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DE2110360B2 - Beschlag, insbesondere zum lösbaren Aufhängen einer Schiebetür an eine Führungsschiene - Google Patents

Beschlag, insbesondere zum lösbaren Aufhängen einer Schiebetür an eine Führungsschiene

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Publication number
DE2110360B2
DE2110360B2 DE2110360A DE2110360A DE2110360B2 DE 2110360 B2 DE2110360 B2 DE 2110360B2 DE 2110360 A DE2110360 A DE 2110360A DE 2110360 A DE2110360 A DE 2110360A DE 2110360 B2 DE2110360 B2 DE 2110360B2
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DE
Germany
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sliding door
jaws
fitting
hanger
wing
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DE2110360A
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DE2110360A1 (de
DE2110360C3 (de
Inventor
Heinrich 8500 Nuernberg Lauterbach
Original Assignee
Trola-Kunststofferzeugnisse Gmbh & Co, 8500 Nuernberg
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Filing date
Publication date
Application filed by Trola-Kunststofferzeugnisse Gmbh & Co, 8500 Nuernberg filed Critical Trola-Kunststofferzeugnisse Gmbh & Co, 8500 Nuernberg
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Priority to CH274572A priority patent/CH545902A/xx
Priority to AT159172A priority patent/AT326518B/de
Priority to US00231247A priority patent/US3808633A/en
Publication of DE2110360A1 publication Critical patent/DE2110360A1/de
Publication of DE2110360B2 publication Critical patent/DE2110360B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2110360C3 publication Critical patent/DE2110360C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/06Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane
    • E05D15/0621Details, e.g. suspension or supporting guides
    • E05D15/0626Details, e.g. suspension or supporting guides for wings suspended at the top
    • E05D15/0647Details, e.g. suspension or supporting guides for wings suspended at the top on sliding blocks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/20Application of doors, windows, wings or fittings thereof for furniture, e.g. cabinets
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T403/00Joints and connections
    • Y10T403/70Interfitted members
    • Y10T403/7009Rotary binding cam or wedge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)

Description

Hier setzt die Erfindung ein, der die Aufgabe zugrun-. . ejnen Beschlag zu schaffen, der äußerst einfach u beschlagende Teile angebracht und gegebenenrVvon diesen wieder entfernt werden kann und mit Jenem Beschlag diese Teile sehr leicht in ihre Lage •stiert werden können und dieser zudem als einfaeJÜs! insbesondere aus Kunststoff gefertigtes Spritzteil hereestellt und infolge geringen baulichen Aufwandes S verbilligt werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem Reschlag der eingangs genannten Art dadurch gelöst, Jj - Jg1. Halter aus zwei am Aufhänger angeschlossen Backen und einem sie radial spreizenden sowie dienC'n der Ausnehmung kraftschlüssig mit der Schiebetür verbindbaren Teil, z. B. Exzenter, besteht. Durch diese Maßnahmen wird ein Beschlag, insbesondere zum Aufhängen von Schiebetüren an Führungsschienen, geschaffen mit dem nicht nur die der Erfindung zugrunde lieeendeAufgabe vorteilhaft gelöst werden kann, sondern darüber hinaus eine leichte Justierung und Monta- te der Schiebetür ermöglicht werden. Zudem kommt. daß mittels dieses Beschlages es nicht erforderlich ist. daß der Beschlag vor Einhängen des Flügels der Schiebetür genau in dieser bzw. in den Ausnehmungen derselben einjustiert ist, da der Flügel am jeweiligen Beichlag nur provisorisch eingehängt und nach Ausrichten des Flügels in seiner Hängelage durch Spreizen der Backen mit dem Beschlag kraftschlüssig verbunden werden kann. Außerdem wird ein weiterer Vorteil der Erfindung darin gesehen, daß das Spreizen der äacken und somit kraftschlüssige Verbinden des Halters mit dem Flügel sehr einfach ist, so daß diese Arbeiten bereits von einer Person allein vorgenommen werden konnen Durch die einfache Ausgestaltung des Beschlages wird ferner der Vorteil erzielt, daß dieser verhältnismäßig billig hergestellt werden kann, so daß sich seine Fertigung besonders als Massenartikel gut eignet. Hinzu kommt, daß insbesondere in der Serienfertigung die einfache Handhabung des Beschlages besonders vorteilhaft ist, weil dadurch wesentlich an Montagezeit eingespart werden kann.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemaßen Beschlages zeichnet sich noch dadurch aus, daß der Halter kreisförmig ausgeführt ist und in seinem Zentrum das spreizende Teil, z. B. den Exzenter, aufweist. Diese Ausbildung des Halters hat den Vorteil, daß die Ausnehmung für diesen im Flügel der Schiebetür mittels eines einfachen Werkzeuges, z. B. eines Astlochbohrers oder eines Fräsers, gefertigt werden kann.
Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Halter in Höhe des Kopfendes der Schiebetür abgeflacht ist, und daß im Bereich dieser Abflachung bzw. dieses Kreisabschnittes die Backen am Aufhänger angeschlossen s.nd^ Durch diese vorgenannte Abflachung bz*. diesen Kre.sabschnitt ist es möglich, den Halter direkt am Rand des Kopfendes der Schiebetür anzusetzen, so daß der Beschlag relativ gut innerhalb einer verdeckten Zone des zu beschlagenden Teiles liegen kann. Außerdem w,rd dadurch der Vorteil erzielt, daß außer der vorgenann- *, ten Ausnehmung für die Aufnahme des Halters der Fluid keine weiteren Ausnehmungen oder sonstige Bearbeitungen aufweisen muß, wodurch auch die Herstellung der Ausnehmung erheblich vereinfacht wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Backen sowie der Exzenter jeweils mit Teilen eines Bajonettverschlusses ausgestattet, und es sind diese Teile der Backen mit denen des Exzenters verb.ndbar.
Durch diese Verschlußmöglichkeit, die selbstverständlich in einer Spreizstellung der Backen oder in einer zurückgezogenen Stellung derstlben vorgenommen werden kann, wird erreicht, daß jede Stellung der Bakken genau fixiert werden kann, so daß beispielsweise btim Verriegeln der Backen in gespreizter Stellung der Kraftschluß derselben mit der Ausnehmung nicht ungewollt gelöst oder gelockert werden kann. Das Verriegeln der Backen in zurückgezogener Stellung hat den Vorteil, daß der zwischen den Backen eingedrückte Exzenter beim Transport des Beschlages nicht verloren gehen kann. Dadurch auch, daß alle Teile des Beschlages beisammen bleiben, kann es nicht passieren, daß in der Werkstätte oder noch schlimmer auf einer Baustelle beim Einbauen der Schiebetür Teile des Beschlages vermißt werden.
Um den Beschlag als einfaches Spritzteil, vorzugsweise aus einem Kunststoff, wie Nylon, Polyamid oder ähnliches, herzustellen, bilden dessen Teile, d. h. dessen Aufhänger und Backen, eine Einheit, wobei lediglich der Exzenter als besonderes Teil gefertigt und zwischen die Backen gedrückt werden muß. Auch der Exzenter ist vorzugsweise als Spritzteil aus einem Kunststoff gefertigt. Bei Beschlägen, die einen in einer Führungsschiene rollenden Aufhänger nicht erfordern, ist es erfindungsgemäß möglich, den Aufhänger als Gleitschuh auszuführen. Der Gleitschuh, der wie auch die Backen des Halters aus dem gleichen Kunststoff besteht, hat gute Gleiteigenschaften, so daß er geräuscharm in der Führungsschiene laufen kann.
Ein weiteres, vorteilhaftes Merkmal der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß das spreizende Teil, in diesem Fall der Exzenter, als Hülse ausgeführt ist, die in ihrem Inneren Griffflächen für einen Inbusschlüssel aufweist. Durch das Versehen der Hülse mit diesen Griff flächen lassen sich die Backen nach vorherigem Einführen eines entsprechenden Inbusschlüssels in die Hülse sehr leicht in eine Riegel- oder Entriegelungsstellung bringen, da der Inbusschlüssel in der Hülse nur nach rechts oder links geschwenkt zu werden braucht.
Je nach Gewicht des an die Führungsschiene aufzuhängenden Flügels kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Länge des Gleitschuhes der Länge der Basis des Kreisabschnittes bzw. der Abflachung entsprechen. Das bedeutet, daß der Beschlag sich über eine größere Fläche auf den Schenkeln der C-förmigen Führungsschiene abstützt, so daß infolge geringerer Flächenpressung, trotz relativ schwerem Flügel, ein leichtes Verschieben desselben möglich ist Diese Länge des Gleitschuhes kann noch dadurch gesteigert werden, daß entweder der Durchmesser des Halters vergrößert oder der Kreisabschnitt tiefer, d. h. mehr zum Kreismittelpunkt des Halters, verschoben wird.
Um eine Federwirkung an den Backen und somit selbsttätige Rückstellung derselben in ihre Ausgangslage nach Aufheben der Spreizwirkung zu bekommen, ist es nach einem weiteren Merkmal der Erfindung möglich, die Backen an ihren dem Aufhänger zugewandten Seiten mit Stegen zu versehen und diese Backen über die Stege am Aufhänger anzuschließen. Hierbei kann je nach Stärke und Ausführung dieser Stege eine mehr oder weniger starke Federwirkung erzielt werden.
Für den Fall, daß der Kraftschluß allein für das Verbinden der Backen des Halters mit dem Flügel in der Ausnehmung nicht ganz ausreicht, ist es nach einem weiteren Merkmal der Erfindung möglich, den Halter bzw. dessen Backen an deren kreisförmigen Mantel mit einer sich in die Ausnehmung einkrallenden Verzah-
nung oder einer konischen Wulst, einem sogenannten Zahnsegment, zu versehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung am Beispiel eines dem Aufhängen von Schiebetüren an eine Führungsschiene dienenden Beschlages schematisch dargestellt, wobei als die Backen spreizendes Teil ein Exzenter verwendet ist. Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht auf einen Beschlag im eingebauten Zustand,
F i g. 2 eine Stirnansicht auf den Beschlag nach Fig. 1,
F i g. 3 einen Schnitt in der Ebene 1-1 in Fig. 1, jedoch ohne Exzenter und Schiebetürflügel, F i g. 4 eine Draufsicht auf den Beschlag nach F i g. 1,
Fig.5 eine Rückansicht auf den Beschlag nach
F i g. 6 eine Rückansicht auf den Beschlag nach F i g. 5 ohne Exzenter,
F i g. 7 eine Vorderansicht auf den Beschlag nach F i g. 1 ohne Exzenter und Schiebetürflügel,
F i g. 8 eine Rückansicht auf den Exzenter nach Fig. 1,2,4 und 5,
Fig.9 eine Stirnansicht auf den Exzenter nacli Fig. 1,2,4,5 und 8 und
F i g. 10 einen Schnitt durch den Exzenter in der EbeneII-IIinFig.9.
Der Beschlag gemäß der Erfindung wird im wesentlichen von einem Aufhänger 1 und einem Halter 2 mit Exzenter 3 gebildet, von denen der Aufhänger in einer Führungsschiene 4 und der Halter in einer Ausnehmung 5, beispielsweise eines Flügels einer Schiebetür 6, einsetzbar ist Je nach Ausbildung des Aufhängers 1 kann dieser, wie in dem hier beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiele, als ein Gleitschuh oder als eine Rollenaufhängung ausgeführt sein, und es kann der Halter 2 selbst eine hier geschilderte, weitgehend zylindrische Form oder eine andere Grundform aufweisen. Um den Halter 2 in der Ausnehmung 5 des Flügels der Schiebetür 6 vorzugsweise kraftschlüssig verbinden zu können, weist der Halter zwei radial spreizbare Bakken 7 auf, die beim Drehen des zwischen den Backen liegenden Exzenters 3 in die Riegel- oder Entriegelungsstellung gebracht werden können. Der Halter 2 weist in seinem Zentrum, d. h. zwischen seinen Backen 7, eine elliptische oder zylindrische öffnung 8 auf, in die der Exzenter 3 einsteckbar ist und in welcher öffnung er zum Zwecke des Verriegeins oder Entriegeins des Halters nach der einen oder anderen Seite hin gedreht werden kann. Die Backen 7, die vorzugsweise einen kreisförmigen Mantel aufweisen, sind mit ihrem einen Ende vorzugsweise über einen Steg 9 mit dem Aufhänger 1, in diesem Fall dem Gleitschuh, fest verbunden. Die anderen, freien Enden der Backen 7 weisen zwischen sich einen Spalt 10 auf, welcher sich über die öffnung 8 und einen weiteren Spalt 11 zwischen den Stegen 9 ebenfalls bis zum Aufhänger 1 erstreckt Um die Backen 7 in deren Riegel- oder Entriegelungsstellung halten zu können, weist der Exzenter 3 an seinem Mantel in Umfangsrichtung des Exzenters verlaufende Haken 12 auf. die beim Drehen des Exzenters über an den Backen angebrachte Stege 13 einschnappen. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Exzenter 3 nur mit den Haken 12 ausgestattet, die dem Verriegeln der Backen 7 außerhalb der Ausnehmung 5. d.h. im Transportzustand, dienen. Zum Zwecke der Verriegelung der Backen 7 in der gespreizten Stellung kann gemäß dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel der Exzenter 3 durch Drehen über einen Totpunkt in eine Lage gebracht werden, die es erlaubt, daß dieser in dieser Lage nicht ungewollt zurückgeführt werden kann. Zum Drehen des Exzenters 3, der hier als eine Hülse ausgeführt ist, sind im Innern der Hülse Griffflächen 14 für einen lnbusschlüssel vorgesehen, mit dem der Exzenter in die vorgenannten Lagen geschwenkt werden kann. Je nach Einbauart des Beschlages, d. h. ob dieser mehr oder weniger nahe an das Kopfende des Flügels der Schiebetür 6 eingebaut wird, ist die zylindrische Form des Beschlages im Bereich des Kopfendes entsprechend abgeflacht, d. h, der Beschlag ist an diesem Kopfende bzw. an der Basis 15 um den Betrag eines Kreisabschnittes vermindert. Die Minderung des Beschlages um diesen Kreisabschnitt ist dabei so ge troffen, daß noch genügend Auflagefläche an den Mantelflächen der Backen 7 für die sich auf diesen Flächen abstützenden Teile der Ausnehmung 5 der Schiebetür 6 verbleibt. Für den Fall, daß dieser Beschlag zum Aufhängen sehr schwerer Schiebetüren 6 oder sonstiger Teile verwendet wird, ist es möglich, entweder den Durchmesser des Halters 2 entsprechend zu vergrößern oder dessen Basis 15 bei gleichzeitiger Verdikkung seiner Stege und des Aufhängers 1 zu verkleinern. Ein optimales Aufhängungsverhältnis zwischen Basis 15 des Kreisabschnittes und Gleitschuh bzw. Aufhänger 1 kann darin gesehen werden, die Länge des Gleitschuhes bzw. Aufhängers gleich der Länge der Basis des Kreisabschnittes auszubilden. Dadurch läßt sich eine gute Abstützfläche des Aufhängers 1 bzw. Gleitschuhes auf der Führungsschiene 4 erzielen, so daß entsprechend der Länge des Gleitschuhes eine mehr oder weniger starke Flächenbelastung an der Führungsschiene auftritt. Dadurch auch, daß auf diese Weise die Flächenbelastung trotz relativ schwerer Flügel, beispielsweise von Schiebetüren 6, im erträglichen Rahmen bleibt, ist ein Verschieben des jeweiligen Flügels ohne großen Kraftaufwand möglich.
In Fällen, in denen eine noch größere Flächenbelastung aufzunehmen ist, ist es ferner möglich, den Aufhänger 1 bzw. den Gleitschuh auch langer als die Basis 15 des Kreisabschnittes auszubilden. Desgleichen ist es möglich, die Anlenkung der Backen 7 an den Aufhänger 1 statt über die vorbeschriebenen Stege 9 über stärkere und insbesondere auch breitere Stege an den Aufhänger auszuführen.
In allen diesen vorbeschriebenen Ausführungsmöglichkeiten wird der Flügel der Schiebetür 6 auf den Sattelflächen der Backen 7 über die Ausnehmung 5 im Flügel abgestützt. Der Flügel ruht also auf den Sattelflächen auf und ist infolge Spreizens der Backen 7 mittels des Exzenters 3 kraftschlüssig mit dem Halter 2 verbunden. Die Montage des Beschlages, beispielsweise mit dem Flügel der Schiebetür 6, kann in der Weise vorgenommen werden, daß der mit nach innen gezogenen Backen 7 angelieferte Beschlag bzw. Halter 2 mit dessen Aufhänger 1, in diesem Fall dem Gleitschuh, in die Führungsnut der Führungsschiene 4 geschoben wird und daß dann dieser in die vorher in den Flügel der Schiebetür eingearbeitete Ausnehmung 5 eingelegt wird. In diesem Montagezustand sind die Backen 7 des Beschlages bzw. Halters 2 noch nach innen gerichtet und sie können noch über die am Exzenter 3 vorgesehenen Haken 12, die über die Stege 13 der Backen ein schnappen, verriegelt sein. Nach erfolgter Einjustie rung des Flügels der Schiebetür 6 in seine entsprechen de Hängelage wird ein Inbusschlüssel in die Hülse de; Exzenters 3 gesteckt, und es wird durch Schwenker dieses Schlüssels der Exzenter um seine Drehachse ge
dreht. Durch das Drehen des Exzenters 3 werden dessen exzentrische Flächen 16 gegen die Innenseite der Backen 7 gedrückt, so daß die Backen selbst radial nach außen gespreizt werden. Das Spreizen der Backen 7 erfolgt so lange, bis deren Sattelflächen rundum oder annähernd rundum satt auf den Flächen der Ausnehmung 5 des Flügels der Schiebetür 6 aufliegen. In dieser Lage der Backen 7 sind diese wieder verriegelt, und zwar dadurch, daß der Exzenter 3 über einen Totpunkt oder Nocken 17 bewegt wurde, über den dieser Exzenter nicht ohne erneuten Kraftaufwand, d. h. erneutes Einstecken und Schwenken des lnbusschlüssels, in die Entriegelungsstellung gebracht werden kann. Der auf dieser Weise mit dem Flügel der Schiebetür 6 kraftschlüssig verbundene Halter 2 ist unverrückbar mit dem Flügel der Schiebetür verbunden, so daß die Schiebetür ihre einjustierte Lage beibehält In dieser festgespannten Lage des Halters 2 liegt die Basis 15 des Kreisabschnittes in der Verlängerung des Kopfendes des Flügels der Schiebetür 6, so daß diese Basis mit dem Kopfende bzw. Rand des Flügels vorzugsweise eine Ebene bildet Die Backen 7 selbst sind allein durch ihre Elastizität um den Betrag des Spreizwertes radial nach außen gedrückt, und es wird dieser Spreizwert allein von den Stegen 9 bewerkstelligt. Nach Zurückschwenken des lnbusschlüssels und somit Zurückdrehen der Hülse des Exzenters 3 werden die Backen durch die den Stegen 9 innewohnende Rückstellkraft wieder nach innen zurückgestellt, so daß diese die Demontage bzw. Abnahme des Beschlages von dem Flügel der Schiebetür 6 gestatten. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel des Beschlages ist dieser vollkommen in einer Ausnehmung 5 am Flügel der Schiebetür 6 eingelassen, so daß dessen Außenfläche mit der Fläche des Flügels abschließt, vgl. F i g. 2. Es ist auch möglich, den Halter 2 des Beschlages mittels eines Deckmittels abzudecken, und es kann die Hülse des Exzenters 3 hierzu mit einer Raststelle für ein solches Deckmittel versehen werden.
Zum Zwecke eines exakten Festlegens des Halters 2 in der Ausnehmung 5 können dessen Backen 7 auf ihren Sattelflächen mit einer konischen Wulst, z. B. einem Segmentzahn 18 od. dgl., versehen sein, die in die Wand der Ausnehmung 5 eingedrückt wird und dadurch den Halter in der Ausnehmung sichert
Das dem Spreizen der Backen 7 dienende Teil, das in diesem Ausführungsbeispiel als Exzenter ausgeführt ist, kann auch als eine mit Exzenterflächen versehene Schraube od. dgl. ausgebildet sein. Von Belang ist dabei nur, daß dieses Teil die Backen 7 radial spreizen und die gespreizte Stellung einhalten kann.
In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist dei Aufhänger 1 des Beschlages als ein Gleitschuh ausge führt. Es ist auch möglich, den Aufhänger 1 als Wager mit Rollen auszubilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 5095

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Beschlag, insbesondere zum lösbaren Aufhängen einer Schiebetür an eine Führungsschiene, mit einem in der Führungsschiene geführten Aufhänger und einem in einer Ausnehmung am Kopfende der Schiebetür versenkt eingebrachten sowie mit der Schiebetür verbindbaren Halter, wobei das Gewicht der Schiebetür über den Halter und den Aufhänger an der Führungsschiene aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (2) aus zwei am Aufhänger (1) angeschlossenen Backen (7) und einem sie radial spreizenden sowie diese in der Ausnehmung (5) kraftschlüssig mit der Schiebetür (6) verbindenden Teil (z. B. Exzenter 3) besteh».
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter kreisringförmig ausgeführt ist und in seinem Zentrum das spreizende Teil, d. h. den Exzenter (3), aufweist.
3. Beschlag nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (2) in Höhe des Kopfendes der Schiebetür (6) abgeflacht ist und daß im Bereich dieser Abflachung bzw. dieses Kreisabschnittes (Basis 15) die Backen (7) am Aufhänger (1) angeschlossen sind.
4. Beschlag nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (7) sowie der Exzenter (3) jeweils Teile eines Bajonettverschlusses aufweisen und daß die Teile der Backen mit denen des Exzenters verbindbar sind.
5. Beschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Backen (7) angebrachten Bajonetteile als Stege (13) und die am Exzenter (3) angebrachten als über diese Stege schnappende Haken (!2) ausgebildet sind.
6. Beschlag nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufhänger (1) und die Backen (7) aus einem Stück bestehen.
7. Beschlag nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufhänger (1) als Gleitschuh ausgeführt ist.
8. Beschlag nach den Ansprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (3) als Hülse ausgeführt ist und in seinem Inneren Griffflächen (14) für einen Inbusschlüssel aufweist.
9. Beschlag nach den Ansprüchen 3, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des als Gleitschuh ausgeführten Aufhängers (1) der Länge der Basis (15) des Kreisabschnittes bzw. der Abflachung entspricht.
10. Beschlag nach den Ansprüchen 1, 3, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (7) an ihren dem Aufhänger (1) zugewandten Seiten Stege (9) aufweisen und über diese Stege am Aufhänger angeschlossen sind.
11. Beschlag nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (9) und die Enden der Bakken (7) zwischen sich jeweils einen freien Spalt (10, 11) aufweisen.
12. Beschlag nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (2) auf seinem Mantel mindestens einen sich in die Ausnehmung (5) einkrallenden Segmentzahn (18), Nocken od. dgl. aufweist.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag, insbesondere zum lösbaren Aufhängen einer Schiebetür an eine Führungsschiene, mit einem in der Führungsschiene geführten Aufhänger und einem in einer Ausnehmung am Kopf der Schiebetür versenkt eingebrachten sowie mit der Schiebetür verbindbaren Halter, wobei das Gewicht der Schiebetür über den Hauer und den Aufhänger an der Führungsschiene aufgehängt ist.
Es ist bekannt, z. B. die Flügel von Schiebetüren und ähnliches an Führungsschienen zu führen und diese Flügel über Beschläge derart an diese Schienen aufzuhängen, daß die Flügel ohne großen Kraftaufwand zu beiden Richtungen der Schiene hin geschoben werden können. Die bekannten, dem Aufhängen der Flügel an die Führungsschienen dienenden Beschläge bestehen größtenteils aus einem auf Kufen einer C-förmigen Schiene laufenden Teil und einem im Bereich des Kopfendes des betreffenden Flügels befestigten Teil.
Ein bekannter Beschlag dieser Art wird von einem plattenförmigen Steg gebildet, der an seinem einen Ende ein Kopfteil und an seinem anderen Ende ein Fußiei! aufweist. Das Kopfteil ist dabei als Gleitschuh ausgeführt und weist symmetrisch zu dessen Längsmittelebene Schultern auf, über die der Gleitschuh auf den Flanschen einer C-förmigen Schiene aogestützt ist. Das Fußieil, das am nach unten weisenden Ende des Steges vorgesehen ist, ist als Zylinder ausgebildet und wesentlich dicker als der Steg ausgeführt. Die Dicke bzw. Höhe dieses Zylinders ist dabei so getroffen, daß dessen eine plane Ebene am Steg anliegt und dessen andere, ebenfalls plane Ebene in eine Ausnehmung im Bereich des Kopfendes des Flügels der Schiebetür hineinragt. Die letztere plane Ebene sowie das an ihr anschließende Zylinderteil ragt so tief in die Ausnehmung hinein, daß es dieser und mit ihr dem Flügel der Schiebetür eine Auflage bietet. Um eine gute Auflage dabei zu gewährleisten, ist die Ausnehmung im Bereich des Kopfendes der Schiebetür als zylindrische Bohrung ausgeführt und mit einem geringfügig größeren Durchmesser als der Zylinder versehen. Der Steg, der das Kopfteil mit dem Fußteil des Beschlages verbindet, ist in einer senkrechten Nut, die von der zylindrischen Ausnehmung bis zum oberen Rand des Flügels reicht, eingelassen. Zum Zwecke einer Befestigung des Steges am Flügel der Schiebetür ist der Steg oberhalb des Zylinders mit einer Bohrung für eine in den Flügel einschraubbare Schraube versehen. Außerdem ist der Steg zwecks eines genaueren Einjustierens oberhalb des Zylinders mit einer halbrunden Verdickung versehen, deren Stärke um das gleiche Maß wie der Zylinder in eine sackförmige, weitere Ausnehmung am Rand des Flügels hineinragt. Die dem Halten des Steges am Flügel dienende Schraube ist dabei in einem zwischen dem Zylinder und der Verdickung ragenden Zapfen eingeschraubt. Zwar läßt sich mit solchen Beschlägen eine Schiebetür relativ gut an eine Führungsschiene aufhängen, indessen wird es als unangenehm empfungen, daß der Bereich des Kopfendes des jeweiligen Flügels einer aufwendigen Vorbehandlung bedarf, ohne daß auf weitere Nachbehandlungen, wie das Einschrauben der Schraube in den Flügel u. a., verzichtet werden kann. Hinzu kommt, daß die für das Einsetzen des Beschlages erforderlichen Ausnehmungen nur mit besonderen Werkzeugen in der erforderlichen Genauigkeit hergestellt werden können, was zu besonderen Schwierigkeiten, insbesondere bei nachträglichem Anbringen von Scharnieren, z. B. auf einer Baustelle, führt (DT-AS 12 52 559).
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