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DE2123883C - Schlitten zur Förderung keramischen Brenngutes durch Schnellbrandöfen - Google Patents

Schlitten zur Förderung keramischen Brenngutes durch Schnellbrandöfen

Info

Publication number
DE2123883C
DE2123883C DE2123883C DE 2123883 C DE2123883 C DE 2123883C DE 2123883 C DE2123883 C DE 2123883C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
strips
relatively
edging
subframe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut 8500 Nürnberg Baumann
Original Assignee
Fa. Ludwig Riedhammer, 8500 Nürnberg
Publication date

Links

Description

schnitt einen Ansatz aufweisen, dessen Tiefe etwa verliiiliniNfnaßig dünne Isolierschicht 3 aus Wärmemil der Dicke des Wellenbandes übereinstimmt und dämmstoff auf. Die Isolierschicht 3 ist von einem dessen Breite etwas größer ist als die den L'nterrah- Rand 4 ans keramischem Werkstoff mit rcbtiv gmmen frei überragende Lange des Wellenhandes, ge- ßer mechanischer Festigkeit und hoher Temperaturniigi dieser Anforderung. " 5 wechselbeständigkeit eingefaßt. Der Einfallrand wird
Dü«x-h den Einfaßrand aus einem Werkstoff ver- bei dem gezeigten Beispiel aus verhältnismäßig hältnismälMg großer mechanischer Festigkeit wird die schmal geformten Leisten S zusammengesetzt. Entleicht beschädigbare Isolierschicht weitsiehend vor lang der Außenseite des Einfaßrandes bzw. der bindern Angriff mechanischer Kräfte geschützt. Der faßleiste-n 5 erstreckt sich ein rundum laufendes WeI-Einfaßrand selbst wird von dem Wellenband, gegen io lenband 8 aus Chrom-Nickelsiahl. Bei dem Ausfunwelches er sich abslützt, zusammenschalten. Das rungsbeispiel folgt das Wellenband nahezu dem Ver-Wellenband seinerseits vermag die Dehnungen und lauf einer Sinuslinie. Ein solcher Verlauf ist jedoch Zusammenziehungen, welche infolge der hohen Tem- nicht unbedingt notwendig. An den Wellentalern peraturänderungen auftreten, ohne weiteres zu korn- ist das Wellenband mit dem Unterrahmen 2 verpensieren. Hierdurch ist sichergestellt, daß die Iso- 15 schweißt. Auf eine solche Schweißung verweist das iici>ehicht mit dem Einfaßrand sowohl bei den ho- Bezugszeichen 8. Das Wellenband ist so am Unterhen Temperaturen als auch bei den niedrigen Tem- rahmen angeschweißt, daß es mit den Wel.enberperaturen trotz der auftretenden Dehnungen und Zu- gen 9 frei nach oben ragt. Mit dem den Unterransammenziehungen fest an Ort und Stelle zusammen- men 2 überragenden Teil bild- es ein Widerlager an gehalten wird. 20 welchem die klemmend von ihr: eingefaßten Lei-
Es empfiehlt sich noch, das Stahl-Wellenband aus sten 5 sich abMützen. Infolge dieser Abstützung wird
Chrom-Nickelstahl zu bilden und ihm insbesondere die Isolierschicht 3 mitsamt dem Einfaßrand 4 test an
Drahtform zu geben. Oa und Stelle zusammengehalten, wobei zugleich lur
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Er- Dehnungsausgleich gesorgt ist.
findung an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt 25 Die Einfaßrandleisten 5 weisen einen At]sat( '"
Fig. I einen Schlitten, schaubildlich, auf, dessen Tiefe Γ etwa mit der Dicke D des \\et-
F ig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 11-11 in lenbandes 6 übereinstimmt und des.,en Breite« etwas
Fig. ΐ größer ist als die den Unterrahmen 2 überragende
Fi g. 3 einen Ausschnitt der Seitenansicht, vemrö- Länge L des Wellenbandes 6.
liert, ~ 30 Die Einfaßleisten stützen sich mit ihrem unteren
Fig.4 eine Darstellung, aus welcher der Übergang Ende auf dem Unterrahmen ab und schließen oben
des Wellenbandes von einer Läncsseite zu einer bündig mit der Isolierschicht 3 ab.
Querseite des Schlittens ersichtlich ist". Die Erfindung kann mit gleichem Vorteil auch nei
Der Schütten 1 weist einen aus metallischem Plattformen angewendet werden, die mit vernalinis-
Werkstoff bestehenden unteren Rahmen 2 und eine 35 mäßig kleinen Laufrädern ausgerüstet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1 2 dungsiiufgahc darin, den bekannten Schütten so zu „ , , ... verbessern, daß vorzeitiges Zubruchgehen der Patentanspruch!*: ,,,·· ,■ . ■ , ι · ι · · ι 1 Wärmedämmschicht verhindert wird. Bekannt ist eine Platt Tot rn uus Schamolle fur I iin-
1. Schlitten zur Förderung keramischen Brenn- 5 nel- oder Herdwagenofen (deutsches Gebrauchsmugutes durch Schnellbrandöfen, mit unterem me- ster 1922 447), welche einen aus gegossenem oder tallischen Rahmen und einer verhältnismäßig gestampftem oder gemauertem Schamottematerial dünnen, aus Wärmedämmstoff bestehenden Iso- bestehenden Kern aufweist, der nicht sehr fest ist lierschicht, die von einem Rahmen aus kerami- und deshalb mit einem Rahmen aus geschleudertem schein Werkstoff mit erhöhter mechanischer Fe- io Schamottemateria! umgeben ist. Bei der bekannten stigkeit eingefaßt ist, dadurch gekenn- Plattform bestehen der Kern und der Rahmen aus zeichnet, daß der Einfaßrahmen (4) aus vcr- gieichem Werkstoff. Ihr Ausdehnungskoeffizient hältnismäßig schmalen Leisten (5) hoher Tempe- stimmt somit überein. Dies ist bei dem Schlitten, der raturwechselfestigkeit zusammengesetzt ist, die durch die Erfindung verbessert werden soil, jedoch außenseitig entlang des Einfaßrahmens mittels 15 nicht der Fall. Bei diesem Schlitten besteht der eines Widerlagers abgestützt sind, welches als »Kern« aus einer verhältnismäßig dünnen Wärme-Stahl-Wellenband (6) ausgebildet ist, das an den dämmstoffschicht. Das Aufschleudern eines Rah-Wellentäkm (7) mit dem metallischen Unterrah- mens aus dem gleichen Werkstoff würde nicht zu men (2) verschweißt ist, im übrigen aber frei eint:r Erhöhung der Festigkeit am Rand der Plattnach oben ragt und an der den Leisten (5) züge- 20 form führen. Eine solche Festigkeitssteigerung wird wandten Seite klemmend an diesen Leisten an- aber durch die Erfindung erreicht.
liegt, wobei die Einfaßrahmen-Leisten (5) im Bei letzterer wird ausgegangen von einem Schlitten Querschnitt einen Absatz (10) aufweisen, dessen zur Förderung keramischen Brenngutes durch Tiefe (T) etwa mit der Dicks (D) des Wellenban- Schnellbrandöfen, mit unterem metallischen Rahmen des (6) übereinstimmt und dessen Breite (B) et- as und einer verhältnismäßig dünnen, aus Wärmewas größer ist als die den Unterrahmen (2) frei dämmstoff bestehenden Isolierschicht, die von einem überragende Länge (L) des Wcllenbandes (6). Rahmen aus keramischem Werkstoff mit erhöhter
2. Schiiren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- mechanischer Festigkeit eingefaßt ist. An einem solzeichnet, daß das Stahl-Wellenband vornehmlich chen Schlitten besteht die Erfindung darin, daß der aus Chrom-Nickelstrh! besj/ht. 30 Einfaßrahmen aus verhältnismäßig schmalen Leisten
3. Schlitten nach den Ansorüchen 1 und 2, da- hoher Temperaturwechselfcstigkcit zusammengesetzt durch gekennzeichnet, daß o.is Stahl-Wcllenband ist, die außenseitig entlang des Einfaßrahmens mit-Drahtform aufweist. tels eines Widerlagers abgestützt sind, welches als
Stahl-Wellenband ausgebildet ist, das an den Wellen-
35 tälern mit dem metallischen Unterrahmen verschweißt ist. im übrigen aber frei nach oben ragt und
an der den Leisten zugewandten Seite klemmend an
diesen Leisten anliegt, wobei die Einfaßrahmen-Leisten im Querschnitt einen Absatz aufweisen, des-40 sen Tiefe etwa mit der Dicke des Wellenbandes überTunnelöfen, sogenannte Schnellbrandöfen, müssen einstimmt und dessen Breite etwas größer ist als die einen verhältnismäßig hohen Durchsatz erreichen, den Unterrahmen frei überragende Länge des WeI-wenn sie mit Vorteil zum Einsatz kommen sollen. lenbandes.
Am geeignetsten sind für den Schncllbrand solche Bei der Suche nach einer Lösung des Erfindungs-Tunnelöfen, bei welchen für das Fördermittel und 45 problems mußte im Auge behalten werden, daß der die Aufbauten die geringste Wärmemenge benötigt Schutzrahmen de:; Schlittens nur wenig Wärme speiwird. Um dies zu erreichen, werden die höchstwertig- ehern darf. Das bedingt, daß der Rahmen vcrhältnis-Sten Isolierstoffe mit geringer Wärmespeicherung mäßig schmal gehalten werden muß. Dieser Forde- und niedriger Wärmeleitung benutzt. Wird dabei von rung genügt die Bildung des Einfaßrahmens aus der Wagenförderung abgegangen, indem auf die 50 schmalen Leisten prismatischer Formsteinc, sofern Radsätze verzichtet wird, dann wird das Fördermittel für eine geeignete Abstützung derselben gesorgt wird, für das Brenngut zum Schlitten. die nicht nur die Leisten am Umfallen hindert, son-Bislang für Schnellbrand-Tunnclöfen verwendete dem sie auch gegen die Wärmedämmstoffschicht Schlitten oder Wagen, d. h. Plattformen mit Rädern, drückt. Es bedurfte daher noch der Findung einer deren Durchmesser verhältnismäßig klein ist, besit- 55 Abstützung, welche gewährleistet, daß trotz enormer zen einen möglichst leichten und trotzdem stabilen Temperaturdifferenzen, denen der Schlitten ausge-Hictallischeii Unterrahmen sowie eine darauf an- setzt ist, und trotz der sich so ergebenden untergeordnete hochwertige, dünne Isolierschicht, auf der schiedliche Dehnungen und Zusammenziehungen dann das zu brennende Gut angeordnet wird. Auf der Wärmedämmstoffschicht und der Leisten und Crund dieser Bauweise — leichter metallischer Unter- 60 auch der Abstützung selbst die Leisten stets fest an rahmen und dünne Isolierschicht — werden die der Wärmedämmstoffschicht liegen. Die angegebene Spcichcrwärmeverluste verhältnismäßig gering gehal- Abstützung außenseitig entlang des Einfaßrahmens lcn. Nachteilig ist aber, daß die in Frage kommenden mittels eines Widerlagers, welches als Stahl-Wellen-Würmedämmstoffe nur eine verhältnismäßig geringe band ausgebildet ist, das an den Wellentälern mit mechanische Festigkeit aufweisen. Infolgedessen 65 dem metallischen Unterrahmen verschweißt ist. im kann die Isolierschicht, wenn sie der unmittelbaren übrigen aber frei nach oben ragt und an der den Lei-Einwirkung mechanischer Kräfte ausgesetzt ist. vor- sten zugewandten Seite klemmend an diesen Leisten aeigig zu Bruch gehen. Demgemäß besteht die Erfin- anliegt, wobei die Einfaßrahmen-Leisten im Quer-

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