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DE2118568A1 - Elektrischer Rasierapparat - Google Patents

Elektrischer Rasierapparat

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Publication number
DE2118568A1
DE2118568A1 DE19712118568 DE2118568A DE2118568A1 DE 2118568 A1 DE2118568 A1 DE 2118568A1 DE 19712118568 DE19712118568 DE 19712118568 DE 2118568 A DE2118568 A DE 2118568A DE 2118568 A1 DE2118568 A1 DE 2118568A1
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DE
Germany
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cutting
slots
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teeth
tape
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DE19712118568
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English (en)
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DE2118568C3 (de
DE2118568B2 (de
Inventor
der Anmelder. P ist
Original Assignee
Day ,-Ray Emmett, Grosse Pointe, Mich. (V.St.A.)
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Publication date
Application filed by Day ,-Ray Emmett, Grosse Pointe, Mich. (V.St.A.) filed Critical Day ,-Ray Emmett, Grosse Pointe, Mich. (V.St.A.)
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Publication of DE2118568A1 publication Critical patent/DE2118568A1/de
Publication of DE2118568B2 publication Critical patent/DE2118568B2/de
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Publication of DE2118568C3 publication Critical patent/DE2118568C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B19/00Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dry Shavers And Clippers (AREA)

Description

  • Elektrischer Rasierapparat Die Erfindung betrifft einen elektrischen Rasierapparat, bestehend aus einem eine elektrische Antriebseinrichtung für ein Schneidelement aufnehmendes Gehäuse und einem Kopfstück, dessen das Schneidelement abdeckende Arbeitsfläche mit schlitzförmigen Durchbrechungen versehen ist.
  • Elektrische Rasierapparate sind in zahlreichen Ausführungsformen bekannt geworden. So sind Rasierapparate bekannt, bei denen ein oder mehrere rotierende Schneidelemente unter der Arbeitsfläche angeordnet sind, die über ein Getriebe von einem Elektromotor angetrieben werden. Die Schneidfläche bei dieser Ausführungsform ist jedoch relativ klein. Weiterhin sind Rasierapparate bekannt, bei denen ein oder mehrere langgestreckte Schneidelemente unter der Arbeitsfläche angeordnet sind und in der Regel mit der Frequenz des Netzstromes durch eine elektrische Antriebseinrichtung hin- und herschwingend angetrieben werden. Bei diesen Ausführungsformen ergeben sich relativ starke Vibrationen und häufig entsprechend störende Geräusche.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen elektrischen Rasierapparat der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden, daß bei relativ großer Arbeitsfläche und sehr guter Schneidwirkung ein von Vibrationen praktisch freier Betrieb ohne nennenswerte störende Geräusche gewährleistet ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Schneidelement ein endloses Schneidband vorgesehen ist, das von der Antriebseinrichtung kontinuierlich in einer Richtung antreibbar ist und über Führungsrollen beiderseits der Arbeitsfläche des Kopfstückes geführt ist. Aufgrund der Tatsache, daß das endlose Schneidband nicht in wechselnden Richtungen angetrieben wird, sondern kontinuierlich in einer vorgegebenen Richtung umläuft, ergibt sich ein außerordentlich ruhigerLauf, den keine störenden Geräusche begleiten. Da jegliche Vibrationen fehlen, läßt sich der Rasierapparat auch leichter-handhaben.
  • Das Schneidelement kann eine große Ausdehnung besitzen, die ein Vielfaches der Ausdehnung der Arbeitsfläche ausmachen kann, so daß sich eine wesentlich geringere Abnutzung des Schneidelementes ergibt. Außerdem wird mit dem endlosen Schneidband eine große Arbeitsfläche gewährleistet. Vorteilhafterweise sind die beiderseits der Arbeitsfläche des Kopfstückes angeordneten Führungsrollen ballig ausgebildet, um dem Schneidband im Bereich seines Arbeitstrumes eine Querwölbung zu erteilen, der die Arbeitsfläche entsprechend angepaßt sein kann, so daß sich eine gute Handhabung und Anpassungsfähigkeit beim Rasieren ergibt.
  • Zweckmäßigerweise sind im Arbeitstrum des Schneidbandes zwischen den Führungsrollen Auflager zugeordnet, welche das Arbeitstrum elastisch gegen die Schlitzreihen der Arbeitsfläche drücken.
  • Die Arbeitsfläche weist zweckmäßigerweise parallele, in seitlichem Abstand angeordnete Reihen von Schlitzen auf, während das Schneidband an wenigstens einer Längskante eine Folge von Kantenschneidzähnen aufweist, die entlang wenigstens einer äußeren Reihe von Schlitzen geführt sind, wobei das Band weiterhin eine Folge von zentralen Schneidzähnen besitzt, die einer mittleren Schlitzreihe zugeordnet sind.
  • Zweckmäßigerweise sind wenigstens die Schneidkanten der Schneidzähne an dem Längsrand des Schneidbandes Jeweils in der gleichen Richtung gegenüber der Laufrichtung des Bandes geneigt, so daß sich ein ziehender Schnitt ergibt.
  • Um die elektrische Antriebseinrichtung zu entlasten, kann dafür Sorge getragen werden, daß der Abstand zwischen den Schneidkanten oder Schneidzähnen anders gewählt ist als der Abstand zwischen den Öffnungen, wobei diese von Reihe zu Reihe gegeneinander versetzt sein können, so daß die Zähne zu verschiedenen Zeiten zur Wirkung kommen und damit eine stoßweise Belastung der Antriebseinrichtung vermieden wird.
  • Durch die ballige Pührung des Arbeitstrums des Schneidbandes wird das Arbeitstrum ganz erheblich versteift, so daß die Schneidwirkung entsprechend verbessert wird, wobei gleichzeitig die Längsränder des Bandes unter Spannung gesetzt werden, um die dort angeordneten Schneidzahnreihen zu stabilisieren.
  • Eine besonders raumsparende Anordnung ergibt sich, wenn die elektrische Antriebseinrichtung über ein Getriebe mit einem hohlschalenförmigen Treibrad verbunden ist, welches die Antriebseinrichtung und das Getriebe be in seinem Inneren wenigstens teilweise aufnimmt und über seinen zylindrischen Umfangsflansch das Schneidband führt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Fig.1 ist ein zur Achse der Antriebseinrichtung des neuen Rasierapparates senkrechter Schnitt durch diesen Apparat.
  • Fig.2 ist die Ansicht des neuen Apparates mit Blickrichtung auf eine Schmalseite des Apparates.
  • Fig.3 ist eine Draufsicht auf die Arbeitsfläche des Apparates nach Fig.1.
  • Fig.4 zeigt im vergrößerten MaßQtabe einen Ausschnitt des bei dem Apparat nach Fig.1 verwendeten Schneidbandes.
  • Fig.5 zeigt im vergrößerten Maßstabe einen Schnitt entlang der Schnittlinie 5-5 der Fig.1.
  • Fig.6 ist eine Rückansicht auf das Gehäuse des Rasierapparates nach Fig.1.
  • Fig.7 ist ein Schnitt entlang der Schnittlinie 7-7 der Fig.1 im vergrößerten Maßstabe.
  • Fig.8 ist ein Schnitt entlang der Schnittlinie 8-8 der Fig.7 im vergrößerten Maßstabe.
  • Fig.9 ist ein Schnitt entlang der Schnittlinie 9-9 in Fig.1 im vergrößerten Maßstabe.
  • Der elektrische Rasierapparat 10 gemäß der Erfindung weist ein Gehäuse 12 mit einem rückwärtigen Abschnitt 14, einem vorderen Gehäuseabschnitt 16 und einem Kopfstück 18 auf. Die beiden Gehäuseabschnitte 14 und 16 sind auseinandernehmbar mit entsprechenden Befestigungselementen 20 verbunden. Die vorderen und rUckwärtigen Gehäuseabschnitte weisen aufrecht stehende Ansätze 22 am oberen Ende des Gehäuses auf, während das Kopfstück 18 vorzugsweise in Form einer Schale ausgebildet ist, die über die Ansätze paßt und schnappartig über diese greift. Das Kopfstück kann dabei durch Reibung oder durch leicht lösbare Befestigungsmittel, wie sie bei 17 angedeutet sind, in seiner Lage gehalten werden. Unterhalb der Ansätze 22 ist eine Kammer 21 vorgesehen, welche die abgeschnittenen Bartstoppeln aufnimmt und an ihren Enden zu den Gehäuseseiten hin, offen ist, so daß die Abschnitte aus der Kammer 21, z.B. mit Hilfe einer Bürste, entfernt werden können.
  • Das Kopfstück 18 ist ein langgestreckteß Element und weist einen geschlitzten oberen Abschnitt 19 auf, der insbesondere in Fig.) gezeigt ist und die Arbeitsfläche bildet. Die Schlitze im Kopfstück 18 sind in drei Öffnungsreihen 24, 26 und 28 angeordnet, die zueinander parallel verlaufen und sich in Längsrichtung d&s Kopfstückes oder der Arbeitsfläche 19 erstrecken. Die Öffnungen in jeder Reihe sind jeweils vorzugsweise in gleichen Abständen voneinander angeordnet.
  • Der Rasierapparat umfaßt weiterhin ein endloses Schneidband 30, das in dem Gehäuse angeordnet ist und in einer Richtung durch eine entsprechende Antriebseinrichtung angetrieben werden kann, die im Gehäuse auch angeordnet ist und nachfolgend näher beschrieben wird. Das Schneidband 30 ist so ausgebildet, daß es sich unter der geschlitzten Arbeitsfläche 19 des Kopfstückes entlang bewegen kann. Zu diesem Zweck sind zwei Führungsrollen 32 vorgesehen. Diese weisen an ihren Enden Schaftstummel 34 auf, die in den Ansätzen 22 gelagert sind. Die Führungsrollen 32 sind in Längsrichtung konvex gewölbt oder ballig ausgebildet, wie am besten aus Fig.9 ersichtlich ist. Die ballige Umfangsform der Führungsrollen 32 erteilt dem Arbeitstrum des Schneidbandes 30 zwischen den Rollen eine ähnliche Querschnittsform, wie sie Fig.7 zeigt. Die Querwölbung dieses Arbe1tstrumeæ dieses Schneidbandes 30 führt zu einer Versteifung des Bandes im Schneidbereich und zu einer Spannung in den sich gegenüberliegenden Längskanten des Bandes, an denen entsprechende Schneidzähne angeordnet sind, wie dies weiter unten beschrieben wird. Wie aus Fig.7 feststellbar ist, ist auch die Arbeitsfläche 19 des Kopfstückes in Querrichtung gewölbt ausgebildet, um sich der Querschnittßkoatur des Schneidbandes zwischen den Führungsrollen an2upassen, Um das Schneidband 30 gespannt zu halten, ist eine Rolle 35 vorgesehen, die durch eine Feder 35 innerhalb des Gehäuses gegen das Band elastisch angedrückt wird. Weiterhin sind unter dem geschlitzten Abschnitt des Kopfstückes Auflager 36,57 vorgesehen, die innerhalb des Gehäuses angeordnet sind und das Arbeitstrum des Schneidbandes 30 zwischen den Rollen 32 abstützen. Wie aus Fig.7 ersichtlich ist, bestehen diese Auflager aus langgestreckten Elementen, die sich in Längsrichtung durch den Zwischenraum zwischen den Rollen 52 erstrecken und die im Querschnitt T-förmig ausgebildet sind. Jedes Auflager weist einen nach unten ragenden Schaftabschnitt 38 auf, der sich nach unten in einen Schlitz 39 im Kopfstück des Gehäuses erstreckt. Weiterhin weist jedes Auflager einen Querteil 40 an der Oberseite des Schaftes auf, der an der Unterseite des Schneidbandes anliegt und dieses abstützt. Die Oberflächen der Querelemente 40 weisen die in Fig.7 gezeigte Gestalt auf, um eine volle Plächenunterstützung zwischen dem gebogenen Arbeitstrum des Schneidbandes 30 und den Auflagern im Bereich zwischen den Schlitzreihen 24, 26 und 28 im Kopfstück zu gewährleisten.
  • Die Auflager sind in dem Gehäuse durch Einschieben der Schäfte 38 in die Schlitze angeordnet. Die Schäfte haben Vorsprünge 41 auf entgegengesetzten Seiten, die in oeffnungen 42 aufgenommen werden, um die Auflager in der richtigen Stellung für den Rasicrvorgang zu halten. Die Wände der die Schlitze 39 bildenden Aufnahmen sind elastisch nachgiebig, eo daß sie sich geringfügig ausdehnen können und das Passieren der Vorsprünge 41 zwischen den Wänden gestatten, wenn die Vorsprünge in die Arbei-tsstellung nach unten gedrückt werden, bis die Vorsprünge 41 in die Öffnungen 42 einschnappen. Blattfederelemente 43 sind am Boden der Schlitze angeordnet, um auf die Auflager eine nach oben gerichtete Vorspannung auszuüben. Die Vorsprünge 41 erleichtern das Anordnen der Auflager wesentlich.
  • Die Auflager halten einen vorbestimmten, nachgiebigen Druck nach oben auf das Schneidband aufrecht und pressen dieses in nachgiebige Berührung mit der Unterseite der Arbeitsfläche 19 des Kopfstückes 18. Die Öffnungen 42 sind geringfügig in senkrechter Richtung gegenüber der Ausdehnung der Vorsprünge 41 vergrößert, sodaß die Vorsprünge in engen Grenzen in senkrechter Richtung eine Bewegung ausführen können, um den nachgiebigen Druck der Auflager auf das Schneidband zu ermöglichen. Vor dem Einbau des Schneidbandes gestatten die Öffnungen 42, daß die Auflager durch die Federn 43 geringfügig über ihre Arbeitsstellung bei Eingriff mit dem Band hinaus nach oben gedrängt werden.
  • Der Antrieb für das Band umfaßt ein schalenförmiges hohles Antriebselement 50 mit einem zylindrischen Umfangsflansch 52, der mit einem Plastikmaterial 53 beschichtet sein kann. Über diesen Überzug oder diese Schicht läuft das Schneidband 30. Das eine Ende 54 des Antriebselementes ist offen. In dieses Ende erstreckt sich ein elektrischer Antriebsmotor 56 in das Antriebselement 50.
  • Wie aus Fig.7 ersichtlich ist, ist der elektrische Antriebsmotor 56 innerhalb einer Kammer 58 montiert, die zwischen dem Gehäuse durch einen ringförmigen Flansch 60 und einen abnehmbar angeordneten Deckel 62 gebildet wird, wobei im dargestellten Beispiel der Deckel 62 mit Hilfe der Schrauben 64 an dem ringförmigen Flansch 60 des Gehäuseteils befestigt ist. Diese Kammer erstreckt sich, wie dargestellt, ebenfalls in das hohle Antriebselement 50.
  • Die Ausgangswelle 66 des Antriebsmotors ist als Hohlwelle ausgebildet. Auf ihrem Ende ist ein Antriebsritzel 68 aufgekeilt, welches in Eingriff mit einem größeren Getrieberad 70 steht. Dieses ist zusammen mit einem zweiten Ritzel 72 auf einer Welle 74 aufgekeilt, die in dem Deckel 62 gelagert ist. Das Ritzel 72 steht in Eingriff mit einem größeren Getrieberad 76, das mittels Niet 78 an der Basis 80 des hohlen Antriebselementes 50 befestigt ist.
  • An dieser Stelle ist zu bemerken, daß eine Welle 82 des Antriebselementes 50 innerhalb des Hohlschaftes 66 des Motors drehbar gelagert ist, wobei das Ende dieser Welle 82 sich in einem Ansatz 84 an dem rückwärtigen Teil 14 des Gehäuses gelagert ist.
  • Der in so weit beschriebene Antrieb, dessen Motor 56 sich in das Antriebselement 50 erstreckt, welches seinerseits mit seiner Welle 82 in der hohlen Ausgangswelle 66 des Motors gelagert ist, ist wie ersichtlich außerordentlich kompakt aufgebaut und gestattet es, die Gesamtabmessungen des Rasierapparates klein zu halten.
  • Das Schneidband 30 weist eine Reihe von Schneidzähnen 86 an der einen Längskante und eine Reihe von Schneidzähnen 88 an der gegenüberliegenden Längskante auf. Die Zähne 86 und 88 besitzen Schneidkanten 90, die, wie ersichtlich ist, unter einem spitzen Winkel in Bezug auf die Längsmittellinie des Bandes geneigt sind.
  • Aus den Fig.3, 4 und 7 wird deutlich, daß die Zähne 86 und 88 jeweils in Fluchtung mit den beiden äußeren Reihen 24 und 28 von Schlitzen in der Arbeitsfläche 19 des Kopfstückes 18 stehen und bei Betrieb des Rasierapparates an diesen Schlitzen vorbeilaufen. DaS Band 30 weist außerdem eine mittlere Reihe von Schneidzähnen 92 auf, die in Form von langgestreckten, querverlaufenden Schlitzen ausgebildet sind, die entlang der Mittellinie des Bandes in Abständen angeordnet sind. Die Schneidkanten dieser Zähne sind mit 94 bezeichnet und es ist ersichtlich, daß die Zähne 92 in Fluchtung mit der mittleren Schlitzreihe 26 stehen und sich bei Betrieb an diesen Schlitzen entlang bewegen.
  • Aus Fig.5 wird deutlich, daß in dem Gehäuse ein auswechselbares Kissen 100 aus Filz oder dgl. Material vorgesehen ist, das vorzugsweise mit einem Schmiermittel behandelt ist und das dazu dient, das Schneidband 30 sauber zu halten. Wie gezeigt, ist das Filzkissen ein langgestrecktes Element mit einem Schlitz 102 in einem Ende, durch welches das Schneidband läuft. Der Schlitz ist jeweils an seinen beiden Enden erweitert, wie bei 104 und 106 angedeutet ist, um die Zahnreihen 86 und 88 an den Längsrändern des Bandes freizulassen. Das Kissen weist vorzugsweise einen rechteckförmigen Querschnitt auf, wobei die eine Querschnittsdimension größer als die andere ist. Das Kissen wird in entsprechenden Queröffnungen 108 vo ntsprechendem Querschnitt in dem Gehäuse aufgenommen, wobei diese Öffnungen durch eine Schraubkappe 109 abgedeckt sind, die in die Gehäusewand eingeschraubt ist. Der Zweck des rechtförmigen Querschnittes ist der zu gewährleisten, daß das Kissen in der richtigen Lage zur Aufnahme des Schneidbandes eingeführt wird. Es ist ersichtlich, daß das Kissen leicht herausgenommen und durch ein anderes ersetzt werden kann, wenn das Kissen beschädigt oder verbraucht ist.
  • Zwei angelenkte Deckelabschnitte 110 und 112 dienen dazu, entweder die Enden der Kammer 21 wä hrend des Gebrauchs des Rasierapparates abzudecken oder bei Nichtgebrauch des Rasierapparates dessen Kopfstück zu schützen. Diese Deckelelemente sind im wesentlichen U-förmig und sind mit den freien Enden ihrer Schenkel an entgegengesetzten Schmalseiten des Apparatgehäuses an Stiften 114 schwenkbar gelagert. Die Zwischen- oder Deckelabschnitte, welche die Schenkel verbinden, bilden die Schutzabschnitte. In der abgeschwenkten Stellung dieser Deckelelemente nach Fig.2, 3 und 7 schließen die Abdeckabschnitte die Öffnungsenden der Kammer 21 ab. In der oberen Stellung der Deckelelemente, die in Fig.2 in gestrichelten Linien wiedergegeben ist, überdecken und schützen die Elemente, das Kopfstück und die Arbeitsfläche. Die Schenkel der Deckelelemente weisen Vorsprünge 116 an ihren Innenseiten auf, die nachgiebig in Ausnehmungen 120 an den Gehäuseschmalseiten einrasten können, um die Deckelelemente in der unteren Stellung zu halten. Entsprechende Rastausnehmungen 124 sind vorgesehen, um die Deckeleleiente in der Schutzstellung zu halten.
  • Bei Betrieb des Apparates sind die Deckelelemente 110 und 112 abgeklappt. Der Rasierapparat wird über das Gesicht des Benutzers geführt, wobei die Bartstoppeln in die Schlitze des Kopfstückes 18 ragen und durch eine kombinierte Kneif- und Schneid- oder Abscherwirkung von den Zähnen 86 und 88 und 92 des Schneidbandes 30 abgetrennt werden. Die Arbeitsfläche des Kopfstückes muß ausreichend dünn sein, so daß sich die Bartstoppeln durch die Schlitze hindurcherstrecken. Andererseits muß die Arbeitsfläche eine ausreichende Festigkeit besitzen. Der Abstand zwischen den Schlitzen in dem Kopfstück sowie zwischen den Zähnen in dem Schneidband kann variieren. Wenn beispielsweise die Schlitze in jeder Reihe in der Arbeitsfläche einen gleichförmigen Mittenabstand von etwa 0,5 mm aufweisen, können die Schneidkanten der Zähne in jeder Schneidzahnreihe des Bandes einen gegenseitigen Abstand von 0,54 mm aufweisen. Dieser Abstandsunterschied zwischen den Schlitzen und den Schneidkanten der Zähne dient dazu, um zu gewährleisten, daß die Zähne nicht alle zur gleichen Zeit zur Wirkung kommen, so daß die stoßweise Belastung des Elektromotors erheblich herabgesetzt wird.
  • Die Auflager können von entsprechender Ausb ildung sein und z.B.
  • aus einem selbst-schmierenden Material, wie Teflon, bestehen.
  • Sie können aber auch aus einem Sinter- oder Preßkörper aus Metallpulver bestehen, welche Teile dann mit einem Schmiermittel imprägniert sind. Es ist wünschenswert, daß die Auflager aus einem Material mit einer Schmierwirkung auf das Schneidband bestehen. Die Deckelteile 110 und 112 können nach Gebrauch des Rasierapparates in ihre Schutzstellung hochgeklappt werden, wobei gleichzeitig die Reinigungsöffnungen für die Kammer 21 freigelegt werden.
  • Patentansprüche

Claims (11)

  1. Pat entansprüche 1. Elektrischer Rasierapparat bestehend aus einem eine elektrische Antriebseinrichtung für ein Schneidelement aufnehmenden Gehäuse und einem Kopfstück, dessen das Schneidelement abdeckende Arbeitsfläche mit schlitzförmigen Durchbrechungen versehen ist, dadurch g ek e nn z e i c h n e t , daß als Schneidelement ein endloses Schneidband (30) vorgesehen ist, das von der Antriebseinrichtung (50, 56) kontinuierlich in einer Richtung antreibbar ist und über ballig ausgebildete Führungsrollen (32) beiderseits der Arbeitsfläche (19) des Kopfstückes (18) mit konvex gewölbter Querschnittsgestalt geführt ist.
  2. 2. Rasierapparat nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Arbeitsfläche (19) mehrere, vorzugsweise drei, parallele, im seitlichen Abstand angeordnete Reihen von Schlitzen (24, 26, 28) -aufweist, und das Schneidband (30) wenigstens an einer seiner Längskanten eine Folge von Kantenschneidzähnen (86, 88) besitzt, die entlang wenigstens einer äußeren Reihe von Schlitzen (24, 28) geführt sind, während eine Folge von zentralen Schneidzähnen (92) des Schneidbandes der mittleren Schlitzreihe (26) zugeordnet ist.
  3. 3. Rasierapparat rach Anspruch 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß dem Arbeitstrum des Schneidbandes (30) zwischen den Führungsrollen (32) Auflager (40) zugeordnet sind, welche das Arbeitstrum elastisch gegen die Schlitzreihen (24, 26, 28) drücken.
  4. 4. Rasierapparat nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Abstand zwischen den Schneidzähnen der Kanten- und/oder mittleren Schneidzahnreihen anders gewählt ist als der Abstand zwischen den Schlitzen in den drei Schlitzreihen derart, daß die Zähne zu verschiedenen Zeiten zur Wirkung kommen.
  5. 5. Rasieragparat nach Anspruch 1 bis 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die elektrische Antriebseinrichtung über ein Getriebe (68 bis 76) mit einem hohlschalenförmigen Treibrad (50) verbunden ist, welches die Antriebseinrichtung (56) und das Getriebe in seinem Inneren wenigstens teilweise aufnimmt und über dessen zylindrischen Umfangsflansch (52) das Schneidband (30) geführt ist.
  6. 6. Rasierapparat nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Achse (82) des Treibrades (50) in der hohlen Antriebswelle (66) der Antriebseinrichtung (56) geführt ist.
  7. 7. Rasierapparat nach Anspruch 1 bis 6, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß unterhalb des Arbeitstrums des Schneidbandes (30) im Gehäusekopf eine Sammelkammer (21) für abgeschnittene Bartstoppeln vorgesehen ist, welche eine Entleerungsöffnung in der Gehäuseseite aufweist.
  8. 8. Rasierapparat nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n et , daß der Entleerungsöffnung der Sammelkammer (21) ein Abdeckglied zugeordnet ist, welches zwischen einer die Entleerungsöffnung abdeckenden und einer die Arbeitsfläche freilegenden Stellung in eine die Entleerungsöffnung freigebende und die Arbeitsfläche (19) abdeckende Stellung bewegbar ist.
  9. 9. Rasierapparat nach Anspruch 1 bis 8, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß derGehäusekopf (18) eine längliche Arbeitsfläche (19) darbietet und die Pührungsrollen (32) an den Schmalenden der Arbeitsfläche gelagert sind.
  10. 10. Rasierapparat nach Anspruch 3 bis 9, dadurch g e k e n n -z e i c h n et , daß die- Schneidkanten (90) wenigstens der Schneidzähne (86, 88) an den Längsrändern des Schneidbandes (30) jeweils in der gleichen Richtung gegenüber der Laufrichtung des Bandes (30) unter einem spitzen Winkel geneigt sind.
  11. 11. Rasierapparat nach Anspruch 10, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Arbeitsfläche quer zur Laufrichtung des Schneidbandes (30) konvex gekrümmt ist und die Auflager (40) das Arbeitstrum des Bandes in einen entsprechenden konvexen Querschnitt gegen die Arbeitsfläche drücken.
    L e e r s e i t e
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CZ307239B6 (cs) * 2017-04-12 2018-04-18 Zdeněk Červený Řetězová holicí hlava holicího strojku
CZ307601B6 (cs) * 2017-11-01 2019-01-02 Zdeněk Červený Řemenová holicí hlava holicího strojku

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CZ307601B6 (cs) * 2017-11-01 2019-01-02 Zdeněk Červený Řemenová holicí hlava holicího strojku

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DE2118568B2 (de) 1978-06-01

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Legal Events

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