DE2116114A1 - Bei einer Briefumschlagmaschine verwendbare Vorrichtung zum Abtrennen von Fensterflecken veränderbarer Länge von einer entsprechenden Materialbahn - Google Patents
Bei einer Briefumschlagmaschine verwendbare Vorrichtung zum Abtrennen von Fensterflecken veränderbarer Länge von einer entsprechenden MaterialbahnInfo
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dr. W. Schalk · dipl.-ing. P. Wirth · dipl.-ing. G. Dan ν en berg
D R. V. SCHMIED-KOWARZIK · DR. P. WEI N HOLD · DR. D. G U DE L
6 FRANKFURT AM MAIN
1971 CR. ESCHENHEIMER STRASSE 39
F.L. Smithe Machine Comp., Inc. Duncansville, Pennsylvania, USA
Bei einer Briefumschlagmaschine verwendbare Vorrichtung zum Abtrennen von Fensterflecken veränderbarer Länge i
von einer entsprechenden Materialbahn
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die zum Herstellen von Briefumschlägen, Beuteln, Säcken u.dgl. Verwendung
findet und betrifft insbesondere eine Vorrichtung zum Einstellen bzw. Ändern der Länge eines Fleckens von
Fenstermaterial für einen Briefumschlag od.dgl.
Bei bekannten Vorrichtungen zum Herstellen von Briefumschlägen, Beuteln od.dgl. wird die Länge der Fensterflecken durch das ™
Verhältnis von den Zahnrädern oder Kettenrädern zwischen den Zugrollen für die Materialbahn und einer angetriebenen Welle
bestimmt, deren Drehzahl in einem festen Verhältnis zur Hauptantriebswelle und anderen Teilen einer solchen Maschine steht.
Zum Ändern der Länge der Fensterflecken ist es notwendig, das Drehzahlverhältnis zwischen der Maschinenwelle und den Zugrollen
zu ändern. Durch die Änderung des DrehzahlVerhältnisses
wird die Umfangsgeschwindigkeit der Zugrollen, und damit die relative Geschwindigkeit geändert, mit der die Bahn von
Fenstermaterial der Schneideinrichtung zum Abtrennen der Fensterflecken zugeführt wird. Die Messer der Schneideinrichtung
kommen in vorbestimmten, konstanten Zeitintervallen, die
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durch die Drehzahl einer Vakuumtrommel bestimmt sind, in die
gegenseitige Schneidstellung. Durch Änderungen im Getriebe zum Herabsetzen der Drehzahl der 'Zugrollen für die Materialbahn
gegenüber der Drehzahl der Briefumschlagmaschine wird die Länge des Fensterfleckens entsprechend vermindert. Umgekehrt
wird sie vergrößert, wenn die Umfangsgeschwindigkeit der Zugrollen ansteigt. In den USA-Patentschriften 3 431 830,
3 416 414, 2 986 976, 2 209 348 und 2 996 962 sind Vorrichtungen
zum Schneiden von Fenstermaterial und zum Auflegen des Materials auf den Fensterausschnitt in einem Umschlagrohling
beschrieben.
Die bekannten Verfahren und Vorrichtungen zum Einstellen der Länge von Fensterflecken durch Ändern der Zahnräder und/oder
Kettenräder zwischen den Zugrollen für die Materialbahn und einer Maschinenwelle weisen jedoch einige wesentliche Nachteile
auf. Die zum Umstellen von einer Fleckenlänge zu einer anderen erforderliche Zeit ist recht erheblich, weil verschiedene
Maschinenteile entfernt und durch andere für unterschiedliche Übersetzungsverhältnisse ersetzt werden müssen. Nach erfolgtem
Austausch müssen die neuen Teile erneut eingestellt und genau zeitlich abgestimmt werden. Weiter ist es erforderlich,
eine beachtliche Anzahl von Zahnrädern oder Kettenrädern entsprechend dem weiten Bereich unterschiedlicher Längen
von Fensterflecken bereitzuhalten, die heutzutage für Umschläge mit Fenstern verschiedener Längen erforderlich sind. Weiter
gibt, auch ein größerer Bestand an Zahn- oder Kettenrädern für unterschiedliche Übersetzungen noch keine Gewähr dafür, daß
damit eine Kombination zusammenstellbar ist, mit der einer unüblichen Fensterlänge Rechnung getragen werden kann. Die
mechanische Getriebeverbindung bietet nur relativ wenig Anpassungsmöglichkeiten,
und die Länge der Fensterflecken läßt sich nicht während des Betriebs der Maschine so ändern, daß
sie bestimmten Gummierungsverhältnissen bzw. durch Einrichtungen
zum Auftragen von Leim vorgegebenen Bedingungen angepaßt werden kann. Es ist vielmehr erforderlich, die Machine
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anzuhalten, um dann den zeitraubenden Austausch der Zahn- bzw.
Kettenräder vorzunehmen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, rasch und zuverlässig die
Länge der Fensterflecken zu ändern, die durch die Schneideinrichtung abgetrennt und auf den Fensterausschnitt eines Umschlagrohlings
gelegt werden.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abtrennen von g
Fensterflecken von einer zugeführten Bahn entsprechenden Materials und weist ein Paar Zugrollen für diese Materialbahn
sowie eine drehbare Fördereinrichtung zum Weiterleiten der
abgetrennten·Fensterflecken auf.
Eine Schneideinrichtung ist der Fördereinrichtung zugeordnet und schneidet die Flecken von der Materialbahn ab. Die drehbare
Fördereinrichtung wird mit vorbestimmter fester Geschwindigkeit angetrieben und die Zugrolle η sind mit der Ausgangswelle
eines Geschwindigkeitswechselgetriebes verbunden. Die Eingangswelle des Geschwindigkeitswechselgetriebes ist mit
einer Maschinenwelle verbunden, die mit festem Drehzahlverhältnis gegenüber der Hauptantriebswelle der Briefumschlagmaschine ™
rotiert. Mit einer solchen Vorrichtung wird die Drehzahl der Ausgangswelle des Geschwindigkeitswechselgetriebes und damit
die Umfangsgeschwindigkeit der Zugrollen für die Materialbahn gesteuert und hierdurch wiederum die Länge des der Fördereinrichtung
zugeführten Fenstermaterials, das durch die Schneideinrichtung abgetrennt wird.
Die Erfindung schafft daher eine Vorrichtung zum Abschneiden von Fensterflecken, mittels deren die Länge der von einer
Materialbahn abgetrennten Flecken ohne Austausch von Zahnrädern, Kettenrädern od.dgl. geändert werden kann.
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Weiter ermöglicht eine Vorrichtung nach der Erfindung das Ändern der Länge von Fensterflecken, während die Maschine in
Betrieb ist.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der schematischen Zeichnung beispielsweise näher beschrieben.
Die Zeichnung zeigt in Seitenansicht schematisch die Teile einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Abschneiden von
Fensterflecken und die Art, in der diese Teile angetrieben werden.
Die Erfindung kann bei ähnlichen Maschinen bzw. Vorrichtungen Verwendung finden, wie sie in den USA-Patenten 2 209 348,
2 996 962, 3 416 414 und 3 431 830 beschrieben sind. Detaillierte Beschreibungen der Schneideinrichtung zum Abtrennen der
Fensterflecken und der Art der Lagerung dieser Einrichtung am Rahmen einer Briefumschlagmaschine sind dem Stande der Technik
einschließlich der vorgenannten vier Patentschriften zu entnehmen. Die Erfindung ist daher nachstehend mit Bezug auf die
in den vorgenannten Patenten offenbarten Vorrichtunge, auf die ausdrücklich Bezug genommen wird, beschrieben.
Gemäß .der vorliegenden Zeichnung weist eine, schematisch gezeigte
und allgemein mit 10 bezeichnete Schneideinrichtung zum Abtrennen von Fensterflecken eine Vorratsrolle 12 für eine
Bahn 14 von Fenstermaterial auf. Eine allgemein mit 16 bezeichnete
Fördereinrichtung für das Fenstermaterial enthält eine Vakuumtrommel 18, die auf einer Welle 20 gelagert ist.
Die Welle 20 ist in geeigneter Weise am (nicht gezeigten) Rahmen der Briefumschlagmaschine gelagert. Die Vakuumtrommel
18 besitzt eine Anzahl Reihen von Saugöffnungen 22, die zum Umfang 24 der Trommel hin offen sind.
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Die Reihen von Saugöffnungen 22 sind an sich längs erstreckende
Vakuumleitungen 26 angeschlossen, die über geeignete Ventile mit einer Vakuumpumpe oder einer ähnlichen Einrichtung
verbunden sind, um einen Unterdruck an die Saugöffnungen 22 zu legen, wenn diese eine vorbestimmte Winkelstellung relativ
zu den anderen Teilen der Briefumschlagmaschine einnehmen.
Die Vakuumtrommel 18 weist einen, in Längsrichtung sich erstreckenden
Schlitz 28 auf, in dem ein erstes Messer 30 als Teil der Schneideinrichtung für die Fensterflecken gelagert
ist. Der Vakuumtrommel 18 benachbart ist ein zweites bzw. " Gegenmesser 32 einstellbar an einem Träger 34 gelagert. Das
Messer 32 erstreckt sich in Längsrichtung der Vakuumtrommel und ist mittels einer Einstellvorrichtung 36 radial auf das
Messer 30 zu und von diesem weg bewegbar. Auf diese Weise können die Messer 30 und 32, wenn sie eingestellt sind und
sich in der in der Zeichnung gezeigten Stellung befinden, einen Fensterflecken von der Bahn 14 aus Fenstermaterial abschneiden.
Die andeutungsweise dargestellte Welle 38 ist entweder die .Hauptantriebswelle der Briefumschlagmaschine oder eine mit
dieser Welle in Antriebsverbindung stehende Welle. Der Einfachheit
halber wird hier die Welle 38 als Hauptantriebswelle bezeichnet, obwohl festzuhalten ist, daß die Welle 38 auch
eine Welle eines anderen Teils der Briefumschlagmaschine sein kann, die ihrerseits direkt an die Hauptantriebswelle angeschlossen
ist.
Die Hauptantriebswelle 38 dreht sich mit fester Drehzahl, so daß die übrigen, damit verbundenen Komponenten der Briefumschlagmaschine
in zeitlicher Abstimmung relativ zueinander betätigt werden. Das Bedrucken, Fensterschneiden, Fensterflecken-Gummieren
und Flecken-Anbringen an einem Umschlag erfolgt daher in zeitlicher Abstimmung, damit die Vorgänge
des Schneidens, Gummierens und Anbririgens dann erfolgen, wenn
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ein Umschlagrohling in die richtige Lage relativ zu den Komponenten zum Schneiden, Gummieren und Anbringen des
Fleckenmaterials eingestellt ist. Die Hauptantriebswelle 38 ist mit der Welle 20 der Vakuumtrommel 18 durch geeignete
Wellen und Getriebe verbunden. Diese Antriebsverbindung zwischen den Wellen 38 und 20 ist in der Zeichnung schematisch
durch die strichpunktierte Linie 40 angedeutet. Bei diesem Aufbau wird die Vakuumtrommel 18 durch die Hauptantriebswelle
38 der Briefumschlagmaschine in einem festen Drehzahlverhältnis angetrieben. Die Drehzahl, und damit die Umfangsgeschwindigkeit
der Vakuumtrommel 18 ist daher mit den übrigen Teilen der Briefumschlagmaschine zum Auflegen von Fensterflecken auf
die in den Umschlagrohlingen angebrachten Fensterausschnitte zu zeitlich fest abgestimmter Arbeitsweise gekoppelt.
Benachbart zu der Vakuumtrommel 18 ist ein Paar von Zugrollen 42 und 44 für die Materialbahn 14 angeordnet. Die Zugrollen
42 und 44 liegen mit ihren Oberflächen 46 und 48 gegeneinander an und erfassen die Materialbahn 14 für die Fensterflecken
durch Reibungseingriff. Vorzugweise sind die Zugrollen 42 und 44 getrieblich miteinander verbunden und mit einer sie elastisch
gegeneinander drückenden Einrichtung versehen. Eine Leerlaufrolle 50 befindet sich zwischen den Zugrollen 42 und 44 und
der Vorratsrolle 12. Die Bahn 14 mit dem Fenstermaterial ist um die Leerlaufrolle 50 herum und zwischen den Zugrollen 42
und 44 hindurchgeführt. Das freie Ende 52 der Materialbahn 14
liegt den Saugöffnungen 22 der Vakuumtrommel 18 auf.
Ein allgemein mit 54 bezeichnetes Geschwindigkeitswechselgetriebe ist zwischen der Hauptantriebswelle 38 und dem Antrieb
für die Zugrollen 42 und 44 angeordnet. Das Geschwindigkeitswechselgetriebe 54 ist vorzugsweise ein.Getriebe mit stufenlos
veränderlicher Drehzahl, wie es von der Firma Link Belt Company hergestellt wird. Ein geeignetes Getriebe mit stufenlos
veränderlicher Drehzahl ist in Kents Mechanical Engineers Handbook, 11. Ausgabe, in dem auf Seite 72 beginnenden
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Kapitel 24 beschrieben. Kurz gesagt weist ein solches geeignetes Getriebe Paare von konischen Scheiben auf, die auf
Wellen gelagert sind, die als Eingangs- und Ausgangswellen dienen. Die konischen Scheiben besitzen radiale Verzahnung in
ihren konischen Oberflächen und können auf ihren jeweiligen Wellen axial aufeinander zu und voneinander weg bewegt werden.
Eine endlose Kette erstreckt sich zwischen den konischen Scheiben und greift mit Teilen in radiale Schlitze daran ein.
Eine Bewegung der Paare von Scheiben aufeinander zu und voneinander weg ändert das Drehzahlverhältnis zwischen den Eingangs-
und Ausgangswellen. So ergibt beispielsweise eine Bewegung der Scheiben auf der Eingangswelle in der einen Rieh- ä
tung und eine entsprechende Bewegung der Scheiben auf der Ausgangswelle in der entgegengesetzten Richtung eine Änderung
des Drehzahlverhältnisses der Eingangs- und Ausgangswellen. Es versteht sich jedoch, daß, obgleich ein Geschwindigkeitswechselgetriebe mit stufenlos veränderlicher Steigung (P.I.V.Getriebe)
als bevorzugt angesehen wird, auch andere Arten von Geschwindigkeitswechselgetrieben wie beispielsweise die Antrieb
sübertragung veränderlidier Drehzahl nach Reeves
(Reeves Variable Speed Transmission) oder nach Graham (Graham Variable Speed Transmission) verwendet werden können. Jedenfalls
sind Ausführungsformen bevorzugt, bei denen Eingangsund Ausgangswelle des Getriebes mechanisch miteinander verbunden
sind, um unerwünschte Drehzahlschwankungen zwischen beiden Wellen auszuschließen.
Das Geschwindigkeitswechselgetriebe 54 hat eine Eingangswelle 56 und eine Ausgangswelle 58. Ein Kettenrad 60 ist mit der
Eingangswelle 56 verbunden und ein weiteres Kettenrad 62 mit der Hauptantriebswelle 38. Eine endlose Kette 64 ist um die
Kettenräder 60 und 62 herumgeführt, so daß die Eingangswelle
56 des Geschwindigkeitswechselgetriebes 54 in festem Drehzahlverhältnis zu der Hauptantriebswelle 38 angetrieben wird. Auf
diese Weise ist die Eingangwelle 56 unmittelbar mit der Hauptantriebswelle 38 in ähnlicher Weise verbunden wie die Welle 20
der Vakuumtrommel 18.
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An der Zugrolle 44 ist ein Kettenrad 64 zu gemeinsamer Drehung befestigt, und an der Ausgangswelle 58 des Geschwindigkeitswechselgetriebes
54 ist ein Kettenrad 66 gelagert. Eine endlose Kette 68 ist über die Kettenräder 54 und 66 geführt,
so daß die Zugrollen 42 und 44 mit einem bestimmten Drehzahlverhältnis zu der Ausgangswelle 58 angetrieben werden.
Das Geschwindigkeitswechselgetriebe 54 1st mit einem Einstellknopf 70 versehen, um nach Wunsch den Drehzahlunterschied
zwischen der Eingangswelle 56 und der Ausgangswelle 58 zu vergrößern oder zu vermindern.
Mittels der Schneideinrichtung 10 können Fensterflecken unterschiedlicher Länge auch während des Laufs der Briefumschlagmaschine
abgetrennt werden, wobei die Arbeitsweise die folgende ist. Die auf der Vorratsrolle 12 befindliche Bahn
von Fenstermaterial wird um die Leerlaufrolle 50 herum und
und zwischen den Zugrollen 42, und 44 hindurch geführt. Das freie Ende 52 der Bahn 14 liegt über dem Umfang 24 der
Vakuumtrommel und über deren Saugöffnungen 22. Die Bahn 14 wird durch Reibung zwischen den Oberflächen 46 und 48 der
Zugrollen und durch Saugwirkung an der Oberfläche 24 der Vakuumtrommel gehalten.
Die Vakuumtrommel 18 wird in festem Drehzahlverhältnis zur
Hauptantriebswelle 38 angetrieben und rotiert daher in zeitlicher Abstimmung mit den übrigen Komponenten der Briefumschlagmaschine,
und die Messer 30 und 32 der Schneideinrichtung befinden sich in vorbestimmten festen Zeitintervallen
in der gegenseitigen Schneidstellung. Daher bestimmt die Länge der Bahn 14 die unterhalb des Messers 32 hindurchgegangen
ist, die Länge des von diesem abgetrennten Fensterflecks, wenn die Vakuumtrommel 18 während ihrer Drehung
eine Stellung erreicht, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist. Die Zugrollen 42 und 44 ziehen die Materialbahn 14 von
der Vorratsrolle 12 ab und fördern sie zu der Vakuumtrommel 18 und zu den Messern der Schneideinrichtung für die
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Fensterflecken. Auf diese Weise bestimmt die relative Drehzahl der Zugrollen 42 und 44 die Länge der Bahn 14, die der Schneideinrichtung
wahrend eines Zeitintervalls zugeführt wird, welches
die Vakuumtrommel benötigt, um eine vollständige Umdrehung zu machen und die Messer 30 und 32 in ihre gegenseitige
Schneidstellung bzw. Wirkstellung zu bringen.
Die Drehzahl der Zugrollen 42 und 44 kann durch Änderung des Drehzahlverhältnisses zwischen der Eingangswelle 56 und der
Ausgangswelle 58 des Geschwindigkeitswechselgetriebes geändert werden. Da die Drehzahl der Eingangswelle 56 fest liegt, kann
dieser gegenüber die Drehzahl der Ausgangswelle 58 erhöht oder vermindert werden. Wenn eine Vergrößerung der Länge der
Fensterflecken gewünscht wird, wird durch Drehen des Knopfes 70 die Drehzahl der Ausgangswelle 58 erhöht, wodurch die Drehzahl
der Zugrollen 42 und 44 über die Kettenräder 64 und 66 und die endlose Kette 68 proportional ansteigt. Durch den
Drehzahlanstieg der Zugrollen wird eine größere Länge der Bahn 14 des Fenstermaterials jeweils innerhalb derjenigen Zeitintervalle
der Vakuumtrommel 18 zugeführt, zwischen denen die Messer 30 und 32 das freie Bahnende abschneiden. Umgekehrt
kann die Länge des Fensterfleckens dadurch verringert werden, daß die Drehzahl der Ausgangswelle 58 des Geschwindigkeits-Wechselgetriebes
und damit der Zugrollen 42 und M.herabgesetzt wird, so daß geringere Längen der Materialbahn 14 die
Oberfläche der Vakuumtrommel 18 während des Zeitintervalls erreichen, das für eine Umdrehung der Vakuumtrommel 18 und das
Abschneiden eines Fensterfleckens von der Bahn 14 erforderlich ist.
Mit der beschriebenen Vorrichtung kann also die Längeneinstellung der Fensterflecken durch einfaches Drehen eines geeichten
Einstellknopfes bewirkt und daher jede gewünschte Fleckenlänge innerhalb kürzester Zeit, entweder von Hand oder
automatisch, programmiert bzw. der Maschine vorgegeben werden.
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Einer der wesentlichen Vorteile der oben beschriebenen Vorrichtung
zum Abschneiden von Fensterflecken ist die sehr
feinfühlige Einstellung der Fleckenlänge, die für eine sorgfältig gesteuerte Kantengummierung der Fensterflecken vorgenommen werden kann, während die Maschine sich in Betrieb befindet.
feinfühlige Einstellung der Fleckenlänge, die für eine sorgfältig gesteuerte Kantengummierung der Fensterflecken vorgenommen werden kann, während die Maschine sich in Betrieb befindet.
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Claims (8)
- -11-31. März 1971 F.L. Smithe Machine Comp.,Inc.Patentansprüche :Zur Verwendung bei einer Briefumschlagmaschine bestimmte Vorrichtung zum Abtrennen von Fensterflecken unterschiedlicher Länge von einer Bahn von Fenstermaterial, wobei die Vorrichtung eine Fördereinrichtung zum Erfassen und Fördern abgetrennter Fensterflecken aufweist sowie eine Schneid- I einrichtung zum Abtrennen der Fensterflecken von der Materialbahn und eine Einrichtung zum Betätigen der Schneideinrichtung in vorbestimmten, festen Zeitintervallen, und weiter ein Paar in gegenseitiger Berührung stehender Zugrollen, welche die Materialbahn der Schneideinrichtung und der Fördereinrichtung zuführen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Geschwindigkeitswechselgetriebe (54) über seine Eingangswelle (56) in Antriebsverbindung mit der Antriebswelle (38) der Briefumschlagmaschine steht und in festem Drehzahlverhältnis zu dieser Antriebswelle antreibbar ist, während die Ausgangswelle (58) in Antriebsverbindung zu dem Paar von Zugrollen (42, 44) steht, die in festem Drehzahlverhältnis Λ zu dieser Ausgangswelle antreibbar sind, und daß über das Geschwindigkeitswechselgetriebe die Drehzahl der Ausgangswelle (58) bei im wesentlichen konstant bleibender Drehzahl der Eingangswelle (56) und bei Betrieb der Briefumschlagmaschine einstellbar und damit die Länge des der Schneideinrichtung (30, 32) zwischen aufeinander folgenden Betätigungen der Schneidwerkzeuge (30, 32) zugeführten Fenstermaterials (14) zum Ändern der Länge des abgetrennten Fensterfleckens von diesem Material veränderbar ist.109844/015621161H
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (16) eine mit einer Vielzahl von Saugöffnungen (22) versehene, rotierende Vakuumtrommel (18) enthält, die so angeordnet ist, daß sie die abgetrennten Fensterflecken erfaßt und weiterleitet.
- 3· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinrichtung ein erstes, an der Vakuumtrommel (18) befestigtes Messer (30) aufweist, das in der Nähe des Trommelumfangs endet, und ein zweites Messer (32), welches achsparallel der Vakuumtrommel benachbart angebracht und gemeinsam mit dem ersten Messer zum Durchtrennen des Fenstermaterials betätigbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch-2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumtrommel (18) antriebsmäßig mit der Welle (38) der Briefumschlagmaschine verbunden und in festem Drehzahlverhältnis zu dieser antreibbar ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumtrommel (18) relativ zu dem ihr aufliegenden freien Ende der Bahn (14) aus Fenstermaterial drehbar und dieses Ende gegenüber der Vakuumtrommel gleitbar ist,bis mittels der Schneideinrichtung ein Fensterflecken von der Bahn (14) abgetrennt ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugrollen (42, 44) für zeitlich abgestimmte Drehung relativ zueinander miteinander verbunden sind.109844/0156
- 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (12) zur drehbaren Lagerung der Bahn (14) aus Penstermaterial benachbart zu den Zugrollen (42, 44) vorgesehen ist.
- 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kettenrad (60) auf der Eingangswelle (56) des Geschwindigkeitswechselgetriebes (54) und ein weiteres Kettenrad (62) auf einer antriebsmäßig mit der Hauptantriebswelle verbundenen Welle (38) angebracht ist, und daß beide Kettenräder durch eine endlose Kette (63) verbunden sind, über welche die Eingangswelle in festem Drehzahlverhältnis zu der Hauptantriebswelle antreibbar ist.Patentanwalt:109844/0156Leerseite
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1971
- 1971-03-10 CA CA107,368A patent/CA944599A/en not_active Expired
- 1971-04-02 DE DE19712116114 patent/DE2116114A1/de not_active Ceased
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3618483A (en) | 1971-11-09 |
| CA944599A (en) | 1974-04-02 |
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