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DE2113457B - Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer keramischer Preßlinge - Google Patents

Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer keramischer Preßlinge

Info

Publication number
DE2113457B
DE2113457B DE19712113457D DE2113457DA DE2113457B DE 2113457 B DE2113457 B DE 2113457B DE 19712113457 D DE19712113457 D DE 19712113457D DE 2113457D A DE2113457D A DE 2113457DA DE 2113457 B DE2113457 B DE 2113457B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
smoothing
edges
ceramic compacts
fresh
upper plaster
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712113457D
Other languages
English (en)
Inventor
Engelbert 5412 Ransbach Spang
Original Assignee
Westerwälder Blumentopffabrik Spang & Co, 5412 Ransbach
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westerwälder Blumentopffabrik Spang & Co, 5412 Ransbach filed Critical Westerwälder Blumentopffabrik Spang & Co, 5412 Ransbach
Publication of DE2113457B publication Critical patent/DE2113457B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/18Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing burr

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer kramischer Preßlinge, z. B. Blumentöpfe.
Keramische Preßlinge, vornehmlich Blumentöpfe, werden mit Metallformen hergestellt. Ein Tonstück wird in eine Unterform gebracht, die dann mit großem Druck gegen eine rotierende Oberform geführt wird, so daß das Tonstück geformt wird. Um einen voll ausgepreßten Gegenstand zu erhalten, muß das Tonstück so groß sein, daß beim Pressen ein Teil des Tones aus der Form herausgedrückt wird. Der Austritt dieses überschüssigen Tones geschieht an den Rändern der Ober- und Unterform, die beim höchsten Preßdruck fast aufeinanderlaufen.
Dieser austretende überschüssige Ton muß wanrend des sehr schnellen Preßvorganges sauber abgeschnitten werden, und zwar so, daß keine vorstehende Kante am Preßring übrigbleibt. Dieses sogenannte Verputzen beim Pressen war schon seit jeher und ist auch heute noch ein schwieriges Problem, insbesondere bei der Herstellung von Blumentöpfen.
Es ist bekannt, zum Verputzen der oberen Preßränder ein feststehendes Putzmesser an der Unterform zu verwenden. Der austretende Ton dreht sich durch die rotierende Oberform und kann dadurch mit dem Putzmesser abgeschnitten werden. Nur unmittelbar hinter dem Putzmesser ist bei dieser !Lösung ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen. Es drückt nämlich dauernd Ton nach, so daß ein hinter dem Messer immer breiter werdender Putzgrat entsteht. Es wur- so den deshalb zwei, drei und vier Putzmesser angesetzt und trotzdem kein sauberer Verputz erreicht.
Es wurden auch schon Schneidmesser an der rotierenden Oberform verwendet. Bei diesem Verfahren werden zwei einander gegenüberliegende, aufrecht stehende Schneidmesser aus Bandfederstahl seitlich der Oberform angeordnet. Die Unterform ist mit einem Stahlring ausgestattet, der am oberen Rand, an dem der überschüssige Ton austritt, messerscharf ausläuft. Die aufrecht stehenden Stahlmesser der Oberform sind so angeordnet, daß sie den beim Pressen austretenden Ton an der scharfen Kante durch ihre schnelle Rotation abschneiden. Dies Putzsystem ist sehr anfällig, da kleine Verunreinigungen im Ton durch Steinchen oder Holz die Ränder der Blumentopfe aufreißen und sie dadurch unbrauchbar machen. Die Messer müssen gut justiert sein und sehr oft nachgestellt werden. Das bedeutet Unterbrechung und Ausfall, Auch bei dieser Putzart kann eine Kante stehenbleiben.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung gleitet in einem Einschnitt in der rotierenden Oberform ein durch einen Bügel gespannter dünner Stahldraht über die obere scharfe Kante der stehenden Unterform und schneidet an dieser Kante den überschüssigen Ton ab. Dieses Verfahren ist nur sinnvoll bei geschlemmtem Ton. Durch das Schleifen auf der Unterform gehen die dünnen Drähte oft zu Bruch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer keramischer Preßlinge, z. B. Blumentöpfe, zu schaffen, bei welcher eine einwandfreie Glättung gewährleistet ist, ohne daß ein Putzgrat stehenbleibt. Insbesondere soll es nicht erforderlich sein, wie bisher die Preßerzeugnisse erst lederhart trocknen zu müssen und dann auf einer Töpferscheibe abzudrehen und zu glätten, da Massenwaren, wie Blumentöpfe, auf diese Weise nicht nachbehandelt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine oberhalb des Preßlings angeordnete, horizontal drehbare Scheibe gelöst, an welcher ein oder mehrere nach unten gerichtete, elastisch biegsame Glättwerkzeuge angeordnet sind. Durch ihre eigene Federkraft können diese Glättwerkzeuge tangential leicht über die scharfen Putzkanten der Preßlinge, z. B. Blumentöpfe, gleiten und diese somit glätten. Dadurch kann das frisch gepreßte keramische Erzeugnis gleich nach dem Pressen verputzt werden, wenn es noch ganz weich ist. Außerdem kann der weiche Preßling stillstehen, braucht also nicht zu rotieren. Das an dem frischen Preßling noch haftende Formenöl wirkt sich für ein sicheres und sauberes Glätten günstig aus.
Das Glätten wird zweckmäßig vorgenommen, wenn die Preßlinge auf einem rythmisch bewegten Transportband stehen. Hierbei ist es günstig, wenn die Scheibe heb- und senkbar ist, so daß diese über den zu behandelnden Preßling gesenkt wird, wenn das Glätten durchgeführt werden soll.
Die Glättwerkzeuge bestehen zweckmäßig aus Stahlbandstücken.
Umgekehrt ist es selbstverständlich auch möglich, den Topf anzuheben und die rotierende Scheibe in der Ebene fest stehenzulassen.
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Glättvorrichtung in Draufsicht,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einer Seitenansicht mit einem darunter gestellten Blumentopf.
Fig. 3 dieselbe Vorrichtung in Arbeitsstellung,
F i g. 4 einen Rand eines Blumentopfes vor der Behandlung und
Fig. 5 denselben Rand nach dem Glätten.
Wie die Figuren erkennen lassen, besteht die Vorrichtung aus einer Scheibe 1, an welcher zwei als elastisch biegsame Glättwerkzeuge ausgebildete Stahlbandstücke 2 und 3 angeordnet sind.
Für den Glättvorgang wird die Scheibe 1 in Rotation versetzt und so weit auf den Blumentopf 4 herabgesenkt, daß die elastisch biegsamen Stahlbandstücke 2 und 3 den Rand 5 des Blumentopfes 4 berühren und die Glättung bewirken.
Die Glättvorrichtung wird zum Arbeitsschutz zweckmäßig mit einer geschlossenen Schutzvorrichtung umgeben, damit keine Verletzungen durch die bewegten elastischen Werkzeuge eintreten können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer keramischer Preßlinge, z.B. Blumentöpfe, gekennzeichnet durch eine oberhalb des Preßlings angeordnete horizontal drehbare Scheibe (1), an welcher ein oder mehrere nach unten gerichtete, elastisch biegsame Glättwerkzeuge angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- ίο kennzeichnet, daß die Scheibe (1) hebe» und senkbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glättwerkzeuge aus Stahlbandstücken (2 und 3) bestehen.
DE19712113457D 1971-03-19 1971-03-19 Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer keramischer Preßlinge Pending DE2113457B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2113457 1971-03-19
DE722210034A DE2210034C3 (de) 1971-03-19 1972-03-02 Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer, keramischer Preßlinge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2113457B true DE2113457B (de) 1972-06-08

Family

ID=32657445

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712113457D Pending DE2113457B (de) 1971-03-19 1971-03-19 Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer keramischer Preßlinge
DE722210034A Expired DE2210034C3 (de) 1971-03-19 1972-03-02 Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer, keramischer Preßlinge

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE722210034A Expired DE2210034C3 (de) 1971-03-19 1972-03-02 Vorrichtung zum Glätten der oberen Putzränder frischer, keramischer Preßlinge

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE2113457B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE2210034B2 (de) 1977-07-28
DE2210034A1 (de) 1973-09-06
DE2210034C3 (de) 1979-03-01

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