DE2113457B - Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer keramischer Preßlinge - Google Patents
Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer keramischer PreßlingeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/18—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing burr
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer kramischer Preßlinge,
z. B. Blumentöpfe.
Keramische Preßlinge, vornehmlich Blumentöpfe, werden mit Metallformen hergestellt. Ein Tonstück
wird in eine Unterform gebracht, die dann mit großem Druck gegen eine rotierende Oberform geführt
wird, so daß das Tonstück geformt wird. Um einen voll ausgepreßten Gegenstand zu erhalten, muß das
Tonstück so groß sein, daß beim Pressen ein Teil des Tones aus der Form herausgedrückt wird. Der Austritt
dieses überschüssigen Tones geschieht an den Rändern der Ober- und Unterform, die beim höchsten
Preßdruck fast aufeinanderlaufen.
Dieser austretende überschüssige Ton muß wanrend des sehr schnellen Preßvorganges sauber abgeschnitten
werden, und zwar so, daß keine vorstehende Kante am Preßring übrigbleibt. Dieses sogenannte
Verputzen beim Pressen war schon seit jeher und ist auch heute noch ein schwieriges Problem, insbesondere
bei der Herstellung von Blumentöpfen.
Es ist bekannt, zum Verputzen der oberen Preßränder ein feststehendes Putzmesser an der Unterform
zu verwenden. Der austretende Ton dreht sich durch die rotierende Oberform und kann dadurch mit
dem Putzmesser abgeschnitten werden. Nur unmittelbar hinter dem Putzmesser ist bei dieser !Lösung ein
befriedigendes Ergebnis zu erzielen. Es drückt nämlich dauernd Ton nach, so daß ein hinter dem Messer
immer breiter werdender Putzgrat entsteht. Es wur- so den deshalb zwei, drei und vier Putzmesser angesetzt
und trotzdem kein sauberer Verputz erreicht.
Es wurden auch schon Schneidmesser an der rotierenden Oberform verwendet. Bei diesem Verfahren
werden zwei einander gegenüberliegende, aufrecht stehende Schneidmesser aus Bandfederstahl seitlich
der Oberform angeordnet. Die Unterform ist mit einem Stahlring ausgestattet, der am oberen Rand, an
dem der überschüssige Ton austritt, messerscharf ausläuft. Die aufrecht stehenden Stahlmesser der
Oberform sind so angeordnet, daß sie den beim Pressen austretenden Ton an der scharfen Kante durch
ihre schnelle Rotation abschneiden. Dies Putzsystem ist sehr anfällig, da kleine Verunreinigungen im Ton
durch Steinchen oder Holz die Ränder der Blumentopfe aufreißen und sie dadurch unbrauchbar machen.
Die Messer müssen gut justiert sein und sehr oft nachgestellt werden. Das bedeutet Unterbrechung
und Ausfall, Auch bei dieser Putzart kann eine Kante stehenbleiben.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung gleitet in
einem Einschnitt in der rotierenden Oberform ein durch einen Bügel gespannter dünner Stahldraht über
die obere scharfe Kante der stehenden Unterform und schneidet an dieser Kante den überschüssigen
Ton ab. Dieses Verfahren ist nur sinnvoll bei geschlemmtem Ton. Durch das Schleifen auf der Unterform
gehen die dünnen Drähte oft zu Bruch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder
frischer keramischer Preßlinge, z. B. Blumentöpfe, zu schaffen, bei welcher eine einwandfreie
Glättung gewährleistet ist, ohne daß ein Putzgrat stehenbleibt. Insbesondere soll es nicht erforderlich
sein, wie bisher die Preßerzeugnisse erst lederhart trocknen zu müssen und dann auf einer Töpferscheibe
abzudrehen und zu glätten, da Massenwaren, wie Blumentöpfe, auf diese Weise nicht nachbehandelt
werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine oberhalb des Preßlings angeordnete, horizontal drehbare
Scheibe gelöst, an welcher ein oder mehrere nach unten gerichtete, elastisch biegsame Glättwerkzeuge
angeordnet sind. Durch ihre eigene Federkraft können diese Glättwerkzeuge tangential leicht über
die scharfen Putzkanten der Preßlinge, z. B. Blumentöpfe, gleiten und diese somit glätten. Dadurch kann
das frisch gepreßte keramische Erzeugnis gleich nach dem Pressen verputzt werden, wenn es noch ganz
weich ist. Außerdem kann der weiche Preßling stillstehen, braucht also nicht zu rotieren. Das an dem
frischen Preßling noch haftende Formenöl wirkt sich für ein sicheres und sauberes Glätten günstig aus.
Das Glätten wird zweckmäßig vorgenommen, wenn die Preßlinge auf einem rythmisch bewegten
Transportband stehen. Hierbei ist es günstig, wenn die Scheibe heb- und senkbar ist, so daß diese über
den zu behandelnden Preßling gesenkt wird, wenn das Glätten durchgeführt werden soll.
Die Glättwerkzeuge bestehen zweckmäßig aus Stahlbandstücken.
Umgekehrt ist es selbstverständlich auch möglich, den Topf anzuheben und die rotierende Scheibe in
der Ebene fest stehenzulassen.
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Glättvorrichtung in Draufsicht,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einer Seitenansicht
mit einem darunter gestellten Blumentopf.
Fig. 3 dieselbe Vorrichtung in Arbeitsstellung,
F i g. 4 einen Rand eines Blumentopfes vor der Behandlung und
Fig. 5 denselben Rand nach dem Glätten.
Wie die Figuren erkennen lassen, besteht die Vorrichtung aus einer Scheibe 1, an welcher zwei als elastisch
biegsame Glättwerkzeuge ausgebildete Stahlbandstücke 2 und 3 angeordnet sind.
Für den Glättvorgang wird die Scheibe 1 in Rotation versetzt und so weit auf den Blumentopf 4 herabgesenkt,
daß die elastisch biegsamen Stahlbandstücke 2 und 3 den Rand 5 des Blumentopfes 4 berühren
und die Glättung bewirken.
Die Glättvorrichtung wird zum Arbeitsschutz zweckmäßig mit einer geschlossenen Schutzvorrichtung
umgeben, damit keine Verletzungen durch die bewegten elastischen Werkzeuge eintreten können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder
frischer keramischer Preßlinge, z.B. Blumentöpfe, gekennzeichnet durch eine
oberhalb des Preßlings angeordnete horizontal drehbare Scheibe (1), an welcher ein oder mehrere
nach unten gerichtete, elastisch biegsame Glättwerkzeuge angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- ίο
kennzeichnet, daß die Scheibe (1) hebe» und senkbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glättwerkzeuge
aus Stahlbandstücken (2 und 3) bestehen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2113457 | 1971-03-19 | ||
| DE722210034A DE2210034C3 (de) | 1971-03-19 | 1972-03-02 | Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer, keramischer Preßlinge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2113457B true DE2113457B (de) | 1972-06-08 |
Family
ID=32657445
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712113457D Pending DE2113457B (de) | 1971-03-19 | 1971-03-19 | Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer keramischer Preßlinge |
| DE722210034A Expired DE2210034C3 (de) | 1971-03-19 | 1972-03-02 | Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer, keramischer Preßlinge |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE722210034A Expired DE2210034C3 (de) | 1971-03-19 | 1972-03-02 | Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer, keramischer Preßlinge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE2113457B (de) |
-
1971
- 1971-03-19 DE DE19712113457D patent/DE2113457B/de active Pending
-
1972
- 1972-03-02 DE DE722210034A patent/DE2210034C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2210034B2 (de) | 1977-07-28 |
| DE2210034A1 (de) | 1973-09-06 |
| DE2210034C3 (de) | 1979-03-01 |
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