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DE2117425B2 - Rauschunterdrückungsschaltung für einen Funkempfänger - Google Patents

Rauschunterdrückungsschaltung für einen Funkempfänger

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Publication number
DE2117425B2
DE2117425B2 DE2117425A DE2117425A DE2117425B2 DE 2117425 B2 DE2117425 B2 DE 2117425B2 DE 2117425 A DE2117425 A DE 2117425A DE 2117425 A DE2117425 A DE 2117425A DE 2117425 B2 DE2117425 B2 DE 2117425B2
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DE
Germany
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switch
squelch
carrier frequency
transistor
signal
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DE2117425A
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DE2117425A1 (de
DE2117425C3 (de
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R W Randolph
G H Ryan
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Motorola Solutions Inc
Original Assignee
Motorola Inc
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Publication of DE2117425B2 publication Critical patent/DE2117425B2/de
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Publication of DE2117425C3 publication Critical patent/DE2117425C3/de
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/30Automatic control in amplifiers having semiconductor devices
    • H03G3/34Muting amplifier when no signal is present
    • HELECTRICITY
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    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
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    • H03G3/30Automatic control in amplifiers having semiconductor devices
    • H03G3/34Muting amplifier when no signal is present
    • H03G3/344Muting responsive to the amount of noise (noise squelch)

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  • Noise Elimination (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Rauschunterdrückungsschaltung für einen Funkempfänger, welcher in Abhängigkeit von einer Pilotfrequenz auf einen bestimmten Kanal zu schalten ist, mit einem Diskriminator und einer NF-Stufe, in der eine Trägerfrequenz-Rauschsperre und eine Pilotfrequenz-Rauschsperre angeordnet sind, wobei jede der beiden Rauschsperren einen Schalter aufweist, wobei die beiden Schalter in Reihe zwischen der NF-Stufe und einem festen Bezugspotential angeordnet sind und jeweils geschlossen werden, wenn kein Trägersignal bzw. kein Pilotsignal vorhanden ist, > wobei die NF-Stufe ausgeschaltet ist, wenn beide Schalter geschlossen sind.
Eine solche Rauschunterdrückungsschaltung ist aus der US-PS 30 27 455 bekannt. Eine dieser bekannten Schaltung ähnliche Schaltung ist aus der US-PS
ι« 34 96 467 bekannt Bei diesen bekannten Schaltungen werden jeweils eine Träger-Rauschsperre und eine Pilotfrequenz-Rauschsperre verwendet. Bei der Schaltung nach der US-PS 30 27 455 ist die Anordnung derart getroffen, daß die beiden Rauschsperren nicht gleichzei-
·■> tig mit der NF-Stufe verbunden sind, sondern nur mit Hilfe eines Schalters wahlweise angeschaltet werden. Beiden genannten bekannten Schaltungen ist der Nachteil eigen, da3 am Ende einer Übertragung ein Störgeräusch auftritt, welches durch Rauschimpulse
2(i verursacht wird und welches für den Benutzer sich als außerordentlich lästig erweist. Ein solches Störgeräusch am Ende einer Übertragung wird auch als Rauschnachlauf bezeichnet. Ein solcher Rauschnachlauf rührt offenbar daher, daß eine Trägerfrequenz-Rauschsperre
->r> notwendigerweise eine bestimmten Zeitkonstante aufweist, d. h. auch nach dem Abschalten des Trägersignals die NF-Stufe noch für eine kurze Zeit eingeschaltet läßt. Es läßt sich historisch verfolgen, daß schon in der US-PS 23 43 115 der Rauschnachlauf ein Problem
in gewesen ist und bis zu der Schaltung nach der US-PS 30 27 455 diese lästige Störung nicht beseitigt werden konnte. Dieser Rauschnachlauf besteht im wesentlichen aus solchen Rauschsignalen, die zur NF-Stufe durchkommen, nachdem das Trägerfrequenzsignal bereits
Jr> abgeschaltet wurde, jedoch die auf den Abschaltvorgang entsprechende Rauschunterdrückungsschaltung noch nicht voll wirksam geworden ist, da eine solche Schaltung grundsätzlich eine endliche Zeit braucht, bis die volle Wirksamkeit erreicht wird.
w Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rauschunterdrückungsschaltung der eingangs näher genannten Art zu schaffen, welche den Rauschnachlauf beseitigt, der beim Abschalten des Funkempfängers auftritt und in einem durch Rauschen bedingten
4r> Störgeräusch besteht.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß an die Pilotfrequenz-Rauschsperre ein Zeitglied angeschlossen ist. durch welches der Schalter der Trägerfrequenz-Rauschsperre betätigbar ist, und daß
r'(| die Zeitkonstante des Zeitgliedes so bemessen ist, daß der Schalter der Trägerfrequenz-Rauschsperre zu einer vorbestimmten Zeit nach dem Abschalten des Pilotsignals und vor dem Abschalten des Trägersignals geschlossen wird.
r>r> Nach dem Grundgedanken der Erfindung wird das Problem des Rauschnachlaufs dadurch überwunden und die oben genannte Erfindungsaufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß eine spezielle Steuerschaltung vorgesehen wird, welche auf das Abschalten des
b0 Pilotfrequenzsignals anspricht und die Trägerfrequenz-Rauschsperre bereits vor dem Abschalten der Trägerfrequenz in der Weise wirksam werden läßt, daß die Rauschunterdrückung spätestens am Ende des Trägerfrequenzsignals voll wirksam ist. Dies bedeutet also, daß
1^ die an sich auf die Beendigung des Trägerfrequenzsignals ansprechende Trägerfrequenz-Rauschsperre gemäß der Erfindung vorzeitig wirksam wird, indem diese Trägerfrequenz-Rauschsperre durch ein zusätzliches
Kriterium angesteuert wird. Dieses zusätzliche Kriterium ist die Beendigung des Pilotfrequenzsignals, so daß der zeitliche Ablauf der Abschaltung derart eingerichtet werden kann, daß durch das Abschalten des Pilotfrequenzsignals die Trägerfrequenz-Rauschsperre praktisch vorzeitig in Funktion gesetzt wird, so daß bei dem kurze Zeit später erfolgenden Abschalten des Trägerfrequenzsignals die NF-Stufe bereits vollständig ausgeschaltet ist.
Es kommt bei der Wahl des Zeitpunktes für die endgültige Ausschaltung der NF-Stufe nicht besonders genau darauf an, welcher exakte Zeitpunkt gewählt wird, solange dieser Zeitpunkt kurzzeitig vor dem Abschalten des Trägerfrequenzsignals liegt. Der hier in Rede stehende Zeitpunkt des Ausschaltens der NF-Stufe ist deshalb nicht besonders kritisch, weil eine ausreichende Zeitspanne zur Verfügung steht, in welcher die Ausschaltung bereits vor dem Abschalten des Trägerfrequenzsignals durchgeführt werden kann. Andererseits könnte spätestens auch erst exakt mit dem Abschalten des Trägerfrequenzsignals die NF-Stufe ausgeschaltet werden. Solange nämlich das Trägerfrequenzsignal vorhanden ist, kann ohnehin kein Rauschsignal zu der NF-Stufe durchkommen. Die kritische Zeitspanne für das Auftreten einer Störung in der NF-Stufe aufgrund des Rauschnachlaufs beginnt erst nach dem Abschalten des Trägerfrequenzsignals.
Gemäß der Erfindung ist somit der we>,entliche Vorteil erreichbar, daß in der NF-Stufe die Störung des Rauschnachlaufs mit verhältnismäßig einfachen Mitteln zuverlässig beseitigt werden kann und damit eine für einen Zuhörer besonders lästige Störung mit Sicherheit eliminiert ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen und bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
Fig. 1 eine Gegensprechschaltungsanordnung mit einer Rauschunterdrückungsschaltung und
F i g. 2 ein Diagramm zu Erläuterung der in der F i g. 1 dargestellten Schaltung.
Die gemäß F i g. 1 über die Antenne 10 empfangenen HF-Signale werden einem Empfänger 11 zugeführt, der mit selektiv abgestimmten Schaltungsstufen und Frequenzumsetzern versehen ist, um die HF-Frequenzen auf ZF-Frequenzen umzusetzen. Die ZF-Signale werden im Verstärker 12 verstärkt und einem Diskriminator 13 zugeführt. Der Diskriminator 13 führt über ein Hochpaßfilter 16 NF-Signale einem regelbaren NF-Verstärker 14 zu, von dem aus diese Signale der N F-Ausgangsstufe 15 zugeführt werden, die eine Tonwidergabe liefern kann. Das Hochpaßfilter 16 läßt N F-Frequenzen durch, dämpft jedoch Frequenzen, die unterhalb von 300 Hz liegen und für die Steuerung der Pilotfrequenz-Rauschsperre herangezogen werden. Diese unter 300 Hz leitenden Signale werde nachfolgend auch als Tonsignale bezeichnet. Eine Trägerfrequenz-Rauschsperre 17 ist mit dem Ausgang des Diskriminator 13 verbunden, damit die Wiedergabe eines ohne Träger auftretenden Rauschens unterdrückt wird.
Die Gegensprecheinrichtung hat darüberhinaus einen Sender 20, der für den Sendebetrieb an die Antenne 10 angeschaltet wird. Ein Relais 26 besitzt einen Kontakt 27, der wahlweise die Antenne mit dem Empfänger 11 oder mit dem Sender 20 verbindet. Das zu übertragende Trägersignal des Senders 20 wird von einem Oszillator 21 erzeugt und im Modulator 22 moduliert. Die NF-Signale vom Mikrofon 24 werden über die N F-Schaltung 25 dem Modulator 22 zur Modulation der Trägerschwingung zugeführt Dem Mikrofon 24 ist eine Sprechtaste 23 zugeordnet, die während des Sendebetriebs zur Steuerung des Relais 26 betätigt wird. Außer der Antennenumschaltung zwischen Empfänger und Sender dient das Relais 26 mit einem Kontakt 28 auch der Umschaltung zwischen der Sende- und Empfangseinrichtung. Bei der mit durchgezogenen Linien dargestellten Stellung ist der Empfänger angeschlossen, wogegen bei der mit unterbrochenen Linien dargestellten Stellung der Sender angeschaltet ist.
Zusätzlich zur Trägerfrequenz-Rauschsperre 17 ist die Gegensprecheinrichtung mit einer Pilotfrequenz-Rauschsperre ausgerüstet. Hierfür sind ein Tonsignalverstärker 30 und ein Tonsignalempfänger 31 vorgesehen. Der Tonsignalverstärker 30 liefert Tonfrequenzsignale niedriger Amplitude, die über einen Phasenumsetzer 32 dem Modulator 22 des Senders zugeführt werden. Das Tonsignal wird übertragen, um einen oder mehrere bestimmte Empfänger selektiv mit einem Sender in Verbindung zu bringen.
Bei der in der Fig. 1 dargestellten Schaltung zur Phasenumkehr des Tonsignals am Ende einer Übertragung wird das Ausgangssignal des Tonsignalverstärkers 30 über einen Phasenumsetzer 32 geführt. Dieser Phasenumsetzer ist mit der Leitung 33 verbunden, die beim Sendebetrieb durch die Betätigung der Sprechtaste 23 mit elektrischer Energie gespeist wird. Der Phasenumsetzer tritt in Funktion, wenn die Spannung auf der Leitung 33 abgeschaltet wird, um die Phase der auf den Modulator 22 übertragenen Schwingung zu ändern. Die Erregung des Senders 20 und des Modulators 22 bleiben noch eine bestimmte Zeit nach dem Loslassen des Sprechschalters durch die Wirkung der Verzögerungsschaltung 34 erhalten. Demzufolge überträgt der Sender die gegenphasige Schwingung auf den Empfänger.
Der steuerbare NF-Verstärker 14 hat einen Transistor 40, dessen Basis die NF-Signale vom Diskriminator 13 zugeführt werden. Der Transistor 40 verstärkt die NF-Signale, die vom Kollektor dieses Transistors an die NF-Ausgangsstufe 15 übertragen werden. Die Betriebsspannung für den Empfänger wird von der mit positiven Potential beaufschlagten Klemme über den Relaiskontakt 28 auf den Leiter 42 übertragen. Diese Spannung erfährt an den Widerständen 43, 44 und 45 eine Aufteilung, um eine Teilspannung für die Basis des Transistors 40 zu liefern. Am Kollektor des Transistors 40 ist die Betriebsspannung über die Widerstände 43 und 46 wirksam. An den Verbindungspunkt der Widerstände 43 und 44 sind die Kollektor-Emitterstrekke eines Transistors 50 und die Kollektor-Emitterstrekke eines Transistors 52 angeschlossen. Werden beide Transistoren 50 und 52 gleichzeitig leitend, so wird die Spannung am Verbindungspunkt der Widerstände 43 und 44 auf einen Wert geändert, der geringfügig über dem Erdpotential liegt. Hierdurch wird bewirkt, daß der Transistor 40 nicht mehr an der Betriebsspannung liegt, wodurch dieser gesperrt wird und der NF-Ausgangsstufe 15 keine NF-Signale mehr zuführt.
Der Transistor 50 ist mit der Pilotfrequenz-Rauschsperre verbunden und normalerweise leitend, da ohne Tonsignal eine Spannung am Transistor 50 liegt. Diese Spannung wird vom Tonsignalempfänger 31 geliefert. Wird ein Tonsignal derjenigen Frequenz empfangen, auf welche der Tonsignalverstärker 30 anspricht, so fällt
die Spannung am Ausgang des Tonsignalempfängers 31 auf einen Wert in der Größenordnung von 0,7 Volt. Dadurch wird der Transistor 50 nichtleitend und unterbricht den Schaltkreis, welcher zuvor Massepotential an den Transistor 40 führte. Demzufolge wird die "> Betriebsspannung an dem Transistor 40 wirksam, schaltet ihn durch, verstärkt das NF-Signal und überträgt es an die N F-Ausgangsstufe 15.
Die Trägerfrequenz-Rauschsperre spricht auf Rauschspannungen an, wobei durch diese Schaltung i< > eine Spannung abgeleitet wird, die über das Filter 54 an die Basis des Transistors 52 geführt wird. Hierdurch wird der Transistor 52 leitend, womit der Strompfad zwischen dem Verbindungspunkt der Widerstände 43 und 44 über den Transistor 50 und den Transistor 52 ir> zum Massepotential geschlossen wird. Wenn kein Tonsignal empfangen wird, leitet der Transistor 50. Wenn keine Trägersignal empfangen wird, bewirken die Rauschsignale ein Leiten des Transistors 52. Hierdurch wird der Parallelstrompfad nach Masse geschlossen und -« das Bezugspotential vom Transistor 40 abgeschaltet, womit dieser nichtleitend wird. Wird ein Trägersignal empfangen, nimmt das an die Trägerfrequenz-Rauschsperre übertragene Rauschen ab. Hierdurch werden die Rauschsignale am Ausgang der Trägerfrequenz- 2> Rauschsperre 17 kleiner, und es wird eine verminderte Spannung an die Basis des Transistors 52 geführt. Dies bewirkt, daß der Transistor 52 nichtleitend wird. Auf diese Weise wird der Parallelstrompfad zur Masse unterbrochen, so daß die Betriebsspannung am Transi- «· s'.or 40 diesen einschaltet. Demzufolge wird entweder beim Vorliegen eines Tonsignals oder beim Vorliegen eines Trägersignals der Parallelstrompfad unterbrochen, so daß das NF-Signal widergegeben wird.
Um eine präzise Rauschunterdrückung durchführen J> zu können, wird von beiden Rauschsperren die Einschaltung der Trägerfrequenz-Rauschsperre verzögert. Demzufolge hält nach dem Abschalten des Trägers die Trägerfrequenz-Rauschsperre 17 während einer kurzen Zeit den Transistor 52 im nichtleitenden w Zustand, so daß der Transistor 40 zur Verstärkung mit den vom Empfänger erzeugten Rauschsignalen angesteuert wird. Um dies zu verhindern, ist eine Schaltung vorgesehen, die den Tonsignalempfänger 31 mit dem Eingang des Transistors 52 verbindet. Der Ausgang des A=: Tonsignalempfängers 31 wird über einen Spannungsteiler mit den Widerständen 60 und 61 an die Basis des Transistors 62 angeschlossen. Der Transistor 62 ist normalerweise leitend, so daß sein Kollektor nahezu auf Massepotential liegt. Wird das Tonsignal empfangen, so 5() wird der Transistor 62 nichtleitend, womit der Kollektor praktisch die Betriebsspannung annimmt. Während dieser Zeit lädt die über die Widerstände 64 und 65 zugeführte Spannung einen Kondensator 66 auf. Die Basis des Transistors 68 ist über einen Widerstand 69 mit dem Kondensator 66 verbunden. Reicht die Spannung am Kondensator 66 aus, um den Transistor 68 durchzuschalten, so wird die Betriebsspannung über die Kollektor-Emitterstrecke des Transistors 68 auf den Eingang eines Filters 54 übertragen. Diese Spannung b0 gelangt an die Basis des Transistors 52 und schaltet ihn durch. Somit ergibt sich der gleiche Zustand, wie dann, wenn dieser Transistor 52 durch die Spannung von der Trägerfrequenz-Rauschsperre 17 in dem leitenden Zustand gehalten wird. Somit wird der Parallelstrompfad geschlossen, um die Betriebsspannung vom Transistor 40 abzuleiten. Setzt das Tonsignal aus und wird der Transistor 50 leitend, so hält die durch den Transistor 68 an den Transistor 52 geführte Spannung diesen im leitenden Zustand, wodurch die Betriebsspannung vom N F-Verstärker 40 ferngehalten wird. Dei Transistor 52 bleibt demnach während einer Zeitspanne leitend, die von der Zeitkonstante des Kondensators 6i und dem Widerstand 65 abhängt. Setzt das Tonsigna aus, so wird der Transistor 62 leitend, wonach sich dei Kondensator 66 über den Widerstand 65 und die Kollektor-Emitterstrecke des Transistors 62 entlader kann.
Weiterhin besteht die Möglichkeit der Überwachung des Übertragungskanals vor einer Übertragung. Wäh rend des normalen Betriebs befindet sich das Mikrofor 24 auf einem Gabelschalter 70, wodurch ein Neben Schluß über den Kollektor und den Emitter de; Transistors 52 gegeben ist. Demzufolge kann dit Trägerfrequenz-Rauschsperre 17 den Transistor 4( nicht einschalten, bis ein Tonsignal empfangen wird, da! den Transistor 50 nichtleitend macht. Der NF-Verstär ker 40 wird normalerweise abgeschaltet, da dei Transistor 50 normalerweise leitend ist, um der Parallelstrompfad zur Masse zu schließen, damit da; Betriebspotential vom Transistor 40 ferngehalten wird Wird das Pilotsignal für die Rauschsperre empfangen wird der Transistor 50 nichtleitend und erregt der Transistor 40. Soll eine Übertragung erfolgen, so heb die Bedienungsperson das Mikrofon 24 vom Gabel schalter 70 ab, womit die Trägerfrequenz-Rauschsperre eingeschaltet wird, um den NF-Verstärker 40 einzu schalten, vorausgesetzt, daß ein Trägersignal vorhander ist. Da die Bedienungsperson das Mikrofon 2' normalerweise in der Hand hält, ist der Gabelschalter 7( während der Übertragung geöffnet. Hierdurch kann die Rauschsperre arbeiten, und die Bedienungsperson kanr den Kanal abhören. Legt die Bedienungsperson da: Mikrofon auf den Gabelschalter 70 zurück, so bewirk dieser Schalter 70 einen Nebenschluß der Kollektor Emitterstrecke des Transistors 52, wodurch dei NF-Transistor 40 sofort abgeschaltet wird, vorausge setzt, daß kein Tonsignal empfangen wird, das der Transistor 50 in den nichtleitenden Zustand schalter würde. Somit entsteht keine Beeinflussung durcl Rauschsignale, da der N F-Verstärker in dem Augen blick abgeschaltet wird, in dem der Gabelschalter 7( betätigt wird.
Mit der Rauschsperre kann dariiberhinaus eini Ruflampenschaltung 72 gesteuert werden, mit derei Hilfe angezeigt wird, daß ein Ruf empfangen wurde Diese Ruflampenschaltung ist mit dem Kollektor de: Transistors 50 in der Weise verbunden, daß da: Massepotential an der Schaltung wirksam wird, wem die Transistoren 50 und 52 leitend sind. Das Massepo tential wird abgetrennt, wenn irgendeiner der Transislo ren nichtleitend wird. Die Ruflampenschaltung kam demzufolge in der Form gesteuert werden, daß eini Anzeigelampe aufleuchtet, wenn die Masse abgetrenn ist, bzw. wenn ein Tonsignal empfangen wird. Übe diese Schaltung kann die Lampe bei einem empfange nen Ruf so lange eingeschaltet gehalten werden, bis dii Bedienungsperson die Sprechtaste 23 betätigt Hier durch wird der Leiter 33 an die Betriebsspannunj angeschlossen, um die Ruflampe abzuschalten.
In den Fig.2 wird mit der Kurve (a) die Zei dargestellt, während welcher die Sprechtaste betätig ist, um den Sender einzuschalten. Die Kurve (b)zeigt dii Übertragungszeit des Trägers, wobei die Abschaltuni des Trägers nach dem Loslassen der Sprechtaste übe die Verzögerungseinheit 34 verzögert wird. Die Kurvi
(c) zeigt die Übertragungszeit des Tonsignals, wobei in dieser Zeit bowohl die Normalphase als auch die Gegenphase zur Abschaltung der mechanischen Resonanzvorrichtungen enthalten sind. Die Kurve (d) zeigt die Einschaltzeit der Pilotfrequenz-Rauschsperre, die am Ende der Normalphase des Tonsignals, und zwar vor Ende des Trägersignals, abgeschaltet wird. Die Kurve (e) zeigt die Zeit, während welcher die Trägerfrequenz-Rauschsperre den NF-Teil eingeschaltet hält, worin die Zeitspanne enthalten ist, innerhalb welcher das Trägersignal anliegt und außerdem eine zusätzliche Zeitspan-
ne, die für die Abschaltung der Trägerfrequenz-Rauschsperre benötigt wird.
Die oben beschriebene Schaltung dient zur Abschaltung der Trägerfrequenz-Rauschsperre während des Anliegens eines Tonsignals sowie über eine bestimmte Zeit nach dem Aussetzen des Tonsignals. Durch die Speicherwirkung des Kondensators 66 wird über eine Last der Transistor 68 während einer bestimmten Zeit nach dem Aussetzen des Tonsignals leitend gehalten. Die beschriebene Schaltung hat sich zur Beseitigung eines Rauschnachlaufs als sehr wirksam erwiesen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Rauschunterdrückungsschaltung für einen Funkempfänger, welcher in Abhängigkeit von einer Pilotfrequenz auf einen bestimmten Kanal zu schalten ist, mit einem Diskriminator und einer NF-Stufe, in der eine Trägerfrequenz-Rauschsperre und eine Pilotfrequenz-Rauschsperre angeordnet sind, wobei jede der beiden Rauschsperren einen Schalter aufweist, wobei die beiden Schalter in Reihe zwischen der NF-Stufe und einem festen Bezugspotential angeordnet sind und jeweils geschlossen werden, wenn kein Trägersignal bzw. kein Pilotsignal vorhanden ist, und wobei die NF-Stufe ausgeschaltet ist, wenn beide Schalter geschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß an die Pilotfrequenz-Rauschsperre (30,31) ein Zeitglied (60 bis 69) angeschlossen ist, durch welches der Schalter (52) der Trägerfrequenz-Rauschsperre (17) betätigbar ist, und daß die Zeitkonstante des Zeitgliedes (60 bis 69) so bemessen ist, daß der Schalter (52) der Trägerfrequenz-Rauschsperre (17) zu einer vorbestimmten Zeit nach dem Abschalten des Pilotsignals und vor dem Abschalten des Trägersignals geschlossen wird.
2. Rauschunierdrückungsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitglied (60 bis 69) einen Kondensator (66) aufweist, der über einen ersten Pfad mit zwei Widerständen (64,65) aufladbar und über einen zweiten Pfad (65, 62) entladbar ist, und daß die Zeitkonstante des Zeitgliedes (60 bis 69) durch die Dimensionierung des Kondensators (66) und des zweiten Pfades (65,62) festgelegt ist.
3. Rauschunterdrückungsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein von Hand betätigbarer Schalter (70) vorgesehen ist, durch den der Schalter (52) der Trägerfrequenz-Rauschsperre (17) geshunted werden kann, wenn der Funkempfänger nicht in Betrieb ist.
4. Rauschunterdrückungsschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der von Hand betätigbare Schalter (70) ein durch das Abnehmen eines Mikrofons (24) von einer Halterung betätigbarer Schalter ist.
5. Rauschunterdrückungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (52) der Trägerfrequenz-Rauschsperre (17) und der Schalter (50) der Pilotfrequenz-Rauschsperre (30, 31) jeweils durch einen Transistor gebildet ist.
6. Rauschunterdrückungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (52) der Trägerfrequenz-Rauschsperre (17) nach einer vorgebbaren Zeit erneut geöffnet wird, nachdem von der Trägerfrequenz-Rauschsperre (17) das Vorhandensein des Trägerfrequenzsignals festgestellt wurde.
DE2117425A 1970-08-19 1971-04-08 Rauschunterdruckungsschaltung für einen Funkempfänger Expired DE2117425C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US6508970A 1970-08-19 1970-08-19

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DE2117425B2 true DE2117425B2 (de) 1980-05-14
DE2117425C3 DE2117425C3 (de) 1981-01-15

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