DE2121919C3 - Reibungskupplung - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/22—Friction clutches with axially-movable clutching members
- F16D13/38—Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs
- F16D13/46—Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs in which two axially-movable members, of which one is attached to the driving side and the other to the driven side, are pressed from one side towards an axially-located member
-
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- F16D13/70—Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members
- F16D2013/706—Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members the axially movable pressure plate is supported by leaf springs
-
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D2300/24—Concentric actuation rods, e.g. actuation rods extending concentrically through a shaft
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Description
wobei sich die Tellerfeder radial außen gegen das Schwungrad und radial weiter innen an der Druckplatte
abstützt und diese in Reibschluß mit der Reibscheibe hält und ferner zwischen wenigstens einem
der axial festen Bauteile und der Druckplatte Mittel zur Drehmomentübertragung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl
von an der Druckplatte (11) befestigten, den Weg von in axialer Richtung verlagerbaren Kupplungsbauteilen (4,10) in Entspannungsrichtung der Tellerfeder
(4) limitierenden Anschlag- bzw. Bewegungsbegrenzungsmittel (i9a)so angeordnet sind, daß sie
den Außenrand der Tellerfeder für den Arbeitsbereich der Kupplung mit Abstand übergreifen und in
nicht zusammengebautem Zustand der Kupplung auf der Tellerfeder auflagern.
2. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Bügel (18a^ ausgebildeten
Anschlag- bzw. Bewegungsbegrenzungsmittel (19a) Zentrierbereiche aufweisen, durch die die Tellerfeder
(4) in ausgebautem Zustand der Kupplung zumindest vorzentriert wird.
3. Reibungskupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlag- bzw. Bewegungsbegrenzungsmittel
(19a^ einstückig ausgebildet
sind mit an der Tellerfeder angreifenden Abhubmitteln (29).
4. Reibungskupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die als Bügel ausgebildeten Bewegungsbegrenzungs-
und Abhubmittel (Wa) radial außerhalb ihrer Abhubbereiche (29) ihre Bewegungsbegrenzungs-
bzw. Anschlagbereiche (19a,) aufweisen.
5. Reibungskupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (18a,)
von ihren Befestigungspunkten (bei 16) aus auf der dem Schwungrad (2) zugekehrten Seite sich radial
nach innen erstrecken und den Tellerfederaußenrand (4a) mit einem Begrenzungsbereich (19a^ mit
Abstand übergreifend ausgebildet sind, um einen auf die Tellerfeder (4) zu gerichteten Abhubanschlag
(29) zu erhalten.
6. Reibungskupplung nach einem der Ansprüche 4, 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (18aJ mit
einem Abhubanschlag (29) an der Tellerfeder (4) zumindest annähernd in demjenigen radialen Bereich
anliegt, mit welchem sieh die Tellerfeder an der Druckplatte am Nocken (10) abstützt.
7. Reibungskupplung nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tellerfeder 4
wenigstens annähernd im radialen Bereich zwischen den Bewegungsbegrenzungs- bzw. Anschlagbereichen
(\9a) — in Betriebslage und bei nicht verschlissenen
Reibbelägen - und den Abhubbereichen (29; der Bewegungsbegrenzungs- und Abhubmittel (18a)
in einer Ebene verläuft, die zumindest annähernd senkrecht zur Rotationsachse der Kupplung und mit
radial weiter innerhalb der Abhubbereiche liegenden Bereichen in Richtung auf den von der Druckplatte
(10) umschlossenen axialen Bauraum abgewinkelt ist
Die Erfindung betrifft eine Reibungskupplung, bestehend — in axialer Richtung in der Reihenfolge der Aufzählung
— aus:
a) einem an einer Kurbelwelle befestigbaren, axial festen Schwungrad,
b) einer Tellerfeder mit einem zentral und an deren Zungen angelenkten Druckstück, das einen koaxial
zur Kupplung vorgesehenen Angriffsbereich für ein Ausrückelement hat,
c) einer axial bewegbaren Druckplatte,
d) einer auf einer Welle, z. B. Getriebewelle, radial festen, jedoch axial verschiebbaren Reibscheibe,
e) einer axial festen, mit dem Schwungrad verschraubbaren Gegendruckscheibe,
wobei sich die Tellerfeder radial außen gegen das Schwungrad und radial weiter innen an der Druckplatte
abstützt und diese in Reibschluß mit der Reibscheibe hält und ferner zwischen wenigstens einem der axial
festen Bauteile und der Druckplatte Mittel zur Drehmomentübertragung vorgesehen sind.
Kupplungen mit einem derartigen Aufbau, wie sie durch die DE-AS 15 30 780 bekanntgeworden sind, haben
jedoch eine Reihe von Nachteilen. So z. B. ist die Montage der Kupplung überaus kompliziert und
schwer durchführbar, da zunächst das Schwungrad an die Kurbelwelle angeschraubt werden muß, sodann
wird die Tellerfeder auf die kreisförmige Ausnehmung im Schwungrad aufgelegt und danach muß der Kupplungsdeckel
mit der Kupplungsscheibe und der Druckplatte auf das Schwungrad aufgeschraubt werden. Dabei
hat es sich als besonders schwierig erwiesen, die Tellerfeder, die ein loses Teil darstellt und zum Herauskippen
neigt, zu zentrieren bzw. zu haltern. Weiterhin muß beim Festschrauben des Deckels bzw. Gehäuses an
die Schwungscheibe der gesamte Federweg über die Schrauben überwunden werden, was bei einer nicht
sachgemäßen und nicht gleichmäßigen Verschraubung ein Verziehen der Tellerfeder bzw. anderer Kupplungsbauteile mit sich bringen kann.
Durch das DE-GM 69 20 201 ist eine Reibungskupplung mit anderer axialer Reihenfolge der Bauteile bekanntgeworden,
nämlich dem an der Kurbelwelle befestigbaren, axial festen Schwungrad, der Kupplungsscheibe,
der Druckplatte und der Tellerfeder. An dem Schwungrad ist das Gehäuse befestigbar, welches die
Bauteile Kupplungsscheibe, Druckplatte und Tellerfeder übergreift und als radial äußere Abstützung für die
Tellerfeder dient. Dabei ist der axiale Bewegungsweg der Druckplatte in Richtung auf das Schwungrad durch
Anschlagmittel in Form von an radialen Nocken der
Druckplatte befestigten Schrauben oder Nieten gebildet,
die durch jeweilige öffnungen im Rand des Gehäuses hindurchragen und auf der der Druckplatte abgewandten
Seite eine kopfartige Erweiterung aufweisen, mit der sie sich auf dem Gehäuserand anlegen können.
Diese Anschlagmittel müssen in Achsrichtung eine große Erstreckung haben und ragen weiterhin über die
Gehäuserandkontur hinaus, insbesondere beim Lüften der Kupplung. Solche lange Anschlagmittel sind naturgemäß
teuer und es muß außerdem der Gehäuserand durchbohrt werden. Darüber hinaus können diese Anschlagmittel
nur die eine Funktion, nämlich die des Anschlages erfüllen, so daß die Abhubfunktion der Druckplatte
von Blattfederelementen übernommen werden muß, die dann entsprechend stark ausgebildet werden
müssen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
diese Nachteile zu vermeiden und eine Kupplung zu schaffen, die sich durch besonders einfache
Montagemöglichkeiten sowie eine einfachere und demnach preisgünstigere Herstellung und eine sichere
Funktion auszeichnet.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erzielt, daß eine Mehrzahl von an der Druckplatte befestigten, den
Weg von in axialer Richtung verlagerbaren Kupplungsbauteilen in Entspannungsrichtung der Tellerfeder limitierenden
Anschlag- bzw. Bewegungsbegrenzungsmittel so angeordnet sind, daß sie den Außenrand der
Tellerfeder über den Arbeitsbereich der Kupplung mit Abstand übergreifen und in nicht zusammengebautem
Zustand der Kupplung auf der Tellerfeder auflagern, das heißt den axialen Weg bzw. die axiale Ausdehnung
der Tellerfeder in Entspannungsrichtung derselben begrenzen.
Durch diese an der Druckplatte einerseits befestigten, z. B. vernieteten, und andererseits an einem der Kupplungsbauteile
angreifenden Anschlagmittel ist die Tellerfeder mit der Druckplatte verbunden und befindet
sich in einer vorgespannten Lage, die zumindest der Lage entspricht, die die Tellerfeder in zusammengebautem
Zustand der Kupplung bei maximalem Verschleiß der Beläge der Kupplungsscheibe einnimmt.
Vorteilhaft ist es dabei, wenn die als Bügel ausgebildeten
Anschlag- bzw. Bewegungsbegrenzungsmittel Zentrierbereiche aufweisen, durch die die Tellerfeder in
ausgebautem Zustand der Kupplung zumindest vorzentriert wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Anschlag- bzw. Begrenzungsmittel einstückig ausgebildet
mit an der Tellerfeder angreifenden Abhubmitteln, die zum Ausrücken der Kupplung an der Tellerfeder
angreifen und an der Druckplatte befestigt sind und zum Abheben der Druckplatte von der Reibscheibe dienen.
Bei den Reibungskupplungen gemäß der erwähnten DE-AS 15 30 780 und dem DE-GM 69 20 201 erfolgt der
Abhub der Druckplatte durch Blattfedern, die am Gehäuse einerseits und an der Druckplatte andererseits
befestigt sind und die unter einer Vorspannung entgegen der Kraftrichtung der Tellerfeder stehen. Dies hat
jedoch den Nachteil, daß insbesondere bei abgenutzten Belägen diese Vorspannung der Ausrückkraft der Tellerfeder
entgegenwirkt, wodurch die Anpreßkraft verringert wird und außerdem die Biegebeanspruchung
derart groß werden kann, daß die Blattfedern brechen.
Dieser Nachteil wird durch die erwähnten Abhubmittel beseitigt, die ein zwaiigsweises Abheben der Druckplatte
übtr die Tellerfeder bei der Ausrückbewegung gewährleisten.
Die Begrenzungs- und Abhubmittel können aus Bügeln, z. B. aus Blechformbügeln aus FederstahL bestehen
und gemeinsam mit den zur Drehmomentübertragung dienenden Mitteln wie Blattfedern, über ein gemeinsames
Befestigungselement, z. B. einen gemeinsamen Niet, an der Druckplatte und an ein und demselben
Nocken angelenkt bzw. befestigt sein.
Die bügelartigen Anschlag- bzw. Abhubmittel können aber auch derart ausgebildet sein, daß sie sich von
ihren Befestigungspunkten aus auf der dem Schwungrad zugekehrten Seite radial nach innen erstrecken und
dabei den Tellerfederaußenrand mit einem Anschlagbzw. Bewegungsbegrenzungsbereich mit Abstand übergreifend
ausgebildet sind, um radial weiter innen einen auf die Tellerfeder zu gerichteten Abhubanschlag zu
erhalten, mit dem sie sich an der Tellerfeder und zumindest annähernd in demjenigen radialen Bereich abstützen,
in welchem sich die Tellerfeder an der Druckplatte abstützt.
Unabhängig von der Ausbildung der Anschlag- bzw. Abhubmittel ist es besonders vorteilhaft, wenn die Anschlagbereiche
zumindest bis zur Erzielung der maximalen Verschlcißreserve an den Belägen unwirksam
sind.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn der axiale Abstand der gegenüberliegenden, wirksamen Anschlagpunkte an
Bügel und Tellerfeder zumindest dem möglichen verschleißweg der Kupplungsbeläge entspricht bzw. wenn
der axiale Abstand zwischen dem Auflagedurchmesser der Tellerfeder an dem Abstützpunkt an der Schwungscheibe
und dem gegenüberliegenden, zugehörigen Abstützpunkt am Bügel annähernd so groß ist wie der
erforderliche Verschleiß an der Kupplungsscheibe bzw. der maximal zulässigen Druckplattenbewegung in Richtung
auf die Scheibe.
Weiterhin kann es — unabhängig von der Ausbildung der Anschlag- bzw. Begrenzungsanschläge — vorteilhaft
sein, wenn die Bügel Zentrierbereiche aufweisen, die zumindest in vorgespanntem Zustand der Tellerfeder
eine Vorzentrierung der Tellerfeder gewährleisten. Die Bügel, die den Tellerfederaußenrand mit Abstand
übergreifen, können so ausgebildet sein, daß der Anschlagbereich als Zentrierbereich wirksam ist, wodurch
die Tellerfeder, d. h. auch bei ausgebauter Kupplung vorgespannt und zentrisch zur Druckplatte gehalten
wird.
Bei Kupplungen der eingangs erwähnten Art bzw. gemäß der Erfindung kann mit verhältnismäßig geringem
Aufwand axialer Bauraum eingespart werden, wenn gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung
sich Tellerfeder wenigstens annähernd im radialen Bereich zwischen den Bewegungsbegrenzungs- bzw. Anschlagbereichen
— in Betriebslage und bei nicht verschlissenen Reibbelägen — und den Abhubbereichen
der Bewegungsbegrenzungs- und Abhubmittel in einer Ebene verläuft, die zumindest senkrecht zur Rotationsachse
der Kupplung und mit radial weiter innerhalb der Abhubbereiche liegenden Bereichen in Richtung auf
den von der Druckplatte umschlosssenen axialen Bauraum zu abgewinkelt ist.
Anhand der F i g. 1 — 12 sei die Erfindung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Ausführungsform einer
Kupplung gemäß der Erfindung,
F i g. 2 eine Ansicht der Kupplung gemäß F i g. 1 von links,
Fig. 3 und 4 weitere Einzelheiten im Schnitt und in
Ansicht,
Fig. 5-7 Variationsmöglichkeiten, die Drehmomentübertragungsmittel
anzubringen, nach einem Schnitt der Linie ß-ßder F i g. 2,
Fig.8 —12 weitere Befestigungsmöglichkeiten der
Druckstücke an den Zungen der Tellerfeder.
Die Kupplung besteht aus einem an der Kurbelwelle 1 befestigbaren, aus Blech gezogenen Schwungrad 2,
auf dem der Anlasserzahnkranz 3 aufgeschweißt ist, weiterhin aus einer Tellerfeder 4 mit einem zentral und
an den Zungen 5 angelenkten Druckstück 6, das einen Angriffsbereich 7 für einen Ausrückstift 8 aufweist. Die
Tellerfeder 4 stützt sich radial außen — über den Umfang gesehen — teils an einem Zcntrierrad 2a bzw. an
Sicken oder Wulsten 2b ab und radial weiter innen an den Nocken 10 der Druckplatte 11, die die Reibscheibe
12 gegen die mit dem Schwungrad 2 verschraubte Gegendruckscheibe 13 drückt.
Zur Drehmomentübertragung sind Blattfederelemente 14 vorgesehen, die einerseits über Niete 16 an den
Nocken 15 mit der Druckplatte 11 vernietet und andererseits über Schrauben 25 mit der Gegendruckscheibe
verschraubt sind.
Radial innerhalb der Nocken 10 ist ein Druckstück 6 an den Zungen 5 der Tellerfeder befestigt. Das Druckstück
6 weist Krallen 22 auf, die in Schlitze zwischen den Tellerfederzungen 5 ragen. Über Niete 26 sind Federelemente
27 am Druckstück 6 vernietet und gewährleisten eine einwandfreie Halterung des Druckstückes 6 an
der Tellerfeder. Die Plättchen 27 haben eine Abkröpfung 27a, mit der sie in eine Ausnehmung 28 des Druckstückes
eingreifen, wodurch eine Verdrehsicherung der Federplättchen geschaffen ist.
Über den Niet 16 ist gleichzeitig das einstückig als Bügel ausgebildete Anschlag- bzw. Abhubmittel 18a befestigt.
Dieser Bügel erstreckt sich von seinem Befestigungspunkt aus auf der dem Schwungrad zugekehrten
Seite radial nach innen und übergreift den Tellerfederaußenrand 4a mit Abstand und bildet diesem gegenüber
einen Anschlagbereich 19a. Radial weiter innen weist der Bügel einen auf der Tellerfeder aufliegenden Abhubanschlag
29 auf, über den eine zwangsweise Lüftung der Druckplatte beim Ausrücken der Kupplung erfolgt.
Auch ist dieser Bügel in Richtung gegen die Druckplatte federnd vorgespannt.
Um ein Abheben der Bügel 18a bzw. ein Ausbiegen in radialer Richtung, welches durch die Fliehkraft und bei
hohen Drehzahlen hervorgerufen werden kann, zu verhindern, sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel Verstärkungsrippen
18a'zu beiden Seiten der Bügei vorgesehen.
Mit dem Anschlagbereich übergreift der Bügel 18a die Tellerfeder bzw. den Tellerfederaußenrand 4a so
weit, daß ein Auswandern der Druckplatte weg vom Schwungrad bis zur zulassigen Abnutzung der Kupplungsscheibenbeläge
ermöglicht ist.
im vorliegenden Ausführungsbeispiel entspricht der axiale Abstand a zwischen dem Anlagepunkt der Tellerfeder
an dem Wulst 2b und dem zugehörigen Gegenanschlag im Bereich 19a zumindest dem Betrag der zulässigen
Abnutzung an den Reibbelägen.
Die Montage der Kupplung erfolgt derart, daß zunächst
die vormontierte Einheit Schwungrad/Tellerfeder/Druckplatte, die über die als Bügel ausgebildeten
Anschlag- und Abhubmittel 18a und Blattfedern 14 zusammengehalten ist, an der Kurbelwelle verschraubt
wird. Sodann wird, wie dies im Zusammenhang mit F i g. 3 und 4 erläutert sei — bei der F i g. 4 eine Ansicht
des Druckstückes 6 aus der Blickrichtung des Pfeiles A gemäß F i g. 1 darstellt und F i g. 3 einen Schnitt gemäß
der Linie V-V gemäß Fig.4 — das Druckstück an die
Tellerfeder angelenkt.
Das Druckstück 6 hat drei Krallen bzw. Klauen 22 und versetzt dazu zwei Federplättchen 23, die über Niete
24 am Druckstück 6 befestigt sind und die weiterhin Abkröpfung 23a aufweisen, mit der sie in eine Ausnehmung
7a des Druckstückes eingreifen, wodurch eine verdrehsichere Halterung der Federplättchen gewährleistet
ist. Das Federplättchen 23 hat weiterhin einen Bereich 23£>, der schmaler ist als die Zwischenräume
zwischen den Zungen 5 der Tellerfeder 4. Dieser Bereich 23i>
weist weiterhin gegenüber den Krallen 22 einen derartigen Versatz auf, das der Bereich 23t>
mittig auf einer Zunge zu liegen kommt und die Krallen 22 zwischen zwei Zungen 5.
Zum Aufstecken bzw. Befestigen des Druckstückes 6 an der Tellerfeder 4 wird dasselbe zunächst mit den
Krallen 22 mittig auf drei der Tellerfederzungen aufgesetzt. Danach werden über einen Stift, Schraubenzieher
bzw. einen entsprechenden Montagebügel od. dgl. (der durch die Ausnehmung 7a geführt wird) die Plättchen
aufgedrückt, und zwar in eine Höhe, daß sie in axialer Richtung die Tellerfederzungen übergreifen. Daraufhin
wird das Druckstück gegenüber der Tellerfeder so weit gedreht, bis die Krallen in die Zwischenräume zwischen
jeweils 2 Tellerfederzungen einrasten, und der entsprechende Stift bzw. Montagebügel wird entfernt, damit
die Federplättchen entlastet sind, die sich nunmehr fest gegen jeweils eine der Tellerfederzungen anlegen. Nach
dieser Montage braucht lediglich noch die Gegendruckscheibe mit dem Schwungrad verschraubt zu werden
unter Zwischenfügung der Reibscheibe.
Die Montage der Kupplung kann auch in der Weise erfolgen, daß zunächst die Schwungscheibe 2 auf die
Kurbelwelle 1 angeschraubt wird und dann über die Schrauben 30 die vormontierte Einheit 4 mit 6/11/12/13.
Dies bedeutet, daß in vormontiertem Zustand der Einheit Gegendruckscheibe 13/Reibscheibe 12/Druckplatte
11 (wobei Gegendruckscheibe und Druckplatte über die Blattfederelemente 14 zusammengehalten sind)/
Tellerfeder 4 mit Druckstück 6 die Tellerfeder — indem sie sich gegen den Anschlag- bzw. Bewegungsbegrenzungsbereich
19a angelegt — derart vorgespannt wird, daß eine Deformation z. B. der Blattfedern verhindert
wird, sowie die volle Verschleißmöglichkeit gewährleistet ist und beim Aufschrauben dieser Einheit auf die
Schwungscheibe lediglich eine verhältnismäßig kurze
5u Wegstrecke der Tellerfeder über die Schrauben 30
überwunden zu werden braucht.
Wie insbesondere aus der F i g. 5 ersichtlich ist, ist ein
Auswechseln der Kupplungsscheibe 12 dadurch ermöglicht, daß die Blattfederelemente 14 an der Gegendruckscheibe
13 über Schrauben 25 verschraubt sind.
Es brauchen hierzu lediglich die Schrauben 30 gelöst zu werden und sodann die Schrauben 25, wodurch sich
die Einheit Gegendruckscheibe 13/Druckplatte 11 auseinandernehmen
läßt
Wie aus F i g. 6 ersichtlich ist, können die Blattfederelemente
14 aber auch auf der anderen Seite der Druckplatte bzw. den Nocken 15 vernietet und an der Gegendruckscheibe
13 über die Schrauben 25 verschraubt sein.
Eine weitere Befestigungsmöglichkeit sei anhand der F i g. 7 näher erläutert Hier sind die Blattfederelemente
14 einerseits wiederum über Niete 16 am Nocken 15 gemeinsam mit dem Bügel 18a vernietet und anderer-
seits an dem Schwungrad 2 über den Niet 31. Bei einer derartigen Ausführung ist die Tellerfeder 4 wiederum
ein Bestandteil der vormontierten Einheit Druckplatte 11 und Schwungscheibe 2, wobei die Tellerfeder wiederum
über die Bügel 18a gehalten und vorzentriert ist. Diese Einheit wird zunächst auf die Kurbelwelle 1 geschraubt
und dann mit der Gegendruckscheibe 13 unter Zwischenfügung der Reibscheibe 12 komplettiert, dabei
wird ein Druckstück den Fig. 1, 2 bzw. 3, 4 verwendet
und vor dem Aufschrauben der Gegendruckscheibe 13 in der in den obigen Figuren erwähnten Weise an der
Tellerfeder befestigt.
Die Bügel 18a sind derart ausgebildet, daß die Abbiegung im Bereich des Anschlagbereiches 19a zumindest
eine Vorzentrierung der Tellerfeder gewährleistet, d. h., die Tellerfeder lehnt sich in nicht zusammengebautem
Zustand der Kupplung gegen die abgebogenen Bereiche und wird so vorzentriert. Zum Zusammenbau der
Kupplung braucht die Einheit Gegendruckscheibe 13/ Reibscheibe 12/Druckplatte 1 l/Tellerfeder 4 lediglich
mit dem Tellerfederaußenrand auf den Zentrierbereich der Schwungscheibe 2a aufgesetzt zu werden und die
Tellerfeder ist auch in eingebautem Zustand einwandfrei zentriert.
Beim Druckstück 6b gemäß F i g. 8 greift wiederum eine Kralle 226 zwischen zwei benachbarte Zungen 5
hindurch. Ein Stufenniet 32 ist an dem Druckstück 6b vernietet und übergreift mit seinem Kopf 32a Bereiche
der beiden benachbarten Zungen. Zwischen den Zungen 5 und dem Kopf 32a kann eine Federwellscheibe 33
gelegt sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist es zwar nicht unbedingt erforderlich, ein Druckstück mit
Krallen 22b zu verwenden, wie es hier dargestellt ist, sondern es kann die Zentrierung des Druckstückes auch
über die Niete 32 erfolgen.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 9 greifen wiederum Krallen 22cdes Druckstückes 6cdurch die Schlitze
zwischen zwei benachbarten Tellerfederzungen 5 hindurch, und die Halterung erfolgt über eine federnde
Topfscheibe 34, die über Niete 35 am Druckstück vernietet ist und sich federnd gegen die Spitzen der Zungen
5 anlegt.
In Fi g. 10 ragen die Krallen 22c/des Druckstückes 6d
zwischen zwei benachbarten Zungen 5 hindurch, wobei
ίο der hindurchgehende Bereich 22c/widerhakenartig ausgebildet
ist und eine größere Breite besitzt als der Zwischenraum zwischen den Tellerfederzungen 5, der Endbereich
22" jedoch schmaler ist als der Zwischenraum zwischen den benachbarten Zungen 5. Ein derartiges
Druckstück braucht lediglich mit dem widerhakenartig ausgebildeten Bereich 22a zwischen zwei benachbarten
Tellerfederzungen durchgeschoben zu werden, wobei diese Tellerfederzungen gespreizt werden und hinter
dem widerhakenartigen Bereich wieder zusammenfedem. Auch kann zwischen dem widerhakenartigen Bereich
und den Tellerfederzungen eine Wellfederscheibe od. dgl. gelegt sein.
In F i g. 11 besitzt die Kralle 22e des Druckstückes 6e
ebenfalls einen widerhakenartigen Bereich 22e", der jedoch schmaler ist als der Zwischenraum zwischen zwei
benachbarten Zungen, jedoch ist in Ausnehmungen eine Feder- bzw. Wellscheibe 36 gelegt.
Das Druckstück6/gemäß Fig. 12 hakt ebenfalls mit
Krallen 22/durch Schlitze zweier benachbarter Tellerfederzungen
5 hindurch. Die Halterung erfolgt hier durch clipsartige Federelemente 37, die einerseits am
Druckstück 6/angenietet sind und Bereiche der Tellerfederzungen 5 in radialer und axialer Richtung unter
Vorspannung übergreifen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Reibungskupplung, bestehend - in axialer Richtung in der Reihenfolge der Aufzählung - aus:
a) einem an einer Kurbelwelle befestigbaren, axial festen Schwungrad,
b) einer Tellerfeder mit einem zentral und an deren Zungen angelenkten Druckstück, das einen
koaxial zur Kupplung vorgesehenen Angriffsbereich für ein Ausrückelement hat,
c) einer axial bewegbaren Druckplatte,
d) einer auf einer Welle, z. B. Getriebewelle, radial
festen, jedoch axial verschiebbaren Reibscheibe,
e) einer axial festen, mit dem Schwungrad verschraubbaren Gegendruckscheibe,
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|---|---|---|---|
| DE2121919A DE2121919C3 (de) | 1971-05-04 | 1971-05-04 | Reibungskupplung |
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