[go: up one dir, main page]

DE2115514C2 - Herstellung von Citronensäure - Google Patents

Herstellung von Citronensäure

Info

Publication number
DE2115514C2
DE2115514C2 DE2115514A DE2115514A DE2115514C2 DE 2115514 C2 DE2115514 C2 DE 2115514C2 DE 2115514 A DE2115514 A DE 2115514A DE 2115514 A DE2115514 A DE 2115514A DE 2115514 C2 DE2115514 C2 DE 2115514C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ifo
citric acid
mutant
medium
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2115514A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2115514A1 (de
Inventor
Shunichi Kyoto Akiyama
Hideo Osaka Fukuda
Yasuhiro Hyogo Sumino
Takashi Suzuki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Takeda Pharmaceutical Co Ltd
Original Assignee
Takeda Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Takeda Chemical Industries Ltd filed Critical Takeda Chemical Industries Ltd
Publication of DE2115514A1 publication Critical patent/DE2115514A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2115514C2 publication Critical patent/DE2115514C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P7/00Preparation of oxygen-containing organic compounds
    • C12P7/40Preparation of oxygen-containing organic compounds containing a carboxyl group including Peroxycarboxylic acids
    • C12P7/44Polycarboxylic acids
    • C12P7/48Tricarboxylic acids, e.g. citric acid

Landscapes

  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
  • Micro-Organisms Or Cultivation Processes Thereof (AREA)

Description

Erfindungsgegenstand ist das im Patentanspruch angegebene Verfahren.
Es ist bekannt, daß gewisse Hefen während der Kultivierung Citronensäure und ( + )-Isocitronensäure anreichern, jedoch sind die Ausbeuten an diesen Säuren, bezogen auf die verbrauchten Kohlenstoffquellen, nicht unbedingt zufriedenstellend. Da ferner gleichzeitig (+ )-Isocitroneiisäure gebildet wird, tritt eine entsprechende wesentliche Verschlechterung der Ausbeute an Citronensäure ein.
• Ferner erfordert die Notwendigkeit der Abtrennung der Citronensäure von der (+ )-Isocitronensäure eine zusätzliche Arbeitsstufe, die eine weitere Senkung der Ausbeute an Citronensäure mit sich bringt. Das vorstehend beschriebene Verfahren ist somit vom wirtschaftlichen und technischen Standpunkt unbefriedigend für die Herstellung von Citronensäure.
Die Bemühungen der Anmelderin, den Nachteil des oben genannten Verfahrens auszuschalten, führten zur Isolierung mehrerer Mikroorganismenstämme, die eine erheblich größere Fähigkeit zur Anreicherung von Citronensäure bei gleichzeitiger geringerer Fähigkeit zur Anreicherung von (+)-Isocitronensäure haben als die des Standes der Technik.
Das Verfahren gemäß der Erfindung hat zahlreiche Vorteile gegenüber den bisher bekannten Verfahren. Erstens wird beim Verfahren gemäß der Erfindung eine bei weitem höhere Ausbeute erzielt. Da zweitens ( + )-Isocitronensäure nicht oder nur in einer Spurenmenge als Nebenprodukt gebildet wird, wird die Reinigung der Citronensäure vereinfacht. Dies hat zur Folge, daß nicht nur die Ausbeute der Reinigung, sondern auch die Qualität des Endprodukts gesteigert wird.
Die Erfindung ermöglicht somit die Herstellung von Citronensäure in guter Ausbeute.
Beim Verfahren gemäß der Erfindung wird einer der erfindurtgsgemäß eingesetzten Stämme in einem wäßrigen Medium gezüchtet, das entweder nach der stationären Kulturmethode oder nach der Schüttelkulturmethode bebrütet wird. Günstig ist die Submerskultur mit Belüftung und Bewegung. Dem Medium werden Kohlenstoffquellen, Stickstoffquellen und andere Wachstumselemente zugesetzt.
Geeignet sind alle Kohlenstoffquellen, die vom jeweils verwendeten Mikroorganismus assimilierbar sind, z.B. Glucose, Glycerin und organische Säuren, jedoch sind Kohlenwasserstoffe vom technischen und wirtschaftlichen Standpunkt am vorteilhaftesten. Als Kohlenwasserstoife können beispielsweise n-Alkane mit 10 bis 20 C-Atomen allein oder in Kombination und Materialien, die solche Kohlenwasserstoffe enthalten, verwendet werden.
Als Stickstoffquellen eignen sich beispielsweise organische und anorganische Stoffe, z. B. viele Ammoniumsalze, Nitrate, Aminosticksioffverbindungen sowie eine Anzahl von natürlichen Substanzen wie Trockenhefe, Fleischextrakt, Sojabohnenmehl, Fischmehl, Maisquellwasser und Brennereirückstände. Außer diesen Nährstoffen können anorganische und organische Metallsalze, z. B. die Salze von Eisen, Magnesium, Calcium und Mangan, dem Medium nach Bedarf zugesetzt werden. Wenn der verwendete Mutant einen bestimmien Nährstoff zum Wachstum benötigt, kann eine geeignete. Menge des jeweiligen Nährstoffs dem Medium zugesetzt werden.
Der Mikroorganismus wird in einem solchen Medium bei einem pH-Wert von 2 bis 8, zweckmäßig zwischen 4 und 7, und bei einer Temperatur von 20 bis 35° C, zweckmäßig zwischen 25 und 3O0C kultiviert. Wührend der Kultivierung kann es zweckmäßig sein, nach Bedarf ein Antischaummittel, das die Fermentation nicht hemmt, z.B. ein Siliconöl, Polyoxypropylenderivate, Sojabohnenöl u. dergl., zuzusetzen. Auf diese Weise wird eine erhebliche Citronensäuremenge in der Gärmaische angehäuft.
Diese Gärmaische ist frei von Isocitronensäure und anderen Nebenprodukten oder enthält davon nur Spurenmengen. Daher kann die Citronensäure in Kristallform nach üblichen Verfahren dev Isolierung von Citronensäure, die allein oder in geeigneter Kombination angewandt werden, isoliert werden.
Ausfuhrungsformen der Erfindung werden in den folgenden Beispielen erläutert. In diesen Beispielen sind die Prozentsätze auf Gewicht/Volumen bezogen, und die Ausbeuten sind in Gewichtseinheiten der gebildeten Citronensäure pro Gewichtseinheit der verbrauchten Kohlenstoffquellen berechnet.
In den Beispielen verhalten sich Gewichtsteile zu Raumteilen wie Gramm zu Kubikzentimeter.
Die erfindungsgemäß eingesetzten Stämme wurden durch Mutation bekannter Stämme erhalten, ihr Wachstum wird durch einen Citronensäure-Antimetaboliten oder seine Vorstufe gehemmt.
Die IFO-Nummern nach den in den Beispielen gebrauchten Bezeichnungen der Mikroorganismen sind die jeweiligen Hinterlegungsnummern beim Institute for Fermentation, Osaka, Japan.
Beispiel 1
1) Mutation und Selektion eines Stammes
Eine Schrägkultur von Candida lipolytica IFO 1437 auf einem Malzagar-Medium wird in steriler physiologischer Kochsalzlösung bis zu einer Zahl lebensfähiger Zellen von etwa 107 bis 108/ml suspendiert. 10 ml der Suspension werden in einer Petrischale ausgebreitet und mit Ultraviolettstrahlung bestrahlt. 0,25 ml der bestrahlten Suspension werden auf ein Malzagar-Medium überführt, das dann etwa 30 Stunden bei 28° C bebrütet wird. Dieses Impfmaterial wird dann nach der Plattenabdruckmethode auf ein Medium (A), das aus 0,5% Natriumacetat. 0,1 % KH2PO4, 0,1 % NH4NO.,, 0,1 % NH4CI, 0,05 % MgSO4 · 7 H20,0,1 mg Thiamin/1 und 2,2 % Agar besteht, und auf ein ähnliches Medium (B), das aus den Bestandteilen des Mediums (A) plus 0,1 % Natriummonofluoracetat besteht, übertragen. Diebeiden Medien
werden 48 Stunden bei 28° C bebrütet. Aus den Kolonien, die auf dem Medium (A) wachsen, aber auf dem Medium (B) nicht erscheinen, wird der Mutantenstamm IFO 1545 gewonnen.
2) Herstellung von Citronensäure
Der Ursprungsstamm und der Mutant werden dann jeweils zur Beimpfung von Fermentern verwendet, die je 120 Raumteile eines wäßrigen Mediums enthalten, das aus 6% n-Hexadecan, 0,01% KH2PO4, 0,05% MgSO4 -7H2O, 0,1% Trockenhefe und 0,3% (NH4)2SO4 und 5% zugesetztem CaCO3, das getrennt unter trockenen Bedingungen sterilisiert worden ist, besteht.
Die Mikroorganismen werden 6 Tage bei 280C bebrütet, wobei Citronensäure gebildet wird. Die Ergebnisse sind nachstehend genannt.
Citronen- (+ )-Iso-
säure citronensäure
Stamm
Ursprungsstamm
Mutantenstamm
42 mg/ml
78 mg/ml
31 mg/ml 2,5 mg/ml
Zu je 100 Raumteilen der Kulturen dieser beiden Stämme wird Ca(OH)2 gegeben, bis ein pH-Wert von 7,0 erreicht ist. Die jeweiligen Gärmaischen werden dann 60 Minuten auf 8O0C erhitzt und im heißen Zustand zur Entfernung der überstehenden Flüssigkeit zentrifugiert. Die Sedimente werden mit Schwefelsäure gelöst. Das erhaltene Calciumsulfat und die Hefezellen werden durch Zentrifugieren entfernt, wobei eine überstehende Flüssigkeit erhalten wird, die durch eine Säule von 5 Raumteilen des Ionenaustauscherharzes Amberlite 1R-12O(H + ) geleitet wird. Nach Zusatz von 1 Gew.-Teil Aktivkohle wird der Ablauf filtriert. Das erhaltene Filtrat wird unter vermindertem Druck eingeengt, wobei ein Produkt von Sirupkonsistenz erhalten wird, das über Nacht in einem Kühlschrank stehengelassen wird.
Auf diese Weise werden 5,4 Gew.-Teile Kristalle aus der Kulturbrühe des Mutanten erhalten. Durch die gleiche Behandlung der Mutterlauge werden weitere 1,2 Gew.-Teile Kristalle erhalten.
Dagegen werden aus der Kulturbrühe des Ursprungsstamms, die in der gleichen Weise behandelt wird, praktisch keine Kristalle gewonnen. Die Gärmaische wird durch tropfenweise zugesetztes 30%iges KOH auf pH 3,5 eingestellt und über Nacht in einem Kühlschrank stehengelassen. Die Fällung wird entfernt, worauf eine geringe Menge Impfkristalle von Citronensäure der Mutterlauge zugesetzt wird, wobei 2,8 Gew.-% kristalline Citronensäure erhalten werden.
Beispiel 2
Debaryomyces sp. IFO 0064 und Pichia haplophila IFO 0947 werden der in Beispiel 1 beschriebenen mutagenen Behandlung unterworfen. Der erhaltene Mutant IFO 1547 des Ursprungsstanr.ns Pichia haplophila IFO 0947 und der Mutant IFO 1546 von Debaryomyces sp. IFO 0064 werden auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise kultiviert. Die Ergebnisse sind nachstehend genannt.
Beispiel 3
Brettanomycesclaussenii IFO0627 wird der in Beispiel 1 beschriebenen mutagenen Behandlung unterworfen.
Citronensäure, mg/ml
Pichia haplophila
Debaryomyces sp.
Pichia haplophila
Debaryomyces sp.
IFO 0947
IFO 0064
IFO 1547
IFO 1546
0,4
48
36
Der erhaltene Mutantenstamm BN-62 IFO 1544 hat eine erhöhte Fähigkeit, Citronensäure zu bilden.
Die beiden Stämme werden getrennt auf den in Beispiel 1 beschriebenen Medien kultiviert, wobei jedoch die Kohlenstoffquelle durch 10 % Glucose ersetzt worden ist.
Hierbei werden die folgenden Ergebnisse erhalten:
Citronensäure, mg/ml
Ursprungsstamm
Mutantenstamm
IFO 0627
IFO 1544
45 73
Beispiel 4
Eine Zellsuspension von Brevibacterium fiavum ATCC 14067 wird mit Ultraviolettlicht bestrahlt, wobei der gegen Fluoressigsäure empfindliche Mutant IFO 13144 erhaltet= wird. Dieser Mutant und der Ursprungsstamm werden getrennt auf dem in Beispiel 3 beschriebenen Medium kultiviert. Während der Ursprungsstamm keine nachweisbare citronensäuremenge in der Gärmaische anhäuft, werden durch den Mutantenslamm 45 mg/ml Citronensäure angehäuft.
Beispiel 5
Achromobacter nucleoacidives IFO 13268 und Corynebacterium fascians ATCC 21461 werden mit dem in Beispiel 1 verwendeten Mutagen behandelt, wobei gegen Fluorcitronensäure empfindliche Stämme IFO 13143 und IFO 13145 erhalten werden. Diese Stämme werden zur Beimpfung von Fermentern verwendet, die 120 Raumteile eines Mediums (pH 7,0) enthalten, das 6% n-Paraffin (Gemisch von Ci2-C15), 0,5% NH4NO3, 0,2% KH2PO4, 0,05% MgSO4, 0,01% FeSO4-7H2O, 0,1 % Harnstoff, 0,1 % Trockenhefe und 4% CaCO3 enthält und 5 Tage bei 28° C bebrütet wird. Die folgenden Ergebnisse werden erhalten:
Ursprungsstämme:
Mutanten:
IFO 13269
ATCC 21461
IFO 13143
IFO 13145
Beispiel 6
0,6 mg/ml 43 mg/ml 72 mg/ml 61 mg/ml
Eine Suspension der Sporen von Penicillium chermesinum IFO 5800 wird auf die in Beispiel 4 beschriebene Weise behandelt, wobei der gegen Fluoressigsäure empfindliche Mutant IFO 9230 erhalten wird.
Mit dem Ursprungsstamm und dem Mutanten werden Fermenter beimpft, die 120 Raumteile eines wäßrigen Mediums (p„ 7.0) enthalten, das 10% «-Paraffin. 0,1 % NH4NO3, 0,02% MgSO4, 0,03% KH2PO4, 0,03% Na2HPO4 12H2O und 4% CaCO3 (pH 5,0) enthalt und 14 Tage bei 28°C bebrütet wird. Auf diese Weise werden ausgezeichnete Ergebnisse erhalten:
Citronensäure
Ursprungsstamm
Mutant
32 mg/ml 77 mg/ml
Beispiel 7
Arthrobactor paraffineus ATCC 15591 wird in der gleichen Weise behandelt, wobei Arthrobacter paraffineus IFO 13269, ein gegen Fluoressigsäure empfindlicher Mutant, erhalten wird.
Der Ursprungsstamm and der Mutant werden getrennt 3 Tage bei 28° C in 120 Raumteilen eines wäßrigen Mediums (pH 7,0) bebrütet, das 4 % n-Hexadecan, 0,1 % Natriumacetat, 0,3% NH4NO3, 0,05% Harnstoff, ö,01% CSl, 0,05% MgSO4-7H2O, 0,001% MnSO4, 0,01 % FeSO4 ■ 7 H20,0,05 % KH2PO4,0,15 % K2HPO4 und 3 % CaCO3 enthält. Der Mutant häuft 28 mg und der Ursprungsstamm 0,9 mg Citronensäure/ml an.
Beispiel 8
Candida lipolytica IFO 1463 (ATCC 20237) wird mit N-Methyl-N'-nitro-N-nitrosoguanidin behandelt, wobei der gegen Fluoressigsäure empfindliche Mutant IFO 1566 erhalten wird.
Der Ursprungsstamm und der Mutant werden getrennt 6 Tage bei 28° C auf die in Beispiel 7 beschriebene Weise kultiviert. Die Ergebnisse sind nachstehend genannt.
Citronensäure Ausbeute mg/ml %
Ursprungsstamm IFO 1463 87 145
Mutant IFO 1566 71 118,3
40
Beispiel 9
Im Vergleich zu den Ursprungsstämnien wird das Wachstum der gemäß den Beispielen 1 bis 8 verwendeten Mutantenstämme unter den folgenden Bedingungen untersucht : 1. Medium:
Grundzusammensetzung: 0,3% (NH4)2SO4, 0,3% NH4NO3, 0,2% KH2PO4, 0,2% K2HPO4, 0,05% MgSO4 ■ 7 H2O, 0,0003 % FeSO4 · 7 H2O, 0,0003 % MnSO4 · 4H2O, 0,0001 % CaCl2 · 2H2O, 0,1 % CSL, 0,05 % Schmalzöl.
Medium (I): Grundmedium +1 % Natriumacetal Medium (II): Grundmedium +1 % Glucose Medium (III): Grundmedium+ 0,2% Hefeextrakt
Citronensäure-Antimetaboliten oder Vorstufen:
3OmMoI Fluoressigsäure oder Fluorcitronensäure werden den Medien zugesetzt.
Kultivierungsbedingungen: 48 Stunden bei 28°C.
Bestimmung des Wachstums:
Ermittlung des Gewichts der trockenen Zellen.
Ergebnisse:
Mutant Medium Verwende Wachs
ter Anti- tum
metabolit (%)*)
oder Vor
stufe**)
Candida lipolytica
IFO1545 (I) FAA 13
Pichia hapjophila
IFO 1547 (II) FAA 21
Debaryomyces sp.
IFO 1546 (II) FAA 36
Brettanomyces
claussenii
IFO1544 (II) FAA 42
Brevibacterium
flavum
IFO 13544 (1) FAA 17
Arthrobacter
nucleoacidives
NF-06
IFO 13143 (III) FCA 32
Corynebacterium
fascians
IFO 13145 (III) FCA 60
Penicillium
chermesinum
IFO 9230 (I) FAA 63
Arthrobacter
paraffineus
IFO 13269 (I) FAA 41
Candida lipolytica
IFO 1566 (I) FAA 12
*) Berechnet auf Basis des Gewichts der Zellen des unter den gleichen Bedingungen gezüchteten Ursprungsstamms.
**) FAA: Fluoressigsäure.
FCA: Fluorcitronensäure.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Citronensäure durch Kultivieren von Mikroorganismen bei einer Temperatur zwischen 20 und 35° C und bei einem pH-Wert zwischen 2 um 8 und Isolieren der im Kulturmedium angehäuften Citronensäure, dadurch gekennzeichnet, daß man als Mikroorganismus Candida lipolytica IFO 1545, Candida lipolytica IFO 1566, Pichia halophila IFO 1547, Debaromyces sp. IFO 1546, Brettanomyces ciaussenii IFO 1544, Brevibacterium fiavum IFO 13144, Cornybacterium facians IFO 13145, Arthrobacter paraffineus IFO 13269, Penicillium chermesinum IFO 9230 oder Achromobacter nucleoacidivis IFO 13143 kultiviert.
DE2115514A 1970-04-02 1971-03-31 Herstellung von Citronensäure Expired DE2115514C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2818070A JPS5324516B1 (de) 1970-04-02 1970-04-02

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2115514A1 DE2115514A1 (de) 1971-10-21
DE2115514C2 true DE2115514C2 (de) 1982-12-09

Family

ID=12241505

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2115514A Expired DE2115514C2 (de) 1970-04-02 1971-03-31 Herstellung von Citronensäure

Country Status (11)

Country Link
JP (1) JPS5324516B1 (de)
BE (1) BE765165A (de)
CA (1) CA939284A (de)
DE (1) DE2115514C2 (de)
FR (1) FR2089025A5 (de)
GB (1) GB1353480A (de)
IE (1) IE35607B1 (de)
IL (1) IL36509A (de)
IT (1) IT1050434B (de)
NL (1) NL172340C (de)
ZA (1) ZA711993B (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4326030A (en) 1977-05-18 1982-04-20 Diamond Shamrock Corporation Process for the production of pyruvic acid and citric acid
JPS5980319A (ja) * 1982-10-29 1984-05-09 Mitsubishi Heavy Ind Ltd 石炭高濃度水スラリ貯槽

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1182983A (en) * 1967-12-14 1970-03-04 Pfizer & Co C Fermentation Process for the Production of Citric Acid.

Also Published As

Publication number Publication date
CA939284A (en) 1974-01-01
IE35607L (en) 1971-10-02
JPS5324516B1 (de) 1978-07-21
NL172340C (nl) 1983-08-16
IL36509A (en) 1974-11-29
DE2115514A1 (de) 1971-10-21
ZA711993B (en) 1972-01-26
GB1353480A (en) 1974-05-15
NL172340B (nl) 1983-03-16
IT1050434B (it) 1981-03-10
NL7104372A (de) 1971-10-05
IL36509A0 (en) 1971-05-26
IE35607B1 (en) 1976-03-31
FR2089025A5 (de) 1972-01-07
BE765165A (fr) 1971-08-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT391323B (de) Mikroorganismus der species bacillus coagulans sowie ein verfahren zur herstellung von optisch reiner l(+)-milchsaeure
EP0072010B1 (de) Verfahren zur Herstellung von D-Milchsäure unter Verwendung von Lactobacillus bulgaricus DSM 2129
DE2417337C3 (de)
DE3110789C2 (de)
DE2707105A1 (de) Verfahren zur herstellung von l-arginin auf mikrobiologischem wege
DE2115514C2 (de) Herstellung von Citronensäure
DE2002048C3 (de)
DE3123001C2 (de)
DE2413961C2 (de) Biotechnische Herstellung von Citronensäure
DE3877685T2 (de) Verfahren zur herstellung von d(-)-tartarsaeure.
DE1945607B2 (de) Verfahren zur Herstellung von p-Aminobenzylpenicillin
DE3036413C2 (de) Aerobes mikrobiologisches Verfahren zur Herstellung von 2,5-Diketogluconsäure
DE2034593B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Zitronensäure
EP0001122B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Zuckeralkohols
DE2357100C3 (de) Verfahren zur biotechnischen Herstellung von L-Tryptophan
DE1792403C (de) Verfahren zur biotechnischen Herstellung von L Lysin
DE2116412C3 (de) Biotechnisches Verfahren zur Gewinnung von 1-Serin
DE2429068C3 (de) Fermentatives Verfahren zur Herstellung von L-Histidin
AT337131B (de) Verfahren zur erzeugung von glucose isomerisierendem enzym
DE1900492C (de)
DE2017374C3 (de) Verfahren zur Herstellung von L-Glutaminsäure
DE1916421A1 (de) Verfahren zur Herstellung von L-Serin
DE2316352C3 (de) Verfahren zur mikrobiologischen Herstellung von Chloramphenicolderivaten
DE1767294A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Orotsaeure und/oder Orotidin
DE2429068A1 (de) Fermentatives verfahren zur herstellung von l-histidin

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
D2 Grant after examination