DE2118543B2 - Kartenleser - Google Patents
KartenleserInfo
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Description
des Lesevorgangs anzeigende Signal verhindert somit
ein fehlerhaftes Lesen der Information im letzten Teil
der Karte. Wenn als Einrichtung zur Erzeugung eines Leseende-Signais eine Kurvenscheibe verwendet
wird, so kann dergestalt an der Kurvenscheibe ein S Nocken geformt sein, daB ein das Ende des Lesevorgangs
anzeigendes Signal zu einem beliebigen gewünschten Zeitpunkt während des Steuerimpulses
ausgelöst wird, so daß die Gestaltung einer solchen Kurvenscheibe erleichtert wird.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, wozu auf die
Zeichnungen Bezug genommen wird.
Fig. I zeigt eine Seitenschnittansicht einer Lesevorrichtung
für Lochkarten gemäß einer Ausfüh- *5 rungsform der Erfindung;
F i g. 2 zeigt einen Ausschnitt eines schematischen Zeitablaufdiagramms der Vorrichtung gemäß Fig. 1;
F i g. 3 zeigt eine Schnittansicht einer Ausführungsform
der Sicherheitsvorricntung in der Einführung für ao
Informationskarten einei Lesevorrichtung für Lochkarten gemäß Fig. 1;
Fi g. 4 zeigt eine Seitenschnittansicht der Vorrichtung,
in der die Arbeitsweise der Sicherheitsvorrichtung in der Einführung für die Karten dargestellt ist; »5
F i g. 5 zeigt im Schnitt eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Sicherheitsvorrichtungen
in der Einführung für die Informationskarten.
Die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform eines Kartenlesers
ist zum Lesen der Länge nach und als Einzelblatteingabesystem ausgebildet. Es wird eine Lochkarte
mit 80 Spalten zu 12 Bits oder Informationsstellen verwendet. Der Kartenleser wird zusammen mit
einer Datensammeleinrichtung oder einer ähnlichen Einrichtung benützt. Neben der Anwendung bei Kartenlesern
für Lochkarten kann die Erfindung selbstverständlich auch zum Lesen von beliebig anderen Informationskarten
verwendet werden.
Gemäß F i ^. 1 wird eine Karteneingabe 1 und ein
daran anschließender Karten-Führungskanal 2 von *°
Führungsplatten 3 und 4 gebildet. Eine Führungsplatte 5, die sich an die Führungsplatte 3 anschließt,
verlängert den Führungskanal 2 bis zu einer Leseeini-iwiilting
6, die mit einer Kartenausgabe 7 verbunden ist. Fine mit der Führungsplatte 4 versehene Führungsplatte
8 ist gegenüber dem Abschnitt der Führungsplatte S, der bis zui Leseeinrichtung 6 reicht,
angeordnet.
Am Ende der beiden Führungsplatten 3 und 4 sind Begrenzungseinrichtungen 9 und 10 zum Begrenzen
der Höhe dej Führungskanals vorgesehen. Diese Einrichtungen
können von elektromagnetischen Betätigungseinrichtungen 11 und 12 wie Kolben zwischen
zwei verschiedenen Stellungen hin und her bewegt werden. In einer Stellung sind ihre vorderen Enden
so weit auseinandergerückt, daß der Führungskanal 2 voll geöffnet ist. In der anderen Stellung ist der Abstand
zwischen ihnen größer als die Dicke einer Lochkarte, aber kleiner als die Dicke von zwei Karten. Die
letztere Stellung wird von den Einrichtungen 9 und 10 während des Lesens von Informationen eingenommen.
Rollen 13, 14 um· 15 für den Kartentransport sind mit einer Antriebseinrichtung (nicht gezeigt) verbunden
und im Abstand voneinander auf der Seite der Führungsplatte 5 des Führungskanals 2 angebracht.
Die Rolle 13 ist nahe dem vorderen Ende der Führungsplatte S angebracht, während die Rollen 14 und
15 am Eingang bzw. Ausgang der Leseeinrichtung 6 vorgesehen sind. Führungs-Rollen U, il und 18, die
auf der Seite der Führungsplatte 8 bzw- an ihr angebracht
sind, werden mit Federn oder ähnlichem mit schwachem Druck gegen die gleichfalls der Führung
dienenden Rollen 13 bzw. 14 bzw. IS gedrückt. Ein
Fühler 19a eines db Bewegung der Karte abfühlenden Schwenkgliedes 19 ragt in den Führungskanal 2
in der Nähe der Rollen 14 und 17 hinein. Das Schwenkglied 19 ist auf einer Achse 20 schwenkbar
gelagert und läuft in einem Arm Xb aus, der auf dem Druckknopf 21 α eines Kleinstschalters oder Mikroschalters
21 aufliegt. Der Schalter 21 wird geschlossen, wenn eine Lochkarte C, die durch die Eingabe 1
eingeführt wurde, mit ihrem vorderen Ende den Fühler
19a des Schwenkgliedes 19 berührt und bewegt, nachdem sie von den Rollen 13 und 16 erfaßt und
vorwärts bewegt wurde.
Auf einer Welle 24 sitzen Vorschubrollen 22 und 23 zum Vorschub der Karte und sind an dem Führungskanal
2 auf der Seite der Führungsplatte 5 in Höhe der Leseeinrichtung 6 so angebracht, daß sich
ihre Umfangsflächen bei den gegenüberliegenden Randstreifen der Karte befinden. Der Umfang der
Vorschubrollen 22 und 23 ist geringfügig größer als die Läii»e einer Karte CX. Die Welle 24 ist mit einem
Antrieb über eine in den Figuren nicht dargestellte Reibungskupplung verbunden. Am Ende der Führungsplatte
8 sind Rollen 25 und 26 angebracht, welche gegen die beiden Vorschubrollen 22 und 23 gedrückt
werden. Die beiden Rollen 25 und 26 sitzen auf einer Achse 27, die auf einer Achse 28 drehbar
gelagert ist, die ihrerseits mit einer geeigneten Vorrichtung so angebracht ist, daß sie parallel zur Richtung
des Anpreßdrucks der Rollen 25 und 26 gegen die Vorschubrollen 22 bzw. 23 verschiebbar ist. Die
Rollen 25 und 26 werden durch die Kraftwirkung einer Schraubenfeder 29 auf der Achse 28 gegen die
Vorschubrollen 22 bzw. 23 gedrückt.
Sternräder 30 sind zwischen den beiden Rollen 25 und 26 mit geringem Abstand von der Berührungsstelle der Rollen 25 und 26 angebracht. Die Sternrä
der 30 sind in gleicher Zahl und in gleichem Abstand wie die Löcher in der Karte, d.h. zwölf in einer Reihe,
vorgesehen und befinden sich jeweils an je einem Ende von zwölf schwenkbaren Hebeln 32. Die Hebel
sind schwenkbar auf einer Achse 31 gelagert. Die Hebel 32 berühren mit dem anderen verlängerten Ende
Stifte, welche ihrerseits zur Betätigung von Kontakten 35 vorgesehen sind. Die Kontakte 35 sind in einer
Reihe an der Oberseite eines Gehäuses 37 einer Einrieb* ang 34 zur Erzeugung von Informationssignalen
schwenkbar angebracht. Die Stifte 33 sind an ihrem unteren Ende π it den federnden, beweglichen Kontakten
35 verbunden. Die beweglichen Kontakte 35 werden normalerweise an feststehende Kontakte 36
angedrückt. Dementsprechend werden die Sternräder 30 über die Stifte 33 und die Hebel 32 in den Führungskanal
gedrückt.
Wenn in der Karte keine Löcher ausgestanzt sind, drückt die Karte C die Sternräder 30 aus dem Führungskanal
2 heraus. Über die Stifte 33 werden dann die beweglichen Kontakte 35 von den feststehenden
Kontakten 36 getrennt. Diese Stellung ist durch die strichpunktierten Linien 33a und 35a gezeigt. Das
Gehäuse 37 des Schaltbretts 38 ist aus durchsichtigem Acrylharz oder ähnlichem geformt. Es umschließt die
Schalteinrichtung vollsiändig und verhindert so das
Eindringen von Staub oder ähnlichem.
Ein Bauteil 39 zum Einstellen der Ausgangslage ist zwischen den Vorschubrollen 22 und 23 in dem
Führungskanal 2 im Bereich der Leseeinrichtung 6 angebracht. Das Bauteil 39 ist schwenkbar auf der
Achse 28 gelagert und wird normalerweise von einer Feder in einer Lage gehalten, in der eine Sperrvorrichtung
30a, die von einer Verlängerung des Bauteils
gebildet wird, aus dem Führungskanal entfernt ist. Mit dem anderen Arm ist das Bauteil 39 formschlüssig
mit einem Elektromagneten 41 verbunden. Dieser wird erregt, wenn der Schalter 21 betätigt wird. Hierdurch
wird die Sperrvorrichtung 39a des Bauteils 39 zum Einstellen der Ausgangslage in den Führungskanal
2 geschwenkt.
Eine Kurvenscheibe 42, ein Klinkenrad 43 und eine Steuerscheibe 44 sind auf der Welle 24 befestigt, auf
der auch die Vorschubrollen 22 und 23 angebracht sind. Nalie ihrem Rand sind in der Steuerscheibe 44
Schlitze 44a zur Erzeugung von Steuerimpulsen angebracht,
ihre Zahl stimmt mit der Zahl der Spalten der Lochklrte C, in dieser Ausführungsform achtzig,
überein. Die achtzig Schlitze 44a sind fortlaufend und in gleichem Abstand voneinander angebracht. Sie
nehmen den größten Teil des äußeren Randstreifens ein. Ein längerer Schlitz 44b ist zwischen den gegenüberliegenden
Enden der Reihe von Schlitzen 44a angebracht. Wenn sich die Steuerscheibe dreht, fällt
Licht aus einer Lichtquelle 45 durch die Schlitze 44a bzw. 44b und trifft auf ein fotoelektrisrhes Wandlerelement
46, um dort Steuerimpulse zu rrz,. igen (siehe
Fig. 2 [N)).
Eine schwenkbare Klinke 47 mit einem Sperrglied 47a an seinem vorderen Ende kann in die Zähne des
Klinkenrads 43 einrasten. Die Klinke ist an ihrem Fuß schwenkbar an einem festen Rahmen 49 für den Elektromagneten
48 angelenkt. Wenn der Elektromagnet entregt ist, wird die Klinke 47 durch die Kraftwirkung
einer Feder 50 gegen das Klinkenrad 43 gedrückt, so daß das Sperrglied 47a im Eingriff mit einem der
Zähne des Klinkenrades 43 steht. Der Elektromagnet kann momentan nach dem Anlegen eines Signals einer
Steuereinheit ansprechen, wenn, wie weiter oben erwähnt, ein Steuerimpuls erzeugt wird, und zieht die
Klinke 47 an. Während der Zeitdauer, in der die Klinke 47 zum Elektromagneten geschwenkt ist und
das Sperrglied 47a vom Klinkenrad 43 entfernt ist, wird das Klinkenrad 43 um einen Zahn weitergedreht.
Durch Wiederholung dieses Vorgangs schieben die Vorschubirollen 22 und 23 die Lochkarte C Spalte um
Spalte weiter.
Auf einen Vorsprang 42a am Umfang der Kurvenscheibe
4?. sitzt eine Rolle 52, die am Schalthebel 51a eines Kleiinstschalters oder Mirkoschalters 51 angebracht
ist. Die Kuvenscheibe 42 erzeugt mit Hilfe des Schalters 51 einen Impuls (Fig. 2 [L]), der anzeigt,
daß sich die Vorschubrollen 22 und 23 in der Ausgangslage befinden bzw., daß das nacheilende Ende
der Lochkarte an den Vorschubrollen vorbei gelaufen ist.
Vorstelhend wurde der Aufbau eines Kartenlesers für Lochkarten beschrieben. Im folgenden wird nun
ihre Arbeitsweise näher erläutert.
Wird eine Lochkarte C in die Karteneingabe 1 eingeführt,
bewegt sie sich an den Begrenzungseinrichrangen 9 and 10 vorbei. Die Einrichtungen 9,10 be-
enzen die Fühnmgskanalhöhe, wobei sich die
arte C in einer Stellung befindet, in der der
Kartenführungskanal 2 voll geöffnet ist. Die Karte wird von den Rollen 13 und 14 weiter durch den Führungskanal
2 bewegt, berührt und verschiebt mit ihrem vorderen Ende den Fühler 19a des die Kartenbewegung
abtastenden Schwenkgliedes 19 und wird dann von den Rollen 14 und 17 erfaßt. Wird der Fühler
19a von der Karte C aus dem Führungskanal 2 herausgedrückt, wird der Schalter 21 geschlossen und
dadurch der Elektromagnet 41 erregt, um die Sperrvorrichtung 39a des Bauteils 39 zum Einstellen der
Ausgangslage in den Führungskanal 2 einzuschwenken. Nach dem Schließen des Schalters 21 werden die
Rollen 25 und 26 und die Sternräder 30 mit einer geeigneten Vorrichtung zeitweise aus dem Führungs-
1S kanal 2 herausbewegt. Dadurch kann das von den
Rollen 14 und 17 erfaßte vordere Ende der Karte Cl (Fig. 3) leicht durch den Führungskanal 2 bewegt
werden, bis die Karte an die Sperrvorrichtung 39a des Bauteils 39 zum Einstellen der Ausgangslage an-
ao stößt und angehalten wird. Die Rollen zum Transport
der Karte 13 und 16 und 17 und 14 rutschen nun auf der Karte durch.
Die Ausgangslage zum Lesen der Karte C ist nun erreicht. Der Abstand zwischen der ersten Spalte und
a5 der Abfra^sstellung der Sternräder 30 ist so eingestellt,
daß er eineinhalb Zähnen des Klinkenrades 43 entspricht.
Gleichzeitig mit dem Erreichen der Anfangslage werden die elektrisch gesteuertem Rollen 25 und 26
am äußeren Rand an die Vorschubrollen 22 bzw. 23 angedrückt und die Sternräder 30 in Berührung mit
der Karte C gebracht. Das Bauteil 39 zum Einstellen der Ausgangslage wird durch Entregen des Elektromagneten
41 aus dem Führungskanal 2 herausge-
schwenkt. Hierauf kann der Lesevorgang beginnen. Nach Erreichen dieses Zustandes wird der Elektromagnet
48 mit einem Signal kurz erregt, um die Klinke 47 anzuziehen und sie außer Eingriff mit dem Klinkenrad
43 zu bringen. Die Stellung der Zähne auf dem Klinkenrad 43 ist in Fig. 2 (K) gezeigt. Wird die
schwenkbare Klinke 47 in der Anfangslage außer Eingriff mit dem Klinkenrad 43 gebracht, dreht sich das
Klinkenrad aus der Stellung 85.5 eines Zahnes in die Stellung 1. Zwischen Stellung 85.5 und Stellung 1 sind
keine Zähne vorhanden. Der Zahn wird in Stellung 1 vom Sperrglied 47a der Klinke 47 festgehalten, die
in ihre ursprüngliche Stellung zurückkehrt, sobald der Elektromagnet entregt ist. Hierdurch werden die
Vorschubrollen 22 und 23 um den gleichen Drehwin-
kel wie das Klinkenrad gedreht. Auf diese Weise wird die Karte C ein Stück vorwärtsbewegt und darauf angehalten.
Die Karte befindet sich nun in der Stellung in der die Sternräder 30 die Information der erster
Spalte lesen.
Dreht sich das Klinkenrad 43 nun in der beschrie
benen Weise weiter, dreht sich auch die Endkurven scheibe 42 zusammen mit dem Klinkenrad 43, um
ihr Vorsprung 42c gerät außer Eingriff mit der Roll«
52 des Schalters 51, um den Schalthebel 51a zu betäti gen. Durch die Bewegung der Kurvenscheibe 42 lös
also der Schalter 51 einen Impuls aus (Fig. 2 (L)) Zur gleichen Zeit schaltet er die elektromagnetische!
Betätigungseinrichtungen 11 und 12 der Begren Zungseinrichtungen 9 und 10 zum Begrenzen de
Höhe des Kartenführungskanals gemäß Fig 2 (Ai]
Durch die Bewegung der elektromagnetischen Betäti gungseinrichtungen 11 und 12 werden die Einrichtun
gen 9 und 10 zum Begrenzen der Höhe ''es Führung!
kanals 2 in diesen vorgeschoben, um, wie bereits erwähnt, sehr lose das nacheilende Ende der Karte
Cl, die gerade gelesen wird, zu halten. Die Betätigungseinrichtungen 11 und 12 werden irr dieser Stellung
gehalten, bis die Karte aus der Leseeinrichtung entfernt ν ird. Hierdurch wird das Nachrücken einer
versehentlich in die Karteneinführung gelangten Karte zur Leseeinrichtung 6 verhindert, da die
Begrenzungseinrichtungen 9 und 10 diese Karte aufhalten.
Dreht sich das Klinkenrad 43 um einen Drehwinkel aus der Ausgangslage bis zu einem Zahn in der Stellung
1, dann dreht sich auch die Steuerscheibe 44 um den gleichen Drehwinkel und bleibt dann stehen,
nachdem der längere Schlitz 44b gerade zwischen der Lichtquelle 45 und dem fotoelektrischen Wandler 46
durchgelaufen ist. Solange der Lichtstrahl aus der Lichtquelle 45 durch den Schlitz 44b fällt und von
dem Wandler 46 erfaßt wird, wie es seit dem Erreichen
der Ausgangslage der Karte der Fall ist, wird ein Dauerimpuls ausgelöst (Fig. 2 (N)). Dieser Dauerimpuls
dient zum Festhalten des Zeitpunkts des Einführens der Karte in die Leseeinrichtung 6. Das Klinkenrad
43 bleibt nach dem Abfallen dieses Impulses stehen. Befindet sich die Karte C in einer bzw. dieser
genau bestimmten Stellung, wird die Information der ersten Spalte übertragen.
Wird der Elektromagnet 48 kurz zum zweiten Mal erregt, dreht sich das Klinkenrad 43 durch das Entfernen
der schwenkbaren Klinke 47 um einen Zahn weiter.
Dementsprechend schieben die Vorschubrollen 22 und 23 die Karten Cl um eine Spalte weiter. Dadurch
sind die Sternräder 30 in einer Stellung, um die zweite Spalte der Karte Cl auszulesen. Gleichzeitig bewegt
sich der erste Schlitz 44a der Steuerscheibe 44 zwischen der Lichtquelle 45 und dem fotoelektrischen
Wandler 46 hindurch und erzeugt den ersten Steuerimpuls. Von der Steuereinheit wird ein Signal ausgelöst,
das den Elektromagneten 48 von neuem erregt. Wenn dieser Impuls geendet hat und die Karte Cl
stillsteht, wird die Information der zweiten Spalte übertragen. Dieser Arbeitszyklus wird wiederholt und
so die Information der achtzig Spalten fortlaufend gelesen. Die Übertragung der Information der einzelnen
Spalten erfolgt, wenn die Karte, wie beschrieben, in ihrer Stellung festgehalten wird. Während dieses Zeitabschnittes
werden die erwähnten Steuerimpulse zur Überprüfung des Vorschubs der Karte und zut Steuerung
der Übertragung der gelesenen Information benützt.
Wenn das Lesen der Information der achtzigsten Spalte beendet ist, wird der nun folgende Impuls ausgelöst,
indem das Licht durch den längeren Schlitz 44 b fällt. Dieser Impuls ist ein Dauerimpuls, wie in F i g. 2
(JV) gezeigt. An dem Klinkenrad 43 sind zwischen dem Zahn in Stellung 85.5 und dem in Stellung 80 keine
weiteren Zähne, so daß sich das Klinkenrad 43 weiterdreht, bis der Zahn in der Stellung 85.5 von der Klinke
47, die in ihre ursprüngliche Lage gebracht wurde, angehalten wird.
Hierauf kann die Karte C aus der Leseeinrichtung 6 herausbefördert werden. Gleichzeitig drückt der Vorsprung
42fl der Kurvenscheibe 42 gegen die Rolle 52 und bringt den Schalthebel 51a des Schalters 51 in
seine Aus-Stellung. Hierdurch fallen die elektromagnetischen Betätigungseinrichtungen 11 und 12 ab
(siehe F i g. 2 (M)) und der Führungskanal 2 wird voll geöffnet, um die nächst; Karte durchzulassen. Die aus
der Leseeinrichtung 6 entfernte Karte C wird zwischen den beiden gegenüberliegenden Führungsplatten
5 und 53 geführt, von den Rollen IS und 18 erfaßt und vollends aus der Vorrichtung ausgetragen. Das
Lesen der Information der nächsten Karte erfolgt durch die Wiederholung der beschriebenen Arbeltsabläufe
der in der Vorrichtung befindlichen Bauteile. Im folgenden werden Einzelheiten der Sicherhelts-
vorrichtung in der Karteneingabe, die in dem Kartenleser verwendet wird, näher erläutert.
Gemäß Fig. 3 bilden die äußeren Abschnitte der Führungsplatten 3 und 4 die Karteneingabe und den
daran anschließenden Führungskanal 2. Sie verlän-
gcr ι den Führungskanal 2 über die Rollen 13 und 16
zu einer Leseeinrichtung 106, die der Leseeinrichtung 6 gemäß Fig. I entspricht. Zum Beispiel kann
auch eine foioelektrische Leseeinrichtung verwendet werden.
»o Die Einrichtungen 9 und 10 zum Begrenzen der
Höhe des Führungskanals sind einander gegenüber in Öffnungen 3a und 4a in den Führungsplatten 3 bzw.
4 nahe der Eingabe 1 angebracht, die Einrichtungen 9 und i0 sind mit den Stempeln 11a und 12a der Betäti-
»5 gungseinrichtungen 11, 12 - beispielsweise in Form
von elektromagnetischen Tauchankern - verbunden, die in entsprechender Lage an den gegenüberliegenden
Seitendes Führungskanals 2 angebracht sind. Die Stempel 11a und 12a nehmen unter dem Einfluß von
an ihnen befestigten Federn 113 bzw. 114 eine Stellung ein, in der die Einrichtungen 9 und 10 den Führungskan
' 2 voll geöffnet halten (Fig. 3),solange die elektromagnetischen Einrichtungen 11 und 12 entregt
sind. Die elektromagnetischen Einrichtungen 11 und
12 sind mit einer Steuereinrichtung 115 verbunden, wie z.B. Schalter 21 (Fig. 1), der mit einem von der
Leseeinrichtung 106 erzeugten Signal geschlossen wird.
Die elektromagnetischen Einrichtungen 11 und 12 werden in Tätigkeit gesetzt, sobald das Lesen nach
dem Erreichen der A,usgangslage durch die Karte beginnt. Die Stempel 11a und 12a bewegen hierdurch
die Begrenzungseinrichtungen 9 und 10 in den Führungskanal 2 hinein (Fig. 4). An den hinteren Enden
der Stempel 11a und 12a sind Anschläge 116 und 117 angebracht, die den Abstand zwischen den vorderen
Enden der Begrenzungseinrichtungen 9 und 10 bestimmen, wenn diese in den Führungskanal 2 hineinragen.
Der Abstand ist größer als die Dicke einer
Karte, aber geringer als die Dicke von zwei Karten. Demgemäß wird die zu lesende Karte Cl, die sich
in der Eingabe 1 befindet, lose an ihrem nacheilenden Ende zwischen den Begrenzungseinrichtungert 9 und
10, die in den Führungskanal 2 hineinragen, gehalten.
Außer den erwähnten elektromagnetischen Einrichtungen 11,12 können alle geeigneten Vorrichtungen,
wie z. B. eine Verbindungseinrichtüng, die durch die Bewegung der Karte bewegt wird, als Vorrichtung
zum Tragen und für die Bewegung der Einrichtungen 9 und 10 zur Begrenzung der Höhe des Führungskanals verwendet werden. Die Betätigungseinrichtungen
11,12 bewegen sich zwischen einer Stellung, in der der Führungskanal 2 voll geöffnet ist, und einer
Stellung, in der seine Höhe so eingestellt ist, daß sie
*5 größer ist als die Dicke einer Karte, aber geringer als
die Dicke von zwei Karten.
Es ist vorteilhaft, wenn die beiden Begrenzungseinrichtungen
9 und 10 zur gleichen Zeit, zu der die In-
formationskarte Ct in die Eingabe 1 eingeführt wird,
betätigt werden, spätestens aber vor Beginn des Lesevorgangs nach Einführen der Karte.
Solange der richtige Abstand gewährleistet ist, können auch andere Vorrichtungen zur Bewegung der
Einrichtungen 9 und JO zum Begrenzen der Höhe des Führungskanals verwendet werden. Es können z. B.
Vorrichtungen sein, mit denen die Bewegung der Einrichtungen 9 und 10 durch das Abtasten der Bewegung
der Karte im Führungskanal 2 gesteuert wird. Eine derartige Ausführungsform wird in Fig. 5 gezeigt.
Die Steuereinrichtung 115 ist so ausgebildet, daß sie nach dem Ende des Lesens der Informationskarte
C\ in der Leseeinrichtung 106 die Betätigungseinrichtungen - beispielsweise elektromagnetische
Tauchanker - entregt, um die beiden Begrenzungseinrichtungen 9 und 10 in ihre Ausgangslage zurückzubewegen.
Der Führungskanal 2 ist so nach dem Ende des Lesens der Karte wieder voll geöffnet.
Die Sicherheitseinrichtung in der Karteneingabe ist so gestaltet, daß sie eine zweite Karte Cl (siehe
Fig. 4), welche nachfolgend eingegeben wurde, hindert,
in die Leseeinrichtung 106 zu gelangen. Das wird mit Hilfe der Begrenzungseinrichtungen 9 und 10 erreicht,
die in den Führungskanal 2 hineinragen, solange die vorhergehende Karte Cl gelesen wird. Auf
diese Weise wird verhindert, daß zwei Karten zur Leseeinrichtung 106 transportiert werden. Dieses Merkmal
wird auch dazu ausgenützt, um die nächste Karte Cl in der Eingabe 1 für den nächsten Lesevorgang
bereitzuhalten, selbst wenn die Karte während des Lesens der Karte Cl in die Eingabe 1 eingeführt
wurde. So kann die folgende Karte C2 sofort der Leseeinrichtung 106 zugeführt werden, nachdem die Begrenzungseinrichtungen
9 und 10 in die Stellung, die nach dem Lesen der Karte Cl folgt und bei der der Führungskanal 2 voll geöffnet ist, gebracht worden
sind. Die Wartezeit der Karte auf das Lesen wird auf diese Weise verkürzt.
Bei dieser Ausführungsform könnte die Karte C2 durch die schmale Öffnung zwischen den Begrenzungseinrichtungen
9 und 10 in den Führungskanal 2 gelangen, während1 die vorher eingeführte Karte Cl
sich in der Leseeinrichtung 106 befindet, nachdem sie an den beiden Einrichtungen 9 und 10 bereits vorbeigelaufen
ist. Dieses unerwünschte Ereignis kann vermieden werden, wenn die beiden Begrenzungseinrichtungen
9 und 10 so geformt sind, daß ihre Stirnflächen leicht abgeschrägt sind, so daß sie nach
den vorderen Enden leicht auseinanderstreben.
In Fig. 5 wird eine andere Ausführungsform der Sicherheitseinrichtung des Führungskanals 2 gezeigt.
Bei dieser Ausführungsform wird nur eine einzige Einrichtung zum Begrenzen der Höhe des Führungskanals 2 verwendet. Sie ist auf einer Seite des Führungskanals
angebracht.
Im folgenden wird diese Ausführungsform näher erläutert. Die Bauteile gemäß F i g. 5, die mit den gleichen
Hinweiszeichen wie in Fig. 3 bezeichnet sind, arbeiten in der gleichen Weise wie die dort beschriebenen
und sind auch ebenso gestaltet.
GemäßFig. 5 werden die Karteneingabe 3 und der
Führungskanal 2 von einem geraden Führungstei! 131 und einem ihm gegenüberliegenden abgeschrägt zulaufenden
Führungstell 132 gebildet. An der Seite des abgeschrägt zulaufenden Führungsteils 132 ist eine
Einrichtung l."*3 zur Begrenzung der Durchlaßhöhe vorgesehen, die an einem Stempel 134« eines elektromagnetischen
Tauchankers 134 befestigt ist. Ist der Tauchanker entregt, wird das Bauteil 133 durch eine
Schraubenfeder in einer Stellung gehalten, in der der Führungskanal voll geöffnet ist. Beim Beginn des Lesens
der Karte Cl wird z.B. die Steuereinrichtung 115 betätigt und der elektromagnetische Tauchanker
134 erregt, so daß die Einrichtung 133 durch eine öffnung
132« die im abgeschrägt zulaufenden Führungsteil 132 angebracht wird, in der es den Führungskanal
2 verschließt. In diesem Moment drückt die Einrichtung 133 mit ihrem vorderen Ende auf das
freie Ende der Karte Cl, die gerade gelesen wird,
*5 gegen das gerade Führungsteil 131. Die Kraft, die auf
den Tauchanker 134 wirkt, ist begrenzt, so daß das vordere Ende der Begrenzungseinrichtung 133 nur
leicht gegen die Karte Cl drückt.
Nachdem das nacheilende Ende der Karte Cl an der Begrenzungseinrichtung 133 vorbeigelaufen ist,
wird diese in eine Öffnung 131a im geraden Führungsteil 131 geschoben, um so den Führungskanal 2
vollends zu schließen. Die Strecke, die sich die Einrichtung 133 bewegt, kann mit Hilfe eines Anschlags
»5 136 am hinteren Ende des Stempels 134a eingestellt
werden. Die Öffnung 131a könnte auch nur eine Vertiefung oder kegelförmig sein.
Wenn, wie oben, die Sicherheitseinrichtung der Karteneingabe nur eine Begrenzungseinrichtung 133
zum Begrenzen der Höhe des Führungskanals enthält, könnten zwei Karten zugleich zur Leseeinrichtung 106
transportiert werden. Es kann auch die Gefahr bestehen, daß sie in dem Führungskanal 2 stecken bleiben,
wenn sich die nachfolgende Karte C2 zwischen der
vorhergehende Karte Cl und dem geraden Führungsteil 131, an dem keine Einrichtung zum Begrenzen
der Durchlaßhöhe angebracht ist, befindet. Dies kann verhindert werden, wenn das gerade Führungsteil 131,
wie beschrieben, verwendet wird ode< wenn in der Karteneingabe 1 auf der Seite des Führungsteiis 131
eine Nase oder eine Platte so angebracht ist, daß die Karte C2 von vornherein nicht in diese Stellung gelangen
kann.
In den bisher beschriebenen Ausführungsformen
♦5 wurde angenommen, daß der Führungskanal 2 senkrecht
zur Horizontalen angebracht ist. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausführungsform der Karte
ndurchführung beschränkt. Der Führungskanal kann horizontal angebracht sein oder in jeder beliebi-
gen Lage gegen die Horizontale geneigt sein. Ferner . kann die Lage der Rollen 13, 16 zum Bewegen der
Karten oder anderer geeigneter Antriebsvorrichtungen und die Lage der Einrichtungen zum Einstellen
der Durchführungsweite zueinander gemäß den Be-
dingungen der konstruktiven Gestaltung verändert werden. Die Einrichtungen zum Einstellen der
Durchlaßhöhe können kantig, abgerundet oder in jeder beliebigen Art geformt sein.
Die Erfindung schafft also einen Kartenleser, bei
dem Vorschubrollen entsprechend der Erzeugung von Zeitsteuerimpulsen intermittierend eine Karte mit Informationen
Spalte um Spalte VGrschreiten lassen. Wenn die Karte stillsteht, wird die Information gelesen.
Nach beendetem Lesen wird ein »Leseende-Signal« durch eine »Endee-Steuerscheibe oder andere
Steuereinrichtungen erzeugt, während das letzte Zeitsteuersignal vorhanden ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- 2 Π8 543Patentanspruch:Kartenleser mit einer Einrichtung zur Erzeugung von Zeitsteuerimpuisen, die eine Steuerscheibe mit einer Vielzahl von Schützen in deren Außenrand aufweist und mit einer Vorschubrolle, mit der die Steuerscheibe synchron gedreht wird, so daß sie mit Hilfe einer Lichtquelle und lichtelektrischen Wandlern eine Reihe von Zeitsteuerimpulsen erzeugt, und mit einer Kartenvorschubeinrichtung, die durch die Zeitsteuerimpulse so gesteuert wird, daß die Vorschubrolle jedesmal, wenn ein Zeitsteuerimpuls erzeugt wird, intermittierend gedreht wird und eine Informationskarte Spalte für Spalte an einer Leseeinrichtung vorbeiführt, wobei die Leseeinrichtung die Information in einer zugehörigen Spalte der Informationskarte jedesmal liest, wenn die Karte aus ihrer Vorschubbewegung angehalte;·wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (44) einen weiteren Schlitz (446) an ihrem Umfang aufweist, der am Schluß der übrigen Schlitze (44a) angeordnet und wesentlich breiter als diese ist, um nach dem Auslesen der Information aller Spalten der Karte in der Leseeinrichtung (6, 30 bis 36) den letzten Impuls der Reihe von Zeitsteuerimpulsen während einer Zeitdauer aufrechterhalten, die größer als die Zeitdauer der anderen vorher erzeugten Zeitsteuerirnpulse ist, und daß eine Einrichtung (42, Sl, 51a, 52) zur Erzeugung eines Ls$eende-Signa!s vorgesehen ;st, we'rhe sich synchron mit der Vorschubrolle C>2, 23) dreht und ein Leseende-Signal erzeugt, wenn d«...- letzte Impuls der Reihe von Zeitsteuerimpulsen aufrechterhalten wird.Die Effindung betrifft einen Kartenleser mit einer Einrichtung zur Erzeugung von Zeitsteuerimpulsen, die eine Steuerscheibe mit einer Vielzahl von Schlitzen in deren Außenrand aufweist und mit einer Vorschubrolle, mit der die Steuerscheibe synchron gedreht wird, so daß sie mit Hilfe einer Lichtquelle und lichtelektrischen Wandlern eine Reihe von Zeitsteuerimpulsen erzeugt, und mit einer Kartenvorschubeinricht'ing, die durch die Zeitsteuerimpulse so gesteuert wird, daß die Vorschubrolle jedesmal, wenn ein Zeitsteuerimpuls erzeugt wird, intermittierend gedreht wird und eine Informationskarte Spalte für Spalte an einer Leseeinrichtung vorbeiführt, wobei die Leseeinrichtung die Information in einer zugehörigen Spalte der Informationskarte jedesmal liest, wenn die Karte aus ihrer Vorschubbewegung angehalten wird.Ein Kartenleser der eingangs genannten Art, welcher mittels einer Steuerscheibe Steuersignale erzeugt, durch welche die zu lesende Karte intermittierend vorgeschoben wird, ist bereits bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 283 573). Dieser bekannte Kartenleser vermag zwar auf das Lesen der auf eine bereits gelesene Karte folgenden Karte durch Zurückführung der Steuerscheibe in ihre Grundstellung %'orbereitet zu werden. Hierzu ist jedoch ein hoher technischer Aufwand erforderlich, der Nachteile wie Gestehungs kosten, Störungsanfälligkcit und Kompliziertheit des gesamten Kartenlesers mit sich bringt. Es ist auch bereits eine Fülleinrichtung für Kartenleser bekannt (USA.-Patentsehrift 3 354273), welche bei gleichzeitiger Zuführung von zwei Lochkarten anspricht undden Betrieb eines Kartenlesers unterbricht. Bei dieser Fühleinrichtung wird durch Betriebsunterbrechung vermieden, daß beide Lochkarten in die Leseeinrichtung gelangen. Somit ist im Falle eines Eintreffens von zwei Lochkarten der Einsatz einer Bedienungsperson*° unabdingbar, welche die fehlgeleitete Lochkarte entfernt, damit der Betrieb des Kartenlesers wieder aufgenommen werden kann.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile bekannter Kartenieser zu vermeiden und»5 einen Kartenleser zu schaffen, welcher einerseits sicherstellt, daß auch bei einer auf eine bereits gelesene Karte folgenden Karte der Lesevergang im richtigen Schrittrhythmus erfolgt, und welche andererseits gewährleistet, daß möglichst kontinuierlich und ohneao große Verzögerungen und Störungen gelesen werden kann.Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Steuerscheibe einen weiteren Schlitz an ihrem LJmfang aufweist, der am Schluß der übrigena5 Schlitze angeordnet und wesentlich breiter als diese ist, um nach dem Auslesen der Information alier Spalten der Karte in der Leiteinrichtung den letzten Impuls der Reihe von Zeitsteuerimpulsen während einer Zeitdauer aufrechtzuerhalten, die größer als die Zeitdauer der anderen vorher erzeugten Zeitsteuerimpulse ist, und daß eine Einrichtung zur Erzeugung eines Leseende-Signals vorgesehen ist, welche sich synchron mit der Vorschubrolle dreht und ein Leseendsignal erzeugt, wenn der letzte Impuls der Reihe von Zeitsteuerimpulsen aufrechterhalten wird.Der erfindungsgemäße Kartenleser benützt einen Steuerimpuls als eine Art Lesesperr-Impuls, wobei der nach dem Lesen aller Spalten einer Lochkarte erzeugte Steuerimpuls von längere;· Zeitcauer ist, so daß die Einrichtung zur Erzeugung eines Leseende-Signals das Signal zur Anzeige des Endes des Lesevorganges auslösen kann, während der Steuerimpuls noch steht. Mit dieser Anordnung können vorteilhafterweise die Grenzen der konstruktiven Gestaltung der Einrichtung zur Erzeugung eines Leseende-Signals erweitert werden. Ferner wird zwangläufig ein Impuls, der das Ende des Lesevorgangs anzeigt, ausgelöst. Bei der Erfindung wird die Begrenzungseinrichtung für den Zuführungskanal in ihre den Kanal freigebende Lage verschoben, nachdem ein Leseende-Signal erzeugt wurde. Hierdurch werden wirksame Störungen vermieden, welche dadurch hervorgerufen werden, daß eine weitere Karte in den Leseabschnitt vorgeschoben wird, während dort bereits eine Karte gelesen wird. Außerdem kann auf diese Weise die nächstfolgende Karte angehalten werden, während die vorhergehende Karte noch gelesen wird, so daß die Karten eine nach der anderen aufeinanderfolgend vorgeschoben werden. Eine Störung an der Karteniesestation kann somit nicht auftreten. Zusammen mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines Leseende-Signals erlaubt es die Begrenzungseinrichtung, daß das Lesen von Informationskarten ohne irgendwelche Störungen vorgenommen werden kann. Da bei der Erfindung ein Steuerimpuls nach dem Lesen aller Spalten der Karte ausgelöst und längere Zeit aufrechterhalten wird, kann die übertragung von gelesenen Informationen in dieser Zeitspanne gesperrt werden. Das das Ende
Applications Claiming Priority (2)
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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