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DE2118410A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Regi stersteuerung von Bahnen in Druckma schinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Regi stersteuerung von Bahnen in Druckma schinen

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Publication number
DE2118410A1
DE2118410A1 DE19712118410 DE2118410A DE2118410A1 DE 2118410 A1 DE2118410 A1 DE 2118410A1 DE 19712118410 DE19712118410 DE 19712118410 DE 2118410 A DE2118410 A DE 2118410A DE 2118410 A1 DE2118410 A1 DE 2118410A1
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DE
Germany
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pulse
output
input
integrator
voltage
Prior art date
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Granted
Application number
DE19712118410
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English (en)
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DE2118410C2 (de
Inventor
Roland 6453 Sehgenstadt Schreyer Klaus 6372 Stierstadt Kugler
Original Assignee
Licentia Patent VerwaJtungs GmbH, 6000 Frankfurt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent VerwaJtungs GmbH, 6000 Frankfurt filed Critical Licentia Patent VerwaJtungs GmbH, 6000 Frankfurt
Priority to DE19712118410 priority Critical patent/DE2118410C2/de
Publication of DE2118410A1 publication Critical patent/DE2118410A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2118410C2 publication Critical patent/DE2118410C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/18Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web
    • B65H23/188Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in connection with running-web
    • B65H23/1882Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in connection with running-web and controlling longitudinal register of web

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Registersteuerung von Bahnen in Druckmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Hegistersteuerung von Bahnen in Druckmaschinen.
  • Bei der fotoelektrischen Abtastung von Registermarken ist es bekannt, mittels eines Impulsgebers, de ssen frequenzbestiininender Teil mit einer synchron zu dem zu korrigierenden Register laufenden Welle formschlüssig verbunden ist, ein Austastsignal zu erzeugen, das die Abtastvorrichtung'während des Vorbeilaufs des Satzspiegels sperrt und wahrend des Vorbeilaufs der Marken freigibt. Vor Beginn des Druckvorgangs muß in dieser Vorrichtung der Impulsgeber genau von Hand eingestellt werden. Eine genaue Linstellung läßt sich erst nach einigen Probeläufen der Maschine erreichen. Die Einstellung ist nicht nur zeitraubend sondern verursach-t auch einen Anfall von Makulatur.
  • Eine andere bekannte Anordnung zur Abtastung von Registermarken arbeitet ohne einen separaten Impulsgeber, indir auf der Bahn Marken in einem bestimmten Code angeordnet sind, der sich vom Druckbild unterscheidet. Durch die Entschlüsselung des Codes wird die Abtastvorrichtung freigegeben (DD-tuslegeschrift 1 184 )C).
  • ei einer weiteren bekannten Vorrichtung zur Abtastung von Registermarken wird eine Marke durch nebeneinander liegende Fotodioden flbFretastet, die nach Aufhellung mit anschließender Abdunklung eines Teils der Fotodioden durch vorgegebene Abmessungen der Marke ein Signal für die Freigabe des elektronischen Registerregelungsgeräts erzeugen (DT-Offenlegungsschrift 1 499 007).
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Registerregelung von Bahnen zu entwickeln, bei denen auf einem in Transportrichtung der Bahn verlaufenden, vom Satzspiegel freien Streifen Druckmarken parallel angeordnet sind und ohne zusätzliche Abtastmittel zur Erzeugung von Freigabesignalen für ein elektronisches Registerregelungsgerät benutzt werden.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf einem, in Transportrichtung der Bahn verlaufenden, vom Satzspiegel freien Streifen jede neu zu druckende Marke, ins Transportrichtung der Bahn gesehen, vor den bereits vorhandenen Marken aufgebracht wird, daß durch die neu gedruckte Marke ein Austastimpuls erzeugt wird, der die entstehenden Signale bei gleichzeitiger Abtastung der neu neu gedruckten Marke und der folgenden Marke in der Registerregeleinrichtung freigibt und daß nach dieser Abtastung die Erzeugung c--ines eines weiteren Austastimpulses gesperrt wird, bis alle folgenden Marken einer Gruppe an den Abtaststellen vorbeigelaufen ind0 Ein Vom Satzspiegel freie Streifen ist bei den meisten Bahnen vorhanden0 Zum Aufdrucken der Marken kann bei Illustrierten z. Bo daher Längsfalzund beiiapeten z.B. ein 1rei.er Rand verwendet werden. Die hacken können sehr et ausgebildet sein. Das 5 fahren ermöglicht die gleiche Abtastanordnung einmal zur Erzeugung des Austastimpulses und zum anderen zur Vorgabe der Ausgangssignale an die Registerregeleinrichtung zu benutzen.
  • Das Verfahren eignet sich besonders gut für die Folgeregelung, d.h., zwei nacheinander zu druckende Farben werden auf Registerhaltigkeit geregelt.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung für die Standfarbenregelung wird die einem Druckwerk zugeordnete Marke vor, zwischen oder nach den einer Standfarbe zugeordneten Marken angeordnet, wobei die voreilenden Marken der Standfarbe an jeder Abtaststelle nicht für die Regelung und Erzeugung des Austastimpulses ausgewertet werden.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß gegenüber dem freien Streifen im Abstand zweier Marken je eine Abtaststelle angeordnet ist und daß an die erste Abtaststelle eine zusätzliche Schaltung angeschlossen ist, durch die ein der Registerregelung zuführbares Austastsignal herste?lbar ist, welches über eine Leitung die von der ersten und zweiten Abtaststelle über weitere Leitungen der Regeleinrichtung zugeführten Signale freigibt.
  • Während die zuletzt gedruckte Marke unter der ersten Abtaststelle hindurchläuft, wird durch die zusätzliche Schaltung der Austastim-nuls abgegeben. Diese Schaltung verhindert beim Durchlauf weiterer Marken unter der Abtaststelle die Abgabe eines weiteren Austastimpulses, bis die erste Marke einer neuen Markengruppe unter dem Abtaster hindurchläuft, dadurch, daß eine gesteuerte Zeitstufe verwendet wird. Der Erfindung liegt demnach das Prinzip zugrunde, ein durch die Tachospannung impulsbreitengesteuertes Monoflop für die Ableitung der Austastimpulse zu benutzen. Die zuletzt gedruckte Marke gelangt anschlieBend zur zweiten Abtaststelle, während die folgende Marke an der ersten Abtaststelle vorbeiläuft. Die von den beiden Abtaststellen entsprechend den beiden Registermarken erzeugten Impulse werden in der durch den Austastimpuls freigegebenen Registerregelungseinrichtung verglichen und gemäß den festgestellten Wegzeitunterschieden zur Einleitung von Registerkorrekturen benutzt. Sobald beide von den Abtaststellen abgegebenen Impulse im Registerregler eingetroffen sind, wird die Registerregelungseinrichtung für alle, von den nachfolgenden Marken erzeugten Impulse gesperrt. Die gleichen Abtaststellen können für die Auslösung der Austastimpulse und für die Erzeugung der in die Registerregelungseinrichtung gegebenen Impulse verwendet werden. Der Abtastkopf braucht daher nur mit zwei Fotozellen bzw. Fotodioden versehen zu sein und kann raumsparend ausgeführt sein. Die Anordnung ist ferner schaltungstechnisch sehr einfach aufgebaut und läßt sich auch bei Maschinen mit unterschiedlich einstellbaren Bahngeschwindigkeiten einsetzen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der ersten Abtaststelle eine Impulsformerstufe nachgeschaltet ist, die mit einem durch die Rückflanke eines Impulses auf stLtt~ Signal am positiven Ausgang einstellbaren Speicher verbunden ist, dessen Ausgang auf die Regeleinrichtung geführt ist, und ,daß ein vom Druckzylinder angetriebener Tachogenerator an den Eingang eines Integrators angeschlossen ist, dessen Ausgang mit einer Impulsformerstufe verbunden ist, die auf den Lösch-Eingang des Speichers geführt ist, dessen negierter Ausgang auf den Eingang des Integrators rückgekoppelt ist. Der Tachogenerator gibt eine der Drehzahl eines Bahnzylinders proportionale Spannung ab. Die Spannung am Ausgang des Integrierverstärkers überschreitet umso früher die von der nachgeschalteten Impuls formerstufe vorgegebene Schwelle, äe höher die Eingangsspannung ist. Bei einer Änderung der Bahngeschwindigkeit ist keine Einstellung der Anordnung erforderlich.
  • Tastet die Anordnung bei der Inbetriebnahme der Anlage nicht die erste Marke einer Folge sondern eine Marke innerhalb der Folge zuerst ab, dann stellt sich nach einer bestimmten Anzahl Abtastungen, die maximal der Gesamtzahl der Marken einer Folge entspricht, die richtige Arbeitsweise von selbst ein, die durch die Abtastung der ersten Marke durch die erste Abtaststelle gekennzeichnet ist. Falls das impulsbreitenmodulierte Signal nur wenig länger dauert als der Vorbeilauf aller Marken an den Abtaststellen und die Aufeinanderfolge zweier benachbarter Gruppen von Starken längere Zeit in Anspruch nimmt, kann auch die Abtastung der zweiten Markengruppe durch die Anordnung bereits richtig sein. Die Anordnung besitzt noch den weiteren Vorteil, daß während der Dauer des impulsbreitenmodulierten Signals Störimpulse keinen Einfluß auf die Registerregelung ausüben können.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform besteht darin, daß der ersten Abtaststelle eine Impulsformerstufe nachgeschaltet ist, die einerseits mit einer parallel zum Rückkopplungskondensator eines Integrators geschalteten zusätzlichen Torschaltung verbunden ist, die bei Abgabe eines Impulses durchlässig ist und andererseits an einen mit einem durch die Rückflanke eines Impulses am positiven Ausgang auf "DI'-Signal einstellbaren Speicher angeschlossen ist, der den Austastimpuls abgibt'rund daß die Ausgangsspannung eines vom Druckzylinder angetriebenen Tachogenerators oder eine der Höhe nach einstellbare Spannung dem Eingang des Integrators zuführbar ist, dessen Ausgang mit einer Impulsformerstufe verbunden ist, die an den Srösch-Eingang des Speichers angeschlossen ist.
  • Wenn an den Eingang des Integrators ein Tachogenerator angeschlossen ist, kann die Anordnung bei einer Änderung der Bahngeschwindigkeit ohne neue Einstellung weiterarbeiten. Die von der Impulsformerstufe vorgegebene Schwelle wird am Ausgang des Integrators umso schneller erreicht, äe größer die vom Tachogenerator abgegebene Spannung ist. Sobald die Impulsformerstufe einen Impuls abgibt, wird der Speicher "gelöscht" d.h.
  • die Sperre für eine weitere Abtastimpulsabgabe wird wieder aufgehoben.
  • Unter Umständen ist die Verwendung eines Tachogenerators aus Gründen der Raumeinsparung oder Kosteneinsparung nicht erwünscht.
  • Dann kann der Integrator mit dem Abgriff eines Potentiometers verbunden werden, das von einer Bezugsspannungsquelle gespeist wird. Je nach der Größe der Bahngeschwindigkeit muß die dem Integrator zugeführte Spannung durch Einstellung am Potentiometer geändert werden. Die Anordnung kann an einer Anlage eingestellt werden, wobei die Skala des Potentiometers entsprechend gekennzeichnet wird. Die Potentiometerskala kann unmittelbar in Drehzahlbereiche geeicht sein. Bei minimaler Drehzahl muß das impulsbreitenmodulierte Signal für die Dauer des Vorbeilaufs einer die maximale Anzahl Marken enthaltenden Gruppe sowie eines weiteren etwa 30 mm langen Bahnabschnitts vorhanden sein. Ist diese Bedingung erfüllt, dann kann die Bahngeschwindigkeit bis zu der Höhe gesteigert werden, die durch den Abfall des impulsbreitenmodulierten Signals kurz vor der Abtastung der ersten Marke einer Gruppe an der ersten Abtaststelle bestimmt ist, ohne daß eine neue Einstellung des Potentiometers nötig ist.
  • Eine günstige Ausführungsform ist derart ausgebildet, daß die erste Abtaststelle einerseits auf den Eingang einer verzögerte Impulse abgebenden Impulsformerstufe , die mit einer parallel zum Rückkopplungskondensator eines Integrators geschalteten, bei Abgabe eines Impulses durchlässigen Torschaltung verbunden ist und andererseits auf den eingang einer weiteren Impulsformerstufe geführt ist, die mit einer vom Integrator gespeisten und zu einem Analogspeicher gehörigen Torschaltung verbunden ist, die bei Abgabe eines Impulses durchlässig ist und daß der von einer Referenzspannungsquelle gespeiste Integrator mit einem Spannungsteiler verbunden ist, dessen Abgriff mit dem positiven Eingang eines Komparators verbunden ist, dessen negativer Eingang an den Ausgang des Analogspeichers angeschlossen ist und dessen Ausgang mit der Leitung in Verbindung steht. Bei dieser Anordnung steigt die Ausgangsspannung am Integrator mit konstanter Flankensteilheit an. Beim Eintreffen eines Impulses wird sie nach einer durch die Verzögerung bestimmten Zeit auf dem Wert der Spannung am Eingang zurückgestellt. Die Amplitude der Ausgangsspannung ist deshalb der Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen proportional.
  • Durch das Auftreten eines Impulses wird zunächst ein der Ausgangsspannung des Integrators entsprechender Wert in den Analogspeicher eingegeben, bevor die Au Ausgangsspannung verm'indert wird.
  • Während der Impulspausen wird der gespeicherte Wert mit dem durch einen Spannungsteiler untersetzten Wert der Integratorausgangsspannung mittels eines Komparators verglichen. tybersteigt die vom Spannungsteiler abgegebene Spannung die gespeicherte Spannung, dann ändert sich das Ausgangssignal des Komparators. Durch das Teilerverhältnis des Spannungsteilers wird die Zeit bis zum Ansprechen des Komparators festgelegt. Nach der letzten unter der zweiten Abtaststelle hindurchgelaufenen Marke einer Gruppe vergeht eine Zeit, die um den Nenner des Verhältnisses der Spannung am Abgriff zur Spannung am Eingang des Teiler größer ist als die Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen, bis das Sperrsignal abfällt. Das Sperrsignal verschwindet, sobald das Ausgangssignal am Spannungsteiler kleiner als das Signal des Analogspeichers ist. Dieser Fall tritt jeweils ein, wenn die erste Marke einer Gruppe abgetastet worden ist. Die Anordnung benötigt keinen Tachogenerator. Auch -bei unterschiedlichen Einstellungen der Bahngeschwindigkeit ist eine neue Einstellung nicht erforderlich.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform zur Durchführung der ßtandfarbenregelung ist vorgesehen, daß im Anschluß an die erste Abtaststelle in der zusätzlichen Schaltung ein einstellbarer Impulszähler angeordnet ist, der spätestens mit der Rückflanke des impulsbreitenmodulierten Signals zurückstellbar ist.
  • Der Zähler gibt erst den Ausgangsimpuls ab, wenn die eingestellte Zahl überschritten ist. Dadurch ist eine Einstellung der Registerregelung für jedes Druckwerk möglich. Die am Zähler voreingestellte Zahl entspricht jeweils der Anzahl Marken der Standfarbe, die in Transportrichtung der Bahn gesehen, vor der neu zu druckenden Marke liegen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden an Hand einer Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht einer Bahn mit verschiedenen Druckmarken; Fig. 2 eine schematische Ansicht einer Bahn nebst Abtaststellen und diesen nachgeschalteten Einheiten; Fig. 3 eine Schaltung zur Abgabe eines impulsbreitenmodulierten Sperrsignals; Fig. 4 den zeitlichen Ablauf von Signalen der Schaltung gemäß Fig. 3; Fig. 5 eine andere Ausführungsform einer Schaltung zur Abgabe eines Sperrsignals; Fig. 6 den zeitlichen Ablauf von Signalen der Schaltung gemäß Fig. 5; Fig. 7 eine weitere Schaltung zur Abgabe eines impulsbreitenmodulierten Sperrsignals; Fig. 8 den zeitlichen Ablauf von Signalen der Schaltung gemäß Fig. 7; Fig. 9 eine Schaltung fur Standfatbenregelung.
  • Fig. 10 eine andere Form einer Schaltung zu Abgabe eines Sperrsignals, Fig. 11 den zeitlichen Verlauf von .Signa1 en der Schaltung gemäß Fig. 10.
  • Auf einer Bahn 1 befindet sich ein vom Satzspiegel freier Streifen 2, auf dem Druckmarken 3, 4, 5, 6 angeordnet sind. Gegenüber dem Streifen 2 sind im Abstand zweier Druckmarken 3, 4 zwei Abtaststellen 7, 8 angeordnet, die aus nicht naher dargestellten Fotodiode nebst vorgeschalteter Optik bestehen können. Der Streifen 2 wird in der Nähe der Abtaststellen 7, 8 durch eine nicht näher dargestellte lichtquelle beleuchtet. Die Transportrichtung der Bahn ist in Fig. 1 und Fig. 2 jeweils durch einen Pfeil gekennzeichnet.
  • Die erste Abtaststelle 7 ist über eine Leitung 10 an die Schaltung 12 angeschlbssen. Die Ausgänge der beiden Abtaststellen 7, 8 und der Schaltung 12 sind an eine Registerregelungseinrichtung 13 angeschlossen, in der die eingegebenen Impulse miteinander verglichen werden und die Wegzeitunterschiede zur Einleitung von Registerkorrekturen benutzt werden.
  • Sobald eine Marke 5 unter der Abtaststelle 7 hindurchläuft, gibt die Schaltung 12 über die Leitung 9 einen Austastimpuls an die Registerregelungseinrichtung 13 ab. Die Abtaststelle 8 ist über eine Leitung 11 an die Registerregeleinrichtung 13 abgeschlossen.
  • Beim Vorbeilaufen der Marke 3 an der Abtaststelle 8 wird der entstehende Impuls der Registerregelungseinrichtung 13 zugeführt.
  • Der von der Abtaststelle 7 beim Vorbeilaufen der Marke 4 entstehende Impuls gelangt ebenfalls zur Registerregelungseinrichtung 13, die daraufhin die Folgeregelung der beiden aufeinanderfolgend gedruckten Farben vornimmt.
  • Alle weiteren von den Marken 5, 6 in den Abtaststellen 7, 8 erzeugten Impulse werden in der Regelungseinrichtung 13 unwirksam. Das Austastsignal dauert darüber hinaus noch solange an, bis alle Marken sowie ein Sicherheitsabstand von mindestens 30 mm unter der Abtaststelle 7 hindurchgelaufen sind. Der Streubereich der letzten Marke kann somit keinen störenden Einfluß auf die Austastimpulserzeugung ausüben.
  • Nachdem das Austastsignal am Ausgang der Schaltung 12 abgeklungen ist, wiederholt sich der oben beschriebene Vorgang, wenn eine neue Marke 3 von der Abtaststelle 7 erfaßt wird.
  • Die Abtaststellen 7, 8 können mit bekannten Impulsformern verbunden sein, um eine bestimmte Flankensteilheit und Amplitude der Impulse zu erreichen. Gleichzeitig wird damit die Anfälligkeit der Anordnung gegen Störimpulse vermindert.
  • Bei der Standfarbenregelung gibt es verschiedene Möglichkeiten, die einem Druckwerk zugeordnetenMarken in Bezug auf die Marke der Standfarbe anzubringen. Wenn neben dem Druckwerk für die Standfarbe mindestens zwei weitere Druckwerke vorhanden sind, können die den Druckwerken zugeordneten Marken entweder zwischen den Marken der Standfarbe liegen oder die Marke des ersten Druckwerks kann, in Laufrichtung gesehen, vor oder hinter der ersten Marke der Standfarbe liegen. In der in Fig. 2 gezeigten Anordnung sind z.B. die Marken 3 und 5 der Standfarbe zugeordnet.
  • Der von der Marke 3 in der Abtaststelle 7 erzeugte Impuls wird bei der Abtastung der Marken 5 und 6 unterdrückt. Der Austastimpuls entsteht, wenn die Marke 5 unter der Abtaststelle 7 hindurchgelaufen ist. Die Marke 4 wird erst nach der Marke 6 gedruckt. In der dem Druckwerk für die Marke 6 zugeordneten Meßstelle ist die Marke 4 noch nicht, dagegen 3, 5 und 6 aufgedruckt.
  • Für die Registerregelung werden dann Signale benutzt, die bei der Abtastung der Marken 5 und 6 durch die Abtaster 8 und 7 entstehen.
  • In der Fig, 9 ist eine Anordnung dargestellt, die sich neben der Folgeregelung auch für die Standfarbenregelung eignet.
  • Alle Farben werden dabei auf eine Bezugsfarbe geregelt, die vom 1. oder 2. Druckwerk aufgebracht wird. Um sicherzustellen, daß nur die richtigen Marken miteinander verglichen werden, ist der Impulsformerstufe 15 ein voreingestellter Zähler 61 nachgeschaltet, der von einem der Stufe 25 entnommenen Signal zurückgestellt wird. Der Zähler 61 gibt erst Signale an seinem Ausgang ab, wenn die voreingestellte Zahl überschritten ist.
  • In jeder Druckatation ist eine entsprechende Einstellung auf die der Druckmarke vorausgehenden Marken der Standfarbe möglich. Die Fig. 9 zeigt die Anpassung der Schaltung gemäß Fig. 3 für die Standfarbenregelung. Ist der Zähler 61 auf die Zahl zwei voreingestellt, dann wird inder in Fig. 2 dargestellten Anordnung die Marke abgetastet, jedoch am Ausgang des Zäh lein 61 und damit am Ausgang der Schaltung 12 kein Austastsignal erzeugt.
  • Erst bei Abtastung der Marke 5 gibt der Zähler 61 ein Signal -ab', das ein Austastsignal erzeugt.
  • In Fig. 3 ist der Aufbau einer Schaltung 12 im einzelnen dargestellt. Die AnSchlußstelLe 14 steht mit der Abtaststelle 7 in Verbindung. Von der Anschlußstellel4 führt eine Leitung zu einer Impulsformerstufe 45, die ein Schmitt-Trigger sein kann.
  • Die Impulsformerstufe 15 kann auch unmittelbar an der Abtaststelle angeordnet sein. Die Impulsformerstufe 15 speist einen Kondensator 16, dem ein mit dem zweiten Anschluß an Massepotential liegender Widerstand 17 nachgeschaltet ist. Die-Kathode einer Diode 18 ist ebenfalls mit dem Kondensator 16 verbunden.
  • An die.Anorde der Diode 18 ist der Speicher-Eingang S eines R-S-Flipflops 19 angeschlossen.
  • Ein Tachogenerator 20 steht über einen Widerstand 21 mit dem Eingang 22 eines Integrators in Verbindung, der sich aus einem Operationsverstärker 23 und dem zwischen den Ausgang und den Eingang 22 des Verstärkers 23 geschalteten Eondensator 24 zusammensetzt. Der Ausgang des Verstärkers 25 speist eine Impulsformerstufe 25 z.B. einen Schmitt-Urigger. Der Ausgang der Stufe 25 ist auf den Lösch-Eingang R des Flipflops 19 geführt. Der positive Ausgang des Speichers 19 ist an einen Eingang der Regeleinrichtung 13 angeschlossen. Der negierte Ausgang 26 des Speichers l9 ist über einen Widerstand 27 mit dem Eingang 22 verbunden.
  • Aus dem in Fig. 4 gezeigten Zeitdiagramm des Spannungsverlaufs 28 am Ausgang der Abtaststufe 15, der Spannung 29 am Ausgang des Verstärkers 23 und, der Spannung 3Q am Ausgang 26 geht die Wirkungsweise der Schaltung gemäß Fig, 3 hervor.
  • Während des Durchlaufs der Marken 3, 4, 5, 6'unter der Abtaststelle 7 entstehen am Ausgang der Stufe 15 die Impulse 31, 32, 33 34. Bis zum Ende des Impulses 31 gibt der'Ausgang 26 ein einer logischen "L" zugeordnetes Potential ab, das dem Eingang 22 einen Strom zuführt, der am Ausgang des Verstärkers 23 eine Spannung von etwa 0 Volt erzeugt. Mit der Rückflanke des Impulses 31 wird über die Diode 1 das ELptlop 19 gesetzt, d.h. der Ausgang-26 führt ein "O"-Signal.
  • Mit dem Signal am positiven Ausgang des Speichers 19 wird das Austaatsignal dadurch erzeugt. Gleichzeitig wird der Integrator 23 freigegeben. Das Signal 29 am Ausgang des Verstärkers 23 steigt in nbereinstimmung mit dem vom Tachogenerator 20 vorgegebenen konstanten Spannungswert proportional der Drehzahl der Druckwalze linear an, bis eine von der Impuisformerstufe 25 mrgegebene Schwelle 35 erreicht ist. In diesem Fall gibt die Stufe 25 einen Impuls ab, der das Flipflop 19 "löscht". Dabei geht die Spannung 30 sm Ausgang 26 von "O"- auf "L"-Signal über, so daß der Austastimpuls am positiven Ausgang des Speichers 19 verschwindet.
  • Wenn die Geschwindigkeit der Bahn 1 geändert wird, gibt der Tachogenerator 20 eine entsprechend größere oder. kleinere Spannung ab. Dadurch ändert sich die Flankensteilheit der Anstiegsflanke des Signals 29. Die Zeitdauer des Austastimpulses richtet sich daher nach Papiergeschwindigkeit.
  • In Fig. 5 ist eine andere Ausftihrungsform einer Schaltung 12 dargestellt. Ubereinstlmmende Elemente der beiden in Fig. 3 und 5 gezeigten Schaltungen wurden mit gleichen Bezugszahlen versehen. Die Impulsformerstufe 15, der Kondensator 16, der Widerstand 17 und die Diode 18 sind in der Schaltung gemäß Fig. 5 entsprechend angeschlossen wie in der Schaltung gemäß Fig. 3.
  • Die Kathode der Diode 18 speist den Speicher-Eingang Sdes Flipflops 19. Der Integrierverstärkers 23 speist die Impulsformerstufe 25, die mit dem Lösch-Eingang R des Flipflops 19 verbunden ist. Zwischen Ausgang und Eingang 22 des Verstärkers 23 liegt der Eondonsator 24, dem eine Torschaltung 36 parallel geschaltet ist, die vom Ausgang der Stufe 15 gesteuert wird.
  • Der Eingang 22 ist über den Widerstand 21 an den Abgriff eines Potentiometers 37 angeschlossen, das von einer Bezugsspannungsquelle 38 gespeist wird. Der Widerstand 21 kann auch wahlweise, wie in Fig. 3 gezeigt, mit dem Tachogenerator 20 verbunden sein, ,In Fig. 6 ist der zeitliche Verlauf der Spannung 39 am Ausgang der Stufe 15, der Spannung 40 am Ausgang des Verstärkers 23 und der Spannung 41 am Ausgang 26 dargestellt.
  • Die Spannung 39 zeigt, wie die Spannung 28 in Fig. 4, die Impulse 31, 32, 33, 34. Wahrend der Dauer des Impulses 31 weist die Spannung 41 am Ausgang 26 noch ein "L"-Signal auf. Der Impuls 31 "setzt" mit einer Rückflanke das Flipflop 19, d.h.
  • das Signal 41 wechselt von einer logischen "L" auf eine "0".
  • Damit wird der Austastimpuls am positiven* des Speichers 19 erzeugt. Jeder der Impulse 31 bis 34 schließt die Torschaltung36, wobei der Ausgang des Verstärkers 23 das Potential am Eingang 22 annimmt, das stwa null Volt beträgt. In den Impulspausen steigt die Spannung 40 linear an. Die Flankensteilheit der Spannung 40 richtet sich nach dem Potential am Potentiometer 37. Nach dem Abklingen des Impulse 34 kann die Spannung 40 eo lange snsteigen, bis die Schwelle 35 rreicht ist, die vop der Stufe 25 vorgegeben ist. Das am Ausgang der Stufe 25 auftretende Signal "löscht" das Flipflop 19, dessen Ausgangsspannung 41 dadurch von ttO" auf "L" übergeht. Dadurch verschwindet der Austastimpuls am Ausgang des Speichers 19.
  • Wenn die Geschwindigkeit der Bahn 1 geändert wird, gibt der-Tachogenerator 20 eine entsprechend größere oder kleinere Spannung ab. Dadurch ändert sich die Flankensteilheit der Anstiegsflanke des Signals 40.
  • Wird kein Tachogenerator 20 sondern das Potentiometer 37 benutzt, dann ändert sich bei verschieden eingestellter Bahngeschwindigkeit die Zeit ; während bei unveränderter Stellung des Potentiomeb Ausgallg terabgriffs die Zeit zwischen der Rückflanke des Impulses 34 und dem Erreichen der Schwelle 35 konstant bleibt. Die Geschwindigkeit der Bahn kann solange erhöht werden bis die Schwelle 35 kurz vor Auftreten des Impulses 31 erreicht wird.
  • Soll die Geschwindigkeit noch weiter gesteigert werden, dann muß über die Verstellungsdes Potenticmeterabgriffs am Potentiometer 37 die Flankensteilheit des Signals 40 kleiner gewählt werden. Die Anordnung arbeitet ohneVerstellungdes Potentiometers solange einwandfrei, wie das Signal 40 zwischen zwei Impulsen 31, 32; 32, 33; 33, 34 die Schwelle 35 noch nicht erreicht.
  • Die Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Schaltung 12.
  • Die Klemme 42 ist mit der Abtaststelle 7 verbunden. An die Klemme 42 sind zwei Impulsformerstufen 43, 44 angeschlossen, Die Impulsformerstufe 43 steuert eine Torschaltung 45, die während der Dauer der von der Stufe 43 angegebenen Impulse durchlässig ist. Die Torschaltung 45 ist parallel zu einem Kondensator 46 geschaltet, der zwischen Ausgang und E0gang 48 eines Operationsverstärkers 47 liegt. Operationsverstärker 47 und Kondensator 46 bilden einen Integrator. Der Eingang 48 ist über einen Widerstand 49 mit einer Bezusspannungsquelle 50 verbunden. An den Ausgang des Operationsverstärkers 47 ist ein aus den Widerständen, 51 und 52 bestehender Spannungs teiler angeschlossen. Weiterhin speist der Operationsverstärker 47 eine Torachaltung 53, die durch die Stufe 44 bei Abgabe eines Impulses geschlossen. Die Torschaltung 53 steht mit einem Kondensator 54 in Verbindung. Torschaltrng 53 und Kondensator 54 bilden einen Analogspeicher, dessen ut,uQ-gang an den negativen Eingang eines tomparittrs 55 angeschlossen ist. Der positive Eingang des Komparators 55 ist mit der gemeinsamen Anschlußstelle der Widerstände 51, 52 verbunden. Der Ausgang 56 des Komparators'55 ist an die RegisterregeleinrichtuXg 12 angeschlossen.
  • Die Fig. 8 gibt den zeitlichen Verlauf der Spannung 57 am Ausgang des Operationsverstärkers 47, der Spannung 58 am positiven Eingang des Komparators 55, der Spannung 59 am Kondensator 54 und der Spannung 60 am Ausgang 56 wieder. Die Impulse 31 bis 34 entstehen beim Vorbeilaufen der in Fig. 2 gezeigten Marken 3 bis 6 an der Abtaststelle.7.
  • Solange an der Abtaststelle 7 keine Marke abgetastet wird, ist die Torschaltung 45 geöffnet. Die Spannung 57 am Ausgang des Verstärkers 47 steigt dabei linear an. Wenn ein Impuls 31, 32, 33 oder 34 auftritt, wird die Spannung am Ausgang des Verstärkers 47 auf die Spannung am Eingang 48 , d.h. null Volt, zurückgestellt Zwischen den Impulsen 51 bis 54 zeigt die Spannung 57 deshalb einen sägezahnartigen Verlauf. Nach dem Impuls 34 steigt die Spannung 57 bis zu einem Sättigungswert an. Proportional zur Spannung 57 verläuft-die Spannung 58. Die Spannung 59 ergibt sicke aus dem Einschalten der Torschaltting 53 wähnend die Spannung 57 Jeweils einen ihrer Höchstwerte erreicht hat. Der Wert erreicht seinen Höchstwert beim Eintreffen der Impulse 51 bis 34 an der Impulsformerstufe 44. Zwischen den Impulsen 54 und 1 erschreitetdie Spannung 58 die Spannung 59. Dabei ändert die Ausgangsspannung 60 ihren Wert. Dadurch verschwindet der Austastimpuls.
  • Beim Auftreten des Impulses 31 nimmt der Kondensator 54 den Maximalwert der Spannung 57 an. Anschließend geht die Spannung 57 auf den Wert äm Eingang 48, d.h. null Volt, zurück. Dabei ändert das Signal 60 seinen Wert und gibt den Austastimpüls ate Die anordnung arbeitet unabhängig von der Bahngeschwindigkeit.
  • Bei Anderung der Bahngeschwindigkeit ist keine Einstellung oder Justierung der Anordnung erforderlich.
  • Bei großen Geschwindigkeiten wird der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen unter Umständen sehr klein. Bei konstanter Steilheit der Ausgangsspannung des Verstärkers 47, vorgegeben durch die kloinate Geschwindigkeit, kann es vorkommen, daß die sehr kleine Ausgangaspannung am Verstärker 47 von ein fachen Ausführungen des Schalters 53, Speichers 54 und Komparators 55 nicht mehr verarbeitet werden kann. Die dadurch bedingte Beschränkung des Geschwindigkeitsbereichs der Antriebe läßt sich durch die in Fig. 10 dargestellte Schaltung vermeiden, die eine Weiterentwicklung der Schaltung gemäß Fig, 7 darstellt.
  • Gleiche Elemente in den Figuren 7 und 10 sind mit; den gleicken Bezugs zeichen versehen.
  • Der Ausgang des Verstärkers 47 in Fig. 10 ist an eine vor schaltung 62 angeschlossen, die über einen Widerstand 63 mit einen Eingang 64 eines Verstärkers 65 in Verbindung steht.
  • Zwischen den Eingang 64 und den Ausgang des Verstärkers 65 ist ein Kondensator 66 geschaltet. Der Ausgang des Verstärkers 65 ist ferner über eine Phasenumkehrstufe 81 und einen Widerstand 67 mit dem Eingang 48-verbunden. Der zweite Eingang 68 des Verstärkers 65 ist an eine Bezugsspannungsquelle 69 angeschlossen.
  • Die Torschaltung 62 wird von einem monostabilen Multivibrator 70 gesteuert, dessen Eingang mit dem Ausgang 56 in Verbindung steht.
  • Die aus den Elementen 62, 63, 65, 66, 67,70 und 81 bestehende Anordnung gibt dem Eingang 48 einen Strom vor, der sich selbsttätig während der Schließzeit des Schalters 62 solange verändert, bis ii Augenblick des Verschwindens des Ausgangssignals des Komparatörs 55 die Ausgangsspannung des Verstärkers 47 gleich der Beugsspannung 69 ist. Dadurch läßt sich die Steilheit der Spannung am Ausgang des Verstärkers 47 in ¢bereinsti=suag mit der Geschwindigkeit regeln.
  • Die Fig. 11 zeigt den Verlauf verschiedener Spannungen der Schaltung gemäß Fig. 10. Aw Eingang 42 treten Impulse 71, 72, 73, 73 und 75 auf. Die Spannung 76 am Ausgang des Verstärkers 47 wird mit Jedem Impuls auf den Wert 0 zuru'ckgefühft. Zwischen den beiden Impulsen 72, 73 erreicht die Spannung 76 einen Sättigung3wert 77. Beim Auftreten der Impulse 71 bis 75 wird die Torschaltung 55 geschlossen. Die Spannung 78 am Kondensator schwankt zwischen den Jeweiligen Zöchstwerten der Spannung am Ausgang des Verstärkers 47.
  • Sobald die Spannungen 79 am Ausgang 56 von "L"- auf "O"-Signal übergeht, wird der monostabile Nultivibrator 70 angestossnn, der die Torschaltung 62 schließt. Das Signal 8G an Ausgang des Verstärkers 65 ändert sich während der Dauer des Ausgangssignals des Nultivibrators 70 mit einer Steilheit proportional der Abweichung der Ausgangs spannung 76 des Verstärkers 47 in diesem Ausgenblick von der Bezugsspannung 69. In dem in Fig. 11 dargestellten Betriebszustand der Schaltung gemäß Fig. 10 ist die Spannung am Eingang 68 kleiner als die Spannung am Eingang 64.
  • Die Spannung 80 sinkt deshalb ab. Hierdurch wird dem Eingang 48 ein kleinerer Strom zugeführt, wobei sich die Steilheit der Spannung am Ausgang des Verstärkers 47 vermindert. Die Spannung 76 steigt deshalb zwischen den Impulsen 73, 74 sowie 75 mit einer kleineren Steilheit an. Dies führt dazu, daß der Verstärker 47 zwischen den Impulsen 74, 75 seinen Sättigungswert nicht mehr erreicht.
  • Durch die Regelung der Spannung 76 auf eine bestimmte Steilheit ergibt sich noch der Vorteil, daß die Drift des Verstärkers 47 keinen Einfluß mehr auf die Wirkung der Schaltung ausüben kann.
  • Sollen die Schaltungen gemäß Fig. 7 oder 10 für die Standfarbenregelung eingesetzt werden, dann'ist der Zähler 61 der Klemme 42 nachzuschalten, während der Rücksetzeingang des Zählers 61 vom Ausgang 56 gespeist werden kann.

Claims (8)

  1. Patentansprüche
    0 Verfahren zur Registersteuerung von Bahnen in Druckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß auf -einem, in Transportrichtung der Bahn verlaufenden, vom Satzspiegel freien Streifen jede neu zu druckende Marke, in Transportrichtung der Bahn gesehen, vor den bereits vorhandenen Marken aufgebracht wird, daß durch die neu gedruckte Marke ein Austastimpuls erzeugt wird, der die entstehenden Signale bei gleichzeitiger Abtastung der neu gedruckten Marke und der folgenden Marke in der Registerregeleinrichtung freigibt und daß nach dieser Abtastung die Erzeugung eines weiteren Austastimpulses gesperrt wird, bis alle folgenden Marken einer Gruppe an den Abtaststellen vorbeigelaufen sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einem Druckwerk zugeordnete Marke vor, zwischen oder nach den einer Standfarbe zugeordneten Marken angeordnet ist und daß die voreilenden Marken der Standfarbe an Jeder Abtaststelle nicht für die Regelung und Erzeugung des Austastimpuls*s ausgewertet werden.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber dem freien Streifen (2) im Abstand zweier Marken (3, 4) Je eite Abtaststelle (8, 7) angeordnet ist und daß ati die erste Abtaststelle (7) eine zusätzliche Schaltung (12) angeschlossen ist, durch die ein der Registerregelung (13) zuführbares Austastsignal herstellbar ist, welches über eine Leitung (9), die von der erster und zweiten Abtaststelle (7, 8) über weitere Leitungen (10, 11) der RegeleinrichtunEs (13) zugeführten Signale frei gibt.
  4. 4. Vorrichtung-nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ersten Abtaststelle (7) eine Impulsformerstufe (15) nachgeschaltet ist, die mit einem durch die Rückflanke eines Impulses auf 'tL"-Signal am positiven Ausgang einstellbaren Speicher (19) verbanden ist, dessen Ausgang auf die Regeleinrichtung (13) geführt ist, und daß ein vom Druckzylinder angetriebener T&chogenerator (20)an den Eingang eines Integrators (23, 24) angeschlossen ist, dessen Ausgang mit einer Impulsformerstufe (25) verbunden ist, die auf den Lösch-Eingang des Speichers (19) geführt ist, dessen negierter Ausgang (26) auf den Eingang (22) des Integrators (23, 24) räckgekoppelt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ersten'Abtaststelle (7) eine Impulsformerstufe (15) nachgeschaltet ist, die einerseits mit einer parallel zum Rückkopplungskondensator (24) eines Integrators (23, 24) geschalteten zusätzlichen Torschaltung (-36) verbunden ist, die bei Abgabe eines Impulses durchlässig ist, und andererseits an einen mit einem durch die Rückflanke eines Impulses am positiven Ausgang auf "L"-Signal einstellbaren Speicher (19) angeschlossen ist, der den Austastimpuls abgibt, und daß die ausgangsspannung eines vom Druckzylinder angetriebenen Tachogenerators (20) oder eine der Höhe nach einstellbare Spannung dem Eingang des Integrators (23, 24) zuführbar ist, dessen Ausgang mit einer Impulsformerstufe (25) verbunden ist, die an den Lösch-Eingang des Speichers (19) angeschlossen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Abtaststelle (7) einerseits auf den Eingang einer verzögerte Impulse abgebenden Impulsformerstufe (43), die mit einer parallel zum Rückkopplungsondensator (46) eines Integrators (46, 47) geschalteten, bei Abgabe eines Impulses durchlässigen Torschaltung (45) verbunden ist, und andererseits auf den Eingang einer weiteren Impulsformerstufe ( geführt ist, die sit einer vom Integrator (46, 47) gespeisten und zu einem Analogspeic r (53, iT) gehörigen Torschaltung (53) verbunden ist, die bei Abgabe eines Impulses durchlässig ist, und daß der von einer Referenzpannungsquelle (50) gespeiste Integrator (46, 47) mit einem Spannungsteiler (=1, 52) verbunden ist, dessen Abgriff mit dem positiven Eingang eines Komparators (55) verbunden ist, dessen negativer Eingang an den Ausgang des Analogspeichers (53, 54) angeschlossen ist und dessen Ausgang (56) mit der Leitung (9) in Verbindung steht.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch~2, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an die erste Abtaststelle (7) in der zusätzlichen Schaltung (12) ein einstellbarer Impulszahler (61) angeordnet ist, der spätestens mit der Rückflanke des impulsbreitenmodulierten Signals zurückstellbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Integrator (46, 47) über eine Torschaltung (62) den ersten Eingang (64) eines weiteren Integrators (65, 66) speist, dessen zweiter Eingang (68) mit einer Referenzspannung beaufschlagbar ist und dessen Ausgang mit dem Eingang des ersten Integrators (46, 47) über eine Phasenumkehrstufe (81) verbunden ist, und daß die Torschaltung von einer monostabilen Kippstufe (70) steuerbar ist, die an den Ausgang (56) des Komparators (55) angeschlossen ist.
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