DE2115231C3 - Ballentransportwagen - Google Patents
BallentransportwagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wagen zum Aufnehmen von Ballen vom Boden und Stapeln derselben zu
tufeinanderfolgenden senkrechten Ballengruppen auf keiner Ladefläche, mit einer vor der Ladefläche
angeordneten Plattform zum Zusammenstellen je einer Ballengruppe, die mittels eines ersten Hydraulikzylinders
zum Senkrechtstellen und Aufsetzen der jeweiligen Ballengruppe auf das vordere Ende der Ladefläche
gegen ein auf dieser angeordnetes Verschiebegestell bzw. schon davorstehende Ballengruppen bewegbar ist
lind mit einem mit dem Verschiebegestell gekoppelten
tweiten Hydraulikzylinder, dessen ölabfluß bei Aus-Weichbewegungen
des Verschiebegestells beim Aufsetren der Ballengruppen durch ein Ventil gesteuert ist
Ein aus der US-PS 35 02 230 bekannter Ballentransportwagen
der vorstehend umrissenen Art wird das mit einem Hydraulikzylinder gekoppelte Verschiebegestell
keim Aufsetzen einer neuen Ballengruppe auf die Ladefläche um eine der Breite der Ballengruppe
entsprechende Länge nach hinten verschoben, wobei eine Relativbewegung zwischen dem Hydraulikzylinder
und dessen Kolbenstange stattfindet und der Abfluß der dabei Verdrängten ölmenge über ein Drückbegrenzungsventil
gesteuert wird. Die Zylinder zürn Verschwenken der Plattform und zürn Bewegen des
Verschiebegestells sind an Voneinander unabhängige
hydraulische Schaltkreise angeschlossen.
Bei dieser Bauart hat es sich als nachteilig erwiesen,
daß das Druckbegrenzungsventil erst dann öffnet und den Ablauf zu einem Vorratsbehälter freigibt, wenn das
aus dem Verschiebegestell-Zylinder verdrängte öl mit einem bestimmten Druck anliegt Wenn nämlich die
Ladefläche schon teilweise beladen ist, nimmt aufgrund einer gewöhnlich angewendeten leichten Rückwärtsneigung
der Ladefläche die auf das Verschiebefe-estell
ίο wirkende Last des Teilstapels zu. Darüber hinaus ist die
Belastung des Verschiebegestells auch von Fahrten auf einem geneigten, insbesondere ansteigenden Gelände
und außerdem von den Erschütterungen abhängig, mit denen die auf der Ladefläche stehenden Ballengruppen
st^ßartige Belastungen auf das Verschiebegestell ausüben. Solchen Wechsellasten kann das bekannte
Druckbegrenzungsventil bzw. eine an ihm vorgenommene Einstellung nicht ausreichend Rechnung tragen, so
daß sich das Verschiebegestell auch zu Zeiten, wenn keine neue Ballengruppe auf die Ladefläche aufgesetzt
wird, nach hinten bewegt Dadurch wird eine gleichmäßige Beladung des Wagens beeinträchtigt, so daß die
Ballen umkippen oder ihre regelmäßige Anordnung innerhalb des Ballenstapels gestört wird oder die Ballen
gar vom Wagen herunterfallen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ballentransportwagen dieser bekannten Art dahingehend
zu verbessern, daß das Verschiebegestell während derjenigen Zeit an unerwünschten Bewegungen auf der
Ladefläche gehindert wird, in der seine Bewegung nicht wie beim Aufsetzen einer neuen Ballengruppe beabsichtigt
ist
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst daß das Ventil einen Druckanschluß und einen
Ventilkörper aufweist der durch Zuführung von Öldruck an den Druckanschluß aus einer normalerweise
geschlossenen Stellung in eine Durchlaß-Stellung verstellbar ist und daß der Druckanschluß an eine
Betätigungsleitung zum Ausfahren dp* ersten Hydraulikzylinders
angeschlossen ist so daß der Abfluß aus dem mit dem Verschiebegestell gekoppelten zweiten
Hydraulikzylinder am Ventil nur dann geöffnet ist wenn der erste Hydraulikzylinder zum Anheben der Plattform
beaufschlagt ist
Aufgrund dieses Vorschlages wird das Verschiebegestell so lange an einer Rückwärtsbewegung gehindert
bis die Plattform zum Anheben und Aufsetzen der nächsten Ballengruppe auf die Ladefläche betätigt wird.
Im Steuersystem für tien Verschiebegestell-Zylinder ist somit ein Sperrventil vorgesehen, das in Abhängigkeit
von der Beaufschlagung des Plattform-Zylinders öffnet Dadurch entsteht eine zwangläufige Verriegelungseinrichtung
für das Verschiebegestell, die jedoch dessen Rückwärtsbewegung beim Beladen der Ladefläche zu
einem bestimmten synchronisierten Zeitpunkt ermöglicht
Bei einer Ausführutigsform ist die Erfindung dahingehend
weitergebildet, daß das Ventil in der Betätigungsleitung durch eine ein Rückschlagventil enthaltende
Leitung für den Abfluß von Verdrängungsöl aus dem ersten Hydraulikzylinder in einen Vorratsbehälter
überbrückt bzw, nebengeschlossen ist Aufgrund dieser Maßnahme ist sichergestellt, daß das Sperrventil nur
dann geöffnet wird, wenn sich die Plattform zum Aufsetzen einer neuen Ballengruppe auf die Ladefläche
nach oben bewegt, während bei der Abwärtsbewegung der Plattform das Sperrventil geschlossen bleibt
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den
Zeichnungen dargestellten Aasführungsformen näher erläutert Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Ballentransportwagens,
bei dem die Plattform in verschiedenen Schwenkstellungen mit ausgezogenen bzw. unterbrochenen ί
Linien dargestellt ist,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Ladefläche des Wagens
nach F i g. 1 in teilweise abgebrochener Darstellung,
Fig.3 ein Schaltbild für die hydraulische Steuerung
der Aufnahmevorrichtung, der Plattform, der Ladefläehe
und des Verschiebegestells und
Fig.4 ein Schaltbild für eine andere Ausführungsform
der hydraulischen Steuerschaltung nach F i g. 3.
Der Ballentransportwagiin nach F i g. 1 weist einen
auf zwei Rädern 12 abgestützten Fahrzeugrahmen 10 ii
mit Längsträgern 16 auf, deren vordere Enden zu einer Deichsel zusammengeführt sind. Vorn auf dem Fahrzeugrahmen
10 ist eine Aufnahmevorrichtung 150 mit zwei Querträgern 152, 154 angeordnet, die auf einem
vorderen waagerechten Abschnitt 156 eines Winkelrahmens befestigt sind. Der Winkelrahman weist einen
rückwärtigen, nach oben weisenden Schenkel 160 auf,
der an der Stelle 162 an auf den Längsträgern 16 befestigten Tragteilen 164 schwenkbar gelagert ist Ein
Hydraulikzylinder 502 ist an seinem einen Ende mittels is
eines Zapfens 166 an einem nach vorn gerichteten Ansatz 168 eines Querrahmenteils 170 schwenkbar
befestigt Die Kolbenstange 504 des Hydraulikzylinders ist an einen am Winkelrahmen 158 befestigten Arm 172
gelenkig angeschlossen. Beim Ausfahren des Hydraulik- so Zylinders 502 wird die Aufnahmevorrichtung 150 um
ihre Schwenkachse 162 aufwärts geschwenkt, um eine aufgenommene Ballenreihe A auf eine Plattform 200
abzusetzen, wobei die ßallenreihen die an der Stelle B
gezeigte Stellung einnehmen. «
Die Plattform 200 ist auf einem Winkelrahmen 202 angeordnet, der nach vorn gerichtete Schenkel 204 und
nach oben gerichtete Schenkel 206 aufweist, wobei letztere mittels Schwenkzapfen 208 an einem vom
vorderen EnC1T 252 einer Ladefläche 250 nach unten
ragenden Ansatz 210 gelagert sind.
Aus mehreren nacheinander auf die Oberseite 215 der in Fig. 1 mit unterbrochenen Linien angedeuteten
Plattform 200 verlagerten Ballen wird eine Ballengruppe gebildet und nach deren Vervollständigung ein «
Hydraulikzylinder 503 betätigt, der die Plattform 200 um
ihre Schwenkachse nach oben schwenkt, um die Ballengruppe auf die Ladefläche 250 zu überführen. Das
Ende 510 des Hydraulikzylinders 508 ist mittels eines Schwenkzapfens 216 unt.-rhalb der Ladefläche 250
angelenkt, während die Kolbenstange 512 über einen Schwenkzap'en 218 an einen nach hinten gerichteten
Betätigungsarm 220 der Plattform angeschlossen ist
Die mit einer Auflage 254 versehene Ladefläche 250 ist am rückwärtigen Ende um Querzapfen 256 π
schwenkbar, die an Haltern 258 am rückwärtigen Ende der Längsträger 16 befestigt sind. Durch Aufwärtsschwcnken
der Plattform 200 werden nacheinander die jetzt zusammengestellten Ballengruppen auf die Ladefläche
250 überführt wo die Ballen die Stellung C w einnehmen und nach und nach zu einem Ballenstapel
vervollständigt werden. Die erste auf die Ladefläche 250
abgesetzte Ballengruppe legt sich an ein Verschiebegefteil
300 an, das durch nachfolgende Ballengruppen auf der Ladefläche nach hinten bewegt wird. Beim
Aufsetzen werden die Ballercgruppen durch seitliche Führuligsbjeche 260 gestillt, die an Streben 262 und 264
befestigt sind Am rückwärtigen Ende der Ladefläche sind mehrere, nach oben weisende Zinken 296 unter
seitlichem Abstand zueinander befestigt, die die Rückwärtsbewegung des Verschiebegestells 300 begrenzen.
Das Verschiebegestell umfaßt zwei aufrecht stehende Zinken 302, die gemäß Fig.2 aus einem
Z-ProFil mit einem quergerichteten Mittelabschnitt 304, einem nach hinten gerichteten Ansatz 306 und einem
äußeren vorderen Ansatz 308 bestehen, wobei sich letzterer in die Ballen eindrückt und damit zur Stabilität
des Ballenstapels beiträgt Jeder Zinken 302 ist auf einem Rollschütten 310 befestigt, der in einer Längsrinne
312 der Ladefläche geführt ist Beide Rollschlitten sind durch einen Querträger 314 miteinander verbunden.
Jeder Rollschlitten 310 weist einen längsgerichteten Bauteil 316 mit vorderen und rückwärtigen Rollen 318
bzw. 320 auf, die an der Unterseite 327. der Ladefläche anliegen. Am Bauteil 316 ist außerdem eine obere
rückwärtige Rolle 324 gelagert, die auf der Oberseite 326 der Ladefläche läuft Die Zinken 302 sind an einen
Querträger 330 angeschlossen, von dem nach vorn gerichtete Anschlußteile 332 ausgehen, die an den
Bauteilen 316 schwenkbar befestigt sind.
Das Verschiebegestell 300 ist über ein Seil 342 entsprechend Fig.2 an einen Hydraulikzylinder 528
angeschlossen. Durch Aufsetzen einer neuen Ballengruppe auf die Ladefläche und durch Rückwärtsbewegung
des Verschiebegestells wird öl aus dem Hydraulikzylinder 528 in einen Vorratsbehälter 514 verdrängt Mit
Hilfe des Hydraulikzylinders kann das Verschiebegestell auch zwangläufig in beiden Richtungen bewegt werden.
Um von dem Ballenstapel des Ballentransportwagens einzelne Ballen abzuladen, werden die Ballengruppen
von der Ladefläche 250 nacheinander auf die Plattform 200 zurückgeführt, wo ein Querförderer 350 die unterste
Ballenreihe erfaßt und seitlich wegschiebt, nachdem eine Halteeinrichtung 352 die oberhalb der untersten
Ballenschicht oder -reihe liegenden Ballen angehoben und entsprechend F i g. J auf der Plattform 200 nach
oben verschoben hat Der Querförderer besteht aus einer endlosen Kette 354 sowie darauf befestigten
Mitnehmern 358 und steuert die aus Trennhaken 362 bestehende Halteeinrichtung 352.
Befindet sich die Plattform 200 in ihrer in F i g. 1 gezeigten Entladestellung, so können die oberen Ballen
D bei unter die Plattformebene zurückgeschwenkten Trennhaken nach unten gleiten, bis sie an einen
Querträger 298 am vorderen Ende der Ladefläche 250 anstoßen. Die Trennhaken 362 sitzen auf einer
unterhalb der Plattform 200 gelagerten Schwenkwelle 364.
Ein Ende 342e des Seils 342 für den Antrieb des Verschiebegestells 300 is; am rückwärtigen Ende der
Laiefläche befestigt und läuft über vier Rollen 342a bis
d Das andere Seilende ist am vorderen Ende der Ladefläche an der Stelle 342/befestigt Die Ko'len 342a
und 342</ sind in einer Gabel 528c am Ende der Kolbenstange 526Z? gelagert Das Verankerungsende
528a des Hydraulikzylinders 528 ist am vorderen Ende der Ladefläche befestigt Das Seil 342 ist zwischen den
Rollen 342Ö und 342c an der Stelle MIg am Querträger
314 angeschlossen.
Zum Entladen einzelner Bauen wird die Plattform 200
in die in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien gezeigte Arbeitsstellung verschwenkt Sodann wird durch Betätigung
des Zylinders 528 das Verschiebegestell 300 nach vorn bewegt Der Zylinder 528 wird über einen
Stellhebel 546 sowie über Ventile 544 und 552
entsprechend Fig,3 gesteuert. Befindet sich der
Slellhebcl 545 iii dc"f Stellung I1 so sind die Schieber der
Ventile 544 und 552 nach hinten verschoben, so daß Drucköl vom Ventil 544 über die Leitung 554 und Ventil
552 in die Leitung 556 strömt Das sich hierdurch ί vorwärts bewegende Verschiebegestell 300 schiebt die
vorderste Ballengruppe über den Querträger 298 am vorderen Ende der Ladefläche 250, so daß sie auf die
Plattform 200 fällt und die in F i g. 1 gezeigte Stellung D
einnimmt in
Danach wird das Verschiebegestell angehalten und ein Motor 560 zum Antrieb des Querförderers 350
eingeschaltet Zu diesem Zweck wird der Hebel 546 in die Stellung 2 gebracht, so daß der Schieber des Ventils
552 in die in Fig. 3 gezeigte Stellung zurückkehrt. i>
während der Schieber des Ventils 544 in seiner rückwärtigen Stellung verbleibt Drucköl strömt nunmehr
aus der Leitung 554 über das Ventil 552 in die Leitung 558 und von dort zum Motor 560, von wo es
über eine Leitung 562 in den Vorratsbehälter 514 a
zurückfließt Eine Abtriebswelle 564 des Motors 560 ist mit einem nicht dargestellten Kettenrad gekuppelt, über
das die Kette des Querförderers 350 läuft
Wenn beim Aufnehmen von auf dem Feld liegenden Ballen zwei Ballen sich auf der Aufnahmevorrichtung 21;
150 befinden, wird über einen nicht dargestellten Änschlaghebel das Ventil 506 aus der in Fig.3
gezeigten Normalsteliung so verschoben, daß Drucköl von der Pumpe 500 in den Zylinder 502 strömt mit dem
die Aufnahmevorrichtung 150 die Ballenschicht oder m -reihe auf die Plattform 200 ablegt Bei angehobener
Stellung der Aufnahmevorrichtung 150 wird das Ventil 506 in seine Normalsteliung zurückgeführt so daß die
Aufnahmevorrichtung in ihre abgesenkte Stellung zurückkehrt und dabei das öl aus dem Zylinder 502 in «
den Vorratsbehälter 514 zurückschiebt
Wenn auf die Plattform 200 insgesamt vier Ballenreihen abgesetzt worden sind, legt sich die erste
Ballenreihe an einen nicht dargestellten Betätigungshebel an, der den Ventilschieber 516 aus der aus der F i g. 3 a»
ersichtlichen Normalsteliung in eine Stellung bringt in der Drucköl über die Leitung 518 und ein pilotbetätigtes
in den Zylinder 508 strömt wodurch die Plattform 200 hochgeschwenkt wird. -t">
Beim Hochschwenken der Plattform 200 wird ein
Wählventif 524 aus seiner Normalstellung entsprechend F ι g. 3 in eine zweite Stellung überführt, in der aus dem
Zylinder 508 verdrängtes Öl durch eine Leitung 526 und das Schieberventil 516 in den Vorratsbehälter 514 vi
zurückströmt In der oberen Endstellung der Plattform 200 wird die Bai'sngruppe auf das vordere Ende der
Ladefläche 250 abgesetzt Durch diesen Vorgang wird das Schieberventil 516 so verschoben, daß sich die
Strömungsrichtung in den Leitungen 518 und 526 is-umkehrt bzw. das öl aus dem Zylinder 508 über die
Leitung 522, das Ventil 520, die Leitung 518 und das Ventil 516 in den Vorraubehälter514 abfließen kann.
Wenn die Plattform 200 ihre Entladestellung wieder erreicht wird das Wählventil 524 in die in Fig.3 «>
gezeigte NormaSstelhing zurückgeführt, so daß Drucköl
von der Pumpe 500 über das Schieberventil 516 und Ventil 524 zum Vorratsbehälter zurückfließt Das auf
dem Hydraulikzylinder 508 weiterhin lastende Eigengewicht der Plattform 200 verdrängt das öl über die «·■>
Leitungen 522 und 518 in den Vorratsbehälter. Falls während dieses Zustandes der Druck des Hydraufiksystems
zusammenbrechen sollte, verhindert das Sperrventil 520 ein weiteres Absenken der Plattform 200.
Beim Aufsetzen von Ballengruppen auf die Ladefläche drücken sie das Verschiebegestell 300 nach hinten.
Um eine unerwünschte Rückwärtsbewegung des Ver^
Schiebegestells in den Zeiten zu verhindern, in denen die
Plattform 200 nicht über den Zylinder 508 in ihre obere
Stellung verschwenkt wird, ist ein Sperrventil 530 vorgesehen.
Während der normalen Haltestellung ist das Verschiebegestell 300 somit durch den Hydraulikzylinder
528 an einer Rückwärtsbewegung gehindert Das innerhalb des Zylinders 528 befindliche Öl bleibt
aufgrund des Sperrventils 530 dort eingeschlossen und kann nur dann entweichen, wenn das Sperrventil 530
eine Durchströmung ermöglicht Die Sperrfunktion des Sperrventils 530 dauert so lange an, als kein öl aus oder
in den Zylinder 508 strömt
Das Sperrventil 530 öffnet nur dann, wenn der Zylinder 508 ausgefahren wird, um Ballen von der
Plattform 200 auf die Ladefläche Z5Ö zu überführen.
Beim Beladen der Ladefläche 250 wird über einen nicht dargestellten Steuermechanismus das Schieberventil
516 aus seiner Normalstellung entsprechend Fig.3 in eine Stellung gebracht, in der Druck aus der Leitung 510
in die Leitung 518 und in den Zylinder 506 übertragen wird, um die Plattform 200 anzuheben. Da der Druck
über die Leitung 522 und 540 in das Sperrventil 530 übertragen wird, öffnet dies, so daß das öl aus dem
Zylindfci 508 über die Leitung 556, das Sperrventil 530,
die Leitung 534 zum Vorratsbehälter 514 entweichen kann. Dieser Zustand bleibt so lange erhalten, bis die
Plattform 200 die nächste Ballengruppe auf die Ladefläche aufgesetzt und dabei das Verschiebegestell
300 nach hinten bewegt hat wodurch das Ventil 516 so verschoben wird, daß Drucköl aus der Pumpe 500 über
die Leitung 510 in die Leitung 526 und zum Kolbenstangenende des Zylinders 508 gelangt, um die
Plattform 200 nach unten zu schwenken, öl vom
Kolbenende des Zylinders 508 fließt über die Leitung 522, 518 und das Ventil 516 in den Vorratsbehälter 514
zurück.
Bei der Ausführungsform der Hydraulikschaltung
narh Pia Λ ict ähnlich u/!p hei Her Alisffihrtincrcfnrm
gemäß der F i g. 3 das Sperrventil 530 zum Steuern der Bewegung des Verschiebegestells 300 vorgesehen,
jedoch ohne das Wählventil 524. Im übrigen ist das Schieberventil 516 vereinfacht da es nur zwei
Schaltstellungen aufweist Ein Sperrventil 600 entspricht im wesentlichen dem pilotgesteuerten Sperrventil 520
bei der Ausführungsform nach F i g. 3.
Fig.4 zeigt das Hydrauliksystem in unbelastetem
Zustand, in dem Drucköl von der Pumpe 500 übt-v die
Leitungen 602,604,606 und 608 in den Vorratsbehälter
518 strömt Dabei fließt das öl durch das Sperrventil '600, ein Schieberventil 544 und das Schieberventil 516
zur Steuerung der Plattform 200, das normalerweise die in F i g. 4 angegebene Durchlaufstellung einnimmt
Nach Vervollständigung einer Ballengruppe auf der Plattform 200 wird das Ventil 516 entsprechend Fig.4
nach links verschoben, so daß Drucköl aus der Leitung
606 über die Leitungen 610, 612, durch das Sperrventil
530 und über die Leitung 514 in den Zylinder 50β strömt womit dessen Kolbenstange ausfährt und die Plattform
200 in die obere Endstellung schwenkt, um die Ballengruppe auf die Ladefläche 250 abzusetzen.
Während dieser Zeit bewirkt die Durchströmung des Sperrventils 530, daß dessen Schieber in Fig.4 nach
rechts verschoben wird, damit aus dem Verschiebege-
jteil'Zylind'er 528 öl über die Leitungen 524 und 526
zum Vorratsbehälter 514 verdrängt werden kann. Nach Absetzen der Ballengruppe auf der Ladefläche 250
gelängt das Schieberventil 516 in die DurchlaBstellung
zurück. Da zu dieseni Zeitpunkt kein Öl mehr aus der Leitung 612 durch das Sperrventil 330 strömt, bewegt
sich dessen Schieber wieder in die Sperrstellung zurück, » daßj,\2l weiterer Abfluß des im Verschiebegestell-Zy-
linder 528 enthaltenen Öls blockiert ist. Ein in der Leitung 622 angeordnetes Rückschlagventil 620 liegt
parallel zum Sperrventil 530 und ermöglicht den Rückfluß aus dem Zylinder 508 über die Leitung 614«
612, 610 in den Vorratsbehälter, solange die Plattform 200 aus ihrer senkrechten in ihre waagerechte Stellung
zurückschwenkt
Claims (2)
1. Wagen zum Aufnehmen von Ballen vom Boden und Stapeln derselben zu aufeinanderfolgenden
senkrechten Ballengruppen auf seiner Ladefläche, mit einer vor der Ladefläche angeordneten Plattform
zum Zusammenstellen je einer Ballengruppe, die mittels eines ersten Hydraulikzylinders zum
Senkrechtstellen und Aufsetzen der jeweiligen Ballengruppe auf das vordere Ende der Ladefläche
gegen ein auf dieser angeordnetes Verschiebegestell bzw. schon davorstehende Ballengruppen bewegbar
ist, und mit einem mit dem Verschiebegestell gekoppelten zweiten Hydraulikzylinder, dessen
Öl-Abfluß bei Ausweichbewegungen des Verschiebegestells beim Aufsetzen der Ballengruppen durch
ein Ventil gesteuert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (530) einen Druckanschluß
und eisen Ventilkörper aufweist, der durch
Zuführung von Öldruck an den Druckanschluß aus einer normalerweise geschlossenen Stellung in eine
Durchlaßstellung verstellbar ist, und daß der Druckanschluß an eine Betätigungsleitung (540,550;
612, 614) zum Ausfahren des ersten Hydraulikzylinders (508) angeschlossen ist, so daß der Abfluß (556;
624) aus dem mit dem Verschiebegestell (300) gekoppelten zweiten Hydraulikzylinder (528) am
Ventil (530) nur dann geöffnet ist, wenn der erste Hydraulikzylinder (508) zum Anheben der Plattform
(200) beaufschlagt ist
2. Ballenwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Veatil (530) in der
Betätigungsleitung (540,550; 612,614) durch eine ein
Rückschlagventil (560, 620) em. .altende Leitung (622) für den Abfluß von Verdrängungsöl aus dem
ersten Hydraulikzylinder (508) in einen Vorratsbehälter (514) überbrückt bzw. nebengeschlossen ist
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