DE2110983C - Anker fur Stiftankerhemmung - Google Patents
Anker fur StiftankerhemmungInfo
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Description
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen flachen Anker für Stiftankerhemmung, bei welchem an den
Ankerarmen zwei Löcher, öffnungen oder Einschnitte für die Befestigung bzw. Führung der Stifte
vorgesehen sind.
Bei der Fabrikation von Ankern für Stiftankerhemmungen
besteht die hauptsächliche Schwierigkeit darin, daß die aus dünnem Draht bestehenden Stifte
in den Anker eingesetzt werden müssen. Dabei sind die Durchmesser von 0,08 bis 0,10 mm die gängigsten.
Um das Setzen solcher Stifte überhaupt zu ermöglichen, muß der Konstrukteur Verstärkungen von
mindestens 0,25 mm vorsehen. Trotzdem bleibt dieser Arbeitsgang, durch die kleinen Durchmesser der
Stifte bedingt, sehr schwierig, obwohl er heutzutage automatisiert worden ist. Da die Dicke des Ankers
oft weniger als 0,25 mm beträgt, ist die Positionierung der Stifte in Frage gestellt wie übrigens auch ihre
Parallelität zur Ankerachse.
Aus diesem Grunde wurden bereits Anker aus Draht vorgeschlagen, welche aber im Gegensatz zu
der vorliegenden Erfindung als Palettenanker und nicht als Stiftanker funktionieren. Zudem wird diese
Konstruktion in Wanduhren verwendet und bietet den Nachteil, nur einmal während einer Schwingung
wirksam zu sein.
Eine andere bekannte Konstruktion beschreibt einen Stiftanker aus Draht, der, im Gegensatz zu der
vorliegenden Erfindung, zum Ziele hat, das Geräusch der Hemmung zu reduzieren, wobei elastische
Ankerarme verwendet werden. Diese Ausführung hat aber den Nachteil, daß die Fabrikation wesentlich
schwieriger ist als diejenige des durch die vorliegende Erfindung vorgeschlagenen Ankers.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Anker für Stiftankerhemmung zu realisieren, der
keinen der obenerwähnten Nachteile aufweist.
Diese Aufgabe wird bei einem Anker der eingangs aufgeführten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die beiden in diesen Löchern, öffnungen oder Einschnitten fixierten Stifte durch die umgebogener!
Enden eines Metalldrahtes gebildet werden.
Die Zeichnungen zeigen einige mögliche Ausfüh rungsfonnen des Eriindungsgegenstandes.
Fig. 1 ist eine perspektivische Sicht der erster·.
Ausführungsform, wobei der Anker nur teilweise dai gestellt ist; die
F i g. 2 und 3 sind perspektivische Ansichten von anderen Ausführungsformen, wobei der Anker ebenfalls
nur teilweise dargestellt ist.
In der Ausführungsform gemäß der ersten Figu besteht der Anker aus einer dünnen Scheibe 1 und
einem Draht 2, dessen Enden 2 und 4 rechtwinklig gebogen sind und die Stifte darstellen. Die Enden
werden dabei in Löcher, deren Durchmesser leicht größer als derjenige des Drahtes ist und die sich im
Anker 1 befinden, eingeführt, wobei der Draht 2 durch Schweißen oder Kleben am Anker fixiert wird.
Man kann auch, wie dies in F i g. 2 dargestellt ist,
dreieckige oder polygonale öffnungen aus dem Anker 1 ausschneiden und den Draht 6 so biegen,
daß eine Federwirkung erzielt wird, die die Enden, weiche die Stifte darstellen, gegen die Spitzen besagter
Dreiecke drücken läßt, was eine genaue Positionierung erlaubt, bevor sie wiederum durch Schweißen
oder Kleben am Anker 1 fixiert werden. Die Stifte werden dabei durch die Enden 7 und 8 des Drahtes 6
gebildet.
F i g. 3 ihrerseits zeigt eine Ausführungsform, in
welcher ein Draht 9 in die Ausschnitte 10 des Anker» i geschweißt wird, wobei die Enden 11 und 12
des Drahtes 9, welche wiederum rechtwinklig abgebogen sind, die Stifte darstellen.
Claims (5)
1. Flacher Anker für Stiftankerhemmung, bei welchem an den Ankerarmen zwei Löcher, öffnungen
oder Einschnitte für die Befestigung bzw. Führung der Stifte vorgesehen sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden in diesen Löchern, öffnungen (5) oder Einschnitten (10)
fixierten Stifte (3, 4, 7, 8, 11, 12) durch die umgebogenen Enden eines Metalldrahtes (2,6,9,19)
gebildet werden.
2. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stifte (3, 4) bildenden
Drahtenden durch Löcher im Anker, weicht einen leicht größeren Durchmesser als den des
Metalldrahtes (2) aufweisen, hindurchragen, wobei letzterer durch Schweißen oder Kleben am
Anker fixiert 'ct.
3. An^er nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß die die Stifte (7, 8) bildenden *o Drahtenden durch Federwiricung des Drahtes (6)
von ihrer definitiven Befestigung am Anker (1) durch Schweißen oder Löten in die Spitzen von
dreieckförmigen öffnungen (5) des Ankers (1) gedruckt
werden. aj
4. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stifte (11, 12) bildenden
Drahtenden in Einschnitte (10) des Ankers (I) geschweißt ode geklebt sind.
5. Anker nach den vorangegangenen Ansprächen, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht
(2, 6, 9,19) ein Stahldraht ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH367070A CH551648A (de) | 1970-03-12 | 1970-03-12 | |
| CH367070 | 1970-03-12 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2110983A1 DE2110983A1 (de) | 1971-09-23 |
| DE2110983B2 DE2110983B2 (de) | 1972-11-02 |
| DE2110983C true DE2110983C (de) | 1973-05-24 |
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