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Beschreibung nPlanungstafel" Die Erfindung betrifft eine Planungstafel
mit waagerecht angeordneten Profilschienen, die zum Einstecken von Darstellungselementen
eine nach oben offene U-Qerschnittsform aufweisen. Derartige Planungstafeln sind
in vielfacher Form im Handel. Die Darstellungselemente, wie Terminstreifen, Reiter,
Namenskarten und dergleichen, weisen bei einer bekannten Ausführungsform am unteren
Rand eine Verzahnung auf, die zu einer Gegenverzahriung am Grunde des U-Profils
der Schienen paßt. Auf diese Weise ist die seitliche Lage der Darstellungselemente
gesichert, die sonst sehr leicht verrutschen könnten dz häufig mehrere Darstellungselemente
hintereinander gesteckt werden, muß das U-Profil einen entsprechenden Zwischenraum
zwischen den beiden Vertikalschenkeln aufweisen. Ein einzelnes Darstellungselement
sitzt bei der bekannten Tai daher lose auf der Verzahnung und kann bei Luftzug oder
beim Transport herausfallen. Daher hat man bei der bekannten Planungstafel einen
Spannstreifen vorgesehen, der mit dem Darstellungselement zusammen eingelegt wird,
wenn'es
sonst lose sitzen würde.
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Aufgabe der. Erfindung ist es, eine Planungstafel der eingangs genannten
Gattung zu schaffen, bei der zwar einerseits genügend Platz für mehrere Darstellungselemente
hintereinander in jeder Profilschiene vorhanden ist, andererseits aber auf zusätzliche
Mittel zur seitlichen Lagensicherung und zum Festhalten einzelner Darstellunfselemente
verzichtet werden kann.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der der
Tafel zugekehrte Schenkel des U-Profils nach vorn gewölbt ist und daß der vordere,
ebenfalls nach vorn gewölbte Schenkel des U-Profils eine untere und eine obere Innenkante
aufweist, deren Verbindungslinie den hinteren Schenkel berührt oder schneidet.
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Bei der erfindungsgemäßen Ausführung ist der Abstand zwischen vorderem
und hinterem Schenkel so bemessen, daß beispielsweise fünf Darstellungselemente
Platz finden. Bereits ein'einzelnes Element aber wird federnd festgehalten, weil
es einerseits an den beiden Kanten des vorderen Schenkels, andererseits an der vorderste
Stelle der Wölbung am hinteren Schenkel anliegt. Aufgrund der Geometrie ist dies
nur möglich, wenn das Darstèllungelement - dab ja aus leicht biegsamem Material
besteht, wie Hartpapier oder Kunststofffolie - durchgebogen wird. Es sitzt also
sicher in der Schiene aufgrund seiner Eigenelastizität. Trotzdem finden aber noch
mehr Elemente Platz, die sich alle in gleicher Weise durchwölben. Wenn das Material
der Profilschienen selbst elastisch ist, wenn sie also, was bevorzugt ist, aus Kunststoff
extrudiert sind, so kann auch zumindest der der Tafel abgekehrte, vordere Schenkel
etwas aufg(-spreizt werden, wenn mehrere Elemente eingesteckt sind. Ersichtlich
ist die Form des Profils verhältnismäßig einfach, so daß- die Extrusion keinerlei
Schwierigkeiten bereitet.
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Da die Tafel eine ganze Anzahl von Profilschienen übereinander aufweist,
kann man bei besonders hohen Darstellungselementen in konsequenter Fortführung der
edindungsgemäßen Ausbildung die Anordnung so treffen, daß die Verbindungslinie auch
den vorderen Schenkel der darüberliegenden Profilschiene be rührt oder schneidet.
Das Darstellungselement liegt dann auch an der Außenseite des vorderen Schenkels
der nächsthöheren Profilschiene federnd an, so daß sich eine zusätzliche Sicherung
ergibt.
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Die geometrischen Verhältnisse können dadurch fixiert werden, daß
der Vertikalabstand zwischen zwei Schienen automatisch richtig eingehalten wird.
Zu diesem Zweck ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß der hintere Schenkel
am freien Ende einen Wulst aufweist, der in eine Ausnehmung der darüberliegenden
Schiene formschlüssig eingreift.
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Die Erfindung soll nachstehend anhand des in der beigefüg, ten Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden; die einzige Figur der
Zeichnung stellt einen Schnitt durch einen Ausschnitt der Planungstafel gemäß der
Erfindung dar.
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I,-n der Zeichnung ist schematisch die Tafel 10 selbst angedeutet,
alif deren Frontseite zwei Profilschienen 20, 30 befestigt sind. Die Befestigung
erfolgt beispielsweise durch Ankleben.
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Alle Schienen weisen dasselbe Profil auf, so daß zunächst nur die
untere Schiene 20 erläutert zu werden braucht. Sie ist aus Kunststoff,
extrudiert; die Querschnittsform ist ein modifiziertes U mit einer Basis 21, die
an der Tafel anliegt und eine nutförmige Ausnehmung 22 aufweist.
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Der der Tafel zugekehrte - hintere - Schenkel 23 des U-Profils ist
etwas nach vorn gewölbt, so daß sich eine vorderste Linie 24 ergibt. Der vordere
Schenkel 25 verläuft parallel zum hinteren
Schenkel, springt jedoch
nahe der Basis 21 etwas zurück, so daß sich eine untere Kante 26 ergibt. Die (gedachte)
Verbindungslinie zwischen dieser unbcee Kante und der obersten, inneren Kante 29
des vorderen Schenkels berührt in dem dargestellten Ausführungsbeispiel gerade die
Linie 24. Die Verbindungslinie ist gestrichelt eingezeichnet; sie berührt auch den
äußersten Punkty3es Profils der Schiene 30. Am freien Ende des hinteren Schenkels
23 ist ein Wulst 27 angeordnet, der in die nutförmige Ausnehmung 32 der Schiene
30 - entsprechend der Ausnehmung 22 bei der unteren SChiene 20 - einspringt.
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Die Form des U-Profils ist am Grund innen etwa vierkantig gestaltet,
so daß ein gezähnter Steg 40 eingeschoben werden kann, wenn eine vorgegebene Teilung
in Horizontalrichtung gewUnscht wird. Zur «gensicherung der Darstellungselemente
ist dies allerdings nicht erforderlich; es ist eine Karte 50 angedeutet, die in
der Profilschiene 20 sitzt und, da sie an den Linien 24, 26, 29 und 31 anliegt,
etwa S-förmig gekrümmt ist.
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Natürlich ist die Krümmung ganz leicht, um die Darstellungselemente
nicht übermäßig zu beanspruchen. Wenn die minimale Dicke eines einzelnen Darstellungstements
bekannt ist, kann auch die "gedachte Verbindungslinie" eine entsprechende "Dicke
besitzen, das heißt, ein noch dünneres Darstellungselement könnte gegebenenfalls
lose sitzen.
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- Patentansprüche -