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DE2125178A1 - Schlupfüberwachung an Kupplungen - Google Patents

Schlupfüberwachung an Kupplungen

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Publication number
DE2125178A1
DE2125178A1 DE19712125178 DE2125178A DE2125178A1 DE 2125178 A1 DE2125178 A1 DE 2125178A1 DE 19712125178 DE19712125178 DE 19712125178 DE 2125178 A DE2125178 A DE 2125178A DE 2125178 A1 DE2125178 A1 DE 2125178A1
Authority
DE
Germany
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pulse
output
drive
pending
alarm
Prior art date
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Application number
DE19712125178
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English (en)
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DE2125178C3 (de
DE2125178B2 (de
Inventor
Berthold Dipl.-Ing. 6380 Bad Homburg Wingbermühle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PIV Antrieb Werner Reimers GmbH and Co KG
Original Assignee
PIV Antrieb Werner Reimers GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by PIV Antrieb Werner Reimers GmbH and Co KG filed Critical PIV Antrieb Werner Reimers GmbH and Co KG
Priority to DE19712125178 priority Critical patent/DE2125178C3/de
Publication of DE2125178A1 publication Critical patent/DE2125178A1/de
Publication of DE2125178B2 publication Critical patent/DE2125178B2/de
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/42Devices characterised by the use of electric or magnetic means
    • G01P3/56Devices characterised by the use of electric or magnetic means for comparing two speeds

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Schlupfüberwachung an Kupplungen r Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur digitalen Schlupfberwachung einer mit veränderlicher Drehzahl betreibbaren Kupplung, deren Antriebs- und Abtriebsteil je ein Impulsgeber zugeordnet ist sowie eine digitale Überwachungseinrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Zur Erfassung und zur Überwachung des Schlupfes von Reibungskupplungen, die mit variabler Drehzahl betrieben werden, wird nicht nur die abtriebsseitige Drehzahl erfaßt, sondern auch die antriebsseitige Drehzahl, Zur Erfassung dieser Drehzahlen werden vorteilhafterweise Impulsgeber angewendet, die auf den beiden Kupplungsteilen angebracht sind. Diese Geber liefern pro Umdrehung des Kupplungsteils einen oder mehrere diskrete Impulse, die die Überwachungseinrichtung direkt verarbeiten soll. Falls der Schlupf der Kupplung ein gewisses Maß überschreitet, kann dann mit Hilfe dieser Überwachungseinrichtung dies festgestellt und gegebenenfalls zur Alarmmeadung oder zur Abschaltung des Antriebsmotors dienen.
  • Aus der schweizerischen Patentschrift Nr.492 220 ist eine Einrichtung zur Erfassung von Drehzahldifferenzen zwischen Kupplungshälften bekannt, die mit elektronischen Schaltelementen arbeitet. Bei dieser Anordnung wird der Ausgang einen mit d.er cinen Kupplungshälfte verbundenen Impulsgebers an den eteigang einer Zwischenstufe geschaltet, die eine elektronische Speicherschaltung enthält und an den Eingang einer UND7Schaltung und weiterhin wird bei dieser bekannten Anordnung der Ausgang des mit der anderen Kupplungshälfte verbundenen Impulsgebers an den Löscheingang der genannten Zwischenstufe geschaltet, deren Ausgang mit dem zweiten Eingang der UND-Schaltung verbunden ist. Der Ausgang dieser UND-Schaltung stellt das Überwachungssignal dar, das dann in weiteren Schaltungsteilen noch zur Erfas-sung verschiedengroßen Schlupfes verändert werden kann und zur Abschaltung des Antriebsmotors dient, wenn der Schlupf ein bestimmtes Maß überschreitet.
  • Nachteilig an dieser bekannten Anordnung ist insbesondere, daß zur Vermeidung der hlarmauslösung durch ein- und denselben Antriebsimpuls eine elektronische Speicherschaltung, d. h. ein Zeitglied vorgesehen ist, durch das das Ausgangssignal der Zwischenstufe verzögert werden muß, bis der Antriebsimpuls vorüber ist, daß der Abtriebsimpuls zur Vermeidung von Fehlalarm durch Toleranzen des zeitlichen Auftretens der Impulse bei Impulsgleichstand eine größere Dauer haben muß, die auf die Toleranzen abgestimmt sein muß, und daß schließlich bei Auftreten von Doppelimpulsen, d. h. wenn sowohl von der Antriebsseite als auch von der Abtriebsseite zur gleichen Zeit ein Impuls vorliegt, keine klare Aussage darüber möglich ist, ob nun Schlupf vorhanden ist oder nicht.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese Nachteile der bekannten Anordnung zu vermeiden und ein im Prinzip anderes Verfahren anzugeben und eine prinzipiell anders aufgebaute Uberwachungseinrichtung zu schaffen, mit der auf einfache und sichere Weise die Schlupferfassung möglich ist, ohne daß unnötige Verzögerungen oder Fehlmeldungen auftreten.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Verfahren zur digitalen Schlupfüberwachung dadurch gelöst, daß durch den ersten Antriebsimpuls, der bei gleichvielen Sollimpulsen beider Kupplungsteile einem Abtriebsimpuls folgt, ein Alarmzustand vorbereitet wird und daß durch den zweiten Antriebsimpuls, der demselben Abtriebsimpuls folgt, der vorbereitete Alarm ausgelöst und ein Alarmimpuls abgegeben wird.
  • Eine zweckmäßige, schaltungsmäßige Realisierung zur Durchführung dieses Verfahrens besteht in einer digitalen Überwachungseinrichtung, die eine Auswahllogik enthält, die immer dann einen Impuls abgibt, wenn entweder der Antriebs- und der Abtriebsimpuls gleichzeitig anstehen oder einer von beiden noch ansteht, wenn unmittelbar vorher beide anstanden, die weiterhin einen ersten elektronischen Speicher enthält, der an seinem Ausgang den vorbereiteten Alarmzustand angibt, wenn er vorher keinen Impuls führte und ein Antriebsimpuls anstand, ohne daß gleichzeitig ein Abtriebsimpuls vorlag, oder wenn er vorher einen Impuls führte und entweder ein Antriebsimpuls anstand, ohne daß gleichzeitig ein Abtriebsimpuls vorhanden war oder An- und Abtriebsimpuls gleichzeitig anstanden und kein Alarmimpuls vorlag, die weiterhin einen zweiten elektronischen Speicher enthält, der mit seinem einen Ausgang den Ausgang der gesamten Überwachungseinrichtung bildet und dann den Alarmimpuls abgibt, wenn er vorher keinen Impuls führte und ein Antriebsimpuls anstand, keine Koinzidenz von An- und Abtriebsimpuls vorlag und am Ausgang des ersten Speichers ein Impuls vorhanden war, oder der einen Alarmimpuls abgibt, wenn er bereits einen Impuls führte, und ein Antriebs impuls und nicht gleichzeitig ein Abtriebsimpuls anstand, und die schließlich dadurch gekennzeichnet ist, daß die Auslösung der beiden Speicher zur Abgabe ihrer Ausgangsimpulse durch eine Flanke eines Taktimpulses erfolgt, der dann ansteht, wenn entweder ein An- oder Abtriebsimpuls vorliegt.
  • Die digitale Überwachungseinrichtung enthält zweckmäßigerweise als Speicher bistabile Kippstufen, denen vorbereitende Eingänge zugeführt sind und die durch die Rückflanke des Taktimpulses in beiden Lagen auslösbar sind.
  • Ein zweckmäßiger Aufbau der Auswahllogik, die in vorteilhafter Weise bei Impulsgleichstand Fehler vermeidet, die durch Toleranzen des zeitlichen Auftretens der An- und Abtriebsimpulse auftreten können, besteht darin, daß sie aus drei UND-Gliedern, deren Ausgänge in einem ODER-Glied zusammengefaßt und einer Inverterstufe zugeführt sind, aufgebaut ist, und daß einer der UND-Schaltungen als Eingänge der An- und der Abtriebsimpuls und daß den beiden anderen UND-Schaltungen der Ausgang als ein Eingang und entweder der Antriebs- oder Abtriebsimpuls als jeweils zweiter Eingang zugeführt ist.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der digitalen Überwachungseinrichtung besteht weiterhin darin, daß zwischen dem Impulsgeber der Abtriebsseite und dem Eingang der digitalen Überwachungseinrichtung eine monostabile Kippstufe als Impulsformer vorgesehen ist.
  • Dadurch wird sichergestellt, daß auch bei stehender Abtriebswelle kein Dauerimpuls abgegeben werden kann.
  • In vorteilhafter Weise erlauben das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße digitale Überwachungseinrichtung die Vermeidung der Nachteile der bekannten Einrichtung zur Schlupfüberwachung. Es wird ein prinzipiell anderer Weg angegeben und bei der Durchführung werden anstelle der nicht einfach zu überschauenden, zahlreichen Einflußfaktoren unterliegenden elektronischen Zeitglieder nur logische elektronische Schaltglieder verwendet.
  • Im folgenden wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten schaltungsmäßigen Ausführungsbeispieles das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Schaltung näher erläutert, sowie anhand eines Impulsbildes der Impulsablauf näher erläutert. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen digitalen Überwachungseinrichtung und Fig. 2 schematisch verschiedene Impulsphasen, die bei verschiedenen Drehzahl- und Schlupfkonstellationen möglich sind.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Schaltung weist zwei Eingänge 1 und 2 auf. Am Eingang 1 werden die von dem Impulsgeber der Antriebsseite herrührenden Antriebsimpulse a eingegeben und am Eingang 2 werden die von dem Impulsgeber der Abtriebsseite herrührenden Abtriebsimpulse b in die Überwachungseinrichtung eingegeben. Der Eingang 2 ist auf einen Impulsformer 3 geschaltet, der als monostabile Kippstufe ausgebildet ist und dafür sorgt, daß auch bei stehender Abtriebswelle, d. h. bei 100 % Schlupf, keine Dauerimpulse gegeben werden.
  • Die Antriebs- und Abtriebsimpulse a und b werden den Eingängen einer Auswahllogik 4 zugeführt, an deren Ausgängen die Impulse c und g anstehen. Die Auswahllogik ist im Ausführungsbeispiel aus drei UND-Schaltungen 5, 6 und 7 und einer ODER-Schaltung 8a sowie einer Inverterstufe 8b aufgebaut. Der UND-Schaltung 5 wird als Eingang der Antriebs impuls a und der Abtriebsimpuls b zugeführt, Der UND-Schaltung 6 wird als Eingang der Antriebsimpuls a und der Ausgangsimpuls c der ODER-Schaltung 8a zugeführt. Dieser Ausgangsimpuls c der ODER-Schaltung 8a wird auch der UND-Schaltung 7 als Eingang zugeführt. Als weiteren Eingang erhält diese UND-Schaltung den Abtriebsimpuls b zugeführt. Der Inverterstufe 8b wird als Eingang der Impuls c zugeführt, der am Ausgang dieser Inverterstufe als invertierter Impuls t erscheint.
  • Die Auswahllogik 4 hat die Aufgabe, festzustellen, ob die An- und Abtriebsimpulse sich ganz oder teilweise zeitlich überdecken. Der Ausgangsimpuls c steht dann an, solange einer der beiden Impulse a oder b noch ansteht, wenn vorher beide zusammen vorhanden waren, d. h. wenn sie sich vorher zeitlich überdeckt haben. Durch diese Art der Schaltung innerhalb der Auswahllogik 4 werden Fehler ausgeschaltet, die bei Impulsgleichstand durch Toleranzen des zeitlichen Auftretens der Antriebsimpulse a und Abtriebsimpulse b auftreten können.
  • Aus den Antriebsimpulsen a und den Abtriebsimpulsen b wird in einer ODER-Schaltung 9 ein Taktgeberimpuls e erzeugt, dessen Rückflanke dazu benutzt wird, zwei elektronische Speicher 10 und 11 zu steuern. Diese Taktimpulse können jedoch die elektronischen Sr cher 10 und 11 erst dann schalten, wenn in den einzelnen Feldern an Vorbereitungseingängen die richtigen Signale anstehen.
  • Dem oberen Feld des Speichers 10, dessen Ausgang mit Q1 bezeichnet ist, werden als Vorbereitungseingänge die Antriebsimpulse a und der Ausgangs impuls 4 des Inverters 8b zugeführt Dem anderen Feld des elektronischen Speichers, dem Feld Q/1, wird ein Eingang als vorbereitender Eingang zugeführt. Dieser Eingang ist entweder der negierter Ausgang einer UND-Schaltung 12 oder der negierte Ausgang einer UND-Schaltung 13.
  • Die Eingänge der UND-Schaltung 12 sind die Antriebsimpulse a und der Ausgangsimpuls t des Inverters 8b.
  • Die Eingänge der UND-Schaltung 13 sind der Ausgang c der Auswahllogik 4 und der Ausgang Q2 des zweiten elektronischen Speichers 11.
  • Der Speicher 10 arbeitet mit den beiden UND-Schaltungen 12 und 13 und einer zusätzlichen ODER-Schaltung 13a sowie einem Inverter 13b und den vorbereitenden Eingängen im oberen Peld folgendermaßen zusammen: Der Ausgang Q1 führt nach einem Taktimpuls, d. h. Rückflanke eines Impulses e von der ODER-Schaltung 9, wenn er vorher keinen Impuls geführt hat, d. h. Q und ein Antriebsimpuls a anstand, ohne daß gleichzeitig ein Abtriebsimpuls b vorhanden war, oder wenn er vorher einen Impuls Q1 führte und entweder ein Antriebsimpuls a anstand, ohne daß gleichzeitig ein Abtriebsimpuls b vorhanden war - dies entspricht dem Impuls g - oder An- und Abtriebsimpuls gleichzeitig anstanden, d. h. c; und der Ausgang des zweiten Speichers 11 keinen Impuls führte, was dem Impuls Q2 entspricht. Der Ausgangsimpuls Q1 des elektronischen Speichers 10 bedeutet, daß der Alarm vorbereitet ist, und zwar nach einem Antriebsimpuls.
  • Der Takt impuls e nach einem Abtriebsimpuls b schaltet den Ausgangsimpuls Q1 nicht ein oder, wenn ein Impuls am Ausgang Q1 anstand, schaltet er diesen dann ab, falls der Abtriebsimpuls b nicht gleichzeitig mit einem Antriebsimpuls a auftrat, wobei außerdem der Ausgang Q2 des zweiten Speichers keinen Impuls führte.
  • Dem zweiten elektronischen Speicher 11 sind im oberen, dem Q2-Feld, drei vorbereitende Eingänge zugeordnet. Diese sind zum einen der Antriebsimpuls a, dann der Ausgangsimpuls Q1 des ersten Speichers 10 und schließlich der Ausgangsimpuls g der Auswahllogik 4.
  • Dem zweiten Feld, dem Q2-Feld, ist als vorbereitender Eingang eine UND-Schaltung 14 vorgeschaltet. Der UND-Schaltung 14 wird als ein Eingang der Antriebsimpuls a zugeführt und als zweiter Eingang der Ausgangsimpuls g der Auswahllogik 4.
  • Der Speicher 10 arbeitet mit den vorbereitenden Eingängen und der vorgeschalteten invertierten UND-Schaltung 14 in folgender Weise zusammen: Am Ausgang Q2 steht nach einem Taktimpuls e ein Impuls an, wenn vorher kein Impuls vorhanden war, was dem Impuls Q2/ entspricht, und ein Antriebsimpuls a anstand, wenn keine Koinzidenz von An- und Abtriebsimpuls vorlag, was g entspricht, sowie am Ausgang des Speichers 10 ein Impuls Q1 anstand. Falls der Ausgang Q2 einen Impuls führte, bleibt dieser Impuls bestehen, wenn vor den Takt impuls e ein Antriebsimpuls a anstand und nicht gleichzeitig ein Abtriebsimpuls vorlag. Ein Taktimpuls e nach einem Abtriebsimpuls b schaltet den Impuls am Ausgang Q2 nicht ein, wenn er noch nicht anstand, oder er schaltet den Impuls am Ausgang Q2 ab, wenn vorher ein solcher anstand.
  • Ein Impuls Q2 am Ausgang des Speichers 11 bedeutet Schlupfalarm. Dieser Impuls kann durch nachgeschaltete Schaltglieder aufbereitet werden und belspielsweise fur die Abschaltung des Antriebsmotors verwendet werden. Es kann außerdem zweckmäßig sein, daß der Alarmimpuls nach dem Einschalten des Antriebes während der Anlaufphase für eine vorwählbare Zeitspanne unterdrückt wird0 In Fig. 2 sind in einem Impulsdiagramm die wesentlichen Impulskonstellationen eingezeichnet. Die wesentlichen Impulse sind der Antriebsimpuls a, der Abtriebsimpuls b9 der Impuls c der Auswahllogik 4, der invertierte Impuls t der Auswahllogik 4, der Ausgangs impuls Q1 dew Speichers 10 und der Ausgangsimpule Q2 des Speichers 11, In der mit 1 bezeichneten ersten Spalte ist die Im pulskonstellation normal d h0 es tritt kein Alarm auf. Die Spalte 2 zeigt zwei Antriebs impulse a und einen Abtriebsimpuls b, keinen Impuls c? dafür jedoeh einen recht langen Impuls Q1. Bei Beendigung des zweiten Taktimpulses e beginnt der Impuls Q2, der den Alarmzustandanzeigt. In der mit 3 bezeichneten Phase tritt ein Doppelimpuls auf, d. h. es liegt ein Antriebsimpulsa und ein Abtriebsimpuls b vor, die sich teilweise überdecken, und mit der Rückflanke des Taktimpulses e wird der vorbereitende Alarmimpuls Qq abgeschaltet. Damit wird der aus der Phase 2 noch anstehende Alarmimpuls Q2 abgeschaltet0Es istsomit Ende des Alarme gegeben0 Die Spalte 4 zeigt einen Doppelimpuls, d. h. esliegt sowohl einAntriebsimpuls a als auch ein Atrebsimpuls b, teilweise übereinstimmend, vor und es werden weder eine Alarmvorbereitung durch Q1 noch ein Alarm durch Q2 gegeben.
  • In der mit 5 bezeichneten großen Spalte des Impulsdiagramms wird eine Alarmvorbereitung gezeigt, d. h., daß der alarmvorbereitende Impuls Q1 auch nach einem Doppelimpuls anstehen bleibt. Hierbei ist besonders deutlich die Funktion der Auswahllogik 4 erkennbar.
  • Ohne deren besondere Gestaltung wäre bei dem zweiten Antriebsimpuls a in dieser Phase 5 ein Alarmsignal fällig, obwohl ein Abtriebsimpuls vorher kam. Die Erhaltung der Alarmvorbereitung trotz Doppelimpulses ist insbesondere bei schleichendem Schlupf wichtig, damit eventuell der notwendige Alarm unverzüglich gegeben werden kann. Die Phase 5 kann wieder in Normalzustand übergehen, wenn ein einzelner Abtriebsimpuls b folgt, oder es kann Alarm gegeben werden, wenn ein Antriebsimpuls a folgt.

Claims (5)

Patentansprüche
1. Verfahren zur digitalen Schlupfüberwachung einer mit veränderlicher Drehzahl betreibbaren Kupplung, deren Antriebs- und Abtriebsteil Je ein Impulsgeber zugeordnet ist dadurch gekennzeichnet, daß durch den ersten Antriebsimpuls (a) der bei gleichvielen Sollimpulsen beider Kupplungsteile einem Abtriebsimpuls (b) folgt, ein Alarmzustand (Q1) vorbereitet wird und daß durch den zweiten Antriebsimpuls (a) der demselben Abtriebsimpuls (b) folgt, der vorbereitete Alarm ( ausgelöst oder als Alarmimpuls (Q2) geschaltet wird.
2. Digitale Sherwachungseinricht1lng zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Auswahllogik (4) vorgesehen ist, die immer dann einen Impuls (c) abgibt, wenn entweder der Antriebs- (a) und der Abtriebsimpuls (b) gleichzeitig anstehen oder einer von beiden (a oder b) noch ansteht, wenn unmittelbar vorher beide Impulse (a, b) anstanden, daß ein erster elektronischer Speicher (10) vorgesehen ist, der an seinem Ausggang (Q) den vorbereiteten Alarmzastand angibt, wenn er vorher keinen Impuls (Q1) führte und ein Antriebsimpuls (a) anstand, ohne daß gleichzeitig ein Abtriebsimpuls (b) vorlag, oder wenn er vorher einen Impuls (Q1) führte und entweder ein Antriebsimpuls (a) anstand, ohne daß gleichzeitig ein Abtriebsimpuls (b) vorhanden war (4), oder An- (a) und Abtriebsimpuls (b) gleichzeitig anstanden (c) und kein Alarmimpuls ( vorlag, daß ein zweiter elektronischer Speicher (11) vorgesehen ist, der mit seinem einen Ausgang (Q2) den Ausgang der gesamten Überwachungseinrichtung bildet und dann den Alarmimpuls (Q2) abgibt, wenn er vorher keinen Impuls führte (Q2) und ein Alarmimpuls (a) anstand, keine Koinzidenz von An- und Abtriebsimpuls vorlag (g) und wenn der Ausgang des ersten Speichers (10) einen Impuls (Q1) führte, oder der eine Alarmimpuls abgibt, wenn er bereits einen Impuls (Q2) führte, und ein Antriebsimpuls (a) und nicht gleichzeitig ein Abtriebsimpuls (b) anstand, schließlich dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung der Speicher (10, 1i) zur Abgabe ihrer Ausgangsimpulse (Q1 Q2) durch eine Flanke eines Taktimpulses (e) erfolgt, der dann ansteht, wenn entweder ein An- (a) oder Abtriebsimpuls (b) vorliegt.
3. Digitale Überwachungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als elektronischer Speicher (10, 11) bistabile Kippstufen vorgesehen sind, denen vorbereitende Eingänge zugeführt sind und die durch die Rückflanke des Taktimpulses (e) in beiden lagen (Q1, Q/1, Q2, Q2) auslösbar sind.
4. Digitale Überwachungseinrichtung nach Anspruch 2 otier 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahllogik (4) aus drei UND-Gliedern (5 bis 7) aufgebaut ist, deren Ausgang (c) in einem ODER-Glied (8a) zusammengefaßt und einer Inverterstufe (8b) zugeführt sind, an deren Ausgang der Impuls (g) ansteht, daß der UND-Schaltung (5) als Eingänge der An- (a) und der Abtriebsimpuls (b) zugeführt wird und daß den beiden anderen UND-Schaltungen (6, 7) der Ausgang (c) der ODER-Schaltung (8a) als Eingang und entweder der Antriebs- (a) oder der Abtriebsimpuls (b) als jeweils zweiter Eingang zugeführt ist.
5. Digitale Überwachungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Impulsgeber der Abtriebsseite und dem Bingang der Auswahllogik (4) der ü'berwachungseinrich tung eine monostabile Kippstufe (3) als Impulsformer vorgesehen ist L e e r s e i t e
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DE2125178B2 DE2125178B2 (de) 1973-05-17
DE2125178C3 DE2125178C3 (de) 1978-04-27

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4344499A (en) * 1978-12-08 1982-08-17 C. Van Der Lely N.V. Tractor with anti-slipping and overloading controls
US4651142A (en) * 1983-09-26 1987-03-17 Wabco Westinghouse Fahrzeugbremsen Gmbh Apparatus to protect a clutch from overheating
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