DE212197C - - Google Patents
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- DE212197C DE212197C DE1907212197D DE212197DA DE212197C DE 212197 C DE212197 C DE 212197C DE 1907212197 D DE1907212197 D DE 1907212197D DE 212197D A DE212197D A DE 212197DA DE 212197 C DE212197 C DE 212197C
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
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- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
- G08B5/22—Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 212197-KLASSE 74 c. GRUPPE
Patentiert im Deutscheil Reiche vom 24. Oktober 1907 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Übertragung von
Zeichen, elektrischen Strömen, Schließen und Öffnen von Stromkreisen u. dgl. m. unter
Verwendung zweier oder mehrerer Elektromagnete. .
Nun sind elektromagnetische Signal-, Anruf- und Ubertragungsvorrichtungen bekannt
geworden, bei welchen gleichfalls Elektromagnete verwendet werden. Bei diesen bekannten
Vorrichtungen dienen die Elektromagnete, welche in nicht unterbrochener Reihenfolge —
also ohne daß einer überschlagen werden kann :— mittels eines Gebers von Strömen erregt
werden, die mit periodisch wiederkehrenden Verschiedenheiten oder sonstwie einander
folgen, dazu, einen Anker irgendwelcher Art, der auch ähnlich wie der Anker bei einfachen
Elektromotoren o. dgl. verschiedene Pole, also einen magnetischen Nord- und Südpol besitzen
kann, in drehende Bewegung zu versetzen und an irgendeiner Stelle bei einem oder zwischen
zwei Elektromagneten zu halten. Hierdurch wird die Anzahl der möglichen Stellungen
des Ankers der Anzahl der Elektromagnete entsprechen oder noch einmal so groß sein.
Das Wesen vorliegender Erfindung besteht darin,* daß beliebige Elektromagnete einzeln,
zusammen und nacheinander ein-, zu-, aus- oder umgeschaltet werden, so daß einem kegelpendelartig
aufgehängten Anker eine gerad-
• linige Bewegung aus der Ruhelage heraus erteilt wird, er also von einem Magneten angezogen
wird, um eine geradlinige Bewegung von seiner Normalstellung nach dem Anziehungspunkt
auszuführen, an welche sich eine zweite zu der ersten im Winkel stehende anschließt, die durch das Zu-, Aus- oder Umschalten
der Elektromagnete hervorgerufen wird. Hierdurch wird die Anzahl der Bewegungsmöglichkeiten
und damit auch die Anzahl der Stellungen des Ankers erheblich gesteigert, da zu jeder für sich abgeschlossenen
einfachen geraden Bewegung noch zwei winkelförmige Bewegungen hinzutreten. Auf dem
Gebiet der Elektrotechnik ist die Anwendungsmöglichkeit wegen der Einfachheit. Billigkeit ■
und Zweckmäßigkeit eine unbegrenzte.
Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens in mehreren
Ausführungsformen, sowie ein Anwendungsfall dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Ansicht von unten der ersten Ausführungsform,
Fig. 4 ein Schema für die möglichen Kontaktstellungen, in welche der Anker gebracht
werden kann und die mittels der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Vorrichtung erreicht werden
können,
Fig. 5 ein Schema für die verschiedenen Schaltungen der Elektromagnete, durch welche
die in Fig. 4 angegebenen Stellungen erzielt werden. (Die Zeichen dieses Schemas können
auch als telegraphische Zeichen nach Art der Morsezeichen benutzt werden.)
Fig. 6 ein Leitungs- und Kontaktschema, welches die in Fig. 5 bildlich dargestellten
Schaltungen ermöglicht,
Fig. 7 eine Ansicht eines Kontaktgebeis von oben, '
Fig. 8 eine Ansicht desselben von unten, bei welchem die in Fig. 4 angegebenen Kontaktstücke
durch bewegbare Zungen ersetzt sind,
Fig. 9 eine Ansicht auf eine weitere Ausführungsform,
Fig. 10 einen Schnitt nach Linie I-I durch
die Vorrichtung nach Fig. 9,
Fig. 11 einen Schnitt nach Linie H-II,.
Fig. 12 eine als Linienwähler, Schalter o. dgl. zu benutzende Vorrichtung teils in Ansicht,
teils im Schnitt und
Fig. 13 eine Draufsicht auf den rechten Teil
des Schalters nach Fig. 12 und links die Unteransicht des rechten Teils um 180 ° gedreht.
Bei dem in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist ein polarisierter Anker 1 in einem kardanischen Lager 2 kegelpendelartig
aufgehängt und in einem offenen Ring der mittleren Platte 3 gehalten, so daß' er
sich frei nach jeder Richtung geradlinig und winkelartig bewegen kann. Die aus weichem
Eisen bestehende Platte 3 bildet einen Teil des magnetischen Kreises. Die Elektromagnete
4, 4a und 5, $a sind so angeordnet, daß
die Ebenen, welche durch die Achse des Ankers und die Achsen der Elektromagnete gelegt
werden, einen rechten Winkel einschließen, wie durch die strichpunktierten Linien in Fig. 3
angedeutet ist. Dieser rechte Winkel ist jedoch nur dann vorhanden, wenn der Anker
' bei nicht erregten Magneten in seiner Ruhelage gehalten wird. Die Wicklungen der beiden
Magnete 4, /\a und gleichfalls die der Magnete
5, 5" sind in Reihe !geschaltet.
Die Elektromagnete 4 und 4Λ sind durch
eine Leitung und die Elektromagnete 5 und $a
durch eine andere Leitung geerdet. Die hintereinandergeschalteten Windungen der Elektromagnete 4 und 4° sind entgegengesetzt
zueinander gerichtet, so daß, wenn dieselben von einem Strom durchflossen werden, ein
Nordpol an dem Polende \b und gleichfalls an
dem Polende \c erzeugt wird. (Die Südpole
befinden sich in der Mitte der Platte 3.) In ähnlicher Weise sind die Windungen 5 und 5a
hintereinander in entgegengesetzter Richtung gewickelt. Da der Anker 1 polarisiert ist,
wird sein Ende von 4* angezogen, während 4C das andere Ende abstößt. Da die Magnete
4 und 4a den Paaren 5 und 5fl ähnlich
oder gleichartig gewickelt sind, so ist 4 in derselben Richtung wie 5 und 4a in derselben
Richtung wie 5a gewickelt. Die Polschuhe \b,
4C und 5 * und 5C bestehen aus gebogenen
Platten von weichem Eisen, die auf den Enden der Kerne mittels Schrauben gehalten werden.
Die Polschuhe sind gegen den Anker verlängert und in der Nähe desselben im rechten
Winkel umgebogen. Die Kerne sind in die mittlere Platte 3 eingeschraubt. Der Anker
wird in seiner Mittelstellung durch eine regelbare Feder 6 gehalten und nach Außerwirkungsetzen
der Elektromagnete in dieselbe zurückgebracht. An dem anderen Ende der Kerne ist ein eine mittlere öffnung 11 besitzender
Endrahmen 10 angebracht, in welchen das Ende des Ankers mit einem Stift
hineinragt. In der Öffnung ist ein drehbarer Ring 12 gelagert, welcher einen Arm 13 besitzt,
an dem ein Kontakt 14 befestigt ist. Der Endrahmen 10 ist von dem Kern durch
eine Isolationsplatte 15 und durch ein Isolationsfutter 16 isoliert, durch welches die Befestigungsschrauben
hindurchgehen. Der Anker trägt an seinem Ende einen nach außen ragenden Stift 17, durch welchen der Kontakt mit
dem Kontaktstück 14 hergestellt werden kann, wenn der Anker in der geeigneten Richtung
abgelenkt wird. Weiter trägt der Stift 17 ein loses Rad 18, welches auf dem teilweise mit
Gewinde versehenen Stift durch eine kleine Mutter 19 gehalten wird. Dieses Rad soll die
Berührung des Ankers mit den magnetisierten Polen verhindern und auch zu gleicher Zeit
zur Verminderung der Reibung dienen, welche eine starre Verbindung verursacht. Wenn der
Anker durch die Elektromagnete abgelenkt wird, legt sich das Rad gegen die innere
Fläche des Ringes 12 und läuft bei der kegelpendelartigen
Aufhängung auf derselben.
Aus den Fig. 1 und 2 geht hervor, daß die
Feder 6 nicht unmittelbar mit der Stellschraube verbunden ist, sondern durch einen
lose in einer Längsbohrung der Schraube 7 geführten Stift 21. Dieser Stift ist an einem
seiner Enden mit einem Haken 22 ausgerüstet, an welchem die Feder angreift, während
er an seinem anderen Ende einen Kopf 25 besitzt, dessen Durchmesser größer ist als
der der durch die Schraube gehenden Bohrung. Durch diese Anordnung ist ein Spannen der
Feder durch Verdrehen vollkommen ausgeschlossen.
Statt der einen Kontaktstelle können deren 24 vorgesehen sein, mit welchen der Stift 17
in Berührung gebracht werden kann (siehe Ausführungsform Fig. 7 und 8), oder es kann
aber auch das Kontaktstück 14 durch Verdrehen des Ringes 12 in jede der 24 Stellungen
gebracht werden, die durch das, Schema (Fig. 4) wiedergegeben sind.
Zunächst soll kurz die Art und Weise beschrieben werden, wie die Bewegung des Ankers
und des Stiftes erzielt wird. Der beispielsweise aus weichem Eisen bestehende
Anker wird bei Einzelerregen der Elektromagnete 4 und 5 in Richtung derselben angezogen,
bei Erregung beider zu gleicher Zeit in Richtung der Resultierenden der beiden von
den einzelnen Magneten ausgeübten Kräfte. Hierdurch werden drei geradlinige Bewegungen
erzeugt. Wird nun, nachdem die beiden zu gleicher Zeit erregten Magnete den Anker in
die Mitte zwischen die beiden Magnete gebracht haben, der eine oder andere Magnet
ab- oder ausgeschaltet, so wird durch den erregt bleibenden Magneten der Anker aus seiner
Stellung nach erfolgter radialer Bewegung nach der einen oder anderen Seite in tangentialer
Richtung abgelenkt. Der Anker beschreibt also durch die Aufeinanderfolge der Magnetwirkungen
einen winkelförmigen Weg. Bis jetzt sind fünf verschiedene Bewegungen erzeugt worden. Wird weiter zunächst 4 ein-
ao geschaltet und etwas später 5 hinzu, so bewegt sich der Anker zunächst nach 4 und
dann nach 5, da zu der Kraft von 4 noch die von 5 hinzukommt. Hierdurch wird wieder
eine winkelförmige Bewegung des Ankers erzeugt. Bei Erregen des Magneten 5 und
darauffolgendem Zuschalten des Magneten 4 wird zunächst der Anker von 5 angezogen
und dann nach 4 abgelenkt. Es sind also bei der Verwendung zweier Magnete und eines
nicht polarisierten Ankers aus weichem Eisen 7 verschiedene Bewegungen möglich.
In Fig. 4 stellen die mit b bezeichneten Punkte die Anschläge K nach der Ausführungsform der Fig. 7 und 8 und die Punkte α und c
die Kontakte dar, die durch die Zungen L (Fig. 7) erzielt werden können.
Unter Berücksichtigung des Schemas nach Fig. 4 erfolgt die
1. Bewegung durch Erregen des Elektromagneten 4. Der nicht magnetisierte Anker
aus weichem Eisen wird dadurch von 4 angezogen und bewegt sich nach 30*. Die
2. Bewegung des Ankers erfolgt durch Erregen des Magneten 5, wodurch der Anker 17
nach 28* bewegt wird. Die .
3. Bewegung erfolgt durch Erregen der Elektromagnete
4 und 5, wodurch der Anker 17 nach 29* bewegt wird. Die
4. Bewegung erfolgt durch Erregen der beiden Elektromagnete 4 und 5, wodurch der
Anker nach 29* bewegt wird, worauf der Magnet
4 ausgeschaltet wird, so daß nur noch der Magnet 5 in Tätigkeit bleibt. Hierdurch
wird der Anker von 29* nach 29^ bewegt. Die
5. Bewegung erfolgt dadurch, daß die beiden Elektromegnete 4 und 5 erregt werden, wodurch
der Anker 17 nach 29* bewegt wird, worauf der Elektromagnet 5 ausgeschaltet
wird und nur noch der Elektromagnet 4 in Tätigkeit bleibt. Der Anker hat also" den
Weg 17, 29*, 29C zurückgelegt. Die
6. Bewegung erfolgt durch Erregen des Magneten 4, wodurch der Anker 17 nach 30* bewegt
wird, worauf der Elektromagnet 5 miterregt wird, wodurch der Anker von 30* nach
3Oa bewegt wird. Die
7. Bewegung erfolgt durch Erregen des Elektromagneten 5, wodurch der Anker 17 nach
28* bewegt wird. Darauf wird noch der Elektromagnet 4 erregt, wodurch der Anker 28*
nach 28C bewegt wird.
Es finden also drei geradlinige Bewegungen von 17 nach 28*, 29* und 306 und vier winkelförmige
Bewegungen von 17 nach 28C, 29",
29C und 3oa statt. Der Anker führt also
neben drei geradlinigen vier winkelförmige Bewegungen, also zusammen sieben verschiedene
Bewegungen aus. '
Diese sieben Bewegungen können jedoch auch bei der Verwendung von vier Elektromagneten
auf 24 erhöht werden. Wird der Anker polarisiert, so werden durch Kombinationen der Anziehungs- und Abstoßkräfte
der Magnete, die durch Umleiten des Stromes mit ein und demselben Pol der Magnete erzeugt
werden können, gleichfalls 24 Bewegungen möglich. Dies soll gleichfalls an Hand
der Fig. 4 erläutert werden.
In dem Schema zeigen die Linien 25*, 25V
25° usw. bis 32C auf der Kreisscheibe 24 die
24 Stellungen an, in welche der Stift 17 bewegt werden soll und an denen sich Kontakte
nach der Ausführungsform der Fig. 7 und 8 befinden.
Es sei aber angenommen, daß der stellbare Kontakt 14 für die Erläuterung benutzt wird.
Derselbe soll sich bei dem Punkt 2,ja befinden,
nach welchem der Anker mit dem Stift 17 bewegt werden soll. Zu diesem Zweck wird
zunächst ein solcher Strom durch die Leitungen geschickt, daß der Pol 4* des Magneten 4
den Anker abstößt und der Pol 5* des gleichfalls erregten Magneten 5 den Anker anzieht.
Da aber die Magnete 4 und 4" sowie 5 und 5Λ
so gewickelt sind, daß an den Polschuhen \b,
4C und 5*, 5C je gleichartige Pole auftreten,
so wird der obere Teil des Ankers 1 von dem Magneten 4" angezogen und von dem Magneten
5'1 abgestoßen. Es wirken dann verschiedene
Kräfte auf den Anker, die das Bestreben haben, den Anker und den Stift 17 erstens
in der Richtung des Pfeiles χ — durch das Abstoßen des Magneten 4 und Anziehen des
Magneten \α — und zweitens in der Richtung
y — durch das Anziehen des Magneten 5 und Abstoßen des Magneten $a — zu bewegen.
Der Anker wird, da zwei Kräfte auf ihn wirken, in der Richtung der Resultierenden bewegt,
also sein unteres Ende in der Richtung des Pfeiles ζ nach, dem Punkt 27*. Diese
Richtung muß der Stift nehmen, weil die auf das untere Ende wirkenden Kräfte und die
auf das obere Ende wirkenden Kräfte einander gleich sind. Der Anziehungskraft des
Magneten 5 auf das untere Ende des Ankers, zur Bewegung in der Richtung y entspricht
die Anziehungskraft des Magneten \a auf das
obere Ende des Ankers in entgegengesetzter Richtung des Pfeiles■%. Auch die in Richtung dieses Pfeiles χ wirkende abstoßende
Kraft des Magneten 4 auf das untere Ankerende ist gleich der abstoßenden Kraft des
Magneten 5·' auf das obere Ende des Ankers
in der dem Pfeil y entgegengesetzten Richtung. Wenn nun der Magnet 5 nicht weiter erregt
bleibt, also abgeschaltet wird, wird auch der Anker nicht mehr von 5 angezogen, so daß
der Anker nun nur noch von der Kraft des Magneten 4 beeinflußt wird: Der Anker wird
sich daher von dem Punkt 27* in paralleler oder annähernd paralleler Richtung zum Pfeile χ
bewegen, wodurch er in Berührung mit dem bei 27" befindlichen Kontaktstück kommt.
Bei der Erläuterung der Bewegung nach 27"
ist nebenbei gezeigt worden, wie der Stift in die Lage 27* gebracht wird, nämlich durch
Erregen der Magnete 4 und 5 derart, daß 4 den Anker abstößt, während 5 denselben
anzieht.
Wenn das Kontaktstück 14 bei 28^ ist, so '
wird, um Kontakt an diesem Punkt zu geben, der Magnet 5 erregt, so daß der Pol 5* anzieht,
während der Magnet 4 unerregt bleibt. Der Stift wird hierdurch unmittelbar nach
dem Kontaktstück gebracht.
Wenn das ständige Kontaktstück bei 28C
ist, wird der Stift' in der bereits erwähnten Weise nach dem Punkt 28* gebracht, worauf
der Magnet 4 erregt wird, so daß auch Pol 4b
anzieht. Dabei bleibt der Magnet 5* wie . bisher erregt. Es wirken dann zwei Kräfte
auf den Stift bzw. Anker ein, eine in der Richtung des Pfeiles y, die andere in der
Richtung des Pfeiles v. Der Stift wird sich in der Richtung der Resultierenden dieser
beiden Kräfte bewegen, d. h. in der Richtung des Pfeiles w, Wodurch er in Berührung mit
dem Kontakt 28C gebracht wird.
In ähnlicher Weise wird, wenn Kontakt bei 28Λ gegeben werden soll, der Stift zunächst
nach Punkt 28* gebracht, indem 5 zum Anziehen
erregt wird, während Magnet 4 zunächst unerregt bleibt, worauf der Pol 4* zum
Abstoßen erregt· wird und Pol 5* noch zum
Anziehen erregt bleibt, wodurch der Stift 17 nach dem Kontakt 28a gebracht wird.
Wenn das Kontaktstück bei 25* ist, werden beide Pole 4*, 5* zum Abstoßen erregt,
die Pole 4C und 5C also eine Anziehungskraft
ausüben, so daß der Stift sich nach dem gewünschten Punkt bewegt.
Wenn das Kontaktstück bei 25^ ist, wird.
der Stift, wie eben beschrieben, nach Punkt 25* gebracht und dann 4 ausgeschaltet, also
die Wirkung des Magneten aufgehoben. Wenn der Stift dann von dem Magneten 5 allein
beeinflußt wird, wird er nach dem Kontakt 25a bewegt.
Wäre der Kontakt bei 32*, dann wird 5*
zum Abstoßen erregt, während 4 unerregt bleibt. Hierdurch wird der Stift nach Kontakt
32* gebracht. Soll der Kontakt bei 32C
sein, so wird der Stift nach dem Punkt 32* in der bereits erwähnten Weise bewegt, worauf
4 zum Abstoßen erregt wird, während 5 noch zum Abstoßen erregt bleibt, so daß der Stift
gezwungen wird, sich nach 32^ zu bewegen. Durch diese Beispiele dürfte es vollkommen
klar gemacht sein, wie der Stift in irgendeine der 24 gezeichneten Stellungen gebracht werden
kann.
In der vorstehenden Erläuterung sind nur die Magnete 4 und 5 und nicht 4a und 5a erwähnt;
diese dienen jedoch zur Unterstützung und Ergänzung der Wirkung der Magnete 4 und 5.
Von dem Isolationsrahmen 10, welcher das Kontaktstück 14 trägt, führt eine Leitung
nach einer Anschlußklemme. Eine zweite Anschlußklemme ist mit dem metallischen Rahmen
der Vorrichtung verbunden, wodurch die elektrische Verbindung mit dem Stift 17 hergestellt
wird. ,Nach den beiden Klemmen sind die Enden des Stromkreises geführt, welcher eine Lokalbatterie und das Instrument,
welches beeinflußt werden soll, enthält.
Zur Ausführung der verschiedenen Schaltungen der Magnete dient der in Fig. 5, 6
schematisch dargestellte und in Fig. 12 und 13 veranschaulichte Schalter. Die Pole der Batterie
B sind mit den Teilen C1, C2, C3, C4 und
D1, D2, D3, D1 verbunden, die in dem Schema
feststehend gedacht sind, jedoch bei der Ausführungsform des Schalters nach Fig. 12, 13
beweglich sind. Zwischen den vier Schaltblechen A1, A2, A3, A* und den Teilen C und D
sind bewegliche Federn F1, F2, F3, F* vorgesehen,
die mit den Teilen E1, E%, E3, E1 eines
Umschalters E, leitend verbunden sind. An die Klemmen G1 und G2 ist die Vorrichtung
mit kegelpendelartig'aufgehängtem Anker mittels der Drähte α und b angeschlossen, deren
in Reihe geschaltete Windungen an geeigneter Stelle geerdet sind. Desgleichen ist die Batterie
in der Mitte an Erde gelegt. An den Schaltblechen A1 bis A 4 sind an beiden Seiten Ansätze
aus Isoliermaterial i, durch welche die Federkontaktstücke F1 bis F4 mit den Kontakten
C1 bis C* und D1 bis Z)4 in Beruh- .
rung gebracht werden können. Die Berührung wird bewirkt, indem die mit Bohrungen versehenen
Schaltbleche A1 bis A4· durch einen
Stift 5, der durch eine feststehende, mit Bohrangen B1 versehene Platte P geführt ist,
nach der positiven oder negativen Seite ver-
schoben werden, da die Bohrungen der Schaltbleche teilweise nach rechts uud teilweise
nach links aus den Mittelachsen der Bohrungen S1 der Platte P gelegt sind, während ein
Teil in den Mittelachsen liegt.
Durch das in Fig. 5 dargestellte Schema sind
i. die Lagen der Bohrungen in den verschiedenen Platten A1 bis A1 festgelegt,
2. die in die Elektromagnete zu schickenden Ströme ihrer Reihenfolge und Richtung
bzw. ihrer Polarität nach bestimmt und
3. die Bewegungen des Ankers bildlich dargestellt.
Aus dem Schema der Fig. 5 ist zu ersehen, daß die 24 mit -f und — versehenen Zeichen
einander ungleich sind und infolgedessen auch 24 verschiedene Stromfolgen oder Strombilder
liefern, die durch die Bohrungen nach erfolgter Stöpselung möglich sind. Das Einzelbild oder
Zeichen 1 bis 24 wird durch die x- und y-Achse
in vier Teile zerlegt, so daß die Teile sozusagen die vier Quadranten eines Kreises bilden.
Die erste Reihe von 1 bis 12 entspricht den vier oberen Lochreihen c, d, e, f der Schaltbleche
A1 bis A1 und die zweite Reihe von
13 bis 24 den unteren Lochreihen g, h, i, k der Schaltbleche A1 bis Ai. Wenn nun in
einem der Quadranten ein Strich vorhanden ist, so bedeutet dies eine Verschiebung des
Schaltloches aus der Mittelachse der feststehenden Platte P. Das Vorzeichen -\- oder —
gibt an, nach welcher Seite das Loch verschoben werden muß. Falls ein Quadrant leer ist, so ist daraus zu erkennen, daß das
Schaltloch nicht verschoben ist. Die oberhalb der λ;-Achse liegenden Zeichen entsprechen
den Bohrungen der Reihe c und d, die unterhalb liegenden denen der Reihe e und f, die
links von der y-Achse liegenden gehören zu den Reihen c und e, während die rechts liegenden
zu den Reihen d,f gehören. Durch das Zeichen 1 ist z. B. ausgedrückt, daß die Bohrungen in den Reihen c und d nach rechts
verschoben in den Blechen A1 und A2 angebracht
sein müssen, um die Kontakte der positiven Seite C1 und C2 verbinden zu können,
während die Bohrungen in ΑΆ und AA (Fig. 6)
in der Mitte liegen müssen, da unter der #-Achse bei 1 (Fig.. 5) keine Angaben (starke
Striche) vorhanden, also die Quadranten leer sind. Nach Einstecken des Stöpsels S durch
die Bohrung 1 der feststehenden Platte P wird das Blech A1 mit A2 durch den Stöpsei
5 nach links verschoben, wodurch bei F1, C1 und F2, C2 Kontakt gegeben wird, während
A3 und A* in ihrer Normalstellung bleiben,
da die Bohrungen e,f bei 1 in der Mitte liegen. Mit den Blechen A3 und A* wird
also kein Kontakt gegeben. In entsprechender Weise geht aus Stellung 6 hervor: A1 nicht
verschoben, während die übrigen drei Bleche die positive Verbindung herstellen. Daher ist
die Bohrung in A1 in der Mitte und in 42
bis A^ nach rechts verschoben angebracht.
Stellung 21 besagt: In den unteren vier
Reihen g, h, i, k ist Bohrung in A 1 nach der
die positiven Kontakte gebenden Seite des Bleches, also nach rechts verschoben, in A2
in der Mitte gelegen und in ^3 und A1 nach
links verschoben, so daß auf der negativen Seite nach Stöpsehing Kontakt gegeben wird.
Die Plus- und Minuszeichen bedeuten also die Polarität bzw. die Richtung des in die
Leitungen a, b zu schickenden Stromes, während die längeren und kürzeren Striche die
Nacheinanderfolge der einzelnen Ströme beim Ein- und Umschalten des Umschalters / darstellen.
Die obere Reihe der Striche, also die über der strichpunktiert gezeichneten linie χ, stellt
die mit den Kontakten E1, E2 zu gebenden Stromrichtungen dar, während die untere Reihe
die mit den Kontakten E8 und Zs4 zu gebenden
Stromrichtungen wiedergibt. Die vier Quadranten entsprechen also unmittelbar den
Kontaktfeldern E1, E*, E3, E* des Schalters I.
Aus diesen Betrachtungen ist weiter zu schließen, daß die Lochreihen
c und g in A1 für E1,
d und h in A2 für E2, ■
β und i in A 3 für E3 und
/ und k in A4· für E1 sind.
/ und k in A4· für E1 sind.
Aus der Darstellung der Stellung 1 (Fig. 5)
geht also hervor, daß zunächst durch den in die Bohrung 1 gesteckten Stöpsel die Bleche Aλ
und A2 nach links bewegt werden und so Kontakt zwischen F1 und C1 und zwischen
-F2 und C2 hergestellt wird, während die Bleche A3 und A* in ihrer Mittellage verbleiben,
da unterhalb der x-Achse keine Angaben für Versetzen der Bohrungen oder Stromimpulse
gemacht sind. Wird nun durch den Umschalter / der Strom der Batterie B
eingeschaltet, so wird E1 mit G1 leitend verbunden
und ein positiver Strom durch die Leitung α geschickt (da Pluszeichen im Quadranten E1, Fig. 5), während durch die Leitung
δ kein Strom geht, da unterhalb der x-Achse und links von der y-Achse, also im
Quadranten E3 kein Stromimpuls verzeichnet ist und A3 wegen der Mittellage der Bohrung
e1 weder auf der einen noch der anderen Seite Kontakte miteinander in Berührung gebracht
hat. Der Strom verlauf ist folgender: Batterie B, Pol P1, positive Hauptleitung,
Kontakte C1, F1, Leitung a1, Kontakt Έ\
Schleif klemme G1, Leitung a, Wicklung W1, W2,
Erde über Pol P2 zur Batterie zurück. Darauf ■ wird der Schalter I umgelegt, so daß die
Schleifklemmen auf die Kontakte 2?2 und £4
auf treffen. Der Stromverlauf und die Strome
richtung bleiben in der «-Leitung dieselben,
während die Leitung b nach wie vor stromlos bleibt. Es wird also bei der Stromfolge nach
Stellung ι der Fig. 5 eine geradlinige Bewe-
■5 gung des Ankers von der Mitte direkt nach der Achse des Elektromagneten erzielt.
Nach Stellung 2 (Fig. 5) wird beim Einschalten des Stromes durch den Umschalter I,
indem er auf E1 und E3 steht, zuerst ein
positiver Strom durch die Leitung « geschickt, worauf nach Umlegen des Umschalters auf
E2 und Z?4 ein positiver Strom auch durch die Leitung b geschickt wird, während der
positive Strom weiter durch die «-Leitung hindurchfließt, da die Verbindung der Batterie
durch das Eontaktstück £4 und die Schaltvorrichtung
hergestellt ist. Es wird also bei dieser Schaltung zuerst eine geradlinige Bewegung
von der Mittelachse des Ankers nach der Mittelachse der Elektromagnete Tf1, Tf2 erzeugt,
da eine Kraft auf den Anker ausgeübt wird, worauf durch Zuschalten der Elektromagnete
Tf3, Wi der Anker, nachdem er
bereits an der Peripherie des Führungsringes steht, eine Tangentialbewegung ausführt, da
neben der Wirkung des ersten Elektromagnetpaares noch ein zweites Elektromagnetenpaar seine Kraft auf den Anker ausübt.
Durch Stöpselung von 2 sind also folgende Kontakte verbunden: C1 mit F1, C2 mit F2·
und C4 mit i"4.
I. Strom verlauf nach Einschalten:
1. Leitung « durch E1 angeschlossen, P1,
Plusleitung, C1, F\ a1, E1, G1, a, Tf1, Tf2, Erde,
P2, Batterie,
2. Leitung b stromlos.
II. Stromverlauf nach Umschalten:
i. für die α-Leitung wie unter 1 nach Einschalten
geblieben,
2. P1, Plusleitung, C4, F\ b2, E1, G2, Tf4,
W3 über Erde und Pol P2 zur Batterie B
zurück.
Aus Stellung 16 geht entsprechend hervor,
daß durch Stöpselung sämtliche vier übereinander liegenden Bleche A1 bis Ai nach rechts
geschoben werden, so daß die sämtlichen rechten Kontakte F1 bis i74 mit den negativen
Kontakten D1 bis D4 und der Batterie B verbunden sind. Nach Einschaltung
des Schalters I werden zunächst die Kontaktstücke E1, E3 mit den Leitungen a, b durch
die Schleiffeder G1, G2 verbunden. Es geht also
I. nach Einschalten ein Strom
i. vom Pol P2 der Batterie B über Erde nach W2, Tf1, a, G\ E\ a\ F\ D\ P3, Batterie.
i. vom Pol P2 der Batterie B über Erde nach W2, Tf1, a, G\ E\ a\ F\ D\ P3, Batterie.
Zu derselben Zeit geht auch ein Strem durch die Leitung b, und zwar verläuft derselbe
folgendermaßen:
2. P2, Erde, Tf3, Tf4, b, G2, E3, b1, F3, D3,
Minusleitung, P3, Batterie.
II. Nach Umlegen des Schalters wird durch die Kontaktstücke E2, E^ und die Verbindungen
der Kontakte D2, Z)4 mit den Kontakten F2, F* der Strom in derselben Weise durch
die Leitungen α und b und somit auch durch die Elektromagnete geschickt, so daß keine
weitere Bewegung des Ankers erfolgt, da die Wirkung beider Magnete auf den Anker dieselbe
bleibt.
Durch das Zusammenwirken zweier Magnete wird also der Anker eine Bewegung machen,
welche die resultierende der beiden Einzelbewegungen ist.
Die Stellung 21 bedeutet entsprechend, daß
zunächst durch den Draht « ein positiver Strom geht, während durch den Draht b ein
negativer Strom geschickt wird und dann nach Umschalten der Strom in « abgeschaltet
wird, während er in b erhalten bleibt.
Nach Stöpselung der Bohrungen 21 wird nämlich das Schalt blech A1 nach links verschoben,
so daß die Feder F1 mit C1 verbunden
wird. Schaltblech A2 bleibt in seiner Lage stehen, stellt also keine Verbindung der
Kontakte her. Die Schaltbleche As und Ai
werden nach rechts verschoben, stellen also Kontakt her zwischeu F3 und Fi und den
negativen Kontaktstücken D3 und Z)4 der Batterie. Nach Einschalten ist der Stromverlauf
folgender: ■ ·
I. Nach Einschalten:
1. Leitung«: P1, Plusleitung, C1, F1, a1,
E1, G1, «, Tf1, Tf2, Erde, P2, Batterie.
2. Leitung b: Pol P2, Erde, Tf3, Tf4, b,
G2, E3, b1, F3, D3, P3, Batterie.
Es verläuft also bei dieser Schaltung der Strom nicht über Erde, sondern durch die
vier hintereinandergeschalteten Wicklungen Tf1
bis Tf4.
II. Nach Umschalten:
1. Leitung« stromlos, da durch Blecht2
kein Kontakt hergestellt ist.
2. Leitung b Strom verlauf wie unter 2 vor Umschalten.
Durch das Abschalten wird der Anker nach dem noch wirkenden Magneten hingezogen.
Es findet daher zuerst eine Bewegung des Ankers von der Mittellage nach der Mitte
zwischen zwei Magneten statt, worauf nach Abschalten der Anker nach dem noch wirkenden
Magneten hingezogen wird. Hierdurch wird die winkelförmige Bewegung erzielt.
Aus den Zeichen 1 bis 24 geht also auch sehr anschaulich hervor, welche Bewegung
der Anker bei den einzelnen Schaltungen macht. Ein einzelner langer oder zwei lange
Striche deuten eine geradlinige Bewegung an, wobei ein einzelner Strich die Bewegung nach
den Elektromagneten hin andeutet, während die gleich langen Doppelstriche die geradlinige
resultierende Bewegung zwischen zwei
Claims (6)
1. Verfahren zum wahlweisen Anzeigen oder Kontaktgeben mittels zweier oder mehrerer
Elektromagnete oder Elektromagnetpaare, dadurch gekennzeichnet, daß einem kegelpendelartig
aufgehängten Anker durch Erregen eines der Elektromagnete oder Elektromagnetpaare
oder gemeinschaftliches Erregen mehrerer derselben eine geradlinige Bewegung und darauf folgend nach Zu-, Ab-
oder Umschalten des Stromes infolge Inöder Außerwirkungsetzen gewisser Elektromagnete
oder Elektromagnetpaare eine zweite, einen Winkel mit der ersten bildende Bewegung erteilt wird.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der kardanisch gelagerte, polarisierte Anker durch die erregten Elektromagnete oder Elektromagnetpaare in radialer Richtung
nur angezogen oder zunächst radial angezogen und dann tangential abgestoßen
bzw. angezogen oder zunächst radial abgestoßen und tangential angezogen bzw. abgestoßen wird, so daß durch Vereinigen
oder Aufeinanderfolgen einzelner oder zusammengesetzter Magnetwirkungen entweder eine einfache geradlinige oder
eine zusammengesetzte winkelförmige Bewegung mit dem Anker ausgeführt werden
kann.
3. Vorrichtnng zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Anker (1) in seiner Mitte bzw. in seinen Schwerpunktachsen kardanisch
gelagert ist und daß die um denselben gruppierten Elektromagnete oder Elektromagnetpaare hintereinandergeschaltet
und derart gewickelt sind, daß die freien Pole des gemeinsamen Kernes jedes Magnetpaares beim Erregen gleichpolig
sind.
4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,·
daß hufeisenartige Elektromagnete, um 90 ° gegeneinander versetzt, ι to einen in der gemeinsamen Mittelachse kardanisch
gelagerten, polarisierten Anker umgeben und derart liegen, daß die Pole des einen Hufeisenmagneten das eine Ende
des Ankers und die Pole des anderen Elektromagneten das zweite Ende des Ankers beeinflussen.
5. Ausführungsform einer Kontaktvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Scheibe zwischen
festliegenden Kontakten bewegliche Zungen
liegen, die durch Wirkung des Ankers nach der einen oder anderen Seite bewegt
werden, wodurch der Kontakt mit der Verbindungsleitung hergestellt oder ein Lokalkreis geschlossen wird.
6. Ausführungsform eines Schalters zum Schalten des Stromes für das Verfahren
nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere in bekannter Weise
übereinanderliegende und mit teilweise ver-, setzten Bohrungen ausgerüstete Bleche
nach Stöpselung und dadurch erfolgender Verschiebung derartige Verbindungen herstellen,
daß der eingeschaltete Strom nach Umlegen bzw. Weiterbewegen des Schalters derselbe bleibt oder daß Ströme zu-
bzw. ab- oder umgeschaltet werden, zum Zweck, den Anker nach Anspruch ι und 2
von einem einzigen oder von zwei aufeinanderfolgenden einfachen oder zusammengesetzten
Strömen zu beeinflussen und so eine einfache geradlinige und eine zusammengesetzte
winkelförmige Bewegung zu erzielen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT41995D AT41995B (de) | 1907-10-23 | 1909-03-31 | Vorrichtung zur Übertragung von Zeichen und dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212197C true DE212197C (de) |
Family
ID=473944
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907212197D Expired - Lifetime DE212197C (de) | 1907-10-23 | 1907-10-23 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212197C (de) |
-
1907
- 1907-10-23 DE DE1907212197D patent/DE212197C/de not_active Expired - Lifetime
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