DE2125643C2 - Halbleiterbauelement und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Halbleiterbauelement und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Halbleiterbauelemente mit den Merkmalen des Oberbegriffes des
Anspruches 1.
AusderUS-PS35 10 728 sind Halbleiterbauelemente
aus Silizium bekannt, die in der Weise hergestellt werden, daß ausschließlich Aluminium für die Verbindungen
zwischen Halbleiterschaltungselementen verwende: wird, welche sich auf einem einzigen Substrat befin- so
den. Das hierbei angewendete Verfahren besteht darin, daß z. B. durch Aufdampfen eine dünne, filmartige
Schicht aus Aluminium auf ein oxidiertes Substrat aus Silizium aufgebracht wird, das mehrere Zonen mit entgegengesetzter
Leitfähigkeit aufweist, um die durch diese Zonen mit entgegengesetzter Leitfähigkeit gebildeten
Halbleiterschaltungselemente so miteinander zu verbinden, daß die gewünschte Schaltung entsteht. Die
Verwendung von Aluminium in Form dünner filmartiger leitfähiger Streifen zum Herstellen der genannten
Verbindungen wird bis jetzt von den Herstellern von Siliziumhalbleiterbauelementen für sehr zweckmäßig
gehalten, da das Aluminium einen guten ohmschen Kontakt mit den im Silizumhalbleitersubstrat angeordneten
Zonen vom N-Typ bzw. vom P-Typ ergibt.
Wenn man Aluminium in Form dünner filmartiger leitfähiger Streifen verwendet, um Halbleiterbauelemente
miteinander zu verbinden, zeigt es sich jedoch, daß die so hergestellten Halbleiterbauelemente nicht in
jedem Fall zuverlässig arbeiten und daß sie in vielen
Fallen.nur eine kurze Lebensdauer erreichen. Unter
bestimmten Bedingungen bezüglich^der Temperatur,
der geometrischen Gestalt und der ,Stromstärke in den
Aluminiumstreifen: ist !zu beachten,' «fajT' das Aluminium,
aus dem · sich'.die dünnen filmartigen Streifen
zusammensetzen, wandert, so daß innerhalb einer relativ
kurzen Zeitspanne Unterbrechungen in den dünnen filmartigen leitiShigen Streifen entstehen, die zum Versagen
der aus verschiedenen Halbleiterschaltungselementen gebildeten Halbleiterbauelementen führen.
Um diese Schwierigkeiten vollständig auszuschalten, sind manche Hersteller dazu übergegangen, kein Aluminium
mehr zu verwenden und mit anderen Metallen zu arbeiten. Andererseits ist es jedoch sehr erwünscht,
bei Halbleiterbauelementen zum Herstellen der Verbindungen Aluminium zu verwenden; da *ßs Aluminium
nur geringe Kosten verursacht, eine gute Leitfähigkeit besitzt, auf hervorragende Weise geeignet ist,
einen ohmschen Kontakt herbeizuführen, und sein Verhalten beim Herstellen von Überzügen gut bekannt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es. Halbleiterbauelemente der gattungsgemäßen Art so zu verbessern, daß sie
gegen die elektrische Wanderung in hohem Maße widerstandsfähig sind, so daß sich eine erhebliche Verlängerung
der Lebensdauer der Halbleiterbauelemente ergibt.
Gemäß der Erfindung wird dies mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1 erreicht. Weitere
Ausgestaltungen der Erfindung sowie ein Verfahren zur Herstellung solcher Bauelemente sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Die erfindungsgemäßen dünnen Filme aus einer Aluminium-Aluminiumoxid-Legierung
bieten im Vergleich zu Filmen aus Aluminium entscheidende Vorteile. Im Vergleich zu einem im wesentlichen aus reinem
Aluminium bestehenden Film führt die Verwendung eines Films aus einer Aluminium-AIuminiumoxid-Legierung
zu einer sehr erheblichen Verbesserung des Widerstandes gegen die beschriebene elektrische
Wanderung.
Man kann verschiedene Verfahren anwenden, um gemäß der Erfindung ein Halbleiterbauelement mit
einem Leiter aus einer Legierung der genannten Art herzustellen.
In einem bestimmten Fall wurde ein Aufdampfverfahren
angewendet, bei dem die gewünschte Aluminium-Aluminiumoxid-Legierung auf eine oxidierte
Fläche aufgedampft wurde, die auf ainem Siliziumhalbleitersubstrat
angeordnet war. Die Legierung wurde auf chs oxidierte Halbleitersubstrat aufgedampft, um auf
ihr einen leitfähigen Streifen zu erzeugen und einen elektrischen Kontakt mit Zonen von unterschiedlichem
Leitfähigkeitslyp herzustellen, die auf dem Halbleitersubstrat vorhanden waren. Bei dem Aufdampfvorgang,
der mit Hilfe bekannter Widerstandsheizverfahren durchgeführt wurde, wurde ein Behälter aus Wolfram,
der Teile aus Aluminium hoher Reinheit enthielt, soweit erhitzt, daß das Aluminium zum Verdampfen
gebracht wurde, Der Behälter, in dem der Aufdampfvorgang durchgeführt wurde, wurde vor dem Aufdampfen
unter einem Druck von 0,54 · 10~3 Pa gehalten. Als Sauerstoffquelle dienende Luft konnte in den Behälter
in der Weise einströmen, daß in dem Behälter während des Aufdampfens des Metalls ein konstanter Druck von
10,8 · 10~3 Pa aufrechterhalten wurde. Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel betrug die Tempe-
ratur des Substrats 105° C, und der aufgedampfte Film'
hatte eine Stärke von 1250 nm. Die in die Aufdampfungsvorrichtung
eintretende Luft ermöglichte es hierbei, auf'dem oxidierten Halbleitersubstrat einen Film
aus einer Alummmm-Aluminiurriöxid-Legiening niederzuschlagen.
Ein anderes Aufdampfverfahren zum Aufbringen einer Schicht aus Aluminium-Ahirniniumoxid-Legierung
besteht darin, daß man Aluminiumteilchen oder Pulverteilchen, die mit Aluminiumoxid überzogen
sind, verwendet Diese Teilchen oder Pulver werden in
einen Verdampfungsbehälter eingebracht und mit Hilfe des Widerstandsheizverfahrens auf ein oxidiertes Halbleitersubstrat
aufgedampft. Hierbei handelt es sich um
ein direktes Aufdampfverfahren, bei dem mit hohem Vakuum gearbeitet wird. Das Aluminium-Aluminiumoxid-Material
in Form von gesinterten Aluminiumpulvern gehört zu derGruppe der durch einen Dispersionsvorgang verfestigten Legierungen, die eine hohe mechanische
Festigkeit auch bei Temperatüren aufweisen,
welche sich aem Schmelzpunkt von Aluminium (etwa 660° C) nähern. ' _
Alternativ kann man eine scheibenförmige hangelektrode
oder einen Stab aus der Aluminium-Aluminiumoxid-Legierung in der nachstehend beschriebenen
Weise herstellen. Die pulverförmigen gesinterten Aluminiummaterialien
werden im kalten Zustand verdichtet, im Vakuum gesintert, im heißen Zustand gepreßt
und dann im heißen Zustand extrudiert. Um die gewünschte Scheiben- oder Stabform zu erhalten, wird
das Material im heißen Zustand gewalzt, um dem extrudierten Stab die gewünschte Dicke und Form zu verleihen,
damit das MaU,ial aufgedampft oder zerstäubt
werden kann.
Ein weiteres Aufdampfverfahren zum Niederschlagen der Aluminium-Aluminiumoxid"? egierung auf
einem oxidierten Halbleitersubstrat besteht darin, daß Aluminium und Aluminiumoxid gleichzeitig mit Hilfe
zweier getrennter Tiegel verdampft und auf der oxidierten Oberfläche des Substrats niedergeschlagen werden.
Eine ander Möglichkeit besteht darin, die Legierung nicht zu verdampfen, sondern sie zu zerstäuben. Um die
Legierung direkt auf ein oxidiertes Halbleitersubstrat aufzustäuben, kann man sowohl Gleichstrom als auch
Hochfrequenz-Zerstäubungsverfahren anwenden. Letzteres hat sich nicht nur bei dielektrischen Filmen,
sondern auch beim Niederschlagen von Metallfilmun auf einem Substrat in einem größeren Ausmaß eingeführt,
da sich hierbei der Ablagerungsvorgang sehr gut steuern läßt und gleichmäßige filmartige Schichten
erzeugen lassen. Bei der Anwendung dieses Verfahrens wurde eine Fangelektrode mit einer Dicke von etwa 0,5
bis etwa 0,75 mm und einem Durchmesser von etwa 125 mm in Form einer Scheibe aus einem Stab in der vorstehend
beschriebenen Weise hergestellt. Diese Fangelektrode wurde in einer Hochfrequenz-Zerstäubungsvorrichtung
angeordnet und als Kathode benutzt. Während des Hochfrequenz-Zerstäubungsvorgangs wurden in
die Vorrichtung Argonatome eingeführt und ionisiert. Diese ionisierten Argonatome wurden beschleunigt, so
daß sie auf die Fangelektrode aus der Aluminium-Aluminiurnoxid-Legierung
auftrafen, um Zi1J bewirken, daß
Teilchen aus dieser Legierung von der'Fangelektrode aus zerstäubt wurden und sich auf einer Anode niederschlugen,
die mehrere Halbleitersubstrate umfaßte. Auf diese Weise wurde der mit Hilfe des Hochfrequenz-Zerstäubungsverfahrens
erzeugte Legierungsfilm auf dem Halbleitersubstrat bis zur gewünschten Dicke niedergeschlagen,
wobei sich die Dicke des Niederschlags in der üblichen Weise nach der Dauer deis Zerstäubüngsvorgangs
und der Ablagerungsgeschwindigkeit richtete.
Der verbesserte Widerstand gegen die elektrische Wanderurig, die mit vorliegender Erfindung erzielt
wird, ergibt sich aus nachstehender Tabellen
Ergebnisse der Versuche über elektrische Wanderung
A) Reines Aluminium, ;
Filmdicke= 1500 nm . ;
Stromdichte = I X 10« A/cm2
Abmessungen des .leitenden Streifens: 3,55 mm lang, 0,01 mpa breit
Ofentemperatur= 150° C
| Pröbe- | Zeit bis zum | Mittlere Zeit | Mittlere Zeit |
| streifen- | Versagen *) | bis zum | für idle Proben |
| 20 nummer | Versagen | ||
| Stunden | Stunden | Stunden |
über 17 unter 29
über 17 unter 29
über 29 unter 43
über 50 unter 64
23 23 36
57
35
B) Aluminium + Sauerstoff (Luft)
Herstellung des Streifens durch Aufdampfen von Aluminium bei geregeltem Eindringen von Luft.
Filmdicke = 1 250 nm Stromdichte, Abmessungen des Streifens und Ofentemperatur wie unter A).
Versuchsreihe 1
| Probestreifen- | Zeit | Mittlere Zeit | Mittlere Zeit |
| nummer | bis zum | bis zum | für alle |
| Versagen·) | Versagen | Proben | |
| Stunden | Stunden | Stunden |
über 217 unter 232
über 450 unter 460
über 552 unter 569
über 617 unter 620
über 666 unter 672
über 696 unter 711
über 720 unter 734
über 744 unter 783
225 455 560 618 669 703 727 763
590
*) Versagen des Streifens durch Stromkreisunterbrechurig
Versuchsreihe 2 Fortsetzung
| Probestreifen | Zeit | -Mittlere Zeit | Mittlere Zeit |
| nummer | bis'zum | bis zum | für alle |
| Versagen*) | Versagen | Proben | |
| Stunden | ' Stunden | Stunden |
7
8
9
8
9
über 97 unter ] 12
über 161 unter 170
über 257 unter 265
über 286 unter 307
über 425 unter 429
über 509 unter 521
552 kV. 552 kV. 552 kV.
104
165
261
296
427
515
k.V. = kein Versagen
Versuchsreihe 3
Stromdichte = 1,5 X 106 A/cm2 Filmdicke wie unter B);
Streifenabmessungen und Ofentemperatur wie unter A).
| Probestreifen | Zeit | Mittlere Zeit | Mittlere Zeit |
| nummer | bis zum | bis zum | für alle |
| Versagen*) | Versagen | Proben | |
| Stunden | Stunden | Stunden |
1
2
3
4
2
3
4
| über | 30 |
| unter | 43 |
| über | 46 |
| unter | 50 |
| über | 240 |
| unter | 281 |
| über | 362 |
| unter | 379 |
36
48
260
370
178
Ve'suchsreihe 4 — Stromdichte, Parameter und Bedingungen wie bei Versuchsreihe
| Probestriifen- | Zeit | *) | Mittlere Zeit | Mittlere Zeit |
| nummer | bis zum | bis zum | für alle | |
| Versagen | Versagen | Proben | ||
| Stunden | Stunden | Stunden | ||
76
über unter
2 über unter
3 über unter 112
4 über 118 urter 161
*) Versagen des Streifen* -'urch Stromkreisunterbrechung
94 97 97
82
95
110
139
| . ■ " ■ Probestreifen |
Zeit | Mittlere Zeit | Mittlere Zeit |
| nummer | bis zum . | bis zum | für alle |
| Versagen*) | Versagen | Proben | |
| Stunden "." | Stunden | Stunden |
5 über 193
unter 209
«° 6 über 193
unter 209
7 über 209
unter 212
8 über 209
unter 212
9 über 221
unter 233
10 über 257
unter 265
unter 265
11 über 286
unter 331
unter 331
12 über 286
unter 331
unter 331
13 über 286
unter 331
unter 331
14 über 286
unter 331
unter 331
*) Versagen des Streifens durch Siromkreisunterbrechung
201
201
210
210
227
261
308
308
308
308
212
Vergleicht man gemäß der ersten Tabelle die bei A angegebenen Ergebnisse für reines Aluminium und die
bei B angegebenen Ergebnisse für eine Aluminium-Aluminiumoxid-Legicrung, erkennt man, daß die
Verwendung von streifenlbrmigen Dünnfilmleiter aus einer Aluminium-Aluminiumoxid-Legierung zu sehr
erheblichen Verbesserungen bezüglich der Lebensdauer der streifenformigen Leiter führt. Diese erhebliche
Verbesserung, die aus den unter B angegebenen werten ersichtlich ist, wirkt noch überraschender, wenn
man bedenkt, daß der Abschnitt B Filme betrifft, die mit einer Stärke von 1250 nm dünntr sind als die
unter A genannten Filme, deren Stärke 1500 nm beträgt. In der US-Patentschrift 34 74 530 wird festgestellt,
daß Filme von größerer Dicke eine längere Lebensdauer erreichen. Bei den in den Abschnitten A und B
so genannten Bedingungen bezüglich der Stromstärke und der Temperatur handelt es sich nicht um die gebräuchlichen
Betriebsbedingungen, doch ist es zur Erzielung von Informationen über die zu erwartende Lebensdauer
möglich, die Untersuchung zu beschleunigen, indem nx. η mit stärkeren Strömen und höheren Temperaturen
arbeitet, wobei man ebenfalls eine genaue Anzeige der nutzbaren Lebensdauer von Halbleiterbauelementen
mit Leitern aus dünnen filmartigen Streifen erhält. Die im Abschnitt B angegebenen Versuchsreihen 3
und 4 wurden bei Stromstärken durchgeführt, die um das l,5fache hoher waren als die Stromstärken, mit
denen gemäß dem Abschnilt A gearbeitet wurde. Da die Lebensdauer der Streifen in einer direkten Beziehung
zur Stärke des hindurchfließenden Stroms steht, ist die Tatsache, daß gemäß den Versuchsreihen 3
und 4 die mittlere Lebensdauer der Streifen immer noch erheblich langer ist als die mittlere Lebensdauer
der im Abschnitt A behandelten Streifen aus AIu-
minium, von sehr großer Bedeutung, wenn man berücksichtigt, daß bei den Versuchsreihen 3 und 4 gemäß dem
Abschnitt B im Vergleich zu dem Abschnitt A mit um 50% höheren Stromstärken gearbeitet wurde.
Außerdem ist zu bemerken, daß die im Abschnitt A genannten Probestreifen nach dem Niederschlagen des
Aluminiums einer Glühbehandlung unterzogen wurden. Diese Glühbehandlung fuhrt zu einer Verbesserung der Widerstandsfähigkeit der Streifen gegen die
elektrische Wanderung, so daß sich auch die Lebensdauer verlängert. Bei den im Abschnitt B genannten
Streifen wurde keine Glühbehandlung durchgeführt, die zu einer weiteren Verlängerung der Lebensdauer
geführt haben würde.
Im Gegensatz zu einer Aluminium-Kupfer-Legierung, die in der Veröffentlichung IBM Technical
Disclosure Bulletin, Band 12, Nr. 10, März 1970, S. 1544, beschrieben ist und von der festgestellt wurde,
daß sie gegen die elektrische Wanderung widerstandsfähiger ist ais Aluminium, ist zu bemerken, daß die
Aluminium-Aluminiumoxid-Legierungen nicht korrodieren, daß sie auf erheblich höhere Temperaturen
erhitzt werden können, ohne daß der Film zerstört wird, daß das Material nicht so leicht wie eine Aluminium-Kupfer-Legierung in das Substrat aus Silizium eindringt, daß keine Schwächung durch Spannungskorrosionsrisse hervorgerufen wird, daß keine Verdichtung der Halbleiterübergänge stattfindet, wie sie
möglich ist, wenn Kupfer aus Aluminium-Kupfer-Legierung in das Silizium hinein diffundiert, daß die
erfindungsgemäßen Legierungen stabiler sind als Aluminium-Kupfer-Legierungen, da das Aluminiumoxid ein nicht löslicher Niederschlag ist und unter dem
Einfluß der verschiedenen Temperaturen nicht in die feste Lösung hinein ausgefallt wird, während Kupfer in
Aluminium löslich ist, und daß daher Kupfer aus der festen Aluminium-Kupfer-Lösung ausgefällt wird, so
daß ein unstabiler Film entsteht, und daß diese Erscheinung bei den erfindungsgemäßen Legierungen
vermieden ist. Die Aluminium-Aluminiumoxid-Legierung kann bei höheren Temperaturen einer Wärmebehandlung unterzogen werden als Aluminium oder
eine Aluminium-Kupfer-Legierung, ohne daß der Film geschädigt wird. Dies ist bei bestimmten Arbeitsschritten während der Herstellung von Halbleiterbauelementen von sehr großer Bedeutung, da es erforderlich sein kann, eine Wärmebehandlung oder eine
Glühung oder eine Sinterung durchzuführen. Beispielsweise kann es beim Herstellen von Bauelementen mit
Feldeffekttransistoren erforderlich sein, nach der Herstellung der Feldeffekttransistoren eine Glühung
durchzuführen, um die Oberflächeneigenschaften der Kanalzone besser zu beherrschen, die sich zwischen der
Source-Zone und der Drain-Zone eines Feldeffekttransistors erstreckt. Diese Wärmebehandlung wird
vorzugsweise bei einer Temperatur über 500° C durchgeführt. Da Aluminium allein ebenso wie eine Aluminium-Kupfer-Legierung zwischen 550° C und 660° C
zu schmelzen beginnt, wobei die Schmelztemperatur einer Aluminium-Kupfer-Legierung sogar noch niedri
ger ist als diejenige von Aluminium, ist die Verwendung
von Aluminium oder Aluminium-Krpfer in den Fällen
unerwünscht, in denen eine Wärmebehandlung in der Nähe des Schmelzpunktes von Aluminium und/oder
eine Glühung während einer längeren Zeit durch
geführt werden muß.
Bei einer weiteren Ausführungsform wurde ein leitfähiger Film aus einer Aluminium-Aluminiumoxid-Legierung, der nach dem Hochfrequenz-Zerstäubungsverfahren auf ein Halbleitersubstrat aufgebracht
worden war, 3ü min lang einer Wärmebehandlung bei
einer Temperatur von 600° C unterzogen, wobei festgestellt wurde, daß keine Schädigung oder Zerstörung
des Films eingetreten war. Um einen Vergleich zu ermöglichen, sei erwähnt, daß ein auf ein Halbleiter
substrat aufgedampfter Film aus reinem Aluminium im
gleichen Ofen ebenfalls 30 min lang einer Wärmebehandlung bei 600° C unterzogen wurde und daß diese
Erhitzung zu einer erheblichen Veränderung des Films führte. Die Möglichkeit, daß ein leitfähiger Film aus
einer Aluminium-Aluminiumoxid-Legierung einer Wärmebehandlung unterzogen wird und daß der Film
hierbei auch dann stabil bleibt, wenn sich die Temperatur der Schmelztemperatur von Aluminium nähert, ist
für alle Hersteller von mit hoher Geschwindigkeit
arbeitenden Halbleiterbauelementen von größter Bedeutung, denn im Hinblick auf diese Möglichkeit
könnte man solche Streifen oder Filme auf eine solche Weise herstellen, daS sie normalerweise während des
Glühens oder einer anderen Wärmebehandlung in
einem geringeren Ausmaß in das Substrat aus Silizium
eindringen. Da in der Halbleiterindustrie die Tendenz besteht, mit einer geringeren Diffusionstiefe zu arbeiten, wie es bei mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden
Bauelementen erforderlich ist, liegt es auf der Hand, wie
wichtig die Möglichkeit ist, eine Legierung zu einem
dünnen Film zu verarbeiten, dessen Material nicht tief in eine dünne DifTusionszone eines Halbleiters eindringt, so daß ein Kurzschluß durch die DifTusionszone
hindurch zu einem anderen Bereich vom entgegen
gesetzten Leitfähigkeitstyp entsteht, der hinter der
dünnen Diffusionszone liegt.
Claims (6)
1. Halbleiterbauelement mit einem Substrat, das Bereiche aufweist, welche einen Leiter, der in Form
eines dünnen, Aluminium enthaltenden Filmes ausgebildet ist, elektrisch miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter
aus einer Legierung aus Aluminium und Aluminiumoxid besteht.
2. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aluminiumoxidgehalt
im Bereich von 0,01% bis 17% liegL
3. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aluminium/Aluminiumoxid-Leiter
eine Dicke im Bereich von mehreren zehn bis etwa 2000 nm besitzt.
4. Halbleiterbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Aluminium/Aluminiumoxid-Leiter eine Breite von 5 bis ΙΟμπι besitzt.
5. Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterbauelements nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei
dem das Substrat, auf dem der Aluminium enthaltende Film ausgebildet werden soll, in eine Verdampfungskammer
eingeführt wird und bei dem Aluminium in der Verdampfungskammer verdampft
wird, dadurch gekennzeichnet, daß Sauerstoff in gesteuerter Weise in die Verdampfungskammer eingeführt
wird und daß Aluminium bei Vorhandensein von Sauerstoff verdampft wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Verdampfen des Aluminiums
in der Verdampfungskammer ein Druck von 0,54 · IO-3 Pa herrscht und daß während des Verdampfens
Luft auf geregelte Weise in die Verdampfungskammer einströmt, so daß während des Verdampfens
des Alumiums ein konstanter Druck von 10,8- 1O-3Pa in der Verdampfungskammer aufrechterhalten
wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US4063570A | 1970-05-26 | 1970-05-26 |
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Country Status (2)
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| D2 | Grant after examination | ||
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