DE2125161B2 - Schaltungsanordnung zur verarbeitung von daten - Google Patents
Schaltungsanordnung zur verarbeitung von datenInfo
- Publication number
- DE2125161B2 DE2125161B2 DE19712125161 DE2125161A DE2125161B2 DE 2125161 B2 DE2125161 B2 DE 2125161B2 DE 19712125161 DE19712125161 DE 19712125161 DE 2125161 A DE2125161 A DE 2125161A DE 2125161 B2 DE2125161 B2 DE 2125161B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- data
- track
- shift register
- repetition frequency
- pulse
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B20/00—Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
- G11B20/10—Digital recording or reproducing
- G11B20/16—Digital recording or reproducing using non self-clocking codes, i.e. the clock signals are either recorded in a separate clocking track or in a combination of several information tracks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)
- Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Verarbeitung von Daten, die von der Datenspur einer
eine Taktspur und wenigstens eine Datenspur aufweisenden Aufzeichnungseinrichtung, wie einer sequentiellen
magnetischen Speichereinrichtung, ausgelesen werden, mit einem Schieberegister je Datenspur, und einem
lokalen Impulsgeber mit einem Oszillator, der mit der Taktspurinformation synchronisiert ist, um Schwankungen
bei der Impulsabgabe der Aufzeichnungseinrichtung zu kompensieren.
Sequentielle Speicher, wie beispielsweise Magnetplattenspeicher, werden bei den gegenwärtigen Datenverarbeitungssystemen in weitem Umfang verwendet. Ein Magnetplattenspeicher besitzt im allgemeinen eine Taktspur und eine Anzahl von Datenspuren. Die in der Taktspur gespeicherte Information besteht aus einem sequentiellen Muster, das die Bitpositionen der Datenspuren definien. Die Information in der Taktspur ist in ihrem Wesen semipermanent und wird im allgemeinen auf die Platte zu anderen Zeitpunkten aufgezeichnet, als die Daten in den verschiedenen Datenspuren der Platte.
Sequentielle Speicher, wie beispielsweise Magnetplattenspeicher, werden bei den gegenwärtigen Datenverarbeitungssystemen in weitem Umfang verwendet. Ein Magnetplattenspeicher besitzt im allgemeinen eine Taktspur und eine Anzahl von Datenspuren. Die in der Taktspur gespeicherte Information besteht aus einem sequentiellen Muster, das die Bitpositionen der Datenspuren definien. Die Information in der Taktspur ist in ihrem Wesen semipermanent und wird im allgemeinen auf die Platte zu anderen Zeitpunkten aufgezeichnet, als die Daten in den verschiedenen Datenspuren der Platte.
Darüber hinaus werden getrennte Lese- und Schreibköpfe für die Taktspur und die einzelnen Datenspuren
verwendet.
Um die Datenzugriffszeit möglichst klein und die Ausnutzung der Plattenoberfläche optimal zu machen,
werden die Daten so dicht wie möglich in die D?.tenspuren gepackt. Die Packungsdichte ist hierbei
eine direkte Funktion des Auflösungsvermögens der Lese- und Schreibköpfe. Darüber hinaus wird die
Packungsdichte von Variablen beeinflußt, die in den Lese- und Schreibschaltungen und bei der Steuerung
der Plattengeschwindigkeit bezüglich der Zeit auftreten. Ferner gehen Umgebungsbedingungen ein, wie beispielsweise
die Temperatur.
Bei einer Anzahl bekannter Einrichtungen sind die unerwünschten Wirkungen derartiger Veränderungen
berücksichtigt. Bei Plattenspeichern, die eine relativ geringe Packungsdichte verwenden, können die von
einer Datenspur gelesenen Daten in direktem Synchronismus mit der Information, die von der Taktspur
gewonnen wird, abgetastet werden. Wenn aber eine höhere Packungsdichte verwendet wird, können Einrichtungen
für das Einregulieren der Lese- und Schreibkopfpositionen vorgesehen werden. Solche
Einrichtungen sind jedoch teuer, unhandlich und stellen auch keine adäquate Lösung für einen Plattenspeicher
dar, bei dem hohe Packungsdichten verwendet werden.
Bei einer Lösung dieses Problems geht den Daten in
einem Sektor ein Datenkopf voraus, der aus einer Folge von Paaren von binären Einsen und Nullen besteht. Die
Paarzahl stellt hierbei eine direkte Funktion der Auflösung der optimalen Zeitauswahl für die Abtastung
von Daten dar, die von der Dalenspur gewonnen werden. Wenn es beispielsweise gewünscht wird, eines
von acht Abtastintervallen zu definieren und auszuwählen, dann muß der Datenkopf acht Paare von »1« und
»0« besitzen. Zusätzlich hierzu verwendet die bekannte Einrichtung eine Taktinformation, die direkt von der
Taktspur auf der Platte abgegriffen wird. Das Lesen der Daten erfolgt daher relativ zu dieser Taktspurinformation.
Im Falle von Störsignalen auf der Taktspur können Leseimpulse für die Datenverarbeitung auf der Datenspur
verlorengehen oder hinzugefügt werden. Störsignale in dem hier verwendeten Sinne können dazu
dienen, fälschlich Taktimpulse wegzulassen oder hinzuzufügen. Eine andere Lösung dieses Problems ist in der
US-PS 31 95 118 beschrieben. Bei dieser Lösung wird die von der Taktspur abgeleitete Information verwendet,
um Daten abzutasten, die von einer Datenspur
gewonnen werden. Die Einrichtungen, die in der genannten Patentschrift beschrieben werden, beziehen
sich nicht auf hohe Plattendatendichten, da sie eine Taktspur betrachten, auf der die (Takt) Daten mit
größerer pichte gespeichert sind, als die Daten auf den
Datenspuren. Darüber hinaus verwenden diese bekannten Einrichtungen getrennte Schaltungen für die
Verarbeitung der Informationen der Taktspur und der DateP.spuren. Daher verursachen die Zeitabweichungen
in den beiden verwendeten Pfaden Fehler bei den Abtastzeiten.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schaltungsanordnung zur Verarbeitung von Daten
verfügbar zu machen, die mit geringem Aufwand aufgebaut werden kann, und mit welcher nicht nur
Unregelmäßigkeiten in der Rotationsgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers, sondern auch die festen und
variablen Unregelmäßigkeiten der Schaltungen kompensiert werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art,
welche die Merkmale gemäß kennzeichnendem Teil des Anspruchs 1 aufweist.
Weitere Merkmale, vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Gegenstandes der Erfindung sind
den Unteransprüchen zu entnehmen.
Durch die Erfindung wird also der Vorteil erzielt, daß bei verhältnismäßig geringem technischem Aufwand
eine gute Kompensation sowohl der festen als auch der variablen Verzögerungen erzielt wird.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Figur näher erläutert. Diese Figur zeigt eine schematische
Darstellung einer adaptionsfähigen Datenverarbeitungseinrichtung gemäß der Erfindung.
Erfindungsgemäß ist ein lokaler Impulsgeber vorgesehen, der eine phasenstarre Beziehung zu der
Information aufweist, die von der Taktspur einer Platte gewonnen wird, und er dient zur Erzeugung von
Datenabtastimpulsen, die eine Impulswiederholungsfrequenz besitzen, die ein Mehrfaches der Impulswiederho-Jungsfrequenz
der Information auf der Taktspur beträgt. Den Daten in einem Sektor geht, ebenfalls wie bei der
erwähnten bekannten Einrichtung, ein Dalenkopf voraus, der mindestens aus einem Paar von »1« und »0«
besteht. Dem Datenkopf folgt ein diskretes Startmuster, das aus einem Paar von Einsen besteht. Zu Anfang
werden die von einer Datenspur gelesenen Daten durch ein Empfangsschieberegister mit einer Geschwindigkeit
durchgeschoben, die der Impulswiederholungsfrequenz des örtlichen Impulsgebers entspricht. Eir.e Dalenfolge-Feststellschaltung,
die an bestimmte Stufer, des Datenschieberegisters angeschaltet ist, dient zur Erkennung
mindestens eines Paares von »1« und »0« des Datenkopfes und des Startmusters, das ein Paar von :>
1« enthält. Bei der Erkennung des Datenkopfmusters, dem das Startmuster folgt, wird die Geschwindigkeit, mit der
die Daten durch das Datenschieberegister geschoben werden, von der Impulswiederholungsgeschwindigkeit
des lokalen Impulsgebers auf eine Geschwindigkeit verändert, die der Geschwindigkeit entspricht, mit der (>o
Information auf der Plattenlaktspui erscheint. Diese Veränderung erfolgt synchron mit der Erkennung der
obenerwähnten Datenkopf-Startfolge. Di·? Impulse, die
zum Weiterschalten der Daten durch das Schieberegister bei einer geringeren lmpulswiedeiholungsfrequenz (><
dienen, bestehen aus Ausgangssignalen eines Binärzählers, der von den Ausgangssignalcn des Impulsgeber-Oszillators
weitergeschaltet wird.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung definiert genau die optimale Zeit, zu der Daten, die von der Datenspur
eines sequentiellen Speichers, wie beispielsweise einer Magnetplatte mit einer Taktspur und mindestens einer
Datenspur abgelesen werden, abgetastet werden können. Sie stellt ferner optimal definierte Abtastimpulse
einer Schaltungsanordnung zur Verfügung, die die von einem sequentiellen Speicher gewonnenen Daten
verarbeitet, unabhängig von der inzwischen vergangenen Zeit und den Umgebungsbedingungen.
Wie bereits erwähnt, befindet sich der lokale Impulsgeber in einer phasenstarren Beziehung zu der
Information, die aus einer Spur eines sequentiellen Speichers gewonnen wird. Er erzeugt eine Folge von
genau getakteten Abtastimpulsen, die eine Impulsfolgefrequenz
besitzen, die mindestens das Mehrfache der Impulsfolgefrequenz der Information auf der Taktspur
beträgt. Ferner wird ein einziger Datenpfad verwendet, um die Datenkopfinformation und die folgenden
Nachrichtendaten zu verarbeiten, wobei Veränderungen in dieser Einrichtung nicht die Genauigkeit
beeinflussen, mit der die Datenabiastimpulse ausgewählt werden.
Schließlich können die Daten auch von einem Empfangsdatenschieberegister zu einer Datenbenutzungsschaltung
zu Zeitpunkten durchgeschaltet werden, die in keiner Weise mit den Zeitpunkten in Konflikt
geraten, zu denen Daten durch das Datenschieberegister übertragen werden
Die Einzelheiten der Magnetplatte 106 sind in der Figur nicht dargestellt, da diese für das Verständnis der
Erfindung nicht erforderlich sind.
Es genügt festzustellen, daß die Platte 106 mindestens eine Taktspur und eine oder mehrere Datenspuren
besitzt. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung dient die Taktspur zur Erzeugung eines
Impulses für jede mögliche Bitposition auf der Datenspur. Die Auswahl eines Taktimpuises für jede
mögliche Bitposition ist wahlfrei und auch andere Einrichtungen, beispielsweise eine Einrichtung, bei der
ein Impuls in wechselnden Bitpositionen der Taktspur erscheint, genügen ebenso gut. Es ist jedoch wichtig
festzustellen, daß die Dichte, mit der die information in der Taktspur gepackt wird, gleich oder geringer ist als
die Dichte, mit der die Information in der Datenspur gepackt wird. Daher kann die maximal mögliche
Packungsdichte, die mit der Auflösung der Lese- und Schreibköpfe und den damit zusammenhangenden
Verzögerungen in der Schaltung einhergeht, verwendet werden.
An die Magnetplatte 106 sind der Taktspurleser und ein Datenspurleser 135 angeschlossen. Dort, wo
eine einzige Taktspur verwendet wird, ist es nötig, ein diskretes Ursprungssignal auf dieser Spur vorzusehen.
Das Ursprungssignal definiert nur einen Bezugspunkt, von dem aus die Grenzen der Daienspursektoren
definiert werden können. Der Ausgang des Taktspurlesers 107 ist mit dem Taktgenerator 109 verbunden, der
die Sektorstartsignale auf der Leitung 110 erzeugt. Das
Sektorstartsignal erscheint an fesien Bitposiüonen nach
dem Auftreten des obenerwähnten Ursprungssignals.
Wenn beispielsweise eine Platte in 10 Sektoren eingeteilt ist, dann erzeugt da Tuktgt neralor 109 zehn
Sektorstartsignale wahrend jeder Umdrehung der Plane. Das Sektoruartsigna! auf der Leitung 110 stellt
den Flip-Flop 111 und das Datenschieberegister 125 am Anfang jedes Plaitensekturs auf die Anfangsstellung.
Diese Initialisierung des Flip-Flop 111 dient zur
Rückstellung des Flip-Flop 112 in den »O«-Zustand und
zur Rückstellung des dreistufigen Zählers 120 in die Zählstellung Null.
Der lokale Impulsgeber 100 besteht aus einem Spannungsgesteuerten Oszillator 101, einem dreistufigen
Zähler 102, einem Phasendiskriminator 103, einem Tiefpaßfilter 104 und der Leitung 105. Der lokale
Oszillator 101 hat eine Resonanzfrequenz von dem etwa n-fachen der Impulswiederholungsfrequenz der von der
Taktspur gelesenen Information. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel erzeugt der Oszillator 101 Ausgangsimpulse,
die eine Impulsfolgefrequenz von etwa dem Achtfachen der Impulsfolgefrequenz der von der
Taktspur gelesenen Information. Der dreistufige Zähler 102, der Phasendiskriminator 103, das Tiefpaßfilter 104
und die Leitung 105 dienen zur phasenstarren Verbindung der Ausgangsimpulse des Oszillators 101
mit den Impulsen, die auf der Taktspur der Platte erscheinen. Eine weitere Aufgabe besteht darin, die
Frequenz des Oszillators so zu steuern, daß sie exakt das Achtfache der Impulsfolgefrequenz der auf der Taktspur
erscheinenden Information ist. Die Eingangssignale des Phasendiskriminators 103 bestehen aus den
Ausgangssignalen des dreistufigen Zählers 102 und den Ausgangssignalen des Taktspurenlesers 107. Die Ausgangssignale
des dreistufigen Zählers 102 besitzen eine Impulsfolgefrequenz von einem Achtel der Impulsfolgefrequenz
der Ausgangsimpulse des Oszillators 101 und entsprechen somit in ihrer Frequenz der Information,
die auf der Taktspur auftritt. Der Phasendiskriminator 103 erzeugt eine Spannung auf der Leitung 151, die der
Phasendifferenz der obenerwähnten Eingangsimpulse proportional ist. Das Tiefpaßfilter 104 entfernt die
Hochfrequenzänderungen in dem Signal, das auf der Leitung 151 auftritt und liefert somit ein langsam
veränderliches Signal über die Leitung 105 an den Eingang des Oszillators 101. Die auf der Leitung 150
erscheinenden Ausgangssignale des Oszillators besitzen eine phasenstarre Beziehung zu der Information, die
von dem Taktspurleser 107 gewonnen wird. Diese ^0
Signale besitzen eine Impulsfolgefrequenz vom Achtfachen der Impulsfolgefrequenz der Information auf der
Taktspur.
Wenn sich das Flip-Flop 111 in seinem Anfangszustand 1 befindet und der dreistufige Zähler 120 auf die
Stufe Null initialisiert ist, dann werden die Daten durch das Datenschieberegister 125 mit einer Geschwindigkeit
geschoben, die der Impulsfolgefrequenz der Impulse auf der Leitung 150 entspricht. Die Fortschaitimpulse
werden über das UND-Tor 121 und die Leitung 123 an das Datenschieberegister 125 angelegt. Wie in
der Figur zu sehen ist, stellen die »O«-Ausgangsleitungen der drei Stufen des Zählers 120 und die Leitung 150
die Eingänge für das UND-Tor 121 dar. Der dreistufige Zähler 120 wird in seiner Null-Stellung von dem
Gleichspannungssigna] auf der Leitung 119 festgehalten,
die mit der »1 «-Ausgangsleitung des Flip-Flop 111 verbunden ist. Daher besteht die Information auf der
Leitung 123 unter den zuvor beschriebenen Anfangsbedingungen
aus Impulsen, die in Zeit und Frequenz dem Ausgangssignal des Oszillators 101 entsprechen.
Die Daten, die zu der Eingangsleitung des Datenschieberegisters 125 übertragen werden, bestehen aus
den Ausgangssignalen des Datenspurlesers 135, der an seine entsprechende Datenspur auf der Platte 106
angeschlossen ist. In der Nähe des Anfangs eines Sektors erscheint ein kurzer Datenkopf, der aus Paaren
von »1« und »0« besteht. In der Praxis werden zwei oder drei solcher Paare verwendet. Es genügt jedoch auch ein
einziges Paar. Wie aus der Figur zu sehen ist, wird das Datenschieberegister 125 in allen Stufen auf »0«
zurückgesetzt, wenn der Sektorstartimpuls auf der Leitung UO auftritt. Da Daten eines neuen Sektors
durch die Stufen des Datenschieberegisters 125 weitergeschoben werden, wird ein »l«-»0«-Muster von
binären Ziffern in den Stufen 20 und 21 auftreten. Die Eingangsleitungen für das UND-Tor 129 bestehen aus
den Leitungen 131 und 132, die mit den »1«- und »O«-Ausgangsleitungen der Stufen 20 und 21 jeweils
verbunden sind. Beim Auftreten eines »1«- und »0«-Bitmusters in den Stufen 20 und 21, wird das
UND-Tor 129 geöffnet und es wird ein Ausgangssignal auf der Leitung 140 erzeugen, das zur Rückstellung des
Flip-Flop 111 in den »0«-Zustand dient. Da die Daten zu
Anfang durch das Datenschieberegister 125 mit einer Geschwindigkeit hindurchgeschoben werden, die das
Achtfache der Bitgeschwindigkeit der Information auf der Datenspur entspricht, definieren die Fortschalteimpulse
tatsächlich acht Phasen von Bitzeiten. Die Daten, die am Ausgang des Datenspurlesers 135 in einem
»NRZ«-Code (nicht zurück auf Null) erscheinen und der Fortschaltimpuls, der zur Verschiebung des »1«»0«-
Musters in die Stufen 20 und 21 des Datenschieberegisters 125 diente, können signifikanter Zeitbezugspunkt
für die Definition der optimalen Zeit genommen werden, zu der aufeinanderfolgende Datenimpulse
abgetastet werden. Nach der Feststellung des kennzeichnenden Muslers in den Stufen 20 und 21 wird die
Geschwindigkeit, mit der die Daten durch das Datenschieberegister 125 geschoben werden, auf eine
Geschwindigkeit reduziert, die der Geschwindigkeit der Information entspricht, die auf der Taktspur auftritt. Da
vor der Zeit, zu der eine Verschiebung der Schiebege
schwindigkeit auftrat, die Daten mit einer Geschwindigkeit weitergeschaltet wurden, die mehr als da<
Dreifache der Geschwindigkeit betrug, mit der die Daten auf der Datenspur vorliegen, befinden sich die
Stufen 21, 22 und 23 zu der Zeit, zu der da« kennzeichnende Muster in den Stufen 20 und 21 erkanm
wird, in dem »0«-Zustand. Danach wird, weil die vor dem Datenleser 135 gelieferten Daten mit einei
niedrigeren Geschwindigkeit durch das Schieberegistei geschoben werden, der Inhalt des Datenschieberegi
sters 125 den Daten entsprechen, die dem erkannter kennzeichnenden Datenkopfmuster von »1« und »0<
folgen.
Einige Zeit, nachdem das UND-Tor 129 geöffnet um das Flip-Flop 111 in seinen »1 «Zustand eingestell
wurde, wird das Startmuster, bestehend aus einem Paa von »1« in den Stufen 22 und 23 des Datenschieberegi
sters 125 erscheinen. Das Auftreten dieses Musters ii den Stufen 22 und 23 dient zur öffnung des UN D-Tore
130 und daher auch zur öffnung des UND-Tores 114
um das Flip-Flop 112 in den »!«-Zustand einzusteller Das Flip-Flop 112 wird, wie noch später erläutert wire
zur Steuerung der Erhöhung des Zählerinhaltes de fünfstufigen Zählers 124 benutzt, der zur Durchschal
tung von Wörtern der Datennachricht aus der Schieberegister 125 verwendet wird.
Die Änderung der Schiebegeschwindigkeit der Date durch das Datenschieberegister 125 tritt auf, wenn da
UND-Tor 129 geöffnet und das Flip-Flop 111 in sein »0«-Lage zurückgestellt ist. Wie die Figur zeigt, dier
eine Gleichspannungsverbindung zwischen der »1«-Ausgang des Flip-Flop 111 und der Rückstcllcitun
des dreistufigen Zählers 120 zum Festhalten diese
Zählers in seiner Zählstufe Null. Wenn das Flip-Flop 111
zurückgestellt wird, dann erhöht der Taklimpuls auf der
Leitung 150 fortwährend den Inhalt des dreistufigen Zählers 120. Wenn der Zählinhalt des dreistufigen
Zählers 120 von der Zählstellung Null abweicht, wird das UND-Tor 121 gesperrt und die Fortschalteimpulsc
können das Datenschieberegister 125 nicht mehr erreichen. Der dreistufige Zähler 120 läuft weiter um
und beim Auftreten jedes achten Impulses auf der Leitung 150 wird das UND-Tor 121 geöffnet und das to
Datenschieberegister 125 um eine Stufe weitergeschaltet. Die Phasenbeziehung dieser Fortschalteimpulse zu
den Impulsen, die von der Taktspur der Platte gewonnen werden, ist die gleiche, wie die Phasenbeziehung
des Signals auf der Leitung 140 zu dem Taktimpuls, der zeitlich mit dem Impuls auf der Leitung 140
koinzidiert. Da der Sektordatenkopf, das Sektorstartsignal und die Sektorendaten zur gleichen Zeit auf die
Datenspur aufgebracht wurden und unter den gleichen Schaltkreis- und Umgebungsbedingungen, befinden sich ao
die Fortschalteimpulse, die von dem umlaufenden dreistufigen Zähler 120 erzeugt werden, in einer
optimalen Phasenbeziehung zu den Datenimpulsen für den Zweck, diese Datenimpulse abzutasten. Es sei ferner
erwähnt, daß die Erhöhung des Inhaltes des dreistufigen »5 Zählers 120 zu einem Zeitpunkt begonnen wird, der
annäherrd dem Auftreten des Impulses auf der Leitung 140 entspricht und daß der dreistufige Zähler zur
Zählung der Impulse auf der Leitung 150 und zur Erzeugung eines Fortschalteimpulses mit einer Impulsfolgefrequenz
von einem Achtel der Impulsfolgefrequenz der Impulse auf der Leitung 150 dient.
In vorteilhafter Weise sind die Taktimpulse auf der Leitung 150 unabhängig von beliebigen Störsignalen auf
der Taktspur der Platte. Da der Sektordatenkopf und der Sektordatenfluß über den gleichen Pfad läuft, der
den Datcnspurleser 135, die Leitung 137 und das Datenschieberegister 125 umfaßt, erscheinen die Datenabtastungen
zu optimalen Zeitpunkten selbst dann, wenn Veränderungen im Schaltkreisverhalten, entsprechend
dem Verstreichen der Zeit, auftreten. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird ein aus 24 Bits
bestehendes Datenwort verwendet. Wenn das Sektorstartsignal, welches ein Paar von »ι·<
umfaßt, in die Stufen 22 und 23 des Datenschieberegisters 125 einläuft
und das UND-Tor 130 geöffnet ist und wenn das Flip-Flop 111 zuvor bei der Erkennung des letzten
Paares des Datenkopfes zurückgestellt wurde, dann wird das UND-Tor 114 geöffnet und das Flip-Flop 112
in den »1 «-Zustand eingestellt. Während der Zeit, in der sich das Flip-Flop 112 in seinem »1 «-Zustand befindet,
wird das UND-Tor 117 beim Auftreten jedes Fortschalteimpulses
am Ausgang des UND-Tores 121 geöffnet. Daher wird sofort, nachdem das Startsignal in den
Stufen 22 und 23 des Datenschieberegisters 125 aufgefunden wurde, der fünf stufige Zähler 124 synchron
mit den fortschreitenden Daten durch das Datenschieberegister !25 in seinem Inhalt erhöht. Der fünfstufige
Ziihlcr 124 ist in der Lage, bis zu dem Zahlenwert 32 zu
zählen. Durch interne Verbindungen jedoch ist er so aufgebaut, daß er nur bis zum Wert 24 zählt und dann
auf die Zählstellung Null zurückkehrt. Wie die Figur zeigt, ist das UND-Tor 122 mit den »O«-Ausgangsleitungen
der Stufen »0« und »2« und mit der »!«-Ausgangsleitung der Stufe »1« des dreistufigen Zählers 120
verbunden. Demgemäß wird das UND-Tor 122 kurz nach der Öffnung des UND-Tores 121 geöffnet.
Insbesondere wird das UND-Tor 122 geöffnet beim Auftreten des zweiten Impulses auf der Leitung 150. der
nach der öffnung des UND-Tores 121 folgt. Da der Impuls auf der Leitung 150 acht Phasen von einer Bitzeit
auf der Datenspur repräsentiert, wird das UND-Tor 122 ein Viertel der Datenspur-Bitzeit nach dem UND-Tor
121 geöffnet. Die UND-Tore 128 dienen zur Durchschaltung des Inhaltes des Datenschieberegisters 125 zu
einer nichtdargestellten Datenbenutzungsschaltung. Die UND-Tore 128 entsprechen in ihrer Zahl der Zahl der
Stufen des Datenschieberegisters 125 und werden von den Signalen der Zählstellung 24, der Leitung 127, der
Leitung 126 und den »!«-Ausgangsleitungen ihrer entsprechenden Stufen des Datenschieberegisters 125
geöffnet.
Die Leitung 155 verbindet die Ausgänge des LIND-Tores 122 mit einer Taktleitung des fünfstufigen
Zählers 124. Wie früher bereits erwähnt wurde, ist der fünfstufige Zähler 124 so aufgebaut, daß er bis 24 zählen
kann und danach wieder in die Zählstellung Null zurückkehrt. Der Umlauf erfolgt in Synchronismus mit
dem Signal auf der Leitung 155. Daher wird der fünfstufige Zähler 124 beim Auftreten des nächstfolgenden
Fortschalteimpulses auf der Leitung 123 in die Zählstellung weitergeschaltet, in der er angibt, daß das
erste Bit des nächstfolgenden Datenwortes in die Stufe 23 des Datenschieberegisters 125 eingelaufen ist.
Die vorstehende Beschreibung erläutert die Anwendung der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles,
sie kann jedoch, wie vorher bereits erwähnt wurde, mit Erfolg verwendet werden, um Daten von sequentiellen
Speichern, wie beispielsweise Magnetplatten, zu lesen, die ein anderes lnformationsmustcr auf ihrer
Taktspur tragen. Beispielsweise ist es möglich, an Stelle einer Taktspur, die Impulse für jede Bitposition der
Daienspur erzeugt, zu verwenden, eine Taktspur zu
benutzen, bei der eine »1« in alternierenden Bitpositionen
auftritt. In diesem Falle müßte der Oszillator 101 eine Frequenz besitzen, die dem 16fachen der
Bitfolgefrequenz der Information auf der Taktspur entspricht. Ferner müßten verschiedene Elemente in
Fig. 1 in ihrer Dimension an diese Änderunger angeglichen werden. Beispielsweise müßten der Zählet
102 und der Zähler 120 jeweils vier Stufen anstelle vor drei, wie es beim Ausführungsbeispiel dargestellt ist
besitzen. In ähnlicher Weise müßten auch andere Änderungen eingebaut werden, ohne jedoch die Lehn
der Erfindung zu verändern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zur Verarbeitung von Daten, die von der Datenspur einer eine Taktspur
und wenigstens eine Datenspur aufweisenden Aufzeichnungseinrichtung, wie einer sequentiellen
magnetischen Speichereinrichtung, ausgelesen werden, mit einem Schieberegister je Datenspur, und
einem lokalen Impulsgeber mit einem Oszillator, der mit der Taktspurinformation synchronisiert ist, um
Schwankungen bei der Impulsabgabe der Aufzeichnungseinrichtung zu kompensieren, dadurch
gekennzeichnet, daß der Impulsgeberoszillator (101) Ausgangsimpulse mit der n-fachen
Taktspur-Impulsfolgefrequenz erzeugt, wobei η größer als 1 ist, daß zwischen den Impulsgeber (100)
lind das Schieberegister (125) eine Daten-Weiterschalteeinrichtung(120,121)
geschaltet ist, die derart umschaltbar ist, daß sie das Durchschieben der Datenspurinformation durch das Schieberegister
entweder synchron mit der Impulsfolgefrequenz (η) des Impulsgebers (100) oder mit einer Geschwindigkeit
entsprechend der auf der Taktspur auftretenden Impulsfolgefrequenz (l/n) bewirkt, und daß eine
Datenfolge-Feststellschaltung (129) zur Feststellung eines mit der Impulsfolgefrequenz (η) des Impulsgebers
(100) von der Datenspur in das Schieberegister (125) eingelesenen kennzeichnenden Binärziffernmusters
an Schieberegister-Eingangsstufen (20, 21) vorgesehen ist und auf die Feststellung dieses
Binärziffernmusters hin ein Ausgangssignal erzeugt, das die Umschaltung der Datenweiterschalteeinrichtung
(120, 121) auf eine Durchschiebefrequenz entsprechend der Taktspur-Impulsfolgefrequenz
(l/n) bewirkt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch !,gekennzeichnet
durch eine Datenfolge-Erkennungsschaltung (130) für die Erkennung eines zweiten kennzeichnenden Musters binärer Ziffern, die von
der Datenspur in das Schieberegister (125) eingelesen werden, und zur Erzeugung eines Startsignals bei
der Erkennung des zweiten kennzeichnenden Musters und einen Zähler (124), der beim Auftreten
des Startsignals die Signale einer Datenweiterschalteinrichtung zählt, die der Impulsfolgefrequenz der
auf der Zeitspur auftretenden Informationen entsprechen und eine Übertragung eines vollständigen
Datenwortes zu einer Datenbenutzerschaltung bewirken, wenn das genannte Datenwort in das
Schieberegister geschoben wurde.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber einen Diskriminator
(103) aufweist für den Vergleich der Impulsfolgefrequenz der Taktspurimpulse mit der
Impulsfolgefrequenz der Oszillatorausgangssignale dividiert durch π und zur Erzeugung eines
Ausgangssignals für den Fall, daß Abweichungen zwischen den beiden verglichenen Signalen festgestellt
werden, sowie zur Änderung der Phase und Impulsfolgefrequenz der Oszillatorausgangsimpulse
mit dem Zweck der Synchronisation des Taktgenerators mit den Ausgangssignalen der Taktspur.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US3997470A | 1970-05-25 | 1970-05-25 | |
| US3997470 | 1970-05-25 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2125161A1 DE2125161A1 (de) | 1971-12-09 |
| DE2125161B2 true DE2125161B2 (de) | 1976-04-08 |
| DE2125161C3 DE2125161C3 (de) | 1976-11-25 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2093633A5 (de) | 1972-01-28 |
| GB1344509A (en) | 1974-01-23 |
| NL7106914A (de) | 1971-11-29 |
| BE767483A (fr) | 1971-10-18 |
| SE361964B (de) | 1973-11-19 |
| US3646520A (en) | 1972-02-29 |
| JPS5217723B1 (de) | 1977-05-17 |
| DE2125161A1 (de) | 1971-12-09 |
| NL153351B (nl) | 1977-05-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2557864C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Beseitigung von Zeitbasisfehlern, mit denen Informationssignale in aufeinanderfolgenden Intervallen auftreten | |
| DE2618031C2 (de) | Auswerteschaltung für Binärdaten | |
| DE3126941C2 (de) | Eingabedaten-Synchronisierungsschaltung | |
| DE3404416C2 (de) | ||
| DE2632943A1 (de) | Schaltung zur aufzeichnung von daten | |
| DE2630197C3 (de) | Zeitkorrekturschaltung für ein Datenwiedergewinnungssystem | |
| DE3044541C2 (de) | ||
| DE3140431C2 (de) | Demodulatorschaltung zum Demodulieren eines modulierten Digitalsignals | |
| DE3226642C2 (de) | ||
| DE3788804T2 (de) | Dateneingangsschaltung mit digitalem phasenregelkreis. | |
| DE2702047B2 (de) | Schaltungsanordnung zur Wiedergewinnung von Daten | |
| DE3225365C2 (de) | ||
| DE1099227B (de) | Taktgeber fuer Informationsspeicher | |
| DE2719309C3 (de) | Serielle Datenempfangsvorrichtung | |
| DE3119650A1 (de) | Funktionsgenerator | |
| DE1499930B2 (de) | Schaltung zur beseitigung der phasenverschiebung einzelner informationssignale gegenueber zahlreichen aufeinanderfolgenden, aus einer zweiphasenschrift abgeleiteten auslesesignalen | |
| DE2457435B2 (de) | Schaltung zur Wiedergewinnung von Daten aus einem Daten- und Taktsignale enthaltenden Signalzug | |
| EP0015031B1 (de) | Anordnung für die Taktgebersynchronisation mittels eines seriellen Datensignals | |
| DE2342359A1 (de) | Geraet zum umsetzen eines digitalen eingangssignals | |
| DE1913622A1 (de) | Anordnung und Verfahren zum Ableiten eines Taktsignals in einem digitale Daten verarbeitenden System | |
| DE2125161C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Verarbeitung von Daten | |
| DE2125161B2 (de) | Schaltungsanordnung zur verarbeitung von daten | |
| DE2510445A1 (de) | Schaltungsanordnung zum korrigieren von codesignalen | |
| DE2158028A1 (de) | Verfahren zur Decodierung eines Selbsttakt-Informationssignals sowie Decoder zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE2428444A1 (de) | Einrichtung zur codierung bzw. decodierung von binaerdaten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8330 | Complete disclaimer |