DE2118622A1 - Gleitstückanordnung bei Auslegern u. dgl - Google Patents
Gleitstückanordnung bei Auslegern u. dglInfo
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit einer Gleitstückanordnung, die die gleichmäßige Verteilung der Lagerlasten
zwisohen der Gleitstiiokanordnung und einem abgestützten Auslegerteil fördert.
Ausfahrbare Ausleger weisen im allgemeinen Gleitet Uokanordnungen auf, die Teile des Auslegers so tragen,
daß sie in bezug aufeinander beweglich sind. Eine bekannte Gleitstiiokanordnung ist mit einem einzigen Gleitpuffer
ausgestattet, der beim Durchbiegen des Auslegers an seinen
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Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axel Hansmann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann
Oppenauer Büro: PATENTANWALT OR. REiNHOLD SCHMIDT
vorderen Und hinteren Endteilen verhältnismäßig großen
Belastungen ausgesetzt wird. Diese relativ große Belastung an dem einen Endteil der Gleitstückanordnung kann unter
extremen Bedingungen bis zu 50 % der von der Gleitstückanordnung getragenen Last betragen· Diese Belastungskonzentration
an den Enden der Gleitstüokanordnung verringert die Belastungsfähigkeit des Auslegers, indem sie
zu unerwünschten Spannungskonzentrationen im Ausleger führt. Dazu kommt, daß die Belastungskonzentration an
den Enden der Gleitstückanordnung den Verschleiß der Gleitetüokanordnung beschleunigt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, eine verbesserte Gleitstückanordnung zu schaffen, die sich zum
Abstützen von Abschnitten eines Auslegers verwenden läßt und die die gleichmäßige Verteilung der Lagerlasten zwischen
der Gleitstüokanordnung und einem zugehörigen Auslegerabschnitt fördert, sobald auf den Ausleger eine Betriebslast
einwirkt.
Des weiteren soll die erfindungsgemäße Gleitstüokanordnung
eine gelenkige Anordnung sein und sich zur Abstützung relativ zueinander beweglicher Abschnitte eines
Auslegers verwenden lassen und die Durchbiegung des Auslegers unter dem Einfluß einer Betriebslast kompensieren,
um dadurch die Spannungskonzentration in dem Ausleger zu verringern und dem Ausleger zu ermöglichen, eine größere
Last zu tragen.
Die erfindungsgemäße Gleitstüokanordnung zur Abstützung
von Auslegerabschnitten, die relativ zueinander beweglich sind, soll eine Wippe oder ein Kippglied aufweisen, das sioh an den einen Teil des Auslegers gelenkig
anbringen läßt, um relativ zu diesem Teil Drehbewegungen
auszuführen« Ferner sollen erste und zweite Gleitkörper vorhanden sein, die mit dem Kippglied an mit Abstand
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nebeneinander liegenden Stellen gelenkig verbunden sind, um sich relativ zu ihm zu drehen, und es sollen erste
und zweite Puffer vorgesehen sein, die auf den Gleitkörpern so gelagert sind, daß sie einen abgestutzten Teil des Auslegers
an mit Abstand benachbarten Stellen berühren, wobei das Kippglied oder die Wippe und der erste und zweite Gleitkörper
in bezug auf den abgestützten Teil des Auslegers drehbar sind, um auf diese Weise wenigstens einen Teil der
Durchbiegung des Auslegers zu kompensieren, die bei einer Belastung des Auslegers auftritt«
Die erfindungsgemäße Gleitstückanordnung, die Teile eines Auslegers relativ zueinander beweglich abstützt,
soll eine strukturelle Ausbiegungskurve aufweisen, die der Ausbiegungskurve eines in Gleitberührung stehenden
Auslegerabsohnitts entspricht, wodurch zwischen der Gleitstüokanordnung
und dem berührten Auslegerabsohnitt eine gleichmäßige Lagerlastübertragung erreicht wird.
Die Abschnitte der Auslegeranordnung sollen sich leicht in bezug aufeinander bewegen lassen, und die Gleitstückanordnung
soll ferner eine Biegesteifigkeit aufweisen, die so groß ist, daß unter der Einwirkung einer
bestimmten Betriebslast auf die Auslegeranordnung eine Durohbiegungskurve für einen Teil der Auslegeranordnung,
der mit der Gleitstüokanordnung in Gleitberührung steht, erzeugt wird, die gleich einer Durohbiegungskurve der
Gleitstüokanordnung ist, so daß zwischen der Gleitstück— anordnung und dem Teil der Auslegeranordnung eine gleichmäßige
Lagerlast übertragen wird.
Die Gleitstüokanordnung soll zu diesem Zweck mit einem Puffer ausgerüstet sein, der den Auslegerteil gleitend
berührt und in mehrere Absohnitte unterteilt 1st, die relativ zueinander beweglich sind, sobald der Teil der
Auslegeranordnung unter der Wirkung einer Betriebslast
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durchgebogen wird, um auf diese Weise die Wartung der
Oberfläche der Gleitpufferabschnitte zu erleichtern, die beim Durchbiegen der Auslegeranordnung an dem Auslegerteil
anliegen.
Erfindungsgemäß wird also eine Gleitetüokanordnung
geschaffen, die Teile eines Auslegers zueinander beweglich abstützt und einen Puffer aufweist, der auf einer Tragoder
Stützanordnung gelagert ist und mit einem Teil des Auslegers zur Anlage gebracht werden kann, wobei der Gleit·*
stüokpuffer mit einer Einrichtung versehen ist, die den
Puffer in mehrere Abschnitte aufteilt, um dadurch eine W Relativbewegung zwisohen den Gleitstückpufferteilen zu ermöglichen,
wenn der Ausleger durchgebogen wird« Auf diese Weise läßt sich die Wartung der Oberflächen der Gleitstückpufferabschnitte,
die an dem Auslegerteil beim Durchbiegen des Auslegers zur Anlage kommen, vereinfachen«
Die Erfindung wird nachfolgend an hand von Ausführungsbeispielen der Zeichnung näher erEutert. In der Zeichnung
zeigen:
Fig. 1 ein bekanntes Kranfahrzeug mit einer Auslegeranordnung,
k .. Fig· 2 eine vergrößerte Teilsohnittansioht der Auslegeranordnung
des Kranfahrzeugs von Fig» I,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung einer gelenkigen Gleitstückanordnung, die bei der Auslegeranordnung
von Fig« 2 verwendet wird, um einen Auslegerteil relativ zu einem anderen Ausleger»
teil beweglioh abzustützen,
Fig. k eine Vorderansicht längs der Linie k—k in
Fig. 3» aus der die Beziehungen zwisohen einem Kipp- oder Schwinghebel und zwei Gleitstück«
bockanordnungen ersichtlioh ist, die auf dem Kipphebel drehbar gelagert sind,
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Fig. 5 eine Draufsicht längs der Linie 5-5 in Fig. *t»
die die gegenseitige Beziehung zwischen den Gleitstückbockanordnungen und dem Kipphebel
zeigt,
Fig. 6 eine Darstellung einer bekannten Gleitstiiokanordnung unter geringer Belastung, wobei von
der Gleitstiiokanordnung eine gleichmäßige Lagerlast getragen wird und im wesentlichen
keine Durchbiegung eines Auslegers auftritt, zu dem die Gleitetüokanordnung gehört,
Fig. 7 eine sohematisohe Darstellung, aus der die
Neigung der Lagerlast zur Konzentration an den Endteilen der bekannten Gleitstiickanordnung von
Fig. 6 beim Durchbiegen des Auslegers unter der Wirkung einer Betriebelast ersichtlich ist,
Figo 8 eine schematische Darstellung, die einen extremen Belastungszustand zeigt, bei dem der
Ausleger soweit durchgebogen ist, daß die ganze Lagerlast an den entgegengesetzten Endteilen
der bekannten Gleitstiiokanordnung konzentriert ist,
Fig. 9 eine sohematisohe Darstellung der gelenkigen Gleitstiickanordnung von Fig. 3 unter geringer
Belastung, wobei im wesentlichen keine Ausbiegung eines zugehörigen Auslegerabschnitts erfolgt und
dieser Zustand dem in Fig. 6 für die bekannte Gleitstiiokanordnung gezeigten Betriebszustand
entspricht 9
Fig. 10 eine sohematisohe Darstellung der gegliederten
Gleitstiickanordnung im belasteten Zustand, wo eine gewisse Durchbiegung oder Ausbiegung des
Auslegers erfolgt, und zwar entsprechend dem in Figo 7 für die bekannte Gleitstiiokanordnung gezeigten
Betriebszustand,
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Fig. 11 eine schematisehe Darstellung der gegliederten
Gleitstüokanordnung unter extremer Belastung, wobei eine erhebliehe Durchbiegung des Auslegers
auftritt, und zwar entsprechend dem Betriebszustand, wie er in Fig. 8 für die bekannte Gleitstüokanordnung
dargestellt ist,
Figo 12 eine Stirnansicht einer Gleitstückanordnung des Federtyps, die eine andere Ausführungsform des
hier beschriebenen Gegenstandes darstellt,
Fig. 13 eine Seitenansicht der Gleitstüokanordnung des Federtyps von Fig. 12,
Fig. 14 eine schematische Darstellung der zusammenw
passenden Durohbiegungskurven für die Gleit
stückanordnung des Federtyps der Fig. 12 und 13 und eines zugehörigen Auslegerabsohnitts, und
Fig. 15 eine schematische Darstellung, aus der ersichtlich ist, wie zur Berechnung der Durchbiegung der
Gleitstückanordnung des Federtyps die eine Hälfte dieser Gleitstückanordnung als Kragarm betrachtet
werden kann.
Die hier beschriebene Gleitstüokanordnung vergrößert die Belastungsfähigkeit eines Auslegers dadurch, daß sie
die Durchbiegung eines abgestützten bzw· getragenen Auslegerabsohnitts so kompensiert, daß sich die Spannungskonzentration in dem Auslegerabschnitt verringert. Bei
einer gelenkigen Gleitstückanordnung wird dies dadurch erreicht, daß eine unabhängige Schwenkbewegung oder Drehung
der Gleitstückblockanordnungen beim Durchbiegen des gestützten Auslegerabsohnitts erzeugt wird» Bei einer anderen
Ausführungsform der hier beschriebenen Konstruktion weist eine Gleitstüokanordnung des Federtyps eine solche Biegesteifigkeit auf, daß die Ausbiegungskurve einer derartigen
Gleitstüokanordnung mit der Biegelinie der Oberfläche eines gleitend berührten Auslegerabsohnitts zusammenfällt·
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Daher ändert sich die Konfiguration einer Stützfläche für die Gleitstückanordnung mit der Ausbiegung des zugehörigen
Auslegerabsohnitts so, daß zwischen der Gleitstückanordnung und de» Auslegerabsohnitt eine gleichmäßige Lagerlast
übertragen wird. Un die Übertragung einer gleichmäßigen Lagerlast zwischen der Gleitstückanordnung des Federtyps
und dem Auslegerabsohnitt weiter zu verbessern, ist die Gleitstückanordnung mit einem Gleitpuffer versehen, der in
mehrere Teile unterteilt ist, die relativ zueinander beweglich sind, wenn sich der Auslegerabsohnitt ausbiegt, um
dadurch die Wartung der Stützfläohe des an dem Auslegerabschnitt anliegenden Gleitpuffers zu erleichtern, wenn
sich der Auslegerabsohnitt durchbiegt« Es versteht sich, daß die einzelnen Ausfuhrungsformen der GleitstUokanordnungen
zu einer einzigen Gleitstüokanordnung kombiniert werden können, die dann Merkmale jeder dieser einzelnen Ausführungsformen aufweist.
Obgleich die neuartige Gleitstüokanordnung sioh auch bei anderen Auslegervorrichtungen unter mannigfachen Umgebungsbedingungen
verwenden läßt, soll hier als Beispiel eine zu einem Kranfahrzeug 18 (Fige 1) gehörende Auslegeranordnung 10 dargestellt werden, die mit gelenkigen Gleitet
üokanordnungen 14 und 16 (Fig. 2) versehen ist. Der
Ausleger 10 wird auf einem Grundrahmen 22 so getragen, daß er sich mit Hilfe eines Drehtisohes 26 in bezug auf
den Fahrzeugrahmen 24 drehen läßt. Eine Bedienungsperson
in einer Kabine 28 steuert den Betrieb einer Antriebsanlage 30, um dadurch eine Drehbewegung des Auslegers 10
in bezug auf den Rahmen 24 des Fahrzeugs zu bewirken. Geeignete
Steuereinrichtungen befinden sich in der Kabine der Bedienungsperson und dienen zum Aufwärtsschwenken des
Auslegers 10 aus der dargestellten Transport- oder Fahrbahn-Lage von Fig. 1· Dazu kommt, daß andere Steuerelemente in
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der Kabine 28 die Bedienung einer Winde 32 ermöglichen, ·
mit der eine Last an einem Haken 33 gehoben werden kann· Das Kranfahrzeug 18 wird von einem Fahrzeugführer in der
Kabine 34, die auf dem vorderen Teil des Rahmens 24 mon- .
tiert ist, über die Fahrbahn gesteuert.
Der Ausleger IO wird in an sieh bekannter Weise
aus der eingefahrenen Lage von Fig. 2 in eine nicht dargestellte ausgefahrene Position gebracht, indem mehrere
relativ zueinander bewegliche Abschnitte 38 des Auslegers
k teleskopartig ausgefahren werden. So läßt sich eine erste
aus Kolben und Zylinder bestehende Anordnung 40 ausfahren, um einen ersten Zwisohenabsohnitt 42 des Auslegers 10 in
bezug auf einen Auslegergrundabschnitt 44 nach außen zu
bewegen. Ein äußerster Abschnitt 48 des Auslegers 10 wird in bezug auf den ersten Zwisohenabsohnitt 42 und einen zwei·
ten Zwisohenabsehnitt 50 dadurch nach außen bewegt, daß
eine zweite Kolben·« und Zylinderanordnung 52 mit einem
Kupplungselement 54 ausgefahren wird, daß mit dem Abschnitt 48 in Verbindung steht. Der zweite Zwisohenabsohnitt 50
und der äußerste Abschnitt 48 werden dann in bezug auf den ersten Zwischenabsohnitt 42 und den Grundahsohnitt 44 des
Auslegers 10 dadurch ausgefahren, daß ein Stift 56 gelöst
" wird, der die Kolben~Zylinder-Anordnung 52 zurüokzieht,
so daß das Kupplungselement 54 zurückgezogen und dann mit
dem Stift 56 mit dem Zwisohenabsohnitt 50 verbunden wird.
Die Art und Weise des Ausfahrens des Auslegers 10 ist
in der USA-Patentschrift 3 368 696 näher erläutert und
wird deshalb hier nicht im einzelnen beschrieben.
Die gelenkigen GleitstUokanordnungen 14 und 16
stützen wenigstens teilweise die mittleren oder Zwischen-«
auslegerabsohnitte 42 und 50 in lasttragender Position ab und ermöglichen es, daß diese Abschnitte axial relativ
zueinander bewegt werden· So ist die gelenkige Gleitstüok-
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anordnung 14 auf einer Stützwelle 60 drehbar gelagert,
die nit den ersten Zwisohenabeohnitt 42 in Verbindung
steht, und hat Gleitpuffer 62 und 64, die mit der äußeren
Oberfläche des zweiten Zwisohenabschnitte 50 in gleitender
Berührung stehen, um den Auslegerabsohnitt 50 so abzustützen,
daß er relativ zu dem Auslegerabsohnitt 42 gleitend bewegt werden kann. In ähnlicher Weise wird die gelenkige
Gleitstückanordnung 16 auf einer Stützwelle 68 drehbar gelagert, die Kit dem Grundabschnitt 44 in Verbindung
steht, und diese Gleitstüokanordnung weist zwei Gleitpuffer 72 und 74 auf, die mit der äußeren Oberfläche des ersten
Zwischenabsohnitts 42 in gleitender Berührung stehen, um den ersten Zwisohenabschnitt des Auslegers in bezug auf
den Grundabschnitt 44 gleitend zu tragen.
Die gelenkige Gleitstüokanordnung 16 weist zwei Kipp- oder Grundglieder 78 und 80 auf (siehe Fig. 3 bis 5),
die miteinander fest verbunden sind und auf der Stützwelle 68 drehbar gelagert sind. Zwei mit Abstand nebeneinander
liegende GleitstUokböoke 84 und 86 sind zwischen den Kippgliedern 78 und 80 angeordnet und lassen sioh unabhängig
um parallele Tragstifte 90 und 92 drehen, die sioh zwischen
den Kippgliedern 78 und 80 erstrecken. Die Tragstifte 90 und 92 sind beide gleich weit von der Stützwelle 68 entfernt,
und zwar sowohl waagerecht als auch senkrecht. Die beiden GleitstUokböoke 84 und 86 sind im wesentlichen gleich
gebaut und weisen jeder zwei GleitstUckarme 94 und 96 auf,
die sioh parallel zueinander und parallel zu den Kippgliedern 78 und 80 erstrecken. Die Gleitstüokpuffer 72 und 74 sind
auf Stutzplatten 100 angeordnet, von denen sioh eine zwischen jedem der Gleitstüokarmpaare 94 und 96 erstreckt und mit
ihnen fest verbunden ist.
Die gelenkige Gleitstüokanordnungiß ist auf der Stützwell«
68 drehbar gelagert, die ihrerseits mit dem Aueleger-
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abschnitt 44 in fester Verbindung steht. Die Gleitstückpuffer 72 und 74 liegen an einer äußeren Oberfläche 104
(Fig. 2) des ersten Zwisohenabsohnitts 42 an. Die gdenkige
Gleitstüokanordnung 14 entspricht ihrer Konstruktion nach dem oben beschriebenen Aufbau der gelenkigen Gleitstüokanordnung
16 und wird deshalb nicht im einzelnen beschrieben. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß die gelenkige Gleitstüokanordnung
14 mit Hilfe der Stützwelle 60 auf den ersten Zwisohenabsohnitt 42 des Auslegers drehbar gelagert ist,
wobei die Gleitstüokpuffer 62 und 64 mit dem zweiten
Zwisohenabschnitt 50 in Berührung stehen. Natürlich können
™ auch andere Gleitetüokanordnungen rorgesehen werden, die
entweder gelenkig gelagert sind oder fest sind und mithelfen, die Auslegerabschnitte 42, 44, 48 und 50 so abzustützen,
daß sie sich relativ zueinander bewegen können.
Eine bekannte Gleitstüokanordnung 110 ist in Fig. 6 dargestellt. Diese Gleitstüokanordnung weist einen Gleitstüokpuffer
114 auf, dessen Oberfläche gleich den gemeinsamen Oberflächen der beiden Gleitstüokpuffer 72
und 74 der gelenkigen Gleitstüokanordnung 16 ist. Der Gfeitstüokpuffer 114 ist so angeordnet, daß er an einer
äußeren Oberfläche eines leicht belasteten Auslegerab-) schnitte anliegt, der sohematisoh bei 116 angedeutet ist.
Der Auslegerabsohnitt 116 biegt sioh nur geringfüfig oder
überhaupt nicht aus, wenn er, wie in Fig, 6 gezeigt, leicht belastet wird. Somit wird eine verhältnismäßig
klein· und einheitliche Lagebelastung, in Fig. 6 mit V
bezeichnet, auf jeder Längeneinheit des Gleitstüokpuffers
114 zur Einwirkung gebracht0 Die gesamte abwärts gerichtete
Last auf dem Gleitstüokpuffer 114 ist gleich dem Produkt aus der Belastung V pro Längeneinheit und der
Länge L des Gleitstüokpuffere. Dieser abwärts geriohteten
Belastung wird von einer aufwärts geriohteten Reaktionskraft
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das Gleichgewicht gehalten, die in Fig. 6 mit F bezeichnet ist.
Wenn die auf den Auslegerabsohnitt 116 einwirkende Belastung sich vergrößert, neigt der Auslegerabsohnitt dazu,
sich in der in Fig. 7 sohematisoh angedeuteten Weise auszubiegen. Wenn sioh der Auslegerabschnitt 116 durchbiegt, krümmt
er sioh oder beult sich so aus, daß die Lagerbelastung in fiiohtung auf das vordere und das hintere Endteil der bekannten
Gleitstückanordnung 110 konzentriert wird und nioht mehr gleichmäßig über die ganze Länge L der GleitstUokanordnung
zur Einwirkung gelangte Wenn die auf den Auslegerabsohnitt 116 einwirkende Betriebslast sioh weiter vergrößert, erhöht
sioh auoh die Durchbiegung des Auslegerabsohnitts, und die
Belastung nähert sioh dem in Fig. 8 gezeigten Extremzustand, bei dem die Hälfte der Last an dem einen Endteil der Gleitstliokanordnung
konzentriert ist, während die andere Lasthälfte an dem anderen Endteil der GleitstUokanordnung zur
Einwirkung gelangt. Wenn sioh die auf die GleitstUokanordnung 110 einwirkende Belastung dem in Fig. 8 gezeigten Zustand
nähert, verringern die Spannungskonzentrationen in dem Auslegerabsohnitt 116 die Belastungsfähigkeit des Auslegerabsohnitts·
Dazu kommt, daß die an dem vorderen und hinteren Endteil des Gleitstückpuffers 114 konzentrierten Kräfte einen
raschen Verschleiß des Gleitstüokpuffers fördern„
Die gelenkigen Gleitstiiokanordnungen lh und 16 kompensieren
die Ausbiegung der zugehörigen Auslegerabsohnitte, wodurch die Spannungskonzentrationen in den Auslegerabsohnitten verringert
werden, so daß die Belastungsfähigkeit der Auslegerabsohnitte erhöht wird. Um dies zu erreichen, fördern die
gelenkigen Gleitstiiokanordnungen Ik und 16 eine gleichmäßigere
Lager lastverteilung zwischen den Gleitstiiokanordnungen und
den zugehörigen Auslegerabsohnitten, wenn die Auslegerabsohnitte belastet werden. Dies ist schematisch in den FIg0 9
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und 11 für die Gleitstückanordnung 16 angedeutet· Es versteht sich jedoch, daß die GleitstUokanordnung 14 im wesentlichen
in der gleichen Weise wirkt, so daß beim Durchbiegen des zweiten Auslegerzwisohenabsohnitts 50 eine gleich-·
mäßigere Lastverteilung erreicht wird.
Wenn der erste Auslegerzwisohenabsohnitt 42 normal oder leioht belastet ist (Fig. 9), biegt sich der Auslegerabschnitt
nur geringfügig oder überhaupt nicht durch, und es wird eine gleichmäßige Last W pro Längeneinheit von dem
Auslegerabschnitt 42 auf die gelenkige Gleitstückanordnung 16 übertragen. Da die Gleitstückpuffer 72 und 74 zusammen
dieselbe Länge besitzen wie der Gleitstückpuffer 114, ist die Gesamtreaktionskraft F für die gelenkige Gleit»
stüokanordnung 16 gleich der für die bekannte Gleitstück— anordnung 110, wenn die gleichmäßige Last W pro Längeneinheit
dieselbe ist. Wenn sich die auf den Auslegerabschnitt 42 einwirkende Betriebslast erhöht, vergrößert sich auch
die gesamte Lagerlast und Rea'riionskraft F, so daß der
Auslegerabschnitt bestrebt ist, sich in der in Fig. 10 schematisch dargestellten Weise durchzubiegen. Wenn sich
die Krümmung der Durchbiegung 40 durch den Auslegerab— schnitt 42 bei entsprechendem Anstieg der auf den Ausleger
10 einwirkenden Betriebslast vergrößert, zeigt die Lagerlast das Bestreben, sich in Richtung auf die entgegengesetzten
Endteile der Gleitstückpuffer 72 und 74 (Fig. 10) zu konzentrieren. Die Krümmung der Ausbiegung des Auslegerabsohnitts
42 wird bei weiterer Zunahme der Betriebslast stärker, und die auf die Gleitstüokpuffer 72 und 74 einwirkende
Belastung erreicht den in Fig. 11 schematisoh
dargestellten Extremzustand·
Die gelenkige Gleitstuokanordnung 16 kompensiert die
Ausbiegung des Auslegerabschnitts 42, um die Spannungs-
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konzentration in dem Aaslegerabschnitt auf ein Niveau zu senken, das tiefer liegt als das Dei der bekannten Gleit»
Stückanordnung Ho unter denselben Betriebsbedingungen erreichbare.
Natürlich wird düroh die Verringerung der Spannungskonzentration in dem Auslegerabsohnitt 42 eine
Steigerung der Belastungsfähigkeit des Auslegerabschnitts erzielt. Die gelenkige Gleitstückanordnung 16 senkt das
Niveau der Spannungskonzentration in dem Auslegerabschnitt 42 dadurch, daß sie eine unabhängige Drehbewegung der Gleitstüokblöcke
84 und 86 zuläßt, die relativ zu den Kipphebeln oder Kipparmen 78 und 8o stattfindet, wenn der Auslegerabschnitt
42 durchgebogen wird. Aufgrund dieser Drehbewegung kann die Lagerlast zwischen der gelenkigen Gleitstüokanordnung
16 und dem Auslegerabsohnitt 42 so übertragen werden, daß sie sich in vier Bereiohen an den Endteilen
der beiden Gleitstückpuffer 72 und 74 (Fig. 10) konzentriert. Wie oben erläutert wurd% neigt die Lagerlast, die zwischen
der bekannten Gleitstückanordnung 110 und dem Auslegerabsohnitt 116 übertragen wird, dazu, sieh in zwei Bereiohen
an den Endteilen des Gleitstüokpuffers 114 (Fig. 7) zu
konzentrieren. Venn deshalb gleiche Gesamtlasten auf den beiden Gleitstüokanordnungen einwirken, dann ist die Höhe
der an jedem der beiden Endteile der bekannten Gleitstückanordnung
llo konzentrierten Last größer als diejenige der an jedem der vier Endteile der gelenkigen Gleitstückenordnung
16 konzentrierten Last,
Die !Compensations- oder Ausgleiohswirkung der gelenkigen
Gleitstückanordnung 16 läßt sich vielleicht am besten durch einen Vergleich eines extremen Belastungszustandes
bei der bekannten Gleitetüokanordnung llo (siehe Fifo 8) und bei der gelenkigen GleitstUokanordnung 16
(siehe Fig. 11) zeigen« Venn angenommen wird, daß jede der beiden Gleitetüokanordnungen einer gleichen Gesamtlast F
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ausgesetzt wird, dann wird unter extremen Durchbiegungsbedingungen die eine Hälfte der Gesamtlast (F/2J zwischen
dem abgestützten Auslegerabsohnitt und jedem der entgegengesetzten Endteile der bekannten Gleitetüokanordnung
Ho übertragen werden. Zwisohen dem abgestutzten Auslegerabsohnitt
und jedem der entgegengesetzten Endteile der Gleitstüokpuffer 72 und 74 der gelenkigen Gleitstüokanordnung
16 jedooh wird bei extremer Durchbiegung nur ein
Viertel der Gesamtlast (f/4) übertragen. Die beiden Drehachsen 90 und 92 sind von der Achse der Stützwelle 68
gleich weit entfernt, so daß sioh die auf die Kipparme 78 und 80 einwirkenden Drehkräfte im Gleichgewicht halten,
die von gleichen auf die Gleitböoke 84 und 86 einwirkenden
Lasten erzeugt werden.
Aus dem obigen ergibt sioh, daß die gelenkige Gleitstüokanordnung
14 aufgrund der Drehbewegung oder der Kippbewegung der Gleitstüokblö'oke 84 und 86 beim Durchbiegen
des abgestützten Auslegerabschnitts eine größere Belastbarkeit des abgestützten Auslegerabsohnitts ermöglichen.
Diese Drehbewegung der Gleitstückblöoke 84 und 86 verringert die Belastung, die an den vorderen und hinteren
Endteilen der Gleitstückpuffer 72 und 74 konzentriert ist, wodurch die Spannungskonzentration in dem abgestutzten
Auslegerabsohnitt 42 gemindert wird. Es wird darauf hingewiesen, daß die gelenkige Gleitetüokanordnung auch in
Verbindung mit anderen Auslegertypen Anwendung finden kann, obgleich die hier beschriebene gelenkige Gleitstüokanordnung
14 nur in Verbindung mit einem bestimmten Ausleger 10 dargestellt ist.
Eine Gleitstüokanordnung 124 des Federtyps (Fig. 12
und 13) stellt eine andere spezielle Ausfuhrungsform des
hier beschriebenen Gegenstandes dar. Die Federgleitstüok-
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anordnung 124 ermöglicht, daß eine gleichförmige Last pro Längeneinheit der Gieitstliokanordnung zwischen dieser Anordnung
und einem abgestUtζten Auslegerabsohnitt auch dann
übertragen werden kann, wenn der Auslegerabsohnitt unter der Einwirkung einer Betriebslast durchgebogen wird. Aus
diesem Grunde hat die Federgleitstüokanordnung 124 eine
strukturelle Biegekurve, die mit der Biegekurre oder Biegelinie des abgestützten Auslegerabsohnitts übereinstimmt, und
zwar in einem Bereich, in dem die GleitstUokanordnung den Auslegerabsohnitt berührt. Da die GleitstUokanordnung 124
und der abgestutzte Auslegerabsohnitt sich in demselben Maße durchbiegen, biegt sich ein Gleitstüokpuffer 130
zusammen mit dem Auslegerabsohnitt in der Weise, daß eine Stützfläche 134 des Gleitstüokpuffers unter gleichmäßigem
Druck mit dem abgestützten Auslegerabsohnitt in Berührung gehalten wird.
Die Federgleitstüokanordnung 124 ist auf einer Stützwelle 138 auf dem ersten Auslegerzwisohenabsohnitt 42
drehbar gelagert. Der Gleitetüokpuffer 130 steht mit einer
inneren Oberfläche 140»des Grundabschnitte 44 des Auslegers
10 in gleitender Berührung. Bei Betätigung der Kolben-Zylinder-Anordnung 40 werden der erste Aus leger zwischen-·
abschnitt 42 und die Federgleitstüokanordnung 124 in Längsrichtung an dem Auslegerabsohnitt 44 entlangbewegt·
Sobald auf den Ausleger 10 eine Betriebslast einwirkt, zeigt der Auslegerabsohnitt 44 das Bestreben, sich unter
der Einwirkung der Betriebslast durchzubiegen. Die Duronbiegungskurye
des Federauslegerabschnitte 124 entspricht der Durohbiegungskurre des Auslegerabsohnitts 44. Deshalb
biegt sich bei der Einwirkung einer Last auf den Auslegerabsohnitt
44 die Federgleitstüokanordnung 124 um denselben Betrag aus wie der Auslegerabsohnitt 44. Daraus ergibt sich,
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daß zwischen der Federgleitstiiolcanordnung 124 und dem Auslegerabschnitt 44 in der in Fig. 14 schematisch dargestellten
Weise eine gleichmäßige Lagerlast Übertragen wird. Es wird darauf hingewiesen, daß die Federgleitstuokanordnung
124 die Lagerlastkonzentration an den vorderen und hinteren Endteilen der Gleitstuokanordnung,
wie dies bei der bekannten Gleitstuokanordnung '110 (siehe
Fig. 7 und 8) der Fall ist, im wesentlichen beseitigt·
Die Federgleitstuokanordnung 124 ist so gebaut, daß
dann, wenn eine bestimmte Betriebslast auf den Ausleger
" 10 einwirkt, die Durchbiegungskurve oder -linie der Federgleitstückanordnung
124 gleich der Durchbiegungslinie des Teils des Auslegerabsohnitts 44 ist, der von der Federgleit·
Stückanordnung 124 berührt wird· Diese Konstruktion der Federgleitstuokanordnung 124 ergibt sich daraus, daß zunächst
die Durohbiegungslinie des Auslegerabsohnitts 44 bestimmt wird und dann die FedergleitstUckanordnung so
ausgelegt wird, daß sie dieselbe Durchbiegungslinie aufweist. Die Durchbiegungslinie des Auslegerabsohnitts 44
läßt sich dadurch ermitteln, daß eine Reihe bestimmter Lasten auf den Ausleger 10 zur Einwirkung gebracht werden
und dann die Durchbiegung an mehreren Stellen auf dem
die Durchbiegung des Auslegerabsohnitts 44 duroh Benutzung des Prinzips der Kräfteüberlagerung bereohnet werden, d.h.,
der bekannten Methode, die Durchbiegung an irgendeinem Funkt durch Summierung der an diesem Punkt von getrennten
Lasten, die auf den Auslegereeinwirken, erzeugten Durchbiegung zu bestimmenο Natürlich läßt sich die errechnete
Konfiguration der Durchbiegungslinie des Auslegers leicht experimentell überprüfen. Zu diesem Zweck braucht nur
eine bestimmte Last auf den Ausleger 10 zur Einwirkung gebracht und die tatsächliche Durchbiegung gemessen zu
werden.
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Sobald die Durdhbiegungslinie oder Biegelinie für
den Auslegerabsohnitt 44 entweder errechnet oder gemessen worden ist, kann die Federgleitstüokanordnung 124 gebaut
werden, indem ihre Durchbiegungsfunktion der bekannten
Durchbiegungslinie für den Auslegerabschnitt angeglichen wird ο Die Gleichung für die Durohbiegungslinie der Federgleitstiickanordnung
124 läßt sich dadurch bestimmen, daß die Federgleitstückanordnung aus zwei Hälften bestehend
betrachtet wird, die austragende Träger bilden. Dies ist schematisch in Fig* 15 dargestellt, wobei eine Hälfte der
Gleitstüokanordnung 124, die sich links einer Ebene 146 durch die Mitte der Gleitstückanordnung erstreckt, unter
der Einwirkung einer gleichmäßigen Last W pro Längeneinheit ausgebogen ist· Die Ebene 146 erstreokt sich lotrecht zur
Stützfläche 134 der Federgleitstüokanordnung 124, wenn diese sich in dem in Fig. 13 gezeigten Normalzustand befindet,
sowie durch eine Drehachse 148 zweier fest miteinander verbundener Kipparme 150 und 152 der Federgleitstüokanordnung
124 (siehe Fig. 12 und 13).
Die Biegelinie für jede Hälfte der Gleitstüokanordnung 124 (siehe Fig. 15) läßt sich durch die bekannte ragarmgleiohung
darstellen«,
WX^
γ - (χ2 + 6(L/2)2 - 4(L/2)X )o
24EI
In dieser Gleichung ist die Durchbiegung Y in irgendeinem Schnitt, der in einer Entfernung X von der Ebene
verläuft, für die Abwärtsrichtung, bezogen auf Fig. 14, als positiv definiert. Da die Durchbiegung Y des Auelegerabschnitte
44 an irgendeinem Schnitt der Gleitstüokanordnung 124 auf die oben beschriebene Weise bestimmt worden ist,
ist die damit übereinstimmende Durchbiegung des Schnittes der Federgleitstüokanordnung 124 an dieser Stelle bekannt.
Natürlich läßt sioh die gleichmäßig verteilte Last V pro
269
Längeneinheit über die Gesamtlänge L der Gleitstückanordnung
124 für eine gegebene Betriebslast ebenfalls bestimmen. Deshalb kann die Durchbiegungsgleichung für die Biegesteifigkeit
(EI) irgendeines gegebenen Schnittes der Federgleitstuokanordnung 124 gelöst werden· (E ist dabei der Elastizitätsmodul (Young Modul) für das Material der Gleitstüokanordnung,
und I ist gleich dem Trägheitsmoment der Quersohnittsflache
der Gleitstüokanordnung in bezug auf die neutrale Achse an einer gewählten Stelle X).
Bei der Bestimmung der Biegesteifigkeit oder Biege-.
festigkeit (EI) der Federgleitstuokanordnung 124 an irgendeinem Schnitt längs einer Ebene, die sich parallel zu der
Ebene 146 erstreckt, sollte die Biegesteifigkeit des gesamten
Querschnitts der Federgleitstuokanordnung 124 berücksichtigt werden. Somit sollte die Biegesteifigkeit der
Gleitstüokarme 150 und 152, der Gleitstüokpuffer-Stützplatte
160 und des Gleitstüokpuffers 138 berücksichtigt werden. Die Geometrie des Aufbaus der Federgleitstückanordnung
sowie das zur Herstellung der verschiedenen Elemente der Federgleitstuokanordnung 124 benutzte Material bestimmt sich
aus von der Fertigung ausgehenden Überlegungen, solange jeder Abschnitt der Federgleitstückanordnung 124 die erforderliche
strukturelle Festigkeit aufweist.
Um die Übertragung einer gleichmäßigen Lagerlast zwischen der Fedegleitstüokanordnung 124 und dem Auslegerabsohnitt
44 noch zu verbessern, ist der Gleitstüokpuffer
130 durch Schlitze 164 in mehrere Abschnitte aufgeteilt, wobei sich die Sehlitze quer zum Gleitstüokweg in einer
Richtung parallel zur Drehachse 148 der Gleitstüokanordnung 124 erstreokeno Somit ist die Lagerfläche 134 des Gleitstüokpuffers
130 in mehrere reohteokige Abschnitte I66
gleichen Flächeninhalts unterteilt„ Beim Durchbiegen der
Federgleitstuokanordnung 124 sind die einzelnen Abschnitte des Gleitstüokpuffers 130 bestrebt, sioh etwas relativ zu-
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einander zu bewegen, um auf diese Weise die Oberseite 166
unter gleichmäßigen Druck mit der Innenseite 140 des Auslegerabschnitts
44 in Berührung zu halten (siehe Fig. 14)· Natürlich werden dadurch die Sohlitze 164 verformt, indem
ihre äußeren Endteile aus der Normallage, wie sie in Fig. gezeigt ist, beim Durchbiegen des Auslegerabsohnitts 44 und
der Gleit stiiokanordnung 124 in der in Fig. 14 schema tisch gezeigten Weise verspannt werden. Wenn natürlich die Gleitstiiokanordnung
124 zu einem Auslegerabsohnitt gehört, der sich eher nach oben ausbiegt als nach unten, und zwar bezogen
auf Fig. 14, dann würden die Abschnitte 166 des Gleitstüokpuffers 130 sich aufeinander zu bewegen, wodurch
sich die Breite der äußeren Endteile der ^ohlitze 164 verringern würde.
Bei einer anderen Ausführungsform sind die Gleitstückblöoke
84 und 86 der gelenkigen Gleitstüokanordnung 16 so gebaut, daß ihre Biegelinie der Biegelinie des abgestützten
Auslegerabsohnittes entspricht. Natürlich bestimmen sich die strukturelle Geometrie und die Materialzusammensetzung
der Gleitstüokblb'cke 84 und 86 in der oben für die Federgleitstuckanordnung
124 beschriebenen Weise, so daß die Biegesteifigkeit der Gleitstüokblöcke 84 und 86 so groß
ist, daß sioh die gewünsohten zueinander passenden Biegelinien oder Durohbiegungskurven ergeben. Natürlich könnten
die Gleitstückpuffer 72 und 74 durch Schlitze, die den
Schlitzen 164 ähnlich sind, in mehrere Abschnitte unterteilt werden, um auf diese Weise die Übertragung einer
gleichmäßigen Lagerlaet zwisohen den Gleitstüokblöoken
72 und 7h und dem abgestutzten Auslegerabsohnitt 42
weiter zu verbessern„
Aus dem obigen ergibt sioh, daß die Gleitstückanordnungen 16 und 124 die Spannungskonzentrationen in einem
Auslegerabsohnitt dadurch reduzieren, daß sie die gleichmäßige Verteilung der Lagerlasten, die zwisohen den Gleit-
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stiickanordmingen und dem Auslegerabschnitt übertragen werden,
fördernο Die gelenkige Gleitstückanordnung 16 verringert die
in dem Ausleger auftretende Spannungskonzentration durch Drehen der Gleitstiiekblöeke 84 und 86 relativ zu den Kipparmen
78 und 80, wenn der abgestützte Auslegerabschnitt durchbogen wird, wodurch diese Durchbiegung kompensiert
wird. Die Federgleitstückanordnung 124 weist eine strukturelle Biegelinie auf, die der Biegelinie des Auslegerabschnitts
44 in dem Bereich entspricht, in dem die Gleitstückanordnung 124 den Auslegerabschnitt berührt. Da die
^ strukturelle Biegelinie der Federgleitstuokanordnung 124
mit der strukturellen Biegelinie des Auslegerabsohnitts übereinstimmt, wird zwischen dem Gleitstückpuffer 130
und dem Auslegerabschnitt 44 über die ganze Länge der Federgleitstuokanordnung
124 eine gleichmäßige Lagerlast übertragen. Wenn die Gleitstückblöcke 84 und 86 so gebaut werden,
daß ihre strukturelle Biegelinie derjenigen des abgestützten Auslegerabsohnitts entspricht, dann wird zwischen den
Gleitstüokpuffern 72 und 74 der gelenkigen Gleitstückanordnung 16 und dem abgestützten Auslegerabsohnitt 42 beim Durchbiegen
des Auslegerabschnitts eine gleichmäßige bzw. einheitliche Last Übertragen«
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE1. j Gleitstückanordnung zur Abstützung erster und zweiter Stöschnitte eines Auslegers, so daß sich diese Absohnitte relativ zueinander bewegen können, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstiiokanordnung (14, 16, 124) einen Kippars (78, 80) aufweist, der mit dem zweiten Abschnitt (50) des Auslegers (10) in Drehverbindung steht und relativ zu ihm um eine erste Achse (68) drehbar ist, einen ersten Gleitstückkörper (84), der mit dem Kipparm gelenkig verbunden ist, um relativ zu diesem um eine zweite Achse (90), die von der ersten Achse (68) mit Abstand getrennt ist, Drehbewegungen auszuführen, einen zweiten Gleitstüokkörper (86), der mit dem Kipparm in Gelenkverbindung steht, um relativ zu diesem um eine dritte Achse (92), die von der ersten und der zweiten Achse (68, 90) mit Abstand getrennt ist, Drehbewegungen auszuführen, eine erste Puffervorrichtung (72), die mit dem ersten Gleitstüokkörper (84) verbunden ist, um den ersten Abschnitt (42) des Auslegers (10) gleitend zu berühren, und durch eine zweite Puffervorrichtung (74), die mit dem Gleitstüokkörper (86) in Verbindung steht, um den ersten Abschnitt (42^.des Auslegers an einer Stelle gleitend zu berühren, die von der ersten Puffervorrichtung (72) mit Abstand getrennt ist, wobei der Kipparm (78, 80) und der erste und zweite Gleit— stüokkörper (84, 86) in bezug auf den zweiten Absohnitt (50) des Auslegers (10) drehbar sind, um wenigstens teilweise die Durchbiegung des ersten Auslegerabsohnitts (42) zu kompensieren, wenn er belastet ist·2ο Gleitstüokanordnung naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet^ daß dor erste und der zweite Gleitstüokkörper109844/12 6 9(84, 86) unabhängig in bezug auf den Kipparm (78, 80) drehbar sind, so daß die Gleitstückkörper in Abhängigkeit von der Durchbiegung des ersten Auslegerabsohnitts (42) unterschiedliche Winkellagen in bezug auf den Kipparm einnehmen können·3· Gleitetiiokanordnung nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß sowohl die erste als auch die zweite Puffervorrichtung (72, 74) Oberflächen gleicher Große aufweisen, die dazu dienen, den ersten Auslegerabs ehnitt (42) so zu ^ berühren, daß bei Belastung des Auslegers (iO) von der ersten und der zweiten Puffervorrichtung (72, 74) im wesentlichen gleiche Lasten auf den ersten und den zweiten Gleitstück» körper (84, 86) übertragen werden, und daß die zweite und die dritte Drehachse (90, 92) auf entgegengesetzten Seiten und mit im wesentlichen gleichem Abstand von der ersten Achse (68) angeordnet sind, wodurch das auf den Kipparm (78, 80) von dem ersten Gleitstüokkörper (84) bei Belastung des Auslegers (10) übertragene Drehmoment im wesentlichen gleich und entgegengesetzt dem Drehmoment ist, das von dem zweiten Gleitstückkörper (86) bei Belastung des Auslegers (10) auf den KJpparm (78, 80) übertragen wird.ψ 4. Gleitstückanordnung nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß der erste Gleitstüokkörper (84) und die erste Puffervorrichtung (72) an irgendeiner Stelle entlang dem Gleitstüokkörper eine solche Biegesteifigkeit aufweisen, daß bei Einwirkung einer Betriebslast auf den Ausleger (10) die Biegelinie für den ersten Auslegerabsohnitt (42) an einer Stelle, an der die erste Puffervorrichtung (72) den ersten Auslegerabsohnitt berührt, gleioh der Biegelinie für den ersten Gleitstüokkörper (84) und die erste Puffervorrichtung (72) ist, so daß die Übertragung einer gleiohmäßigen Lagebelastung zwischen der ersten Puffervorrichtung (72) und dem ersten Auslegerabsohnitt (42) über die ganze Länge der ersten Puffervorrichtung stattfindet«109844/12695. Gleitstückanordnung nach Anspruch lf dadurch gekennzeichnet, daß die erste Puffervorrichtung (72) einen Gleitstückpuffer (130) sowie Elemente (164) aufweist, die diesen Gleitstüokpuffer in mehrere Abschnitte unterteilen, deren äußere Oberflächen mit dem ersten Auslegerabsohnitt (42) in Berührung bringbar sind, um eine Relativbewegung zwischen den Abschnitten des Gleitstiiokpuffers (130) zu ermöglichen, wenn der Ausleger (10) durchgebogen wird, und dadurch die Wartung der Oberfläche der GleitstUckpufferabschnitte zu erleichtern, die mit dem ersten Auslegerabsohnitt (42) in Berührung stehen.6. Gleitstückanordnung zum Abstützen eines ersten und eines zweiten Absohnitts (42, 50) eines Auslegers (10), so daß sioh diese Abschnitte relativ zueinander bewegen können, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstüokanordnung (14, 16, 124) zwei mit Abstand benachbarte und im wesentlichen parallele Kipparme (78, 80) aufweist, die auf dem zweiten Auslegerabsohnitt (50) drehbar gelagert werden können, um sioh relativ zu ihm um eine erste Aohse (68) zu drehen, ein erster Gleitstückkörper (84), der in der Mitte zwischen den Kipparmen (78, 80) drehbar gelagert i^t, so daß er sich relativ zu ihnen um eine zweite Aohse (90) drehen kann, die von der ersten Aohse (68) mit Abstand getrennt ist und parallel zu ihr verläuft, daß der erste Gleitstüokkörper (84) zwei mit Abstand nebeneinanderliegende Gleitstüokelemente (94, 96) aufweist, die sich im wesentlichen parallel zu den Kipparmen (78, 80) erstrecken und mit ihnen in Gelenkverbindung stehen, daß die GleitstUokelemente (94, 96) duroh einen Stutzkörper (100) verbunden sind, daß auf dem Stützkörper (100) eine erste Puffervorrichtung (72) angeordnet ist, die eine Lagerfläohe aufweist, mit der sie mit dem ersten Auslegerabschnitt (42) in gleitender Berührung steht, daß in der Mitte zwischen den Kipparmen (78, 80) ein zweiter Gleitstüokkörper (86) gelenkig gelagert1098AA/ 12R9ist, der um eine dritte Achse (92) Drehbewegungen ausführen kann, die sieh parallel zu der ersten Achse (68) und in einem Abstand zu ihr erstrecken, der gleich dem Abstand zwischen der ersten und der zweiten Achse (68, 90) ist, daß der zweite Gleitstückkörper zwei mit Abstand nebeneinander angeordnete Gleitstüokelemente (94, 96) aufweist, die sich im wesentlichen parallel zu den Kipparmen (78, 80) erstrecken und mit ihnen in Gelenkverbindung stehen, daß die Gleitstückelemente (94, 96) des zweiten Gleitstückkörpers (86) duroh einen Stützkörper (100) verbunden sind,™ daß auf dem Stützkörper (100) des zweiten Gleitstückkörpers (86) eine zweite Puffervorrichtung (74) angeordnet ist, die eine Lagerfläche aufweist, mit der sie mit dem ersten Auslegerabsohnitt (42) an einer Stelle in gleitender Berührung steht, die von dem ersten Gleitstüokkörper mit Abstand getrennt ist, daß die Lagerflachen der ersten und der zweiten Puffervorrichtung (72, 74) im wesentlichen gleioh groß sind, so daß von dem ersten Auslegerabschnitt (42) bei Einwirkung einer Last auf den Ausleger (10) auf die erste und die zweite Puffervorrichtung im wesentlichen gleiohe Lasten zur Einwirkung gelangen, und daß die ersten und die zweiten Gleitstückkörper (84, 86) in bezug auf die Eipparme (78, 80) unabhängig drehbar sind, um dadurch diesen Gleitstückkörper zu ermöglichen, verschiedene Positionen in bezug auf den ersten Auslegerabschnitt (42) einzunehmen, wenn der Ausleger (10) mit einer Last beaufschlagt wird, um dadurch wenigstens teilweise die duroh die weinwirkende Belastung hervorgerufene Durchbiegung des ersten Auslegerabschnitts (42) zu kompensieren.7. Gleitstüokanordnung für einen Ausleger mit einem ersten Auslegerabsohnitt und einem zweiten Auslegerabsohnitt, die in Betriebsverbindung stehen, gekennzeichnet duroh eine1 0 9 8 4 k I 1 2 B 9Einrichtung, die eine Relativbewegung zwischen den Auslegerabschnitten (42, 50) bewirkt, um dadurch den Ausleger (iO) auszufahren oder einzufahren, eine Vorrichtung zur Aufbringung einer Betriebslast auf den Ausleger (10), die eine Durchbiegung des Auslegers in Längsrichtung bewirkt, Gleitstüokeinriohtungen (14, 16, 124), die auf dem zweiten Auslegerabsohnitt (50) angebracht sind und mit dem ersten Auslegerabsohnitt (42) in Berührung bringbar sind, um eine Relativbewegung zwischen den Auslegerabsohnitten (42, 50) zu erleichtern, wobei diese Gleitstiiokeinrichtungen eine solche Biegesteifigkeit aufweisen , daß bei Einwirkung einer bestimmten Betriebslast auf den Ausleger (1.0) eine Biegelinie für den ersten Auslegerabsohnitt (42) in Längsriohtung des Auslegers (10) gleich einer Biegelinie für die Gleitstüokeinriohtung (14, 16, 124) in Längsriohtung des Auslegers (10) ist, um daduroh die Übertragung einer einheitlichen Lagerbelastung zwischen der Gleitstüokeinrichtung und dem ersten Auslegerabsohnitt (42) zu ermöglichen.8ο Anordnung naoh Anspruch 7» daduroh gekennzeichnet, daß die Gleitstüokeinriohtung einen Gleitstüokpuffer (72, 74, 130) aufweist, der mit dem ersten Auslegerabsohnitt (42) in Berührung steht, daß der Gleitstüokpuffer (130) mit Elementen (164) versehen ist, die ihn in mehrere Abschnitte unterteilen, deren äußere Oberflächen mit dem ersten Auslegerabschnitt (42) in Berührung bringbar sind , um zwischen den Gleitstüokpufferabsohnitten beim Durchbiegen des Auslegers (10) unter der Wirkung einer Betriebslast eine Relativbewegung zu erzeugen und daduroh die Wartung der Oberflächen der GleitstUokpufferabsohnitte, die mit dem ersten Auslegerabschnitt (42) beim Durchbiegen des Auslegers (10) in Berührung stehen, zu erleichtern.109844/1 2699. Anordnung nach Anspruoh 8, dadurch gekennzeichnet, daß die den Gleitstüokpuffer (130) in mehrere Abschnitte aufteilenden Elemente mehrere Schlitze sind, die sich über den Gleitstückpuffer in Riohtung quer zur Längsaohse des Auslegers (10) erstrecken.10. Gleitstiiokanordnung zum Abstutzen erster und zweiter Auslegerahsohnitte, so daß diese sioh relativ zueinander bewegen können, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitet üokanordnung (14, 16, 124) eine sioh in Längsrichtung erstreckende Stützvorrichtung aufweist, die sioh mit dem zweiten Auslegerabsohnitt (50) drehbar verbinden läßt, so" daß sie sioh relativ zu ihnen drehen kann, daß auf der Stützvorrichtung ein Gleitstüokpuffer (72, 74, 130) angeordnet ist, der an den ersten Auslegerabsohnitt (42) zur Anlage bringbar ist, und daß der Gleitstüokpuffer (130) mit Elementen (164) versehen ist, die ihn in mehrere Abschnitte unterteilen, deren äußere Oberflächen mit dem ersten Auslegerabsohnitt (42) in Berührung bringbar sind, um eine Relativbewegung zwischen den Gleitstüokpufferabsohnitten beim Durchbiegen des Auslegers (10) zu bewirken, und daduroh die Wartung der Oberflächen der Gleitstückpufferabsohnitte zu erleichtern, die mit dem ersten Auslegerabsohnitt beim Durchbiegen des Auslegers (10) inBerührung stehen«109844/1269
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| CN115465783A (zh) * | 2022-08-15 | 2022-12-13 | 杭州杰牌传动科技有限公司 | 一种嵌入式集成的塔式起重机变幅机构控制系统和方法 |
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| GB1342773A (en) | 1974-01-03 |
| GB1342772A (en) | 1974-01-03 |
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