DE2123075A1 - Rotierender Hydrozylinder zur Steuerung von Zentrierfuttern von Drehmaschinen - Google Patents
Rotierender Hydrozylinder zur Steuerung von Zentrierfuttern von DrehmaschinenInfo
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Description
Priorität: 9.5.1970 - ITALIEN
Die Erfindung betrifft rotierende Hydrozylinder zur Steuerung von selbstzentrierenden Spannfuttern für
Drehmaschinen.
Bei einigen Arten von Zentrierfuttern werden die Backen, welche das Werkstück festspannen, durch Schwinghebel
gesteuert, welche sich in Sitzen befinden, die im Futterkörper ausgebildet sind. Die Hebel werden ihrerseits
alle durch ein axiales Zugglied gesteuert, das durch einen doppeltwirkenden Hydrozylinder betätigbar
ist, welcher an dem einen Ende der drehbaren Welle des
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Futters befestigt ist*
tr' . ■
Der Hydrozylinder ist durch biegsame Leitungen mit
einer üuuckmittelquelle in der Weise verbunden, daß
die Schwinghebel und damit die Backen in beiden Richtungen bewegt werden können. Gewöhnlich sind die
Leitungen für die Zufuhr und Rückleitung des Druckmittels mit Sicherheitsventilen versehen, die in
Tätigkeit treten, um den Druckmittelumlauf abzuschalten, wenn im hydraulischen System ein Bruch stattfindet»
Da solche Ventile ausserhalb des Zylinders angeordnet
sind, können sie bei allen Brüchen wirksam werden, die oberstromseitig des Zylinders, nämlich anstellen
zwischen den Ventilen und der Druckmittelquelle, stattfinden.
Andererseits gibt es für Brüche, die unterstromseitig
der erwähnten Ventile stattfinden, keine Abhilfe. Eine solche Situation kann sehr gefährlich werden, da ein
plötzlicher Druckabfall im hydraulischen Kreislauf die Backen lockern kann, sq daß das Werkstück unter
der Fliehkraftwirkung plötzlich ausgetreten wird.
Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung der vorerwähnten Nachteile durch die Schaffung eines rotierenden
Hydrozylinders, bei dem eine hohe Sicherheit gegen einen
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möglichen Druckabfall im Kreislauf besteht und bei dem in einem solchen Fall ein Lösen der Backen verhindert
wird.
Durch die Erfindung wird ein rotierender Hydrozylinder zur Steuerung eines Zentrierfutters geschaffen, welcher
Zylinder einen Kolben enthält, der mit einem Zugglied verbunden werden kann, welches sich in das Futter erstreckt,
und den Zylinder in zwei Kammern unterteilt, und ferner eine Leitung für das Druckmittel vorgesehen
ist, die in jede Kammer führt, sowie eine Ventilanordnung, die sich innerhalb des Zylinders befindet
und dazu dient, wenn Druckmittel durch eine der Leitungen zugeführt wird, eine Druckmittelströmung durch
diese Leitung und den Austritt von Druckmittel durch die andere Leitung zu ermöglichen, welche Ventilanordnung
ferner dazu dient, wenn der Druck in der Leitung, durch die Druckmittel zugeführt wird, unter
einen bestimmten Wert abfällt, diese Leitung zu schliessen.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigen:
Fig· 1 eine schematische Seitenansicht im Aufriß, teilweise
im Schnitt, eines Spindelstocks mit einem erfindungsgemässen rotierenden Hydrozylinder
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zur Steuerung eines Zentrierfutters;
Fig. 2 eine Ansicht im verkleinerten Maßstab des
in Fig. 1 dargestellten Zylinders im axialen Schnitt und
^ Fig. 3 eine schematische Ansicht im axialen Schnitt
und in vergrössertem Maßstab, welche die Wirkungsweise von zwei Ventileinrichtungen zeigt,
die in den Zylinder nach Fig. 1 und 2 eingebaut sind.
Ein Ständer 1 für einen Spindelstock ist mit einem Zentrierfutter 2 versehen, dessen Backen 3 durch Schwinghebel
4 radial gesteuert werden können, welche in radialen Sitzen angeordnet sind, die im Futter ausgebildet
* s ind. Jeder solche Hebel hat einen kurzen Arm 4a, der
an einer Backe 3 angreift, und einen langen Arm 4b, welcher durch die Bewegung eines genuteten rohrförmigen Kopfes
gesteuert wird, welcher von einem rohrförmigen Zugglied 6 getragen wird, das gleitbar und gleichachsig in einer
hohlen Steuerwelle 7 angeordnet ist, welche an ihrem ' einen Ende das Futter 2 trägt. Die Steuerwelle 7 wird
durch einen nicht dargestellten äusseren Motor zur Drehung angetrieben, der Bewegung auf eine Steuerriemenschei-•
.be 8 überträgt. Das andere Ende der Welle 7 trägt einen
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— 9 —
rotierenden Hydrozylinder 9, der die Aufgabe hat, die axialen Bewegungen des Zuggliedes 6 zu steuern.
Wie sich aus Fig, 2 ergibt, wird der rotierende Hydrozylinder
9 durch einen Zylinder 10 gebildet, der an seinem einen Ende durch einsn gesonderten Kopf 11 abgeschlossen
ist und an seinem anderen Ende mit einem rohrförmigen Ansatz 12 von verringertem Durchmesser
versehen ist. In dem Hohlraum des Zylinders 10 gleitet dichtend ein Kolben 13, der an einem rohrförmigen Teil
lh befestigt ist, welcher, wie nachfolgend näher beschrieben
wird, mit dem Zugglied 6 verbunden ist.
Am hinteren Ende (d.h. am linken Ende gesehen in Fig. 2)
des rohrförmigen Teils IU ist ein rohrförmiger Ansatz
15 befestigt, der einen kegelstumpfförmigen Hohlraum
besitzt, der sich in Richtung zum Futter (d.h. nach rechts gesehen in Fig. 2) verjüngt. Der Ansatz 15 ist
mit einem Aussengewxnde versehen. Mit diesem Ansatz wirkt eine spreizbare Spannpatrone 16 zusammen, die
mit federnden Sektoren 16a versehen ist und ein Innengewinde aufweist. Diese Spannpatrone ist auf einen
hinteren mit einem Gewinde versehenen Teil 6a des Zuggliedes 6 aufgeschraubt und im Hohlraum des Ansatzes
durch eine Ringmytter 17 gesichert, die auf den mit einem Gewinde versehenen äusseren Teil des Ansatzes auf-
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geschraubt ist. Die Spannpatrone 16 ist mit Einkerbungen 16b versehen, die von ausserhalb des Spindelstockes
zugänglich sind und ein Drehen der Spannpatrone ermöglichen. Durch eine solche Drehbewegung
wird sie auf das Zugglied 6 aufgeschraubt bzw. abgeschraubt, so daß eine Regelung der axialen Stellung
des Zuggliedes 6 mit sehr hoher Genauigkeit vorgenommen * werden kann, um die Bewegungen des Kolbens 13 mit den
Bewegungen der Hebel H zu synchronisieren, welche die Backen 3 des Futters steuern. Wenn die äussere
RingÄUtter 17 voll aufgeschraubt wird, kann die Spannpatrone
16 winkelig auf dem Zugglied festgestellt werden, wodurch die Spannpatrone mit dem Teil IU,
von dem der Kolben 13 einen Teil bildet, fest verbunden wird.
Der rohrförmige Ansatz 12 des rotierenden Zylinders 10 ist von einer festen geformten Verkleidung 18
UBgeben, die mit einem inneren rohrförmigen Teil 18a
verseilen ist, dessen Innenfläche sich mit dem rohrförmigen
Ansatz 12 des Zylinders 10 in dichtendem Kontakt befindet. Im Innenteil 18a der Verkleidung
18 sind zwei ringförmige Sammelleitungen 19 und 20 ausgebildet, die (durch nicht gezeigte Kanäle)mit den
Zufute- und Rückleitungen (nicht gezeigt) für das Druckmittel
in Verbindung stehen und durch radiale Bohrungen
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ie Ansatz 12 mit zwei Längskanälen 21, 23 in Verbindung
gebracht werden, die im Ansatz 12 ausgebildet sind·
Die Kanäle 21 und 23 werden durch Ventileinrichtungen 22 und 21 gesteuert, wobei der Kanal 21, wie sich
aus dem Nachfolgenden ergibt, in eine Kammer A des Zylinders 10 fuhrt, während der Kanal 23 in eine Kammer
B fuhrt. Die Ventileinrichtungen 22 und 24 sind
in der Längsrichtung von dem einen Ende des Zylinders 10 zum anderen angeordnet und dichtend durch den Kolben
13 hindurchgeführt· Die erwähnten Ventile inrichtfingen regeln den Durchtritt von Druckmittel in den Zylinder
und aus diesea, wobei in den Kanal 21 eintretendes Druckmittel ein Zurückziehen des Kolbens zur Folge
hat, während in den Kanal 23 eintretendes Druckmittel eine Ausfahrbewegung des Kolbens zur Folge hat·
Wie sich aus Fig· 3 ergibt, ist jede der Vantileinrichtungen
22, 24 der anderen ähnlich und mit Bezug auf die andere symmetrisch angeordnet derart, daß ein
einwandfreies Arbeiten sichergestellt ist, wenn Druckmittel in den Zylinder 10 in der einen oder anderen
Richtung eintritt.
Zur Vereinfachung wird nur die Ventileinrichtung 22 109846/1369
näher beschrieben und sind die entsprechenden Elemente der Ventileinrichtung 24 mit den gleichen Bezugsziffern
gekennzeichnet, die jedoch mit einem Strich versehen sind.
Die Ventileinrichtung 22 besitzt ein festes Aussenfc
rohr 25, welches dichtend durch den Kolben 13 hindurchgeführt wird und sich von dem einen Ende des Zylinders
10 zum anderen erstreckt. Das Rohr 25 ist in der Nähe seiner Enden mit radialen Bohrungen 26, 27 in seiner
Wand versehen, welche Bohrungen, mit den beiden Kammern A, B in Verbindung stehen, in welche der Zylinder durch
den Kolben 13 unterteilt ist. Innerhalb des Aussenrohres 25 befindet sich ein festes Innenrohr 28 mit radialen
Spiel, so daß durch die Rohre 25 und 28 ein Ringraum begrenzt wird. Das Innenrohr 28 hat ein offenes Ende,
* welches mit dem Kanal 21 im Zylinder 10 in Verbindung steht, durch welches Ende Druckmittel eintritt, wie
durch Pfeile angegeben. Das Rohr 28 ist an seiner Aussenflache mit einer Rippe 30 ausgebildet, welche
die Ventileinrichtung in der Querrichtung in einen ersten und in einen zweiten Teil unterteilt. Im ersten
Teil befindet sich benachbart der Rippe 30 mindestens eine Bohrung 29 in1 der Wand des Innenrohres 28.
Ferner ist im ersten Teil der Ventileinrichtung zwischen
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den Rohren 25 und 28 ein gleitbares becherförmiges Steuerelement 31 mit einem rohrförmigen Ansatz 32,
der sich in der Richtung zum zweiten Teil das Ventils erstreckt und mit radialen Bohrungen 3 3 versehen ist,
und in der einen Stellung lose die Rippe 30 umgibt. Eine radiale Verlängerung 31a des Elements 31 gleitet
dichtend in einer Zone 25a von grösserem Durchmesser des Aussenrohres 25. Die radial innere Fläche des
Elements 31 gleitet dichtend auf dem Innenrohr 28,
Im zweiten Teil der Ventileinrichtung ist ein gleitbares becherförmiges Element 3t angeordnet, das durch
eine Feder 35 belastet ist, welche sich gegen den Zylinderkopf 11 abstützt, um ein Verschlußelement zu
bilden. Das Element 3t ist an seiner dem Steuerelement
31 zugekehrten Fläche mit einer ringförmigen Dichtung 36 versehen, die für das Zusammenwirken mit der Rippe
30 bestimmt ist. Das Verschlußelement 34· weist ferner
eine Anzahl Bohrungen 38 auf, welche eine Verbindung zwischen einem Ringraum 37, der durch das Element 3t
und durch das Innenrohr 28 begrenzt wird, und einem zweiten Ringraum 39 ermöglichen, der durch das Element
34· und das Aussenrohr 25 begrenzt wird.
In den normalen bzw. Ruhestellungen, nämlich beim Fehlen eines Druckes, hält die Feder 35, wie in Fig.2
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dargestellt, das Verschlußelement 34 in einer Stellung, in welcher es die ringförmige Rippe 30 am Innenrohr
berührt, wodurch eine Druckmittelströmung aus dem Kanal 21 zur Kammer A des Zylinders verhindert wird.
Die andere Ventileinrichtung 24 ist so angeordnet,
daß ihr Verschlußelement 34* an der Rippe 30· anliegt,
* um eine Druckmittelströmung aus der Kammer B des Zylinders zum Kanal 33 zu verhindern, der in diesem
Falle als Auslaßkanal dient·
Wenn Druckmittel durch den Kanal 21 eintritt, tritt es durch die Bohrungen 29 hindurch und wirkt auf das
Verschlußelement 34, so daß dieses in axialer Richtung zum Kopf 11 unter Überwindung der Belastungswirkung
der Feder 35 bewegt wird. Auf diese Weise kann Druck- | mittel über den zusammengesetzten Leitungsweg, der durch
den Kanal 21, den Raum 37, die radialen Bohrungen 38, den zweiten Raum 39 und die radialen Bohrungen 26 gebildet
wird, die Kammer A des Zylinders erreichen. Seine Wirkung in dieser Kammer besteht darin, daß der
Kolben 13 zurückgezogen wird, d.h. daß dieser, gesehen in der Zeichnung, eine Bewegung nach links ausführt.
Gleichzeitig wird Druckmittel, das sich in der Kammer B des Zylinders befindet, über den Kanal 23 in den
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Zylinder 10 verdrängt. Diese Strömung kann stattfinden, da der Druck des Druckmittels in der Kammer A eine Bewegung
nach links des Steuerelements 31f der zweiten
Ventileinrichtung 24 verursacht und damit eine Bewegung in der gleichen Richtung des Verschlüßelements 34' entgegen
der Wirkung der Belastungsfeder 35 f. Hierdurch wird eine Verbindung zwischen der Kammer B und dem äusseren
Kanal 23 über den zusammengesetzten Leitungsweg 26', 39», 38», 37», 29», 28«, 23 hergestellt.
Wenn der Zufuhrdruck im Kanal 23 in diesem Zustand des Zylinders ausbleibt, bewegen sich die beiden Verschlußelemente
34, 34· der beiden Ventileinrichtungen unter
der Wirkung der Federn 35, 35' in die Schließstellung, wodurch der Durchtritt von Druckmittel sowohl in die
Kammer A über die Ventileinrichtung 22 als auch aus der Kammer B über die Ventileinrichtung 24 verhindert
wird. Der Kolben 13 des Zylinders bleibt in der Stellung gesichert, die er dann einnimmt.
Wie sich aus Fig. 2 ergibt, ist an der einen äusseren
ringförmigen Wand des Zylinders 10 ein ringförmiges Element 40 aus Blech befestigt, in welchem durch Schneiden
und Biegen eine Anzahl radialer Rippen 41 geformt sind, welche die Aufgabe haben, eine Lüftungswirkung
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zur Kühlung der Verkleidung 18 zu erzeugen. Diese Rippen saugen Aussenluft durch einen Ringraum 42 zwischen
dem Zylinder 10 und einem becherförmigen Ansatz 18b der Verkleidung an und fördern die Luft durch
Stirnöffnungen 43 zur Verkleidung in der Weise, daß diese an ihrer Aussenseite beaufschlagt und dadurch
ihre Kühlung sichergestellt wird.
Patentansprüche:
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Claims (1)
- Patentansprüche ;( 1.JRotierender Hydrozylinder zur Steuerung eines Zentrierfutters, welcher Zylinder einen Kolben enthält, der mit einem Zugglied verbunden werden kann, das sich in das Futter erstreckt, welcher Kolben den Zylinder in zwei Kammern unterteilt und einen Kanal aufweist, durch welchen Druckmittel in jede Kammer geleitet werden kann, und ferner Ventileinrichtungen vorgesehen sind, um eine Strömung durch einen Kanal zu verhindern, wenn der Druck des durch den erwähnten Kanal zugeführten Druckmittels unter einen bestimmten Wert abfällt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventileinrichtungen (22, 2H) innerhalb des Zylinders (10) angeordnet sind und für jeden Kanal (21, 23) ein Verschlußelement (34, 3M-') aufweisen, welches durch ein Belastungsorgan (35, 35f) in eine Stellung belastet ist, in welcher es eine Strömung durch den erwähnten Kanal verhindert, welches Verschlußelement nachgibt, um eine Strömung durch den erwähnten Kanal zu ermöglichen, wenn der Druck des Druckmittels in dem erwähnten Kanal das Be-1 09846/1 369lastungsorgan überwindet, und ferner Elemente (31, 32, 31', 32') vorgesehen sind, die dazu dienen, das Verschlußelement, welches den erwähnten Kanal steuert, zum Nachgeben zu bringen, wenn der Druck in der anderen Kammer (B, A) um einen bestimmten Wert ™ oberhalb des Druckes in der Kammer (A, B) ansteigt,in die der erwähnte Kanal führt.2, Zylinder nach Anspruch 1, bei welchem die Kanäle je einen Leitungsteil aufweisen, der in einer Wand des Zylinders ausgebildet ist,dadurch gekennzeichnet, daß die Ventileinrichtungen durch zwei Ventileinheiten (22, 24) gebildet werden, von denen jede ein Aussenrohr (25, 25 ·) aufweist, das dichtend durch den Kolben hindurchgeführt ist und sich von dem einen Ende zum anderen des Zylinders erstreckt, ferner ein Innenrohr (28, 28') mit radialem Spiel im Aussenrohr enthalten ist, um einen Raum zu begrenzen, wobei die Ventileinheit in der Querrichtung in einen ersten und in einen zweiten Teil durch eine ringförmige Rippe (30, 30') an der Oberfläche in dem erwähnten Raum eines der Rdre (25, 28, 25», 28f) unterteilt ist, welcher erste Teil des Innenrohres mit dem in der Zylinderwand ausgebildeten Leitungsteil (21,109846/13 6923) in Verbindung steht und eine Öffnung (29, 29') benachbart der Rippe zur Verbindung mit dem Raum zwischen den Rohren aufweist, das Aussenrohr mit einer Öffnung (26, 27, 26', 27') in seiner Wand an jedem seiner Enden zur Verbindung mit der Kammer (A, B) an dem jeweiligen Ende versehen ist, das Verschlußelement (3t, 34') durch ein ringförmiges Element gebildet wird, das gleitbar im zweiten Teil der Ventileinheit in dem Raum zwischen den Rohren angeordnet ist und ein radiales Spiel mit dem Rohr (28, 28') hat, an welchem die Rippe ausgebildet ist, sich jedoch in dichtendem Kontakt mit dem anderen Rohr (25, 25') befindet, eine Feder (35, 35») das Verschlußelement' zu einer Stellung belastet, in welcher es dichtend gegen die Rippe anliegt, um eine Strömung im Aussenrohr an der Rippe vorbei zu verhindern, und ferner ein Steuerelement (31, 311) vorgesehen ist, das gleitbar und dichtend in dem Raum zwischen den Rohren angeordnet ist und einen Ansatz (32, 32f) aufweist, der sich zum Verschlußelement erstreckt und der dazu dient, wenn das Steuerelement in Richtung zur Rippe bewegt wird, an dem Verschlußelement anzugreifen und dieses von der Rippe wegzubewegen, da-10984 8/1369mit Druckmittel in das Aussenrohr an der Rippe vorbei strömen kann.Für: MARIO PINTO S.p.A.»PATENTANWÄLTE (ML-WO. K. FINCKE, DiPL-ING. H. BOMR DtPL-INe. S. STAEOER109846/1369
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT6860570 | 1970-05-09 | ||
| IT6860570 | 1970-05-09 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2123075A1 true DE2123075A1 (de) | 1971-11-11 |
| DE2123075B2 DE2123075B2 (de) | 1975-07-31 |
| DE2123075C3 DE2123075C3 (de) | 1976-03-11 |
Family
ID=
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2847950A1 (de) * | 1978-11-04 | 1980-05-14 | Roehm Guenter H | Hydraulisch betaetigter spannzylinder, insbesondere hohlspannzylinder, fuer spanneinrichtungen an einer rotierenden spindel |
| DE3016088A1 (de) * | 1979-04-26 | 1980-11-13 | Kitagawa Iron Works Co | Kuehlanordnung fuer den rotierenden zylinder einer hydraulischen betaetigungsvorrichtung fuer ein werkzeugmaschinen-spannfutter |
| DE3604944A1 (de) * | 1985-02-18 | 1986-08-21 | Kitagawa Iron Works Co., Ltd., Fuchu, Hiroshima | Rotierender fluessigkeitszylinder zum betaetigen von einspannvorrichtungen |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2847950A1 (de) * | 1978-11-04 | 1980-05-14 | Roehm Guenter H | Hydraulisch betaetigter spannzylinder, insbesondere hohlspannzylinder, fuer spanneinrichtungen an einer rotierenden spindel |
| DE3016088A1 (de) * | 1979-04-26 | 1980-11-13 | Kitagawa Iron Works Co | Kuehlanordnung fuer den rotierenden zylinder einer hydraulischen betaetigungsvorrichtung fuer ein werkzeugmaschinen-spannfutter |
| DE3604944A1 (de) * | 1985-02-18 | 1986-08-21 | Kitagawa Iron Works Co., Ltd., Fuchu, Hiroshima | Rotierender fluessigkeitszylinder zum betaetigen von einspannvorrichtungen |
| US4747337A (en) * | 1985-02-18 | 1988-05-31 | Kitagawa Iron Works Co., Ltd. | Rotary fluid cylinders for operating chucks |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1323242A (en) | 1973-07-11 |
| DE2123075B2 (de) | 1975-07-31 |
| US3748968A (en) | 1973-07-31 |
| SE388800B (sv) | 1976-10-18 |
| GB1323241A (en) | 1973-07-11 |
| FR2055206A5 (de) | 1971-05-07 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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