DE2123042A1 - Schale zum Verpacken von Fleisch und dergl - Google Patents
Schale zum Verpacken von Fleisch und derglInfo
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Description
betreffend Schale zum Verpacken von Fleisch und dergl.
Die Erfindung bezieht sich auf einen in seinem Boden mit Öffnungen versehenen Nahrungsmittelbehälter bzw. eine
Schale und betrifft insbesondere einen Behälter zum Verpacken von Fleisch, Geflügel und Fisch in Verbindung mit einem
das Verpackungsgut überdeckenden Film aus Kunststoff, wobei der Boden des Behälters eine größere Anzahl offener Fenster
aufweist.
Aus Papierstoff oder dergleichen geformte Nahrungsmittelschalen
werden in der Nahrungsmittelverpackungsindustrie seit vielen Jahren mit gutem Erfolg ,zum Abpacken von
Fleisch, Fisch und Geflügel verwendet. Solche Schalen sind mit geringen Kosten herstellbar, so daß sich für den Verbraucher
nur ein geringer Aufwand ergibt, und sie bieten zusätzliche Vorteile insofern, als sie sauber, robust und gefahrlos
sind, daß sie sich biologisch abbauen lassen, so daß sie nur in einem minimalen Ausmaß zur Verscgmutzung durch feste
Stoffe Anlaß geben, und als sie Flüssigkeiten und Säfte aufsaugen,
die von Fleisch, Fisch oder Geflügel ausgeschwitzt werden. (Trotz dieeer eablreichen Vorteile der aus Papierstoff
geformten Schalen werden in neuerer Zeit Schalen aus klarem
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Kunststoff angeboten, deren Vorteil darin bestehen soll, daß das Verpackungsgut für den Verbraucher sichtbar ist; die
Nachteile dieser Schalen aus klarem Kunststoff bestehen jedoch
in einer geringeren festigkeit, erhöhten Herstellungskosten, darin, daß sie aus einem biologisch nicht abbaufähigen Material bestehen, und daß sich in ihnen aus dem
Verpackten Fleisch, Fisch oder Geflügel ausgeschwitzte Flüssigkeiten in Form von Pfützen ansammeln, wodurch nicht
nur eine Verfärbung des verpackten Erzeugnisses bewirkt wird, sondern wodurch auch die ganze Fackung undurchsichtig wird,
so daß die fiiehfbarkeit des Verpackungsguts für den Verbraucher,
die als Vorteil solcher Schalen, aus klarem Kunststoff bezeichnet wird9 verloren geht«
Der Erfindung liegt nunmelir die Aufgabe zugrunde, die
Nachteile so, vermeiden, die sick bei den "bis jetzt bekannten
aus Papierstoff oder dergleichen geformten Schalen, ergeben·
Ferner sieht die Erfind'aag ©la© aus Papierstoff oder dergleichen
geformte Schale zum Verpacken von Fleisch, Fisch
und Geflügel vor, die zwar aus einem undurchsichtigen Material
bestehtj jedoch das Verpackungsgut in einem hohen Ausmaß sichtbar bleiben läßt« Weiterhin sieht die Erfindung
eine Schale der genannten Art vor, die es ermöglicht, Fleisch, Fisch und Geflügel auf saubere, gefahrlose und
zweckmäßige Weise zu verpacken·
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen
an Ausfühxungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Schale zum Verpacken
von Fleisch in einer teilweise weggebrochen gezeichneten Seitenansicht.
Fig. 2 ist eine verkleinerte ptrapektivische Darstellung
der Schale nach Fig. 1 und läßt die Innenform der Schale erkennen.
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Pig. 5 zeigt die Unterseite der Schale nach Pig. 1 und 2,
Pig· 4 zeigt in einer teilweise weggebrochen gezeichneten
Seitenansicht eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schale zum Verpacken von Fleisch.
Fig. 5 ist eine verkleinerte perspektivische Darstellung
der Schale nach Pig. 5 und läßt die Innenform dieser Schale erkennen.
Pig. 6 zeigt die Unterseite der Schale nach Pig. 4 und 5·
In Pig. 1 "bis 3 erkennt man eine insgesamt mit 10 bezeichnete
Nahrungsmittelschalfc zum Verpacken von Fleisch, Fisch oder Geflügel in Verbindung mit einem Umhüllungsfilm
aus einem Kunststoff oder aus heißversiegelbarem Cellophan. Die N-. hrungsmittelschale 10 ist in der üblichen Weise mit
vier nach oben und außen geneigten Scitenwänden 12, 14, 16 und 18 versehen, und diese Seitenwände si&d jeweils durch
abgerundete Abschnitte 20 miteinander verbunden. Alle Seitenwände und die sie verbindenden abgerundeten Zwischenabschnitte
sind an ihrem oberen Rand mit einem nach unten und außen geneigten Wulst oder flansch 22 versehen·
Die Schale 10 weist nicht den bis jetzt üblichen flachen Boden auf, sondern sie ist mit mehreren Kippen 24 versehen,
die sich zwischen den unteren Bändern der Wandabschnitte 14 und 18 erstrecken, sowie mit mehreren Rippen 26, die
im rechten Winkel zu den Hippen 24 zwischen den Seitenwänden 12 und 16 verlaufen. Gemäß Fig. 1 und 3 haben diese Rippen
eine umgekehrt V-förmige Querschnittsform, und die oberen
Ränderüder Rippen bilden jeweils am Scheitel der V-Form den
Boden der Schale. An jeder Seitenwand enden die unteren Flächen 25 der V-förmigen Rippen 24 und 26 nahe den unteren
Rändern 21 der Seitenwände. Es ist somit ersichtlich, daß die Seitenwände an ihren unteren Kändern in einer Ebene
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enden, die sich auch durch die unteren Flächen der umgekehrt
V-förmigen Sippen erstreckt, wie es am besten in Pig. 1
zu erkennen ist, so daß der eigentliche Boden der Sehale, auf dem das Fleisch, der Fisch oder das Geflügel ruht, in
einer bestimmten Höhe über der unteren Ebene liegt, an der die Seitenwände enden.
Da das Fleisch oder der Fisch oder das Geflügel auf den Scheitelabschnitten der umgekehrt V-förmigen Eippen 24
und 26 ruht, liegt es auf der Hsud, daß der Boden der Schale
das Verpackungsgut an mehreren Berührungslinien unterstützt, die insgesamt eine minimale Berührungsfläche bilden. Wenn das
Fleisch oder der Fisch oder das Geflügel in der Schale 10 verpackt wird, und wenn die Schale zusammen mit ihrem Inhalt
mit einer heißversiegelten Umhüllung aus einem Kunststoff-Flim
oder Gellophan versehen wird, ermöglicht es die 0berseite der Packung, das verpackte Nahrungsmittel in der üblichen
Weise zu betrachten. Wenn man gedoch die Schale umwendet,
ist ein Anteil von etru 90^ bis 95% der Unterseite des Verpackungsguts
ebenfalls durch die getrennten Fenster sichtbar, die durch die sich kreuzenden Eippen 24 und 26 abgegrenzt
sind. Die Betrachtung der Unterseite des Verpackungsguts wird erleichtert, wenn man die Packung neigt und durch die
Fenster parallel zu den Wänden der Eippen hindurchblickt.
Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht darin, daß die sich kreuzenden Eippen 24 und 26 einen umgekehrt V-förmigen
Querschnitt haben. Diese V-Form gewährleistet nicht nur eine maximale Festigkeit, die ein Umfallen der Seitenwände nach
innen verhindert, wenn eine Umhüllung fest um die Packung herumgelegt wird, sondern die umgekehrte V-Form der Eippen
macht das Verpackungsgut, wie erwähnt, durch die offenen Fenster hindurch in einem maximalen Ausmaß sichtbar, und die
erfindungsgemäßen Eippen bieten den zusätzlichen Vorteil, daß sich miteinander verschachtelte Schalen nach dem Versand
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und vor dem Füllen und Herstellen vollständiger Packungen leicht voneinander trennen lassen. Wenn die Schale aus Papierstoff
oder dergleichen hergestellt ist, wie es in der Praxis bevorzugt wird, kann das Material ferner ausgeschwitzte
Flüssigkeiten aufsaugen und verhindern, daß diese Flüssigkeiten
Pfützen bilden, die die Sichtbarkeit des Packungsinhalts sowie auch die Haltbarkeit des Verpackungsguts beeinträchtigen.
In Fig. 4 bis 6 ist eine weitere insgesamt mit 100 bezeichnete Ausführungsform einer erfindungsgemaßen Schale
dargestellt. Ebenso wie die Schale 10 nach i'ig· 1 bis 3 umfaßt
die Schale 100 vier Seitenwände 120, 140, 160 und 180, einen sich längs des oberen Bandes erstreckenden Flansch 220
und den Boden bildende Rippen 240 und 260 von umgekehrt V-förmigem Querschnitt, die sich im rechten Winkel kreuzen,
so daß sie rechteckige Fenster abgrenzen. Die Schale 100 unterscheidet sich jedoch von der Schale 10 dadurch, daß die
unteren Ränder der Seitenwände nicht auf gleicher Höhe mit den unteren Rändern der umgekehrt V-förmigen Rippen 240 und
260, sondern auf gleicher Höhe mit den Oberkanten der Rippen liegen. Somit endet gemäß Fig. 4 die Seitenwand 180 an einer
Unterkante 181, die in einer !Ebene liegt, welche die Scheitel
der umgekehrt V-förmigen Rippen enthält. Entsprechend ist zu erkennen, daß die Unterkante 141 der Seitenwand 140
und die unterkante 121 der Seitenwand 120 ebenfalls in der
erwähnten Ebene liegen. Um eine U terstützung für die Rippen
240 und 260 vorzusehen, sind die Seitenwände mit nach unten ragenden Abschnitten 122, 142, 162 und 192 versehen·
Wenn z.B. Eier verpackt werden sollen, zu welchem Zweck sowohl Behälter mit undurchsichtiger Oberseite als auch mit
durchsichtiger Oberseite geschaffen wurden, um den Wünschen der Verbraucher zu entsprechen, bieten die erfindungsgemäßen,
liahrungsmittelschalen gegebenenfalls die gewünschte Sichtbarkeit des Verpackungßguts, wobei jedoch viele der Vorteile
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der bis setzt gebräuchlichen massiven, aus Papierstoff oder
dergleichen geformten Nahrungsmittelbehälter erhalten bleiben. Da nunmehr Schalen zur Verfügung stehen, bei denen auch
die Unterseite des Verpackungsguts sichtbar ist, hat der Anwender die Wahl, Schalen mit undurchsichtigem Boden oder
Schalen mit Bodenöffnusgen au verwenden, um das in Srage kommende
NahruBgsmittelerzeugnis jeweils auf optimale Weise zu
verpacken«
Ansprüche:
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Claims (5)
- ANSPRÜCHEAus Papierstoff oder dergleichen geformte Schale zum Verpacken von !fleisch, Fisch oder Geflügel in Verbindung mit einer die Packung umschließenden Umhüllung in Form eines durchsichtigen heißversiegelten Films, wobei die Schale mindestens eine nach oben und außen geneigte Seitenwand umfaßt, und wobei die Seitenwända die Außenabmessungen der Schale bestimmen, dadurch gekennzeichnet , daß der Boden der Schale zum Aufnehmen von Fleisch, Fisch oder Geflügel mehrere Rippen (24, 26} 240, 260) von umgekehrt V-förmigem Querschnitt umfaßt, daß sich diese Rippen gegenüber der Schale (1Oj 100) in zwei Richtungen und im wesentlichen im rechten Winkel zueinander erstrecken, und daß die Hippen mehrere offene Fenster von im wesentlichen rechteckiger Form abgrenzen.
- 2. Schale nach Anspruch 1, dadurch gekeanzeichn e t , daß die Schale (10} 100) rechteckig ist und vier Seitenwände (12, 14, 16, 18} 120, 140, 160, 180) umfaßt.
- 3. Schale nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale quadratisch ist, und daß die sich im rechten Winkel zueinander erstreckenden Rippen (24, 26} 240, 260) quadratische Fenster abgrenzen.
- 4. Schale nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich net, daß die unteren Oieile der Seitenwände (12, 14, 16,18) an der Unterseite der Schale (10) in der Ebene der Unterseite (25) der umgekehrt V-förmigen Rippen (24, 26) enden,109883/1089
- 5. Schale nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Teile der Seitenwände (120, 140, 160, 180) der Schale (100) in der durch die Oberkanten der umgekehrt V-förmigen Kippen (240, 260) "bestimmten Ebene enden.109883/1089J.Leerseite
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