DE2125129A1 - Mit einer manuellen und selbsttätigen Nachstellvorrichtung versehener Fahrzeugbremshebel - Google Patents
Mit einer manuellen und selbsttätigen Nachstellvorrichtung versehener FahrzeugbremshebelInfo
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Description
Mit einer manuellen und selbsttätigen Nächstellvorrichtung
versehener 3?ahrzeugbremshebel
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hebel für lahrzeugbremsen,
der mit einer manuellen und automatischen Nachstellvorrichtung versehen und insbesondere in die
Kinematik eingegliedert ist, die das Expansions- d.h.
Spreizorgan für die Bremsbacken mit der beweglichen Ausrüstung des Servomotors verbindet.
Bekanntlich betätigen bei mit Bremsklötzen versehenen Kraftfahrzeugbremsen die Bremsorgane oder die Servomotore
einen Hebel, der die vom Bremsorgan erzeugte Kraft in ein Moment umwandelt, das vermittels einer Stange auf das
Spreizorgan übertragen wird.
Mit zunehmender Abnutzung der Bremsbeläge vergrößert sich die Winke!verstellung des Hebels. Das Nachstellen kann,
wenn der Verotellweg ein bestimmtes Maß überschritten hat, in bestimmten Zeitabschnitten mittels einer von Hand betätigten
Nachstellvorrichtung durchgeführt werden. Die üblicherweise zur Verwendung kommende Nachstellvorrich-
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tung hat die nachfolgend "beschriebene Ausbildung:
Statt unmittelbarer Aufkeilung des Hebels auf die Stange
ist der Hebel unter Zwischenschaltung einer im Hebel selbst drehbaren Buchse aufgekeilt, die mit einem inneren Keilnutensitz
auf die Stange aufgeschoben und mit einer äusseren schneckenförmigen Verzahnung versehen ist, die ihrerseits
mit einer im Hebel untergebrachten und einen aus dem Hebel vorstehenden Kupplungszapfen aufweisenden Schnekke
in Eingriff steht. Beim Drehen der Schnecke mittels eines entsprechenden Schlüssels entsteht eine Relativbewegung
zwischen Buchse und Hebel und damit zwischen der Stange und dem Hebel, so daß die Nachstellung des liinkelverstellweges
des Hebels und damit der Achsialverstellung
des Bremsorganschaftes möglieh wird, wenn das Spiel zwischen den Klötzen und der Trommel wegen der Abnutzung
der Bremsbeläge ein bestimmtes Maß überschreitet, über das hinaus die größte Achsialver st ellung des Bremsorgans
unzureichend sein würde.
Es ist offensichtlich, daß das Bremsorgan um das Mindestspiel zwischen den Bremsschuhen und der Trommel aufzunehmen
und die elastischen Verformungen in der kinematischen Übersetzung zwisehen dem Bremsorgan und den Schuhen
auszugleichen, einen größeren Verstellweg ausführen muß als unbedingt erforderlich, um die erlaubte Abnutzung
der ElStze vor der Nachstellung von Hand aiif^inelimsn.
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Es ist auch offensichtlich, daß dieser Mehrweg vermieden werden könnte, wenn eine dauernde selbsttätige Nachstellung
auf den Hebel vorgesehen wäre, die den Ausgleich der fortschreitend zunehmenden Abnutzung der Bremsbeläge bewirken
würde.
Aus diesem Grunde verwendet man zunehmend selbstregulierende Hebel, die den Vorteil haben, daß außer dem Wegfall
des zeitweisen Nächst ell ens von Hand die Verwendung von
Bremsorganen mit einem auf ein Minimum reduzierten Hub möglich ist, die also raum-, gewichts- und kostenmäßig
wenig aufwendig sind und zudem auch einen geringen Druckluftverbrauch erfordern. Derartige Organe haben außerdem
den Vorteil, die Herstellung der mit Membranen versehenen Bremsorgane zu vereinfachen, die keine großen Hübe zulassen,
wenn eine lebensdauer und Betriebssicherheit innerhalb annehmbarer Grenzen erwartet wird.
Bei all diesen,zum selbsttätigen Nachstellen der Bremsen
bekannten Systemen wird eine Drehbewegung der Schnecke ausgelöst, die mit dem auf dem sich drehenden Wellenstumpf
sitzenden Schneckenrad im Eingriff steht, welche Drehung durch die vom Hebel ausgeführte Bewegung ausgelöst wird.
Die Schnecke wird also mittels einer entsprechenden und
im Hebel untergebrachten Kinematik mit einem die Bewegung übernehmenden Greiforgan gekuppelt, daa zwischen fixen
Lagen außerhalb des Hebels vernchwenkt v/ird, also an der
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Radachse des Fahrzeugs, wobei eine der lagen die Ruhelage des Hebels- und die andere die Endausschlagstellung bei
der Betätigung des Hebels darstellt. Die ,kinematische Übersetzung ist mit einem in einer Richtung wirkenden
Löseorgan, beispielsweise einem Leerlaufrad, einer Reibung oder Klinke, versehen.
" Dies hat zur Folge, daß, wenn der Hebel die durch neue
Bremsbeläge vorgegebene Endstellung zu überschreiten trachtet, das erwähnte Greiforgan in den Bereich des entsprechenden
fixen Anschlags kommt, dadurch anhält und aufgrund des Freilaufs in der Kinematik rutscht, so daß der Greifer
bei der Rückverstellung des Hebels in seine Ruhestellung
eine Beaufschlagung erfährt, die der vorangehenden Verstellung entspricht, und zwar am zweiten fixen Anschlag,
wodurch eine Drehung der Schnecke über die kinematische Übersetzung und damit des Zapfens zum Hebel ausgelöst
wird, wobei die Zunahme an Hub des Hebels wieder ausgeglichen wird.
Mit selbstausgleichenden Hebeln ergibt sich jedoch ein wichtiges Problem, und zwar dasjenige der Einregulierung~
von Hand beim Einbau in das Fahrzeug. Insbesondere muß, wenn der Hebel eingebaut ist, das Spiel zwischen den
Bremsbelägen und der Trommel eingestellt werden sowie die gegenseitige Stellung zwischen Groiforgan und den
fixen Anschlägen bzw. Sperren, so daß sich der Hub des
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Hebels genau"zwischen den "beiden fixen Anschlägen und
den neuen Bremsbelägen abspielt.
Der gleiche Einstellvorgang wiederholt sich, wenn die abgenutzten
Bremsbeläge ausgewechselt werden müssen.
Es ist offensichtlich, daß bei Vorhandensein einer Abzweigung für den Eingriff von außen (für ein von Hand zu
betätigendes Werkzeug), die in der kinematischen Übersetzung gleich hinter dem G-reiforgan vorgesehen ist, das
Nachstellen von Hand vorgenommen werden kann, jedoch nur in der Drehrichtung die dem Freilauf in der Kinematik
entspricht, denn das G-reiforgan ist bei diesem Drehsinn
gelöst und dreht sich nicht. Dagegen kann die Maßnahme nicht im entgegengesetzten Sinne vorgenommen werden, wenn
nicht auch eine Entkupplung in diesem Sinne vorgesehen wird, welche aber selbsttätig aufgehoben werden muß, nachdem
die Handeinregulierung durchgeführt ist.
Einige selbstregulierende Hebel lassen ein Nachstellen von Hand nur nach einer Drehrichtung zu, also in der Freilaufrichtung
in der Kinematik. Die Regulierung derartiger Hebel von Hand ist jedoch sehr schwierig. Das Drehen
des
der Abzweigung bzw./Außenanschlusses zur Einstellung von
der Abzweigung bzw./Außenanschlusses zur Einstellung von
Hand kann unter Freilauf bzw. Entkupplung vom G-reiforgan
nur in Richtung einer Vergrößerung des Ausschlagsweges
des Hebels erfolgen, nicht jedoch im Sinne eines Aus-109850/1189
gleichs oder einer Verringerung des Verstellweges. Daher
muß das Greiforgan von den fixen Anschlägen abgesetzt werden
und danach müssen auch die Anschläge einreguliert wer den. Bei anderen selbstregulierenden Hebeln wird die Einstellung
von Hand nach beiden Richtungen nur mittels aufwendiger baulicher Maßnahmen erreicht, welche sowohl auf
die Kosten wie auch auf die Betriebssicherheit nachteili-" gen Einfluß haben.
Ein weiteres Problem ist das Reibungsmoment beim Gleiten des Entkupplungsorgans (!Freilaufrad, Reibung und dgl.),
das eindeutig kleiner als das Widerstandsmoment der gesamten Kinematik zwischen dem angetriebenen Organ des
!Freilaufs und den Klötzen sein muß, das durch den passiven
Widerstand und die elastischen Reaktionen der Rückverstellungsfedern
der Klötze bedingt ist, da anderenfalls das Freilauforgan seine Wirkung verliert. Würden nämlich
die vorgenannten Verhältnisse nicht eintreten, wenn die Überschneidung zwischen dem Greiforgan und dem Anschlag
. an der Seite des Sndausschlags des Hebels erfolgt, so würde das Greiforgan, anstatt sich relativ zum angetriebenen
Organ zu verstellen, das letztere und damit auch die gesamte
kinematische Übersetzung mitnehmen, wodurch eine Drehung des Hebels im Sinne einer Verlängerung seines Verstellungsweges
um einen üeilbetrag des Übercschneidungsweges im Verhältnis zum Gesamtübersetzungsbereich der
Kinematik erfolgt. Die Drehung wird alsdann bei der nach-109850/1189
folgenden Überschneidung des G-reiforgans mit dem der Ruhestellung
des Hebels entsprechenden Anschlag wieder ausgeglichen. Im Grunde genommen liegt keinerlei wirklicher
Ausgleich des Aus schlagüb er schuss es des Hebels vor.
Zweck der Erfindung ist die Lösung der vorgeschriebenen
Probleme, d.h. der Einstellung von Hand nach beiden Richtungen und der Sicherheit der Rückverstellung mittels eines
einfachen, sicher arbeitenden und wirtschaftlichen Systems.
Erfindungsgemäß wird ausgegangen von einem Hebel, der mit einer Vorrichtung zum manuellen und selbsttätigen Nachstellen
und zum Verschleißausgleich der Bremsklötze vermittels einer Einheit aus Schnecke und Schneckenrad, Mitteln
zur Handbetätigung der Schnecke und der Organe zur Übertragung der. Bewegung des Hebels zwecks Veränderung
des Aufkeilwinkels zwischen dem Hebel und den die Brems-
die Erfindung klotze betätigenden Mitteln ausgerüstet ist und/besteht
darin, daß nach einer Richtung wirkende Schalt organe vorgesehen
sind, die mit Handbetätigungsmitteln versehen und in die kinematische Übersetzung zwischen den Erfassungsorganen für die Hebelbewegung und den die Bremsklötze betätigenden
Mitteln eingeschaltet sind, um außer dem selbsttätigen Vorgang auch die Handverstellung der Handbetätigungsorgan
e nach beiden Richtungen zum Zwecke der Einstellung des Ausgleichs der Abnutzung und des .'Jpiels der Brems-109850/1189
organe durchführen zu können.
Insbesondere weist der erfindungsgemäße Hebel als Kuppelorgan nach einer Richtung ein leer laufrad mit Rollen auf,
dessen Organe in die kinematische Übersetzung eingeschaltet sind und das der Vorrichtung zur selbsttätigen linregulierung
der Abnutzung der Bremsklötze zugeordnet ist. Das leerlaufrad hat vorteilhaft eine Ausbildung, wie sie
üblicherweise bei kleinen Anlassermotoren für Kraftfahrzeuge
zur Verwendung kommt, wobei das Freilauf rad mit einem einfachen zusätzlichen Organ versehen wird, das die
doppelte Wirkung hat sowohl als Kupplungsorgan oder Antriebsorgan
für die zxz automatische Einstellung und Handeinstellung als auch als automatisches Abkupplungsorgan
nach einer Richtung der kinematischen Übersetzung nur zu dienen, wenn die Handregulierung vorgenommen wird,
während die Kupplung selbsttätig wieder hergestellt wird, sobald der Nächstellungsvorgang abgeschlossen ist.
Das zusätzliche Organ besteht lediglich aus einer gelochten Scheibe mit einem polygonen Rohransatz und ist versehen
mit zylindrischen Ansätzen, die aus einer der Seiten der Buchse als Verlängerung vorstehen und in gleichem
Winkelabstand sowie in gleicher Anzahl wie die Rollen des Gesperres vorgesehen sind.
Dao Außenprofil des Rohransatzes ist sechseckig oder vier-109850/ 1189
eckig um das Absetzen eines Schlüssels bei Handeinstellung
zu ermöglichen und um den Eingang für die Bewegung für die fragliche Einstellung zu bilden.
Der profilierte Rohransatz mit der gelochten Platte ist drehbar an einem Zapfen gelagert, der derart am Außenende
der Habe des Freilaufrads angeformt ist, daß der Ansatz der gelochten Platte glatt mit dem Zapfen abschließt, während
die zylindrischen Ansätze in die Zwischenräume neben den Rollen des 3?reilaufrads und den Schräglaufbahnen des
letzteren einragen.
Ss ist erkennbar, daß beim Drehen des Rohransatzes mit
einem Schlüssel in dem Lösen des G-esperres entsprechendem Drehsinn die Ansätze der gelochten Platte mit den Radialvorsprüngen
der Freilaufnabe in Wirkverbindung kommen, wobei diese Vorsprünge die federnden Stößel der Rollen
aufnehmen.
Die Ansätze der gelochten Platte nehmen, wenn sie sich mit den VorSprüngen der Habe des Freilaufrades in Eontakt
befinden, die Freilaufnabe mit, die sich im Verhältnis
zur Muffe des Freilaufs drehen kann, nachdem die Drehung im Entkupplungssinne der Rollen (nicht im Eingriff befindlichen Rollen) erfolgt. Wird dagegen der Drehsinn umgekehrt,
gelangen die Ansätze der gelochten Platte mit den Rollen des Freilaufs in Wir lever'bindung, so drängen
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sie sie seitlich aus der Klemmlage zwischen den beiden
Bahnen heraus und nachher gegen die Vorspränge der Kabe unter Zusammenpressen der Stößel, worauf die ITabe in ihrer
Drehung mitgenommen wird. Sie gestattet somit die Einstellung von Hand auch in der der Freilaufrichtung des Leerlaufrades
entgegengesetzten Richtung.
W Die Erfindung wird im nachfolgenden näher beschrieben unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, welche einen Bremshebel darstellen, in welchem die erfindungsgemäße
Vorrichtung untergebracht ist.
iüs zeigen
Fig. 1 eine Sicht von vorn auf den Fahrzeugbremshebel, !ig. 2 einen Schnitt durch Fig. 1 parallel zur Zeichenebene
entsprechend einem Schnitt nach II - II der
Pig. 3,
Fig. 3 einen Schnitt nach III - III durch Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach IV - IV durch Fig. 3 in vergrößerter
Darstellung.
In den Abbildungen sind mit 10 der Körper eines Hebels A
und mit 12 eine Buchse bezeichnet, die eine innen mit Nuten versehene (kerbverzahnte) ITabe bildet und außen mit
einer Schraubenverzahnung 14 versehen ist. Die Buchse 12
ist auf einer Ringschulter 15 im Hebel und einer Ringschulter
16 in einem Haltering 18 gelagert, der im Auge
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des Hebels 10 mittels eines federnden Ringes 20 gehaltert
ist. Die Schraubenverzahnung 14 der Nabe 12 steht mit einer Schnecke 22 im Eingriff, die mit einer zweiten
Schnecke 24 verbunden ist.
Die Schnecken 22 und 24 sind in einer Sacklochbohrung des
Hebels 10 gelagert, in der sie mittels eines G-ewindestopfens
26 gehalten sind. Die Schnecke 24 kämmt mit einem Zahnrad 28, das auf eine Querwelle 30 vermittels eines
Keils 32 aufgekeilt ist.
An einem der Enden der Velle 30 sind Zapfen 34 eines einseitig
wirkenden G-esperres (Ir ei laufrad) B vorgesehen,
welches in einem Endstumpf 36 endet. Die Zapfen 34 sind
an ihren freien Enden mit vorspringenden Hasen 33 versehen,
die !Dangentialbohrungen aufweisen, in denen verstellbar
Stößel 40 mit zugeordneten Druckfedern 42 untergebracht sind. Rollen 44 sind zwischen profilierten Bahnen
46 am Außenumfang der Welle 30 und konkaven Bahnen 48 vorgesehen, die in den Wänden einer das Gesperre umgreifenden
Muffe 50 mit Führungshülse 52, die das Fangorgan für den Hebel A bildet, ausgebildet sind. Das Freilaufrad
B bildet während der selbsttätigen Einstellung der Bremsen ein Kupplungsorgan nach einer Richtung.
Das kleinere Ende 52 der Muffe 50 ist auf die Welle 30
au ±> ufj ο hob en und in einer zu diesem Zweck im Hebel 10
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vorgesehenen Ausbohrung gelagert. Die Muffe 50 weist aussen eine kleine Nase 54 auf, die während der Bewegungen
des Hebels 10 - siehe Pig. 1 - zwischen zwei fixen Anschlägen 56 und 58 verschwenkt.wird, so daß die Drehung
der das Fangorgan bildenden Hülse 52 bewirkt wird, wenn diese kleine Nase an die fraglichen Anschläge zur Anlage
kommt.
Das Gesperre B ist mit einem selbsttätigen Entkupplungsorgan nach einer Richtung versehen, das bei der Einstellung
von Hand wirksam wird· Es besteht aus einer gelochten Platte 60, die auf den äußeren Stumpf 36 der Nabe 30/
34 aufgeschoben ist und einen vieleckigen Rohransatz 62 aufweist, der zum Ansetzen eines Werkzeugschlüssels dient.
Die Platte 60 weist an ihrer anderen Seite Ansätze 64 auf,
welche in die Räume zwischen den Kugelschräglaufbahnen und 48 sowie den Rollen 44 und Nasen 38 der Nabe 30/34
einragen. Diese Nabe 34 ist in der Muffe 50 derart untergebracht, daß sie axial zwischen deren Boden und der gelochten
Platte 60 gehalten ist.
Die Platte 60 ist auf den äußeren Stumpf 36 des G-esperrerades
B aufgeschoben und an demselben mittels eines elastischen Ringes gehaltert. Die Muffe 50 ist außerdem mit
Innengewinde versehen, so daß ein Stopfen 66 eingeschraubt
werden kann, welcher die das einseitig wirkende Ή und den polygonalen Ansatz 62 zur Handeln:-. te J lunr
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Hebels umschließende Muffe verschließt und der an der gelochten
Scheibe 60 befestigt ist.
Am anderen Ende der Welle 30 ist ein Bodenteller 68 aufgeschoben, welcher in einem zu diesem Zweck im Hebel 10 vorgesehenen
Sitz zentrisch gelagert und gegen den Sitz mittels einer Deckelschraube 70 gehalten ist. 'Gegen den Bodenteller
68 legt sich eine Unterlegscheibe 72 an, die mit einer in eine Längsnut 74 der Welle 8 einragenden Nase
versehen ist und von einer sich gegen den Deckel 70 abstützenden Feder 76 gegen den Bodenteller 68 gehalten ist.
An die Unterlegscheibe 72 legt sich eine elastische Ringscheibe Belleville 72 an, die ebenfalls auf das Ende der
Welle 30 aufgeschoben ist und an letzterer mittels eines elastischen Ringes 78 gehaltert wird.
Die Fig. 1 zeigt praktisch die Anordnung der fixen Anschläge
für die Nase 54. Sie bestehen auö den beiden Armen 56 und 58 einer Gabel ö, die mit einem gelochten Kopf
80 versehen ist, der drehbar auf der Passung 18 angebracht ist und dort mittels eines elastischen Ringes 82
festgehalten wird. Die G-abel 0 ist am Achsengesteil.des
zugeordneten tfahrzeugs mittels einer Stange 84 befestigt.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung gestaltet sich wie folgt: Bei Betätigung des Hebels A in Richtung des Pfeiles X ge-
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maß Pig. 1 wird die Muffe 50 auf einem Kreisbogen um die
Achse der Buchse 12 verstellt, -während die Gabel G von
der Stange 84 in ihrer Lage gehalten wird. Übersteigt nach
entsprechendem Belagverschleiß - der Hebelausschlag die durch den Abstand zwischen den Anschlägen 56 und 5&
vorgegebene Strecke, kommt gegen Ende des Weges die ITase
54 zum Anschlag gegen den Anschlag 56 und bewirkt ein Drehen der Muffe 50 und des Hülsenendes 52 im entgegonge set zten
Drehsinn. In diesem Drehsinn der Muffe 54 - aus der Zeichenebene heraus in Pig. 3 bzw. rechts herum in Pig.
und 4 - tritt lösen des einseitigen Gesperres 50/44/30 ein, so daß eine Drehkraftübertragung auf die Achse 30
erfolgt.
Bei Rückführung des Hebels A schlägt - wiederum nach Überwindung des Weges zwischen den Anschlägen 56 und 58 - die
Fase 54 infolge der vorangegangenen Drehung der Muffe
am Anschlag 58 an und bewirkt eine Drehung der Muffe 50
in. Gegenrichtung (links im Palle der Pig. 1 und 4). In dieser Drehrichtung erfolgt Klemmung des Gesperres 50/44/
30 und damit Mitnahme der Welle 30, deren Bewegung über die Regulierkinematik auf die Buchse 14 übertragen wird
und sich diese Habe zum Hebel A verdreht, wodurch eine Hubrückverstellung erfolgt, welche dem vorgesehenen Übersetzungsverhältnis
entspricht.
Die Einstellung von Hand wird durch Ansetzen eines geeigneten Schlüssels an die Platte 6O5, also auf höchst einfache
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Weise, vorgenommen.
Unter Bezugnahme auf die I"ig. 3 und 4 kommen bei Drehung
der Platte 60 im Sinne der Entkupplung, d.h. nach links in·Fig. 4 die an der Platte 60 angeordneten Ansätze 64
mit den Rückseiten der Vorsprünge 53 zum Anschlag und nehmen "bei weiterer Drehung die Habe 54 und damit auch
die Welle 50 in Drehung mit. Infolgedessen kommen die Rollen 44 außer Klemmung mit den konischen Bahnen 46 - 48
des G-esperres, -weil sich die Profilbahnen 46 der Habe 34
entgegengesetzt zu den Rollen 44 und dem Yerkeilungssinn drehen. Wird dagegen die Drehung des polygonen Ansatzes
62 der Platte 60 im Sinne des Kuppeins des Freilaufrades B verlaufen (nach rechts in Fig. 4)» so werden die Kugeln
44 von den Ansätzen 64 aus den Kugelschrägbahnen 46 - 48 gedrückt unter Zusammendrücken der Federn 42 der Stößel
40. Ist ein bestimmter Drehungswinkel erreicht, so kommen die Kugeln 44 in die zylindrisch geformte Ausnehmung
zu liegen, die an der Basis der Vorsprünge 38 und bei den Stößeln 40 vorgesehen ist und es ergibt sich damit eine
starre Abstützung zwischen den Ansätzen 64» den Kugeln 44 und den Vorsprüngen 38. Beim We it er drehen werden die Vorspränge.
>3 nur Drehung gebracht und nehmen dabei die Nabe
34 und danit auch die Welle 30 mit, welche über die in
der Bremsanlage vorgesehene Kinenatik das Spiel ausgleicht,
das zwischen den Brensorganen auftritt.
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Das Bestehen eines.Spiels zwischen der Welle 30 und ihrer
Lagerfläche in dem Ansatz 52 .kann zu einer Schwenkbewegung
führen, die die Achse der Welle 30 und damit der Gesperrenabe 34 im Verhältnis zu der Schräglaufbahn 48
in eine Winkellage bringt. In diesem Falle können bei der
Handeinstellung die Ansätze 64 die Kugeln 44 nicht mehr aus der Verkeilung herausdrücken. Zur Vermeidung dieses
Mangels genügt es, die Habe 34 elastisch an der Rückwand der Muffe 50 abzustützen, so daß die Achse der Welle
30 und die Achse der Muffe 50 mit Rohransatz 52 parallel liegen. Diese Parallelausrichtung ist durch die Fluchtflachen
der Habe 34 und der Platte 60 des Eingriffsorgans 52 gewährleistet. Die elastische Ringscheibe 78 am freien
Ende der Welle 30 übt einen axialen Zug auf die Welle aus, der an der Schult er fläche zwischen Muffe 50 und Rohransatz
52 abgestützt ist und die beiden Ansätze 34 an dieser Schult er fläche in Anlage hält. Die Ringscheibe 72
f ■ dient hierbei zur Kompensation des sich hierdurch ergebenden
Reibmoments, das zu einem unerwünschten Mitnehmen der Welle in Sperrgegenrichtung führen kann. Sie ist axial
verschieblich, jedoch drehfest an der Welle 30 mittels
der in die Nut 74 eingreifenden Hase festgehalten und
wird durch die Feder 76 gegen den Bodenteller 68 gedrückt.
Dadurch wirkt auf die Welle 30 ein die Drehung behinderndes
Reibmoment, welches durch Festlegung der Kraft der Feder 76 so bemessen wird, daß es zur Überwindung des in
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Sperrgegenrichtung wirkenden Moments ausreicht.
Änderungen und Abwandlungen können an dem besehriebenen
Hebel vorgenommen werden, je nach den Erforderungen der
Verwendung und den Eigenschaften der Bremsorgane..mit welchen
der Hebel zusammenwirken muß, wobei der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung nicht verlassen wird.
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Claims (10)
- Patentansprüche:ί 1 .!iPahrzeugbremshebel mit einer sowohl von Hand "betätigten als auch selbsttätig mittels einer Schneckenradanordnung xvirkenden Einstell- und nachstellvorrichtung, die Mittel zur Handbetätigung sowie Organe zum Abgreifen der Yerstellbevregung des Hebels zum Zwecke der Veränderung des Auf.keilwinke.ls zwischen dem Hebel und den Bremsbetätigungs-Organen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Organen (56, 58, 54) zum Abgreifen des Hebelausschlages und den Mitteln (12) zur Betätigung der Bremsorgane in die kinematische übersetzung (50, 52; 23, 24; 22, 14; 12) ein einseitig wirkendes G-esperre (B) eingeschaltet ist, das mit Mitteln zu seiner Lösung und Handbetätigung (62, 64) in beiden Richtungen der fraglichen Handbetätigungsmittel versehen ist zwecks Einstellung der Bremsorgane und Nachstellung des Belagverschleißes.
- 2. IPahrzeugbremshebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das G-esperre aus einer Freilaufkupplung (B) mit inneren (48) und äußeren (46) Bahnen für den federnden Eingriff .keilartiger Klemmorgane (44) besteht, wobei die Bahnen mit den AbgreifOrganen (54»56 und 53) in Drehverbindung stehen und mit den Handbetätigungsmitteln (62, 64) verbunden sind, während Entkupplungsorgane (64) zwischen den Verkeilorganen (44) und der Bahn (46) vorgesehen sind, die in Drehverbindung mit den Handbetätigun^smitteln ste-
- 109850/1189 " " -
- hen, die eine gesteuerte Winkelverstellung der Bremsbetätigungsorgane (12) in "beiden Richtungen ermöglichen.
- 5. Fahrzeugbremshebel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hülse (58) auf die Welle (30) des Preilaufrades (B) aufgeschoben ist, die an einem Ende eine Muffe (50) aufweist, die die -Keilorgane (44) aufnimmt, die an der Nabe (54) des fraglichen Rades vorgesehen sind, wobei die Habe (34) an ihrem Umfang profilierte, die Aussenbahnen darstellende VorSprünge (46) besitzt und mittels eines Getriebes (23; 24) mit der Schnecke (22) der S clmeclcenradanor dnung (14» 22) der Spreizorgane der Bremsen (12) in Verbindung steht.4. 3?ahrzeugbremshebel nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (34) des 3?r e i lauf r ade s (B) am freien Ende einen Zapfen (36) aufweist, auf dem eine gelochte Scheibe (60) drehbar gelagert ist, die an einer ihrer Seiten Vorsprünge (64) aufweist, die in den zwischen den Eupplungsorganen (44) und den Außenbahnen (46) gebildeten Raum einragen, und an deren anderer Seite einen polygonalen Ansatz (62) od.dgl. zum Ansetzen eines Werkzeugs zur Handverstellung aufweist.5. Pahrzeugbremshebel nach Anspruch 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, daß Reiborgane (68, 72, 75) zwischen der mit den Antriebsmitteln (12) der Bremsen in Wirkverbindung stehen-109850/1189den Bahn und dem Körper (10) des Hebels angeordnet sind, um ein Widerstandsmoment zu schaffen, das maßgeblich größer als das während der Lösungsbewegung und Gleitbewegung der Elemente (34> 50, 44) des Freilaufrades auftretende Reibmoment ist.
- 6. Fahrzeugbremshebel nach Anspruch 5, gekennzeichnet durcheine gelochte Scheibe (72), welche achsenverschiebbar und * drehfest auf der Welle (30) des Ireilaufrades (B) angeordnet und mittels federnder Mittel (75) gegen die Reibfläche (68) am Körper (10) des Hebels gedrückt ist.
- 7. Fahrzeugbremshebel nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch zusätzliche federnde Mittel (78) zwischen der gel-ochten Scheibe (72) und der Welle (30) des Freilaufrades (B), die die Habe (34) des Freilaufrades und die Scheibe gegen Schultern (50, 68) im Andruck halten, die an entgegengesetzter Stelle am Körper (10) des Hebels (A) vorgesehen sind.
- 8. Fahrzeugbremshebel nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Freilaufrad (B) am Hebel (A) derart gelagert ist, daß seine Achse parallel zur Drehachse (12) des Hebels liegt.
- 9. Fahrseugbremsheboi nach Anspruch 1 bis 8, dadurch geleomizeichnet, daß die Schnecke (22) des Schneckengetriebes109850/1189(14,* 22) auf eines der Endteile (24) eines Getriebes mit rechtwinkligen Achsen aufgekeilt ist, dessen anderer Endteil (28) auf die Welle (50) des Freilaufrads (B) aufgekeilt ist, dessen Innenbahn (48) mit einer Radial-Nase
(54) versehen ist, die zwischen den Enden (56, 58) einer G-abel (0) sitzt, die achsengleich zu den Antriebsorganen (12) für die Bremsklötze drehbar ist und über eine Zugstange (84) mit dem !Fahrgestell" des Kraftfahrzeugs verbunden ist. - 10. Fahrzeugbremshebel nach Anspruch 1 bis 9, gekennzeichnet durch die Ausbildung gemäß den anliegenden Zeichnungen
und wie maßgeblich zu den besonderen Zwecken beschrieben.Ee/S/109850/1189
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT2554270 | 1970-06-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2125129A1 true DE2125129A1 (de) | 1971-12-09 |
Family
ID=11217025
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712125129 Pending DE2125129A1 (de) | 1970-06-05 | 1971-05-21 | Mit einer manuellen und selbsttätigen Nachstellvorrichtung versehener Fahrzeugbremshebel |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR2095928A5 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2608751A1 (de) * | 1975-03-03 | 1976-09-16 | Rockwell International Corp | Automatische nachstelleinrichtung fuer nockenbetaetigte bremsen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE420014B (sv) * | 1979-12-13 | 1981-09-07 | Sab Automotive Ab | Bromshevarm for en trumbroms |
-
1971
- 1971-05-21 DE DE19712125129 patent/DE2125129A1/de active Pending
- 1971-06-04 FR FR7120315A patent/FR2095928A5/fr not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE2608751A1 (de) * | 1975-03-03 | 1976-09-16 | Rockwell International Corp | Automatische nachstelleinrichtung fuer nockenbetaetigte bremsen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR2095928A5 (de) | 1972-02-11 |
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