06-03 1971-05-27 Maschine zum Abschneiden, Umbiegen oder sonstigen Bearbeiten der überstehenden Anschlußdrähte elektrischer Bauelemente

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE2126453C2 (de)
FR (1) FR2095677A5 (de)
GB (1) GB1350924A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2649765A1 (de) * 1975-11-26 1977-06-02 Usm Corp Vorrichtung zum abbiegen von bauelementeanschlussleitungen nach innen oder nach aussen

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4377026A (en) * 1979-09-14 1983-03-22 Rca Corporation System for securing component leads to printed circuit boards
US4513493A (en) * 1981-09-14 1985-04-30 Rca Corporation Component lead processing device
US4520549A (en) * 1982-03-31 1985-06-04 Rca Corporation Multiple component lead processing apparatus
US4464829A (en) * 1983-02-25 1984-08-14 Rca Corporation Component lead bending apparatus

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2829371A (en) * 1955-10-26 1958-04-08 Gen Electric Component placement apparatus
DE1036954B (de) * 1957-06-06 1958-08-21 Telefunken Gmbh Einrichtung zum automatischen Abscheren und Umbiegen der Anschlussdraehte von Schaltelementen
US3435857A (en) * 1967-02-23 1969-04-01 Universal Instruments Corp Component lead clinching device

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2829371A (en) * 1955-10-26 1958-04-08 Gen Electric Component placement apparatus
DE1036954B (de) * 1957-06-06 1958-08-21 Telefunken Gmbh Einrichtung zum automatischen Abscheren und Umbiegen der Anschlussdraehte von Schaltelementen
US3435857A (en) * 1967-02-23 1969-04-01 Universal Instruments Corp Component lead clinching device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2649765A1 (de) * 1975-11-26 1977-06-02 Usm Corp Vorrichtung zum abbiegen von bauelementeanschlussleitungen nach innen oder nach aussen

Also Published As

Publication number Publication date
FR2095677A5 (de) 1972-02-11
GB1350924A (en) 1974-04-24
DE2126453C2 (de) 1982-06-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2894006B1 (de) Einrichtung zum Spannen, Halten und Positionieren eines Werkstückes
DE2805532A1 (de) Werkzeugmaschine mit einer einstellbaren vorrichtung zum festhalten und verschieben eines werkstuecks gegenueber einem werkzeug
DE1966880C3 (de) Abschereinrichtung für eine Quertransportpresse
DE3035657C2 (de)
DE69607159T2 (de) Mehrzweck kopfform und endbearbeitungsgerät
DE3717998A1 (de) Maschine zum bearbeiten von plattenfoermigen werkstuecken
DE2126453A1 (de) Werkzeugmaschine und Verfahren fur eine gleichzeitige Bearbeitung einer Mehrheit von Werkstucken
DE3733873A1 (de) Presswerkzeug fuer kunststofformteile
DE102016102940B4 (de) Verfahren und Bearbeitungseinrichtung zum Bearbeiten, insbesondere zum Umformen von länglichen Materialabschnitten, und Spanneinheit zur Durchführung des Verfahrens
EP0143257A1 (de) Werkzeugaufnahme einer Schneidpresse, insbesondere einer Revolverschneidpresse, für den Werkzeugwechsel
DE102019104836A1 (de) Spannvorrichtung für eine Werkzeugmaschine, insbesondere ein Bearbeitungszentrum
DE4011107C2 (de)
DE3027216A1 (de) Bohrgeraet, insbesondere fuer den zahntechnischen modellbau
DE2643260B1 (de) Ortsbewegliche,tragbare Vorrichtung zum Abarbeiten von Schweissgutueberstaenden bei der Schienen-Verbindungsschweissung
DE3241803C2 (de)
DE1973022U (de) Vorrichtung zum schweissen von eisenbahnschienen u. dgl.
DE2212013A1 (de) Einrichtung zur automatischen Entfernung des Außenstauchgrates stumpfgeschweißter Metall- und Plastverbindungen
DE3435193C2 (de) Hydraulische Schmiedepresse
DE10306161B4 (de) Einrichtung zum Innenhochdruckumformen von Werkstücken
DE2449677A1 (de) Vorrichtung zum hydraulischen oder pneumatischen festlegen von einspannoder fuehrungsstuecken auf einen bohr- oder fraestisch
DE202005013099U1 (de) Stanzpresse
DE1453326C (de) Einrichtung zur Entrindung gefällter Baume
DE2263773A1 (de) Vorrichtung zum profilgemaessen abarbeiten von schweissgutueberstaenden bei der schienenverbindungsschweissung
DE1577059C3 (de) Elektrische Kettenschweißmaschine für C-förmig vorgebogene Kettenglieder
DE102017107587A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Umformen und Härten eines Bauteils

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8339 Ceased/non-payment of the annual fee