DE2123147A1 - Verfahren zur Herstellung einer Isolierung von Folien- oder Bandspulen für flüssigkeitsgekühlte Transformatoren, Drosselspulen und dgl - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Isolierung von Folien- oder Bandspulen für flüssigkeitsgekühlte Transformatoren, Drosselspulen und dglInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung einer Isolierung von Folien- oder Bandspulen für flüssigkeitsgekühlte Transformatoren, Drosselspulen und dgl.
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Isolierung von Folien- oder Bandspulen für flüssigkeitsgekühlte Transformatoren, Drosselspulen und dgl., d.h., um ein Verfahren, bei welchem eine breite leitende Folie oder ein leitendes Band gleichzeitig mit einer entsprechenden und geeigneten bahnenförmigen Isolierung von gleicher oder etwas überstehender Breite auf den Wicklungszylinder aufgewickelt wird.
- Bei fliissigkeitsisolierten elektrotechnischen Geräten besteht die Isolation im allgemeinen aus Zellulose, also Papier, das von der Isolierflüssigkeit vollkommen durchtränkt wird und eine besonders hochwertige elektrische Isolation ergibt.
- Vorzugsweise bei Trockengeräten der beschriebenen Art wird anstelle der Zelluloseisolation eine Isolation äus geeignetem Kunststoffmaterial in Folienform verwendet. Dieses Material ist reißfest, hat eine hohe Isolierfähigkeit und eine große Dauerbeständigkeit. Andererseits jedoch eignen sich die meisten Kunststoffe, die auf Kahlenstoffbasis aufgebaut sind, nicht immer zur Verwendung unter Öl und vor allem nicht zur Verwendung in Ascarels, da viele davon durch diese Flüssigkeiten angelöst oder erweicht werden und ihre mechanische Festigkeit und auch ihre elektrische Isolierfestigkeit weitgehend verlieren.
- Zellulose, also Papier, besonders in dünneren Bahnen besitzt keine sehr hohe mechanische Festigkeit und besonders bei schnellaufenden Wickelmaschinen besteht häufig die Gefahr der mechanischen Beschädigung, also des Anreißens oder Zerreißens der Papierbahn.
- Eine wesentliche Verbesserung und eine Erleichterung der Bewicklung von Wicklungen aus leitenden Folien oder Bändern mit hohen Wickelgeschwindigkeiten wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß Papierlagen für die dielektrische Festigkeit unter der Isolierflüssigkeit und Kunststoffolienlagen für die mechanische Festigkeit während der Fertigung zusammen verwendet werden.
- Die Zellulose ergibt getränkt mit dem Isoliermittel die notwendige hohe Isolierfestigkeit, wenn auch die mitgewickelte Kunststoffbahn durch das flüssige Isoliermittel angelöst oder beschädigt wird. Die mitgewickelte Kunststoffbahn hingegen hat eine wesentlich höhere mechanische Zug- und Zerreißfestigkeit als die Papierbahn und erlaubt deswegen die Anwendung wesentlich größerer Wickelgeschwindigkeiten, insbesondere Anlaufbeschleunigungen, als die Verwendung von Papierbahnen allein. Dadurch ist eine wesentliche Rationalisierung und Verbilligung bei der Herstellung solcher Wicklungen erreicht.
- Normalerweise werden die Lagenisolierungen zwischen leitenden Folien und Bändern an den Rändern überstehen gelassen, so daß an den Stirnseiten der Spulen ein verlängerter Kriechweg von Lage zu Lage entsteht.
- Wird nun die Kunststoffolienlage außen und die Papierlage .innen aufgewickelt, so kann ein weiterer Effekt ausgeniitzt werden, indem beim Schrumpfen die Kunststoffolie bei Anwendung von Wärme oder schon allein durch die eigene Elastizität beim Wicklungszug auch die entsprechende parallel gewickelte Papierla- nach innen flanschartig umlegt, so daß eine zuverlässige Stirnsej.teniso3 ierung entsteht.
- Anhand der Zeichnung werden das erfindungsgemäße Verfahren und eine Weiterbildung erläutert. In Fig. 1 ist dargestellt, wie auf einen Wicklungszylinder 1 gleichzeitig von einem Dreifachablaufständer die leitende Folie 2, die Kunststoffolie 3 und die Papierbahn 4 aufgewickelt werden.
- Fig. 2 zeigt den Schnitt durch die Wicklung, wobei zwischen den Windungslagen aus der leitenden Folie 2 jeweils eine Lage alls Kunststoffolie 3 außen und eine Papierlage 4 innen gewickelt werden.
- Ist der Wickelzug groß genug, so daß die Kunststoffolie elastisch gedehnt wird oder wird die Spule nach der Fertigstellung einer Wärmebehandlung unterworfen, bei welcher die Kunststoffolie schrumpft, so legen sich die äußeren Händer der Kunststoffolie 3, die über die leitende Folie überstehen, um, wobei sie die Ränder der Papierbahnen 4 mitnehmen und ebenfalls nach innen umlegen, wie in Fig. 3 dargestellt.
- Durch das erfindungsgemäße gleichzeitige Einwickeln von Papierbahnen und Kunststoffolienbahnen werden die Vorteile beider Mnteriaiien in günstiger Weise vereinigt, insbesondere können bei der Wicklung von Folien-oder Bandspulen so hohe Wicklungsgeschwindigkeiten und Anlaufbeschleunigungen angewendet werden, wie sie bei alleiniger Verwendung von Papier wegen dessen Neigung zum Zerreißen nicht möglich sind, dabei können die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Wicklungen unter Ö1, Ascarel oder einem anderen flüssigen Isoliermittel eingesetzt werden1 durch welche viele der gebräuchlichen Kunststoffe erweicht, angelöst oder beschädigt werden, da in diesem Falle die Papierisolation die elektrische Isolierung übernimmt.
Claims (5)
- Patentansprüche0Verfahren zur Herstellung einer Isolierung von Folien-oder Bandspulen für flüssigkeitsgekühlte Transformatoren, Drosselspulen und dgl., dadurch gekennzeichnet, daß Papierlagen für die dielektrische Festigkeit und Kunststoffolienlagen für die mechanische Festigkeit während der Fertigung zusammen verwendet werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierung als Lagen- und Spulenisolierung mit axialem Überstand verwendet wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Papier innen und die Kunststoffolie außen das Papier umfassend eingewickelt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale Überstand beider Isolierstoffe durch Schrumpfen der Kiinststoffolie bei Anwendung von Wärme nach innen flanschartig umgelegt wird.
- 5. Eine nach dem Verfahren Anspruch 1-4 hergestellte Folien-oder Bandspule.L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712123147 DE2123147A1 (de) | 1971-05-11 | 1971-05-11 | Verfahren zur Herstellung einer Isolierung von Folien- oder Bandspulen für flüssigkeitsgekühlte Transformatoren, Drosselspulen und dgl |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19712123147 DE2123147A1 (de) | 1971-05-11 | 1971-05-11 | Verfahren zur Herstellung einer Isolierung von Folien- oder Bandspulen für flüssigkeitsgekühlte Transformatoren, Drosselspulen und dgl |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2123147A1 true DE2123147A1 (de) | 1972-11-23 |
Family
ID=5807435
Family Applications (1)
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| DE19712123147 Pending DE2123147A1 (de) | 1971-05-11 | 1971-05-11 | Verfahren zur Herstellung einer Isolierung von Folien- oder Bandspulen für flüssigkeitsgekühlte Transformatoren, Drosselspulen und dgl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2123147A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2460531A1 (fr) * | 1979-06-29 | 1981-01-23 | Bourchanin Henri | Bobine d'inductance a capacite parasite minimale |
-
1971
- 1971-05-11 DE DE19712123147 patent/DE2123147A1/de active Pending
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