DE2120805A1 - Vorrichtung zum schwebend Breitführen von Warenbahnen - Google Patents
Vorrichtung zum schwebend Breitführen von WarenbahnenInfo
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Description
Pat 7104 vC/Hn
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum schwebend Breitführen von Warenbahnen auf einem Luftpolster, welches mit Hilfe von
parallel zur Warenbahnebene liegenden und sich quer zur Warenbahnlaufriohtung erstreckenden Düsenkästen mit Schrägstrahldüsen erzeugt
ist, wobei in Warenbahnlaufrichtung Düsenkästen und Rückströmkanäle
zum Abführen der auf die Warenbahn geblasenen Luft aufeinanderfolgen.
Derartige Vorrichtungen dienen zum Behandeln verschiedenster Warenarten, beispielsweise Warenbahnen aus Textilien, Kunststoffen oder
Papier. Die Vorrichtungen werden vor allem zum Trocknen (als sogenannter Schwebetrockner), aber auch zum Krumpfen, Fixieren, Thermosolieren usw. verwendet. Das anfangs genannte Wort "Luftpolster"
umfaßt alle Arten von gas- oder dampfförmigen Medien, die für die Jeweilige Behandlung erforderlich sind, also u.a. heiße oder kalte,
trockne oder feuchte normale Luft, aber auch inerte, aggressive, als Katalysator wirkende u.a. Gase oder Dämpfe. Der Ausdruck "Luftpolster" ist ferner so allgemein zu verstehen, daß er auoh Vorrichtungen umfaßt, in denen die Warenbahn von unten und oben beblasen
wird und zwischen "Luftfedern" gehalten ruht.
Vorrichtungen zum schwebenden Breitführen von Warenbahnen werden vor
allem dann angewendet, wenn es aus irgendwelchem Grunde nicht möglich oder zweckmäßig ist, die Warenbahn auf der ganzen Fläche, z.B.
mit einem Trageband, oder allein durch Aufspannen zwischen Nadel-·
und Kluppenketten durch die Einrichtungen mit den beschriebenenBehandlungsarten zu führen* .
Ausgehend von letztgenannten herkömmlichen Loch- oder Schlitzdüsentrooknern, Fixiergeräten u.a. mit senkrecht auf die Warenbahn auftreffenden Strahlen und Stabilisierung der Warenlage allein durch
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^andeinspannung in Kluppen- oder Nadelketten und Längsspannung der
Warenbahnt bei denen bei Annäherung der Warenbahn an die Düsenkasten
infolge dadurch steigender Luftgeschwindigkeit zwischen Düsenkasten
und Warenbahn ein Unterdruck entsteht, so daß es zum Kleben der Warenbahn am Düsenkasten kommt, hat man Druckräume vor den Düsenkästen
zum Aufbau eines statischen Druckes vorgesehen (vgl. DT-AS 1.059.872 und 1.179.178 sowie DT-OS I.629.O29). Solche Doppelschützdüsen
(Luftkissendüsen) mit gegebenenfalls konvergierenden Strahlen liefern jedoch entweder eine Kraft-Abstands-Charakteristik mit zu ge-
-ringer Progression und daher nicht ausreichend stabiler Warenlage oder sie verursachen wegen der in den Stauräumen zwischen zusammengehörigen
Schlitzdüsen quer abströmenden Luft ein Bandflattern sowie unterschiedliche Fläehenbehandlung, wie Randübertrocknung.
An sich kann man jedoch eine Warenbahn stabil schwebend halten und
führen, wenn man nach dem sogenannten Coanda-Prinzip (sog. Tragflügeleffekt) arbeitet (vgl. DT-OS 2.008.804, US-PS 2.052.869 und
3.316.657). Die Wirkung des Luftpolsters beschränkt sich dann aber
im wesentlichen auf das Tragen der Warenbahn, während die eigentliche Aufgäbe, nämlich die gewünschte Behandlung der Warenbahn (z.B. Trocknung)
nur unzureichend erfüllt wird. Es sind jedoch Kombinationen der vorgenannten Tragsysteme mit Schlitzdüsen bekannt, (vgl. DT-OS
1·938·529). Dabei wird die Trockenluft senkrecht zur Warenbahnebene
abgesaugt und die Warenbahn läuft in leichten Bögen an den Düsenkästen
vorbei.-
Um ein stabiles Schweben zu erreichen, ist dabei aber ein relativ
starker Längszug in der Warenbahn erforderlich, so daß die Warenbahn
in Längsrichtung nicht spannungsfrei geführt werden kann und die bekannte Einrichtung zur Behandlung dehnbarer Warenbahnen nicht geeignet
ist. Außerdem ist der Abstand der Warenbahn von der jeweiligen Düse so gering, daß diese Vorrichtung aus räumlichen Gründen
nioht mit Nadel- oder Kluppenketten zur Breitenhaltung der Warenbahn
ausgerüstet und daher häufig, z.B. bei den meisten Textilien,
nioht angewendet werden können.
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■■■*.-..■■.
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Eb sind auch schon Schwebetrockner mit gegeneinander gerichteten
sich nicht treffenden Üchrägstrahlen besehrieben worden (vgl.DT-PS
• 1.097.942 und DT-AS I.O97.943)· Die Tragwirkung wird auf Tragewirbel
zurückgeführt, die jedoch eine zu geringe Trocknungsleistung -hervorbringen können. Für den eigentlichen Behandlungszweck, hier
die Trocknung, hat man daher schon zusätzliche Düsen vorgesehen
(vgl. CH-PS 481.355). Außerdem soll dabei die Rückströmung des Behandlungsgases
im wesentlichen tangential zur Warenbahn (senkrecht zu deren'Laufrichtung) erfolgen, so daß eine stabile Warenbahnlage
nicht ohne weiteres zu erreichen und Randübertrocknung zu befürchten ist. Weiterhin kann auch diese Einrichtung nicht ohne erhebliche
Längsspannung in der Warenbahn betrieben werden. - "
Schließlich ist eine Vorrichtung bekannt (vgl. DT-AS 1.150.749), bei
der quer zur Viarenbahnlaufrichtung angeordnete Düsenkasten mit je
einer Schlitzdüse derart auf Abstand gesetzt sind, daß zwischen je zwei Düsenkästen ein (teilweise) offener Bückströmkanal gebildet ist.
In diese Rückströmkanäle Bind zur Erzeugung einer brauchbaren Tragwirkung Bleche gesetzt, die die Rückströmquerschnitte quer zur Warenbahnlaufrichtung
abschnittsweise völlig verschließen. Auf diese Weise soll ein die Tragwirkung bedingendes Druckpolster zwischen der
Warenbahn und den Düsenkästen aufgebaut werden. Hierbei ist dann aber ein Abströmen des Behandlungsgases senkrecht zur Warenbahn nur
teilweise gewährleistet und es kommt zu einer Überlagerung von tangentialer
und senkrechter Abströmung mit den vorgenannten Nachteilen %
der tangentialen Abströmung.
Die bekannten Vorrichtungen zum schwebend Breitführen von Warenbahnen
haben also u.a. entweder den Nachteil einer nicht oder nicht ausreichend stabilen. Schwebe lage der Viarenbahn oder den Nachteil einer
zu geringen Wirksamkeit des.Gaspolsters für die eigentlich vorgesehene
Behandlung, wie trocknen, Fixieren, chemische Beeinflussung usw.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung
der vorgenannten Nachteile ein Düsensystem mit Schrägetrahldüsen zu
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schaffen, in welchem die zu behandelnde Warenbahn schwebend und spannungsfrei
mit oder ohne Nadel- bzw. Kluppenketten geführt ist. Das neue System soll vor allem so ausgebildet sein, daß der Strömungswiderstand
in den Rückströmkanälen für das abströmende Behandlungsmedium mit abnehmendem Abstand der Ware vom jeweiligen Düsenkasten
zunimmt.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die Rückströmkanäle
offene Spalte zwischen je zwei Düsenkasten sind,' und daß bei beiderseits jedes Bückströmkanals vorgesehenen Schrägstrahldüsen die austretenden
Schrägstrahlen in dem Bereich zwischen Rückströmkanal und der für die Warenbahn vorgesehenen Laufebene gerichtet sind, derart,
daß die aus gegenüberliegenden Düsenkasten, bezogen auf den Rückströmkanal,
austretenden Schrägstrahlen sich paarweise durchdringen und miteinander und nach Umlenkung an der Warenbahn senkrecht zur Warenbahnebene
durch den Rückströmkanal abfließen.
dem neuen System wird die Abströmung des Behandlungsmediums aus dem"Luftpolster" in die Rückströmkanäle um so stärker gedrosselt,
je kleiner der Abstand der Warenbahn von den jeweiligen Düsenkasten ist. Dieser Drosseleffekt wird in der Praxis optimiert, wenn die
Schrägstrahldüsen in bezug auf Warenbahn, Rückströmkanal und Düsenkasten geeignet angeordnet sind.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann sowohl Schrägstrahldüsen aufweisen,
welche quer zur Warenbahnlaufrichtung liegende Schlitzdüsen sind, als auch solche, die als Lochdüsen ausgebildet sind. Durch die
erfindungsgemäße Anwendung von Schlitzstrahldüsen läßt sich außerdem eine sehr gute Querstabilisierung der Warenbahn erreichen. Mit Querstabilität
wird das Bestreben der Warenbahn bezeichnet, in einem Schnitt quer zur Viarenbahnlaufrichtung immer eine Lage parallel zuden
Düsenkästen einzunehmen. Auf Grund des gegenüber Schlitzstrahlen unterschiedlichen Rüokströmverhaltens an der Warenbahn läßt sich mit
Lochdüsenstrahlen ohne weitere Maßnahmen in der Regel keine ausreichende Queretabilität erreichen. Die Ware hängt bei Breitenvorgabe
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ö Blatte
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S-förmig zwischen den (bezogen auf die Warenbahn) gegenüberliegenden
Düsenkasten durch, und es besteht bei Verwendung von Nadelketten zur seitlichen Führung die Gefahr des Ausnadeins.
Bei Lochdüoen konnte Querstabilität nur durch teilweises Abdecken
der Rückströmkanäle erreicht «erden (vgl. die schon zitierte DT-AS 1.156.749)· Dabei müssen aber die oben beschriebenen Nachteile des
seitlichen Abströmens in Kauf genommen werden. Es ist schon daher ein
wesentlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß bei Anwendung von Schlitzstrahldüsen Querstabilität der Warenlage ohne weiteres gegeben
ist.
Zur Verstärkung der gewünschten eigentlichen Behandlung kann es außerdem
günstig sein, zusätzlich Geradstrahlen (senkrecht) auf die Warenbahn zu richten.
Um zu erreichen, daß der Strömungswiderstand in den Rückströmkanälen
für die abströmende Luft mit abnehmendem Abstand der V/are vom Düsenkasten zunimmt, ist es in vielen Fällen zusätzlich zweckmäßig, im Einlauf
der Rückströmkanäle auf deren ganzer Länge ^erdrängerkörper vorzusehen,derart,
daß jeder Rückströmkanal im Einlauf, d.h. an der der Warenbahn zugewandten Seite, in zwei Teilkanäle unterteilt ist. Diese
Verdrängerkörper, z.B. Drosselstäbe, werden vorzugsweise dann angewendet, wenn die Schrägstrahldüsen als Lochdüsen ausgebildet sind, aber
auch bei als. Sohlitzdüsen ausgebildeten Schrägstrahldüsen können die
Verdrängerkörper ganz erhebliche Vorteile bedingen, vor allem dann, wenn
die Düsenkasten relativ breit sind, beispielsweise je nach Düsenausv
bildung und Druck des Behandlungsgases breiter als 5-10 cm.
Ein ähnlich günstiger Effekt wie durch die Verdrängerkörper kann bei
Schrägstrahldüsen und breiten Düsenkästen durch Wahl eines geeigneten
Abstandes der Schrägstrahldüsen von der Düsenkastenkante erzielt werden.
Insbesondere ist es dabei möglich, bei fester Teilung in Warenlaufrichtung (d.h. ohne Änderung der sonstigen Geometrie) die Düsenkasten
auf Kosten der Rückströmkanäle zu verbreitern, was bei großen Arbeitsbreiten für die Zufuhr des Behandlungsmediums sehr vorteilhaft
ist.
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Beispielsweise bei trapezförmig ausgebildeten Querschnitt der der
Warenbahn zugewandten Düsenkastenteile, bedeutet das im vorliegenden
Fall, daß die Düsen auf den schrägen Kanten des Trapezes oberhalb
deren Mitte angeordnet sind. Allgemein und unabhängig von der Form der Düsenkasten ist es erfindungsgemäß zweckmäßig, das Verhältnis der
Üückströmkanalbreite zum Abstand der Düsen vom Hückströmkanal im
Bereich von I/5 bis 5 zu wählen. Die Verhältniazahl I/5 bedeutet dabei
also, daß der Abstand der Düsen vom Ruckströmkanal relativ groß ist.
Der zulässige Variationsbereioh der vorgenannten Verhältniswahl hängt
jedoch von der Breite der Düsenkasten ah.ltei normalerweise verwendeten
Düsenkasten beträgt der Variationsbereich daher häufig nur 1/4 bis 4·
Die erfindungsgemäße Wirkung der Verdrängerkörper wird gesteigert,
wenn die Verdrängerkörper gerade so weit aus den ^ückströmkanälen auf die Warenbahn zugeschoben sind, daß ihre der V/arenbahn zugewandte
Seite in derselben Ebene liegt, wie die der Warenbahn zugesandte Düsenkastenbegrenzung.
Wenn besonders gute Trageigenschaften in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
mit Düsenkasten unterhalb oder oberhalb der Warenbahn erwünscht sind, z.B. bei. sehr schwerer oder sehr feuchter Ware, ist es vorteilhat,
die Verdrängerkörper zwischen den unteren Düsenkasten bei sonst
unveränderter Düsenkastengeometrie) breiter als diejenigen zwischen
den oberen Düsenkästen zu machen. Auf diese V/eise läßt sich allgemein
auch eine stabile Schwebelage nahe den oberen Düsenkästen erzielen.
Möchte man dagegen eine stabile Üohwebelage nahe den unteren Düsenkästen
einstellen, so kann diese Lage vorteilhaft erhalten werden, wenn man die Verdrängerkörper zwischen den oberen Düsenkasten breiter
als diejenigen zwischen den unteren Düsenkästen macht.
Die erfindungsgemäßen Düsenkasten sind in der Regel unterhalb und
oberhalb der Warenbahn vorgesehen« Diese ruht dann eigentlich zwischen zwei Luftpolstern (im engeren Sinne), also zwischen zwei Luftfedern;
mit der anfange angegegebenen allgemeinen Definition des ^ortes
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"Luftpolster" kann man aber auch hier sagen, die Ware ruhe auf einem
Luftpolster. Dabei erhält man gleichzeitig eine beiderseitige Behandlung der V<'arenbahn. Es ist aber, insbesondere im Einlauf feld der neuen
Vorrichtung auch möglich, nur Düsenkasten unterhalb der Warenbahn vorzusehen.
Die Tragekraft der Düsenkasten wird dann so gewählt, daß sie dem Wafengewicht entspricht. Aus den der erfindungsgemäßen Lösung zugrundeliegenden
Zusammenhängen zwischen Tragewirkung und Düsenkastenbreite, Rückströmkanalbreite, Düsenneigung, Abstand der Düsen von den Düsenkastenkanten,
Breite der Verdrängerkörper im Verhältnis zurRückströmkanalbreite,
sowie Düsendruck kann für jeden interessierenden Warenabstanc eine erfindungsgemäße Düsen-, Düsenkasten-und iRückströmungskanalgeometrie
angegeben werden, derart, daß die Ware im gewünschten Abstand sta- A
bil getragen wird. Selbstverständlich können ebenso wie im Einlauffeld
auch im Auslauffeld der neuen Vorrichtung Düsenkästen nur unterhalb
der Warenbahn vorgesehen sein.
Je nach der gewünschten Behandlungsmethode kann es ferner zweckmäßig
sein, wenigstens einenTeil der Düsenkästen mit Mitteln zum Kühlen,
Besprühen oder Bedampfen der Warenbahn zu versehen. Es ist günstig,
wenn dabei Düsenkästen und beispielsweise Dämpfer eine Baueinheit bilden. Es kann aber auch vorteilhaft sein, wenigstens einen Teil der
Verdrängerkörper als Zufuhrvorrichtung für die vorgenannten Behandlungsmittel
zu verwenden.
Da die Tiarenbahn in der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Regel in
einer Ebene geführt ist und der Abstand zwischen den Düsenkasten und M
der Warenbahn jeweils mehrere Zentimeter beträgt, ist es räumlich ohne weiteres möglich, Nadel- oder Kluppenketten zur Breitenhaltung
der Warenbahn vorzusehen.
Weitere erfindungsgemäße Einzelheiten sind im folgenden anhand der
schematischen Zeichnung von Ausführungsbeispielen beschrieben. Dabei
ist mm zunächst im wesentlichen auf das erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel eines Schwebetrockners Bezug genommen.
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Das Prinzip der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in Fig.1 schematiach
dargestellt. Oberhalb und unterhalb der in Pfeilrichtung bewegten Warenbahn 1 sind Düsenkästen 2 (unterhalb) und 3 (oberhalb) angeordnet.
Zwischen den Düsenkästen befinden sich Rückströmkanäle 4 und 5· Die
Düsenkasten 2 und 3 weisen an den den .Rückströmkanälen 4 und 5 benach-·'
barten Kanten Schrägstrahldüsen 6 und 7 auf. Die au3 diesen Düsen austretenden
Schrägstrahlen θ und 9 kreuzen und durchdringen sich im
Schnittpunkt 10 kurz vor oder ungefähr in der Ebene, die für die Warenbahn
vorgesehen ist, d.h. etwa in der Mitte zwischen den Düsenkästen. In die Rüekströmkanäle können -wie im folgenden erläutert - Verdrängerkörpex
11 gesetzt sein.
In Fig.2 ist die Verteilung der Luftgeschwindigkeit w (m/s) über die
Breite B der Rückströmkanäle (Abstand von Düsenkasten zu Düsenkasten) aufgetragen. Die gemessenen Kurven a und b sind wegen der Strahlturbulenz
relativ unregelmäßig. Die Kurven a und b in Pig.2 sind für den Fall aufgenommen, daß die Schrägstrahldüsen in der erfindungsgemäßen
Einrichtung Lochdüsen sind. Die Kurve a bezieht sich auf den Fall, daß die Viarenbahn etwa in der gewünschten Mittel lage zwischen den Düsenkästen
verläuft. Die Messung zeigt, daß sich an den Rändern des Rückströmkanals
Geschwindigkeitsmaxima einstellen, wie es dem konvergierenden Einlauf in den Kanal entspricht. Die Strömungsgeschwindigkeit
ist also in der Mitte des Rückströmkanals am geringsten. Bei kleinem Warenabstand zum Düsenkasten bildet sich dagegen deutlich -wie die
Kurve b in Fig.2 zeigt - ein Geschwindigkeitsmaximum in der Rückströmkanalmitte
aus.
Dieses Maximum ist zu erklären durch die Strahlfontäne über der Mitte
des Rückströmkanals, die sich beim Zusammentreffen der von der Ware genau gegeneinander abgelenkten und durch Strahlinterferenz noch nicht
verwirbelten Schrägstrahlen bildet.
Legt man also in die Mitte des Rückströmkanals den oben erwähnten Verdrängerkörper
11 (Fig.1) so wird unmittelbar klar, daß dieser die Rückströmung bei kleinerem ^'arenabstand vom Düsenkasten mehr behindert
ale bei großem Warenabstand. Damit nimmt dann die Kraft auf die Warenbahn
mit abnehmendem Abstand zur Düse noch stärker zu als es schon ohne Verdrängerkörper im Ruckströmkanal der Fall wäre.
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Fig.3a zeigt» daß die räumliche Anordnung dea Verdrängerkörpers 11
im Rückströmkanal 4 bzw. 5 (Fig.1) die Wirkung auf die Ware ebenfalls
beeinflußt. In Fig.Ja ist das Kraftverhältnis F/Fmax in Abhängigkeit
vom Abstand χ (in mm) der Warenbahn vom Düsenkasten für den Fall aufgetragen,
daß (bei der Kurvenschar A) außer den Schrägstrahlen 8 und auch noch Geradstrahlen 12 gem. Fig.3b auf die Warenbahn 1 gerichtet
sind. Diese Geradstrahlen beeinflussen die Tragfähigkeit der neuen Vorrichtung an sich, aber nicht ungünstig. Das zeigt der Vergleich
der Kurvenschar A mit den Kurven B und C in Fig.3a. Bei Kurve B ist
dabei unter ausschließlicher Verwendung von Schrägstrahldüsen und die
Kurve C nur mit Geradstrahldüsen aufgenommen worden.Geradstrahldüsen
haben also keine Tragwirkung, aber sie können - bei Verwendung neben Bchrägstrahlen - trotzdem günstig sein, wenn eine Verstärkung der ei- ™
gentlich gewünschten Behandlung erforderlich erscheint.
Die Kurvenschar A in Fig.3» zeigt, daß die Progression der Kraft auf
die Ware mit abnehmendem Abstand x (Warenbahn/Düse) vergleichsweise
am größten ist, wenn die Stirnfläche des Verdrängerkörpers mit den Düsenkasten in einer Ebene liegt. Dieser Fall ist in Fig.3a mit der
Kurve d - Omm (Kurvenschar A) angegeben. Liegt die Stirnfläche des Verdrängerkörpers
mit d - 4 mm, 8 mm oder Η mm unterhalb der Stirnfläche
der Düsenkasten, so wird (vergl. Kurvenschar A) die Progression der
Kraft auf die Ware mit abnehmenden Abstand χ immer kleiner.
Die bisherigen Ausführungen anhand der Zeichnung beziehen sich im wesentlichen auf die Anwendung der Lochdüsen. Verwendet man anstelle m
von Lochdüsen Schlitzstrahldüsen; so ändert sich an der Geometrie der Anordnung gemäß Fig.1 nichts wesentliches. Jedoch liefern Schlitzstrahlen
schon ohne Verdränger-körper den erfindungsgemäß gewünschten Kraftverlauf. Liegt die Ware etwa in der gewünschten Mifcbellage zwischen
den Düsenkästen, so ergibt sich eine Geschwindigkeitsverteilung in den Hückströmkanälen, die etwa gleichmäßig über die Breite der Rückströmkanäle
ist. Liegt die Ware dagegen sehr nahe an den Düsenkästen, so bildet sioh eine zunehmend intensivere Strahlenfontäne aus, die
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Blatt W Pat 7104
infolge Einschnürung nur noch einen Teil des Hückströmkanals ausnützt
und daher schon von Natur aus die gewünschte Progression der Kraft
mit abnehmendem Abstand Ware/Düse ergibt. Der durch Verkleinerung des Warenabstands zur Düse bedingte Anstieg des Druckes im Baum zwischen
Düsenrippen und Ware, führt also bei Verwendung von Schlitzstrahldüsen in der Hegel ohne alle weiteren Maßnahmen bereits zu einem ausreichenden
Schwebeeffekt. Bei relativ breiten Düsenkästen (z.B. mehr als 5
bis 10 cm) kann die Progression durch geeignete Wahl des Düsenwickels, des Abstandes der Düsen von den Düsenkastenkanten und/oder die Verwendung
von Verdrängerkörpern auf den gewünschten Wert eingestellt werden. Mit "Düsenwinkel" ist dabei der Winkel gemeint, unter dem der
Düsenstrahl gegenüber der Senkrechten auf die Warenbahn auftrifft.
Die Düsen sind dabei so ausgebildet, daß in der senkrechten Projektion
auf die Warenbahn die Strömungsrichtung der Behandlungsgase vorzugsweise etwa parallel zur Warenaufrichtung verläuft. In diesem Sinne
liegt der Düsenwinkel vorteilhaft zwischen 15 und 50 , insbesondere
zwischen 20° und 4O0. Die vorgenannten breiteren Düsenkasten sind
z.B. bei sehr breiten Maschinen wegen der großen erforderlichen Luftmengen nötig*
In Fig.4 ist der Fall einer Düsenkastenbreite von 120 mm und einer
Rückströmkanalbreite von 40 mm der Kraftverlauf f/f max.In Abhängigkeit
vom Abstand χ (in mm) der Warenbahn vom Düsenkasten (ebenso wie
in Fig.3a) aufgetragen· Die Kurve a in Fig.4 bezieht sich dabei
auf eine Anordnung mit Schlitzstrahldüsen ohne Verdrängerkörper. Hierbei zeigt sich ein charakteristischer Kraftverlauf mit einem relativen
Maximum beim Warenabstand χ von 30 bis 40 mm. Dieser hier unerwünschte
Kraftverlauf - er führt in weitem Bereich zu indifferentem
Viarengleichgewicht - läßt sich bei Verwendung eines Verdrängerkörpers im ^ückströmkanal-(bzw. durch die oben erläuterten anderen Mittel)
völlig beseitigen. Das beweist die Kurve b Fig.4, zu deren Messung
ohne Änderung der sonstigen Anordnung eine Leiste mit einem Querschnitt
von 15 x 30 mm in den Rückströmkanal gesetzt war.
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M . Blatt 4*~
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Bei Verwendung von SchlitzstrahldÜ3en kann die Progression der Kraft
auf die Warenbahn mit abnehmendem Abstund zwischen Warenbahn und Dü-,senkasten
noch vergrößert werden, wenn man den Luftaustrittsöffnungen
an den Düsenkasten nicht die Form einfacher Schlitz- oder Lochblenden
gibt, sondern sie als Düsen im eigentlichen Sinne ausbildet, die den Strahl nicht einschnüren, sondern in voller Breite austreten lassen.
Im Vorangehenden ist immer nur von den Kräften die Rede, die ein Düsenkasten auf die Viarenbahn ausübt. Sind jedoch oberhalb und unterhalb
der behandelten Warenbahn Düsenkasten angeordnet, so müssen die Kräfte zueinander gerichteter Düsenkasten addiert werden. Um einen
Schwebeeffekt zu erhalten, soll dann die Resultierende aus den Luftkräften
eine möglichst große Steigung aufweisen. ä
In Fig.5 sind entsprechende Meßergebnisse aufgetragen. Die resultie-
rende Kraft P (kp/m ) ist darin als Funktion des Abstandes χ (mm)
zwischen Warenbahn und dem unteren Düsenkasten angegeben. Die Kurven sind für einenDüsendruck von 50 mm WS gemessen.Die Kur\re a bezieht
sich auf eine Webware mit einem Flächengewicht von I64 p/m .
Die Kurve b bezieht sich auf einen sehr luftdurchlässigen Gardinen-
stoff mit einem Flächengewicht von 52 p/m . In beiden Fällen ist die
Resultierende aus den Luftkräften F ausreichend groß und vielfach größer
a{s das Gewicht der Ware, so daß der gewünschte Schwebeeffekt ausgezeichnet erfüllt ist. Wie die Kurven in Fig.5 zeigen, werden beide angegebenen
Warenarten in etwa 5^ bis 6© mm oberhalb des unteren Düsenkastens
schweben. ^
Die Kurve a in Fig.5 ist längs einer Linie gezeichnet, die durch Kreuze
und Kreise angegeben ist. Die Kreise beziehen sich dabei auf den Fall, daß die Düsenkasten oberhalb und unterhalb der Warenbahn sich
genau gegenüberstehen. Die Kreuze dagegen sind für den Fall gemessen,
daß die Düsenkästen um 25 mm (also etwa um ein Viertel einer Düsenkastenbreite
wie in Fig.1) in Warenbahnlaufrichtung versetzt sind.
Es zeigt sich aus Kurve a in Fig.5» daß dieser Düsenkastenversats
praktisch keinen Einfluß auf die Kraft hat, die auf die Warenbahn ausgeübt wird. . .
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Die erfindungsgeraäße Vorrichtung kann - wie gesagt - beispielsweise
als Schwebetrockner verwendet werden. Die •'•rocknungsleistungen weichen
dabei in unerwarteter Weise nur wenig von den Leistungen ab, die mit
herkömmlichen Trocknern ohne Schwebeeffekt erzielt werden. Die Trocknungsleistung
läßt sich beim erfindungsgemäßen System weiter steigern, wenn man außer den Schrägetrahlen auch Strahlen senkrecht auf die Warenbahn
richtet und/oder die gegenüberliegenden Düsenkästen in Warenlaufrichtung
zueinander versetzt. Wie im vorstehenden Absatz gesagt, hat diese Verschiebung der Düsenkasten zueinander keinen Einfluß
auf die Trageigenschaften der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Um auch eine Warenbahn im Ein- oder Auslauffeld einer Spannmaschine
schwebend zwischen den Nadel- oder Kluppenketten zu tragen (unabhängig von Voreilung und überschüssiger Breite) kann man die erfindungsgemäße
Düsenanordnung günstig auch als einseitige Tragedüsenanordnung
ausbilden. Es befinden sich dann also nur Düsen unterhalb der Warenbahn,
während die gegenüberliegenden Düsen fehlen. Die Luftkraft der Düsen läßt sich dann ohne weiteres so einstellen, daß Gleichgewicht
zwischen ihr und dem Warengewicht herrscht.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung können - wie gesagt - außer dem
Trocknen auch andere Behandlungen von Warenbahnen ausgeführt werden. Beispielsweise müssen texturierte Polyester-Faser»wegen des erforderlichen
Relaxationsschrumpfes einer Dampfbehandlung unterworfen werden.
Zum Schrumpfen und Fixieren solcher Artikel sind schon Trageband-Konstruktionen
benutzt worden. Zum Erzielen des Schrumpfens muß dabei das Trageband mit sehr exakt eingestellter Frequenz (je nach Waren- und
Behandlungsart) gerüttelt werden. Außerdem verschlingen die meist aus Stahl bestehenden Tragbänder große Energiemengen, erzeugen häufig
Markierungen auf Ware, lassen eine Behandlung der Ware von unten kaum zu und müssen - insbesondere bei Anwendung von appretierter Ware häufig
gereinigt werden. Die aufwendigen Maßnahmen entfallen bei Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, da - wie schon erwähnt -
die Warenbahn im Düsensystem und im Einlauffeld berührungs- und spannungsfrei
geführt wird«
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Der vorgenannte Relaxationsschrumpf kann im Einlauffeld, vorteilhaft
durch in das Düaensystem integrierte Dämpfer ausgelöst werden.
In Pig.6 und 7 sind zwei Ausführungsbeispiele solcher integrierter
dämpfer schematisch dargestellt. Im Beispiel gem. Pig.6 sind die zwischen
den Düsenkästen 2 in die Rückströmkanäle 4 gesetzten Verdrängerkörper
11 als Dämpfer ausgebildet. Bei der Anordnung gem. Pig.7
bilden die Düsenkästen 2 mit den Dämpfern eine Baueinheit, derart,
daß die der Warenbahn 1 zugewandte Oberfläche der Düsenkästen 2 zwischen
den Düsen 6 und 7 als Dämpfer 15 ausgebildet ist.
Sollte es zum Erreichen besserer Krumpfwerte nötig sein, so können
ein oder mehrere soloher Dämpfer auch noch im Düsensystem innerhalb
des Hauptteils oder im Auslauffeld der erfindungsgemäßen Vorrichtung f
(beispielsweise einer Spannrahmenkammer) vorgesehen sein.
16 Patentansprüche
7 Figuren
7 Figuren
209847/0231
Claims (13)
- Au BlattfT ' Pat 7104PatentansprücheIy Vorrichtung zum achwebend Breitführen von V/arenbahnen auf einem Luftpolster, welches mit Hilfe von parallel zur Warenbahnebene liegenden und sich quer zur Warenbahnlaufrichtung erstreckenden Düsenkästen mit Schrägstrahldüsen erzeugt ist, wobei in Warenbahnlaufriohtung Düsenkästen und Rückströmkanäle zum Abführen der auf die Viarenbahn geblasenen Luft aufeinanderfolgen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückströmkanäle (4) offene Spalte zwischen je zwei Düsenkästen ζ2) sind, und daß bei beiderseits jedes Rückströmkanals vorgesehenen Schrägstrahldüsen (6,7) die austretenden Schrägstrahlen (8,9) in den Bereich zwischen Kückströmkanal un<l der für die Warenbahn (1) vorgesehenen Laufebene gerichtet sind, derart, daß die aus (-bezüglich des ^ückatrömkanals) gegenüberliegenden Düsenkästen (2,3) austretenden Sohrägstrahlen sich paarweise durchdringen, miteinander interferieren und nach Umlenkung an der V/arenbahn senkrecht zur Warenbahnebene durch den Rückströmkanal abfließen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägetrahldüsen quer zur Warenbahnlaufrichtung liegende -chlitzdüsen sind.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurah gekennzeichnet, daß auf der ganzen Länge der ^ückströmkanäle etwa längs deren Mittellinie verlaufende Verdrängerkörper (11) vorgesehen sind, derart, daß jeder Rückströmkanal im Einlauf in zwei Teilkanäle unterteilt ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängerkörper in den Rückströmkanälen gerade so angeordnet sind, daß ihre der V/arenbahn zugewandte Begrenzung in derselben Ebene wie die der Warenbahn zugewandten Düsenkastenteile liegt.209847/0231Blatt *§ Pat 7104
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägstrahldüsen Lochdüsen sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Rückströmkanalbreite zu Abstand der Düsen vom Rückströmkanal im Bereich 1/5 bis 5 gewählt ist.
- 7· Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis.6, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Schrägstrahldüsen gegenüber der Senkrechten auf die Warenbahn zwischen I5 und 30 , insbesondere zwischen 20 und 40, gewählt ist.
- Θ. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der übrigen d Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere im Einlauffeld der Vorrichtung Düsenkasten nur unterhalb der Warenbahn vorgesehen sind.
- 9· Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, aaß3 insbesondere im üauptteil der VorrichtungjDüsenkasten unterhalb und oberhalb der Warenbahn vorgesehen sind.
- 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängerkörper (11) zwischen den unteren Düsenkästen ^2) bei sonst unveränderter Düsenkastengeometrie eine andere Breite haben, insbesondere breiter sind, als diejenigen zwischen denoberen Düsenkasten (3)· %
- 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängerkörper wenigstens teilweise mit Mitteln zum Dämpfen, Besprühen oder Kühlen der Warenbahn versehen sind (Pig.6).
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenkasten wenigstens teilweise mit Mitteln zum Dämpfen, Besprühen oder Kühlen der Warenbahn versehen sind (Fig.7).
- 13. 20984 7/0231Blatt ** Pat 710413· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Nadeloder Kluppenketten zur Breitenhaltung der Warenbahn vorgesehen sind.14· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Düsenkasten außer den Schrägstrahldüsen Düsen (12) zum senkrechten Anblasen der Warenbahn aufweist (Fig.3b).15· orrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich beiderseits der Warenbahn gegenüberliegende Düsenkasten in Warenlaufrichtung versetzt befinden (Pig.1).16· Vorrichtung nach Anspruch 1 und 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen so ausgebildet sind, daß in der senkrechten Projektion auf die Warenbahn die Strömungsrichtung des Behandlungsgases etwa parallel zur Warenlaufrichtung verläuft.209847/0231f .Leerseite
Priority Applications (10)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712120805 DE2120805C3 (de) | 1971-04-28 | Vorrichtung zum Schwebendführen von Warenbahnen | |
| IT20475/72A IT951025B (it) | 1971-04-28 | 1972-02-11 | Impianto per la guida ed il traspor to allo stato flottante di materia le a nastro esteso in larghezza |
| CH281772A CH555285A (de) | 1971-04-28 | 1972-02-28 | Vorrichtung zum schwebend breitgefuehrten foerdern von warenbahnen. |
| GB1048772A GB1323400A (en) | 1971-04-28 | 1972-03-07 | Apparatus for the floating guidance of a web of material in open widthwise formation |
| ES400558A ES400558A1 (es) | 1971-04-28 | 1972-03-08 | Perfeccionamientos en dispositivos para conducir bandas de material laminar suspendidas en todo su ancho. |
| FR727212067A FR2134371B1 (de) | 1971-04-28 | 1972-04-06 | |
| BR002506/72A BR7202506D0 (pt) | 1971-04-28 | 1972-04-25 | Dispositivo para transporte flutuante de folhas continuas transversalmente distendidas |
| JP4255772A JPS537707B1 (de) | 1971-04-28 | 1972-04-26 | |
| SE7205611A SE391203B (sv) | 1971-04-28 | 1972-04-27 | Anordning for svevande bredforing av godsbanor pa en luftkudde |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19712120805 DE2120805C3 (de) | 1971-04-28 | Vorrichtung zum Schwebendführen von Warenbahnen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2120805A1 true DE2120805A1 (de) | 1972-11-16 |
| DE2120805B2 DE2120805B2 (de) | 1973-06-20 |
| DE2120805C3 DE2120805C3 (de) | 1976-11-04 |
Family
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Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2253170A1 (de) * | 1972-10-30 | 1974-05-09 | Kalle Ag | Verfahren und vorrichtung zum fuehren und behandeln von materialbahnen im schwebenden zustand |
| DE2450000A1 (de) * | 1974-10-22 | 1976-05-06 | Kramer Carl | Vorrichtung zum schwebend fuehren von warenbahnen |
| DE2521017A1 (de) * | 1975-05-12 | 1976-11-25 | Erich Hilgeroth | Vorrichtung zum behandeln von warenbahnen, vorzugsweise metallbaendern |
| EP0236832A3 (de) * | 1986-03-06 | 1989-11-15 | Stork Contiweb B.V. | Vorrichtung zum schwebenden Führen von Materialbahnen mittels eines gasförmigen oder flüssigen Mediums |
| EP0235723A3 (de) * | 1986-03-06 | 1989-11-15 | Contiweb B.V. Stork | Vorrichtung zum schwebenden Führen von Materialbahnen mittels eines gasförmigen oder flüssigen Mediums |
| US5924619A (en) * | 1996-02-09 | 1999-07-20 | Heidelberg Harris Inc. | Method and apparatus for passing a printed web between the separated cylinders of a deactivated printing unit of a web fed rotary printing press |
| EP0979985A2 (de) | 1998-08-13 | 2000-02-16 | Brückner Trockentechnik GmbH & Co. KG | Vorrichtung zur Wärmebehandlung einer Warenbahn |
| DE19809737B4 (de) * | 1997-03-06 | 2006-04-13 | Kiersch, Walter, Dipl.-Ing. | Vorrichtung zum Trocknen von flächigem Gut |
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| DE19809737B4 (de) * | 1997-03-06 | 2006-04-13 | Kiersch, Walter, Dipl.-Ing. | Vorrichtung zum Trocknen von flächigem Gut |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2120805B2 (de) | 1973-06-20 |
| FR2134371A1 (de) | 1972-12-08 |
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| GB1323400A (en) | 1973-07-11 |
| SE391203B (sv) | 1977-02-07 |
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| CH555285A (de) | 1974-10-31 |
| JPS537707B1 (de) | 1978-03-20 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: A. MONFORTS GMBH & CO, 4050 MOENCHENGLADBACH, DE |
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