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DE2115231C3 - Ballentransportwagen - Google Patents

Ballentransportwagen

Info

Publication number
DE2115231C3
DE2115231C3 DE2115231A DE2115231A DE2115231C3 DE 2115231 C3 DE2115231 C3 DE 2115231C3 DE 2115231 A DE2115231 A DE 2115231A DE 2115231 A DE2115231 A DE 2115231A DE 2115231 C3 DE2115231 C3 DE 2115231C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bales
valve
hydraulic cylinder
platform
sliding frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2115231A
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English (en)
Other versions
DE2115231B2 (de
DE2115231A1 (de
Inventor
Raymond Earl Reedley Calif. Fisher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Sperry Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Sperry Corp filed Critical Sperry Corp
Publication of DE2115231A1 publication Critical patent/DE2115231A1/de
Publication of DE2115231B2 publication Critical patent/DE2115231B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2115231C3 publication Critical patent/DE2115231C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/02Loading means
    • A01D90/08Loading means with bale-forming means additionally used for loading; with means for picking-up bales and transporting them into the vehicle
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S414/00Material or article handling
    • Y10S414/10Associated with forming or dispersing groups of intersupporting articles, e.g. stacking patterns
    • Y10S414/112Group formed or dispensed by reversible apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)
  • Storage Of Harvested Produce (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Wagen zum Aufnehmen von Ballen vom Boden und Stapeln derselben zu tufeinanderfolgenden senkrechten Ballengruppen auf keiner Ladefläche, mit einer vor der Ladefläche angeordneten Plattform zum Zusammenstellen je einer Ballengruppe, die mittels eines ersten Hydraulikzylinders zum Senkrechtstellen und Aufsetzen der jeweiligen Ballengruppe auf das vordere Ende der Ladefläche gegen ein auf dieser angeordnetes Verschiebegestell bzw. schon davorstehende Ballengruppen bewegbar ist lind mit einem mit dem Verschiebegestell gekoppelten tweiten Hydraulikzylinder, dessen ölabfluß bei Aus-Weichbewegungen des Verschiebegestells beim Aufsetren der Ballengruppen durch ein Ventil gesteuert ist
Ein aus der US-PS 35 02 230 bekannter Ballentransportwagen der vorstehend umrissenen Art wird das mit einem Hydraulikzylinder gekoppelte Verschiebegestell keim Aufsetzen einer neuen Ballengruppe auf die Ladefläche um eine der Breite der Ballengruppe entsprechende Länge nach hinten verschoben, wobei eine Relativbewegung zwischen dem Hydraulikzylinder und dessen Kolbenstange stattfindet und der Abfluß der dabei Verdrängten ölmenge über ein Drückbegrenzungsventil gesteuert wird. Die Zylinder zürn Verschwenken der Plattform und zürn Bewegen des Verschiebegestells sind an Voneinander unabhängige
hydraulische Schaltkreise angeschlossen.
Bei dieser Bauart hat es sich als nachteilig erwiesen, daß das Druckbegrenzungsventil erst dann öffnet und den Ablauf zu einem Vorratsbehälter freigibt, wenn das aus dem Verschiebegestell-Zylinder verdrängte öl mit einem bestimmten Druck anliegt Wenn nämlich die Ladefläche schon teilweise beladen ist, nimmt aufgrund einer gewöhnlich angewendeten leichten Rückwärtsneigung der Ladefläche die auf das Verschiebefe-estell
ίο wirkende Last des Teilstapels zu. Darüber hinaus ist die Belastung des Verschiebegestells auch von Fahrten auf einem geneigten, insbesondere ansteigenden Gelände und außerdem von den Erschütterungen abhängig, mit denen die auf der Ladefläche stehenden Ballengruppen st^ßartige Belastungen auf das Verschiebegestell ausüben. Solchen Wechsellasten kann das bekannte Druckbegrenzungsventil bzw. eine an ihm vorgenommene Einstellung nicht ausreichend Rechnung tragen, so daß sich das Verschiebegestell auch zu Zeiten, wenn keine neue Ballengruppe auf die Ladefläche aufgesetzt wird, nach hinten bewegt Dadurch wird eine gleichmäßige Beladung des Wagens beeinträchtigt, so daß die Ballen umkippen oder ihre regelmäßige Anordnung innerhalb des Ballenstapels gestört wird oder die Ballen gar vom Wagen herunterfallen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ballentransportwagen dieser bekannten Art dahingehend zu verbessern, daß das Verschiebegestell während derjenigen Zeit an unerwünschten Bewegungen auf der Ladefläche gehindert wird, in der seine Bewegung nicht wie beim Aufsetzen einer neuen Ballengruppe beabsichtigt ist
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst daß das Ventil einen Druckanschluß und einen Ventilkörper aufweist der durch Zuführung von Öldruck an den Druckanschluß aus einer normalerweise geschlossenen Stellung in eine Durchlaß-Stellung verstellbar ist und daß der Druckanschluß an eine Betätigungsleitung zum Ausfahren dp* ersten Hydraulikzylinders angeschlossen ist so daß der Abfluß aus dem mit dem Verschiebegestell gekoppelten zweiten Hydraulikzylinder am Ventil nur dann geöffnet ist wenn der erste Hydraulikzylinder zum Anheben der Plattform beaufschlagt ist
Aufgrund dieses Vorschlages wird das Verschiebegestell so lange an einer Rückwärtsbewegung gehindert bis die Plattform zum Anheben und Aufsetzen der nächsten Ballengruppe auf die Ladefläche betätigt wird. Im Steuersystem für tien Verschiebegestell-Zylinder ist somit ein Sperrventil vorgesehen, das in Abhängigkeit von der Beaufschlagung des Plattform-Zylinders öffnet Dadurch entsteht eine zwangläufige Verriegelungseinrichtung für das Verschiebegestell, die jedoch dessen Rückwärtsbewegung beim Beladen der Ladefläche zu einem bestimmten synchronisierten Zeitpunkt ermöglicht
Bei einer Ausführutigsform ist die Erfindung dahingehend weitergebildet, daß das Ventil in der Betätigungsleitung durch eine ein Rückschlagventil enthaltende Leitung für den Abfluß von Verdrängungsöl aus dem ersten Hydraulikzylinder in einen Vorratsbehälter überbrückt bzw, nebengeschlossen ist Aufgrund dieser Maßnahme ist sichergestellt, daß das Sperrventil nur dann geöffnet wird, wenn sich die Plattform zum Aufsetzen einer neuen Ballengruppe auf die Ladefläche nach oben bewegt, während bei der Abwärtsbewegung der Plattform das Sperrventil geschlossen bleibt
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den
Zeichnungen dargestellten Aasführungsformen näher erläutert Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Ballentransportwagens, bei dem die Plattform in verschiedenen Schwenkstellungen mit ausgezogenen bzw. unterbrochenen ί Linien dargestellt ist,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Ladefläche des Wagens nach F i g. 1 in teilweise abgebrochener Darstellung,
Fig.3 ein Schaltbild für die hydraulische Steuerung der Aufnahmevorrichtung, der Plattform, der Ladefläehe und des Verschiebegestells und
Fig.4 ein Schaltbild für eine andere Ausführungsform der hydraulischen Steuerschaltung nach F i g. 3.
Der Ballentransportwagiin nach F i g. 1 weist einen auf zwei Rädern 12 abgestützten Fahrzeugrahmen 10 ii mit Längsträgern 16 auf, deren vordere Enden zu einer Deichsel zusammengeführt sind. Vorn auf dem Fahrzeugrahmen 10 ist eine Aufnahmevorrichtung 150 mit zwei Querträgern 152, 154 angeordnet, die auf einem vorderen waagerechten Abschnitt 156 eines Winkelrahmens befestigt sind. Der Winkelrahman weist einen rückwärtigen, nach oben weisenden Schenkel 160 auf, der an der Stelle 162 an auf den Längsträgern 16 befestigten Tragteilen 164 schwenkbar gelagert ist Ein Hydraulikzylinder 502 ist an seinem einen Ende mittels is eines Zapfens 166 an einem nach vorn gerichteten Ansatz 168 eines Querrahmenteils 170 schwenkbar befestigt Die Kolbenstange 504 des Hydraulikzylinders ist an einen am Winkelrahmen 158 befestigten Arm 172 gelenkig angeschlossen. Beim Ausfahren des Hydraulik- so Zylinders 502 wird die Aufnahmevorrichtung 150 um ihre Schwenkachse 162 aufwärts geschwenkt, um eine aufgenommene Ballenreihe A auf eine Plattform 200 abzusetzen, wobei die ßallenreihen die an der Stelle B gezeigte Stellung einnehmen. «
Die Plattform 200 ist auf einem Winkelrahmen 202 angeordnet, der nach vorn gerichtete Schenkel 204 und nach oben gerichtete Schenkel 206 aufweist, wobei letztere mittels Schwenkzapfen 208 an einem vom vorderen EnC1T 252 einer Ladefläche 250 nach unten ragenden Ansatz 210 gelagert sind.
Aus mehreren nacheinander auf die Oberseite 215 der in Fig. 1 mit unterbrochenen Linien angedeuteten Plattform 200 verlagerten Ballen wird eine Ballengruppe gebildet und nach deren Vervollständigung ein « Hydraulikzylinder 503 betätigt, der die Plattform 200 um ihre Schwenkachse nach oben schwenkt, um die Ballengruppe auf die Ladefläche 250 zu überführen. Das Ende 510 des Hydraulikzylinders 508 ist mittels eines Schwenkzapfens 216 unt.-rhalb der Ladefläche 250 angelenkt, während die Kolbenstange 512 über einen Schwenkzap'en 218 an einen nach hinten gerichteten Betätigungsarm 220 der Plattform angeschlossen ist
Die mit einer Auflage 254 versehene Ladefläche 250 ist am rückwärtigen Ende um Querzapfen 256 π schwenkbar, die an Haltern 258 am rückwärtigen Ende der Längsträger 16 befestigt sind. Durch Aufwärtsschwcnken der Plattform 200 werden nacheinander die jetzt zusammengestellten Ballengruppen auf die Ladefläche 250 überführt wo die Ballen die Stellung C w einnehmen und nach und nach zu einem Ballenstapel vervollständigt werden. Die erste auf die Ladefläche 250 abgesetzte Ballengruppe legt sich an ein Verschiebegefteil 300 an, das durch nachfolgende Ballengruppen auf der Ladefläche nach hinten bewegt wird. Beim Aufsetzen werden die Ballercgruppen durch seitliche Führuligsbjeche 260 gestillt, die an Streben 262 und 264 befestigt sind Am rückwärtigen Ende der Ladefläche sind mehrere, nach oben weisende Zinken 296 unter seitlichem Abstand zueinander befestigt, die die Rückwärtsbewegung des Verschiebegestells 300 begrenzen. Das Verschiebegestell umfaßt zwei aufrecht stehende Zinken 302, die gemäß Fig.2 aus einem Z-ProFil mit einem quergerichteten Mittelabschnitt 304, einem nach hinten gerichteten Ansatz 306 und einem äußeren vorderen Ansatz 308 bestehen, wobei sich letzterer in die Ballen eindrückt und damit zur Stabilität des Ballenstapels beiträgt Jeder Zinken 302 ist auf einem Rollschütten 310 befestigt, der in einer Längsrinne 312 der Ladefläche geführt ist Beide Rollschlitten sind durch einen Querträger 314 miteinander verbunden.
Jeder Rollschlitten 310 weist einen längsgerichteten Bauteil 316 mit vorderen und rückwärtigen Rollen 318 bzw. 320 auf, die an der Unterseite 327. der Ladefläche anliegen. Am Bauteil 316 ist außerdem eine obere rückwärtige Rolle 324 gelagert, die auf der Oberseite 326 der Ladefläche läuft Die Zinken 302 sind an einen Querträger 330 angeschlossen, von dem nach vorn gerichtete Anschlußteile 332 ausgehen, die an den Bauteilen 316 schwenkbar befestigt sind.
Das Verschiebegestell 300 ist über ein Seil 342 entsprechend Fig.2 an einen Hydraulikzylinder 528 angeschlossen. Durch Aufsetzen einer neuen Ballengruppe auf die Ladefläche und durch Rückwärtsbewegung des Verschiebegestells wird öl aus dem Hydraulikzylinder 528 in einen Vorratsbehälter 514 verdrängt Mit Hilfe des Hydraulikzylinders kann das Verschiebegestell auch zwangläufig in beiden Richtungen bewegt werden.
Um von dem Ballenstapel des Ballentransportwagens einzelne Ballen abzuladen, werden die Ballengruppen von der Ladefläche 250 nacheinander auf die Plattform 200 zurückgeführt, wo ein Querförderer 350 die unterste Ballenreihe erfaßt und seitlich wegschiebt, nachdem eine Halteeinrichtung 352 die oberhalb der untersten Ballenschicht oder -reihe liegenden Ballen angehoben und entsprechend F i g. J auf der Plattform 200 nach oben verschoben hat Der Querförderer besteht aus einer endlosen Kette 354 sowie darauf befestigten Mitnehmern 358 und steuert die aus Trennhaken 362 bestehende Halteeinrichtung 352.
Befindet sich die Plattform 200 in ihrer in F i g. 1 gezeigten Entladestellung, so können die oberen Ballen D bei unter die Plattformebene zurückgeschwenkten Trennhaken nach unten gleiten, bis sie an einen Querträger 298 am vorderen Ende der Ladefläche 250 anstoßen. Die Trennhaken 362 sitzen auf einer unterhalb der Plattform 200 gelagerten Schwenkwelle 364.
Ein Ende 342e des Seils 342 für den Antrieb des Verschiebegestells 300 is; am rückwärtigen Ende der Laiefläche befestigt und läuft über vier Rollen 342a bis d Das andere Seilende ist am vorderen Ende der Ladefläche an der Stelle 342/befestigt Die Ko'len 342a und 342</ sind in einer Gabel 528c am Ende der Kolbenstange 526Z? gelagert Das Verankerungsende 528a des Hydraulikzylinders 528 ist am vorderen Ende der Ladefläche befestigt Das Seil 342 ist zwischen den Rollen 342Ö und 342c an der Stelle MIg am Querträger 314 angeschlossen.
Zum Entladen einzelner Bauen wird die Plattform 200 in die in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien gezeigte Arbeitsstellung verschwenkt Sodann wird durch Betätigung des Zylinders 528 das Verschiebegestell 300 nach vorn bewegt Der Zylinder 528 wird über einen Stellhebel 546 sowie über Ventile 544 und 552
entsprechend Fig,3 gesteuert. Befindet sich der Slellhebcl 545 iii dc"f Stellung I1 so sind die Schieber der Ventile 544 und 552 nach hinten verschoben, so daß Drucköl vom Ventil 544 über die Leitung 554 und Ventil 552 in die Leitung 556 strömt Das sich hierdurch ί vorwärts bewegende Verschiebegestell 300 schiebt die vorderste Ballengruppe über den Querträger 298 am vorderen Ende der Ladefläche 250, so daß sie auf die Plattform 200 fällt und die in F i g. 1 gezeigte Stellung D einnimmt in
Danach wird das Verschiebegestell angehalten und ein Motor 560 zum Antrieb des Querförderers 350 eingeschaltet Zu diesem Zweck wird der Hebel 546 in die Stellung 2 gebracht, so daß der Schieber des Ventils 552 in die in Fig. 3 gezeigte Stellung zurückkehrt. i> während der Schieber des Ventils 544 in seiner rückwärtigen Stellung verbleibt Drucköl strömt nunmehr aus der Leitung 554 über das Ventil 552 in die Leitung 558 und von dort zum Motor 560, von wo es über eine Leitung 562 in den Vorratsbehälter 514 a zurückfließt Eine Abtriebswelle 564 des Motors 560 ist mit einem nicht dargestellten Kettenrad gekuppelt, über das die Kette des Querförderers 350 läuft
Wenn beim Aufnehmen von auf dem Feld liegenden Ballen zwei Ballen sich auf der Aufnahmevorrichtung 21; 150 befinden, wird über einen nicht dargestellten Änschlaghebel das Ventil 506 aus der in Fig.3 gezeigten Normalsteliung so verschoben, daß Drucköl von der Pumpe 500 in den Zylinder 502 strömt mit dem die Aufnahmevorrichtung 150 die Ballenschicht oder m -reihe auf die Plattform 200 ablegt Bei angehobener Stellung der Aufnahmevorrichtung 150 wird das Ventil 506 in seine Normalsteliung zurückgeführt so daß die Aufnahmevorrichtung in ihre abgesenkte Stellung zurückkehrt und dabei das öl aus dem Zylinder 502 in « den Vorratsbehälter 514 zurückschiebt
Wenn auf die Plattform 200 insgesamt vier Ballenreihen abgesetzt worden sind, legt sich die erste Ballenreihe an einen nicht dargestellten Betätigungshebel an, der den Ventilschieber 516 aus der aus der F i g. 3 ersichtlichen Normalsteliung in eine Stellung bringt in der Drucköl über die Leitung 518 und ein pilotbetätigtes
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in den Zylinder 508 strömt wodurch die Plattform 200 hochgeschwenkt wird. -t">
Beim Hochschwenken der Plattform 200 wird ein Wählventif 524 aus seiner Normalstellung entsprechend F ι g. 3 in eine zweite Stellung überführt, in der aus dem Zylinder 508 verdrängtes Öl durch eine Leitung 526 und das Schieberventil 516 in den Vorratsbehälter 514 vi zurückströmt In der oberen Endstellung der Plattform 200 wird die Bai'sngruppe auf das vordere Ende der Ladefläche 250 abgesetzt Durch diesen Vorgang wird das Schieberventil 516 so verschoben, daß sich die Strömungsrichtung in den Leitungen 518 und 526 is-umkehrt bzw. das öl aus dem Zylinder 508 über die Leitung 522, das Ventil 520, die Leitung 518 und das Ventil 516 in den Vorraubehälter514 abfließen kann.
Wenn die Plattform 200 ihre Entladestellung wieder erreicht wird das Wählventil 524 in die in Fig.3 «> gezeigte NormaSstelhing zurückgeführt, so daß Drucköl von der Pumpe 500 über das Schieberventil 516 und Ventil 524 zum Vorratsbehälter zurückfließt Das auf dem Hydraulikzylinder 508 weiterhin lastende Eigengewicht der Plattform 200 verdrängt das öl über die «·■> Leitungen 522 und 518 in den Vorratsbehälter. Falls während dieses Zustandes der Druck des Hydraufiksystems zusammenbrechen sollte, verhindert das Sperrventil 520 ein weiteres Absenken der Plattform 200.
Beim Aufsetzen von Ballengruppen auf die Ladefläche drücken sie das Verschiebegestell 300 nach hinten. Um eine unerwünschte Rückwärtsbewegung des Ver^ Schiebegestells in den Zeiten zu verhindern, in denen die Plattform 200 nicht über den Zylinder 508 in ihre obere Stellung verschwenkt wird, ist ein Sperrventil 530 vorgesehen.
Während der normalen Haltestellung ist das Verschiebegestell 300 somit durch den Hydraulikzylinder 528 an einer Rückwärtsbewegung gehindert Das innerhalb des Zylinders 528 befindliche Öl bleibt aufgrund des Sperrventils 530 dort eingeschlossen und kann nur dann entweichen, wenn das Sperrventil 530 eine Durchströmung ermöglicht Die Sperrfunktion des Sperrventils 530 dauert so lange an, als kein öl aus oder in den Zylinder 508 strömt
Das Sperrventil 530 öffnet nur dann, wenn der Zylinder 508 ausgefahren wird, um Ballen von der Plattform 200 auf die Ladefläche Z5Ö zu überführen. Beim Beladen der Ladefläche 250 wird über einen nicht dargestellten Steuermechanismus das Schieberventil 516 aus seiner Normalstellung entsprechend Fig.3 in eine Stellung gebracht, in der Druck aus der Leitung 510 in die Leitung 518 und in den Zylinder 506 übertragen wird, um die Plattform 200 anzuheben. Da der Druck über die Leitung 522 und 540 in das Sperrventil 530 übertragen wird, öffnet dies, so daß das öl aus dem Zylindfci 508 über die Leitung 556, das Sperrventil 530, die Leitung 534 zum Vorratsbehälter 514 entweichen kann. Dieser Zustand bleibt so lange erhalten, bis die Plattform 200 die nächste Ballengruppe auf die Ladefläche aufgesetzt und dabei das Verschiebegestell 300 nach hinten bewegt hat wodurch das Ventil 516 so verschoben wird, daß Drucköl aus der Pumpe 500 über die Leitung 510 in die Leitung 526 und zum Kolbenstangenende des Zylinders 508 gelangt, um die Plattform 200 nach unten zu schwenken, öl vom Kolbenende des Zylinders 508 fließt über die Leitung 522, 518 und das Ventil 516 in den Vorratsbehälter 514 zurück.
Bei der Ausführungsform der Hydraulikschaltung
narh Pia Λ ict ähnlich u/!p hei Her Alisffihrtincrcfnrm
gemäß der F i g. 3 das Sperrventil 530 zum Steuern der Bewegung des Verschiebegestells 300 vorgesehen, jedoch ohne das Wählventil 524. Im übrigen ist das Schieberventil 516 vereinfacht da es nur zwei Schaltstellungen aufweist Ein Sperrventil 600 entspricht im wesentlichen dem pilotgesteuerten Sperrventil 520 bei der Ausführungsform nach F i g. 3.
Fig.4 zeigt das Hydrauliksystem in unbelastetem Zustand, in dem Drucköl von der Pumpe 500 übt-v die Leitungen 602,604,606 und 608 in den Vorratsbehälter 518 strömt Dabei fließt das öl durch das Sperrventil '600, ein Schieberventil 544 und das Schieberventil 516 zur Steuerung der Plattform 200, das normalerweise die in F i g. 4 angegebene Durchlaufstellung einnimmt
Nach Vervollständigung einer Ballengruppe auf der Plattform 200 wird das Ventil 516 entsprechend Fig.4 nach links verschoben, so daß Drucköl aus der Leitung 606 über die Leitungen 610, 612, durch das Sperrventil 530 und über die Leitung 514 in den Zylinder 50β strömt womit dessen Kolbenstange ausfährt und die Plattform 200 in die obere Endstellung schwenkt, um die Ballengruppe auf die Ladefläche 250 abzusetzen. Während dieser Zeit bewirkt die Durchströmung des Sperrventils 530, daß dessen Schieber in Fig.4 nach rechts verschoben wird, damit aus dem Verschiebege-
jteil'Zylind'er 528 öl über die Leitungen 524 und 526 zum Vorratsbehälter 514 verdrängt werden kann. Nach Absetzen der Ballengruppe auf der Ladefläche 250 gelängt das Schieberventil 516 in die DurchlaBstellung zurück. Da zu dieseni Zeitpunkt kein Öl mehr aus der Leitung 612 durch das Sperrventil 330 strömt, bewegt sich dessen Schieber wieder in die Sperrstellung zurück, » daßj,\2l weiterer Abfluß des im Verschiebegestell-Zy-
linder 528 enthaltenen Öls blockiert ist. Ein in der Leitung 622 angeordnetes Rückschlagventil 620 liegt parallel zum Sperrventil 530 und ermöglicht den Rückfluß aus dem Zylinder 508 über die Leitung 614« 612, 610 in den Vorratsbehälter, solange die Plattform 200 aus ihrer senkrechten in ihre waagerechte Stellung zurückschwenkt
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Wagen zum Aufnehmen von Ballen vom Boden und Stapeln derselben zu aufeinanderfolgenden senkrechten Ballengruppen auf seiner Ladefläche, mit einer vor der Ladefläche angeordneten Plattform zum Zusammenstellen je einer Ballengruppe, die mittels eines ersten Hydraulikzylinders zum Senkrechtstellen und Aufsetzen der jeweiligen Ballengruppe auf das vordere Ende der Ladefläche gegen ein auf dieser angeordnetes Verschiebegestell bzw. schon davorstehende Ballengruppen bewegbar ist, und mit einem mit dem Verschiebegestell gekoppelten zweiten Hydraulikzylinder, dessen Öl-Abfluß bei Ausweichbewegungen des Verschiebegestells beim Aufsetzen der Ballengruppen durch ein Ventil gesteuert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (530) einen Druckanschluß und eisen Ventilkörper aufweist, der durch Zuführung von Öldruck an den Druckanschluß aus einer normalerweise geschlossenen Stellung in eine Durchlaßstellung verstellbar ist, und daß der Druckanschluß an eine Betätigungsleitung (540,550; 612, 614) zum Ausfahren des ersten Hydraulikzylinders (508) angeschlossen ist, so daß der Abfluß (556; 624) aus dem mit dem Verschiebegestell (300) gekoppelten zweiten Hydraulikzylinder (528) am Ventil (530) nur dann geöffnet ist, wenn der erste Hydraulikzylinder (508) zum Anheben der Plattform (200) beaufschlagt ist
2. Ballenwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Veatil (530) in der Betätigungsleitung (540,550; 612,614) durch eine ein Rückschlagventil (560, 620) em. .altende Leitung (622) für den Abfluß von Verdrängungsöl aus dem ersten Hydraulikzylinder (508) in einen Vorratsbehälter (514) überbrückt bzw. nebengeschlossen ist
DE2115231A 1970-03-31 1971-03-30 Ballentransportwagen Expired DE2115231C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US2415370A 1970-03-31 1970-03-31

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DE2115231B2 DE2115231B2 (de) 1981-02-19
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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2115231A Expired DE2115231C3 (de) 1970-03-31 1971-03-30 Ballentransportwagen

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US (1) US3635359A (de)
CA (1) CA939298A (de)
DE (1) DE2115231C3 (de)
FR (1) FR2094953A5 (de)
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