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DE198374C - - Google Patents

Info

Publication number
DE198374C
DE198374C DENDAT198374D DE198374DA DE198374C DE 198374 C DE198374 C DE 198374C DE NDAT198374 D DENDAT198374 D DE NDAT198374D DE 198374D A DE198374D A DE 198374DA DE 198374 C DE198374 C DE 198374C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vice
spindle
nut
screw
turning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT198374D
Other languages
English (en)
Publication of DE198374C publication Critical patent/DE198374C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B1/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • B25B1/12Arrangements for positively actuating jaws using screws with provision for disengagement
    • B25B1/125Arrangements for positively actuating jaws using screws with provision for disengagement with one screw perpendicular to the jaw faces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
20. März 1883
die Priorität
Die Erfindung hat einen Parallelschraubstock zum .Gegenstande, bei welchem unter Vermittlung einer auf der Schraubstockspindel angeordneten Manschette beim Links- bzw. Rechtsdrehen ein Aus- bzw. Einrücken der als Halbmutter ausgebildeten Stellmutter erfolgt.
Von den bekannten Schraubstöcken dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand durch die besondere Ausbildung und Anordnung der Manschette sowie des diese bewegenden Getriebes, durch die es ermöglicht wird, den Schraubstock wie einen gewöhnlichen zu benutzen oder auch die HaIbmutter, wie das bei anderen Schraubstöcken bereits bekannt ist, von Hand auszurücken.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den Schraubstock,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Schraubstockes,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Schraubstock und
Fig. 4, 5 und 6 Einzelheiten.
Die Schraubenspindel 1 ist in Lagern 2 des Schlittens 3 der beweglichen Backe des Schraubstockes befestigt, und die halbe Schraubenmutter 5 ist in einem Einschnitt 6 des Bettes 7 derart gelagert, daß sie zwischen den Führungen 8 in senkrechter Richtung verschoben werden kann. In der Mitte besitzt die Schraubenmutter 5 eine zur Aufnahme von Schmiermaterial dienende Ausnehmung 24 und wird durch eine um die Stange '27 gewickelte Feder unter Vermittlung einer zweiten Stange 26 und einer Kugel 25 in die Höhe gedrückt. Außerdem ist auf der Schraubenspindel, wie bekannt, eine Manschette gelagert, die aus zwei Ringen 10 und einem diese verbindenden Stege 11 besteht. Im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen umgibt jedoch die Manschette die Schraubenspindel völlig lose. Am vorderen Ende trägt nun gemäß der Erfindung die Manschette einen Arm 13, der durch den Schlitz 14 (Fig. 2) nach der vorderen Seite der beweglichen Backe des Schraubstockes hindurchreicht und hier mit einer Handhabe 15 versehen ist. Wird die Handhabe 15 nach der Seite gedrückt, so drückt die Stange 11 gegen einen Vorsprung 12 der Schraubenmutter 5 (Fig. 3) und drückt diese entgegen der Wirkung der Feder nach unten, so daß der Schlitten 3 zusammen mit der Schrauben-
spindel frei verschoben werden kann. Wird der Druckknopf losgelassen, so nimmt die Manschette unter dem Einfluß der die Schraubenmutter 5 hochdrückenden Federvorrichtung ihre ursprüngliche Lage wieder ein.
Damit die Schraubenmutter durch eine Drehung der Stellspindel nach links, wie bekannt, außer Eingriff mit der Schraubenspindel gebracht werden kann, ist der hintere
ίο Ring io der Manschette mit einem Zahn 17 (Fig. 4) versehen, außerdem ist in einem in dem Schlitten 3 vorgesehenen Schlitz ein mit zwei Zähnen 18, 19 versehener Teil drehbar gelagert. Der Gelenkzapfen 20 ist als Schraube mit gerieftem Kopf 21 ausgebildet. Wird der Zapfen 20 fest angezogen, so werden die Zähne 18, 19 in ihrer Lage festgehalten, während sie nach Lösen des Schraubenzapfens 19 frei beweglich sind. Auf dem hinteren En,de der Schraubenspindel 1 sitzen ferner noch zwei Ansätze 22.
Wird nun gewünscht, daß der Schraubstock in gewöhnlicher Weise wirkt, so wird der Griff der Schraubenspindel nach rechts gedreht, bis der Zahn 19 (Fig. 4) durch einen der Ansätze 22 gehoben wird; darauf wird die Schraube 20 angezogen und die Zähne 18 und 19 dadurch in der in Fig. 4 gezeigten Stellung festgeklemmt, in der der Zahn 18 mit dem Ansatz 17 der Muffe nicht in Berührung treten kann.
Um das selbsttätige Ausrücken der Halbmutter bei einer Drehung der Schraubstockspindel nach links zu bewirken, wird der Schraubenzapfen 20 gelockert und die Schraubenspindel nach links gedreht, bis der Zahn 19 in den nächsten Zwischenraum zwischen die Ansätze 22 fällt. Wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, wirkt der Zahn 18 bei einer weiteren Linksdrehung auf den an dem hinteren Ring der Manschette angebrachten Zahn 17 und hält die Manschette in einer solchen Lage, daß der Teil 11 derselben auf die Schraubenmutter 5 drückt und letztere vom Eingriff in die Schraubenspindel freihält; der Schlitten 3 kann dann frei bewegt werden. Sobald die Schraubenspindel aber nach rechts gedreht wird, kommt der Zahn 19 wieder in den Zwischenraum zwischen die Ansätze 22, und die Zähne 18, 19 drehen sich nach oben, wodurch die Manschette freigegeben wird und die Federvorrichtung die Schraubenmutter zum Eingriff in die Schraubenspindel bringt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Parallelschraubstock mit einer auf der Schraubenspindel angeordneten Manschette, durch die beim Links- bzw. Rechtsdrehen der Schraubstockspindel das Aus- bzw. Einrücken der als Halbmutter ausgebildeten Stellmutter erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die lose auf der Schraubstockspindel sitzende Manschette vorn einen aus dem Schraubstockkörper herausragenden Ansatz trägt, durch den ihre Drehung und dadurch die Auslösung der Halbmutter von Hand ermöglicht wird, während sie hinten einen seitlichen Vorsprung besitzt, der mit einem am Schraubstockkörper drehbar und feststellbar angeordneten zweiten Ansatz beim Auslösen der Schraubstockmutter durch Linksdrehen der Stellspindel zusammenarbeitet, so daß nach Seitwärtsdrehen und Feststellen des zweiten Ansatzes der Schraubstock wie ein gewöhnlicher wirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT198374D Active DE198374C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE198374C true DE198374C (de)

Family

ID=461176

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT198374D Active DE198374C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE198374C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0354644A3 (de) * 1988-08-08 1991-03-20 Chaolai Fan Schraubmechanismus und Schraubstock
US7232120B2 (en) 2005-07-19 2007-06-19 Black & Decker Inc. Quick clamping system for a workbench

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0354644A3 (de) * 1988-08-08 1991-03-20 Chaolai Fan Schraubmechanismus und Schraubstock
US7232120B2 (en) 2005-07-19 2007-06-19 Black & Decker Inc. Quick clamping system for a workbench

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