DE2114006C3 - Verstärkungseinlage für Bänder oder Riemen, insbesondere Förderbänder - Google Patents
Verstärkungseinlage für Bänder oder Riemen, insbesondere FörderbänderInfo
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Description
b0
Die Erfindung geht aus von einer Versteifungsanlsige
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen und durch die US-PS 31 48 710 bekannt gewordenen Art.
Bei der bekannten Verstärkungseinlage liegen die *>■">
Verbindungselemente und alle Schußelemente im Bereich aller Verschlingungs- und Kreuzungspunkten in
einem dicken Bereich, der allein durch den Durchmesser der Kabel bestimmt wird, und zwar der Art, daß alle
diese Punkte im wesentlichen außerhalb des dicken Bereiches der Kabel angeordnet sind. Hierdurch wird
die Quersteifigkeit beeinträchtigt und die Gefahr heraufbeschworen, daß parallel zu den Kabeln ein
gelenkartiges Einknicken oder Umbiegen des Bandes oder Riemens eintritt Die Folge kann eine ungleichmäßige
Belastung der Kabel sein. Andererseits ergibt die Lage der Verschlingungs- und Kxeuzungspunkte außerhalb
des dicken Bereiches der Kabel eine Versteifung des Riemens oder Bandes gegenüber Auslenkungen um
Umlenkflächen, die um Achsen gekrümmt sind, welche quer zur Längsrichtung des Förderbandes verlaufen.
Es ist bekannt, bei Verstärkungseinlagen die Verbindungselemente
ganz fortzulassen (vergl. US-PS 22 7C 154). Hierbei ist die Anordnung jedoch praktisch
für in zwei Ebenen liegenden spiegelbildlich angeordnete Verstärkungseinlagen bestimmt Ohne diese doppelte
Anordnung ergibt sich eine hohe Quergelenkigkeit der Verstärkungseinlage, in dem entlang von Linien
zwischen jeweils zusammengefaßten Kabeln parallel zu den Kabeln verlaufende Gelenkstellen entstehen. Auch
können sich die Kabel in den zusammengefaßten Gruppen relativ zueinander verschieben.
Weiterhin ist eine Verstärkungseinlage bekannt die aus Kabeln und Schußelementen besteht (FR-PS
13 04 223). Darüber hinaus sind querverlaufende und über d'e Kabelgruppen geführte zusätzliche Elemente
im Form von beispielsweise Sisalschnüren vorgesehen. Diese haben mit der eigentlichen Verstärkungsaufgabe
der Einlage nicht zu tun, sondern sollen die Einlage gegen Verletzung durch Abnutzung schützen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Verstärkungseinlagen der im Oberbegriff des Anspruchs 1
angegebenen Art insoweit zu verbessern, daß auch bei hochfesten Kabeln, diese Kabel an allen Stellen über die
Länge ebenso wie über die Breite der Verstärkungseinlage zuverlässig relativ zueinander und in ihrer
gegenseitigen Lage unverrrückbar und unverschiebbar festgehalten sind, und zwar mit hoher Gleichförmigkeit
über die ganze Flächenausdehnung der Einlage und die Verstärkungseinlage bereits in sich eine hohe Quersteifigkeit
bietet, welche jedes gelenkartige Einknicken und Umbiegen parallel zu den Kabeln ausschließt, so daß in
allen möglichen Betriebslagen und Zuständen des betreffenden Bandes alle im Band liegenden Kabel
gleichmäßig belastet werden, dabei jeodch noch das Band eine ausreichende Flexibilität beim Auslenken um
Umlenkflächen aufweist die um Achsen gekrümmt sind, welche quer zur Längsrichtung des Förderbandes
verlaufen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Gestaltungsmerkmale vorgesehen, wobei in den Unteransprüchen 2
bis 4 für die Aufgabenlösung noch vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen beansprucht sind.
Es ist zwar durch die US-PS 4 21246 eine
Verstärkungseinlage ähnlicher Art bekannt geworden, bei der in einem Ausführungsbeispiel die Schußelemente
der beiden Schußelementensätzt zur Flächenausdehnung des Riemens oder Bandes senkrechten Ebene
jeweils paarweise gegenüberliegen und die Schußelemente im Bereich aller Verschlingungspunkte unter
gleichzeitiger Einkröpfung angeordnet sind und bei der in einem anderen Ausführungsbeispiel die Verbindungselemente
im Bereich aller Kreuzungspunkte innerhalb des Abstandes zwischen den beiden Tangentialebene
liegen. Jedoch sind die sind sonstigen technischen
Verhältnisse bei diesem Stand der Technik ganz anders
gelagert wie bei der Erfindung. So liegt in jeder Ebene nur ein Verbindungselement. Auch fehlt es an den
Maßnahmen zur Erhöhung der Querstabilität.
Bei der neuen Verstärkungseinlage werden die parallelen Kabel durch ein dichtes NtU von Verschlingungspunkten
in jeder Richtung quer zur Längsrichtung des Kabels in der gemeinsamen Ebene aller Kabel
eingespannt, der Art, daß die Flexibilität des Bandes um
Krünunungsachsen quer zur Längsrichtung des Förderbandes
im wesentlichen ausschließlich durch die Flexibilität der Kabel selbst bestimmt wird, während die
Querstabilität im wesentlichen ausschließlich durch das Netz von Verschlingungs- und Kreuzungspunkten
bestimmt wird. Durch die Lage aller Verschlingungsund Kreuzungspunkte innerhalb des dicken Bereiches
der Kabel wird einmal erreicht, daß jedes Schußelement sich von einem Verschlingungspunkt aus jeweils fiber
einen Teilumfang von mehreren Kabeln erstreckt, wobei diesem Verschlingungspunkt an den gleichen
Kabeln diametral gegenüber in der gleichen zu Achse der Kabel senkrechten Ebene zwei weitere Verschlingungspunkte
gegenüberliegen. Die zusammen eingespannten zwei oder mehr als zwei Kabel werden also
auf Grund der neuen Anordnung zwischen drei in der gleichen Ebene diagonal gegenüberliegende Verschlingungspunkte
eingespannt Durch diese Spannung werden die Kabel gleichzeitig mit ihrem Umfangs gegen
die in Kabellängsrichtung vor und hinter dieser Ebene liegenden Kreuzungspunkte der zugehörigen Verbindungselemente
gepreßt In einer eng benachbarten air Achse der Kabel senkrechten Ebene liegt eine ähnliche
Einspannung vor, wobei jedoch die Verschlingungspunkte gegenüber der Lage der Verschlingungspunkte
in der anderen Ebene in Umfangsrichtung versetzt angeordnet sind, so daß auch die Wirkrichtungen der
Einspannkräfte von Ebene zu Ebene wechseln und so eine feste Einsp?nnung der Kabel gleichförmig über die
ganze Länge des Riemens oder Bandes gewährleistet Da die Kreuzungs- und Verschlingungspunkte im dicken
Bereich der Kabel liegen wird jedoch die Flexibilität des Bandes gegenüber Krümmungsflächen, deren Achsen
quer zur Längsrichtung des Bandes oder Riemens
verlaufen, nicht beeinträchtigt, sondern praktisch durch
die Flexibilität der Kabel selbst bestimmt Das Entstehen parallel zur Längsrichtung des Bandes
verlaufenden Linien entlang denen ein gelenkartiges Einknicken oder Umbiegen parallel zu den Kabeln
auftreten könnte, wird zuverlässig durch die gegenseitige Verspannung jeweils von zwei oder mehr Kabeln
gegeneinander und dem fortlaufenden Wechsel dieser Paarbildung zuverlässig vermieden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen
näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 in auseinandergezogener Darstellung und in Draufsicht eine erste Ausführungsform der neuen
Verstärkungseinlage;
F i g. 2 ein Längsschnitt durch die Einlage entlang der Schnittlinie 2-2 der F i g. 1;
F i g. 3 ein Querschnitt entlang der Schnittlinie 3-3 der
Fig. 2;
F i g. 4 ein Querschnitt entlang der Schnittlinie 4-4 der
Fig. 2;
F i g. 5 in ähnlicher Darstellung wie in F i g. 1 ein weiteres Ausführungsbeispiel der neuen Verstärkungseinlage;
ge entlang der Schnittlinie 6-6 der F i g. 5;
F i g. 7 ein Querschnitt durch die Einlage entlang der
Schnittlinie 7-7 der F i g. 6.
Die Verstärkungseinlage 10 für Bänder oder Riemen weist eine Mehrzahl von geradlinigen, parallelen und in
einer Ebene in Kettrichtung verlaufenden hochfesten Kabeln 12a bis \2g, insbesonder Glasfaserkabel oder
MetaUkabeL Ein möglicher Aufbau, z. B. aus Stahldrahtsträngen
13, die zu Seilen 14 zusammengefaßt sind,
ίο wobei mehrere Seile 14 jeweils ein Kabel bilden, ist aus
den Querschnitten der Fig.3 und 4 ersichtlich. Die
zusätzliche Einlageelemente gesichert Die zusätzlichen Einlageelemente weisen jeweils einen Satz von im
wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene oberhalb bzw. unterhalb der Kabel 12 in Schußrichtung
verlaufenden Schußelementen auf. Wie aus F i g. 2 bis 4 hervorgeht sind die in der gemeinsamen Ebene A
oberhalb der Kabel quer zu diesen verlaufenden Schußelemente mit 20a bis 29a bezeichnet Die in der
gemeinsamen Ebene B unterhalb der Kabel 12 liegenden Schußelemente sind mit 206 bis 29ύ
bezeichnet Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daS sich jeweils
zwei Schußelemente, z. B. die Schußelement 20a und 206, die in den beiden Ebenen A und B liegen, in einer
senkrecht zur Achse der Kabel 12 verlaufenden Ebene gegenüberliegen. Die Schußelement der beiden Gruppen
können aus Nylonsträngen bestehen.
Ferner ist aus den Fig. 1, 3 und 4 ersichtlich, daß
jeweils benachbarte Kabel durch zusätzliche Einlageelemente in einem vorbestimmten gegenseitigen Abstand
gehalten werden. Diese zusätzlichen Einlageelemente bestehen aus in Kettrichtung verlaufenden Verbindungselementen.
Im dargestellten Beispiel verlaufen in dem Abstandsbereich 30 bis 34 zwischen jeweils
benachbarten Kabeln jeweils zwei Verbindungselemente 30a, 30ύ bzw. 31a, 31 ft usw. bis 35a, 356. Die beiden
Verbindungselemente, die jedem Abstand zwischen zwei Kabeln zugeordnet sind, verlaufen in einer zur
Flächenausdehnung des Riemens oder Bandes senkrechten Ebene zwischen den benachbarten Kabel
zick-zack-förmig, und zwar der Art, daß sie sich in
Vj Richtung der Länge des Bandes oder Riemens dabei
fortlaufend kreuzen. Die Verbindungselemente können wie die Schußelemente ebenfalls aus Nylonsträngen
bestehen. Die in Längsrichtung des Riemens oder Bandes aufeinanderfolgenden Kreuzungspunkten der
so gleichen Verbindungselemente sind durch die Hinzufügung der kleinen Buchstaben a, b, c, d usw. voneinander
unterschieden, während die Kreuzungspunkte von zwischen verschiedenen Kabeln liegenden Verbindungselemente
durch die Ziffern 40, 41, 42 bis 45 unterschieden sind (vergl. F i g. 2 und 4).
Außerdem ist jedes Verbindungselement jeweils mit jedem zweiten Schußelement der beiden Schußelementsätze
verschlungen. Wie insbesondere F i g. 2 erkennen läßt, ist von den beiden in F i g. 2 erkennbaren
M) Verbindungselementen 31a und 316 zwischen den
beiden Kabeln 12b und 12c jeweils nur mit einem der beiden in Ebenen senkrecht zur Achse der Kabel 12
liegenden Schußelementenpaaren verschlungen. Andererseits
lassen die F i g. 3 und 4 erkennen, daß von
h5 jedem der in der gleichen Ebene sich gegenüberliegenden
Schußelemente jeweils eines mit einem der beiden gemeinsam in einer Ebene liegender. Verbindungselemente
und das andere m'i einem der gemeinsam in einer
benachbarten Ebene liegenden Verbindungselemente verschlungen ist, so daß jedes Schußelement zwischen
zwei Verschlingungspunkten, zwei benachbarte Kabel überspannt, wobei die Überspannungsbereiche jedoch
in der oberen Ebene A gegenüber der unteren Ebene B jeweils um ein Kabel quer zur Längsrichtung der Kabel
versetzt ist.
Weiterhin geht aus den F i g. 2 bis 4 hervor, daß die Schußelemente im Bereich aller Verschlingungspunkte
unter gleichzeitiger Einkröpfung und die Verbindungselemente im Bereich alier Kreuzungspunkte innerhalb
des Abstandes zwischen den beiden Tangentialebenen C D an die Ober- bzw. die Unterseite der Kabel 12
liegen. Das bedeutet, daß jedes Schußelement 20a bis 29a bzw. 20b bis 29b sich von jedem Verschlingungspunkt
aus jeweils über einen Teiiumfang der beiden jeweils benachbarten Kabel erstreckt, wie dies besonderes
deutlich aus den Fig.3 und 4 hervorgeht. So umspannt z. B. das Schußelement 20a zwischen den
beiden Verschlingungspunkten mit den Verbindungselementen 30b und 32b teilweise den Umfang der beiden
benachbarten Kabel i2b und 12c, während des gegenüberliegende Schußelement 20b zwischen diesen
beiden Kabeln 126 und 12c mit dem Verbindungselement 31a zwischen diesen beiden Kabeln verschlungen
ist Jedes Kabel 12/> und 12c ist somit in der in Fig.3
gezeigten Schnittebene zwischen zwei sich in Richtung schräg zur Oberfläche des Riemens oder Bandes
diametral gegenüberliegenden Verschlingungspunkten eingespannt. Die Neigung der Diagonale, welche die
beiden Verschlingungspunkte verbindet, wechselt von Kabel zu Kabel, in der gleichen Querschnittsebene,
sowie von Querschnittsebene zu Querschnittsebene. Dadurch werden die Kabel jeweils fest gegen die
zwischen den Kabeln liegenden Kreuzungspunkten der zwischen den gleichen Kabeln angeordneten Verbindungselemente
gepreßt.
Aus den Figuren wird weiter deutlich, daß die Verschlingungspunkte der Verbindungselemente mit
den Schußelementen in Ebenen liegen, welche im Abstand oberhalb, bzw. im Abstand unterhalb einer die
Achsen aller Kabel enthaltenden Ebene angeordnet sind. Jedes Kabel ist somit zwischen in der gleichen zur
Achse der Kabel senkrechten Ebene oder in dicht benachbarten Ebenen liegenden Kreuzungsstellen und
Verschlingungspunkten in allen Umfangsrichtungen fest eingespannt Alle Kreuzungs- und Verschlingungspunkte
liegen dabei im dicken Bereich der Kabel, also im Bereich zwischen den Tangentialebenen Cund D an die
Oberseite bzw. die Unterseite der Kabel.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 bis 7 sind für die entsprechende Teile entsprechende Bezugsziffern
verwendet. Dieses Beispiel unterscheidet sich von dem nach den F i g. 1 bis 4 dadurch, daß in dem
Abstandsbereich zwischen zwei benachbarten Kabein 12 jeweils drei in Längsrichtung der Kabel verlaufende
und sich jeweils kreuzende Verbindungselemente angeordnet sind, die durch die Buchstaben a bis c
voneinander unterschieden sind, so daß im Bereich zwischen den Kabeln 12c und \2d also in dem
Abstandsbereich 32 die drei Verbindungselemente 32a,
to 32b und 32c so angeordnet sind, daß die drei
Verbindungselemente sich in dem Abstandsbereich jeweils paarweise kreuzen, die durch die Kreuzungsstellen
42a bis 42/ in Fig.6 angedeutet ist Bei dieser Ausführungsform bildet jedes Verbindungselement mit
jedem dritten Schußelement eine Verschlingungsstelle. Gemäß F i g. 6 ist also das Verbindungselement 32a mit
dem Schußelement 20a im Bereich der Ebene A oberhalb der Kabel mit dem Schußelement 23b in der
Ebene β auf der Unterseite der Kabel und weiterhin mit
den Schußelementen 26a und 29b verschlungen. Auch hier überspannt jedes Schußelement zwischen zwei
Verschlingungspunkten zwei benachbarte Kabel. So überspannt das Schußelement 22a nach der Verschlingung
mit dem Verbindungselement 30c in F i g. 7 die Kabel Mb und 12c bis es mit dem Verbindungselement
326 erneut verschlungen ist Die Verschlingungspunkte der in der gleichen zur Kabelachse senkrechten Ebene
gegenüberliegenden Schußelemente, z. B. der Schußelemente 22a und 22b sind dabei in einer senkrechten
Ebene quer zur Achse der Kabel jeweils um ein Kabel in Querrichtung versetzt Im übrigen liegen entsprechende
Verhältnisse wie bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 bis 4 vor, wie dies ein Vergleich der einander
entsprechenden Fig. ohne weiteres zeigt
Die Verstärkungseinlagen beider Ausführungsformen können auf üblichen Webstühlen hergestellt werden,
sofern die Webstühle für die Verarbeitung der Kabel geeignet sind. Nach dem Verweben der Verbindungselemente
und Schußelemente kann die Verstärkungseinla-
■»o ge in eine Lösung eines Resorcinol- Formaldehydlatex
eingetaucht und dann einer Wärmebehandlung unterzogen werden, um die flüchtigen Komponenten der
Lösung zu entfernen und die nichtmetallischen Schußelemente und Verbindungselemente einer Schrumpfung
zu unterziehen. Bei dieser Schrumpfung entstehen die Einkröpfungen der Schußelemente im Bereich der
Verschlingungspunkte. Danach kann in üblicher Weise ein Elastomer in der erforderlichen Dicke, z. B. mit Hilfe
eines Kalanders aufgebracht werden, wie dies in F i g. 3 bei 50 angedeutet ist Anschließend kann das Werkstück
durch eine Aushärtepresse oder Vulkanisiereinrichtung hindurchgeleitet werden.
Claims (4)
1. Verstärkungsanlage für Bänder oder Riemen, insbesondere Förderbänder, bei der eine Mehrzahl
von geradlinigen, parallelen und in einer Ebene in s Kettrichtung verlaufenden hochfesten Kabeln, insbesondere
Glasfaserkabeln oder Metallkabeln, durch zusätzliche Einlageelemente in ihrer gegenseitigen
Lage gesichert sind und die zusätzlichen Einlageelemente jeweils einen Satz von im wesentlichen
in einer gemeinsamen Ebene oberhalb, bzw. unterhalb der Kabeln in Schußrichtung verlaufende
Schußelemente sowie einen Satz von in Kettrichtung verlaufenden Verbindungselementen umfassen
und jeweils wenigstens zwei Verbindungselemente is in einer zur Flächenausdehnung der Riemen oder
Bänder senkrechten Ebene zwischen zwei benachbarten Kabeln zick-zack-förmig verlaufen und sich
dabei fortlaufend kreuzen und jedes Verbindungselement in Abhängigkeit von der Anzahl von in der
gleichen senkrechten Ebene angeordneten Verbindungselementen jeweils mit den zweiten oder den
dritten usw, Schußelementen der beiden Schußelementensätze verschlungen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Schußelemente der beiden Schußelementensätze A, B, in zur Flächenausdehnung
des Riemens oder des Bandes senkrechten Ebenen jeweils paarweise gegenüberliegen und
von den Schußelementen jedes Paares, jeweils eines mit einem der gemeinsam in einer Ebene liegenden
Verbindungselemente und das andere mit einem der gemeinsam in einer benachbarten Ebene liegenden
Verbindungselemente (30—34) verschlungen ist, und daß die Schußelemente im Bereich aller Verschlingungspunkte
unter gleichzeitiger Einkröpfung und die Verbindungselemente im Bereich aller Kreuzungspunkte
innerhalb des Abstandes den beiden Tangentialebenen C, D, an der Ober-/Unterseite der
Kabel liegen.
2. Verstärkungseinlage nach Anspruch 1, bei eier die Kreuzungsstelle von jeweils zwischen den
gleichen benachbarten Kabeln verlaufenden Verbindungselementen am Umfang beider Kabel anliegen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kreuzungsstellen (40—45) abwechselnd ober- und unterhalb der die
Achsen der Kabeln (12) enthaltende Ebene angeordnet sind.
3. Verstärkungseinlage nach Anspruch 1 oder· 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuß- und
Verbindungselemente im Verbund der Einlage in vorbestimmtem Umfang künstlich geschrumpft sind.
4. Verstärkungseinlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kreuzungspunkt
zwischen in der gleichen Ebene liegenden Vertindungselementen in senkrechter Fluchtung mit den
Schußelementen eines Schußelementenpaares angeordnet ist.
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