DE2119715A1 - Elektrophotographisches Gerät - Google Patents
Elektrophotographisches GerätInfo
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Description
Hastman Kodak Companv, Rochester, Staat New York, £- ί I vJ / I O
Verein inte Spanten von Amerika
Elektrophotographisches Gerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrophotographisches Gerät mit einer Einrichtung zum Aufrechterhalten des Kontrastes
mehrerer, von einem einzigen Ladungsbild stammender Ladungsbilder, die in Beziehung zu mehreren blattförmigen
Empfängern stehen, wobei die Einrichtung zum Aufrechterhalten des Kontrastes einen elektrisch leitfähigen Träger für den
Empfänger und einen von jenem im Abstand angeordneten Koronagenerator
aufweist, mittels dessen ein Ladestrom auf den Träger gerichtet werden kann. Die Erfindung bezieht sich insbesondere
auf die Kontraststeuerung xerographischer Kopien.
Bei der Xerographie wird eine gleichförmige negative Ladung mittels eines Koronagenerators auf ein lichtelektrisch leitfähiges
Gitter aufgebracht. Hierauf kann das Gitter von einem Strahlungsmuster, das von dem zu kopierenden Original stammt,
belichtet werden, um dann mittels irgendeiner herkömmlichen Projektionstechnik reproduziert zu werden. Eine derartige Belichtung
vermindert die negative Ladung auf dem lichtelektrisch leitfähigen Gitter in denjenigen Bereichen oder Regionen, welche
im wesentlichen den hellen Regionen des Originals entsprechen, und läßt die negative Ladung in denjenigen Regionen, welche
dunkel oder im wesentlichen opak sind, im wesentlichen unbeeinflußt. Hierauf wird ein latentes elektrostatisches Ladungsbild
auf einem blattförmigen Empfänger ausgebildet, indem ein Ionenstrom durch das lichtelektrisch leitfähige Gitter gerichtet
wird. Der Ionenstrom gelangt ohne jegliche Schwierigkeit durch diejenigen Regionen, deren negative Ladung bei der Belichtung
durch das Strahlungsmuster vermindert worden war, während er durch die aufgeladenen Regionen blockiert wird. Das auf
dem blattförmigen Empfänger befindliche latente Ladungsbild kann im Anschluß daran durch irgendeine geeignete xerographische Einrichtung
entwickelt werden.
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Mehrere Kopien werden dadurch hergestellt, daß der blattförmige
Empfänger durch einen anderen ersetzt wird und daß der Ionenstrom erneut durch das aufgeladene lichtelektrisch
'leitfähige Gitter gerichtet wird; dies geschieht, ohne daß eine Notwendigkeit für eine erneute Belichtung des Originals,
welches kopiert werden soll, bestehen würde. Das Ladungsmuster auf dem lichtelektrisch leitfähigen Gitter wird jedoch
nach der Belichtung mit der Zeit abbauen.
Die zum Stand der Technik gehörenden elektrophotographischen Geräte haben den Nachteil, daß bei ihnen das Ausmaß des Ladungsabbaus
entweder durch reine Schätzung ermittelt wird oder aber über eine Zeitspanne gleichmäßig verteilt wird. Darüber
hinaus ist erforderlich, daß ein gewisser Ausgleich für den Dunkelstrom des Photoleiters geschaffen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrophotographisches
Gerät zu schaffen, mit dessen Hilfe ein automatischer Ausgleich für die Nicht-Linearität im Verhalten, d.h.
in den Daten des Photoleiters erreicht werden kann und das den zum blattförmigen Empfänger fließenden Strom und/oder die Zeit
des Ladungsaufbaus auf dem blattförmigen Empfänger steuert.
Diese Aufgabe wird für ein elektrophotographisches Gerät der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
ein den Träger und den Koronagenerator verbindender Steuerstromkreis vorgesehen ist, der auf die Höhe der Aufladung des
blattförmigen Empfängers anspricht und die Spannung des Koronagenerators
derart steuert, daß der Ladestrom auf einem im wesent· liehen vorgegebenen Niveau verbleibt.
Der Steuerstromkreis des elektrophotographischen Geräts weist bei einem Ausführungsbeispiel einen Kondensator auf, welcher
zwischen dem lichtelektrisch leitfähigen Gitter und dem als Platte ausgebildeten leitfähigen Träger des elektrophotographi-
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sehen Systems angeordnet ist. Der Kondensator wird aufgeladen,
damit zwischen dem lichtelektrisch leitfähigen Gitter und dem blattförmigen Empfänger ein Spannungsdifferential
aufgebaut wird. Eine Stromquelle, welche zwischen der Trägerplatte und Erdpotential liegt, bestimmt den gesamten Strom,
welcher vom blattförmigen Empfänger abfließt. Wenn übermäßige negative Ladungen auf den blattförmigen Empfänger überfließen,
dann wird die Spannung über die Stromquelle negativer, wodurch das lichtelektrisch leitfähige Gitter negativer wird und wodurch
der Stromfluß auf den blattförmigen Empfänger reduziert wird. Hierdurch ist ein konstanter Kontrast bei konstanter
Ladungsübertragungszeit erzielbar.
Um die Ladungsübertragungszeit steuern zu können, vergleicht
eine Vergleichsschaltung ein Signal, welches von der erwähnten Spannung über die Stromquelle stammt, mit einem Signal, das
von einer äußeren Kontraststeuerung bestimmt ist; hierbei wird der Stromkreis zur Trägerplatte geöffnet, sobald der erwünschte
Ladungsaufbau erreicht worden ist.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen im einzelnen
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines mit zwei Elektroden versehenen elektrophotographischen
Geräts gemäß der Erfindung, welches mit einer automatischen Vorspannungs-Steuereinrichtung versehen ist;
Fig. 2 ein schematisches elektrisches Schaltdiagramm eines
ersten Ausführungsbeispiels der in Fig. 1 dargestellten. Vorspannungs-Steuereinrichtung und
Fig. 3 ein schematisches elektrisches Schaltdiagramm einer Obertragungszeit-Steuereinrichtung für das elektrophotographische
System gemäß Fig. 1.
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Das in Fig. 1 schematisch angedeutete elektrophotographische, d.h. xerographische Gerät weist eine Unterlage in Form einer
Trägerplatte 1 auf, welche zur Aufnahme eines blattförmigen Empfängers 2 dient. In Reihe zur'Trägerplatte 1 geschaltet ist
eine konstante Stromquelle 3, xvie beispielsweise eine beleuchtete
Vakuumphotodiode, konstante. Festkörper-Stromdioden, eine Vakuumpentode oder ein Hochspannungstransistor. Eine herkömmliche
Einrichtung zur Erzeugung einer Koronaentladung, wie beispielsweise die Koronaentladungsquelle 4, wird zur Erzeugung
eines Ionenstroms ausgenutzt, indem sie mittels zweier Potentialquellen A und B auf einem hohen Gleichstrompotential gehalten
werden, wenn ein Schalter 5 geschlossen ist. Zwischen der Koronaentladungsquelle
4 und der Trägerplatte 1 ist eine Gitteranordnung vorgesehen, welche ein erstes Gitter 5 aufweist, das
mittels der Potentialquelle B auf einem Gleichstrompotential gehalten wird, welches geringer ist als das der Koronaentladungsquelle
4. Ein zweites Gitter 6 ist vollständig mit einem lichtelektrisch leitfähigen Material überzogen und zwischen dem
ersten Gitter 5 und der Trägerplatte 1 angeordnet. Ein Kondensator 7 verbindet das zweite Gitter 6 mit der Trägerplatte 1.
Die Gitter 5 und 6 können, wie in Fig. 1 dargestellt, aus zueinander parallelen Drähten oder aber aus einem Drahtgeflecht
aufgebaut sein.
Zunächst wird die Koronaentladungsquelle 4 durch Schließen des Schalters S in Tätigkeit versetzt, während sich noch kein blattförmiger
Empfänger 2 auf der Trägerplatte 1 befindet. Auf das lichtelektrisch leitfähige Gitter 6 wird eine gleichförmige
negative Ladung aufgebracht, deren Größe durch das Potential des ersten Gitters 5 und die Dauer der Belichtungszeit gesteuert
wird. Die besten Ergebnisse wurden dann erzielt, wenn das Ladungsniveau des lichtelektrisch leitfähigen Gitters 6 ein
Spannungsdifferential von ungefähr 200 V zwischen dem zweiten Gitter 6 und der Trägerplatte 1 bewirkt. Der Kondensator 7 dient
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zur Aufrechterhaltung dieses Spannungsdifferentials, indem er einen Strompfad für die Stromquelle 3 zur Verfügung stellt.
Durch Öffnen des Schalters S wird die Koronaentladungsquelle abgeschaltet, worauf das lichtelektrisch leitfähige Gitter 6
von einem Strahlungsmuster belichtet wird, welches von einem Original stammt, das mit dem elektrophotographischen Gerät
kopiert werden soll. Die negative Ladung auf dem lichtelektrisch leitfähgen Gitter 6 wird in denjenigen Bereichen abgebaut, in
denen die Strahlung auf das zweite Gitter 6 auftrifft. Auf diesem Gitter 6 wird ein Strahlungsmuster ausgebildet, welches
eine Reproduktion des Originals darstellt; dabei besitzen die den dunklen Bereichen des Originals entsprechenden Bereiche
eine höhere negative Ladung als die den hellen Bereichen des Originals entsprechenden Bereiche. Die Belichtung durch ein
Strahlungsmuster ist in jeder beliebigen Weise durchführbar; dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß ein von einem
negativen oder positiven Filmdurchsichtsbild erzeugtes Licht·1
muster auf das Gitter 6 in herkömmlicher Weise projiziert wird.
Nach der Belichtung durch das Strahlungsmuster, welches von dem zu kopierenden Original stammt, wird ein blattförmiger Empfänger
2 auf der Trägerplatte 1 angeordnet. Durch Schließen des Schalters S wird die Koronaentladungsquelle 4 erneut betätigt,
wodurch ein Ionenstrom durch das erste Gitter 5 und das lichtelektrisch leitfähige Gitter 6 auf den Empfänger 2 gerichtet
wird. Der Ionenstrom wird durch den Doppelgitteraufbau derart moduliert, daß der Ionenfluß zum blattförmigen Empfänger mit
dem Strahlungsmuster übereinstimmt. Hierdurch wird auf dem blattförmigen Empfänger 2 ein latentes elektrostatisches Bild
ausgebildet, welches eine Reproduktion des Originals darstellt. Ohne irgendwelche erneute Belichtung können nunmehr mehrere
Kopien des Originals hergestellt werden, indem ein neuer blattförmiger Empfänger 2 auf der Trägerplatte 1 angeordnet wird und
der Fluß eines erneuten Ionenstroms durch den Doppelgitteraufbau moduliert wird. Eine vollständigere und genauere Beschreibung
eines derartigen elektrophotographischen Systems mit Doppel-
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gitter ist in der belgischen Patentschrift 6«0 378 vom
30.6.1966 beschrieben.
Nachdem der blattförmige Empfänger 2 mittels irgendeiner herkömmlichen xerographischen Technik entndckelt worden ist,
kann ein Abgleich der Stromquelle 3 für eine Korrektur des erwünschten Kontrastes in der letzten Kopie durchgeführt werden.
Die Stromquelle 3 ist in Reihe mit der Trägerplatte 1 geschaltet und bestimmt auf diese Weise den gesamten Strom, der aus
dem Empfänger 2 und dem Kondensator 7 abfließt, d.h., den Ionenstrom
bzw. den kapazitiven Strom. Da im wesentlichen kein Strom zum lichtelektrisch leitfähigen Gitter 6 fließt, kann sich
e es '
der Kondensator 7 nicht entladen und/bestimmt somit die Stromquelle
3 den Strom vom blattförmigen Empfänger 2. Sollte sich die Kopie als zu hell herausstellen, dann kann die Stromquelle
3 derart eingestellt werden, daß sie während einer vorgegebenen Ladungsübertragunszeit das Aufbringen einer größeren Ladung auf
den blattförmigen Empfänger 2 zuläßt wodurch die entstehende Kopie dunkler wird. Ist der Kontrast der Kopie dagegen zu groß,
dann kann die Stromquelle 3 derart eingestellt werden, daß eine geringe/Gesamtentladung auf dem blattförmigen Empfänger 2 aufgebracht
und die entstehende Kopie hierdurch heller wird.
Werden mehrere Kopien von einem Original hergestellt, dann werden Veränderungen in der Ladung auf dem lichtelektrisch
leitfähigen Gitter 6 mit der Zeit die letzte Kopie beeinflußen. Wenn sich die Ladung auf dem Gitter 6 auflöst, dann dringt ein
größerer prozentualer Anteil des Ionenstroms der Koronaentladungsquelle 4 durch die Doppelgitteranordnung zum blattförmigen
Empfänger 2. Dies würde infolge der konstanten Obertragungszeit
zu dunkleren Kopien führen. Bei dem vorliegenden elektrophotographischen Gerät führt dies jedoch zu einem größeren
Stromabfluß von der Trägerplatte 1 sowie dazu, daß das Potential über die Stromquelle 3 negativer wird. Dieses Potential
ist über den Kondensator 7 mit dem lichtelektrisch leitfähigen Gitter 6 verbunden, wodurch das Gitter 6 negativer ge-
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macht wird und der zum blattförmigen Empfänger fließende
Ionenstrom verringert wird. Auf diese Weise werden mit der Zeit auftretende Veränderungen in der Ladung auf dem lichtelektrisch
leitfähigen Gitter, welche einen größeren Strom zum blattförmigen Empfänger 2 erzeugen, automatisch durch
Erhöhung der negativen Vorspannung des lichtelektrisch leitfähigen Gitters 6 kompensiert, wodurch der zum blattförmigen
Empfänger 2 fließende Strom reduziert wird.
Das'zuvor beschriebene Ausführungsbeispiel schafft zwar automatisch
einen Ausgleich für den Ladungsabbau des Gitters 6 nach der Belichtung; es sichert jedoch noch keinen einwandfreien
Kontrast der ersten Kopie, die hergestellt werden soll. Eine Kontraststeuerung für diese und nachfolgende Kopien ist
durch Veränderung der Übertragungssteuerzeit erzielbar; dies geschieht bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel,
wobei entsprechende Teile mit denselben Bezugszahlen versehen1 sind wie in den Figuren 1 und 2. Ein gewöhnlich offener Schalter
15 ist in Reihe zur Trägerplatte 1 geschaltet. Die Eingangseite eines hochinduktiven Verstärkerstromkreises 9 zur
Spannungswahrnehmung ist mit dem Verbindungspunkt zwischen der Stromquelle 3 und der gemeinsamen Polklemme des Schalters 15
und des Kondensators 7 verbunden. Die Ausgangsseite des Verstärkerstromkreises 9 ist mit der Eingangsseite eines nichtlinearen Übertragungsfaktor-Netzwerks 10 verbunden. Die Ausgangsseite
des Netzwerks 10 ist ihrerseits mit der Eingangsseite eines Standard-Integratorkreises verbunden, der als Ausgangssignal
ein erstes Eingangssignal für einen Komparatorkreis 12 bildet. Das zweite Eingangs- oder Auslösesignal für den Komparatorkreis
12 stammt von einer variablen äußeren Kontraststeuerung 13. Das Ausgangs- oder Steuersignal des Komparatorkreises
12 wird über ein Relais 14, das den Schalter 15 betätigt, mit Erdpotential verbunden, wodurch die Reihenschaltung
über die Stromquelle geschlossen wird.
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Während des Betriebs wird der gewünschte Kontrast zuerst an der"äußeren Kontraststeuerung 13 eingestellt, welche
aus einem Regelwiderstand, beispielsweise einem Rheostat, bestehen kann. Das lichtelektrisch leitfähige Gitter 6 wird
auf ein gewünschtes Potential durch Schließen des Schalters S und durch Betätigung der ICoronaentladungsquelle 4 aufgeladen.
Nach dem Abschalten der Koronaentladungsquelle 4 durch Öffnen des Schalters S wird das Gitter 6 von einem Strahlungsmuster belichtet, das dem Original entspricht, welches kopiert
werden soll. Der Schalter S wird daraufhin geschlossen und die Koronaentladungsquelle erneut betätigt. Der Schalter 15 ist
gewöhnlich geöffnet. Das Ausgangs- oder Steuersignal des Komparatorkreises
12 ist anfänglich jedoch von Null verschieden, erregt hierdurch das Relais 14 und hält den Schalter 15 geschlossen,
wodurch der Stromkreis zur Trägerplatte geschlossen wird. Fließt der Strom zur Trägerplatte 1, dann mißt der Verstärkerstromkreis
9 die resultierende Spannung über die Stromquelle 3, Das Netzwerk 10 wird benötigt, um die über die Stromquelle
3 gemessene Spannung in einen Steuerstrom umzusetzen,
der einen Ausgleich für die Nichtlinearität des lichtelektrisch leitfähigen Gitters 6 schafft, welches den durch die Gitter zur
Trägerplatte 1 fließenden Strom bestimmt. Hierauf wird der Strom in Bezug auf die Zeit mittels des Integratorkreises 11 integriert,
wobei das hieraus resultierende Ausgangssignal einen
Bezug zu derjenigen Ladung herstellt, welche seit Ladungsbeginn auf dem blattförmigen Empfänger 2 aufgebaut wurde. Im Komparatorkreis
12 wird dieses Ausgangssignal mit einem Auslösesignal verglichen, das in Beziehung zu dem in der letzten Kopie
erwünschten Kontrast steht, wobei das Auslösesignal durch die Einstellung der äußeren Kontraststeuerung 13 bestimmt wird. Sobald
die gesamte vom blattförmigen Empfänger 2 erhaltene Ladung den von der äußeren Kontraststeuerung 13 vorgegebenen Wert erreicht,
dann wird das vom Komparatorkreis 12 stammende Steuersignal zu Null. Hierdurch wird ein Abfallen des Relais 14 sowie
ein öffnen des Schalters 15 bewirkt, welcher während der Aufladung
des blattförmigen Empfängers 2 in seiner Schließstellung gehalten wurde.
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V/erden mehrere Kopien hergestellt, dann bewirkt das Gitter 6, dessen Ladung abbaut, einen größeren Ionenfluß zum blattförmigen
Empfänger 2. Eine Kontraststeuerung wird automatisch mittels der in Fig. 3 dargestellten Schaltung erzielt, zumal
ein größerer Ionenfluß eine größere Spannung über die Stromquelle
3 hervorruft. Die Spannung wird gemessen und in einen vergleichbaren Strom für die Trägerplatte umgewandelt; der
Strom wird integriert und mit dem von außen festgelegten Signal im Komparatorkreis 12 verglichen. Eine kürzere Übertragungszeit
ist die Folge, da das Ladungsaufbausignal in einer
kürzeren Zeitspanne die Größe des äußeren Kontrastsignals erreicht.
Das vorliegende elektrophotographische Gerät wurde unter besonderem
Hinweis auf bevorzugte Ausführungsbeispiele beschrieben; es versteht sich jedoch, daß Abwandlungen und Veränderungen
ohne den Rahmen des Offenbarten zu verlassen, möglich sind. ' Insbesondere wird Wert auf die Feststellung gelegt, daß die
in den Figuren 2 und 3 dargestellten Schaltungen nur Beispiele eines Schaltungsaufbaus sind, MeIcher anwendbar wäre, um eine
Kopie-Kontraststeuerung unter Zuhilfenahme einer Signalrückführung von einer konstanten Stromquelle in den Stromkreis der
Trägerplatte zu erzielen. Die in den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen dargestellte Signalrückführung könnte darüber
hinaus geeignet sein, eine gleichmäßige Ladung auf dem blattförmigen Empfänger zu steuern und zwar entweder durch Aufrechterhalten
eines konstanten Ladestroms oder durch Aufbringen einer vorgegebenen Gesamtladung auf die Trägerplatte. Eine derartige
Vorrichtung würde durch Beseitigung der Original-Belichtungsstufe, wie sie im Zusammenhang mit den oben beschriebenen
bevorzugten Ausführungsbeispielen geschildert wurde, resultieren und hierdurch ein Aufladen eines blattförmigen Empfängers 2 auf
eine gleichförmige Ladungsdichte für eine spätere Entwicklung unter Heranziehung bekannter xerographischer Prinzipien ermöglichen.
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Claims (1)
- An s n rue hElektrophotographisches Gerät mit einer Einrichtung zum Aufrechterhalten des Kontrastes mehrerer, von einem einzigen Ladungsbild stammender Ladungsbilder, die in Beziehung zu mehreren blattförmigen Empfängern stehen, wobei die Einrichtung zum Aufrechterhalten des Kontrastes einen elektrisch leitfähigen Träger für den Empfänger und einen von diesem im Abstand angeordneten Koronagenerator aufweist, mittels dessen ein Ladestrom auf den Träger gerichtet werfe den kann, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Träger und den Koronagenerator verbindender Steuerstromkreis vorgesehen ist, der auf die Höhe der Aufladung des Empfängers anspricht und die Spannung des Koronagenerators derart steuert, daß der Ladestrom auf einen im wesentlichen vorgegebenen Niveau verbleibt.109882/1655
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