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DE2114893A1 - Neue basisch substituierte Thiolcarbamidsäure-alkylester und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Neue basisch substituierte Thiolcarbamidsäure-alkylester und Verfahren zu deren Herstellung

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Publication number
DE2114893A1
DE2114893A1 DE19712114893 DE2114893A DE2114893A1 DE 2114893 A1 DE2114893 A1 DE 2114893A1 DE 19712114893 DE19712114893 DE 19712114893 DE 2114893 A DE2114893 A DE 2114893A DE 2114893 A1 DE2114893 A1 DE 2114893A1
Authority
DE
Germany
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general formula
acid addition
quaternary salts
compounds
given above
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712114893
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr. 6507 Ingelheim; Bauer Rudolf Dr. 6200 Wiesbaden; Schulz Werner Dr.; Banholzer Rolf Dr.; 6507 Ingelheim Sirrenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CH Boehringer Sohn AG and Co KG
Original Assignee
CH Boehringer Sohn AG and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CH Boehringer Sohn AG and Co KG filed Critical CH Boehringer Sohn AG and Co KG
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Priority to ZA722027A priority patent/ZA722027B/xx
Priority to US236987A priority patent/US3905957A/en
Priority to CH433072A priority patent/CH566317A5/xx
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Priority to IL39067A priority patent/IL39067A/xx
Priority to ES401174A priority patent/ES401174A1/es
Priority to NL7204061A priority patent/NL7204061A/xx
Priority to AT263472A priority patent/AT315193B/de
Priority to FR7210669A priority patent/FR2132085B1/fr
Priority to AU40435/72A priority patent/AU467260B1/en
Publication of DE2114893A1 publication Critical patent/DE2114893A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D265/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom and one oxygen atom as the only ring hetero atoms
    • C07D265/281,4-Oxazines; Hydrogenated 1,4-oxazines
    • C07D265/341,4-Oxazines; Hydrogenated 1,4-oxazines condensed with carbocyclic rings
    • C07D265/38[b, e]-condensed with two six-membered rings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)
  • Peptides Or Proteins (AREA)

Description

21H893
Ciiuc l./40'J
Lo/οoh
CH. BOKHRINGER SOHN, INGEIHEIM AM RHEiN
Neue basisch substituierte Thiolcarbamidsäure-alkylester und Verfahren zu deren Herstellung
Die Erfindung betrifft neue Verbindungen der allgemeinen Formel I
"»ι
X die Äthylen- oder Vinylengruppe ( -CH2 - CH2- oder -CH = CH-), sowie ein Sauerstoff- oder Schwefelatom;
R, einen gegebenenfalls verzweigten Alkylrest mit 1-4 Kohlenstoffatomen
bedeuten, sowie deren Säureadditions- und Quartärsalze, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung in pharmazeutischen Präparaten.
2Q98A2/1180
21U893
Zur Herstellung der neuen Verbindungen haben sich folgende Verfahren besonders bewährt:
a.) Umsetzung einer Verbindung der allgemeinen Formel II
II
worin X die oben angeführt ei Bedeutungen besitzt, mit basisch substituierten Mercaptanen der allgemeinen Formel III
HS-CI^- CH2 -
III
worin R^ die oben angegebenen Bedeutungen besitzt, nach an sich bekannten Verfahren, wie sie beispielsweise in Houben-Weyl, Methoden der Organischen Chemie, 4. Auflage, Band 9, Seite 835 (1955) angegeben sind;
b.) Umsetzung eines Amins der allgemeinen Formel IV
IV
worin X die oben angeführt ei Bedeutungen hat, mit Verbindungen der allgemeinen Formel V
/ 3
209842/1180
21U893
O i - C5Il7
Hal — C — ü — CIl,. - CH0 - H
in der Jial ein iiaiotfenatoin bedeutet und Ii-, die oben an^e-/^ßLone Jiedeutune hat naoh an oich bekannten Verfahren, wie »ir. beLupieinweise in Ilouben-V/eyl, Methoden der Or^anioohen Chemie, 4. Auflage, Band cJf .'Jeitc 834 (19ίΛ) besohrieben π i ml;
c.) Uiiüjetzunr. einer Verbindung der aJ "lRrjweincn Formel Vl
VI
CO - ti - CIi,, - Cli? - Y
worin JC die oben //,enanntoi Ucdtutunßen hat und Y ein Halogenated, einen Alkyl-, Aryl- oder Aralkyleulfonuiiurerest bedeutet in an «ich bekannter Weise mit einem Amiη der Formel ViX
i - β,.!., Ii - IL VJI
worin H, die oben anlegehene Bedeutung hat;
d.) UnmetKurif/ von ggf. In eitu erzeugten oalzen der ThiüloarbamltioUuren der allgemeinen Formel VIII
209842/1180
BAD ORIGINAL
21U8S3
VIII
worin Me ein Alkalimetallatom bedeutet, während X die oben angegebenen Bedeutungen besitzt, mit Verbindungen der allgemeinen Formel IX
^i - C5H7
Z-CH9- CH9 ~ N^ IX
worin R1 die oben angeführte Bedeutung hat und Z eine reaktive Estergruppe, wie beispielsweise ein Halogenatom, eine Alkyl-, Aralkyl- oder Arylsulfony!gruppe bedeutet, in an sich bekannter Weise.
Die beim Verfahren a.) als Ausgangsstoffe verwendeten Verbindungen der allgemeinen Formel II sind teilweise neu und können nach an sich bekannten Verfahren, wie sie beispielsweise in Houben-Weyl»· Methoden der Organischen Chemie, 4. Auflage, Band 8, Seite 117 (I952) beschrieben sind, dargestellt werden.
Die weiterhin eingesetzten basisch substituierten Mercaptane der allgemeinen Formel III sind ebenfalls teilweise neu und lassen sich nach bekannten Verfahren, z.B. durch Reaktion der entsprechenden Amine mit Äthylensulfid, wie es bei B. Hansen, Acta ehem. scand. 12., 151 (1959) beschrieben ist, oder aus den Dialkylaminoäthylisothiuroniumchlorid-hydrochloriden durch Hydrolyse'nach N.F. Albertson und R. O. Clinton, J. Am. Chem. Soc. £7, 1223 (1945) herstellen.
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21U893
Die Ausgangsverbindungen der Formel VI erhält man in bekannter Weise durch Umsetzung eines Amins der Formel IV mit Phosgen, anschließender Reaktion mit einem Mercaptan der Formel HSC^-CHgOH und schließlich Veresterung mit einer reaktiven Säure der Formel HY, worin Y die oben angeführte Bedeutung hat.
Die Ausgangsverbindungen der Formel VIII erhält man schließlich durch Umsetzung eines Amins der Formel IV mit einem Alkalimetall und anschließend mit Kohlenoxysulfid in bekannter Weise, wie dies in Houben-Weyl, 4. Auflage, Band 9, Seite 823 τ 826 (1955) beschrieben ist.
Die so erhaltenen neuen Endprodukte der Formel I können nach üblichen Methoden in ihre Säureadditions- oder Quartärsalze überführt werden.
Zur Additionssalzbildung kommen vorzugsweise Säuren mit physiologisch unbedenklichem Anion infrage, beispielsweise Halogenwasserstoff säure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Oxalsäure, Zitronensäure, Weinsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Essigsäure, Propionsäure, Methansulfonsäure, Bernsteinsäure usw.
Die Synthese der quartären Verbindungen gelingt durch Umsetzung einer Verbindung der allgemeinen Formel I mit zur Quaternierung geeigneten Verbindungen, wie beispielsweise Alky Halogeniden, Schwefelsäure- oder Methansulfonsäureestern.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind gute Arzneimittel. Sie sollen vorzugsweise als Spasmolytikä verwendet werden. Da bei den erfindungBgemäßen Verbindungen Toxizität und unerwünschte Nebenwirkungen, wie Mydriasis, Tachycardie und Speichelsekretionshemmung vermindert sind, ergibt sich für sie eine sehr günstige therapeutische Breite.
/ 6
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2ΊΗ893
-■ 6 -
Besonders gute Wirkung zeigen solche Verbindungen, bei denen ■ X eine Äthylen- bzw. Vinylengruppe bedeutet. Die beste spasmolytische Wirkung wurde beim Iminodibenzyl-carbamidsäure-(ßäthylisopropylaminoäthyl)-thioester gefunden.
Die Dosierung beträgt 1 - 300 mg, vorzugsweise 5-50 mg, und für Injektionslösungen 0,1 - 10 mg vorzugsweise 0,5 - 5 mg.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können allein oder in Kombination mit weiteren Pharmazeutika, wie Hypnotika oder Tranquilizern zur Anwendung gelangen. Geeignete Anwendungsformen sind beispielsweise Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Säfte, Emulsionen oder dispersible Pulver. Entsprechende Tabletten können beispielsweise durch Mischen des oder der Wirkstoffe mit bekannten Hilfsstoffen» beispielsweise inerten Verdünnungsmitteln, wie Calciumcarbonat, Calciumphosphat oder Milchzucker, Sprengmitteln, wie Maisstärke oder Alginsäure, Bindemittel, wie Stärke oder Gelatine, Schmiermitteln, wie Magnesiumstearat oder Talk, und/ oder Mitteln zur Erzielung des Depoteffekts, wie Carboxypolymethylen, Carboxymethylcellulose, Celluloseacetatphthalat, oder Polyvinylacetat erhalten werden.
Die Tabletten können auch aus mehreren Schichten bestehen."
Entsprechend können Dragees durch Überziehen von analog den Tabletten hergestellten Kernen mit üblicherweise in Drageeüberzügen verwendeten Mitteln, beispielsweise Kollidon oder Schellack, Gummi arabicum, Talk, Titandioxid oder Zucker, hergestellt werden. Zur Erzielung eines Depoteffektes oder zur Vermeidung von Inkompatibilitäten kann der Kern auch aus mehreren Schichten bestehen. Desgleichen kann auch die Drageehülle zur Erzielung eines Depoteffektes aus mehreren Schichten bestehen, wobei die oben bei den Tabletten erwähnten Hilfsstoffe verwendet werden können.
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21H893
Säfte der erfinduiißsgemäßen Wirkstoffe bzw. Wirkstoffkombinationen können zusätzlich noch ein Süßungsmittel, wie Saccharin, Cyclamat, Glycerin oder Zucker, sowie ein geschmackverbesserndes Mittel, z.B. Aroinastoffe, wie Vanillin oder Orangenextrakt, enthalten. Sie können außerdem Suspendierhilfsstoffe oder Dickungsmittel, wie Latriumcarbcxymethylcellulose, Netzmittel, beispielsweise Kondensationsprodukte von Fettalkoholen mit Äthylenoxid, oder Schutzstoffe, wie p-Hydroxybenzoate, enthalten.
Die einen oder mehrere Wirkstoffe bzw. Wirkstoffkombinationen enthaltenden Kapseln können beispielsweise hergestellt werden, indem man die Wirkstoffe mit inerten Trägern, wie Milchzucker oder Sorbit, mischt und in Gelatinekapseln einkapselt.
Geeignete Zäpfchen lassen sich beispielsweise durch Vermischen mit dafür vorgesehenen Trägermitteln, wie Neutralfetten oder Polyäthylenglykol bzw. dessen Derivaten, herstellen.
Folgende Beispiele dienen der Erläuterung der Erfindung, ohne deren Umfang zu beschränken:
/ 8
2098 4 2/T180
Pharmazeutische Anwendungsbeispiele
a) Dragees
1 Drageekern enthält:
Iminodibenzyl-carbamidsäure-(ßäthylisopropylaminoäthyl)-thioester- hydrochlorid Milchzucker Maisstärke Gelatine Magnesiumstearat
10,0 mg
57,0 mg
30,0 mg
2,0 mg
1,0
100,0 mg
Herstellung:
Die Mischung der Wirksubstanz mit Milchzucker und Maisstärke wird mit einer 10 %igen wäßrigen Gelatinelösung durch ein Sieb mit 1 mm Maschenweite granuliert, bei 40° C getrocknet und nochmals durch ein Sieb gerieben. Das so erhaltene Granulat wird mit Magnesiumstearat gemischt und verpreßt. Die so erhaltenen Kerne werden in üblicher Weise mit einer Hülle überzogen, die mit Hilfe einer wäßrigen Suspension von Zucker, Titandioxyd, Talkum und Gummi arabicum aufgebracht wird. Die fertigen Dragees werden mit Bienenwachs poliert. Dragee-End gewicht: 150 mg
/ 9
209842/1 180
b) Tabletten
Iminostilben-carbamidsäure(ß-
diisopropylaminoäthyl)-thioester-
liydrochlorid 16 mg
Milchzucker 90 mg
Maisstärke 64 mg
lösliche Stärke 8 mg
Magnesiumstearat 2 mg
180 mg
Herstellung:
Wirkstoff und Magnesiumstearat werden mit einer wäßrigen Lösung der löslichen Stärke granuliert, das Granulat getrocknet und innig mit Milchzucker und Maisstärke vermischt. Das Gemisch wird sodann zu Tabletten von 180 mg Gewicht verpreßt.
c) Suppositorien
Iminostilben-carbamidsäure-(ß-
diisopropylaminoäthyl)-thioester-
hydrochlorid 30 mg
Zäpfchenmasse 1670 mg
1700 mg
Herstellung:
Die feinverpulverte Substanz wird mit Hilfe eines Eintauch-Homogenisators in die geschmolzene und 40° C abgekühlte Zäpfchenmasse eingerührt. Die Masse wird bei 350C in leicht vorgekühlte Formen gegossen.
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21H893
■ - ίο -
d) Ampullen
Phenoxazin-carbamidsäure—(ß-
diisopropylaminoäthyl)-thioester-
hydrochlorid 0,5 mg
Natriumchlorid 18,0 mg
destilliertes Wasser ad 2,0 ml
Herstellung;
Wirkstoff und Natriumchlorid werden ia abgekochtem, bidestilliertem Wasser gelöst, die Lösung frei von suspendierten
Partikeln filtriert und in 2 ccm-Ampullen unter aseptischen Bedingungen abgefüllt. Zuletzt werden die Ampullen sterilisiert und verschlossen. Jede Ampulle enthältQ5 mg Wirkstoff.
/ 11
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21U893
- li -
Beispiel 1
Iminodibenzyl-carbamidsäure-Cß-äthylisopropylaminoäthyl)-thioester-hydrochlorid
Zur siedenden Lösung von 77,4 g (0,3 Mol) Iminodibenzylcarbamidsäurechlorid in 210 ml Toluol werden in einer Stickstoffatmosphäre unter Rühren innerhalb einer halben Stunde 4-4,1 g (0,3 Mol) Athylisopropylaminoätixanthiol und 30,3 g (0,3 Mol) Triäthylamin, in 90 ml Toluol gelöst, zugetropft und die Mischung 3 Stunden am Rückfluß erhitzt.
Nach dem Abkühlen wird abgesaugt, die loluolphase 3 mal mit je 250 ml einer wäßrigen Pufferlösung von pH 2 ausgeschüttelt und anschließend die organische Phase 3 mal mit je 100 ml einer 2 η wäßrigen Methansulfonsäure extrahiert.
Die methansulfonsäure Lösung wird unter Kühlung mit Natronlauge alkalisch gestellt und 3 mal mit je 200 ml Methylenchlorid ausgeschüttelt. Die organische Phase wäscht man mit Wasser, trocknet mit wasserfreiem Natriumsulfat und engt im Vakuum ein. Als Rückstand verbleiben 98 g (88,6 # d.Th»).Iminodibenzyl-carbamidsäure-(äthylisopropylaminoäthyl)-thioester als Öl, das langsam durchkristallisiert.
Pp.: 76 — 780C
Das in üblicher Weise hergestellte Hydrochlorid hat einen Schmelzpunkt von 224 - 227°C.
Analog Beispiel 1 wurden folgende Verbindungen hergestellt:
Beispiel 2
Iminodibenzyl-carbamidsäure-(i3-diisopropylaminoäthyl)-thioesterhydrochlorid aus Iminodibenzylcarbamidsäurechlorid und ß-Diisopropylaminoäthanthiol
Fp.: 206 - 208°G
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Beispiel 3
Imino di benzyl-carpamidsäure-(ß-me thylisopropylaininoäthyl )--thioester-hydrochlorid aus Iminodibenzyl-carbamidsäurechlorid und ß-Methylisopropylaminoäthanthiol
Pp.: 215 - 2170C
Beispiel 4
Imino st ilben~carbamidsäure-(ß-diisopropylaminoätli.yl)--thioe3ter·- hydrochlorid aus Iminostilben-carbamidsäurechlorid und ß-DiisopropylaminoäthantMol
Pp. 203 - 2O5°C
Beispiel 5
Phenothiazin-carbamid3äure-(ß--diisopropylaininoäthyl)~tb.ioesterhydrochlorid aus Phenothiazin-carbamidsäurechlorid und ß-Diisopropylaminoäthanthiol
Pp. 198 - 2000C
Beispiel 6
Phenothiazin-carbamidsäure-Cß-äthylisopropylaminoäthylj-th.ioester-hydrochlorid aus Phenothiazin-carbamidsäurechlorid und ß-Äthylisopropylaminoäthanthiol
Pp.: 210 - 2120C
Beispiel 7
Phenoyazin-oarijamidsäure^-Cß-diisopropylaminoäthylj-thioes'ber-hydrochlorid aus Phenoxazin-carbamidsäurechlorid und ß-Diisopropylaminoäthanthiol ·
Pp.: 217 - 2190C
/ 13
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Beispiel β
Phenoxazin-carbamidsäure^ß-äthyliaopropylaminoäthyl^thioester-hydrochlorid aus Phenoxazin-carbamidsäurechlorid und ß-Äthylisopropylaminoäthanthiol
Pp.: 208 - 2100C
Beispiel 9
Iminodibenzyl-carbamidsäure-(ß--äthyliBopropylaininoäthyl)-th.ioester·-· brommethylat
7,4 g (0,02 Mol) Iminodibenzyl--carbamidsäure-(ß-äthylisopropylaminoäthyl)-thioester werden bei Raumtemperatur mit 9,5 g (0,1 Mol) Metliylbromid in 50 ml Acetonitril 3 Tage stehen gelassen. Die Reaktionslösung wird im Vakuum eingeengt, wobei 9,0 g (97,0 % d.Th.) Kristalle erhalten werden.
Der Schmelzpunkt liegt bei 204 - 2O5°C
Analog Beispiel 9 wurden folgende Verbindungen hergestellt:
Beispiel 10
iminodibenzyl-carbamidsäure-Cß-diisopropylaminoäthylj-thioesterbrommethylat aus Iminodibenzyl-carbamidsäure-(ß--diisopropylaminoäthyl)-thioester und Methylbromid
Fp.: 205 - 207°C
Beispiel 11
Iminostilben-carbamidsäure-(ß~diisopropylaminoäthyl)~thioester~ brommethylat aus Iminostilben-carbamidsäure-(ß-diisopropylaminoäthyl)-thioester und Methylbromid
Pp.: 225 - 2270C
/ 14
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21U893
-.14 -
Beispiel 12
Phenothiazin-carbamidsäure-Cß-diiscpropylaminoäthyl^thioesterbromm'ethylat aus Phenothiazin-carbamidsäure-Cß-diisopropylaminoäthyl)-thioester und Methylbromid.
Fp. 205 - 2070C
Beispiel 13
Phenoxazin-carl3amid3äure-(ß-diisopropylaiainoäthyl)-thioesterbrommethylat aus Phenoxazin-Garbamidsäure-(ß-diisopropylaminoäthyl)-thioester und Methylbromid.
Pp. 207 - 2080C
7 15 20984 2/1Ί80

Claims (6)

  1. Patentansprüche
    Verbindungen der allgemeinen Formel I
    CO - S - CH2 - CH2 - N
    I - C3H7
    worm
    X die Äthylen- oder Vinylengruppe (-CH2 - CHp- oder -CH = CH-), sowie ein Sauerstoff- oder Schwefelatom;
    Kleinen gegebenenfalls verzweigten Alkylrest mit 1-4 Kohlenstoffatomen
    bedeuten, sowie deren Säureadditions- und Quartärsalze.
  2. 2.) Verfahren zur Herstellung neuer Verbindungen der allgemeinen Formel
    II
    CO - S - CH2 - CH2 -
    i - C3H7
    worin
    α die Äthylen- oder Vinylengruppe (-CH2 - CH2- oder -CH = CH-), sowie ein Sauerstoff- oder Schwefelatom;
    R1 einen gegebenenfalls verzweigten Alkylrest mit 1-4 Kohlensto ffatomen
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    21U893
    bedeuten, sowie deren Säureadditions- und Quartärsalze, dadurch gekennzeichnet, daß man
    a) Verbindungen der allgemeinen Formel II
    II
    CO-Cl
    worin X die oben angeführtenBedeutungen besitzt mit basisch substituierten Mercaptanen der allgemeinen Formel III
    HS - CH2 - CIi2 -
    - C,Hr
    III
    worin R1 die oben angegebenenBedeutungen besitzt nach an sich bekannten Verfahren umsetzt, oder daß man
    b) ein Amin der allgemeinen Formel IV
    IV
    worin X die oben angeführten Bedeutungen haben mit Verbindungen der allgemeinen Formel V
    Hal - C - S - CH2 - CH2 - K
    i - CH, 1
    / 17
    209842/1180
    21H893
    in der Hal ein Halogenatoni bedeutet und R-, die oben angegebene Bedeutung hat, nach an sich bekannten Verfahren umsetzt, oder daß man
    c) eine Verbindung der allgemeinen Formel VI
    VI
    CO-S- GH2 - CH2 - Y
    worin X die oben genannten Bedeutungenhatund Y ein Halogenatom, einen Alkyl-, Aryl- oder Aralkylsulfonsäurerest bedeutet, in an sich bekannter Weise umsetzt mit einem Amin der Formel VII
    η - n;
    i - C3H7
    VII
    worin K-, die oben angegebenen Bedeutungen hat, oder daß man d) Salze der Thiolcarbamidsäuren der allgemeinen Formel VIII
    VIII
    CO-S- Me
    worin Me ein Alkalimetallatom bedeutet, während X die oben angegebenen Bedeutung besitzt mit Verbindungen der allgemeinen Formel IX
    / 18
    209842/1 180
    21U893
    Z1 - G3H7 Z-GH2- CH2 - N^
    Rl
    worin K-, die oben angeführten Bedeutungen hat und Y eine reaktive Estergruppe, wie beispielsweise ein Halogenatom, eine Alkyl-, Aralkyl- oder Arylsulfonylgruppe bedeutet,' in an sich bekannter Weise umsetzt und
    die so erhaltenen Endprodukte nach üblichen Methoden in ihre Säureadditions- oder Quartärsalze überfuhrt.
  3. 3.) Pharmazeutische Präparate, enthaltend als Wirkstoff Verbindungen der allgemeinen Formel I bzw. ihre physiologisch verträglichen Säureadditions- oder Quartärsalze in Korabination mit üblichen Hilfs- und/oder Trägerstoffen.
  4. 4.) Pharmazeutische Zubereitungen, enthaltend Substanzen der allgemeinen Formel I bzw. ihre physiologisch verträglichen Säureadditions- oder Quartärsalze in Kombination mit anderen pharmazeutischen Wirkstoffen sowie üblichen Hilfs- und/oder Trägerstoffen.
  5. 5.) Verfahren zur Herstellung von pharmazeutischen Präparaten nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß man Verbindungen der Formel I bzw. ihre physiologisch verträglichen Säureadditions- oder Quartärsalze mit üblichen galenischen Hilfs- und/oder Trägerstoffen zu üblichen pharmazeutischen Anwendungsformen verarbeitet.
  6. 6.) Verfahren zur Herstellung von pharmazeutischen Zubereitungen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man Substanzen der allgemeinen Formel I und ihre Säureadditions- oder Quartärsalze in Kombination mit anderen Wirkstoffen sowie üblichen galenischen Hilfs- und/oder Trägerstoffen zu üblichen pharmazeutischen Anwendungsformen verarbeitet.
    / 19 209842/1 180
    r-) c he
    verträglichen
    .) Iminodiiaenzyl-car'bamidsäiire-Cß-äthylisopropylaminoäthyl)-thioester, sowie dessen Säureadditions- und Quartärsalze.
    i$U) Iminostilben-carlaamidsaure-Cfi-diisopropylaiainoathylJ-thioester, sowie dessen Säureadditions- und Quartärsalze.
    Q.) Phenoxazin-carbamidsäure-(ß-diisopropylaminoäthyl)-thioesterhydrochlorid, sowie dessen Säureadditions- und Quartärsalze.
    pharmazeutischen Präparaten.
    2098A2/1180
DE19712114893 1970-04-13 1971-03-27 Neue basisch substituierte Thiolcarbamidsäure-alkylester und Verfahren zu deren Herstellung Pending DE2114893A1 (de)

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