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DE2120550A1 - Verfahren zur spanenden Bearbeitung von Stranggut wie beispielsweise Walzdraht - Google Patents

Verfahren zur spanenden Bearbeitung von Stranggut wie beispielsweise Walzdraht

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Publication number
DE2120550A1
DE2120550A1 DE19712120550 DE2120550A DE2120550A1 DE 2120550 A1 DE2120550 A1 DE 2120550A1 DE 19712120550 DE19712120550 DE 19712120550 DE 2120550 A DE2120550 A DE 2120550A DE 2120550 A1 DE2120550 A1 DE 2120550A1
Authority
DE
Germany
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wire
straightening
rollers
calibration
roller
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19712120550
Other languages
English (en)
Other versions
DE2120550B2 (de
Inventor
Alfons; Krafft Erich; 5650 Solingen; Mißmahl Bodo 4006 Erkrath; Pfeiffer Hans; Weck Karl Gustav; 5650 Solingen. P Goeke
Original Assignee
Th. Kieserling & Albrecht, 5650 Solingen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Th. Kieserling & Albrecht, 5650 Solingen filed Critical Th. Kieserling & Albrecht, 5650 Solingen
Priority to DE2120550A priority Critical patent/DE2120550B2/de
Priority to CH1574671A priority patent/CH542676A/de
Priority to AT965671A priority patent/AT309368B/de
Priority to PL1971151587A priority patent/PL77033B1/pl
Priority to ES397460A priority patent/ES397460A1/es
Priority to GB5755571A priority patent/GB1368786A/en
Priority to FR7145311A priority patent/FR2135918A5/fr
Priority to NL727201359A priority patent/NL146727B/xx
Priority to IT20622/72A priority patent/IT947603B/it
Priority to BE779608A priority patent/BE779608A/xx
Priority to SU1774868A priority patent/SU473336A3/ru
Priority to RO70613A priority patent/RO60547A/ro
Priority to CA140,448A priority patent/CA970657A/en
Priority to US00247145A priority patent/US3756059A/en
Priority to CS282672A priority patent/CS154205B2/cs
Priority to SE7205485A priority patent/SE396028B/xx
Priority to HU72KI00000672A priority patent/HU172387B/hu
Publication of DE2120550A1 publication Critical patent/DE2120550A1/de
Publication of DE2120550B2 publication Critical patent/DE2120550B2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/04Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of rods or wire
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21C43/00Devices for cleaning metal products combined with or specially adapted for use with machines or apparatus provided for in this subclass
    • B21C43/02Devices for cleaning metal products combined with or specially adapted for use with machines or apparatus provided for in this subclass combined with or specially adapted for use in connection with drawing or winding machines or apparatus
    • B21C43/04Devices for de-scaling wire or like flexible work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/08Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning axles, bars, rods, tubes, rolls, i.e. shaft-turning lathes, roll lathes; Centreless turning
    • B23B5/12Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning axles, bars, rods, tubes, rolls, i.e. shaft-turning lathes, roll lathes; Centreless turning for peeling bars or tubes by making use of cutting bits arranged around the workpiece

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Description

Th. Kieserling Ss Albrecht ' 26. April 1971 Solingen Fat.Abt.Koe/Huck/Bch I at ent anme !dung Akte K 168
Verfahren zur spanenden Bearbeitung von !Stranggut wie beispielsweise Walzdraht·
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur spanenden Bearbeitung von Strangcut wie beispielsweise Walzdraht, bei dem der von einer Haspel abgezogene Draht zunächst gerichtet, dann der Zerspanungs maschine zugeführt und beim Rieht- und Zerspanungsvorrang mittels einer Zug ausübenden Einrichtung durch die Richteinrichtung und Zerspanungsmaschine gezogen wird.
Ziel des neuen Verfahrens ist es, bei geringerem baulichen Aufwand für die Gesamtanlage den zu schälenden Draht ohne Vorbehandlung einwandfrei zu richten und so zu kalibrieren, daß ein möglichst kreisförmiger Querschnitt beim Draht sichergestellt und dadurch der Spanverlust so gering wie möglich ist. Außerdem soll ein Dimensionswechsel schnell durchgeführt werden können.
Ea ist bereits eine Drahtschälanlage mit der Schälmaschine vor- und nachgeordneten Haspeleinrichtung bekannt, bei welcher der von einer Haspel abgezogene Draht dadurch kalibriert wird, daß er vor dem Schälen durch einen Ziehstein gezogen wird. Der Schälmaschine ist eine umlaufende ßicht- und Poliermaschine nachgeordnet. Der geschälte und polierte Draht kann dann gegebenenfalls noch durch einen weiteren Ziehstein gezogen und anschliessend aufgehaspelt v/erden.
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Patentanmeldung Akte K 168
Nachteilig bei dieser Anlage bzw. Verfahrensweise ist, daß eine bestimmte Drahtlänge ungeschält zunächst bis zum Aufwickelhaspel geführt werden muß, bis dieser Haspel die notwendige Zugkraft aufbringen kann, die erforderlich ist, um den Draht durch die Schälmaschine und Richteinrichtung hindurchziehen zu können. Es ware möglich, den Drahtanfang mit einem dünnen Draht zu verbinden, der durch den ersten Ziehstein, die Schälmaschine, die Rieht- und Poliermaschine und den zweiten Ziehstein geführt und in der IClemrceinrichtung des Zughaspels festgelegt wird, um dann den Draht mittels dieser Zugeinrichtung durch den ersten Ziehstein, die .schälmaschine, die Hicht- und loliermaschine und gegebenenfalls durch den zweiten Ziehütein hindurchzuziehen. Bei jedem Dimensionswechsel oder bei jedem Schälen eines neuen Drahtbundes sind somit umfangreiche Vorarbeiten erforderlich, weil ein Drahtende zunächst bis zum Zughaspel geführt v/erden muß. Ein weiterer Nachteil ist der, daß durch die Rieht- bzw. Polierkörper, die in einem umlaufenden Rahmen angeordnet sind, ein Verwinden des Drahtes nicht auszuschliessen ist. Hinzukommt, daß der durch den Ziehstein zu ziehende Draht vorbehandelt werden muß (USA-Patentschrift 2 394 381)./
Bei einer anderen bekannten Drahtschälanlage mit der Schälmaschine vor- und nachgeor .neten Haspeleinrichtung ist zum Richten des Drahtes zwischen dem Abwickelhaspel und der Schälmaschine eine Richteinrichtung vorgesehen, bei der die Richtkörper eben-
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Th. Kieserling & Albrecht 26. April 1971 Solingen . rat.Abt.Koe/Huck/Boh
Fat ent anme !dung Akte K 168
falls in einem umlaufenden Rahmen angeordnet sind· Abgesehen davon, daß ein Kalibrieren des zu schälenden Drahtes mit dieser Richteinrichtung nicht möglich ist, besteht auch bei dieser Anlage der Nachteil, dass empfohlen wird, den Draht zur Schonung des Riehtaggregates und der Hartmetallwerkzeuge zu beizen, äuiiüordem sollen die Drähte mit geringerem Durchmesser und geringerer Festigkeit sowie hohen Zähigkeitseigenschaften vorgezogen werden, damit der durch das Ziehen erreichbare Festigkeitsanstieg ein Verwinden des Drahtes im umlaufenden Richtrahmen möglichst vermeidet. Auch bei dieser Anlage sind somit Vorbehandlungen des zu schälenden Drahtes (Beizen oder Ziehen) notwendig. Nachteilig ist ausserdem, daß bei einer Störung innerhalb der Anlage, durch die der kontinuierliche Vorschub des Drahtes unterbrochen wird, der in dem Richtrahnicn befindliche Draht herausgeschnitten worden muß, weil die UmIaufrichtmaschine auf Grund ihrer grossen Hassen nicht so schnell stillgesetzt werden kann und der Draht heiß wird und sich verwindet. Ein weiterer Nachteil ist, daß kein Kalibrieren des Drahtes möglich ist und somit ein unerwünscht hoher Gpäneanfall und eine verminderte Durchgangsleistung nicht vermieden werden kann (Draht 15 (1964) Nr. 2, Seiten 57 kis 60).
Die Fachwelt hat bisher offensichtlich nicht erkannt, daß die beschriebenen Mangel in einfacher Weise beseitigt werden können, wenn man zum Kalibrieren und Richten des Drahtes ansich bekannt Einrichtungen mit lose laufenden, ortsfesten Rollen einsetzt und den Anfang des zu schälenden Drahtes beispielsweise
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Th. Kieeerliag & Albrecht Solingen
Pat ent ansäe !dung
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mit Hilfe der Abhaspeleinrichtung durch die geöffneten Kalibrier- und Richtrollen bis in die mit einer geringeren als der eigentlichen Betriebsdrehzahl beim Schälen laufenden Einzugsrollen der Schälmaschine führt, dann die Kalibrier- und Richtrollen so anstellt, daß zunächst eine geringe Querschnittsminderung des Drahtes erfolgt, die erst durch weiteres Ansteilen dieser Rollen ihren Soll-Wert erreicht, wenn der Drahtanfang von der Zugeinrichtung erfasst und der Draht dann mit der erforderlichen Vorschubgeschwindigkeit durch die Kalibrier- und Richteinrichtung und den Messerkopf gezogen wird· Die Einzugsrollen der Schälmaschine sind dabei bekannterweise mittels einer überholkupplung auf ihren Antriebs wellen angeordnet, so daß, wenn der Draht durch die Zieheinrichtung mit der erforderlichen Vorschubgeschwindigkeit durch die Kalibrier- und Richtrollen und die Schälmaschine gezogen wird, die Sinzucsrollen entsprechend schneller gedreht werden können. Da der Drahtanfang zunächst mit einer geringeren Vorschubgeschwindigkeit durch die Schälmaschine hindurchgeführt wird,' kann der Messerkopf von Anfang an mit der jeweils erforderlichen Drehzahl umlaufen, v/eil die Zerspanungsleistung nicht grosser ist als beim max. zulässigen Vorschub des Drahtes, der nach dem zweimaligen Anstellen der Kalibrier- und Richtrollen so weit im Querschnitt vermindert worden ist, da£ die Zerspanungsleistung am Anfang nicht grosser als bei voller Vorschubgeschwindigkeit ist.
Der wesentliche Vorteil dieses neuen Verfahrens und der dadurch gegebenen Anlage bestehen darin, daß der
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Draht nicht vorbehandelt werden muß, weil auch warm gewalzter Draht mit scharfen Knicken durch die Kalibrier- und Richteinheit einwandfrei kalibriert, gerichtet und zugleich teilweise entzundert wird« Ausserdem kann durch das Kalibrieren des Drahtes der anslch bekannte Vorteil erreicht werden, daß der Spanverlust so gering wie möglich ist. Wie vorstehend bereits gesagt, kann man den Spanverlust durch Kalibrieren des Drahtes mittels eines Ziehsteines zwar vermeiden· Das setzt aber wieder voraus, daß der Draht vorbehandelt werden muß« Außerdem ist bei den einstellbaren Kalibrier- und Eichtrollen ein Durchmesserbereich zu bestreichen, der beim Ziehstein nicht gegeben ist.
Gegenüber den bekannten Anlagen mit in einem umlaufenden Rahmen angeordneten Richtkörpern zeichnet sich die Anlage nach der Erfindung bzw. die neue Verfahrensweise auch noch dadurch aus, daß bei Störungen innerhalb der Anlage, durch die der Vorschub des Drahtes nicht mehr gegeben ist, keine Störungen an der Richteinheit auftreten, weil sie nur lose laufende, ortsfeste Rollen enthält.
Vorzugsweise sind für die Durchführung des Verfahrens als Kalibrier- und Richtsinheit zwei Dreiwal»ngerüste vorgesehen, deren Walzengruppen um >.o° zueinander versetzt angeordnet sind. Betriebseri'';.fungen haben gezeigt, daß auch Drähte mit vielen scharfen Knicken einwandfrei kalibriert und gerichtet werden können. Die Kalibrier- und Richteinrichtungen sind nach tinem
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weiteren Merkmal der Erfindung mit Einrichtungen zum Vorwählen und selbsttätigen Einstellen sowie Anzeigen der Jeweils benötigten bzw. erreichten Arbeitsstellung der Walzengruppen versehen, damit bei einem Dimensionswechsel die Jeweils beiJ^igten ArbeitsStellungen der Walzengruppexi vom Bedienungsmann leicht eingestellt werden
An Hand der Zeichnungj die in den Fig. 1 bis 6 ein Ausführungsbeispiel für eine Anlage aur Durchführung des neuen Verfahrens zeigt, ist d<sr©K Aufbau und Wirkungsweise nachstehend näher erläutert» Die
Fig. 1 zeigt eine Anlage für die Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung in einer Seitenansicht.
Die .
Pig. 2 ist in vergrößertem Maßstab ein Schnitt nach der Linie A-B von Fig. 1.
In
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie C-D von Fig. 2 wiedergegeben.
Die
Fig. 4 zeigt in einem vergrößertem Maßstab nach der Linie E-F von Fig. 1 die Getriebe-Anordnung der Einzugsrollen für die Schälmaschine.
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Fig. 5 ist ein Segmentausschnitt der Uberholkupplung nach der Linie G-H von Fig. 4.
In
Fig. 6 sind schematisch die Hilfsmittel wiedergegeben, durch welche die einzelnen Arbeitsstellungen der Kalibrier- und Richtrollen vorgewählt werden können·
Sie Anlage besteht in Durchlaufrichtung des Drahtes gesehen aus einer Abhaspeleinrichtung 1, einer Trenneinrichtung 2t einer Kalibrier- und Richteinrichtung 3, einer Schälmaschine 4 mit dem Einzugsrollensatz sowie dem Auszugsrollensatz 6 und aus einer Aufwickelhaspel 7·
Die Abhaspeleinrichtung ist zur Aufnahme der Drahtringe mit einer Walze 8 ausgerüstet, die durch einen Kettentrieb 9 über ein Getriebe 10 von einem Motor angetrieben wird. Zum Vereinzeln der Drahtringe dient ein Walzenpaar 12 und der ablaufende Draht ist von einer lose drehbaren Rolle 13» die mit einem Druckmitte lzylinder 14 verbunden ist, gegen die Walze 8 anpreßbar. .
Die mit einer Schere ausgerüstete Trenneinrichtung dient dazu, Drahtanfange mit scharfen Knicken, die ein Einführen des Drahtes in die Kalibrier- und Richteinrichtung 3 nicht zulassen würden, abzuschneiden«
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Die Kalibrier- und Richteinrichtung 3 besteht im Wesentlichen aus zwei auf einem Untergestell 15 aufmontierten Rollengerüsten 16 und 17» die mittels der Gewindespindel 18 und der Gewindoetange 19 axial verschiebbar sind, wodurch der Abstand der Rollengerüste zueinander variabel lot. Jedes der Rollengerüate 16 und 17 tragt drei um 120° zueinander versetzt angeordnett Rollen 20, die in je einem um Jeweils einen Festpunkt 21 schwenkbaren Gabelhebel 22 auf je einer Achse 23 lose drehbar gelagert eind. Die Rollen des Rollengerüsteβ 17 sind gegenüber den Rollen des Hollengerüstes 16 in vertikaler Ebene um 60° versetzt zueinander angeordnet, 00 daß sich eine überdeckung der seitlichen Rollenspalten ergibt. Mit jeder Achse 23 der Rollen 20 sind zwei Laschen 24 gelenkig verbunden, die mit einer Scheibe 25 ebenfalls gelenkig verbunden sind, die ihrerseits fest mit einer Gewindehülse 26 verschraubt ist. Die axial verschiebbare, jedoch nicht drehbare Gewindehülse steht über ihr Gewindeteil 26a mit einem im Gehäuse des Rollengek riiatee 16 drehbar, jedoch nicht axial verschiebbar gelagerten Zahnrad 27 im Kingriff, welches über das Ritzel 28 von einem Getriebemotor 29 mit eingebauter Bremse antreibbar ist. Bei Drehung des Zahnrades 27 wird di« Gewindehülse 26 axial bewegt und die Rollen 20 sind gemeinsam über die Laschen 24 aufeinander zu bzw. voneinander weg bewegbar.
Zur Steuerung der Kalibrier- und Richtrollen 20 ist für jedes Rollengerüst 16 bzw. 17 ein Impulsspeichergerät 44 vorgesehen, das mit drei Codierschaltern
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45, 46, 47, den Tastern 45a, 46a, ,47a zum Anfahren der an den Codierschaltern eingestellten Werte und den Leuchttastern 45b, 46b, 47b zur Quittierung der angefahrenen Position sowie zur möglichen Korrektur der Rollenstellung ausgerüstet ist. Zur Impulsabgabe an das Speichergerät dient ein mit der Motorwelle 29a verbundener Impulsgeber 48, der über die Leitung 49 mit dem Inpulsspeichergerät 44 verbunden ist* Ein Endschalter 59 verhindert, daß die Rollen 20 über eine festgelegte Endstellunc hinaus geöffnet v/erden können.
Vor dem nicht dargestellten Messerkopf der Schälmaschine 4 ist der Einzugsrollensatz 5 mit den Einzugsrollen 31* 52 und 33, 34 angeordnet, die, wie beiopielßweise in Fig. 4 dargestellt, über die Gelenkwellen 31a, 32a und die Zahnräder 31b und 32b drehbar sind. Mit dem Zahnrad 32b und einem vor der Schnittebene von Pig. 4 liegenden und daher nicht dargestellten Zahnrad steht der mit dem Außenring 36a einer Uberholkupplung verschraubte Zahnring 35 im Eingriff, der über den Innenring 36b und die Klemmkörper 36c sowie die Welle 37 antreibbar ist· Die Welle 37 ist ihrerseits über ein mit ihr drehfest verbundenes Schneckenrad 38 und eine Schnecke 39 von einem nicht dargestellten Motor antreibbar.
Der Zahnring 35 1st durch die tlberholkupplung 36 nur in Ürehrichtung 40 anbreibbar, da die Klemmubücke 3Cc bei Drehung der Welle 37 mit dem Innen-
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ring 36b in Drehrichtung 41 und einer an den Zähnen des Zahnringes 35 anstehenden Kraft 30 den Innenring 36b und den Aussenring 36a miteinander verklemmen. Wenn der Zähnring 35 mit den Außenring 36a in Ifeilrichtung 40 schneller gedreht wird als sich die Welle 37 mit dem Innenring 36b in :-£ei !richtung 41 dreht, wird die Kraft 30 aufgehoben bzw* umgekehrt, so daß die Klemmstücke 36c sich lösen und W damit der Innenring 36b vom Außenring 36a überholt werden kann. Bei Umkehr der Drehrichtung 41 i3t die übertragung eines Drehmomentes dureh dis überhol» kupplung nicht möglich. Daher ist die 7/@lle 37 drehfest mit einer Elektromagnetschexb® M-2 verbunden, die eingeschaltet das Drehmoment über die Bolzenscheibe 43 auf den Zahnring 35 übertragen kann.
Der hinter dem Messerkopf angeordnete Auszugsrollensatz 6 entspricht dem Einzugsro11ensatζ 5» jedoch kann in den meisten Fällen auf einen Antrieb dieses Rollensatzes 6 verzichtet werden, der dann lediglich dazu dient, das Schnittmoment aus dem Messerkopf P aufzunehmen.
Die Aufwickelhaspel 7 ist mit einer Klemmeinrichtung für den Draht ausgerüstet und bringt die eigentliche Zugkraft für den Draht auf.
Die Funktionsweise der Anlage nach der Erfindung i3b folgendes
Dan auf der Walze 0 dor Abhaspeleinrichtung 1 liegende Drahtbund 51 wird von der angetriebenen Walze ge-
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dreht und der Drahtanfang 5Ja wird durch die Trenneinrichtung 2 hindurch zwischen die Kalibrier- und Richtrollen 20 geschoben. Die Öffnung der Rollen wurde vorher durch den eingestellten Wert auf dem Codierschalter 45 Torgewählt. Dabei iit die Öffnung der Hollen noch ao groß, daß der Draht ohne weitere· durch die von der Waise 8 aufgebrachte Vorechubkraft bis zwischen die Einsugsrollen 35» 34 und 31, 32 geschoben werden kann· Dann werden die Einzugsrollen angestellt und die Walee 8 wird entkuppelt und deren Antriebsmotor 11 abgeschaltet. Entsprechend der möglichen Zugkraft der Einzugsrollen werden nun dit Kalibrier- und Richtrollen 20 so weit geschlossen, wit sum Richten dta Drahtes erforderlich ist, wobei gleichseitig eine geringe Querschnlttsverminderung erfolgt. Zur besseren Veranschaulichung sind In Flg. 6 nur zwei statt der drei Richtrollen eingezeichnet. Die Verstellung der Rollen 20 kann automatisch erfolgen oder aber wird manuell auegelöst, Indem durch Druck des Tasters 46a der Motor 29 eingeschaltet und die Bremse 29b gelüftet wird, über da· Motorritzel 28 und das Zahnrad 27 wird die Gewinde hülse 26 axial in Richtung des Pfeiles 52 verschoben, wodurch die Rollen 20 so weit geschlossen werden (Ifeilrichtung 52a) bis die Impulszahl de· Gebers 48 mit dem am Codierschalter 46 eingestellten Wert übereinstimmt. Bei der Koinzidenz der V/ert· wird ein Impuls sum Abschalten des Motors 29 und zum Einrücken der Bremse 29b gegeben und am Ende dieser Zustellbewegung der Rollen 20 leuchtet die Glimmlampe des Leuchttaeters 46b auf, um die Stel-
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Patentanmeldung
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lung der Rollen 20 anzuzeigen. Der Draht wird jetz.t von den Einzugsrollen in den rotierenden Messerkopf gefahren, dessen Messer auf den Soll-Durchmesser des Drahtes eingestellt sind und der Schälvorgang beginnt. Nachdem der Drahtanfang die Aufwickelhaspel erreicht hat, wird er automatisch in die Zange des Haspels % eingeführt, wobei durch die Längsbewegung des Drahtes die selbsttätige Klemmung ausgelöst und gleichzeitig ein durch die Drahtspitze betätigter Endschalter betätigt wird, der einmal den Antrieb der Haspel 7 und zum anderen einen Impuls auslöst, durch den die Kalibrier- und Richtrollen in ihre endgültige Arbeitsstellung gefahren werden, die am Codierschalter 47 vorgewählt ist. Weiterhin wird durch ein Zeitrelais äer Antrieb für die Einzugsrollen 31 bis 34 abgeschaltet. Die Zugkraft wird jetzt nur noch durch die Aufwickelhaspel aufgebracht, deren Trommel mit wesentlich grosserer Umfangsgeschwindigkeit (Betriebsdrehzahl) umläuft als die Umfangsgeschwindigkeit der Einzugsrollen 31» 32, 33 j 34 - von deren eigenem Antrieb her groß ist. Da im Antrieb des Einzugsrollensatzes 5 die Uberholküpplung 36 eingebaut ist, können die Linzugsrollen mit dieser vom Draht auf sie übertragenen größeren Umfangsgeschwindigkeit umlaufen, ohne ihren Eigenantrieb zu beeinflussen· Der Draht wird nun vom Bund 51 abgezogen, kalibriert, gerichtet und nach dem Schälen auf der Aufwicke!haspel 7 zu einem neuen Bund 53 aufgewickelt» Säendem das Drahtende die Kalibrier- und Eicheinrichtung 3 verlassen hat, wird durch einen
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bekannten Impulsgeber (Tasteinrichtung, Lichtschranke etc.) ein Impuls gegeben, der die Bremse 29a lüftet und den Motor 29 so einschaltet, daß die Gewindehülse 26 in Pfeilrichtung 54 axial bewegt wird, bis der Endschalter 50 betätigt wird, der den !.ίο-tor 29 wieder abschaltet und die Bremse 29a wieder einrückt. Dabei werden die Rollen 20 in Ffeilrichtung 54a bewegt bis sie die "Offenstellung" erreicht haben, die der Offenstellung entspricht, die durch den Codierschalter 45 festgelegt ist. Nachdem das Drahtende auch die Schälmaschine 4 passiert hat, können die Messer und der Einzugs- und Auszugsrollensatz 5 in die Offenstellung gebracht werden.
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Claims (1)

  1. Th. Kieaerling & Albrecht 26, April 1971 Solingen Pat.Abt.Koe/Huck/Bch Patentanme!dung Akte K 168
    - 14 Patentansprüche
    Verfahren zur spanenden Bearbeitung von Stranggut wie beispielsweise 7/alzdraht, bei dem der von einer Haspel abgezogene Draht zunächst gerichtet, dann der Zerspanungsmaschine zugeführt und beim Rieht- und Zerspanungsvorgang mittels einer Zug ausübenden Einrichtung durch die Richteinrichtung und Zerspanungsmaschine gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Kalibrier- und Richteinrichtung (3) mit lose laufenden, ortsfesten Rollen (20) und einer Schälmaschine (4·) mit dem umlaufenden Messerkopf vor- und nachgeordneten, bekannterweise mittels einer uberholkupplung (36) auf ihren Antriebswellen angeordneten Einzugsrollen (31» 32, 33» 34-) der Drahtanfang (51a) bei geöffneten Kalibrier- und Richtrollen (20) bis in die mit einer geringeren als der eigentlichen Betriebsdrehzahl P beim Schälen laufenden Einzugsrollen (31» 32,
    33» 34·) vorgeschoben, dann die Kalibrier- und Richtrollen so angestellt werden, daß zunächst eine geringe Querschnittsminderung des Drahtes erfolgt, die erst durch weiteres Anstellen dieser Rollen ihren Soll-wert erreicht, wenn der Drahtanfang von der Zugeinrichtung (7) erfasst und der Draht mit der erforderlichen Vorschubgeschwindigkeit durch die Kalibritrund Richteinrichtung (3) und den Messerkopf gezogen wird.
    - 1$ 209847/0208
    Th. Kieserling & Albrecht 26. April 1971 oolingen Fat.Äbt.Koe/Huck/Bch Patentanmeldung Akte K 168
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Kalibrier- und Richteinrichtung zwei Dreirollen-Gerüste (16 - 17) Verwendung finden, deren Rollengruppen um 60° zueinander versetzt angeordnet sind.
    Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Einrichtungen (45 bis 47b) zum Vorwählen soi.ie selbsttätigen !anstellen und Anzeigen der jeweils benötigten Arbeitsstellung der Rollengruppen der Rollengerüste (1G, 17)·
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Wellen (29a) der Lotoren (29) für die Einstellung der Kalibrier- und Richtrollen je ein ■'■lapulsgeber (48) verbunden ist, der über eine Leitung (49) mit einem Impulsspeichergerät (44) in Verbindung steht, das bei Erreichen einer vorgewählten Impulüzahl über eine Leitung einen üchaltimpuls zum Abschalten des luotors sowie zum einschalten einer den l'otor stillsetzenden Bremse (29b) abgibt.
    209847/0208
DE2120550A 1971-04-27 1971-04-27 Anlage zur Querschnittsminderung von Stranggut wie beispielsweise Walzdraht Ceased DE2120550B2 (de)

Priority Applications (17)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2120550A DE2120550B2 (de) 1971-04-27 1971-04-27 Anlage zur Querschnittsminderung von Stranggut wie beispielsweise Walzdraht
CH1574671A CH542676A (de) 1971-04-27 1971-10-29 Verfahren zum Schälen von Stranggut, insbesondere von Walzdraht
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