DE2113489C3 - 2-Nitro-benzofuranderivate, ein Verfahren zu deren Herstellung sowie diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel - Google Patents
2-Nitro-benzofuranderivate, ein Verfahren zu deren Herstellung sowie diese Verbindungen enthaltende ArzneimittelInfo
- Publication number
- DE2113489C3 DE2113489C3 DE2113489A DE2113489A DE2113489C3 DE 2113489 C3 DE2113489 C3 DE 2113489C3 DE 2113489 A DE2113489 A DE 2113489A DE 2113489 A DE2113489 A DE 2113489A DE 2113489 C3 DE2113489 C3 DE 2113489C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- nitro
- yield
- compounds
- effect
- mice
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D307/00—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
- C07D307/77—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
- C07D307/78—Benzo [b] furans; Hydrogenated benzo [b] furans
- C07D307/82—Benzo [b] furans; Hydrogenated benzo [b] furans with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to carbon atoms of the hetero ring
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C51/00—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
- C07C51/09—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides from carboxylic acid esters or lactones
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C59/00—Compounds having carboxyl groups bound to acyclic carbon atoms and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups
- C07C59/40—Unsaturated compounds
- C07C59/76—Unsaturated compounds containing keto groups
- C07C59/90—Unsaturated compounds containing keto groups containing singly bound oxygen-containing groups
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
- Furan Compounds (AREA)
Description
CH, R1
in der Ri. Rj und R ι die im Anspruch I angegebenen
Bedeutungen besitzen.
in an sich bekannter Weise mit konzentrierter Salpetersäure in Essigsaure nitriert.
3. Arzneimittel, gekennzeichnet durch den Gehalt an einer Verbindung gemäß Anspruch I als
Wirkstoff neben üblichen inerten Trägerstoffen.
Gegenstand der Erfindung sind die im Patentanspruch
I definierten 2-Niiro benzofuranderivale. cm
Verfahren zu deren Herstellung sowie diese Vcrbindun
gen enthaltende Arzneimittel.
Aus Chemical Abstracts. Bd. 72 (1970). Ref. Nr. 55 237z. wurde die enizundungshemmende und antibakteriell
Wirkung unter anderem von substiiuicrtcn
5- und 7 Nitrobenzofuranen bekannt, während aus
Chemical Abstracts. Bd 71 (1%Μ) Ref. Nr. 91 284 a unter
anderem substituierte S und/oder 7-Nilrobenzofurane
7 Ntirobenzofuranc bekannt sind, von denen einige eine
baklerioslatisclic Wirksamkeit aufweisen solion In der
I)I OS 1543 5Jh wurde über .lie antikiktericllcn
Figenschaftcn und einer Wirksamkeit gegenüber
Trithomonas vaginahs von Niirons.iurederivalcn des
5-Niirofurans berichtet.
Die crfindungsgcmaHen Verbindungen besii/en dem
gegenüber überraschenderweise ein breileres WiF-kufigsspeklMim,
da sie nicht nur gegen Parasiten wie Tnchomohadeft, Anioeben, sondern auch gegen Nentafnclcn
wirksam sind.
Id clcii ttachslchcntl beschriebenen Versuchen werden
einige crfintlungsgemäßc Verbindungen gegenüber bekannten, auf dem gleichen Gebiet wirksamen
Verbindungen geprüft.
Die betreffenden erfindungsgemäßen Verbindungen und das Handelsprodukt Metronidazol (das ist 2-Methyl-5-nitroimidazol-l-ethanol),
ein anerkannt gutes Mittel gegen Parasiten, als Vergleichssubstanz wurde-, hinsichtlich ihrer Wirksamkeit gegenüber Trichomonas
vaginalis, Enamoeba dysenteriae sowie Syphacia obvelata
untersucht. Die angewandten Testmethoden werden im folgenden kurz beschrieben (vgl. Ann. pharm.
francaise, Bd. 27, S. 207-216 [1969] beirefiend in
vitro-Test mit Trichomonas vaginalis;
a.a.O., Bd. 18, S. 583- 589 [19bO], betreffend in vitro-Test mit E. dysenteriae; und Bull. Soc. Path. exoL, Bd. 55, S. 412-417 [1962], betreffend in vivo-Test mit Syphacia obvelata).
a.a.O., Bd. 18, S. 583- 589 [19bO], betreffend in vitro-Test mit E. dysenteriae; und Bull. Soc. Path. exoL, Bd. 55, S. 412-417 [1962], betreffend in vivo-Test mit Syphacia obvelata).
1) Wirkung als Darmwurmmittel
Der Test hinsichtlich wurmvertreibende Eigenschaften
wurde in vivo bei Mäusen vorgenommen, die mit Syphacia obvelata (Nematodendarmwurm) infestiert
worden waren.
5 bis 6 Wochen alte Mäuse wurden mit Mäusen in Kontakt gebracht, die stark von Syphacia obvelata
befallen waren. Zu diesem Zweck brachte man in einer Kristallierschale 20 junge und 4 oder 5 von Parasiten
befallene Mäuse zusammen. Man ließ die Tiere während 5 Tagen in Kontakt miteinander.
Vom 8. bis zum 11. Tag nach Beginn der Infestation
erhielten die Mäuse einmal täglich während der 4 Tage buccal das Versuchsproduki in Form einer Lösung oder
Suspension in einer 0.25 ml nicht überschreitenden Wassermenge.
Die Autopsie wurde am 13. Tag, d. h. 48 Stunden nach
Abschluß der Behandlung, durchgeführt. Im Dickdarm
J5 wurden nun die lebenden Darmwürmer festgestellt, wobei die jungen Larven nicht berücksichtig! wurden,
deren Länge höchstens 0.5 mm betrug, und deren eventuelles Vorhandensein auf eine erneute Infizicrung
nach Beginn der Behandlung hinweisen würde.
Ls wurde mit Gruppen von mindestens 10 Tieren gearbeitet, und für jede Substanz wurde der Prozentsatz
an Mäusen besiimmi, die vollständig von ihren Parasiten
befreit worden waren: die Verabrcichiingsdosis betrug
gleichmäßig 200 mg'kg Korpergew icht und pro Tag.
Für jede Vcrsuctsrcihc wurden 10 bis 20 Kontrolltie
rc aufgehoben, die keinerlei Behandlung erhielten.
2) Wirkung vcgen Trichonionüclen
>o
>o
Da1 Bestimmung der Wirkung gegenüber Iriehomo
!.iiden wurde in vitro an rrichiimnnas vaginalis nach
zwei Verfahren durchgeführt:
a) I lemirungswirkung .iiif fnsdi ,ingelegte Kulturen
Das Kulturmedium (sogenannte Magam -Kultur)
bcsi.inil ,in1, einer Bouillon aus F'leisi h und Ochsenlehcr
handelsüblicher Herkunft fur ,in.icnibe I rreger. der
0.5'ViI Glukose und 5 bis Η)"Λ>
steriles 1 liihnerscrum
Mi zugesetzt worden war ^ nil ilu-sis Mediums wurden nut
0,3 ml CHKT Kuluir von ΙπϋιυιιΐυΐΐιΐΗ vagniiilis geimpft,
was 4ÖÖ 000 Fiägcliaien ertlsprach, und gleichzeitig mit
0,1 ml einer willlrigcn Lösung oder Suspension des
Testprodukts behandelt. Die festgestellte Wirkung war (,-, durch die minimale Sübslanzkonzen(ra(iüii gegebett,die'
die Entwicklung von Trirhimonas vaginalis nach einer
kidilaktzeit von 48 Stunden im Heizschrank bei J?"C
völlig hemmte.
b) Tödliche Wirkung auf eine zwei Tnge alte Kultur
Bei diesem Versuch wurde die kleinste Menge des Testproduktes gesucht, die alle Flagellaten einer zwei
Tage alten Kultur nach einer Kontaktzeit von 48 Stunden im Heizschrank bei 37° C vernichtete.
In den beiden Fällen wurde nach Abschluß des Versuchs in den Kulturröhrchen das Vorhandensein
oder Nichtvorhandensein von Trichomonas sowie
eventuell ihr Aussehen und ihre Beweglichkeit festgestellt; waren keine Flagelhuen vorhanden oder waren
sie unbeweglich, so wurde der Versuch durch Einrichten einer Subkultur vervollständigt
3) Amoebenvernichtende Wirkung
Die in vitro-Versuche über die amoebenvernichtende Wirkung gegenüber Entamoeba dysenteriae wurden auf
die gleiche Weise wie die Versuche über die Wirkung gegenüber Trichomonas vaginalis durchgeführt, jedoch
wurde als Medium ein Pavlova-Janes-Medium nachstehender
Zusammensetzung verwendet:
| PO4HNa.,,? H,0 | 4,45 g |
| PO4HK, | U35g |
| NaCI | 20 g |
| Difco-Hefeextrakt | 2,75 g |
| Destilliertes Wasser | 2,750 ml |
Die Hemmungswirkung auf die frisch angelegte Kultur wurde nach 72 Stunden im Heizschrank bei 37°C
festgestellt Um die tödliche Wirkung zu bestimmen.
wurde eine 2 Tage alte Amoebenkultur verwendet.
wobei die Ablesung nach 48 Stunden im Heizschrank bei
37°C festgestellt wurde. Wie bei dem Versuch über die Wirkung gegenüber Trichomonas vaginalis, wurde
erforderlichenfalls eine Subkultur eingerichtet.
Die Ergebnisse dieser Vergleichsversuche sind in der
nachfolgenden Tabelle I zusammengestellt:
NO,
| Getestete 2-Nitro-benzofurane | Stellung d. Substituenten | 5 | 6 | T. vaginalis | lethale | 08 | E. dysenteriae | lethale | 123 | S. obvelata d. Maus | Anzahl | Il Anzahl |
% der |
| Verb. | 3 | Wirkung | >100 | Wirkung | > too | Tagesdosis v. 200 mg/Kg | d.toten | d.v. | Parasiten | ||||
| Bsp. | Konzentrationen in μg/ml | in 48 Stun | 10 | Ausgangs | in 48 Stun | >100 | wanren" Anzahl |
Mäuse | Parasi | befreiung | |||
| Ausgangs- | den | hemmungs | den | 100 | der | tenbe | |||||||
| herr«nungs- | 10 | wirkung | Mäuse | freiten | |||||||||
| wirKung | Mäuse | ||||||||||||
| CH3 | CH3 | 0 | 30 | 100 | |||||||||
| CH3 | Cl | 2 | 24 | 853 | |||||||||
| I | CH3 | Cl | CHj | 1,25 | 100 | 30 | 1 | 6 | 66.6 | ||||
| 2 | CH3 | Br | CH3 | OJ-0,6 | 25-50 | 50 | 50 | 30 | 0 | Ιυ | 100 | ||
| 3 | CH3 | Br | 10 | 25 | 50 | 50-100 | 10 | 0 | 10 | 100 | |||
| 4 | CH3 | Cl | 23 | 1-10 | 10 | 0 | 10 | 100 | |||||
| 5 | CH3 | Cl | 10 | 100 | 10 | 0 | 10 | 100 | |||||
| 6 | C2H5 | F | 10 | 100 | IO | 0 | 10 | 100 | |||||
| 7 | CH1 | Br | 10 | 10 | 10 | 0 | 10 | 100 | |||||
| 8 | CH3 | CH3 | CH3 | 10 | 100 | 10 | 0 | 16 | 80 | ||||
| 9 | C2H5 | 10 | 10 | 10 | 0 | 0 | 0 | ||||||
| 10 | 10 | 5-10 | 20 | ||||||||||
| V) | 1.25 | 23-5 | 10 | ||||||||||
| 03-2 |
Vergleichssubstanz Meironidazol:
Zusammenfassend ergibt sich, daß alle erfindungsgemäßen
Verbindungen, mehr oder weniger, gegen alle in
Erwägung gezogenen Parasiten wirksam sind. Bestimmte erfindungsgemäße Verbindungen /eigen auch außcrgewöhnliche
parasilizidc Wirkungen, so ist die Vcrbindung des Beispiels I gegenüber Trichomonas vaginalis
unter den Vcrsuchsbcclingtingcn hei Konzentrationen
wirksam, welche geringer als diejenige von Metranida-/.öl
sind. Die Verbindungen der Beispiele 10 und 3 haben gegenüber T. vaginalis ebenfalls Wirksamkeiten, weiche
mit derjenigen des Verglciehsproduktes vergleichbar
sind. Die Struktur 2-Niirobcn/.ofuran scheint deshalb
die ifichöniöna/.idc Wirkung /ti bedingen.
Gegenüber Etttamöcba ciysctiteriac /dgl insbesondere! die Verbindung des Beispiels I eine hohe Wirksam*
keil, welche derjenigen, welche Voll 3-Athyl·
2,3,4,6.7,1 li>hcxahydrc>
<UCkliuicthoxy-2-(l.2,J.4-te(r;i'
liydro-67-diineihoxy· I •isovhinolyl-me(liyl)· I I l-bcnzo*
fi\.ioliiiu>lizin oder Dehvdrocmeiliin unter ähnlichen
-,o Bedingungen hervorgebracht wird, überlegen ist Auch
die Verbindungen der Beispiele 10 und 4 /eigen hervorragende amocbi/idc Eigenschaften. Alle übrigen
erfindungsgemäßen Verbindungen weisen ebenfalls cmc amoebi/ide Wirksamkeit auf. In diesem /usani-
,-, mcnhang wird darauf hingewiesen, daß the sich aus der
Spalte »t.eilialc Wirkung« der Tabelle I ergebende
Anzahl lotcr Versuchstiere naht allem auf den leweiligen Wirkstoff, sondern auch .iuf die Parasiien
selbst zurückzuführen ist.
Was die Parasitcnbekampfiing de« von Svphacia
obvcliita befallenen Mause anbelangt, iu ermöglichten
die" effindungsgcmäßcn Verbindungen der ßeispielt
5-9,1 titicl4 eine total wirksame Behandlung, ohne daß
ein toxischer Effekt auftritt, aller Tiere, welche mit einer
hi Tagesdosis von 200 mg/kg während 4 Tagen behandelt
wurden.
Hs wurde ferner nadiginvies-en. daß die Verbindung
des Beispiels I bei einer butcaleu Verabreieluinir von
3 g/kg Körpergewicht /u keinem Tud der uns 21
Versuchstieren bestehenden Gruppe führte und daß auch die Verbindung dos Beispiels fa eine nußerordentlich
geringe Toxizititt aufweist. So zeigie die in einer ein/igen Dosis von 150, JOO, 600.1200 sowie 2400 mg/kg
verabreichte Vorbindung des Beispiels 6 keine toxische
Wirkung bei männlichen und weiblichen Mausen. Die
maximal tolerierbare Dosis liegt infolgedessen Ober 2,4 g/kg.
Die hervorragende Wirksamkeit der erfindungsgemülien
Verbindungen gegenüber S.vphacia obvelala ist mit derjenigen dor besten bekannten Oxyurzide
vergleichbar: sie wurde bestätigt und präzisiert durch Behandlungen, welche mit einer Dosis von IQO mg/kg
während 4 Tagen bzw. mit einer einzigen Dosis von 200 mg/kg durchgeführt wurden. Die Ergebnisse sind in
nachfolgender Tabelle II zusammengefaßt.
| Tabelle | II | 79 60 65 79 |
Dosis von auf einmal |
200 | mg/kg "*) |
| Verb, des Bsp. |
24/28 12/18 19/30 16/29 |
86 67 63 55 |
2/30 2/20 0/30 1/30 |
||
| 1 5 6 8 |
Tagesdosis v. 4 Tage lang |
100 mg/kg ) "*) |
|||
| 15/19 12/20 13/20 15/19 |
1/20 0/20 0/20 1/20 |
||||
=) Anzahl der von Parasiten befreiten Mause/A.nzahi der
überlebenden Mäuse.
**1 Prozentsatz der Befreiung von Parasiten.
***) Anzahl der toten Mäuse/Anzahl der behandelten Mäuse.
***) Anzahl der toten Mäuse/Anzahl der behandelten Mäuse.
Demgegenüber zeigte die Vergleichssubstanz Metroindazol bei einer Tagesdosis von 200 mg/kg während
4 Tagen überhaupt keine Wirksamkeit gegenüber S. obvelala.
Somit ergibt sich, daß die erfindungsgemäßen Verbindungen ein größeres Wirkungsspektrum gegenüber
Parasiten aufweisen, was insbesondere bei einer Therapie auf dem Veterinärgebiet, vor allem bei der
Behandlung von Schafen und Hunden, von beachtlichem Vorteil ist.
In weiteren Versuchen wurden die Verbindungen des Beispiels IJJ.6-Trimeth>l-2-nitrobenzofuran (im nachfolgenden
als Verbindung I bezeichnet), und die bekannten (vgl. Chim. Therapeutique. 1%9. S. 21).
strukturell sehr ähnlichen Verbindungen. 2,3-Dimcthyl-5-isopropyl-6-nitro-benzofuran
(im folgenden als Verbindung Il bezeichnet) und 2.3,7-Trimeihyl-4isopropylb-nitro-bcnzofuran
(im folgenden als Verbindung III bezeichnet) hinsichtlich ihrer parasiti/iden Wirkung
untersucht. Die angewandten Testmethoden waren die weiter oben beschriebenen.
Die Vcrsuchsergebnisse sind in nachfolgender Tabelle
Hl zusammengestellt.
TabelL III
| Geprüfte | T. vaginalis | ^g/ml) | E. dysenteriae | lethale | Syphacia | obvelata | 30 | toten | von Para | '.rend 4 Tagen |
| Verbindung | Konzentrationen | lethale | Wirkung | 11 | Mäusen | siten be | ||||
| anfängt. | Wirkung | anfängl. | Dosierung von 200 mg/kg wäl | 14 | freiten | |||||
| Hemmung | nach 48 Stun | Hemmung | Anzahl von | Mäusen | von Para | |||||
| den | 0 | 30 | siten be | |||||||
| nach 48 Stun-Mäusen | 4 | 3 | freite Mäuse | |||||||
| den | 2 | 7 | (%) | |||||||
| 0,8 | 100 | |||||||||
| I | 03-0,6 | 100 | 1,25 | 42,7 | ||||||
| H(VgI.) | 100 | 100 | 100 | 12,5 | 583 | |||||
| Ill (VgI.) | 100 | 100 | 100 | |||||||
| 1OU | ||||||||||
Die erfindungsgeniäßen Verbindungen de*. Anspruchs
I werden dadurch hergestellt, daß man eine Verbindung der allgemeinen formel
CH2-R,
in i\cr Ri, R2 i[nd Ki die im Anspruch I angegebenen
Bcdcüiungch besit/cn. in an sich bekannter Weise iiiit
konzentrierter Salpetersäure in Essigsäure nitriert.
Beispiel I
3.5.f-> Trimelhyl 2-nitrobcnzofuran
3.5.f-> Trimelhyl 2-nitrobcnzofuran
Zu einer Lösung von 3.5.b-TrimelhyIbenzofuran in der
zehnfachen (jcwichtsmcngc reiner Essigsäure gab man
Salpetersäure mit einem spezifischen Gewicht von 1,49 in einer Menge von 1 ml pro g der Ausgangsverbindung,
wobei die Temperatur bei 2O0C gci'iallcn würde. Das
Gemisch wurde 15 Minuten stehengelassen, dann in Wasser gegossen und mit Benzol extrahiert; die
organische Phase wurde nun Sorgfältig mit Wasser und anschließend mit nominier Natronlauge, sodann erneut
mit Wasser gewaschen, und das Benzol wurde
\crcliiiupTt. Dor RikksMiid wurde mis Aihanol iimkn
stallisiert. Miin erhielt das J.'>.6-Trimelli\l-2 iiiiro-bch·
/ol'uran in I πιπί von Schuppen vom I . 172 C". Die
Ausheule beimg 201Mi.
C ieuiehisiiinilyse in % Fürt π Ι ΙιιΝΟ(:
liereehiiel: C = 64.JM. 11 = >J6. N = 6.82:
{.■eliiiuleii: C = 64.60. 11 = j.1S. N = 6.64.
{.■eliiiuleii: C = 64.60. 11 = j.1S. N = 6.64.
Das kernmiignctische Resonanzspektrum wurde in
einer Lösung von DcutcriunichlofOforni mil Tclfamethylsilcin
bcsliminl und /ciglc als internen Bezugspunkt
die nachstehenden Verschiebungen (in ppm):
(11,(3)2.6 CH, (5.6) 2.4
H (4.7) 7.2? bis 7.35.
Das oben als Ausgangsiiiatcrial verwendete 3,5.6-Trimclhylbcn/ofuran
isi wie folgt hergestellt worden:
aJÄlhyl-^-acelyl^^-dimcthylphcnoxyHcetat
Ein Gemisch von b20 g b-Acctyl-U.'t-xylcnol. 55Og
Älhylchloracetat und 550 g Kaliumcarbonat in zwei Litern Aceton wurde 58 Stunden am Sieden gehalten.
Das Gemisch wurde dann unter einem Druck von 12 mbar destilliert. Bei 201 C wurde der genannte Ester
erhalten (785 g, entsprechend einer Ausbeute von 85%, bezogen auf das Xylenol): in Cyclohexan bildeten sich
farblose Nadeln vom F. 86°C.
b)(2-Acetyl-4,5-dimcthylphenoxy)-essigsäure
Der unter a) erhaltene Ester wurde zur Verseifung eine Stunde in einer wäßrig-alkoholischen Natriumhydroxidlösung
bis zum Sieden erhitzt, wobei man die entsprechende Säure erhielt. Das Reaktionsgemisch
wurde abkühlen gelassen, und die Säure wurde mit verdünnter Salzsäure ausgefällt: der Niederschlag
wurde unter vermindertem Druck abfiltriert. Durch Umkristallisation aus Äthanol erhielt man die angegebene
Säure in Form farbloser Schuppen vom F. 189°C.
40
c) 3,5.6-Trimethylbenzofuran
' \ Or
trockenem Natriumacetat (850 g) und Essigsäureanhydrid (1700 g) wurde drei Stunden bei 170" C mittels eines
Ölbades gehalten. Anschließend wurde das Gemisch in Wasser gegossen und mit Benzol extrahiert, der
Benzolextrakt wurde mit verdünnter Natronlauge gewaschen und destilliert. Unter einem Druck von
13.3 mbar erhielt man bei 113°C 3.5.6-TrimethyIbenzofuran
(336 g: Ausbeute: 78%): aus Petroläther erhielt man die Verbindung in Form farbloser Prismen vom
F.4rc.
Gewichtsanalyse in % für dl Ib
Berechnet:
C = 51,12. 11 = 2.86. N =6.62. Cl= 16,76:
gefunden:
C = 50,70. K = 2.93; N = 6.54. Cl= 16.98.
Das kernmagnetische Rcsohanzspeklrum beslälijilc
die angegebene Struktur.
Beispiel }
2-Nilro-3.6-diiiicthyl-5-dilor-benzoruran
2-Nilro-3.6-diiiicthyl-5-dilor-benzoruran
Als Ausgangsverbindung wurde 3.6-Dimethyl-5-chlor-benzofuran
verwendet; das Verfahren war das gleiche wie in Beispiel 2 beschrieben.
Das so in einer Ausbeute von 15% erhaltene 2-Nitro-3,6-dimethyl-5-chlor-benzofuran hatte nach
uinknsiaihsaiit'n aus Aihuriu! einen Scnmeiipuiiki von
184" C.
Gewichtsanalyse in % für CqHgOiNCI:
Berechnet:
C = 53,26. H = 3,57. N = 6,21. Cl =15,75:
gefunden:
C =53,28, H =3,33. N = 5.94. Cl= 15,51.
Das wie in Beispiel I bestimmte kernmagnelische Resonanzspektrum zeigte die nachstehenden chemischen
Verschiebungen (in ppm):
C-H., (3) 2.65 CH, (6) 2.55 H (4c 7.65 H (7) 7.4
Das 2-Nitro-3,6-dimethyl-5-chlor-benzofuran kann auch durch Nitrieren von 23,6-Trimethyl-5-chlor-benzofuran
hergestellt werden: hierbei war die Ausbeute 16%.
Beispiel 4
2-Nitro-3,6-dimethyl-5-brom-benzofuran
2-Nitro-3,6-dimethyl-5-brom-benzofuran
7n einpr ΙΛςιιησ vnn ?? σ λ fi-DimpthvI-'i-hrnm-henzofuran
in 200 ml Essigsäureanhydrid gab man 7 ml Salpetersäure mit einem spezifischen Gewicht von 1,52.
wobei die Temperatur auf 50° C begrenzt wurde. Das Reaktionsgemisch wurde 10 Minuten stehengelassen
und anschließend in kaltes Wasser gegossen. Die sich bildenden Kristalle wurden abgetrennt und dann aus
Äthanol umkristallisiert.
Auf diese Weise erhielt man 4 g (Ausbeute = 15%) strahlend goldgelbe Nadeln, die aus 2-Nitro-3,6-diniethyI-5-brombenzofuran
bestanden: F. 171°C.
Beispiel 2
2-Nitro-3-methyl-6-chlor-benzofuran
2-Nitro-3-methyl-6-chlor-benzofuran
40g S-Methyl-ö-chlor-benzofuran vom Kp. 116°C/
24 mbar: π = 1.5687. das durch Ringschluß von
2-Acetyl-5-chlor-phenoxy-essigsäure gemäß der in Beispiel 1 beim Ausgangsmaterial beschriebenen Methode
erhalten worden war. wurden wie in Beispiel 1 beschrieben, jedoch mit Salpetersäure mit einem
spezifischen Gewicht von 1,52 nitriert und wobei man die Temperatur auf maximal 50°C ansteigen ließ. Dann
wurde gemäß Beispiel 1 aufgearbeitet, und man erhielt 7 g 2-Nitro-3-methy!-6-chIor-benzofuran (Ausbeute:
13%). Nach der Umkristallisation aus Äthanol schmolz die Verbindung bei 144'C.
Gewichtsanalyse in %
ϊ5 Berechnet:
C = 44.48, H = 259. N = 5.19. Br = 29.60:
gefunden:
C = 44.61. H = Z95. N = 5.28. Br = 29,99.
Das oben als Ausgangsmaterial verwendete 3.6-Dimethyl-5-brom-benzofuran
war aus folgenden, nach dem Verfahren des Beispiels 1 unter Verwendung der entsprechenden Ausgangstoffe stufenweise hergestellten
Zwischenverbindungen (a) und (b) erhalten worden:
a) ÄthyI-(2-acetyl-4-brom-5-methylphenoxy)-acetat: Kp.: 21 l°C/30,6 mbar; F. I21°C; farblose Mikrokristalle
(aus Cyclohexan); Ausbeute: 90%.
b) (2-AeeiyM-brc-fm-5-i)ieihylphenoxy)-essigs;iUFe:
F.: 2I8°C. Farblose Mikrokrislallc (aus einem Gemisch von Benzol und Äthanol' im Verhältnis 50 : 50; quantitative Ausbeute.
F.: 2I8°C. Farblose Mikrokrislallc (aus einem Gemisch von Benzol und Äthanol' im Verhältnis 50 : 50; quantitative Ausbeute.
c) B.B'Dimeihyl-S'bfom'bcn/ofunin:
Kp. I49-I5O°C/2I,3 mbaf; R: 390C; farblose
Nadeln (aus Petroläthef j, Ausbeute: 65%.
Beispiel 5
2-Nilro-3-methyl-5-bromben/.ofiiran
2-Nilro-3-methyl-5-bromben/.ofiiran
Die Verbindung wurde nach dem Verfahren des Beispiels I aus 20 g S-Methyl-S-bronvbenzofuran,
200 ml Essigsäureanhydrid und 7 rill Salpetersäure hergestellt.
Mari erhielt 6.5 g (Ausbeute: 27%) des Produkts in Form zitronengelber Nadeln (in Äthanol);
F.: 178° C.
Gewichtsanalyse in % für CiI LOiN Br:
Gewichtsanalyse in % für CiI LOiN Br:
Berechnet: C =
gefunden: C =
gefunden: C =
■■ 42.22. 11=2,36. lit = J1,22;
'42.34. 11=2.50. Br = 31.45.
'42.34. 11=2.50. Br = 31.45.
Das oben als Ausgangsmaierktl verwendete 3-Meiliyl-5-brombcnzofuran
war aus folgenden, nach dem Verfuhren des Beispiels I unter Verwendung entsprechender
Ausgangsstoffe stufenweise hergestellten Verbindungen (a) und (b) erhalten worden:
a) Äthyl-(2-acctyl-4-bromphcnoxy)-acetat:
Kp. 205°C/2O mbar; F.: 4PC; farblose Mikrokristalle
(aus Cyclohcxan); Ausbeute: 95%.
b) (2-Acetyl-4-bromphenoxy)-essigsäure:
F.: 178"C; farblose Mikrokristalle (aus einem Gemisch von Benzol und Äthanol im Verhältnis
50 : 50); Ausbeute: 99%.
c) 3-Mcthyl-5-brombenzofuran:
Kp. I28"C72O mbar; farblose Flüssigkeit;
η "° = 1.5928; Ausbeute: 64%.
Beispiel 6
2-Nitro-3-methyl-5-chIor-beivzofuran
2-Nitro-3-methyl-5-chIor-beivzofuran
Die Verbindung wurde nach dein Verfahren des
Beispiels 1 aus 33 g 3-Mcthyl-5-chli)r-benzoruran.
300 ml Essigsäurcanhydrid und 14 ml Salpetersäure hergestellt. Man erhielt das Produkt in einer Menge von
12,5 g (Ausbeute: 30%) in Form glänzender zitronengelber Nadeln (aus Äthanol); F.: 158 C.
Gewichtsanalyse in % fürCqHhOjNC!:
Berechnet:
C=51.12, H = 2,86. N = 6.62. Cl= 16.76;
gefunden:
C = 50.96, H = 3.01. N=6.75, Cl= 16.83.
Das für obige Verbindung als Ausgangsmaterial benutzte S-Methyi-S-chlor-benzofuran und dessen Vorläufer
sind bereits bekannt; bezüglich des Äihyl-(2-acetyl-4-ch!orophenoxy)-acetats
und der (2-AcetyI-4-chIorophenoxy)-essigsäure siehe: J. Amer. Chem. Soc Band
69. S. 718 (1947); bezüglich des 3-MethyI-5-chIor-benzorurans siehe: Indian J. Chem, Band Z S.459 (1964).
Beispiel 7
2-Nitro-3-äthyl-5-chlor-benzofuran
2-Nitro-3-äthyl-5-chlor-benzofuran
Die Verbindung wurde nach dem Verfahren des Beispiels 4 aus 18 g 3-Äthyl-5-chtor-benzofuran, 180 ml
Essigsäuieiinbydrid und 7 ml Salpetersäure hergestellt.
Man erhielt 4 g des Produkts (Ausbeute: !81Vo) in Form
gelber Nadeln; F.: 100-C.
Gewichtsanalyse in % für Ci0I I»O .NCl:
Berechnet:
C = 53.26, 11=3,57, N =6,21, Cl= 15,75;
gefunden:
C = 53,40, H =3,80, N =6,22, Cl= 15,99.
Die (2-Propionyl^-chlorphenoxyJ-essigsiiure. welche
zur Herstellung der Allsgangsverbindung 3-Älhyl 5·
c'hlor-bcn/ofuran für obige Verbindung verwendet
worden war. ist bereits bekannt (vgl. US-PS 32 51 064). Sie war nach dem Verfahren des Beispiels I in
3-Äthyl-5-chlorbcnzofiiran übergeführt worden.
Kp.: 128X720 mbar: farblose Flüssigkeil:
η = 1,5585.
Beispiel 8
2-Nilro3-mcthyl-5-fluor-benzofiiran
2-Nilro3-mcthyl-5-fluor-benzofiiran
Die Verbindung wurde nach dem Verfahren des Beispiels 4 aus 30 g 3-Mclhyl-5-fIuor-benz.ofuraiii 300 ml
[Essigsäurcanhydrid und 14 ml Salpetersäure hergestellt.
Man erhielt 10 g des Produkts (Ausbeute: 22.5%) in Form glänzender zitronengelber Schuppen: F.: I23"C
(aus Äthanol).
Gewichtsanalyse in % für
Berechnet:
C = 55.43. 11=3.10. N = 7.18. F = 9.74;
gefunden:
C = 55.37. H = 3.08, N =7.26. F = 9,55.
Das oben als Ausgangsmaterial verwendete 3-Methyl-5-fluorbenzofuran
war aus folgenden, nach dem Verfahren des Beispiels 1 unter Verwendung entsprechender
Ausgangsstoffe stufenweise hergestellten Zwischenprodukten (a) und (b) erhallen worden:
n) ÄlhyI-(2-acetyl-4-fluorphenoxv)-acctat:
Kp.'l85 - 187"r C/17,3 mbar: F.: 40'C: dicke farblose
Prismen (aus Cyclohcxan): Ausbeute: 85%.
b) (2-Acetyl-4-fluorphenoxy)-essigsäiire:
F. 113 C: farblose Mikrokristalle (aus Äthanol): quantitative Ausbeute.
c) 3-Methyl-5-fluor-benzofuran:
Kp. 92"C725.3 mbar; farblose Flüssigkeil
η ;*"= 1.5280: Ausbeute:66%.
Beispiel 9
^5 2-Nitro-3-methyl-6-brom-benzofuran
^5 2-Nitro-3-methyl-6-brom-benzofuran
Nach dem Verfahren des Beispiels 4 wurden 20 g 3-Methyl-6-brom-benzofuran (vgl. J. Indian Chem. Soc,
Band 49, S. 539 [1963], 200 ml Essigsäureanhydrid und
7 ml Salpetersäure verwendet. Man erhielt 5.4 g des Produkts (Ausbeute: 22.5%) in Form strohgelber
Nadeln (aus Äthanol); F.: 184" C.
Gewichtsanalyse in % für CqHhOjN:
Berechnet:
C = 42.22. H = Z36. N = 5.47, Br = 31.22;
gefunden:
C = 42,12. H=230. N = 5.60. Br=31,17.
Ιϊ e i s ρ i c I !0
2-Nitro-J-äthyl-5.6-dimcthy!-bcMZoriii'iin
2-Nitro-J-äthyl-5.6-dimcthy!-bcMZoriii'iin
Die Verbindung wurde nach dem Verfuhren des
Beispiels 4 aus 26.5 g 3-Alhyl-5.6-dimcihyl-bcn/.ofiiran.
360 ml Essigsiiurcarthydrid und 11 ml Salpetersäure hergestellt. Man erhielt 2,8 g des Produkts (Ausbeute:
8,5%) in Farm *on gelben Schuppen (aus Äthanol) voiii
F. II8"C.
öcwiehlSiiniilysc in % für CuI ImOiN:
(iercchncü C=65.8I. 11 = 5.98, N = 6.40:
gcfiiivcleii: C=65,75, 11=6.08. N = 6.4i.
gcfiiivcleii: C=65,75, 11=6.08. N = 6.4i.
Das oben als Ausgangsimileriai verwendete 3-Äthyi-
jA-dimelhyl-bc-n/iifuran im inich dem Verfahren des
Beispiels I iin-.t * Verwendung eiHsprechender Aus
gangsstoffc stufenweise hergestellten /wischenverbm
düngen ajuncl b) irhaltcn worden:
ii) Äthyl-(2-pr()pion.yl-4,5-dinicthylphcnoxy)-iifetiit:
Kp. 211 C728 mbiir: F.: 57 C": farblose Nadeln (ans l'etroläitlicr): Ausbeute: 92%.
Kp. 211 C728 mbiir: F.: 57 C": farblose Nadeln (ans l'etroläitlicr): Ausbeute: 92%.
b) (2-l>iOpionyl-4,5-dimetliylphcnoxy-)-essigsiiiire:
I·'.: 1I7"C; farblose Mikrokrislaile (aus einem Gemisch von Cyeloliexan und ßen/ol): Ausbeute: 99%.
I·'.: 1I7"C; farblose Mikrokrislaile (aus einem Gemisch von Cyeloliexan und ßen/ol): Ausbeute: 99%.
cj i-Athyl-j.ö-diineihyl-bch/.ofiiran:
Kp. \WC/20 mbar; farblose Flüssigkeil.
η 2° = 1,5458: Ausbeute:65»/o,
Claims (2)
1. 2-NHra-benzofuranderivaie der allgemeinen
Formel
worin
(1) Ri und R3 Wssserstoffatome und Ri ein Chloroder
Bromaiom;
(2) Ri und Rj Wasserstoffatome und R3 ein Fluor-,
Chlor- oder Bromatom;
(3) Ri ein Wasserstoffatom. R3 die Methylgruppe,
ein Chlor- oder Bromatom, und Rj die Methylgruppe; oder
(4) Ri die Methylgruppe, Rj ein Chloratom, und Rj
ein Wasserstoffatom oder R2und RjMethylgruppcii
bedeuten.
2. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen gemäß Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß
man eine Verbindung der allgemeinen Formel
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7010537A FR2081585A1 (en) | 1970-03-24 | 1970-03-24 | 2-nitrobenzofuran derivs, antimicrobial,antiparasitic |
| FR7031526A FR2101142A2 (en) | 1970-08-28 | 1970-08-28 | 2-nitrobenzofuran derivs, antimicrobial,antiparasitic |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2113489A1 DE2113489A1 (de) | 1971-10-14 |
| DE2113489B2 DE2113489B2 (de) | 1979-08-30 |
| DE2113489C3 true DE2113489C3 (de) | 1980-05-08 |
Family
ID=26215630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2113489A Expired DE2113489C3 (de) | 1970-03-24 | 1971-03-19 | 2-Nitro-benzofuranderivate, ein Verfahren zu deren Herstellung sowie diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3808236A (de) |
| JP (1) | JPS5441591B1 (de) |
| AT (1) | AT305273B (de) |
| BE (1) | BE763960A (de) |
| CA (1) | CA948644A (de) |
| CH (1) | CH523878A (de) |
| DE (1) | DE2113489C3 (de) |
| GB (1) | GB1314922A (de) |
| NL (1) | NL7103429A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4232039A (en) | 1976-05-17 | 1980-11-04 | Sandoz Ltd. | Phenyl- or cycloalkyl-benzo-oxacyclic compounds |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4124704A (en) * | 1976-09-20 | 1978-11-07 | Riker Laboratories, Inc. | 2-Nitro-3-phenylbenzofuran alkanoic (or propenoic) acids |
| US4153716A (en) * | 1977-12-19 | 1979-05-08 | Riker Laboratories, Inc. | Oxy, thio, sulfenyl and sulfonyl derivatives of 2-nitro-3-phenylbenzofuran |
| EP1666035A4 (de) * | 2003-09-26 | 2010-04-28 | Chugai Pharmaceutical Co Ltd | Medizinische zusammensetzung zur behandlung von fettleber oder lebererkrankung |
-
1970
- 1970-09-23 US US00074940A patent/US3808236A/en not_active Expired - Lifetime
-
1971
- 1971-03-08 BE BE763960A patent/BE763960A/xx unknown
- 1971-03-15 NL NL7103429A patent/NL7103429A/xx unknown
- 1971-03-16 CH CH378571A patent/CH523878A/fr not_active IP Right Cessation
- 1971-03-19 DE DE2113489A patent/DE2113489C3/de not_active Expired
- 1971-03-24 AT AT253771A patent/AT305273B/de not_active IP Right Cessation
- 1971-03-24 CA CA108,558*7A patent/CA948644A/en not_active Expired
- 1971-03-24 JP JP1657971A patent/JPS5441591B1/ja active Pending
- 1971-04-19 GB GB2504171*A patent/GB1314922A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4232039A (en) | 1976-05-17 | 1980-11-04 | Sandoz Ltd. | Phenyl- or cycloalkyl-benzo-oxacyclic compounds |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT305273B (de) | 1973-02-26 |
| DE2113489B2 (de) | 1979-08-30 |
| NL7103429A (de) | 1971-09-28 |
| BE763960A (fr) | 1971-08-02 |
| US3808236A (en) | 1974-04-30 |
| CH523878A (fr) | 1972-06-15 |
| DE2113489A1 (de) | 1971-10-14 |
| GB1314922A (en) | 1973-04-26 |
| JPS5441591B1 (de) | 1979-12-08 |
| CA948644A (en) | 1974-06-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2106209B2 (de) | p-substituierte Phenoxypropanolamine, Verfahren zu deren Herstellung und Arzneimittel auf deren Basis | |
| DE2357757A1 (de) | Substituierte acylanilide | |
| DE2500110A1 (de) | 3-aryloxy-3-phenylpropylamine und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE2414273C3 (de) | N-Methyl-D-glucaminsalz von 2-(2'-Methyl-3'-trifluormethyl-anilin)-nicotinsäure, Verfahren zu seiner Herstellung und es enthaltende Arzneimittelzubereitung | |
| DE2164637C3 (de) | N-(Phenoxyalkyl)-a-methylphenäthylamine bzw. -aminole, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Zubereitungen | |
| DE2016839C3 (de) | PhenyM4-phenoxyphenyi)-imidazol-1-yl-methane, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel | |
| DE2113489C3 (de) | 2-Nitro-benzofuranderivate, ein Verfahren zu deren Herstellung sowie diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel | |
| DE2501834A1 (de) | Neue carbonsaeureverbindungen, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende mittel | |
| DE1493083C (de) | ||
| DE2625222B2 (de) | 13-Dithiacyclopentan-2-ylidenmalonsäureester, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel | |
| DE2526089C3 (de) | Sauerstoff-heterocyclische Essigsäuren, Verfahren zur Herstellung derselben und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel | |
| DE2457309A1 (de) | 2-phenylhydrazinothiazolin- beziehungsweise 2-phenylhydrazinothiazininderivate sowie ihre verwendung und verfahren zur herstellung derselben | |
| DE1493083B1 (de) | Linolsaeureamide und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2318784A1 (de) | N-(2,4-dihydroxybenzoyl)-4-aminosalizylsaeure | |
| DE2939914C2 (de) | N-(1-Methyl-2-pyrrolidinylmethyl)-2,3-dimethoxy-5-methylsulfamoylbenzamid-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und Arzneimittel | |
| DE3639225A1 (de) | Verwendung von 5-(subst. phenyl)-oxazolidinonderiaten als psychopharmaka | |
| DE2062055C3 (de) | Propanolamin-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende Arzneimittel | |
| DE2332733A1 (de) | Psychotherapeutisch wirksame 2-aminothiazolabkoemmlinge und diese enthaltende arzneimittel | |
| DE2164638C3 (de) | Kernsubstituierte Phenoxyäthylamine, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthal tende Arzneimittel | |
| DE1931927A1 (de) | Neue Cyclohexylaminderivate | |
| DE2428680C2 (de) | 1-(2',4',6'-Trihydroxyphenyl)-propandion-(1,2)-Verbindungen, Verfahren zu deren Herstellung und Arzneimittel, die diese Verbindungen enthalten | |
| DE2440378A1 (de) | Arzneimittel mit antiphlogistischen und analgetischen eigenschaften | |
| DE2166662B2 (de) | Dibenzothiazepinderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende Arzneimittel | |
| DE2227842C3 (de) | Diphenylcyclopentane und diese enthaltende Arzneimittel | |
| AT371102B (de) | Verfahren zur herstellung neuer optisch aktiver phenethanolamine und der pharmazeutisch unbedenklichen salze hiervon |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| OGA | New person/name/address of the applicant | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |