DE2113513A1 - Rundstrickmaschine - Google Patents
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Description
28 BREMEN · FELDSTRASSE 24 · TEL. (0421) 491760, 442551
Aktenzeichen: NeUSIUaeldUIlg Posfechedckontor Hamburg 126083
NOR(EH AMERICAN ROCKWELL CORPORATION, Pittsburgh,
Staat Pennsylvania (7.St.A.)
Rundstrickmaschine
Rundstrickmaschinen weisen vielfach einen drehbaren Nadel- und Platinenzylinder sowie auf die Platinen
einwirkende Wählhebel auf, wobei verschiedene G?mppen der Wählhebel durch an ihrem Umfang mit vorstehenden
Ansätzen oder Musterfufichen versehene Muster- oder Steuertrommeln gesteuert werden, die
mit entsprechenden, an den Platinen vorgesehenen Füßchen zusammenwirken, um die Platinen zur Herstellung
unterschiedlicher Maschenmuster in auf der Maschine gewirkten Strümpfen in der in der USA-Patentschrift
3 203 683 beschriebenen Veise auszuwählen. Die Steuertrommeln werden während jeder Umdrehung des Zylinders durch Zahngesperre in zwei
Einzelzahnschritten geschaltet, wobei einer der Schaltschritte diejenigen Wählhebel steuert, welche
auf die MusterfQßchen der Platinen der einen Hälfte des Zylinders einwirken, und der andere Schalt-
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schritt diejenigen Vählhebel steuert, welche auf die
Husterfüßchen der Platinen der anderen Hälfte des
Zylinders einwirken. Die Arbeite- und Ruhestellungen der verschiedenen Wählhebelgruppen werden durch
getrennte Hebel gesteuert, welche durch die Hauptnockentrommel der Maschine betätigt werden. Da bei
dieser Anordnung alle Vählhebel jeder Gruppe gleichzeitig
betätigt werden, ist die Platinenauswahl auf die gesaute Gruppe beschränkt.
Damit sowohl alle Vählhebel der Gruppe als auch einzelne ausgewählte Hebel der Gruppe auf die
ihnen zugeordneten PlatinenfüBchen bei der Bildung von Maschenmustern einwirken können, wurde in der
USA-Patentschrift J 246 487 bereits vorgeschlagen, die Arbeits- und Ruhestellung der Vählhebel einzeln
zu steuern. Der in der USA-Patentschrift 5 246 48?
beschriebene Mechanismus weist eine Hauptsteuertrommel auf, die zur Steuerung der Platinenwähl vorgänge
der Vählhebel dient, wenn diese in ihre Arbeltsstellung bewegt werden. Außerdem ist der Hauptsteuertrommel
eine Hilfssteuertrommel zugeordnet, welche
die Bewegung der Vählhebel zwischen Arbeits— und Ruhestellungen einzeln steuert. Die Hauptsteuer-&?@m@el
wird während jeder Umdrehung des Zylinders in zwei Einzelzahnschritten mittels eines Zahngesperres
geschaltet, das durch eine synchron mit dem Zylinder umlaufende Nockenscheibe mit zwei Erhebungen
betätigt wird. Die Hilfssteuertrommel wird in Einzelzahnschritten mittels eines Zahngesperres
geschaltet, das durch die Hauptnockentrommel der
Maschine betätigt wird»
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Da die meisten Haschinenoperationen auch, von der
Hauptnockentrommel gesteuert werden und die Anzahl der möglichen Schaltbewegungen der Nockentrommel üblicherweise
auf etwa 2Ψ - 27 Bewegungen begrenzt ist, ist es häufig unerwünscht, die Schaltschritte der
Hilfssteuertrommel mittels der Nockentrommel in der erforderlichen Veise zeitlich zu steuern, es sei
denn, daß derartige Bewegungen der Hilfssteuertrommel während Leerlaufbewegungen der Nockensteuertrommel
hervorgerufen werden können, bei denen die Bewegung der Steuertrommel nicht mit anderen Maschinenoperationen
zeitlich zusammenfällt·
Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, wird erfindungsgemäß bei einer Rundstrickmaschine mit einem rotieren·
den Nadelzylinder, welcher Nuten zur gleitbeweglichen Lagerung eines Nadelkranzes und selektiv betätigbarer
Husterplatinen für jede Nadel aufweist; einer
auf Füßchen der Platinen über Vlihlhebel einwirkenden Hustervorrichtung mit einer durch eine erste
Schalteinrichtung geschalteten Hauptsteuertrommel zum Betätigen der Wählhebel und einer durch eine
zweite Schalteinrichtung geschalteten Hilfesteuertrommel, die die Wählhebel zwischen ihren Arbeitsstellungen, in denen sie durch die Hauptsteuertrommel
betätigt werden, und Buhestellungen bewegt, vorgeschlagen, eine gemeinsam· Betätigungseinrichtung
vorzusehen, die mehrere Schaltschritte der Schalteinrichtungen bewirkt, wobei sie die erste Schalteinrichtung
zum Schalten der Hauptsteuertrommel bei jedem dieser Schaltschritte und die zweite
Schalteinrichtung zum Schalten der Hilfssteuertrommel nur bei einem einzigen dieser Schaltschritte
betätigt·
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Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben· Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil einer Rundstrickmaschine, die mit einer Platinenwählvorrichtung
der in der USA-Patentschrift 3 246 487 beschriebenen Art und mit einer Torrichtung gemäß
der Erfindung versehen ist;
Fig. 2 eine Draufsicht auf Schalteinrichtungen für die Steuertrommeln der Platinenwählvorrichtung,
wobei einzelne Teile zur größeren Klarheit weggebrochen sind;
Fig. 3 einen teilweise im Schnitt gezeigten Aufriß eines Teils der Betätigungsund
Steuereinrichtungen für die Schalt einrichtung der Steuertrommeln; und
Fig. 4 eine Ansicht eines weiteren Teiles der Betätigungseinrichtung für die Schalteinrichtungen
·
In Fig. 1 und 2 ist ein Teil einer Sundstrickmaschine
mit einem nadelzylinder 10 gezeigt, der in üblicher Veise Buten für nicht gezeigte !fädeln und Husterplatinen
11 aufweist· Die Platinen sind vorzugsweise kippbar und haben in mehreren Höhen angeordnete
Musterfüßchen oder Ansätze· Weiterhin ist ein Hustermechanismus 12 vorgesehen, mittels dem die Betätigung
der Platinen und der Nadeln selektiv gesteuert wird, um die Ware, beispielsweise Damenstrumpfe, mit dem
gewünschten Strickmuster zu stricken· Der Hustermechanismus 12, welcher Merkmale des in der USA-Patentschrift
3 246 487 gezeigten Hechanismus aufweist, hat Wählhebel 15. von denen jeweils einer
einer FüßchenhShe oderYFüßchenniveau der Platinen
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-zugeordnet ist· Die Wählhebel 15 sind schwenkbar auf einer
Welle 16 gelagert, die von einer Halterungsplatte 17 getragen wird· Die Platte 1? ist beispielsweise
durch Schrauben 20 an einer Abdeckplatte 21 befestigt, die einen Seil des Maschinenrahmens 22 bildet (fig· 2)·
Jeder Wählhebel weist eine vorspringende Hase 25 auf,
welche ein Raster auf dem entsprechenden Hiveau der Hauptsteuertrommel 26 abliest· Die Hauptsteuertrommel
26 ist auf einem Zapfen 27 gelagert, der an der Halterungsplatte 17 befestigt ist· Die Hauptsteuertrommel
26 weist eine Sperrversahnung bzw. ein Sperrad 30 auf, das mit einer Klinke 51 susammenwirkt, welche schwenkbeweglich
mit einem Arm 38 eines Winkelhebele 55 verbunden
ist. Der tfinkelhebel 35 1st schwenkbar auf einem
Zapfen 36 gelagert, der an der Halterungsplatte 17 befestigt ist· Der Winkelhebel 35 wird in Schwingungen
versetzt, um die Klinke 31 so su bewegen, daß das Sperrrad 30 und die Hauptsteuertrommel 26 in der im folgenden
beschriebenen Weise geschaltet werden·
Jeder Uihlhebel 15 weist eine sweite Hase 37 auf, welche
ein Küster auf einem entsprechenden Hiveau einer «weiten oder Hilfesteuertrommel 40 abliest, die drehbar auf
dem Zapfen 36 gelagert 1st. Die Hllfssteuertrommel 40,
welche der Steuertrommel 97 der USA-Patentschrift 3 246 487 entspricht, weist eine Sperrädversahnung
bsw. ein Sperrad 4-1 auf, mit dem eine Hinke 4-2 susammenarbeitet·
Die Klinke 4-2 ist echwenkbeweglich
auf einem Zapfen 4-5 gelagert, der an eines »weiten Arm 46 des Winkelhebels 35 angebracht ist. Die Klinke
4-2 schaltet bei ihrer Bewegung die Hilfssteuertrommel
40, wobei die Bewegung: der Klinke 42 durch die
Schwingbeweeung des Hebels 35 hervorgerufen wird,
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wie ia folgenden im einzelnen beschrieben wird· Eine
zwischen dem freien Ende der Klinke 31 und der Halterungsplatte
1? angeordnete Feder 47 hält die Klinke 31 alt dem Sperrad 30 in Eingriff. Eine ähnliche zwischen dem freien Ende der Klinke 42 und der Halterungsplatte
17 angeordnete Feder 50 hält die Klinke 42 mit des Sperrad 41 in Eingriff·
Die Hilfssteuertrommel 40 weist Husterfüßchen- oder
ansitze auf» welche die Wlhlhebel 15 einzeln zwischen
Buhestellungen, in denen ihre Vasen 25 mit den Kneter-»
füßchen der Hauptsteuertrommel 26 außer Eingriff sind, und Arbeit se tellungen bewegen, in denen die Hasen 25
das !faster der Hauptsteuertrommel ablesen, um auf die
Wählhebel in der in der USA-Patentschrift 3 246 487 beschriebenen Weise einzuwirken· Die Hilfssteuertrommel
40 weist ebenfalls ein Husterfüßchen auf dem entsprechenden
Wiveau auf, welches auf eine Hase 49 eines Hebele 51 einwirkt· Der Hebel 51 hat eine nach
unten gerichtete stabförmig· Verlängerung 55* welche
mit der Klinke 51 in Eingriff kommt* Der Hebel 51
wird durch die Husterfüßchen der Hilf ssteuertrommel 40 so betätigt, daß die Klink· 31 zwischen einer Ruhestellung,
in der die Hauptsteuertrommel 26 in Leerlauf stellung ist, wenn keine Platinen durch die Wähl—
hebel ausgewählt werden sollen, und einer Arbeitsstellung
bewegbar 1st, in der sie die Hauptsteuertrommel schaltet, wenn Wihlhebel in der in der USA-Patentschrift
5 246 487 beschriebenen Veise ausgewählt werden sollen·
Di· Klinke 42 ist ebenfalls so ausgebildet, daß sie
aus ihrer Buhestellung, ia der sieh, dl· Hilfssteuer-
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trommel 40 in Leerlaufstellung befindet, in lore
Arbeitsstellung.bewegt werden kann, um die Hilfssteuertrommel
zu schalten. Zur Steuerung dieser Bewegung zwischen Buhe- und Arbeitsstellung weist die Klinke
4-2 eine vorspringende Fläche 52 auf, welche mit einer Hase 55 in Eingriff kommen kann, die sich am freien
Ende eines Armes 56 eines Hebels 57 befindet. Der Hebel 57 ist schwenkbar auf einem Zapfen 60 gelagert,'
der an einer Halterung 61 sitzt, die an den oberen Enden der Welle 16 und der Zapfen 27 und 36 befestigt
ist (Fig. 1). Das freie Ende eines zweiten Armes 62 des Hebels 57 ist mittels eines Bowdenzuges 63 oder
dergleichen mit einem Arm 65 eines Hebels 66 verbunden, der schwenkbar auf einem Stift 67 gelagert ist.
Der Stift 67 wird von einer Halterung 70 getragen, die mittels Schrauben 71 am Rahmen 22 (Fig· 3) befestigt
ist. Das freie Ende eines zweiten Armes 72 des Hebels 66 weist eine Hase 75 auf, welche mit
Nocken 76 (nur ein Hocken ist dargestellt) einer Nockentrommel 77 der Haschine in Eingriff kommt· Die
Nockentrommel 77» welche einen Teil des Hustermechanismus zur Steuerung im wesentlichen aller Operationen
der Haschine bildet, wird in üblicher Weise schrittweise geschaltet· Die Hebel 57 und 66 werden
normalerweise mittels einer Anschlagschraube 80 in ihren in Fig. 1 und 3 gezeigten Stellungen gehalten.
Die Anschlagschraube 80 ist einstellbar am freien Ende des Armes 62 des Winkelhebels 57 angebracht·
Ein Abschnitt 81 der Halterung 61 dient dazu, die Klinke 42 in Ruhestellung zu halten, wenn sieh kein
Nocken 76 unterhalb der Nase 75 des Hebels 66 befindet. Wenn sich andererseits ein Nocken 76 bei
einer Bewegung der Nockentrommel unter die Nase 75
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bewegt, werden die Hebel 66 und 57 im Uhrzeigersinn
aus ihren in Fig. 1 und 5 gezeigten Stellungen bewegt, so daß die Feder 50 die Klinke 42 in ihre die
Hilfssteuertrommel 40 schaltende Arbeitsstellung bringen kann· Es ist zu bemerken, daß die Bewegungen
der Nockentrommel in ihrem Ausmaß und in ihrer seitlichen Abstimmung so erfolgen, daß zunächst ein Nocken
unter den Hebel 66 bewegt wird, damit die Klinke 42 die Hilfssteuertrommel 40 schaltet, und daß dann der
Nocken aus seiner unterhalb des Hebels 66 liegenden Stellung wegbewegt wird,um die Klinke wieder in Ruhestellung
zu bringen·
Die Arbeite- und Buhestellungen der Klinke 42 werden weiterhin durch einen Finger 82 beeinflußt, der am
Arm 62 des Hebels 57 befestigt ist und zur Ablesung eines Küsters auf einem der Niveaus der Hilfssteuertrommel
40 dient, wenn der Hebel 57 hei seiner Steuerung
durch die Hocken 76 der Hockentrommel ψ? die Klinke 42 zum Schalter der Trommel 40 be tit igt, ist
ein ffusterfüßchen im Muster der !Trommel an der Eingriff
sstelle des Fingers 82 ausgelassen (Fig. 1), so daß die von der Nockentrommel eingeleiteten
Schaltbewegungen nicht behindert werden· Venn jedoch bei einer durch die Nockentrommel eingeleiteten
Schaltbewegung ein Füßchen unter den Finger 82 gelangt, behält der Hebel 57 seine in Ohrseigerrichtung
liegende Stellung bei, wodurch die Klinke 42 in Arbeitsstellung gehalten wird, in der eie die
Hilfssteuertrommel schaltet· Die Klinke 42 wird
wieder in Ruhestellung gebracht, wenn der Finger sich an einer Stelle des Rüsters befindet, an der
kein Ifusterfüßchen vorgesehen ist· 01· oben beschrie-
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bene doppelte Steuerung der Arbeite- und Buhestellung
der Klinke 42 ermöglicht es also, daß die Schaltbewegungen
der Hilfssteuertroiamel zu bestimmten Zeitpunkten
von der Nockentrommel und zu anderen Zeitpunkten nach einer durch die Nockentrommel hervorgerufenen
Schaltbewegung von der Hilf ssteuertrommel selbst bewirkt werden·
Wie in Fig· 2» 3 und 4 gezeigt, ist das freie Ende
des Armes 32 des Hebels 35t der gemäß der Erfindung
einen Teil einer gemeinsamen Betätigungseinrichtung für die Schaltbewegungen der Klinken 31 und #2 darstellt,
mittels eines einstellbaren Verbindungsgliedes 85 schwenkbar mit einem Arm 86 eines Hebels 87
verbunden. Der Hebel 87 ist schwenkbar auf einem Zapfen 90 gelagert, der von einer an einer Beckplatte
92 des Rahmens 22 befestigten Halterung 91 gehalten wird. Ein zweiter Arm 95 des Hebels 87 ist mittels
eines einstellbaren Verbindungsgliedes 96 mit einem Arm 97 eines Hockenhebels 100 schwenkbar verbunden,
der auf einem am Rahmen 22 angebrachten Stift 101 drehbar gelagert ist« Ein zweiter Arm 102
des Hebels 100 trägt eine Kttnehmerrolle 105, welche
mit einer Nockenscheibe 106 auf der Antriebswelle 107 der Haschine in Eingriff steht« Die mittels einer
üblichen Antriebsvorrichtung angetriebene Antriebswelle ist über ein Getriebe (nicht gezeigt) mit dem
Zylinder 10 derart verbunden, daß der Zylinder bei jeder Umdrehung der Antriebswelle ebenfalls eine
Umdrehung ausführt.
Die Hockenscheibe 106 weist ein Paar ron Erhebungen 110 von im wesentlichen gleicher Höhe eöwi· zwischen
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den Erhebungen einander gegenüberliegende niedrige Abschnitte 111 und 112 auf. Wie in Pig. 3 gezeigt,
ist der Abschnitt 111 geringfügig niedriger als der Abschnitt 112· Sie Erhebungen 110 erteilen über die
Hebel 100 und 87 dem Hebel 35 Schwingbewegungen, durch die die Klinken 31 und 42 mit gleicher amplitude
zweimal pro Umdrehung der Antriebswelle 10? entgegen dem Uhrzeigersinn bzw· in Schaltrichtung bewegt werden. Die niedrigen Abschnitte 111 und 112
erteilen dem Hebel 35 Schwingbewegungen, durch die die Klinken aus noch zu schildernden Gründen in Uhrzeiger«
oder Bückstellrichtung mit unterschiedlicher Amplitude bewegt werden·
Wie in Pig. 1 und 2 gezeigt» haben die Steuertrommeln 26j 40 denselben Durchmesser und weisen dieselbe
Anzahl von Husterstellen auf. Das der Hauptsteuertrommel 26 zugeordnete Sperrad 30 sowie das
der Hilfssteuertrommel zugeordnete Sperrad 41 weisen ebensoviel Zähne auf, wie Husterstellen auf den
Hustertrommeln vorgesehen sind. Das Sperrad 30 hat einen solchen Durchmesser, daß der Abstand benachbarter
Zähne kleiner ist als die Bewegung d«r
Klinke 31 in Eückstellrichtung, welche durch einen
der niedrigen Abschnitte 111 oder 112 der Hockenscheibe
106 hervorgerufen wird, so daß während jeder Umdrehung der Nockenscheibe die Klinke 31 so betätigt
wird, daß das Sperrad und die Steuertrommel durch eine der Erhebungen 110 nach jedem Rückstellschritt
um einen Zahn geschaltet werden· Andererseits ist der Durchmesser des Sperrads 41 größer
als der des Sperrads 30» so daß der Abstand zwischen
benachbarten Zähnen etwas kleiner ist als die
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durch den ersten niedrigen Abschnitt 111 bewirkte Rückstellbewegung der Klinke 42 und etwas größer ist
als die durch den zweiten Abschnitt 112 bewirkte Rückstellbewegung der Klinke 42. Wenn also die Klinken
31 und 42 in der oben beschriebenen Weise betätigt
werden, so wird die Klinke 31 nach durch die beiden niedrigen Abschnitte der Nockenscheibe 106
hervorgerufenen Rückstellbewegungen das Sperrad 30 und die Trommel 26 um einen einzelnen Zahn weiterschalten, während die Klinke 42 bei einer einzigen
Umdrehung der Nockenscheibe nur durch einen der niedrigen Abschnitte so betätigt wird, daS sie nach
einer Rückstellbewegung das Sperrad 41 und die Hilf8-steuertrommel
40 um einen Zahn schaltet·
Sie vorstehenden Ausfuhrungen zeigen, daß erfindungsgemäß
ein einziger, gemeinsamer Hechanismus zur Betätigung der Schalteinrichtungen für die Haupt- und
Hilfssteuertrommeln vorgesehen ist, die die Wählhebel einer Rundstrickmaschine in paarweisen Schaltschritten
steuern. Diese gemeinsame Einrichtung ist so ausgebildet, daß sie eine der Steuertrommeln bei
jedem der beiden Schaltschritte schaltet und die
andere Steuertrommel nur bei einem der beiden Schaltschritte· Der Hechanismus weist also eine Doppelsteuerung
der Schalteinrichtungen für eine der Steuertrommeln auf, wodurch die Schalteinrichtungen
für diese Steuertrommel zu gewissen Zeitpunkten durch einen Hustermechanismus der Has chine betätigt
werden können, wenn einzelne Schaltschritte der Steuertrommel erforderlich sind, und zu anderen
Zeitpunkten durch die Steuertrommel selbst, wenn nach einer Betätigung der Schalteinrichtungen durch
den Hustermechanismus eine oder mehrere aufeinan-
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derfolgende Schaltschritte erforderlich sind.
Innerhalb des Erfindtingsgedankens sind beliebige Kombinationen und Abwandlungen der vorstehend genannten
Merkmale möglich·
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Claims (1)
- Ansprüche1 .J Rundstrickmaschine mit einem rotierenden HadelzylInder, welcher Hüten zur gleitbeweglichen Lagerung eines Hadelkranzes und selektiv betätigbarer Husterplatinen für jede Hadel aufweist; einer auf Füßchen der Platinen über Vählhebel einwirkenden Hustervorrichtung mit einer durch eine erate Schalteinrichtung geschalteten Hauptsteuertrommel sum Betätigen der Vählhebel und einer durch eine zweite Schalteinrichtung geschalteten Hilfssteuertrommel, die die Vählhebel zwischen ihren Arbeitsstellungen, in denen sie durch die Hauptsteuertrommel betätigt werden, und Ruhestellungen bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Betätigungseinrichtung vorgesehen ist, die mehrere Schaltschritte der Schalteinrichtungen bewirkt, wobei sie die erste Schalteinrichtung (30, 31) sum Schalten der Hauptsteuertrommel (26) bei jedem dieser Schaltschritte und die zweite Schalteinrichtung (4-1, 4-2) zum Schalten der Hilf88teuertrommel (40) nur bei einem einzigen dieser Schaltachritte betätigt«2· Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schalteinrichtung ein an der Haupteteuertroaeel (26) angeordnetes erstes Sperrad (30) und ein· erste Klink· (31) zum Schalten dieses109843/1127Sperrads aufweist; daß die zweite Schalteinrichtung ein an der Hilfssteuertrommel (40) angeordnetes Sperrrad (41) und eine zweite Klinke (42) sub Schalten dieses Sperrads aufweist; und daß die gemeinsame Betätigungseinrichtung einen Hebel (35) ι an dem beide Hinken (31* 42) angebracht sind, sowie eine mit dem Zylinder (10) umlaufende nockenscheibe (106) zur Einwirkung auf den.Hebel (35) aufweist.3· Haschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe (106) ein Paar einander gegenüberliegender Erhebungen (110) zur Bewegung des Hebels (35) in Schaltrichtung, und zwischen den Erhebungen (110) liegende niedrige Abschnitte (111, 112) zur Bewegung des Hebels (35) in einer rückstellenden Sichtung aufweist, wobei die niedrigen Abschnitte (111, 112) die erste Klinke (31) derart zurückstellen, daß diese Klinke (31) von jeder der Erhebungen (110) zum Schalten der Hauptsteuertrommel (26) betätigt werden kann, und die zweite Klinke (42) derart zurückstellen, daß diese Klinke (42) zum Schalten der Hilfseteuertrommel (40) während ihrer Bewegung in Schaltrichtung durch nur eine der Erhebungen betätigt werden kann.4· Haschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Steuervorrichtung zur Steuerung der Bewegung der ersten Klinke (31) zwischen einer Ruhestellung und einer Arbeitsstellung, in der sie das Sperrad (30) der Hauptsteuertrommel (26) «ehaltet.5« Haechine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich-109843/1127net, daß die Steuervorrichtung für die erste Klinke (31) die Hilfssteuertromael (40) und einen durch die Hilfssteuer$romuel (40) betätigten Hebel (57) umfaßt.6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die svelte Schalteinrichtung ein an der Hilfssteuertrorael angeordnetes Sperrad (44) und eine durch die gemeinsame Betätigungseinrichtung betfttigte Klinke (4-2) aufweist; und daß eine Steuereinrichtung für die Steuerung der Bewegung dieser Klinke (4-2) zwischen einer Ruhestellung und einer Arbeltsstellung vorgesehen ist, in der sie das Sperrad (4*1) der HilfeSteuertrommel (40) schaltet·7· Haschine nach Anspruch 6 alt einer Mustervorrichtung sur Steuerung der Maschinenoperationen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung für die Klinke (42) der Hilfssteuertrommel einen Hebel (57)» eine erste durch die Mustervorrichtung (77) angetriebene, den Hebel sur Steuerung der Klinkenbewegung zwischen Buhe- und ,Arbeitsstellung seitweise betätigende Einrichtung (82), sowie eine durch die Hilfssteuertromael betätigte svelte Einrichtung aufweist, die den Hebel sur Steuerung der Klinkenbewegung su anderen Zeitpunkten bewegt·8. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine erste Torrichtung, die die erste Schalteinrichtung in ihre die Hauptsteuertrounel (40) in Leerlaufstellung haltende Ruhestellung und in ihre das Schalten dieser Trommel durch die gemeinsame Betätigungseinrichtung ermöglichende Arbeitsstellung bringt; und eine sveite Torrichtung, die die svelte109843/1127 eGSchalteinrichtung in die die Hilfssteuertroamel (26) in Leerlauf stellung haltende Ruhestellung und in ihre das Schalten dieser Tromael ermöglichende Arbeitsstellung bringt.9. Haschine nach Anspruch 8 mit einer Rustervorrlchtung zur Steuerung der Maschinenoperationen, dadurch gekennzeichnet, daß die die erste Schalteinrichtung in Ruhestellung und in Arbeitsstellung bringende erste Torrichtung ein durch die Hilfssteuertroamel (40) betätigtes erstes Glied aufweist; und daß die die zweite Schalteinrichtung in Arbeits- und in Ruhestellung bringende zweite Vorrichtung ein zweites Glied aufweist« welches teilweise durch die Mustervorrichtung (77) und teilweise durch die Hilf83teuertromeel (40) betätigt wird·109843/1127Leerseite
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| GB1327743A (en) | 1973-08-22 |
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