DE2126453A1 - Werkzeugmaschine und Verfahren fur eine gleichzeitige Bearbeitung einer Mehrheit von Werkstucken - Google Patents
Werkzeugmaschine und Verfahren fur eine gleichzeitige Bearbeitung einer Mehrheit von WerkstuckenInfo
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Description
26 617 G/st 26. Mai 1971
PIMI S.p.A., Mailand
Werkzeugmaschine und Verfahren für eine gleichzeitige Bearbeitung einer Mehrheit von Werkstücken
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine für eine gleichzeitige Bearbeitung einer Mehrzahl von auf einem
Träger angeordneten Werkstücken, vorzugsweise zum Abstechen, Pressen, Biegen oder dgl. zur Verankerung von in Platten
elektrischer Schaltungen (gedruckte Schaltungen) eingelassener Klemmen. Mit einer derartigen Maschine lassen sich auf einem
Träger angeordnete Werkstücke in im wesentlichen gleicher oder ähnlicher Weise bearbeiten. Derartige Maschinen lassen sich
vorzugsweise zum Abstechen, Pressen, Biegen und Umdrehen oder dgl. von Klemmen einsetzen, die in gelochte Auflagen für gedruckte
Schaltungen eingelassen sind. Die in eine gelochte Auflage eingelassenen Schaltelemente werden einer besonderen
Bearbeitung unterzogen, um dadurch eine geeignete Verankerung auf der Platte der gedruckten Schaltung zu erreichen. Dies
wird mit zweckmäßig ausgestalteten Spannzangen erreicht.
Es ist bekannt, derartige Bearbeitungen an gelochten Auflagen für gedruckte Schaltungen mit einem einzigen Werkzeug,
beispielsweise einer Zange, die von Hand betätigt oder
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mittels Druckluft gesteuert ist, vorzunehmen. Ein derartiges
Verfahren ist aber gerade bei einer Serienfertigung mit einem
großen Zeitverlust verbunden. Zudem müssen viele Arbeitskräfte eingesetzt werden. Um diese Nachteile wenigstens teilweise zu
beseitigen, ist bereits eine Maschine vorgeschlagen worden, in der Werkzeug oder Werkstückauflage so angeordnet sind, daß
das zangenförmige Werkzeug jeweils dem zu bearbeitenden Werkstück zugeführt wird. Diese bekannte Maschine beseitigt zwar
viele Nachteile älterer Verfahren und besitzt beträchtliche Vorteile bei Serienfertigungen. Sie weist aber immer noch Nachteile
auf, da es bei ihr notwendig ist, alle auf der gleichen Auflage ψ zur Bearbeitung angeordneten Werkstücke der Reihe nach abzutasten.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Werkzeugmaschine zu schaffen, die gerade bei großen Serienfertigungen eine erhebliche
Leistungssteigerung gestattet.
Es soll also eine Maschine geschaffen werden, die die Nachteile der bekannten Maschinen und Verfahren insbesondere
bei großen Serienfertigungen beseitigt.
Ein besonderer Zweck der Erfindung liegt darin, eine Werkzeugmaschine vorzuschlagen, durch die sich alle oder wenigstens
ein Teil von auf einer Einspannvorrichtung angeordneten Werkstücke gleichzeitig bearbeiten lassen, so daß sich die aufeinanderfolgenden
Bearbeitungsstufen verringern lassen.
Eh weiterer Zweck der Erfindung liegt in der Schaffung einer Maschine, die über eine Anzahl von Werkzeugen verfügt, die
mit großer Zuverlässigkeit und Genauigkeit auf eine Anzahl von Werkstücken einwirken, so daß in einem einzigen Arbeitsgang an
jedem Werkstück eine gleiche oder ähnliche Bearbeitung zur gleichen Zeit vorgenommen wird. Es soll weiterhin eine Maschine
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geschaffen werden, mit der sich die Klemmen von Schaltelementen gedruckter Schaltungen bearbeiten lassen.
Die erfindungsgemäßen Aufgaben werden bei einer Maschine der eingangs beschriebenen Art gelöst durch auf einer Grundplatte
montierte Mittel in der Gestalt eines Rahmens, an dem rahmenförmigen Mittel auswechselbar befestigte Auflagen zur
Aufnahme einer Mehrzahl von Werkzeugen, die in ihrer Lage den zu bearbeitenden Werkstücken zugeordnet sind, Mittel für
eine genaue Zentrierung und Einordnung der Werkstückauflage . zur Grundplatte und der Werkzeugauflage und Mittel zu einer
im wesentlichen gleichmäßigen und gleichzeitigen Krafteinwirkung auf alle Werkzeuge. Die erfindungsgemäße Maschine läßt
sich auch bei unterschiedlicher Anordnung der zu bearbeitenden Werkstücke auf dem Träger verwenden. Die zu bearbeitenden Werkstücke
und die Werkzeuge müssen lediglich durch vorherige Einrichtung der Maschine aufeinander abgestimmt werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Maschine sieht vor, daß zur Bearbeitung von Klemmen von Schaltelementen in gedruckten
Schaltungen die Werkzeuge durch Zangen ersetzt sind. Die Zangen werden dabei durch auf- und abbewegte Bolzen
betätigt. Zweckmäߣerweise sind die Zangen auf gelochten Platten montiert, wobei zur Betätigung die Bolzen durch die
Löcher geführt sind. Um eine gleichzeitige Betätigung aller Bolzen, die die öffnungs- und Schließbewegung der Zangen bewirken,
zu erreichen, ist zweckmäßigerweise eine zweite Platte vorgesehen, die durch Druckluft oder hydraulisch
bewegt werden kann, um sämtliche Bolzen gleichzeitig in der gewünschten Weise zu bewegen. Dabei sind Anschläge vorgesehen,
die den Hub der Betätigungsplatte begrenzen. Auf diese Weise ist eine übermäßige Beanspruchung der Zangenbacken und
eine Verziehung der Anpreßplatte vermieden.
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Die gelochte Aufspannplatte mit den Spannwerkzeugen befindet sich normalerweise in ihrer Ruhestellung, d.h. die
Backen der auf der Platte angeordneten Zangen sind geöffnet. In dieser Stellung lassen sich die Zangen in ihre Arbeitsstellung
zu den Klemmen bringen, bevor die Zange die Klemmen ergreift und bearbeitet. Nach Beendigung des Bearbeitungsvorganges wird die gelochte Platte mit den Werkzeugen abgesenkt,
um einen neuen Bearbeitungsvorgang einleiten zu können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 den Grundriß eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Maschine,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II
der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie IH-III der Fig. 1,
Fig. 4 den Schnitt durch eine Spannzange,
Fi 8 schematische Darstellungen einzelner Arbeitsstufen des mit der erfindungsgemäßen
Maschine durchgeführten Bearbeitungsverfahrens .
Die in den Fig. 1-3 dargestellte Maschine besteht aus einer Grundplatte 10 mit Spann- und Führungsmitteln, beispielsweise
Säulen 11, die durch Schrauben 12 oder andere Befestigungsmittel an der Grundplatte befestigt sind und zur Aufnahme der
Werkzeuge und Antriebsmittel dienen. Am Oberteil der Säulen
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ist ein Tragrahmen 13 angeordnet, der vorzugsweise längs der Säulen beweglich ist und eine Vorrichtung 14 zur Aufnahme
der Werkzeuge aufweist. Die Vorrichtung zur Aufnahme der Werkzeuge kann aus einer starken, praktisch unverformbaren
und den Arbeitsbeanspruchungen standhaltenden Platte bestehen, die mittels der Schrauben 15 am Rahmen 13 auswechselbar befestigt
ist und eine Anzahl Befestigungsvorrichtungen, beispielsweise Löcher 16, zur Aufnahme der entsprechenden Anzahl
von Werkzeugen 17 besitzt, die in ihrer gegenseitigen Anordnung den zu bearbeitenden Werkstücken (in den Fig. 1-3 nicht
dargestellt) zugeordnet sind. Die auf der Platte 14 befestigten Werkzeuge 17 lassen sich gleichzeitig betätigen, um mit
einem einzigen Arbeitsgang an dem zu bearbeitenden Werkstück die gewünschten Bearbeitungsschritte durchzuführen. Die Platte
14 läßt sich leicht durch eine andere auswechseln. Durch einen entsprechenden Träger mit unterschiedlicher Anordnung der
Löcher oder Durchbrüche 16 für die Aufnahme der Werkzeuge 17 ist es möglich, die Maschine auf eine gleiche oder ähnliche
Bearbeitung umzustellen. Die neue Platte muß sodann in der gewünschten Weise mit den Werkzeugen bestückt werden.
Nach einer bevorzugten Anwendung der Maschine ist vorgesehen, daß die Werkzeuge als Zangen 17 ausgebildet sind, deren
Backen 18 sich durch Erweiterung der Schenkel 19 schließen. Das Schließen wird durch die Bewegung der Bolzen 2o mit deren
kegeligem Kopf 21 in senkrechter Richtung zu der Platte 14 bewirkt. Der Widerstand einer Feder 22, der die Zange in ihre
Ausgangsstellung führt, muß dabei überwunden werden. Die Backen der Zange werden durch ein um die Schenkel gelegtes elastisches
Element 23 offen gehalten. Wie aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, ist jede Zange 17 mit ihrem betreffenden Spreizbolzen 2o
in einer Führungsbuchse 24 untergebracht, die in einem entsprechenden Durchbruch der abnehmbaren, jedoch mit den Schrauben
25 befestigten Platte 14 eingelassen ist.
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Auf der Rückseite der Platte 14 ragt das Endteil oder der Kopf 26 des Bolzens 2o hervor, auf welchen sich in Pfeilrichtung
X (Fig. 2 und 3) eine Einwirkung ausüben läßt, durch die das Spreizen oder Erweitern der Zangenschenkel 19 und somit
ein Schließen der Zangenbacken bewirkt wird. Dieser Vorgang wirkt sich auf alle auf der Platte 14 montierten Zangen
gleichzeitig aus, und zwar durch ein gemeinsames Betätigungselement, das im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer
kräftigen Platte 27 besteht, die in Buchsen 28 in axialer Längsrichtung der Säulen 11 gleitet und mit Hilfe der Schrauben
29 an der Platte 27 befestigt sind. Die Platte 27 läßt sich zur W öffnung und Schließung der Zangen bewegen.
Die Antriebsplatte 27 wird entlang der Säulen 11 parallel bei gleichzeitiger Kraftausübung geführt, so daß sie auf alle
Bolzen 2o gleichzeitig und in gleicher Weise einwirkt. Die Bewegungen der Antriebsplatte 27 lassen sich hydraulisch oder
mit Druckluft steuern. Die Bewegung kann durch einen mit Schrauben 31 und Stiften 32 an der Platte 27 angeschlossenen
Kolben 3o bewirkt werden, der sich in einem an der Grundplatte Io angeordneten Zylinder 33 bewegt, der durch die öffnung 34
mit einem Druckmedium gespeist wird. Der Kolben 3o ist gegen den Zylinder durch die Dichtung 35 abgedichtet. Wird nun der
Zylinder 33 mit einem Druckmedium beaufschlagt, so hebt sich
der Kolben 3o und somit auch die Platte 27 bis sie gleichzeitig alle Bolzen 2o in gleichmäßiger Weise betätigt und somit
auch die Zangen 17.
Die Hubhöhe der Platte 27 wird durch zweckmäßige Anschläge begrenzt, sowohl in ihrer abgesenkten als auch in ihrer gehobenen
Lage. Die Anschläge können von auf der Grundplatte Io angeordneten Paßstücken 36 und an der Platte 27 angeordneten
Anschlägen 38 gebildet sein. Die Paßstücke können mit Schrauben 39'an der Grundplatte Io befestigt sein. Die oberen Anschläge
36 und 37 dienen dazu, eine übermäßige Beanspruchung der Bolzen
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und damit auch der Zangenbacken zu verhindern.
Die Rückkehr der Antriebsplatte 27 in ihre Ruhestellung (in der Zeichnung nicht dargestellt) kann unter der Wirkung
ihres Eigengewichts nach Entlastung des Druckkolbens im Zylinder 33 vollzogen werden. Es kann auch zur Rückbewegung
ein Zylindersatz 33 mit doppelt wirkendem Kolben\orgesehen
werden.
Bei der Verwendung der beschriebenen Vorrichtung ist es vorteilhaft, die Werkzeuge vor ihrem Arbeitseinsatz zu bewegen,
um die gewünschte Einsatzstellung der Maschine selbst zu ermitteln. Wenn die gewünschte Bearbeitung vollzogen ist, werden
die Werkzeuge von den bearbeiteten Werkstücken entfernt, um eine gegenseitige Störung zu vermeiden. Zu diesem Zwecke wird
der die abnehmbare Platte 14 haltende Rahmen längs der Säulen in der gewünschten Richtung bewegt. Der Rahmen ist durch die
Schrauben 41 auf den Fassungen 4o festgelegt, die nur eine zur Achse der Säulen 11 parallele Bewegung gestatten, so daß der
Rahmen mit Sicherheit seine parallele Lage beibehält. Auf diese Weise wird eine äußerst genaue Arbeitsweise der Maschine
gewährleistet. Der Rahmen 13 kann sich zwischen seiner Ruhe-* lage, die durch den Anschlag der Buchse 28 auf die Platte 27
bestimmt ist und seiner Betriebsstellung bewegen, die von dem Anschlag der Buchsen 4o auf die Anschläge 42, die an den Enden
der Säulen 11 durch die Schrauben 43 ihrer Höhe nach verstellbar angeordnet sind, begrenzt. Auch die Bewegung des Rahmens 13
läßt sich durch Druckluft oder hydraulisch steuern. Zu diesem Zwecke können eine Anzahl Kolben 44 mit Dichtungen 45 und
Zylindern 46 vorgesehen sein. Der Rückgang in die Ruhestellung sowohl des Rahmens 13 als auch der Platte 14 kann durch Schwerkraft
oder auch durch Zylinder-Kolbeneinheiten mit doppelter Wirkung bewirkt werden.
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Die Betriebsweise der Maschine ergibt sich aus der vorstehenden Beschreibung, so daß diese nicht in allen Einzelheiten
beschrieben werden muß. Dennoch sei hervorgehoben, daß es erforderlich ist, für einen einwandfreien Betrieb der
Maschine alle Träger für die Werkstücke genau in ihre Richtung auf die Werkzeuge auf der Platte 14 auszurichten. Vor jedem
Betrieb der Maschine muß die Grundplatte sowie die Bewegung der beweglichen Teile überprüft werden. Die Zentrierung der
Platte 14 (parallel zu den Säulen 11) läßt sich durch eine zweckmäßige Anordnung der Anschläge 42 auf den Säulenenden
vornehmen. Die Einregulierung zur parallelen Richtung der Platte 14 kann in zweckmäßiger Weise vorgenommen werden, beispielsweise
durch in entsprechende Ausnehmungen eingeführte W Bolzen oder STifte, die den Träger für die zu bearbeitenden
Werkstücke in einer vorbestimmten Lage längs der Führungsschienen verblocken.
Wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, stellt in einer bevorzugten Ausführungsform jedes Werkzeug 17 eine Einheit dar.
Die Zange ist um den Zapfen 49 schwenkbar und in einem im wesentlichen zylindrischen Körper 24 aus Kunstharz, wie Nylon
oder Delrin mit Verstärkungsrippen 5o, untergebracht, der eine Reihe axialer Aussparungen 51,52,53 und 54 zur Aufnahme
verschiedener Teile des Bolzens 2o und der in Fig. 4 dargestellten Zange 17 aufweist, so daß an einer Seite die Backen
fc der Zange und an der anderen Seite das Antriebskopfteil 26 des Bolzens 2o herausstehen. Der Körper 24 verfügt über
Bohrungen 55 zum Einsetzen von Schrauben oder anderen Befestigungsmitteln zur Anbringung an der Platte 14. Die Schenkel
der Zange 19 sind von wenigstens einem elastischen Ring 23 zusammengehalten, um die Schenkel gegeneinander zu bewegen
und die Zange mit geöffneten Backen in ihre Ruhestellung bewegen zu können.
Anhand der Fig. 5-8, die die Maschine in ihrem Grund- und Aufriß in verschiedenen Bearbeitungsstufen zeigen, folgt
nun eine Erläuterung der Arbeitsweise der Maschine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens für die Vornahme von
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Schnitten, Prägungen, Biegungen und Umdrehung der Komponentenkleinmen
für gedruckte Schaltungen. Unterschiedliche Bearbeitungen lassen sich durch andere Ausgestaltungen der Zange 17
erreichen.
Die Fig. 5 zeigt die Maschine in ihrer Ruhestellung, in der die beiden Platten 14 und 27 nach unten abgesenkt sind,
wobei die Platte 27 die Bolzen 2o der Zangen 17 nicht berührt. Auf einem Paar Führungsschienen 56 rückt ein Träger für Werkstücke
parallel zur Fläche der Platten 14 und 27 vor. Im vorliegenden Falle handelt es sich um eine Packungsauflage 57
einer gedruckten Schaltung mit Löchern 58 zum Einziehen der betreffenden Komponentenklemmen. Die Aussparung 59 ist vorgesehen,
um eine bessere Einstellung der Maschine und somit auch der Zangen zu erreichen.
Die Packungsauflage 57, die, wie aus Fig. 6 ersichtlich
ist, in Richtung H vorrückt, wird durch die Vorrichtung 6o
genau eingestellt, so daß unterhalb eines jeden Loches 58 zur Aufnahme der zu bearbeitenden Komponentenkleinmen sich auch
ein offenes Maul der Zangenbacken 17 befindet. Die Packungsauflage 57 kann evtl. zur Aufnahme nachfolgender oder aus einer
vorherigen Arbeitsstufe kommenden Klemmen noch weitere Löcher besitzen, insbesondere wenn für derartige Klemmen eine andere
Anordnung der Werkzeuge erforderlich war.
Die Fig. 6 zeigt den Vorgang zum Heben der Platte 14 mit den Zangen 17 gleich nach oder gleichzeitig mit der Verblockung
der Packungseinstellung. Die Backen der Zangen 17 öffnen sich und die Platte 14 mit den Zangen 17 wird zu den
entsprechenden Löchern 58 geführt. Die Packungsauflage wird zuverlässig verblockt, so daß eine Bearbeitung an den Klemmen
gestattet wird.
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Erst nach dem Anhub der Platte 14 mit den Werkzeugen werden die Klemmen 61 der verschiedenen Schaltelemente 62
in die Löcher 58 der Packungsauflage 57 eingezogen, so daß die Klemmen die schmale öffnung der Zangenbacken 17 mit aller
Sicherheit erreichen. Diese Bearbeitungsstufe ist in Fig. dargestellt. Anschließend erfolgt die in Fig. 8 gezeigte Bearbeitungsstufe,
in der sich die Platte 27 anhebt und auf alle Zangen 17 gleichzeitig einwirkt, um ebenfalls die gewünschte
Bearbeitung an allen in der Packungsauflage 57 eingelassenen Klemmen gleichzeitig vorzunehmen.
Sind diese Arbeitsvorgänge durchgeführt, so vollziehen W sich die weiteren Schritte des Verfahrens in umgekehrter
Reihenfolge. Diese bestehen im wesentlichen im Absenken der Platte 27 und öffnen der Zangen 17, dem Senken der Platte
und der Freigabe der bearbeiteten Klemmen, der Entlastung des Organs 6o mit Freigabe der Packungsauflage 57 sowie Vorrücken
der Packungsauflage in Richtung H für eine darauffolgende Bearbeitung
. Die Maschine gelangt auf diese Weise wieder in die in Fig. 5 dargestellte Anfangsstellung.
Vorstehend ist lediglich ein Ausführungsbeispiel beschrieben.
Das erfindungsgemäße Verfahren sowie die erfindungsgemäße Maschine lassen sich abwandeln und zu verschiedenen
Bearbeitungsweisen von Werkstücken einsetzen.
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Claims (11)
- Patentansprücheί 1.!werkzeugmaschine für eine gleichzeitige Bearbeitung einer Mehrzahl von auf einem Träger angeordneten Werkstücken, vorzugsweise zum Abstechen, Pressen, Biegen oder dgl. zur Verankerung von in Platten elektrischer Schaltungen (gedruckte Schaltungen) eingelassener Klemmen, gekennzeichnet durch auf einer Grundplatte (lo) montierte Mittel in der Gestalt eines Rahmens (13) , an dem rahmenförmigen Mittel (13) auswechselbar befestigte Auflagen (14) zur Aufnahme einer Mehrzahl von Werkzeugen (17), die in ihrer Lage den zu bearbeitenden Werkstücken zugeordnet sind, Mittel für eine genaue Zentrierung und Einordnung der Werkstückauflage (14) zur Grundplatte (lo) und der Werkzeugauflage (14) und Mittel zu einer in wesentlichen gleichmäßigen und gleichzeitigen Krafteinwirkung auf alle Werkzeuge (17) .
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rahmenförmigen Mittel (13) zu den Werkstücken hin und von diesen weg beweglich angeordnet sind, wobei deren Hub in beiden Richtungen durch Anschläge begrenzt ist.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge aus Zangen (17) bestehen, die von Bolzen (2o) oder ähnlichem, die die Schenkel (L9) durch Spreizen erweitern und eine oder alle Backen (18) schließen, betätigt sind, daß die Mittel zur Halterung der Weiteeuge (17) wenigstens eine gelochte Platte (14) aufweisen, die eine Mehrzahl von Zangen (17) in der Weise aufnimmt, daß von jeder Zange ein Antriebsbolzen (2o) aus dem Loch der Platte hervortritt, daß Mittel für eine gemeinsame Betätigung aller Werkzeuge mittels wenigstens einer Platte (27) vorgesehen sind, die sich zwangsläufig in paralleler und axialer Rich-109850/1280tung zu den Bolzen (2o) bewegt.
- 4. Maschine nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß starre Mittel (36,37) zu einer Begrenzung der Bewegung der Antriebsplatte (27) vorgesehen sind.
- 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Antriebsplatte (27) der Werkzeuge (17) Führungen (11) und wenigstens ein hydraulisch oder druckluftgesteuerter Kolben zur Steuerung der Bewegung der Platte vorgesehen sind.
- L· 6. Maschine nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (13) in seinen Bewegungen in bezug auf die Werkstücke durch eine oder mehrere pneumatisch oder hydraulisch betätigte Zylinder-Kolbeneinheiten gesteuert ist.
- 7. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zange (17) mit ihrem entsprechenden Druckbolzen (2o) in wenigstens einem Sitz untergebracht ist, dort festgehalten und an die gelochte Platte (57) geführt wird, in ihrem Sitz axial verschieblich ist, wobei die Zange von federbelasteten Bolzen betätigt wird.
- ™ 8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Halterung von einem länglichen Körper aus Kunstharz (24) gebildet ist, in welchem Mittel für die Aufnahme und Halterung der Zangenschenkel (19) nebst dazugehörigem Druckbolzen (2o) und Mittel für eine abnehmbare Anbringung an der gelochten Platte vorgesehen sind.
- 9. Maschine nach den Ansprüchen 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenschenkel0 (19) durch wenigstens einen beide Schenkel umspannenden elastischen Ring (23)109850/ 1280dauernd beansprucht sind, so daß die Backen der Zange selbsttätig öffnen.
- 10. Maschine nach Anspruch lf dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel für eine genaue Zentrierung und Einstellung der Träger für die Aufnahme der in Bearbeitung stehenden Werkstücke aus Führungen für eine ständige Zuführung der Packungsuntersätze bestehen und daß Zentrierungsmittel und Anschläge für eine genaue Einstellung jeder Auflage vorgesehen sind.
- 11. Verfahren zur Vornahme von Schnitt-, Preß- und Biegungsarbeiten oder ähnlichem an Klemmen von Schaltelementen gedruckter Schaltungen mit einer Maschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Packungsuntersätze der Maschine zugeführt und nach Zentrierung in ihrer Bearbeitungsstellung verblockt werden, daß eine gelochte Platte mit einer Mehrzahl von Zangen, von denen jede auf die zur Bearbeitung vorgesehenen und in öle Packungsunterlage eingelegten Klemmen ausgerichtet ist, an die Packungsuntersätze angenähert wird, bis die Zangenbacken etwa mit der Oberfläche der Packungsuntersätze mit den Komponenten in Berührung kommen, daß die Schaltungselemente in den Packungsuntersatz eingezogen und jede Klemme mit den Backen der entsprechenden Zange in Bearbeitungsstellung gebracht wird, daß die Antriebsplatte angehoben wird, so daß eine gleichzeitige Einwirkung auf alle Bolzen der Zangen stattfindet und demgemäß alle Klemmen bearbeitet werden, daß anschließend die Antriebsplatte abgesenkt und die Verblockung des Packungsuntersatzes aufgehoben wird, damit dieser für eine weitere Bearbeitung vorrücken kann.109850/1280Le e rse ι te
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| DE2649765A1 (de) * | 1975-11-26 | 1977-06-02 | Usm Corp | Vorrichtung zum abbiegen von bauelementeanschlussleitungen nach innen oder nach aussen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2095677A5 (de) | 1972-02-11 |
| GB1350924A (en) | 1974-04-24 |
| DE2126453C2 (de) | 1982-06-24 |
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