DE2112769C3 - Verfahren zur Herstellung stabiler, wäßriger Copolymerisatdispersionen aus Vinylestern und Äthylen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung stabiler, wäßriger Copolymerisatdispersionen aus Vinylestern und ÄthylenInfo
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Description
Wäßrige Dispersionen von Copolymerisaten aus Vinylestern und Äthylen, deren Äthylengehalt unter
Gewichtsprozent beträgt, sind in Folge guter anwendungstechnischer
Eigenschaften als Klebstoffe und Anstrichbindemittel von großem technischen Interesse.
In einer Reihe von Patentschriften wurde die Herstellung solcher Dispersionen durch Emulsionspolymerisation
bei Äthylendrücken bis zu 300 atü in Gegenwart von peroxidischen Verbindungen mit oder
ohne Zusatz von Reduktionsmitteln bereits beschrieben. So wird beispielsweise die Herstellung wäßriger
Polymerdispersionen olefinisch ungesättigter Verbindungen unter Verwendung von anorganischen oder
organischen Perverbindungen enthaltenden Redoxsystemen in der deutschen Auslegeschrift 1133 130
beschrieben.
Vielfach wird in der Patentliteratur offenbart, daß durch Dosierung einzelner oder mehrerer Polymerisationsbestandteile
die Qualität der Dispersionen und die mechanischen Eigenschaften der Polymeren verbessert
werden können.
In der britischen Patentschrift 11 17 711 wird beschrieben, den Äthylendruck während der Polymerisation
konstant zu halten. Ebenso kann alles Vinylacetat auf einmal vorgelegt werden. Gleichzeitig wird
bei diesem Verfahren die gesamte Peroxidmenge des Redoxkatalysators vorgegeben und das Reduktionsmittel
wird während der Polymerisation dosiert. Das Vorhandensein der gesamten Menge des Peroxidkatalysators
im Polynierisalionsansatz bedeutet jedoch ein besonderes Sicherheitsrisiko. Aus diesem Grunde
kann das Reaktorvolumen nur bis zu einem Fiillungsgrad
von 501Vo benutzt werden. Gemäß der deutschen Auslegeschril'l 11 27 0K5 wird nicht nur Äthylen
nachdosiert, sondern während der Polymerisation kontinuierlich Katalysator nachgegeben. Weiterhin
offenbart die deutsche Auslegeschrifl 12 67 429 ein
ίο Verfahren, das zu Copolymeren mit erhöhter Reißfestigkeit
bei gleichem Äthylengehalt führt. Dabei werden neben Peroxiden auch Reduktionsmittel verwendet,
wobei eine der beiden Katalysatorkomponenten vorgelegt und die zweite zusammen mit dem Vi-
nylester so zudosiert wird, daß das Verhältnis Katalysator zu Monomeren im Reaktionsgefäß konstant
bleibt. Nach diesem Verfahren entstehen jedoch Polymere mit niedriger: Molekulargewichten (K-Wcrte
unter 45), die eine Oberflächenklebrigkeit aufweisen
»ο und zu kaltem Fluß neigen.
Ein Nachfeil aller bekannten Verfahren ist, daß »sie keinen raschen und gleichmäßigen Polymerisationsverlauf gewährleisten und zudem nicht zu gleichmäßig
aufgebauten Copolymerisaten führen. Weiterhin
sind hohe Katalysatorkonzentrationen notwendig, um brauchbare Umsetzungsgeschwindigkeiten und einen
hohen Umsetzungsgrad zu erzielen. Außerdem müssen zum Abfangen "der dabei auftretenden Reaktionsspitzen
Reserven an Kühl- und Druckkapazitäten
freigehalten werden. Dies bedeutet, daß die Kühl- und Druckkapazitäten der Polymerisationsreaktoren
nicht voll ausgenutzt werden können. Nachteilig ist auch, daß der verbleibende Restmonomerengehalt
relativ hoch ist. Weiterhin führen die hohen Katalysatormengen zu einer größeren Wasseranfälligkeit der
Polymerisatfilme und erniedrigen den Polymerisationsgrad.
Gefunden wurde nun ein Verfahren zur Herstellung stabiler, wäßriger Copolymerisatdispersionen
aus Vinylestern und 5 bis 50 Gewichtsprozent Äthylen durch Emulsionspolymerisation von Vinylestern,
wobei gegebenenfalls bis zu 40 Gewichtsprozent des Vinylesters durch andere copolymerisierbare, olefinisch
ungesättigte Comonomere ersetzt sind, bei Äthylendrücken zwischen 3 und 150 atü, in Gegenwart
von Redoxkatalysatoren, Schutzkolloiden und/ oder Emulgatoren, das dadurch gekennzeichnet ist,
daß der Vinylester zusammen mit dem Reduktionsmittel in der wäßrigen Dispergierhilfsmittellösung
vorgelegt wird und die Peroxidkomponente so zudosiert wird, daß unter Ausnutzung der Kühlkapazität
des Reaktionsgefäßes eine konstante Polymerisationstemperatur zwischen 0 und 100° C eingehalten wird.
Wird dagegen die bekannte Verfahrensweise mit Vorlage des Oxidationsmittels und Dosierung des
Reduktionsmittels oder — wie in deutscher Auslegeschrift 12 67 429 beschrieben — unter teilweiser Vorlage
des Reduktions- und Oxidationsmittels bei Vinylesrer-Äthylen-Copolymer-Dispersionen
angewen-
det, so erhält man im Reaktionsverlauf wechselnde unregelmäßige Polymerisationsgeschwindigkeiten, wobei
die Polymerisation schubweise verläuft, was sich in starken Schwankungen der Reaktions- bzw. Kühlwassertemperatur
auswirkt. Ein Ausfahren der Kiihl-
und Druckkapazitäten des Reaktors ist deshalb nach den bekannten Verfahren nicht möglich. Außerdem
sind am Polymerisationsende noch mehrere Prozent an monoinerem Vinylester enthalten.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daW durch
tlas erfindungsgemäße Verfahren der genauen PoIynierisationssteuerung
nicht nur Polyinerisationszciten verkürzt werden können und der Peroxidverbrauch
verringert wird, sondern daß auch stabile, koagulatfrei Dispersionen mit einem Polymerisat, das sehr
gleichmäßig aufgebaut ist, hohes Molekulargewicht aufweist und verbesserte mechanische Eigenschaften
besitzt, insbesondere auch gegenüber Polymerisaten, die gemäß dem Verfahren der deutschen Auslegeschrift
12 67 429 hergestellt wurden, die bereits gute Reißfestigkeiten aufweisen, erhalten werden.
Die erfindungsgemäßen Maßnahmen, Vorgabe der Rcdoxkomponente, Mengenverhältnis Reduktionszu
Oxidationsmittel sowie insbesondere, während depolymerisation unterschiedliche Dosierungsweise der
Oxidationskomponente (siehe Abb. 1) ermöglichen einen einerseits raschen, gleichmäßigen Polymerisationsverlauf
ohne andererseits zu irgend einem Zeitpunkt eine gefährliche Ansammlung, von unverbrauchtem
Katalysator zuzulassen. Der besondere technische Vorteil liegt darin, daß dadurch die Dispersion
rasch und unter praktisch völliger Nutzung der Kühlkapazität und des Reaktorvolumens der
teueren Druckreaktoren herstellbar sind. Dieser Vorteil geht auch aus unseren Vergleichsbeispielen klar
hervor.
Darin liegt auch der technische Fortschritt gegenüber der deutschen Auslegeschrift 1133130 und
nicht im hohen K-Wert und der hohen mechanischen Festigkeit, die in beiden Verfahren erreicht werden.
Weiterhin enthalten die erfindungsgemäß hergestellten Dispersionen nur geringe Mengen an Restmonomeren,
so daß die Rohprodukte fast vollständig ausgenutzt werden und zudem nur geringe Mengen
an Restmonomeren entfernt werden müssen.
Als Umsetzungsgefäße werden wasserkühlbare, mit Dosiereinrichtungen versehene Autoklaven verwendet,
die oftmals mit Rührorganen und Prallblechen ausgerüstet sind.
Die Polymerisation wird in der Weise ausgeführt, daß wäßrige Emulgiermittel- und Schutzkolloidlösungen,
Reduktionsmittel, gegebenenfalls Schwermetallsalze, und Vinylester vorgelegt und auf die Polymerisationstemperatur
unter Rühren erwärmt werden. Nach der Äthylenzugabe wird mit der Dosierung des Peroxids begonnen. Es zeigt sich dabei, daß anfänglich
ein starker Verbrauch gegeben ist.
Die Zugabe wird so lange gesteigert, bis die Kühlkapazität des Autoklav erreicht und somit eine Beschleunigung
der Polymerisation nicht mehr vertretbar ist. Dies machte sich durch eine Steigerung der
Polymerisationstemperatur über den gewünschten Wert hinaus bemerkbar. Die notwendigen Peroxidmengen
lassen sich in drei Phasen einteilen, die sich über die Polymerisationszeit erstrecken. Anfangs ergibt
sich kurzfristig ein starker, aber sinkender Peroxidverbrauch. In der zweiten Phase werden über
längere Zeiträume hin geringe Mengen Perverbindung eingesetzt, dabei wird jedoch der größte Anteil
der Monomeren polymerisiert. Gegen Ende der Polymerisation tritt nochmals eine starke Erhöhung der
Zugabe zum Auspolymerisieren auf. In manchen Fällen wird nach Beendigung der Dosierung kurze Zeit
nachpolymerisiert. Die Dosierung erfolgt meistenteils in Form verdünnter Lösungen des Peroxids.
Die Polymerisation wird bei Temperaturen zwischen 0 und 100° C, vorzugsweise 10 bis 60° C,
durchgeführt. Der Druck ties Äthylens betragt /wischen 3 und 150 atü, vorzugsweise 5 bis 100 aiii.
Das Äthylen kann sowohl am Anfang einmalig oder unter Aufiechterhallung des Drucks bis ein gewisser
Prozentsatz des Vinylesters umgesetzt ist oder wahlweise auch über den vollständigen Umsatz de* Vinylesters hinaus zugegeben werden. Auch eine Anpolymerisalion
ohne Äthylen oder eine Polymerisation mit wechselnden Äthylendrücken ist möglich.
Als Vinylester eignen sich solche von geradkettigen oder verzweigten Carbonsäuren mil bis zu IS
Kohlenstoffatomen, insbesondere Vinylacetat, wie z. B. Vinylpropionat, Vinylbutyrat, Vinyllaiirat, Vinylpivalat,
Vinyl-2-äthylhexoat, iso-Nonansäurevinyl-
»5 ester, Vinylester synthetischer, gesättigter, hauptsächlich tertiärer Monocarbonsäuren mit 9 bis 11 Kohlenstoffatomen.
Es können auch Mischungen von Vinylestern oder Vinylestem mit anderen Monomeren, wie
Vinylhalogeniden, z. B. Vinylchlorid, Vinylidenchlorid; «,^-olefinisch ungesättigte Mono- und Dicarbonsäuren
und deren Säureamide, ?.. B. Acrylsäure,
Methacrylsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Itaconsäure,
Crotonsäure, Acrylamid, Methacrylamid, Maleinsäuremonoamid, Crotonsäureamid, N-Methylol-
a5 acrylamid; Mono- und gegebenenfalls Diester der
genannten Säuren mit Alkoholen bis zu 16 Kohlenstoffatomen, wie Acrylsäuremethylester, Acrylsäurebutylester,
Methacrylsäuremethylester, Maleinsäuremonobutylester, Maleinsäuredibutylester, Fumarsäure-di-2-äthylhexylester,
Hydroxypropylacrylat; offenkettige und cyclische N-Vinylverbindungen, z. B.
N-Vinylcarbazol, N-Vinylpyrrolidon, N-Vinylmethylacetamid;
ungesättigte Alkohole, wie Allylalkohol, 2-Methylbuten-3-ol-2 sowie Vinylsulfonat verwendet
werden. Die genannten weiteren Comonomeren können allein oder im Gemisch miteinander bis zu 40
Gewichtsprozent des Vinylesters ersetzen. Die Vinylester werden vorgelegt, die Comonomeren können
vorgelegt oder dosiert werden.
Als Dispergierhilfsmittel können alle üblicherweise bei der Emulsionspolymerisation verwendeten Emulgatoren
und Schutzkolloide eingesetzt weiden. Dabei können Schutzkolloide allein, Emulgatoren allein
und auch Gemische aus Emulgatoren mit Schutzkolloiden verwendet werden. Als Beispiele für übliche
Schutzkolloide seien genannt Polyvinylalkohol, teilacetylierte Polyvinylalkohole, wasserlösliche Cellulosederivate,
wie z. B. Hydroxyäthyl-, Hydroxypropyl-, Methyl-, Äthyl-, Carboxymethylcellulose; wasserlösliche
Stärkeäther; Polyacrylsäure oder wasserlösliche Polyacrylsäurecopolymerisatt mit Acrylamid
und/oder Alkylestern; Poly-N-Vinylverbindungen
von offenkettigen oder cyclischen Carbonsäureamiden.
An Emulgatoren können übliche anionische, kationische und nichtionische Netzmittel eingesetzt werden.
Geeignete anionische Emulgatoren sind Alkylsulfate, Monosulfate von zweiwertigen Alkoholen mit
mehr als 10 Kohlenstoffatomen, Alkylsulfonate, Al-
kylarylsulfonate, Alkyl- und Alkylaryldisulfonate wie fetrapropylenbenzolsulfonatc, Sulfate und Phosphate
von Alkyl- und Alkylarylpolyäthoxyalkanolen sowie Sulfobernsteinsäureester mit 9 bis 20 Kohlenstoffatomen
je Alkylrest. Geeignete kationische Emulgatoren sind Alkylammonium-, Alkylphosphonium-
und Alkylsulfoniumsalze.
Als nimtonogene Emulgatoren kommen beispielsweise Additionsprodukte von 5 bis 50 Mol Äthvlen-
und/oder Propylenoxid an gerad- und verzweigtkettige
Alkylalkohole mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, an Alkylphenole, an Carbonsäuren, an Carbonsäureamide,
an primäre und sekundäre Amine sowie Blockcopolymcrisatc von Propylenoxid mit Äthylenoxid
in Frage.
Für die Polymerisation geeignete Redoxkatalysatoren bestehen aus wasserlöslichen Reduktionsmitteln,
gegebenenfalls mit Schwermetallionenzusatz und einer Pcroxidkomponentc.
Als Reduktionsmittel kommen beispielsweise wasserlösliche
Alkali- und Erdalkalisalze von Sulfiten, Bisulfiten, Pyrosulfiten, Dithioniten, Dithionaten,
Thiosulfatcn, Formaldehydsulfoxylat sowie an kolloidal verteilten Edelmetallsolen der achten Nebengruppen
adsorbierter molekularer Wasserstoff (deutsche Auslegeschrift 11 33 130) in Frage.
Die Schwermetallionen, z. B. Eisen, Kupfer, Nikkei, Kobalt, Chrom, Molybdän, Vanadin, Cer, werden
meistenteils als Chloride und Sulfate eingesetzt.
Geeignete Peroxide sind beispielsweise anorganische Perverbindungen, wie Wasserstoffperoxid, Natrium-,
Kalium- und Animoniumpcrsulfat, Alkalimctallperborate, Alkalimetallpercarbonate und organische
Perverbindungen wie tert.-Butylhydropcroxid, Di-tcrt.-bulylpcroxid, Acctylpcroxid, Laurylpcroxid.
Bevorzugt werden als Perverbindungen Persulfate und tcrt.-Butylhydropcroxid verwendet.
Die Konzentrationen der für die Polymerisation verwendeten Reduktionsmittel liegen bei 0,01 bis 0,5
Gewichtsprozent, bezogen auf das Polymerisat, die der Schwermetallsalzc unter 0,001 Gewichtsprozent,
bezogen auf das Polymerisat, und die der Perverbindungen bei 0,005 bis 0,5 Gewichtsprozent, bezogen
auf das Polymerisat. Dabei ist vorzugsweise die Menge an Reduktionsmittel, bezogen auf insgesamt benötigte
Menge Oxidationsmittel, mindestens ein Reduktionsiiquivalcnt pro ein Oxidationsäquivalc t.
Der pi I-Wert kann in üblicher Weise durch Zugabe
von Puffeisubstanzen, z. B. Alkaliacctatcn, Alkalicarboraten,
Alkaliphosphaten, von Laugen, z. B. Natronlauge, Ammoniumhydroxyd bzw. Säuren, z. Ii.
Salzsäure, Essigsäure, Ameisensäure, geregelt werden. Bevorzugt wird bei einem pH-Wert von 3 bis 6
polymerisiert. Die bekannten Regler zur Einstellung des Molekulargewichts wie Aldehyde, Chlorkohlenwasserstoffe
oder Merkaptane können mitverwendel werden.
Mit dem neuen Verfahren können hochprozentige Athylen-Vinylester-Copolymerisaldispersionen mil bis
zu 7O11Ai Feslgehall hergestellt weiden. Die erfindungsgemäß
hergestellten Dispersionen bilden flexible Filme mit -— auf ilen Alhylengehalt bezogen ·—
verbesserter Reißfestigkeit und sehr hoher Dauerslandfestigkeit
unter statischer Belastung. Sie besitzen ein hohes Molekulargewicht. Die nach F i k e η t scher
(Celluloscchemk· Bd. 13, S. 58, l<)32) in
Aceton gemessenen K-Werte liegen über 70.
Die Dispersionen eignen sich vorzüglich für Klebstoffe, als Bindemittel für Anstrichstoffe und l'ut/e
auf Mauerwerk und Holz, als Bindemittel für Faserstoffe (textile Vliese, Cellulosefaser!!, l.ednfasern),
ferner zur Herstellung von Beschiclitungsmalerialien,
z. B, auf Papier, Leder. Holz, Sehallschluikniiisseu,
Spachtelmassen, sowie als Zusatz zu hydraulisch härtenden Stoffen, wie Zement und als Bodenverbesserungsmittel.
In einen 270-1-Rührautoklav mit Zudosier- und
Probenahmemöglichkeiten sowie Heiz- und Kühleinrichtung wird eine Lösung von 6 kg PVA (mit einer
Viskosität von 20 cP für die wäßrige 4%ige Lösung und einer Verseifungszahl von 100) in 100 1 Wasser
und 0,24 kg Natriumsulfit gegeben. Nach Spülen mit Stickstoff werden unter Rühren 100 kg Vinylacetat
ίο zugegeben, die Temperatur auf 50° C erhöht und
Äthylen bis zu einem Druck von 45 atü aufgedrückt. Die Polymerisation wird durch variierte und laufende
Zugabe einer Lösung von 90 g t-Butylhydroperoxid in einer Mischung aus 6 kg Methanol und 6 kg Wasscr
bei 50° C und unter Ausnutzung der Kühlkapazität des Reaktors gefahren. Die dafür erforderlichen,
dem momentanen Verbrauch entsprechenden Zugabemengen variieren dabei beträchtlich. So werden
für die erste Stunde eine Zugabemenge von 45 g t-Butylhydroperoxid, in der zweiten und dritten Stunde
20 g benötigt. Die genauen Zugabemengen und die gleichzeitige Ausnützung der Kühlkapazität sind
aus Abb. 1 zu ersehen. Die Polymerisation spricht auf ein Erhöhen oder Erniedrigen der Peroxidzufuhr
sofort an. Ein Druckanstieg während der Polymerisation wird vermieden. Nach etwa 2,5 h hat die Dispersion
einen Fcstgchalt von 45% erreicht. Die Reaktion beginnt nun sich abzuflachen und man erhöht die
Dosierung des Peroxids so, daß weitere 25 g des Peroxids in 1 h cindosiert werden. Nach 1 h der Nachpolymerisation
wird abgekühlt und überschüssiges Äthylen durch Entspannen und Spülen mit Stickstoff
entfernt.
Man erhält eine stabile Dispersion mit einem Rcstmonoinerengehalt
von 0,3%. Der Athylengchalt des Polymerisats ist 15%, der K-Wcrt ist 100. Die Reißfestigkeit
des Polymerisats beträgt 60 kp/cm2, seine Reißdehmmg 700%.
Vergleichsvcrsuch I
Ls wird wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch die Lösung von l-Butylhydroperoxiil mit einer konstanten
Geschwindigkeit von 30 g Peroxid/h zudosiert. Nacli anfänglicher träger Polymerisation setzt die Reaktion
so heftig ein, daß die Kühlkapazität des Reaktor; nicht mehr ausreicht und Druck und Temperatur de;
Reaklionsmcdiums zeitweise stark ansteigen. Nad 3 h l'olymerisationszeit beträgt der Festgehalt mn
30%. Erst durch Zugabc von weiteren 40 g Pcroxii
'·>' im Laufe von 3 h läßt sich die Polymerisation zu lin
de führen. Die Dispersion hat einen hohen Restmo noinereiigi'halt von 2%, der K-Wcrt der Polyiuetei
beträgt 67.
Verglciclisvcrsiich 2
Es wird wie in Vergleichsvcrsuch I verfahren, je
doch konstant 15 g t-ButyUiydroperoxiil/h zudosiert
Nach erst lungsam und unregelmäßig beginnende Polymerisation treten auch hier Phasen heftiger Rc
'"' nktion mit Dmckstcigerungcn auf. Der verbleibend
Restmononieicngehalt ist trotz 5 h Dosierzeit und 2 I
Nachpolymerisation höher als bei Vcrfahrcnswcis
nach Beispiel 1. Die Külilkapa/ität des Autokla
konnte meistenteils nicht ausgelastet werden.
H c i s ρ i c I 2
Ls wird wie in Beispiel I verfahren, jedoch de Älhylendruck auf M) atü gestellt und bis zum Pol>
merisalionsendc konstant gehalten. Man erhält eine stabile Dispersion mit einem Älhylcngehalt von 211Vo
und einem K-Wert von 97. Die Reißfestigkeit des Films beträgt 30 kp/cm2, die Reißdehnung K)OO1Vo.
F.s wird wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch der Athylendriick auf 20 aiii eingestellt und konstant bei
diesem Druck gehalten, bis 70% des Vinylaeetats polymerisiert sind. Man erhält eine stabile Dispersion
mit einem Älhylcngehalt von 10% und einem K-Wcrt von 115. Die Reißfestigkeit des Films beträgt
108 kp/cm2, die Reißdehnung 550'Vo.
F.s wird wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch ein Äthylendnick von K) atü zu Beginn der Polymerisation
aufgegeben und im Verlauf der Polymerisation kein neues Äthylen mehr zugegeben. Man erhält eine
stabile Dispersion mit einem Äthylengchalt von 51Vo
und einem K-Wcrt von 120. Die Reißfestigkeit des Films beträgt 150 kp/cm2, die Reißdehnung 3001Vo.
Vcrglcichsvcrsuch 3 (mit britischer Patentschrift Il 17 711)
Hs wird wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch an Stelle des Natriiimsiilfils 90 g t-Bulylhydroperoxid in
die Vorlage gegeben und 0,24 kg Natriumsulfit (3 h a 0,OS kg) — gelöst in IO kg Wasser — während der
Polymerisation zudosiert. Nach Beginn der Dosierung der Sulfitlösung setzt die Polymerisation rasch
und Ικ-ilig ein, verläuft unregelmäßig und kann
schließlich nur durch mehrmalige zusätzliche Nachgabe lies Oxidationsmittels und des Reduktionsmittels
in dang gehallen werden (Polymerisationsdauer 7 h, nach 3 h 29% Fcstgchall). F.s verbleibt ein Restinonomcrcngchall
von Ί"/ιι. F.in /udosieren des Reduktionsmittels
mit der Maßgabe des jeweiligen Verbrauchs und damit eine Steuerung tier Polymerisalionsgesehwindigkeit
an der Grenze der Kühlkapazität ist wegen der unregelmäßigen Reaktion nicht möglich.
Die Reaktionsgeschwindigkeit spricht auf die F.rhöhung oder Erniedrigung des zudosicrlen Reduktionsmittels
nicht rasch an und läuft dazu nur teilweise parallel.
In einen Autoklav, wie in Beispiel I beschrieben,
wird eine Lösung von d kg Polyvinylalkohol mil einer
Vcisciiungszahl von IK) in 100 1 Wasser voige·-
Ic)1I und von I ultsaucisloff befreit, Es werden 100 kg
Vinylacetat. 0..! I eines 0.1'Vnigen Paladiuinsols zu
l'ei'.eben und unler Rühren auf -10 C erwärmt. Dann
werden SS aiii Äthylen und ?. aiii Wasserstoff aufgedrückt.
Die Polymerisation wird dutch die in der Menge dem momentanen Verbrauch angepaßte /udosiening
einer lösung von KOg Kiiliutnpersull'al
in ."1Ol Wasser gesteuert. Die da/u benötigten wechselnden
Dosiemiengen von Kaliuinpeisullal sind ans
Λ l> b. ,? zusammen mit der Ausnutzung der Kühlkapazität
des Reaktor-, zu ersehen. Die Polymerisation
wild bei einer konstanten Polyiiiciisalioiistetn
ι um Mim von 10 C und rlciclizcilijicm völligem Aus
nützen der Kühlkapazilät und ohne Druckanstieg sicher geführt. Die dem momentanen Verbrauch entsprechende
Zugabcnmcnge an Kaliumpersulfat kann durch das sofortige Reagieren der Kühlleistung auf
Steigerung und Verminderung der Persulfatdosicrung angepaßt werden. Im Laufe der ersten V2 h werden
15 g dosiert, in den weiteren 2V2 h nur 21 g und in der letzten h 54 g (vgl. A b b. 2). Nach einer weiteren
h der Nachpolymerisation wird das restliche Äthylen durch Fntspannen und Durchblasen von
Stickstoff entfernt. Man erhält eine stabile Dispersion mit einem Äthylengchalt von 15% und einem
K-Wert von 124. Die Reißfestigkeit des Films beträgt 70 kp/cm2, die Dehnung 700%.
In einen Autoklav, wie in Beispiel 1 beschrieben, wird eine Lösung von 4,0 kg Nonylphcnolpolyäthylenoxid
mit 20 Äthylcnoxideinheitcn/Molekül, 0,5 kg Natriumalkylsulfonat mit 14 bis 16 Kohlenstoffatomen,
1,5 kg Acrylsäure, 1,0 kg Acrylamid, 1 g Eisen-U-sulfat
und 0,25 kg Natriumsulfit in 1101 Wasser vorgelegt. Die Lösung wird durch Spülen mit Stick-
»5 stoff von Sauerstoff befreit und auf 50° C erwärmt.
Dann werden 100 kg Vinylacetat zugegeben und ein Äthylendruck von 54 atü aufgegeben. Die Polymerisation
wird durch variierte kontinuierliche Zudosicrung einer Lösung von K)Og tcrl.-Butylhydroperoxid
in einer Lösung auf 6 kg Methanol und 6 kg Wasser, entsprechend dem momentanen Pcroxidverbrauch,
gesteuert. Nach 4,5 h ist ein Fcstgchalt von 44% erreicht. Die Äthylcn/.ufulir wird beendet. Die restliche
Peroxidlösung wird in steigenden Mcngcnantcilen im Verlauf von 2 h zugegeben und noch 2 weitere Ii
nachpolymerisiert. Nach dem Entspannen wird durch leichtes Vakuum restliches Äthylen entfernt. Man erhält
eine stabile Dispersion mit einem Alhylengchalt von 2S° 11 und einem K-Wcrt von 88. Der Film hat
4» eine Reißfestigkeit von 8 kp/cm2 bei einer Rcißdehiiung
von 1400%.
ΊΓ) In einen Autoklav, wie in Beispiel I beschrieben,
wird eine Lösung von 0,4 kg llydroxyälliylcelluloss:
mit einer Viskosität von K)OcP für (.lie 2%ige wäßrige
Lösung, 1,2 kg Polyvinylpyrrolidon, 3,0 kg Nonylpheuolpolyätliylenoxiil
mit 15 Athylenoxidcinliei·
S" ten Molekül und 0,2 kg Natriunulodecylbenzolsull'o-11:1t
in 100 kg Wasser vorgelegt und von Liiftsaiier
stoff befreit. Dann werden 60 kg Vinylacetat, 20 kj Vinylchlorid und 0,2 kg eines (),l%igen wäßrigei
PiilladiiiMisols zugegeben. Nach dem Aufheizen au
M '1.S C wird Äthylen bis zu einein Druck von 45 ali
und zusätzlich 2 atü Wasserstoff aufgedrückt. Dii
Polymerisation wird entsprechend dem niomenlanei
IVtoxidverbraiieh durch /udosiertuig einer Lösuiif
von KIOg Kaliumpersulfiit in 201 Wasser gesteuert
'"' Mit ΙΌΚ ineiisalioiisbeginn werden weitere 20 kg Vi
nylcliloi'id verteilt über 2 h dosiert. Dann wird noil
weitere I h die Temperatur bei 50" V gehalten, au Normaldruck entspannt und restliche Monomen
dutch Spülen mit Stickstoff entfernt. Man erhält eint
'"> stabile Dispeision mit einem l'cstkörpergehall voi
51% und einem Ätliylcngehalt von Kt1Vo. Das Poly
inerisal hai einen K-Weil von 78, eine Reißfesligkei
von IN(I kp cm·' und eine Dehnung von dOO'Vii.
Vergleidisversuch 4
Analog Beispiel 20 der deutschen Auslegeschrift
12 67 429, jedoch nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
hergestellt:
In einem, wie in Beispiel 1 beschriebenen Autoklav werden in 85 kg Wasser, 2,6 kg eines Alkylphenolpolyäthylenoxids
mit 20 Äthylenoxideinheiten, 0,85 kg Natriumsalz eines sulfonierten Alkalis mit 14 Kohlenstoffatomen, 0,55 kg Acrylamid und
0,21 kg Hydroxiäthylcellulose mit einer Viskosität von 400 cP (für die 2%ige wäßrige Lösung) gelöst,
dann 0,15 kg Natriumformaldehydsulfoxylat und 85 kg Vinylacetat zugegeben. Nach gründlichem Spülen
mit Stickstoff wird auf 50° C aufgeheizt und Äthylen bis zu einem Druck von 20 atü aufgedrückt.
Durch jeweils dem moimentanen Peroxidverbrauch angepaßte aber fortlaufende Zugabe einer Lösung
von 60 g tert.-Butylhydroperoxid in einer Mischung aus 5 1 Wasser und 5 1 Methanol bis zum Ausfahren
der vollen Kühlleistung wird die Polymerisation durchgeführt. Nach 2,5 h ist die Polymerisation nahezu
beendet, die Älhylenzufuhr wird geschlossen und die restliche tert.-Butylhydroperoxidlösung im Verlauf
von 2 h zugegeben. Anschließend wird durch Entspannen und Evakuieren überschüssiges Äthylen
ciufernt. Man erhält eine stabile wäßrige Dispersion
mit einem Äthylengehalt von 10,5% und einem K-Wert von 98. Der Film hat eine Reißfestigkeit von
88 kp/cm2.
Bei der in deutscher Auslegeschrift 12 67 429 angegebenen
Verfahrensweise ist demgegenüber eine Polymerisation unter Vorlage des ganzen monomeren
Vinylester nicht zu beherrschen. Bei Anwendung der in deutscher Auslegeschrift 12 67 429 angegebenen
teilweiseii Vorlage des Vinylestern und Dosierung des Rests, wobei jeweils der Katalysator genau
anteilmäßig zum Vinylester zudosiert wird, erhält man in unregelmäßiger Polymerisation eine Dispersion
mit einem Äthylengehalt von 11,6%, deren Polymerisat einen K-Wert von nur 38 und eine Reißfestigkeit
von nur 23 kp/cm2 besitzt.
Auf Grund des niedrigen K-Werts ist die statische Belastbarkeit gering und eine hohe Oberflächenklebrigkeit
gegeben.
In A b b. 3 sind die mit dem erfindungsgemäßen
a° Verfahren erzielten, wesentlich höheren Reißfestigkeiten
der Polymerisatfilme denen, wie sie nach dem Verfahren von deutscher Auslegeschrift 12 67 42*J
erhalten werden, in Abhängigkeit vom Äthylengehall gegenübergestellt. Die Ergebnisse gemäß deutschei
2S Auslegeschrift 12 67 429 werden durch Kurve 1 dargestellt,
die erfindungsgemäß erzielten Reißfestigkeiten ergeben sich aus Kurve 2.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung stabiler, wäßriger Copolymerisatdispersionen aus Vinylestcrn und
5 bis 50 Gewichtsprozent Äthylen durch Emulsionspolymerisation
von Vinylestern, wobei gegebenenfalls bis /u 40 Gewichtsprozent des Vinylesters durch andere cupolymerisierbare olefinisch
ungesättigte Conionomere ersetzt sind, bei Äthylendrücken zwischen 3 und 150 aiii, in Gegenwart
von Redoxkatalysatoren, Schutzkolloiden und/oder !Emulgatoren, ei a d u r c h g ü k e η n zeichnet,
daß der Vinylester zusammen mit dem Reduktionsmittel in der wäßrigen Dispergierhilfsmittellösung
vorgelegt wird und die Peroxidkomponentc so zudosiert wird, daß unter Ausnutzung der Kühlkapazität des Reaktionsgefäßes
eine konstante Polymerisationstemperatur zwischen 0 und 100 ' C eingehalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die kontinuierliche Dosierung des Peroxids so durchgeführt wird, daß die vorgegebene
Temperatur der Reaktionsmischung und die Austrittstemperatur des Kühlwassers konstant
gehalten werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge an Reduktionsmittel
mindestens ein Reduktionsäquivalent pro ein Oxidationsäquivalent beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Schwermetallionen in Mengen
bis zu 0,001 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polymerisat, dem Polymerisationsansatz zugesetzt
werden.
Priority Applications (12)
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| DE19712112769 DE2112769C3 (de) | 1971-03-17 | Verfahren zur Herstellung stabiler, wäßriger Copolymerisatdispersionen aus Vinylestern und Äthylen | |
| AT171672A AT309819B (de) | 1971-03-17 | 1972-03-02 | Verfahren zur Herstellung stabiler, wässeriger Copolymerdispersionen aus Vinylestern und Äthylen |
| NLAANVRAGE7203002,A NL170291C (nl) | 1971-03-17 | 1972-03-07 | Werkwijze voor de bereiding van stabiele, waterbevattende copolymeerdispersies uit vinylesters, alsmede gevormd voortbrengsel, dat is bekleed met toepassing van een dergelijke dispersie. |
| US00234196A US3817896A (en) | 1971-03-17 | 1972-03-13 | Process for the preparation of stable aqueous copolymer dispersions of vinyl esters and ethylene |
| CA137,036A CA974677A (en) | 1971-03-17 | 1972-03-14 | Process for the preparation of stable, aqueous copolymer dispersions of vinyl esters and ethylene |
| GB1198972A GB1355012A (en) | 1971-03-17 | 1972-03-15 | Process for the manufacture of stable aqueous copolymer dispersions from vinyl esters and ethylene |
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