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DE2112470B2 - Perfluor-(3-phenoxypropyloinyläther) - Google Patents

Perfluor-(3-phenoxypropyloinyläther)

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Publication number
DE2112470B2
DE2112470B2 DE2112470A DE2112470A DE2112470B2 DE 2112470 B2 DE2112470 B2 DE 2112470B2 DE 2112470 A DE2112470 A DE 2112470A DE 2112470 A DE2112470 A DE 2112470A DE 2112470 B2 DE2112470 B2 DE 2112470B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
perfluoro
monomers
ocf
fluorine
vinyl ether
Prior art date
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Granted
Application number
DE2112470A
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English (en)
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DE2112470A1 (de
DE2112470C3 (de
Inventor
Donald Francis Brizzolara
Richard Wingfield Quarles Jun.
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
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Filing date
Publication date
Application filed by EI Du Pont de Nemours and Co filed Critical EI Du Pont de Nemours and Co
Priority to DE19712140389 priority Critical patent/DE2140389C3/de
Publication of DE2112470A1 publication Critical patent/DE2112470A1/de
Publication of DE2112470B2 publication Critical patent/DE2112470B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2112470C3 publication Critical patent/DE2112470C3/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F16/00Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by an alcohol, ether, aldehydo, ketonic, acetal or ketal radical
    • C08F16/12Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by an alcohol, ether, aldehydo, ketonic, acetal or ketal radical by an ether radical
    • C08F16/14Monomers containing only one unsaturated aliphatic radical
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
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    • C08F214/18Monomers containing fluorine
    • C08F214/184Monomers containing fluorine with fluorinated vinyl ethers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08F214/18Monomers containing fluorine
    • C08F214/26Tetrafluoroethene
    • C08F214/262Tetrafluoroethene with fluorinated vinyl ethers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

tür wurde das Gemisch gefiltert, und der Niederschlag zweimal mit CH3CN gewaschen. Die Lösung und die Waschlösungen wurden vereinigt und destilliert Die bei 181°C siedende Fraktion war C6F5OCF2CF2COCl und wog 1533 g.
Als der Fütrierapparat gereinigt wurde, stellte man eine zweite Phase fest, die dichter als Wasser war. Diese wurde über Nacht mit einem Oberschuß von SCCl2 und einigen Tropfen Pyridin unter Rückfluß behandelt Es ergab sich eine weitere Ausbeute von 21,6 g C6FsOCF2CF2COCL Die Gesamtausbeute betrug 174,9 g(91%).
c) C6F5OCF2CF2COF
453 g NaF (103 Mol) und 300 ml Tetramethylensulfon wurden in einen Vierhalsrundkolben gegeben, welcher mit einem Tropftrichter, einem mechanischen Rührer, einem Thermometer und einem mit Wasser gekühlten RückfluBküöler versehen war. Der Kopf des Rückflußkühlers war mit einem KühlFinger verbunden, welcher mit einem Eis-Aceton-Gemisch gekühlt wurde und sich auf einem 500-ml-2-Hals-Kolben befand, der in ein Bad getaucht war, das bei -8O0C gehalten wurde, wobei der zweite Hals dieses Kolbens mit dem Vakuumsystem verbunden war. In den Tropftrichter wurden 550 g (1,59 Mol) C6F5OCF2CF2COCl gegeben. Der Druck wurde auf 3 Torr gesenkt Der Reaktiongsbehälter wurde auf 8O0C bis 10O0C erhitzt Dann wurde C6F5OCF2CF2COCl tropfenweise zugegeben. Nachdem die Gesamtmenge des Säurechlorids zugesetzt worden war, erhitzte man den Behälter auf 1200C, um das ganze Produkt zu entfernen. Das in den Auffangbehälter gesammelte Material wurde nochmals destilliert, Siedepunkt 49°C/llTorr. Die Ausbeute .InC6F5OCF2CF2-COF betrug 441,1g (84,5% bezogen auf C6F5OCF2CF2-COCl).
d) C6F5OCF2Cf2OCF(CF3)COF
In einen 1-Liter-Rundkolben, der mit einem Rührer und einem Gaseinlaß versehen war, wurden 18 g (118mMol) CsF, 100 ml Tetraäthylenglykoldimethyläther und 220 g (667 mMol) C6F5OCF2CF2COF gegeben. Der Kolben und dessen Inhalt wurden auf -8O0C gekühlt und evakuiert. Nach dem Erwärmen auf 33 bis 360C, setzte man unter Rühren während über einer Stunde 128 g (772 mMol) Hexafluorpropylenoxyd zu. Die Schichten wurden getrennt. Die Destillation der unteren Schicht ergab eine kleine Menge von CF3CF2CF2OCF(CF3)COf, Siedepunkt 55° C, 70 g (212MoI) C6F5OCF2CF2COF, Siedepunkt 49°/11 Torr, und 92,8 g (187 mMol) C6F5OCF2CF2CF2OCF(Cf3)-COF, Siedepunkt 77 bis 78° C/11 Torr.
(39% Ausbeute, bezogen auf 150 g umgesetztes C6F5OCF2CF2COF)
e) C6F5OCF2CF2CF2OCF = CF
Die Pyrolyse des Säurefluorids C6F5OCF2CF2CFr OCF(CF3)COF wurde in einen Fließbettreaktor mit Na2CO3 durchgeführt, das zwei Tage bei 30O0C unter Stickstoff getrocknet worden war. Das Bett wurde thermostatisch auf eine Temperatur zwischen 270-300°C eingestellt. 604 g (1,21 Mol) C6F3OCF2CF2CF2OCF(Cf3)COF wurden mit einer b5 Einspritzpumpe bei einer Zufuhr von 1 cmVMin. eingeführt. Die Umwandlung betrug praktisch 100%. Es wurde eine Ausbeute von 453,3 g (89%) von C6F5OCF2CF2CF2OCF = CF2 erzielt (Siedepunkt 84°C/20Torr).
Alle beschriebenen Umsetzungen fanden in inerter Atmosphäre und unter Ausschluß von Feuchtigkeit statt
Eigenschaften von unter Verwendung von
Perfluor-(3-phenoxy-propylvinyläther)
erhältlichen Copolymeren
Polymerisationen wurden in einem 3,85-1-Autoklaven aus nichtrostendem Stahl durchgeführt, der mit einem Thermoelement, einer Kühlschlange (oder Heizschlange), einem mechanisch angetriebenen dreiflügeligen Rührer und einem mit einer Sicherheitszerreißscheibe versehenen Austritt versehen war. In den Autoklaven wurden 1900 ml einer Puffer- und Dispergiermittellösung der folgenden Zusammensetzung gegeben: 15 g Ammoniumperfluoroctaroat, 13,6 g Na2HPO4 · 7 H2O, 0,75 g NaH2PO4 · H2O und 1900 ml destilliertes Wasser.
Die folgenden Katalysatorlösungen wurden hergestellt:
Katalysator A: 20 g (NH4J2S2O8 in 1000 ml destilliertem Wasser
Katalysator B: 9 g Na2SO3,180 ml 0,04%iges wäßriges CuSO4 · 5 H2O, gelöst in 720 ml destilliertem Wasser.
Der monomere Perfluor(3-phenoxypropylvinyläther) wurde in CCl2FCF2Cl in einer solchen Konzentration gelöst, daß die Lösung 20Vol.-% des Monomeren enthielt
Nach der Beschickung des Autoklaven in der vorstehend beschriebenen Weise wurden 2 g Ammoniumpersulfat (NH4)2S2Oe zugesetzt, worauf der Autoklav verschlossen wurde. Die Temperatur wurde auf 400C gebracht, während die Luft durch das zugeführte Monomere verdrängt wurde. Tetrafluoräthylen, nachstehend als TFE bezeichnet, wurde kontinuierlich in einer Menge von 122 g/Stunde und Perfluormethylperfluorvinyläther, nachstehend als PfMVE bezeichnet, in einer Menge von 332 g/Stunde eingeführt Fünf Minuten nach Beginn der Einführung von TFE und PfMVE wurden 30 ml des Katalysators B zugesetzt, worauf mit der Zuführung der Lösung des Perfluor(3-phenoxypropylvinyläthers) in einer Menge von 20 ml/Stunde begonnen wurde. Alle 15 Minuten danach wurden 5 ml des Katalysators B zugesetzt. Nachdem 90 ml des Katalysators B zugesetzt worden waren, wurden bei jedem Zusatz des Katalysators B 5 ml des Katalysators A zugesetzt.
Nachdem 2000 bis 2200 g Monomere eingeführt waren, wurde die Zufuhr unterbrochen, der Reaktor auf Raumtemperatur gekühlt, abgeblasen und entleert. Der erhaltene Latex wurde durch Zusatz von 3 Gew.-% MgCl2 in destilliertem Wasser koaguliert. Das Polymere wurde viermal mit einem Gemisch aus je 50 VoI.-% Äthanol und Wasser gewaschen, an der Luft und abschließend auf einem Kautschukwalzenmischer bei 700C getrocknet.
Das auf diese Weise isolierte Polymere hatte eine Grenzviskosität (Inherent Viscosity) von 0,82 dl/g, gemessen als 0,2%ige Lösung in Dichloroctafluorbutan, das 1 Gew.-% Diäthylenglykoldimethyläther enthielt. Die Infrarotanalyse ergab eine Zusammensetzung von 33,8 Mol% PfMVE-Einheiten und 1,0 Mol-% C6F5OCF2CF2CF2OCF = CF2-Einheiten.
Das vorstehend hergestellte Polymere und eine Probe eines unter den gleichen Bedingungen, jedoch gemäß
FR-PS 15 55 360 und 15 77 005 mit Perfluor-(2-Phenoxypropylvinyläther) als das die Vulkanisationsstellen liefernde Monomere hergestellten Polymeren (33 Mol-% PfMVE-Einheiten, 0,5 Mol-% Perfluor(2-phenoxypropylvinyläther)-Einheiten) wurdtn zu Mischungen der nachstehend genannten Zusammensetzung verarbeitet, die unter den nachstehend genannten Bedingungen vulkanisiert wurden:
B
(Vergleich)
TFE/PrMVE/Perfluor(3-phenoxypropylvinylälherJ-Copolymeres
TFE/PrMVE/Perfluor(2-phenoxy- —
propylvinyläther)-Copolymeres
MT-Ruß (Medium Thermal)
Magnesiumoxyd
»Dicyclohexy 1-18-crown-6«
300 —
300
30 30
12 12
12 12
O VC(CF3J-K O >OK
Vulkanisation in der Presse 30 Minuten bei 177° C
Nachvulkanisation:
Unter Nj-Atmosphäre: 4 Stunden 1490C, 24 Stunden bei 149°C, 24 Stunden bei 177°C, 24 Stunden bei 2040C, 6 Stunden bis 300°C und 24 Stunden bei 3000C.
Dicyclohexyl-ie-crown-ö ist eine Verbindung der folgenden Strukturformel:
Ein Verfahren zur Herstellung dieser Verbindung wird in JACS 89,7017 (1967) beschrieben.
Polymerproben wurden zu kleinen Prüfstäben in Form von Hanteln geschnitten und nach Wärmealterung während der genannten Zeit in einem Ofen mit Luftzirkulation bei 26O0C mit einer Zugprüfmaschine auf ihre mechanischen Eigenschaften geprüft. Der Modul bei 100% Dehnung, die Zugfestigkeit beim Bruch und die Bruchdehnung wurden nach der ASTM-Standardmethode D 412-68 ermittelt. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle genannt.
Tabelle 1
Durchschnittswerte von
2 Prüfungen
(Vergleich)
Nach der Nachvulkanisation
Modul bei 10% Dehnung, 102 190
kg/cm2
Zugfestigkeit beim Bruch, 263 272
kg/cm2
Bruchdehnung, % 170 125
Zugverformungsrest, % 16,5 10
Durchschnittswerte von Prüfungen
Nach 6 Tagen Alterung
Modul bei 100% Dehnung,
kg/cm2
Zugfestigkeit beim Bruch,
kg/cm2
Bruchdehnung, % Zugverformungsrest, %
Nach 14 Tagen Alterung Modul bei 100% Dehnung,
kg/cm2
Zugfestigkeit beim Bruch,
kg/cm2
Bruchdehnung, % Zugverformungsrest, %
Nach 21 Tagen Alterung Modul^ bei 100% Dehnung, kg/cm2
Zugfestigkeit, kg/cm2 Bruchdehnung, % Zugverformungsrest, %
Nach 28 Tagen Alterung Modul bei 100% Dehnung, kg/cm2
}. Zugfestigkeit beim Bruch, kg/cm2
Bruchdehnung, % Zugverformungsrest, %
Nach 42 Tagen Alterung Modul bei 100% Dehnung, kg/cm2
Zugfestigkeit, kg/cm2 Bruchdehnung, % Zugverformungsrest, %
Nach 63 Tagen Alterung
Modul bei 100% Dehnung, so kg/cm2
Zugfestigkeit beim Bruch, kg/cm2
Bruchdehnung, % Zugverformungsrest, %
A B
(Vergleich)
187 156
249 253
120 140
12 12
150 95
271 290
130 170
15,5 15
117
142
85
268 241
165 180
17 16
127 96
293 286
150 180
19 23
113
Nach 105 Tagen Alterung Modul bei 100% Dehnung,
kg/cm2
Zugfestigkeit beim Bruch,
kg/cm2
Bruchdehnung, % Zugverformungsrest, %
b5 Das gemäß vorstehenden Angaben hergestellte Polymere und ein Polymeres, das in mehreren Versuchen genau auf die gleiche Weise, jedoch mit Perfluor(2-phenoxypropyl vinylether) (36 Mol-%
340 279
170 180
20 20
71 60
279 253
213 270
30 35,5
45 24
167 65
300 470
54 108
PfMVE-Einheiten, 0,89 Mol-% Perfluor(2-phenoxypropyIvinyläther)-Einheiten) hergestellt worden war (die Produkte der Versuche wurden miteinander gemischt) wurden zu Mischungen der nachstehend genannten Zusammensetzung verarbeitet und in der nachstehend genannten Weise vulkanisiert:
(Vergleich I
TFE/PrMVE/Perfluor(3-phenoxypropylvinyläther)-Copolymeres
TFE/PrMVE/Perfiuor(2-phenoxypropylvinyläther)-Copolymeres
MT-Ruß (Medium Thermal) Magnesiumoxyd
Dicyclohexyi-18-crown (Krone)-6
200 —
30 4 6
30 4 6
KO-C O VC(CF3X O VOK
Vulkanisation in der Presse: 30 Minuten bei 1800C Nachvulkanisation: wie in Beispiel 2.
Die Platten wurden in einem Wärmeschrank mit Luftzirkulation während der genannten Zeit bei 55O0C gealtert, worauf die Festigkeitseigenschaften mit der Zugprüfmaschine ermittelt wurden. Die Ergebnisse sind nachstehend genannt.
Tabelle 2
A B
(Vergleich)
Nach der Nachvulkanisation
Modul bei 100% Dehnung,
kg/cm2
Zugfestigkeit beim Bruch,
kg/cm2
Bruchdehnung, %
Zugverformungsrest, %
Nach 4 Tagen Alterung
Modul bei 100% Dehnung, kg/cm2
Zugfestigkeit beim Bruch,
kg/cm2
Bruchdehnung, %
Zugverfonnungsrest, %
Nach 7 Tagen Alterang Modul bei 100% Dehnung,
kg/cm2
Zugfestigkeit beim Bruch,
kg/cm2
Bruchdehnung, %
Zugverformungsrest, %
210
80 10
193 207
100 11
158 236
135 11
123
80
70 109
160 10
60 105
190 130
Nach 10 Tagen Alterung A B
Modul bei 100% Dehnung, (Vergleich)
■) kg/cm2
Zugfestigkeit beim Bruch, 158 53
kg/cm2
Bruchdehnung, % 203 67
10 Zugverfonnungsrest, %
Nach 14 Tagen Alterung 140 200
Modul bei 100% Dehnung, 14 21
15 kg/cm2
Zugfestigkeit beim Bruch, 98 OO
kg/cm2
Bruchdehnung, % 193 25
Zugverformungsrest, %
20 Nach 18 Tagen Alterung 200 220
Modul bei 100% Dehnung, 36 380
kg/cm2
25 Zugfestigkeit beim Bruch, 102 abge
kg/cm2 brochen
Bruchdehnung, % 187 abge
brochen
Zugverformungsrest, % 220 abge
30 brochen
Nach 21 Tagen Alterung 38 abge
Modul bei 100% Dehnung, brochen
kg/cm2
35 Zugfestigkeit beim Bruch, 81 abge
brochen
Bruchdehnung, % 152 abge
brochen
40 Zugverformungsrest, % 260 abge
brochen
Nach 28 Tagen Alterung 60 abge
Modul bei 100% Dehnung, brochen
kg/cm2
45 Zugfestigkeit beim Bruch, 53 abge
kg/cm2 brochen
Bruchdehnung, % 74. abge
brochen
50 Zugverformungsrest, % 355 abge
brochen
87 abge
brochen
Die Beispiele veranschaulichen deutlich die Überlegenheit der mit Perfluor(3-phenoxypropylvinyläther) hergestellten Copolymeren über die mit Perfluor(2-phenoxypropylvinyläther) hergestellten Copolymeren. Die
Überlegenheit liegt im Bereich der Oxydationsbeständigkeit der Vulkanisate unter Wärmeeinwirkung. Vulkanisate von Copolymeren, die mit Perfluor(3-phenoxypropylvinyläther) hergestellt werden, behalten gute Festigkeitseigenschaften bei einer bestimmten Kombination von Bedingungen langer als Vulkanisate von Copolymeren, die mit Perfiuor(2-phenoxypropylvinyläther) hergestellt werden. Die Tabelle 1 veranschaulicht eindeutig die Überlegenheit der Copolymeren,
9 10 I
welche das erfindungsgemäße Monomere enthalten. Copolymeren mit dem erfindungsgemäßen Monomeren &
Das Vulkanisat des Polymeren A hat eine Zugfestigkeit dadurch, daß das Polymere B nach einer Wärmealte- |l
von 167 kg/cm2 nach einer Wärmealterung von 105 rung von 18 Tagen sich bis zur Unbrauchbarkeit $
Tagen, während das Polymere B unter diesen Bedingun- nachteilig verändert hat, während das Polymere A nach ||
gen e:ine Zugfestigkeit von nur 65 kg/cm2 hat. Tabelle 2 5 einer Wärmealterung von 28 Tagen noch eine |i:
veranschaulicht sehr drastisch die Überlegenheit der Zugfestigkeit von 70 kg/cm2 hat. §

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Perfluor(3-phenoxypropylvinyläther) der Formel F F
    F-< CO— OCF2CF2CF2- 0-CF=CF2
    F F
    Fluorhaltige Polymere vom Bereich der niedermolekularen öle bis zu den hochmolekularen Kunststoffen sind wegen ihrer außergewöhnlich guten thermischen und chemischen Stabilität von hervorragender technischer Bedeutung. Mit dem Beginn der Raumtechnologie ergab sich ein zwingendes Bedürfnis nach Materialien, die hohen Temperaturen in oxydierenden Atmosphären widerstehen können. Man stellte fest, daß die bekannten fluorhaltigen Polymeren diese Anforderungen nicht wirklich zufriedenstellend erfüllen, und man benötigte ein Ifluorhaltiges Polymeres, das bei hohen Temperaturen eine verbesserte Beständigkeit gegen Oxydation aufweist Verschiedene fluorierte Monomere wurden entwickelt, um damit Copolymere herzustellen, die gegenüber Umwelteinflüssen die gewünschte Widerstandsfähigkeit zeigen. Aber die bekannten fluorierten Monomeren erwiesen sich als nicht ganz zufriedenstellend. So waren Versuche, Copolymere des monomeren Octafluorvinylphenyläthers der US-Patentschrift 31 92 190 mit anderen fluorhaltigen Monomeren zu bilden erfolglos, und es erwies sich als schwierig, vollkommen fluorierte Copolymere, die mit Perfluoralkylperfluorvinyläthern nach der US-Patentschrift 31 32 123 hergestellt worden waren, nach herkömmlichen Verfahren zu härten. Es besteht daher ein Bedarf an perforierten Monomeren, die mit anderen fluorhaltige:n Monomeren ohne weiteres zu Po'ymeren copolymerisierbar sind, welche eine verbesserte Stabilität gegen Oxydation aufweisen.
    Die vorliegende Erfindung betrifft Perfluor(3-phenoxypropylvinyläther) der Formel
    F F
    IF—/OV-OCF2CF2Cf2-O-CF=CF2 .
    f F
    Der Perfluor(3-phenoxypropylvinyläther) gemäß der Erfindung wird durch Pyrolyse von Perfluor-2-(3-phenox^ropoxy)propionylfluorid bei etwa 200 bis 3000C erhalten. Das erwähnte Propionylfluorid wird dadurch hergestellt, daß man ein Alkalisalz von Perfluor-3-phenoxypropionsäure (erhalten durch Erhitzen eines Alkalisalzes von Pentafluorphenol mit Tetrafluoräthylen und Kohlendioxyd in einem wasserfreien, polaren, aprotonischen Lösungsmittel bei 50 bis 2000C unter autogenem Druck) nach herkömmlichen Verfahren zu dem entsprechenden Propionylfluorid umwandelt, dieses mit Hexafluorpropylenoxyd umsetzt und das erhaltene Produkt pyrolysiert. Eine ausführliche Beschreibung der Herstellung des Perfluor(3-phenoxypropylvinyläther)-Monomeren ist im folgenden gegeben.
    Das Perfluor(3-phenoxypropylvinyläther)-Monomere kann mit einer Anzahl äthylenisch ungesättigter Comonomeren (»polymerisiert werden. Man verwendet fluorhaltige Monomere, um chemisch inerte Fluorkohlenstoff-Kunststoffe vjad -Elastomere herzustellen, die anschließend vernetzt werden können. Die Vulkanisierung kann nach herkömmlichen Verfahren erfolgen, z. B. durch Vulkanisation auf Amin-Basis.
    Zu geeigneten fluorhaltigen Comonomeren zählen äthylenisch ungesättigt? Polyfluormonomere, die etwa 2 bis 10 C-Atome enthalten.
    ίο Der hier verwendete Ausdruck »äthylenisch ungesättigte Polyfluorcomonomere« bezieht sich auf Monomere, welche mindestens etwa N-2 Fluoratome enthalten, wobei N die Anzahl der substituierenden (nicht-C)-Atome im Monomeren bedeutet
    Zu den geeigneten fluorhaltigen Comonomeren, gehören z. B.
    Vinylidenfluorid, Trifluoräthylen,
    Chlortrifluoräthylen, Tetrafluoräthylen,
    1,1333-pentafluor-1 -propen,
    1,2,33,3-Pentafluor-l-proben,
    Hexafluorpropylen und
    Perfluoralkyl-perfluorvinyläther,
    die etwa 3 bis 10 C-Atome enthalten.
    Zu den bevorzugten fluorhaltigen Comonomeren gehören voUfluorierte Monomere wie Tetrafluoräthylen, Hexafluorpropylen und Perfluoralkyl-perfluorvinyläther, welche vorzugsweise etwa 3 bis 8 C-Atome enthalten, wie sie in der US-Patentschrift 31 80 895 beschrieben sind.
    jo Die Erfindung wird nun anhand des folgenden Beispiels erläutert Alle Teile, Prozentsäure und Mengenangaben beziehen sich, falls keine andere Angabe gemacht wird, auf das Gewicht
    Beispiel
    Herstellung von monomeren! Perfluor(3-phenoxypropylvinyläther)
    a) C6F5OCF2CF2CO2K
    In einen 5-Liter-Dreihalsrundkolben wurden 1,36 kg (9,9 Mol) K2CO3 und etwa 3 Liter CH3CN gegeben. Es wurde eine Lösung von 1 kg (5,44 Mol) CeFsOH in etwa 1 Liter CH3CN gelöst, dazugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 24 Stunden unter Rückfluß erhitzt, auf Raumtemperatur gekühlt und über Nacht stehengelassen. Die Lösung wurde vom Niederschlag abgegossen, die verbleibende Suspension gefiltert und dann mit CH3CN gewaschen.
    Von der Lösung wurden 16 aliquote Teile zu 200 ml sowie 2 aliquote Teile der Waschlösung zu 200 ml hergestellt Diese 200-ml-Proben wurden jeweils in ein 400-ml-Schüttelrohr aus rostfreiem Stahl gegeben, das Rohr wurde mit 50 g (0,5 Mol) Tetrafluoräthylen und 50 g (1,15MoI) CO2 unter Druck beaufschlagt und 3 · 1/2 Stunden auf 100°C erhitzt. Nach Entlüftung des Schüttelrohres wurde das Reaktionsprodukt in einem Vakuumofen bei 8O0C getrocknet. Die Ausbeute von drei derartigen Versuchen betrug 308 g, was einer Ausbeute von 83% entspricht, wenn die Umsetzung mit der Waschlösung nicht berücksichtigt wird.
    b) C6F5OCF2CF2COCl
    Man gibt in einen 1 -Liter-Dreihalsrundkolben, der mit einem mechanischen Rührer und Rückflußkühler b5 versehen ist, 203 g (555 mMol) C6F5OCF2CF2CO2K, 200 bis 300 ml CH3CN und 35 ml (58,6 g, 382 mMol) POCl3. Die Suspension wurde unter Rühren über Nacht unter Rückfluß erwärmt. Nach Abkühlen auf Raumtempera-
DE2112470A 1970-03-18 1971-03-16 Perfluor-{3-phenoxypropylvinyläther) Expired DE2112470C3 (de)

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DE19712140389 DE2140389C3 (de) 1970-03-18 1971-03-16 Copolymere eines Perfluorbinyläthers

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US2080770A 1970-03-18 1970-03-18

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DE2112470A1 DE2112470A1 (de) 1971-11-11
DE2112470B2 true DE2112470B2 (de) 1978-11-30
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ID=21800686

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JP (1) JPS5017114B1 (de)
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