DE2115683A1 - Oszillatorschaltungsanordnung - Google Patents
OszillatorschaltungsanordnungInfo
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- H—ELECTRICITY
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- H03L—AUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
- H03L7/00—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
- H03L7/06—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal applied to a frequency- or phase-locked loop
- H03L7/16—Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop
- H03L7/18—Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop using a frequency divider or counter in the loop
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- Discharge-Lamp Control Circuits And Pulse- Feed Circuits (AREA)
- Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)
- Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
Description
- Oszillatorschaltunsanordnung.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Oszillatorschaltungsanordnung, die umschaltbar einen bestimmten Frequenzbereich durchstimmbar oder in Frequenzrasterstufen iiberstreicht und dadurch synchronisiert wird, daß ein einstellbarer, digital arbeitender Frequenzteiler über einen Phasenvergleich seiner Ausgangsfrequenz mit einer Yergle'ichsfrequen£' und einer daraus resultierenden Reaktanznachstimmung an einen durchstimmbaren Interpolationsoszillator angehängt wird.
- An Funkemfänger, insbesondere Kurzwellenempfänger, wird sowohl die Forderung der kontinuierlichen Abstimniung.der Frequenz, z.
- B. für Suchbetrieb, als auch bei anderer Anwendung die Forderung nach möglichst hoher Konstanz an. bestimmten Frequenzstellen gestellt. Bei bekannten Lösungen sind dafür entweder zwei völlig verschiedene elektrische Systeme eingesetzt, oder es ist ein Raster-Frequenzsynthesizer durch einen Zusatzzähler quasi-kontinuierlich. abstimmbar gemacht. Es ist auch bekannt, die durchstimmbar erzeugte Frequenz mittels eines Frequenzzählers zu messen und zur Rastererzeugung dabei einen einstellbaren Frequenzteiler zu verwenden. Die bekannten wahlweise an Raststellen synehronisierbaren Oszillatorschaltungen, die an sich durchstimmbar sind, zeichnen sich durch einen verhältnismäßig großen schaltungsmäßigen und zumeist auch wegen der miteinander im Eingriff stehenden Dekadenabstimmung mechanischen Aufwand aus.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine weniger aufwendige Schaltungsanordnung zur wahlweise kontinuierlichen Abstimmung oder für flasterbetrieb zu schaffen. Gemäß der Erfindung, die sich auf eine Oszillatorschaltung der eingangs genannten Art Dezieht, wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zur Gewinnung der binär-codierten Einstellkriterien für den einstellbaren Frequenzteiler eine mit dem Abstimmelement des durchstimmbaren Interpolationsoszillators mechanisch gekoppelte Skala vorgesehen ist, auf der jeweils im gewunschten Yrequenzrasterabstarwd hinsichtlich der Frequenzwerte binär auswertbare Markierungen angebracht sind, so daß an jeder, einer Markierung entsprechenden Synchronisierraststelle eine für den Frequenzteilerstand erforderliche Anzahl von Binärkommandos abnehmbar ist, die direkt die Stelleingänge des Freq;tienzteilers steuern. Eine getrennte Dekadeneinstellung ist demnach weggelassen und das jeweilige Einstellkriterium für den einstellbaren Frequenzteiler im Rastsystem wird unmittelbar vom Abstimmelement des Interpolationsoszillators, beispielsweise von der Drehkondens atorachs e , gewonnen. Jeder Rastermarke auf der Skala ist die zur Herstellung des entsprechenden Synchronisierzustaiides nötige Frequenzteilereinstellung zugeordnet.
- Als Skala wird zweckmäßig eine aufspulbare, vom Antrieb des Interpolationsoszillators betriebene Bandskala verwendet, auf welcher zusätzliche, ablesbare Frequenzmarkierungen in Ziffernform angebracht sind.
- Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die binär-codierten Markierungen auf der Skala in Form von in Teilbereichen lichtdurchlässigen, zueinander parallel verlaufenden Streifen, Schlitzen oder dergl. ausgebildet sin, daß eine Lampe zur Beleuchtung der Skala vorgesehen ist, auf deren anderer Seite sq viele fotoempfindliche Elemente wie Streifen oder dergl. angeordnet sind, die aufgrund der Hell-Dunkel-Steuerung entsprechend der binär-codierten Frequenzmarkierung an einer Rasterstelle angeregt sind oder nicht, und mit den Frequenzteiler-Stelleingängen verbunden sind. Eine derartige Bandskala läßt sich ohne Schwierigkeiten auf fotografischem Wege herstellen. Als fotoempfindliche Elemente lassen sich beispielsweise Fototransistoren verwenden.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand eines in zwei Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Bandskala-Anordnung, und Pig. 2 das Blockschaltbild einer Oszillatorschaltungssnordnung nach der Erfindung.
- in Fig. 1 ist als Skala eine beispielsweise auf fotografischem Wege hergestellte Bandskala 1 verwendet, bei der sowohl oben angebrachte Frequenzmarken 2 als auch Code-Markierungen 3 von einer Lampe 4 beleuchtet werden. Die Code-Markierungen 3 sind in aht übereinander liegenden Streifen im binär-codierten Lezimaleode, z.B. für 100 Raststellen, angeordnet, wobei Teile dieser Streifen entsprechend diesem Code lichtdurchlässig sind. Die Bandskala 1 läßt sich auf zwei Spulenkörper 5 und 6 aufwickeln; von denen einer durch die Antriebsachse des durchstimmbaren Interpolationsoszillators angetrieben wird. Auf der der Lampe 4 gegenüberliegenden Seite der Bandskala 1 ist eine.Schlitzplatte 7 angeordnet, hinter der sich acht Fototransistoren 8 entsprechend den Streifen 3 befinden. Durch eine Hell-lunkel-Steuerung wird an jeder Raststelle eine dem Binärcode entsprechende Anzahl der Fototrarsistoren 8 beleuchtet, welche ihrerseits den von ihnen angesteuerten einstellbaren Frequenzteiler einstellen. Für jede Zehnerdekade sind vier Fototransistoren 8 notwendig. Im Ausfuhrungsbeispiel sind demnach zwei Zehnerdekaden vorgesehen.
- Im Blockschaltbild nach Fig. 2 ist an einen durchstimmbaren HF--Interpolationsoszillator 9 über einen Begrenzer 10 der Eingang eines in Stufen geschalteten, einstellbaren Frequenz'teilers« für den Bereich 9v01...10300/1 angeschlossen, der mit seinem Ausgang mit dem einen Eingang eines Phasendiskriminators 12 2 verbunden ist. Der Oszillator 9 ist im Bereich zwischen 3,724 und 4,12 MHz abstimmbar, so daß am Ausgang des Frequenzteilers 11 eine Frequenz von 400 Hz abnehmbar ist. Als Vergleichsfrequenz wird über einen zweiten Eingang dem Phasendiskriminator 12 eine feste Referenzfrequenz von 400 Hz zugeführt, die von einem mit 100 kIiz schwingenden quarzstabilisierten Steuergenerator über eine Begrenzerstufe 14 und einen Frequenzteiler 15 mit dem Teilerverhältnis 250:1 abgeleitet wird. Ausgangsseitig besteht vom Phasendiskriminator 12 zum durchstimmbaren Oszillator 9 ein Regelweg über einen Tiefpaß 16, so daß sich über eine Varaktordiode 17 der Oszillator 9 bis zur Synchronisierung nachstimmen läßt. Es ist ein Schalter 18 vorgesehen, mit welchem sich bei Einschaltung der Varaktordiode 17 der Rastbetrieb und bei Einschaltung eines Kondensators 19-mit fester Kapazität die durchstimmbare Abstimmung einstellen läßt. Das am Oszillator 9 abgenommene Signal wird nach der Begrenzung im Begrenzer 10 in einem Frequenzteiler 20 nochmals im Verhältnis 4:1 heruntergeteilt und abschließend einem Tiefpaß 21 zugeführt, an dessen Ausgang dann der Frequenzbereich zwischen 931 und 1030 kHz je nach Einstellung des Schalters 18 kontinuierlich oder in Rasterschritten abnehmbar ist. Die binärcodierten Einstellkriterien für den einstellbaren Frequenzteiler 11 werden dadurch gewonnen, daß auf der Bandskala 1 für die Frequenzanzeige des Interpolationsoszillators 9 im gewünschten Rasterabstand die Code-Markierungen 3 entsprechend der Fig. 1 angebracht sind. Die Band skala wird gemeinsam mit dem Drehkondensator 22 des Oszillators 9 angetrieben. Die Code-Markierungen, die zusätzlich zu den Frequenzmarken 2 auf der Bandskala 1 angebracht sind, werden an den mittels des Drehkondensators 22 eingestellten Frequenzstellen von der Lampe 4 angestrahlt, so daß an jeder Syflchronisierstelle eine für den Stand des Frequenzteilers 11 erforderliche Anzahl von Binärkommandos über die den Streifen der Code-Markierung 3 zugeordneten Fototransistoren 8 abgenommen werden kann. Diese Fototransistoren 8 steuern.die Teilerstelleingänge und damit das Teilerverhältnis des Frequenzteilers 11.
- Ein evtl. Alterungs- oder Temperaturkompensationsfehler im Durchstimmbetrieb kann niemals das Einrasten an einer falschen Skalenstelle im gerasteten Zustand, sondern immer nur an der Sollstelle der empfangenen Frequenz zur Folge haben.
- 9 Patentansprüche 2 Figuren
Claims (9)
- P a t e n t an s P rü c h e A Oszillatorschaltungsanordnun.g, die umschaltbar einen bestimmten Frequenzbereich durchstimmbar oder in Frequenzrasterstufen überstreicht und dadurch synchronisiert wird, daß ein einstellbarer, digital arbeitender Frequenzteiler über einen Phasenvergleich seiner Ausgangsfrequenz mit einer Vergleichsfrequenz und einer daraus resultierenden Reaktanznachstimmung an einen durchstimmbaren-Interpolationsoszillator angehängt wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zur Gewinnung der binär-codierten Einstellkriterien für den einstellbaren Frequenzteiler (11) eine- mit dem Abstimmelement (22) des durchstimmbaren Interpolationsoszillators (9) mechanisch gekoppelte-Skala (1) vorgesehen ist, auf der jeweils im gewünschen Frequenzrasterabstand hinsichtlich der Frequenzwerte binär auswertbare Markierungen (3) angebracht sind, so daß an jeder einer Markierung entsprechenden Synchronisierraststelle eine für den Frequenzteilerstand erforderliche Anzahl von Binärkommandos abnehmbar ist, die direkt die Stelleingänge des Frequenzteilers (11) steuern.
- 2. Oszillatorschaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß als Skala eine aufspulbare, vom Antrieb des Interpolationsoszillators (9) betriebene Bandskala (1) vorgesehen ist..
- 3.Oszillatorschaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß auf der Skala (1) zusätzliche, ablesbare Frequenzmarkierungen (2) in Ziffernform angebracht sind.
- .4. Oszillatorschaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die binärcodierten Markierungen (3) auf der Skala (1) in Form von in Teilbereichen lichtdurchlässigen, zueinander parallel verlaufenden Streifen, Schlitzen oder dergleichen ausgebildet sind, daß eine Lampe (4) zur Beleuchtung der Skala (1) vorgesehen ist, auf deren anderer Seite so viele fotoempfindliche Elemente (8) wie Streifen oder dergleichen angeordnet sind, die aufgrund der Hell-Dunkel-Steuerung entsprechend der binärcodierten Frequenzmarkierung (2) an einer Rasterstelle angeregt sind oder nicht und elektrisch mit den Frequenzteiler-Stelleingängen verbunden sind.
- 5. Oszillatorschaltungsanordnung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß für jede Zehnerdekade vier fotoempfindliche Elemente (8) vorgesehen sind.
- 6. Oszillatorschaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß als fotoempfindliche Elemente Fototransistoren (8) vorgesehen sind.
- 7. Oszillatorschaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die fotoempfindlichen Elemente (8) hinter einer Schlitzplatte (7) angeordnet sind.
- 8. Oszillatorschaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a du r c h g e k e n II z e i c h n e t daß die Markierungen entsprechend dem binär-codierten Dezimalcode ausgelegt sind.
- 9. Oszillatorschaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Lampe (4) so angebracht ist, daß sie zusätzlich die ablesbaren Frequenzangaben (2) auf der Skala (1) ausleuchtet.L e e r s e i t e
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Publications (3)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2413820A1 (fr) * | 1977-12-29 | 1979-07-27 | Sony Corp | Appareil d'accord, notamment pour recepteur de radiophonie |
| WO1986005637A1 (fr) * | 1985-03-21 | 1986-09-25 | H. U. C. Elektronik Hansen & Co. | Circuit de selectivite automatique pour recepteurs fm |
Families Citing this family (2)
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1971
- 1971-03-31 DE DE19712115683 patent/DE2115683C3/de not_active Expired
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Also Published As
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| DE2115683C3 (de) | 1974-01-03 |
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