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DE2121089C3 - Gerät zum Räumen von Landminen - Google Patents

Gerät zum Räumen von Landminen

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Publication number
DE2121089C3
DE2121089C3 DE19712121089 DE2121089A DE2121089C3 DE 2121089 C3 DE2121089 C3 DE 2121089C3 DE 19712121089 DE19712121089 DE 19712121089 DE 2121089 A DE2121089 A DE 2121089A DE 2121089 C3 DE2121089 C3 DE 2121089C3
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DE
Germany
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clearing
hammer
jet engines
jet
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712121089
Other languages
English (en)
Other versions
DE2121089B2 (de
DE2121089A1 (de
Inventor
Manfred Dipl.-Phys. Dr. 8891 Kuehbach Held
Walter Dr. 5300 Bonn Trinks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt Bolkow Blohm AG filed Critical Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority to DE19712121089 priority Critical patent/DE2121089C3/de
Publication of DE2121089A1 publication Critical patent/DE2121089A1/de
Publication of DE2121089B2 publication Critical patent/DE2121089B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2121089C3 publication Critical patent/DE2121089C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H11/00Defence installations; Defence devices
    • F41H11/12Means for clearing land minefields; Systems specially adapted for detection of landmines
    • F41H11/16Self-propelled mine-clearing vehicles; Mine-clearing devices attachable to vehicles
    • F41H11/30Self-propelled mine-clearing vehicles; Mine-clearing devices attachable to vehicles with rollers creating a surface load on the ground, e.g. steadily increasing surface load, for triggering purposes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41H11/32Decoy or sacrificial vehicles; Decoy or sacrificial devices attachable to vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Räumen von Landminen mit einem unter periodischer oder gleichförmig hoher Bodenanpressung über das Minenfeld bewegten Räumgewicht zum mechanischen Ausloten der Minen.
Bekannte Räumgeräte dieser Art (FR-PSn 9 96 084, 94 814 und 9 17 737, US-PSn 24 60 322 und 24 25 018 und DF-Patentanmeldung T57 82O/XI und T 59 695/ XI). die mit einem Räumgewicht in Form einer Walze odet eines Sehlaghammers arbeiten, sind /um Einsatz auf Minenfeldern mit lockeren Bodenschichten nur begrenzt tauglich, obwohl derartige Bodenverhältnisse, tei es wegen der natürlichen Bodenbeschaffenheit des Minenfeldes oder sei es. weil das F rdreich beim Verlegen der Minen aufgelockert wurde, die Regel sind. So graben sich Räumwalzen in den lockeren Boden ein und lassen sich schließlich nicht mehr weiterbewegen, während bei Schlag' oder Springhämmern deren Aufprallwucht durch die lockeren Bodenschichten unter entsprechender Beeinträchtigung der Räumwirkung gedämpft wird.
Zugleich sind die bekannten Walzenräumgerätc, bei denen die das mechanische Auslösen der Minen bewirkende Bodenanpressung durch das Eigengewicht der Räumwalze erzeugt wird, so schwer, daß sie für den normalen Straßenverkehr nicht geeignet sind, und bekannte Schlag- oder Springhämmer mit mechanischer, hydraulischer oder pneumatischer Antriebsweise benötigen eine ebenfalls große Schwungmasse und einen entsprechend starken, schweren Antriebsmechanismus für die zur Detonation der Minen erforderliche Aufprallwucht.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zum Räumen von Landminen der eingangs genannten Art zu schaffen, durch das sich trotz eines geringen Eigengewichts eine hohe Bodenanpressung bzw. Aufprallwucht des Räumgewichts während des Minenräumeinsatzes erzielen läßt
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein oder mehrere, auf das Räumgewicht einwirkende Strahltriebwerke.
Durch diese Kombination von mechanisch wirkendem Räumgewicht und einem oder mehreren, auf das Räumgewicht einwirkenden und durch dieses geschützten Strahltriebwerken wird erfindungsgemäß eine beträchtliche Gewichtsersparnis erreicht und zugleich die Räumwirkung des Geräts erheblich verbessert: So wird durch die Schubkraft der kontinuierlich oder intermittierend arbeitenden Strahltriebwerke im Falle von Räumwalzen dsven Bodenanpressung beim Räumeinsatz um ein Vielfaches des Eigengewichtes vermehrt und bei Schlag- oder Springhämmern wegen der — bezogen auf das Eigengewicht — hohen Leistungsdichte von Strahltriebwerken ein ebenfalls geringes Baugewicht des Räumgeräts bei zugleich einfacher Bauweise des Antriebs sichergestellt, selbst wenn extrem hohe Wuchtleistungen gefordert werden. Zusätzlich zur Schubbelastung des Räumgewichts läßt sich die Strahlwirkung des oder der Triebwerke dazu ausnutzen, die lockeren Bodenschichten — eventuell mit einem Teil der Minen — in der zu räumenden Gasse vor dem Räumgewicht fortzufegen, so daß dessen mechanische Räumwirkung auch bei ungünstigen Bodenverhältnissen erhalten bleibt und nur die von dem Gasstrahl nicht zu beseitigenden Minen durch das Räumgewicht zur Detonation gebracht werden müssen.
Im Rahmen der Erfindung können die verschiedensten, für sich bekannten Strahltriebwerke, etwa kontinuierlich oder intermittierend arbeitende Gasturbinenstrahltriebwerke oder Raketenstrahltriebwerke Verwendung finden, oder auch nur Strahldüsen, die von irgendeinem Gaserzeuger, wie Brennkammern, Freiflugkolbenmaschinen oder Druckluft- bzw. Druckgasquellen gespeist werden. Anstelle eines reinen Gasstrahls können die Strahldüsen bzw. Strahltriebwerke auch körniges Material, wie Sand (Sandstrahlgebläse), oder flüssige Medien ausstrahlen.
Die Verwendung von Strahltriebwerken zum Räumen von Landminen, jedoch allein durch die Blas- und Gasdruckeinwirkung des erzeugten Gasstrahls, ist an sich bekannt (DFC)S 18 00 965. US PS Jl 12 669).
Im Hinblick auf eine verbesserte Gasstrahl-Raumwirkung sind die Strahltriebwerke in weiterer vorteilhafter
6ö Ausgestaltung der Erfindung an einem Fahrzeug beliebiger Bauart angeordnet und mit ihren Düsenmün* düngen in einem bestimmten, ggf. einstellbaren oder regelbaren Abstand über dem Boden liegend gegen diesen gerichtet.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß mindestens ein als Hubtriebwerk arbeilendes Strahltriebwerk durch intermittierenden Rückstoß ein als Schlaghamrfief ausgebildetes
Räumgewicht hochhebt, das dann durch sein Eigengewicht auf den Boden aufschlägt.
Zur zusätzlichen Schuberzeugung bzw. Wuchtvermehrung in Fallrichtung des Schlaghammers sind dabei zweckmäßigerweise weitere Strahltriebwerke vorgesehen, die in bezug auf die als Hubtriebwerke arbeitenden Strahltriebwerke entgegengesetzt gerichtet sind und phasenverschoben intermittierend betrieben werden.
Eine andere, zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Strahltriebwerke intermittierend arbeitend zur selbsttätigen hüpfenden Fortbewegung eines als Springhammer ausgebildeten Räumgewichts dienen, durch dessen Aufprallwucht der Boden abgeklopft wird. Um in diesem Fall die intermittierend arbeitenden Strahltriebwerke außer zur selbsttätigen Fortbewegung des Springhammers auch zur unviiittelbaren Zerstörung bzw. Beseitigung der Minen auszunutzen, sind die Strahltriebwerke zweckmäßigerweise derart schwenkbar gelagert, daß ihre Düsenmündungen zur Zerstörung dor Minen abwechselnd schräg nach vorn zeigen, währeni sie zur hüpfenden Fortbewegung des Springhammers mit der Mündung ihrer Strahldüsen abwechselnd schräg nach hinten unten gerichtet sind.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele von Geräten verschiedener Bauart gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigen
F i g. 1 ein Fahrzeug mit einer Druckwalze als Räumgewicht;
Fig.2 ein Fahrzeug mit einem an seinem Bug angelenkten Schlaghammer als Räumgewicht;
Fig.3 eine andere Ausführungsform eines Schlaghammers;
Fig.4 einen Springhammer als Räumgewicht im Sprung; und
F i g. 5 den Springhammer auf dem Boden in Minenräumaktion.
In Fig. 1 ist ein Fahrzeug 11 dargestellt, bei dem mittels eines vorauslaufenden Räumgewichts 13 in Form einer Druckwalze Minen 5 zur Detonation gebracht werden. Durch auf dem Fahrzeug 11 installierte Strahltriebwerke 12 wird während des Minenräumeinsatzes der aus dem Eigengewicht des Fahrzeuges 11 resultierende Achsdruck der Druckwalze um ein Vielfaches vermehrt, so daß ohne ein verhältnismäßig großes, eigenes Fahrzeuggewicht bzw. Walzengewicht auch auf nur sehr große Gewichtsbelastungen ansprechende Panzerminen vernichtet werden können. Das gezeigte Fahrzeug 11 stellt daher mit der erfindungsgemäßen Ausrüstung von Strahltriebwerken 12 ein Mehrzweckräumgerät dar, das bei sonst leichter Bauweise auch im Stande ist, Panzerminen zu vernichten.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, ist hier am vorderen Schutzschild 6 des Fahrzeugs 11 ein Räumgewicht 13 in Form eines Schlaghammers mit einem Schlagrahmen 21 angelenkt, wobei Strahltriebwerke 12 (Hubtriebwerke) installiert sind, welche intermittierend arbeiten und dabei den Schlaghammer hochheben, der dann durch sein Eigengewicht auf den Boden schlägt und auf diese Weise Minen zur Detonation bringt. Durch diese erfindungsgemäße Ausführung erübrigt sich ein komplizierter mechanischer Antrieb des Schlaghammers vom Fahrzeug 11 her.
Die Wucht des Schlaghammers wird, wie F i g. 3 zeigt, durch weitere Strahltriebwerke 32 verstärkt, die entgegengesetzt zu den als Hubtriebwerke betriebenen Strahltriebwerken 12 mit ihrer Schubdüse nach oben gerichtet sind. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß das Eigengewicht des Schlaghammers verhältnismäßig niedrig gehalten werden kann.
In den Fig.4 und 5 ist ein hüpfendes Gerät in Form eines als Springhammer ausgebildeten Räumgewichts 13 dargestellt, das durch ein oder mehrere, schräg nach vorn oben angestellte Strahltriebwerke 12 fortbewegt wird, wobei die Längsachse der Strahltriebwerke 12 durch den Schwerpunkt Sdes Springhammers geht. Die Strahldüse 42a ist hierbei schwenkbar angeordnet und zeigt zwecks Fortbewegung des Springhammers, wobei sie als Schubdüse wirkt, in Triebwerkslängsachse (Fig.4); zum Minenräumen ist die Strahldüse 42a gemäß Fig. 5 jedoch nach vorne unten gerichtet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Gerät zum Räumen von Landminen, mit einem unter periodischer oder gleichförmig hoher Bodenanpressung über das Minenfeld bewegten Räumgewicht zum mechanischen Auslösen der Minen, gekennzeichnet durch ein oder mehrere, auf das Räumgewicht (13) einwirkende Strahltriebwerke (12).
Z Gerät nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die Strahltriebwerke (12) an einem Fahrzeug (11) beliebiger Bauart angeordnet und mit ihren Düsenmündungen in einem bestimmten, ggf. einstellbaren oder regelbaren Abstand über dem Boden liegend gegen diesen gerichtet sind.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein als Hubtriebwerk arbeir^ndes Strahltriebwerk (12) durch intermittierenden Rückstoß ein als Schlaghammer ausgebildetes Räumgewicht (13) hochhebt.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur zusätzlichen Schuberzeugung bzw. Wuchtvermehrung in Fallrichtung des Schlaghammers weitere Strahltriebwerke (32) vorgesehen sind, die in bezug auf die als Hubtriebwerke arbeitenden Strahltriebwerke (12) entgegengesetzt gerichtet sind und phasenverschoben intermittierend betrieben werden.
5. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahltriebwerke (12) intermittierend arbeitend zur selbsttätigen hüpfenden Fortbewegung eines als Springhammer ausgebildeten Räumgewichts (13) dien n.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahltriebwerke (12) derart schwenkbar gelagert sind, daß ihre Düsenmündung zur Zerstörung der Minen (5) abwechselnd schräg nach vorn zeigt, während sie zur hüpfenden Fortbewegung des Springhammers mit der Mündung ihrer Strahldüsen (42a; abwechselnd schräg nach hinten unten gerichtet sind.
DE19712121089 1971-04-29 1971-04-29 Gerät zum Räumen von Landminen Expired DE2121089C3 (de)

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DE2121089A1 DE2121089A1 (de) 1972-11-16
DE2121089B2 DE2121089B2 (de) 1978-02-16
DE2121089C3 true DE2121089C3 (de) 1978-10-19

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