DE2120592C - Elektrisch beheizbarer Brennofen für keramisches Gut - Google Patents
Elektrisch beheizbarer Brennofen für keramisches GutInfo
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Description
wert ist, ist die Verwendung einer Hydraulik mit einem verhältnismäßig großen zusätzlich und baulich
anspruchsvollem Aufwand verbunden.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabenstellung zugrunde, einen Brennofen, ausgehend von
denen.der genannten Art zu schaffen, der vollautomatisch ein langsames und gleichmäßiges Hochfahren
und nach dem Brand ein schnelles Absenken und gedämpftes Aufsetzen des Brenngutträgers ermöglicht,
so daß auf Grund seiner Vollautomatik auch ungeübte Bedienungspersonen den Ofen handhaben
können, deren wesentliche Aufgabe dann nur noch darin besteht, die zu brennenden Objekte auf den
Brenngutsockel aufzusetzen und nach dem Abkühlen wieder herauszunehmen. .
Diese Aufgabe ist mit einem Brennofen der genannten
Art gelöst, der nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß neben der pneumatisch betätigten
Liftstange ein zusätzlicher, mechanisch angetriebener Hubfinger angeordnet ist, der von unten ao
programmgesteuert, lose gegen die Abschlußplatte fahrbar und wieder absenkbar ausgebildet ist.
Bei dieser Ausbildung übernimmt der mechanisch angetriebene Hubfinger zunächst einmal das langsame
Hochfahren (etwa 12 mm in etwa 6 Minuten) as durch den Vorwärmbereich, wobei sich in Endstellung
dann das Brennobjekt in der eigentlichen Brennkammer befindet. Nach Abschluß des Brandes, während
dem der Hubfinger in die Abkühlstellung zurückgeht, ist ein schnelles Herausfahren, um ein
unerwünschtes Nachbrennen zu vermeiden, aus der Brennkammer in die Abkühlstellung erforderlich,
was mittels der Pneumatik erfolgt, wobei sich die Abschlußplatte auf den in der Abkühlstellung wartenden
H ubfinger gedämpft aufsetzt.
Nach der Abkühlperiode, die in vorliegendem Fall etwa 12 Minuten dauert und bei der eine Temperaturabsenkung
von etwa 300° erfolgt, senkt sich dann der Hubfinger mit der Abschlußplatte bzw.
dem Brenngutträger auf die Endstellung ab, was mit der Pneumatik allein zeitlich regelbar nicht möglich
wäre.
Für den mechanischen "^j^,^ verwendet,
wird vorteilhaft ein einracπ Programm- bzw.
in dessen Umlaufweg entsprecne die e AbkühIstei_
Endschalter für den ProSrain™ ordnet sind.
lung und das Programm em*& J» ^ die Brenn.
Für die Brennpau^n·^ °," te wieder schnell zu
kammer wegen der warme ve ^ pneumatik
schließen und zu oftnen, w»u
benutzt. „Knochen Darstellung eines
An Hand der zelcnIie"s"; "l{ leend der BrennAusführungsbeispieles
wirainι*« β
°ien nach de^E^md"^SunoSbeispiel handelt es
Beim ^^^"^"^friebenen Ofen, jedoch
sich um einen mit Jhgjw in anderer
kann die spezielle ^J^ /KSsndung kommen.
Weise betriebenen ™ea™™™™ Brennofen sind
Beim schematisch darSe"e" . Dneumatischer
mit 1 die ^""^Ä-^uhr und mit 4 die JLift-Hubzylinder,
mit i eine auw» bczcjchnet η jst ein"
stange für den ^g"1^" wird einer Schutz«eitere Schaltuhr. Das Schuizga entnommen
gasdruckiiasche 11 mit ^ucKreg
14 und 18 sind Dj^JJJj ^
schlagventil 15 g«cmu«1 » · Vakuum und von
wird ein Magnetventil iv iur u
der Schaltuhr 7 werden Magnetventile 16,
Schutzgas betätigt. m(,rhanisch vom KurbelDer
Hubfinger 6 wird .panisch vom κ urne
trieb 12 ^^^^i^^l
motor) nicht
seinem^°^Γ(ρ JeBrenXmmp
gegen die Unterseite der öre""^Ji\"{^ 12 sil£ die
20 an. Im Umlaufweg des Kt ;teJn5jes JZ sma a,e
Endschalter 8 (Proera™?s*** £<, ™ b enl
und 13 (Programmende) 8JO1^'e 21 ^tätigt
sprechender SteUung der P^uelstange 21 betaüg^
werden. Der Stellweg vom
Einschalte^ entsprich ;miUhgg der Vorwarmper.ode und der Stel ung vom schalters bis zumι Endschalter9 der Ate«nKp bis Tl^
Einschalte^ entsprich ;miUhgg der Vorwarmper.ode und der Stel ung vom schalters bis zumι Endschalter9 der Ate«nKp bis Tl^
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Elektrisch beheizbarer Vakuumbrennofen Durchführung des Brenners gegebenenfalls unter
für keramisches Gut, insbesondere zur Herstellung 5 Vakuum jedesmal zunächst eine Absenkung der
künstlicher Zähne, bestehend aus einer vertikalen, Brennkammertemperatur erforderlich ist, weil fur die
oben abgeschlossenen Brennkammer und einem Evakuierung des Ofengenauses eine gewisse /.eitvon
unten nach oben pneumatisch mit einer Lift- spanne abzuwarten ist, während der das Brenngut
stange in die Brennkammer bewegbaren Brenn- nicht der zum Brennen in Betracht kommenden lemgutträger
mit vakuumdicht die Brennkammer ab- io peratur ausgesetzt werden darf.
schließender Abschlußplatte, dadurch ge- Würde das nämlich der Fall sein, so konnte vorkenn
ζ e i c h η et, daß neben der Liftstange (4) zeitig eine Verfestigung der geschmolzenen Oberein
zusätzlicher, mechanisch angetriebener Hub- flächenbeschichtung, z. B. eine Silikatsinterung bei
finger (6) angeordnet ist, der von unten pro- Kunstzähnen eintreten oder zumindest eine Hautgrammgesteuert,
lose gegen die Abschlußplatte 15 bildung entstehen, die das durch einen Vakuumbrand
(20) fahrbar und wieder absenkbar ausgebildet ist. erstrebte Entfernen von Lufteinschlussen aus der
2. Brennofen nach Anspruch 1, dadurch ge- Schmelze nicht mehr möglich werden ließe. Diese
kennzeichnet, daß der Hubfinger (6) mit einem jeweils notwendige Absenkung der Brenntemperatur
Kurbeltrieb (12) in gelenkiger Verbindung steht, bedeutet aber, daß die Heizwicklung jedesmal mehl
in dessen Umlaufweg Endschalter (8, 9,13) an- »o unerheblichen Temperaturschwankungen ausgesetzt
geordnet sind. ist und die Belastung um so größer ist, als man in der
Regel die Spitzentemperatur zum Brennen möglichv.
schnell wieder zu erreichen bestrebt ist. Die damit
verbundene Beanspruchung des Ofens und vor allem »5 der Muffelbeheizung bedeutet eine Beschränkung der
Die Erfindung betrifft einen elektrisch beheizbaren Lebensdauer, insbesondere eine häufigere Erneuerung
Brennofen für keramisches Gut, insbesondere zur der Heizmuffel bzw. -spirale.
Herstellung künstlicher Zähne, wobei der Ofen aus Alle bekannten öfen der genannten Art haben also
einer vertikalen, oben abgeschlossensn Brennkammer den Nachteil, daß einerseits eine Absenkung der
und einem von unten nach oben pneumatisch mit 30 Brennkammertemperatur vor der Beschickung noteiner
Liftstange in die Brennkammer bewegbaren wendig ist und daß andererseits der Einfahrvorgang
Brenngutträger mit vakuumdicht die Brennkammer nicht genau auf die jeweiligen Erfordernisse und
abschließender Abschlußplatte besteht. unabhängig von etwaigen Fehlmanipulationen der
Elektrisch beheizbare Brennofen für keramische Bedienungsperson erfolgen kann.
Arbeiten mit einer vertikalen Brennkammer, verti- 35 Eine wesentliche Verbesserung bringt hierzu ein kaier Führung des Brenngutes und vertikal verschieb- Brennofen nach der deutschen Auslegeschrift barer Brenngutsockel sind bereits bekannt, wobei der 1 926 874, der so ausgebildet ist, daß die Abschluß-Ofen unten offen ist, um das Brenngut von unten platte und der über ihr angeordnete Träger für den durch einen Brenngutsockel einzuführen, der in voll Brenngutsockel jeweils mit einem Kolben versehen ausgefahrenem Zustand beladen werden kann. Dieser 40 sind, wobei der Kolben des Trägers in dem als Topfbekannte Ofen ist jedoch nicht für Zwecke bestimmt kolben ausgebildeten und in den Druckluftzylinder und geeignet, bei denen es sich, wie bei den oben- mit seinem geschlossenen Ende eingreifenden Kolben genannten dentalkeramischen Arbeiten, um empfind- sitzt, welcher Topfkolben mit einer Feinbohrung verliehe Brenngüter handelt und bei denen das Brenn- sehen ist zur regelbaren Beaufschlagung des Trägerobjekt, z. B. Zahnkronen, der Brennkammertempe- 4b kolbens.
Arbeiten mit einer vertikalen Brennkammer, verti- 35 Eine wesentliche Verbesserung bringt hierzu ein kaier Führung des Brenngutes und vertikal verschieb- Brennofen nach der deutschen Auslegeschrift barer Brenngutsockel sind bereits bekannt, wobei der 1 926 874, der so ausgebildet ist, daß die Abschluß-Ofen unten offen ist, um das Brenngut von unten platte und der über ihr angeordnete Träger für den durch einen Brenngutsockel einzuführen, der in voll Brenngutsockel jeweils mit einem Kolben versehen ausgefahrenem Zustand beladen werden kann. Dieser 40 sind, wobei der Kolben des Trägers in dem als Topfbekannte Ofen ist jedoch nicht für Zwecke bestimmt kolben ausgebildeten und in den Druckluftzylinder und geeignet, bei denen es sich, wie bei den oben- mit seinem geschlossenen Ende eingreifenden Kolben genannten dentalkeramischen Arbeiten, um empfind- sitzt, welcher Topfkolben mit einer Feinbohrung verliehe Brenngüter handelt und bei denen das Brenn- sehen ist zur regelbaren Beaufschlagung des Trägerobjekt, z. B. Zahnkronen, der Brennkammertempe- 4b kolbens.
ratur ausgesetzt werden können und wobei es sich um Bei diesem bekannten Lösungsvorschlag ist eine
einen Vakuumbrand handelt, der einen ganz bestimm- Absenkung der Brennkammertemperatur nicht nötig,
ten Zustand des Brenngutes bei Beginn der Vakuum- da hierbei das Objekt nicht direkt in die heiße Zone
brennperiode voraussetzt, wenn ein einwandfreies eingebracht, sondern gesteuert nach einer bestimmten
Ergebnis erzielt werden soll. 50 Verweilzeit in der Evakuierungszone in die eigent-
Es ist deshalb schon ein Brennofen vorgeschlagen liehe Brennzone gelangt. Diese Lösung berücksichtigt
worden (deutsche Auslegeschrift 1 081 816), bei wel- auch die Verwendbarkeit des Ofens für die Brennchem
eine vertikale, oben fest abgeschlossene Brenn- vorgänge, die nicht unter Vakuum erfolgen, d. h.
kammer vertikal von unten nach oben durch einen in wobei der Träger des Brenngutsockels nicht durch
dieser Richtung bewegbaren Brenngutsockel be- 55 das entstehende Vakuum angehoben werden kann,
schickt wird, der seinerseits aus einem die Brenn- Dieser bekannte Lösungsvorschlag hat nun noch
kammer nach unten begrenzenden Verschlußstein insofern gewisse Nachteile, als es mit einem pneu-
und aus einer den Brennofen von außen abschließen- matischen Lift nicht ohne weiteres möglich ist, die
den Abschlußplatte gebildet ist und wobei Stützsäulen Brennkammerabschlußplatte und damit das Brennzwischen
dem Verschlußstein und der Abschlußplatte 60 gut langsam (in etwa 6 Minuten) über eine relativ
einen Hohlraum frei lassen. Der Hohlraum zwischen kurze Strecke hochzufahren und diese dann nach dem
dem Verschlußstein und der Abschlußplatte ist dabei erfolgten Brand wieder schnell in Abkühlstellung abso
bemessen und ausgebildet, daß das zu behandelnde zusenken. Um diese Schwierigkeit zu beheben, bietet
Gut darin gegebenenfalls zur Vorwärmung unter- sich an sich die Verwendung einer Hydraulik bzw.
gebracht werden kann. Mittels einer Abschlußplatte 6<; einer zusätzlichen Hydraulik an, aber abgesehen daunterhalb
des Brenngutsockels und einer Dichtung von, daß in Rücksicht auf die im Ofengeräteteil vorläßt
sich sogar der Vorwärmeraum wie die Brenn- handenen Instrumente und etwaige Undichtigkeiten
kammer vakuumdicht abschließen. der Hydraulik, deren Verwendung nicht wünschens-
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2120592C true DE2120592C (de) | 1972-11-16 |
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