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DE2123501B2 - Verfahren und vorrichtung zum herstellen von drahtgittern aus sich rechtwinklig kreuzenden laengs- und querdraehten - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum herstellen von drahtgittern aus sich rechtwinklig kreuzenden laengs- und querdraehten

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DE2123501B2
DE2123501B2 DE19712123501 DE2123501A DE2123501B2 DE 2123501 B2 DE2123501 B2 DE 2123501B2 DE 19712123501 DE19712123501 DE 19712123501 DE 2123501 A DE2123501 A DE 2123501A DE 2123501 B2 DE2123501 B2 DE 2123501B2
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Germany
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wires
line
cut
longitudinal
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DE19712123501
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DE2123501A1 (de
DE2123501C (de
Inventor
Oskar 4000 Düsseldorf Palmer
Original Assignee
Bau-Stahlgewebe GmbH, 4000 Düsseldorf-Oberkassel
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Publication date
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Priority to BE783365A priority patent/BE783365A/xx
Publication of DE2123501A1 publication Critical patent/DE2123501A1/de
Publication of DE2123501B2 publication Critical patent/DE2123501B2/de
Publication of DE2123501C publication Critical patent/DE2123501C/de
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/08Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings
    • B21F27/10Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings with soldered or welded crossings
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
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    • Y10T83/202With product handling means
    • Y10T83/2074Including means to divert one portion of product from another
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    • Y10T83/4488In one of certain selected directions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Drahtgittern aus sich rechtwinklig kreuzenden Längs- und Querdrähten, bei dem der Draht für die
65 Längsdrähte von einem Bund intermittierend abgezogen, gerichtet und jeweils in den Bewegungspausen abgelängt wird und bei dem die nacheinander abgelängten Längsdrähte entsprechend dem Abstand der Längsdrähte im fertigen Gitter zu einer Längsdrahtschar zusammengestellt und jeweils scharweise gemeinsam in eine Gitterschweißmaschine zum Verschweißen mit den Querdrähten eingeführt werden.
Mit diesem Oberbegriff nimmt die Erfindung auf einen Stand der Technik beim Herstellen von Drahtgittern Bezug, wie er in der deutschen Offenlegungsschrift 1456 661 beschrieben ist.
Bei diesem bekannten Verfahren zum Herstellen von als Lichtroste zu verwendenden Drahtgittern wird jeder abzulängende Längsdraht zunächst in die gleiche Lage gebracht. Nach dem Abschneiden wird er dann quer verschoben und einem Magazin zugeführt, das die nacheinander abgelängten Längsdrähte speichert und auf gegenseitigen Abstand hält. Vom Magazin aus wird die derart zusammengestellte Längsdrahtschar abgehoben, gemeinsam quer verschoben und nach Ausrichtung der Drähte in ihrer Höhenlage der Schweißmaschine durch Bewegen in Längsrichtung zugeführt. Dieses bekannte Verfahren bringt zwar den Vorteil, daß für die gesamte Längsdrahtschar nur eine einzige Abzugsvorrichtung, eine einzige Richtvorrichtung und eine einzige Schneidvorrichtung benötigt werden; auf Grund der besonderen Art der Zusammenstellung der nacheinander abgelängten Längsdrähte bis zur Zuführung zur Schweißmaschine sind aber aufwendige Vorrichtungen für die Querverschiebung der Längsdrähte und für die Zwischenlagerung im Magazin erforderlich.
Bei einem anderen bekannten Verfahren zum Herstellen von Drahtgittern für Bewehrungszwecke steht für den Abzug jedes Längsdrahtes ein Bund zur Verfügung. Bevor der Walzdraht der Gitterschweißmaschine zugeführt wird, wird er in einem Reckapparat kaltverfestigt und durchläuft danach eine Richtvorrichtung. Wegen des gleichzeitigen Abzuges sämtlicher Längsdrähte von den Bunden müssen für jeden Längsdraht ein Reckapparat und eine Richtvorrichtung sowie eine Abzugsvorrichtung zur Verfügung gestellt werden. Sofern der Walzdraht auch noch gerippt werden soll, muß außerdem für jeden Längsdraht eine eigene Rippvorrichtung vorhanden sein. Wegen der häufig unterschiedlich stramm gewickelten Bunde kommt es bei diesem, alle Längsdrähte gleichzeitig abziehenden Verfahren immer wieder zu Störungen. Da die Bunde in der Regel eine unterschiedliche Füllung haben, muß das Herstellungsverfahren jedes Mal gestoppt werden, wenn ein Walzdrahtbund verbraucht ist. Der dadurch bedingte Fertigungsausfall ist wegen der Vielzahl der für dieses Verfahren benötigten Bunde erheblich. Um die Umrüstzeit möglichst klein zu halten, muß ständig ein Kran zur Verfügung stehen, der den neuen Bund einsetzt (österreichische Patentschrift 214 241).
Bei einem anderen bekannten Verfahren zur Herstellung von Drahtgittern für Bewehrungszwecke wird zunächst der Walzdraht gerichtet und im Kaltverfahren gerippt. Der gerippte Draht wird dann in Ringen bis zur Weiterverarbeitung zu einer Gittermatte zwischengelagert. Für die Weiterverarbeitung zu einer Gittermatte ist es in nachteiliger Weise notwendig, daß der in den Ringen gelagerte Draht erneut gerichtet wird, bevor er der Gitterschweißmaschine zugeführt werden kann.
Ausgehend von dem Verfahren zum Herstellen von Drahtgittern der eingangs erwähnten Gattung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Verfahren zu vereinfachen und dahingehend zu verbessern, daß es mit einer verhältnismäßig wenig aufwendigen Vorrichtung durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß vom Bund aus der Draht für den ersten Längsdraht in seine ihm im Gitter zugeordnete Lage gebracht und dann abgelängt wird und daß danach der Draht für jeden weiteren Längsdraht jeweils in dessen vorbestimmte Lage parallel neben den vor ihm abgelängten Längsdraht gebracht und dann abgelängt wird, wobei die bereits abgelängten Längsdrähte in ihren Lagen gehalten werden, bis die Längsdrahtschar für die Gittermatte vollständig ist.
Unter Beibehaltung der Vorteile des Verfahrens, von dem die Erfindung ausgeht, daß nämlich zur Durchführung des Verfahrens nur eine einzige Abzugsvorrichtung, eine einzige Richtvorrichtung und eine einzige Schneidvorrichtung sowie gegebenenfalls eine einzige Profilierungsvorrichtung erforderlich sind, erfolgt erfindungsgemäß die Zusammenstellung der Längsdrähte zu der Längsdrahtschar auf recht einfache Weise. Transportvorrichtungen, die jeden abgelängten Längsdraht einzeln abtransportieren, um ihn an einer anderen Stelle mit den anderen Längsdrähten zu der Längsdrahtschar in der für das Gitter vorgesehenen Lage zusammenzustellen, benötigt das erfindungsgemäße Verfahren nicht.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß nacheinander abwechselnd zwei Längsdrahtscharen derart zusammengestellt werden, daß jeweils die zuvor zusammengestellte Längsdrahtschar während des Zusammenstellens des nächsten Längsdrahtschar in die Schweißmaschine eingeführt wird.
In dieser Ausgestaltung der Erfindung erfolgt die Herstellung der Drahtgitter vollkontinuierlich, da nach dem Zusammenstellen einer Längsdrahtschar mit dem Zusammenstellen der nächsten Längsdrahtschar nicht gewartet zu werden braucht, bis die zuvor abgelängte Längsdrahtschar weitertransportiert ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren bringt insbesondere dann einen wesentlichen Vorteil in fertigungstechnischer Hinsicht, wenn die Gitter aus profiliertem Draht hergestellt werden sollen. In einem solchen Fall wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der Draht nach dem Abzug vom Bund kaltverformt, z. B. durch Walzen mit Rippen versehen. Bei einem derart weitergebildeten Verfahren kann der Abzug und das Richten durch eine angetriebene Rippwalzeinrichtung erfolgen. Die aneinandergeschweißten Anfänge und Enden der hintereinander abzuziehenden Drahtbunde werden in der Rippwalzeinrichtung egalisiert, so daß sie am Fertigprodukt nicht mehr in Erscheinung treten.
Eine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß für den Draht eine Vorratshaspel vorgesehen ist, von der mittels einer eine Richteinrichtung besitzenden Abzugsvorrichtung der Draht für die Längsdrähte abziehbar ist, daß eine der Abzugsvorrichtung nachgeordnete und den Draht führende verschwenkbare Weiche vorgesehen ist, die mit ihrem vorderen Ende zum Einführen der Längsdrahtanf änge 6g in im wesentlichen gerade, nebeneinander und parallel zueinander liegende Führungen an Eingangstrichter der Führungen anschließbar ist, daß zwischen den Führungen und der Weiche eine Schneideinrichtung angeordnet ist und daß den Führungen eine die Längsdrahtschar in die Schweißmaschine einführende Transporteinrichtung nachgeordnet ist.
In einer Ausgestaltung dieser Vorrichtung weist die Abzugsvorrichtung Einrichtungen zur Kaltbearbeitung und/oder Rippung des Drahtes auf. Für die vollkontinuierliche Fertigung von Drahtgittern sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung zwei Gruppen paralleler Führungen übereinander angeordnet, die mit ihren Eingangstrichtern gruppenweise abwechselnd an die Weiche anschließbar sind.
Die besonderen Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß sich das erfindungsgemäße Verfahren auf einer wenig aufwendigen Vorrichtung durchführen läßt, da die von einem einzigen Bund nacheinander abgelängten Drähte nach Ablängung in der Lage verbleiben, in die sie vor der Ablängung gebracht worden sind, und zwar so lange, bis eine komplette Längsdrahtschar zusammengestellt ist.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 zwei erfindungsgemäße, nebeneinander angeordnete Vorrichtungen zum Herstellen von Drahtgittern für Bewehrungszwecke in schematischer Darstellung in Aufsicht,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in Seitenansicht und
Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 1 aus der Sicht der Pfeile A-B.
Jede der beiden in der Zeichnung dargestellten Vorrichtungen besitzt eine als Wendehaspel ausgebildete Vorratshaspel 1, die zwei Drahtbunde trägt. Das Ende des ersten Drahtbundes ist mit dem Anfang des zweiten Drahtbundes stumpf verschweißt. Von dem ersten Drahtbund wird Draht 2 mittels einer Abzugsvorrichtung 3 abgezogen und einer Weiche 4 zugeführt, die mit ihrem Eingang an der Abzugsvorrichtung 3 gelagert und derart seitlich verschwenkbar ist, daß der aus der Weiche 4 austretende Draht in die trichterförmigen Eingänge der als Führungen 5 dienenden, nebeneinanderliegenden, parallelen Rohre einführbar sind. Zwischen dem Ausgang der Weiche 4 und den Eingängen der Rohre ist eine Schneideinrichtung 6 mit Messerbalken angeordnet. Die Rohre sind zu zwei übereinanderliegenden Gruppen zusammengefaßt. Mittels einer Einfädelvorrichtung 7 sind die einzelnen Gruppen der Rohre heb- und senkbar, so daß sie in Flucht mit dem aus der Schneideinrichtung 6 austretenden Draht 2 bringbar sind. An den Ausgängen der Rohre ist eine zwei Walzen aufweisende Transporteinrichtung 8 vorgesehen, hinter der ein aus der Bewegungsbahn der Längsdrähte ausschwenkbarer Anschlag 9 angeordnet ist. Wie aus F i g. 2 ersichtlich, liegen am Eingang der Transporteinrichtung 8 die Ausgänge der Rohre auf gleicher Höhe. Hinter der Transporteinrichtung 8 ist eine Schweißmaschine 10 vorgesehen, in der die ihr zugeführte Längsdrahtschar 11 mit senkrecht zugeführten Querdrähten verschweißt wird.
Die Abzugsvorrichtung 3 ist, sofern aus warmgewalztem Draht Drahtgitter mit profilierten Längsdraht hergestellt werden sollen, als Rippeinrichtung ausgebildet, deren Walzen angetrieben sind. In der Rippemrichtung wird der eintretende Draht durch Kaltverformen mit Rippen versehen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet auf folgende Weise: Von der Vorratshaspel 1 wird der
Draht 2 mittels der Abzugsvorrichtung 3 abgezogen und über die Weiche 4 in die die Führungen 5 bildenden Rohre eingeschoben. In der in F i g. 2 dargestellten Stellung der beiden Rohrgruppen wird der Draht in die untere Rohrgruppe eingeschoben. Die Füllung der einzelnen Rohre erfolgt in der Weise, daß der Draht bis zum Anschlag 9 in ein erstes Rohr eingeschoben wird. Dann wird er mittels der Schneideinrichtung 6 abgeschnitten. Die Weiche 4 wird dadurch seitlich verschwenkt, und in das dem gefüllten Rohr benachbarte Rohr wird dann in der gleichen Weise der Draht eingeschoben. In dieser Weise wird eine Längsdrahtschar zusammengestellt. Nach Zusammenstellung wird die Längsdrahtschar von den Walzen der Transporteinrichtung 8 nach Hochschwenken des Anschlages 9 der Schweißmaschine 10 zugeführt. Dann wird die leere Rohrgruppe durch Anheben oder Senken mit der Weiche 4 ausgerichtet und in entsprechender Weise während der Einführung der bereits zusammengestellten Längsdrahtschar 11 in die Schweißmaschine gefüllt.
Die Anordnung zweier erfindungsgemäßer Vorrichtungen nebeneinander bringt auch Vorteile beim Stapeln der Drahtgitter insofern, als sie schon bei der Herstellung in bezug auf Längs- und Querdrähte spiegelbildlich erstellt werden können, und durch einfaches Aufeinanderlegen raumsparend gestapelt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen von Drahtgittern aus sich rechtwinklig kreuzenden Längs- und Querdrähten, bei dem der Draht für die Längsdrähte von einem Band intermittierend abgezogen, gerichtet und jeweils in den Bewegungspausen abgelängt wird und bei dem die nacheinander abgelängten Längsdrähte entsprechend dem Abstand der Längsdrähte im fertigen Gitter zu einer Längsdrahtschar zusammengestellt und jeweils scharweise gemeinsam in eine Gitterschweißmaschine zum Verschweißen mit den Querdrähten eingeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß vom Bund aus der Draht für den ersten Längsdraht in seine ihm im Gitter zugeordnete Lage gebracht und dann abgelängt wird und daß danach der Draht für jeden weiteren Längsdraht jeweils in dessen vorbestimmte Lage parallel neben den vor ihm abgelängten Längsdraht gebracht und dann abgelängt wird, wobei die bereits abgelängten Längsdrähte in ihren Lagen gehalten werden, bis die Längsdrahtschar für ein Gitter vollständig ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nacheinander abwechselnd zwei Längsdrahtscharen zusammengestellt werden derart, daß jeweils die zuvor zusammengestellte Längsdrahtschar während des Zusammenstellen der nächsten Längsdrahtschar in die Schweißmaschine eingeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht nach dem Abzug vom Bund kaltverformt, z.B. durch Walzen mit Rippen versehen wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Draht (2) eine Vorratshaspel (1) vorgesehen ist, von der mittels einer eine Richteinrichtung besitzenden Abzugsvorrichtung (3) der Draht (2) für die Längsdrähte abziehbar ist, daß eine der Abzugsvorrichtung (3) nachgeordnete und den Draht (2) führende, verschwenkbare Weiche (4) vorgesehen ist, die mit ihrem vorderen Ende zum Einführen der Längsdrahtanfänge in im wesentlichen gerade, nebeneinander und parallel zueinander liegende Führungen (5) an Eingangstrichter der Führungen (5) anschließbar ist, daß zwischen den Führungen (5) und der Weiche (4) eine Schneideinrichtung (6) angeordnet ist und daß den Führungen (5) eine die Längsdrahtschar (11) in die Schweißmaschine einführende Transporteinrichtung (8) nachgeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugsvorrichtung (3) Einrichtungen zur Kaltbearbeitung und/oder Rippung des Drahtes (2) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Gruppen paralleler Führungen (5) übereinander angeordnet sind, die mit ihren Eingangstrichtern gruppenweise abwechselnd an die Weiche (4) anschließbar sind.
DE19712123501 1971-05-12 1971-05-12 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Drahtgittern aus sich rechtwinklig kreuzenden Langs und Querdrahten Expired DE2123501C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3422661A1 (de) * 1984-06-19 1985-12-19 IDEAL - Werk C. + E. Jungeblodt GmbH + Co, 4780 Lippstadt Vorrichtung zum zufuehren von abgelaengten laengsdraehten zu einer gitterschweissmaschine
EP0502586A3 (en) * 1991-03-07 1993-01-07 Voorbij Groep B.V. Method for producing and device for laying a reinforcement and supporting means therefor

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