DE2110153A1 - Rodelschlitten - Google Patents
RodelschlittenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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Description
I Dr. Ing. H. Ne-e-n-
! Dipl. Ing. h. Hauck
! Dipl. Ing. h. Hauck
j Dip!. Phys. VV. Schmitz
I £ München 15, Mözarisfr.23
i Tel. 5 38 05 86
[ Woodall Industries, Inc.
7565 East McNichols Road
j Detroit, Michigan 18231/USA 3. März 1971
j Detroit, Michigan 18231/USA 3. März 1971
ι Anwaltsakte M-117ο
Rodelschlitten
; Die Erfindung bezieht sich auf einen Rodelschlitten oder dgl.
Bekannte Rodelschlitten haben normalerweise eine starre, hochstehende,
nach hinten gebogene Vorderwand, die in den länglichen,
; flachen, dünnwandigen Hauptabschnitt des Rodelschlittens übergeht.
Die Deckfläche des Hauptabschnitts dient als Sitz für die Schlit-Itenfahrer, und die Bodenfläche gleitet über die Fahrbahn, über
' die sich der Rodelschlitten bewegt. Rodelschlitten mit starren
Stirnwänden sind natürlich wegen des Platzbedarfs der Stirnwand
umständlich zu verstauen und insbesondere in größeren Mengen
; flachen, dünnwandigen Hauptabschnitt des Rodelschlittens übergeht.
Die Deckfläche des Hauptabschnitts dient als Sitz für die Schlit-Itenfahrer, und die Bodenfläche gleitet über die Fahrbahn, über
' die sich der Rodelschlitten bewegt. Rodelschlitten mit starren
Stirnwänden sind natürlich wegen des Platzbedarfs der Stirnwand
umständlich zu verstauen und insbesondere in größeren Mengen
j !
kostspielig im Versand. Normalerweise bestehen die Rodelschlitten j
aus Holz und viele Rodelbegeisterte präparieren die Bodenfläche j
des Rodelschlittens, beispielsweise mit Hilfe eines Wachses, um ; den Reibwiderstand zu verringern und die erreichbare Geschwindig- ■
keit zu erhöhen. Es ist ferner erwünscht, daß der Hauptabschnitt j
des Rodelschlittens ausreichend widerstandsfähig ist, um eine
Bruchfestigkeit zu erreichen, und gleichzeitig derart flexibel ι ist, daß er über Unebenheiten der Fahrbahn hinweggleitet, und
Bruchfestigkeit zu erreichen, und gleichzeitig derart flexibel ι ist, daß er über Unebenheiten der Fahrbahn hinweggleitet, und
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I - 2 -
j Doppelfunktion läßt sich mit Rodelschlitten herkömmlicher HoIz-
\ bauweise gewöhnlich nur schwierig erreichen. - '
i .
I Erfindungsgemäß soll eine längliche, ebene, dünne Platte gei
schaffen werden, die sich insbesondere zur Verwendung als Rodel-
i schlitten eignet und ein geringes Gewicht, eine hohe Festigkeit
. und eine erwünschte Flexibilität hat und sich gleichzeitig leicht
: herstellen läßt.
I Die erfindungsgemäße Platte, die insbesondere als Rodelschlitten
I zu verwenden ist, besteht aus oberen und unteren Tafeln , die
{ zu einem einstückigen Bauteil verbunden sind. Die oberen und i unteren Tafeln sind derart gerippt, daß sich die gewünschten
[ Betriebseigenschaften und die richtige Festigkeit und Flexibilij
tat ergeben. Bei Verwendung als Rodelschlitten sind die Rippen derart angeordnet, daß der vordere Endabschnitt der Platte von
; Hand aus der flachen Lage in die aufrechte Arbeitslage, in der
er eine Schutzwand bildet, und umgekehrt abgebogen werden kann.
Vorzugsweise bestehen die Tafeln aus Polyäthylen, das selbst bei
sehr niedrigen Temperaturen seine Biegsamkeit und hohe Gleitfähig-Ikeit
beibehält. Der auf diese Weise geschaffene, erfindungsgemäße
Rodelschlitten verfügt über einen geringeren Reibungskoeffizien-
!ten und ein besseres Flexibilitäts-Festigkeitsverhältnis als die
j bekannten Rodelschlitten, wobei die bei Bedarf zu einem Rodel-ίschlitten
verformbare Platte aus miteinander verbundenen, ge-
rippten Kunstharztafeln besteht.
Insgesamt wird erfindungsgemäß also eine längliche, ebene, dünnwandige
Plattegeschaffen, die vom Benutzer zu einem Rodelschlit-
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j ten verformt werden kann und durch Vereinigung zweier Polyäthylen-■
tafeln gebildet wird, von denen die .untere mit Laufschienen bildenden
Rippen und die obere mit Querversteifungen bildenden Rippen versehen ist, wobei die miteinander verbundenen Randabschnitte
der Tafeln in Abstanden nach oben gebogen sind, wodurch Augen
für einen Handlauf in Form eines Seils gebildet werden, wobei ; dieses Seil ferner den vorderen Endabschnitt in einer nach hinten '
gebogenen, hochstehenden Arbeitslage haltert, falls die Platte alä
Rodelschlitten eingesetzt wird. ;
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den
Ansprüchen und der nachfolgenden, beispielsweisen Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Rodelschlittens in der Arbeitslage,
Fig. 2 eine perspektivische Rückansicht des Rodelschlittens gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des in den Fign. 1 und 2 gezeigten
Rodelschlittens, wobei die seitlichen Handseile entfernt sind und der vordere Endabschnitt die flach ge- j
streckte Lage einnimmt, \
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 der Fig. 1, der die in
der oberen Tafel ausgebildeten, quer verlaufenden Ver- ' steifungsrippen darstellt,
_ 4. _ 109841/1138
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 1, der die in der unteren Tafel ausgebildeten, in Längsrichtung verlaufenden
Laufschienen und die in den Randabschnitten des Schlitten-Hauptabschnitts ausgebildeten Augen zur Halterung
des Seils darstellt, und
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 der Fig. 1, der die
seitliche Handschiene und die unteren Laufschienen dar- ! stellt.
j Der Rodelschlitten 1 ist insoweit von herkömmlicher Bauart, als
ι er einen länglichen, flachen, dünnwandigen Plattenabschnitt 3
I enthält, der den Hauptabschnitt des Rodelschlittens bildet, auf
1 dem die Fahrgäste sitzen können. Am vorderen Ende des Hauptabi
Schnitts 3 liegt der nach oben und hinten gebogene Endabschnitt 5,
I wobei ein Seil 7 an den Längsrändern des Hauptabschnitts 3 und
! über das stirnseitige Ende der Vorderwand 5 verläuft und von
einigen Benutzern als flexibler Handgriff oder Handschiene benutzt
! wird.
Erfindungsgemäß sind der Hauptabschnitt 3 und der Endabschnitt
durch zwei Tafeln gebildet, die beispielsweise durch einen Verklebe- oder Heißschweißvorgang miteinander verbunden sind und
dadurch ein einstückiges Bauteil bilden, wobei die obere Tafel mit dem Bezugszeichen 9 und die untere Tafel mit dem Bezugszeichen
bezeichnet sind. Diese Tafeln bestehen vorzugsweise aus einem Kunststoff, beispielsweise Polyäthylen-Kunstharz, der in Übereinstimmung
mit bekannten Herstellungs- und Behandlungsverfahren
j hergestellt und gehärtet ist. Polyäthylen hat einen erwünscht
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!niedrigen Reibungskoeffizienten, den es gemeinsam mit der eri
wünschten Flexibilität auch bei sehr niedrigen Temperaturen bei-I behält, die bei Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung als
Rodelschlitten auftreten. Die Gleitfähigkeit von Polyäthylen macht
j daher infolge der niedrigen Eigenreibung ein zusätzliches Wachsen ;
; überflüssig. Außerdem ist Polyäthylen sehr zäh und bruchfest und
■ gleichzeitig ausreichend biegsam, so daß der Hauptabschnitt 3
ι des Rodelschlittens Fahrbahnunebenheiten überfahren kann.
Die Eigenschaften des Polyäthylens werden durch die Rippenausbildung
verbessert, die ferner den Vorteil eines attraktiven Aus-
i ι
ι Sehens des Rodelschlittens vermittelt. Gemäß den Figuren sind '
; in der unteren Tafel 11 nach außen gebogene Rippen 13, 15 und 17
t " <
[ ausgebildet, die an den Längsseiten und in der Mitte des Haupt-
abschnitts 3 liegen. Zwischen den Rippen 13 und 15 sind zwei '
j schmalere Rippen 19 und zwischen den Rippen 15 und 17 schmalere
j Rippen 21 angeordnet. Die obere Tafel 9 weist eine hochgebogene j
j Handschiene 2 3 auf, die durch Längsrippen 2 5 und Endrippen 27 ge-
i bildet wird, die in Querrichtung verlaufende Verlängerungen der
! Längsrippen bilden und in diese übergehen. Querrippen 2 9 verlaufen
zwischen den Längsrippen 2 5 und gehen in diese über, sind ; ; jedoch vorzugsweise etwas flacher und an den Kanten geringfügig
j abgerundet, soweit sie innerhalb des durch die Außenschiene 2 3
begrenzten Sitzbereichs liegen. Die Rippen bilden getrennte Sitzflächen
und können zur Halterung nicht gezeigter Sitzkissen dienen. Die Schiene 2 3 und die Querrippen 2 9 sorgen gemeinsam für eine
beträchtliche Festigkeitserhöhung des zunächst ebenen Bandes, ' aus dem die obere Tafel 9 gebildet wird, und gestatten dennoch .
eine Verbiegung um Achsen, die quer zur Längsachse des Rodel-
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Schlittens verlaufen. Wie am deutlichsten aus Fig. 3 ersichtlich ist, markiert der vordere Abschnitt 27 der Begrenzungsschiene 23
im wesentlichen diejenige Linie, an der der Hauptabschnitt 3 nach rückwärts abgebogen ist und in den vorderen Endabschnitt
5 übergeht. Weder die Längsrippen 2 5 noch die verschiedenen Rippen
13, 15, 17, 19 und 21 an der unteren Tafel 11 verlaufen über ein nennenswertes Stück in den Endabschnitt 5. Es können jedoch
j mehrere zusätzliche Querrippen 31 vorgesehen sein, die in ihrer Form und Länge den im Hauptabschnitt 5 liegenden Rippen 27 entsprechen.
Infolge dieser geringen Anzahl oder des gänzlichen Fortfalls von Rippen im Abschnitt 5 kann dieser um eine Querachse
aus der ebenen oder im wesentlichen ebenen, in Fig. 3 gezeigten Lage auf einfache Weise in die in den Fign. 1 und 2 gezeigte, ge-
j bogene Arbeitslage abgebogen werden. Wahlweise ist es auch möglich,
! daß der vordere Endabschnitt lediglich durch eine der Tafeln gebildet
wird, so daß lediglich der Hauptabschnitt 3 aus zwei Tafeln aufgebaut ist.
Die verschiedenen beschriebenen Rippen liegen mit Abstand innerhalb
der äußeren Begrenzungskanten der oberen und unteren Tafeln 9 und 11, wodurch Randabschnitte 33 und 35 an den Längsrändern der
Tafeln und Randabschnitte 36 und 38 an den vorderen und hinteren Stirnseiten der Tafeln freigehalten werden, die ineinander übergehen
und um den gesamten Umfang der Tafeln verlaufen. Die Randabschnitte 33, 35, 36 und 38 werden durch ebene Abschnitte der
unteren und oberen Tafeln gebildet und befinden sich in gegenseitiger flächiger Anlage und sind gemeinsam mit anderen, aneinander
anliegenden Flächenbereichen der oberen und unteren Tafeln fest und dauerhaft miteinander verbunden, vorzugsweise gemäß
- 7 -1 098 A1/1138
dem in den US-PS-n 3.242.245 und 3.25o.66o beschriebenen Verfahren.
Infolge dieser· festen Verbindung bilden die beiden Tafeln ein einstückig vereinigtes Bauteil, das auf seiner Unterseite mit
den in Fig. 2 gezeigten hohlen Längsrippen oder Laufschienen und auf seiner Oberseite mit den in den Fign. 1 und 3 gezeigten hohlen
Versteifungsrippen versehen ist.
An den Randabschnitten 33 und 35 sind in Querrichtung ausgerichtete
Augen 37, 39 und 41 hochgebogen, wie dies am deutlichsten aus den Fign. 1 und 3 ersichtlich ist. Die Augen sind an gegenüberliegenden
Seitenwänden mit in Längsrichtung ausgerichteten Löchern 4 3 versehen, durch die das Seil 7 läuft, wobei das Seil
ferner Löcher 4 5 durchläuft, die im ebenen Randabschnitt am stirnseitigen Ende des Endabschnitts 5 ausgebildet sind.
Das Seil 7 dient vorzugsweise zur Halterung des vorderen Endabschnitts
5 in der gebogenen, in den Fign. 1 und 2 gezeigten Arbeitslage, jedoch können erwünschtenfalls auch ein eigenes Seil
oder mehrere Seile zu diesem Zweck verwendet werden. Dabei wird
• ein Knoten 47 am einen Ende des Seils 7 angebracht und das Seil
wird durch die Augen 37, 39 und 41 gezogen, und ein weiterer
j (nicht gezeigter) Knoten wird in das Seil auf der Innenseite des
Auges 41 auf der Seite 33 des Rodelschlittens geknüpft. Dann wird das Seil durch ein Loch 45 gefädelt und über die Rückseite oder
die untere Tafel 11 (wie durch 51 gezeigt ist) und dann durch das zweite Loch 45 in das Auge 41 auf der gegenüberliegenden Schlitteriseite
geführt, wobei ein weiterer Knoten innerhalb des Auges 41 in das Seil geknüpft wird, nachdem das Seil so fest angezogen j
i wurde, daß der Abschnitt 5 in der erwünschten, gebogenen Arbeits- |
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lage gemäß den Fign. 1 und 2 gehaltert wird. Anschließend wird das Seil durch die übrigen Augen 37 und 39 gezogen und ein
letzter Knoten 5 3 außerhalb des letzten Auges 37 angebracht, so daß das Seil unter Spannung gehalten wird. Falls der Benutzer des
Rodelschlittens diesen in der flachen Außerbetriebsstellung verpacken
will, können die Knoten an den Augen 37 und 1Il auf einer
Schlittenseite gelöst werden, wodurch die Spannung, durch die der Endabschnitt 5 in der gebogenen Arbeitslage gehalten wird, aufgehoben
wird und der Endabschnitt 5 in die im wesentlichen ebene Lage zurückgeklappt werden kann, in der er eine Verlängerung
j des Hauptabschnitts bildet.
Bei Verwendung als Rodelschlitten bildet die aus Fig. 2 ersichtliche,
mit Laufschienen versehene Bodenfläche einschließlich der punktförmig verjüngten Enden der Rippen eine optimale Gleitfläche,
die dem Rodelschlitten ein stabiles Fahrverhalten für eine Bewegung
in. Längsrichtung verleiht und einem Seitenschlupf entgegenwirkt. Das Polyäthylen-Material hat eine ungerichtete Faserung
und behält seine Elastizität und Gleitfähigkeit auch bei niedrigen Temperaturen, erfordert keine Schrauben, Stäbe, keinen Anstrich
und kein Einwachsen, hat nur eine äußerst geringe Neigung sich zu verwerfen und ermöglicht bei der gezeigten Bauweise, daß der
vordere Endabschnitt 5 nach Belieben.des Transporteurs oder Benutzers
die flache oder gebogene Lage einnehmen kann. Der Polyäthylen-Rodelschlitten vermag ständig schneller eine geneigte
Fahrbahn hinunterzugleiten als aus eingewachstem Holz, Metall oder anderen Kunststoffen hergestellte Rodelschlitten, und infolge
dieser Selbstschmier-Charakteristik kann der erfindungsgemäße
Rodelschlitten auf nur teilweise mit Schnee bedeckten Abhängen
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oder sogar auf Abhängen benutzt werden, die mit Gras oder künstlichen
Gleitmitteln beschichtet sind. Wenn der Rodelschlitten auf die beschriebene Weise ausgebildet wird, verfügt er im Vergleich
zx Holzschlitten über eine verbesserte Stoß-, Biegebruch-ί und Spleißfestigkeit und über ein geringeres Gewicht und läßt
ι sich einfacher transportieren und herstellen.
Die erfindungsgemäße Einrichtung wird zwar vorzugsweise als Rodel-·
! schlitten verwendet, jedoch sind auch andere Anwendungsfälle möglich, wobei auf einzelne der oben beschriebenen Merkmale verzichtet
werden kann und Abwandlungen vorgesehen sein können; beispielsweise kann auf den vorderen Endabschnitt 5 verzichtet
werden oder es kann zusätzlich ein dem vorderen Endabschnitt 5
! ■
Ί entsprechender hinterer Endabschnitt vorgesehen oder eine durchgehend
hochgebogene Seitenschiene angeordnet sein, die einem durchgehenden, die Augen ersetzenden Bogen entspricht, und es
sind weitere Abwandlungen möglich, wobei sich die erfindungsgemäße Einrichtung als Krankenbahre, Trage, Palette, usw. verwenden
läßt.
- Io -
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Claims (1)
- - Io -Woodall Industries, Inc. . .East McNichols RoadDetroit, Michigan 482 314/USA 3. März 1971Anwaltsakte M-147o Patentansprüche1. Rodelschlitten oder dergleichen, gekennzeichnet durch eine längliche, dünne, flache Platte (1) mit einem vorderen Endabschnitt (5), der in eine und aus einer Arbeitslage biegbar ist, in der er eine Vorderschutzwand für den Rodelschlitten bildet, und einem einstückig von dem Endabschnitt verlaufenden Hauptabschnitt (3), der mit einer Lauffläche und einer Sitzfläche versehen ist, wobei der Endabschnitt und der Hauptabschnitt Koppelungsglieder (7, 37, 39, M-I, 45, 51) enthalten, durch die eine Verbindung zwischen den beiden Abschnitten (3, 5) herstellbar ist, die den Endabschnitt in der Arbeitslage haltert.2. Rodelschlitten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) obere und untere, fest miteinander vereinigte Tafeln (9, 11) enthält.3. Rodelschlitten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ; zumindest die untere Tafel (11) aus Polyäthylen besteht. !- Ii -j 1098 41/1138-llit. Rodelschlitten nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Platte (1) aus Polyäthylen besteht und die unteren und oberen Tafeln (9, 11) gleich breit und lang sind.5. Rodelschlitten nach einem der Ansprüche 2 bis <+, dadurch gekennzeichnet, daß in der oberen Tafel (9) Querrippen (27, 29) ausgebildet sind.6. Rodelschlitten nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der oberen Tafel (9) eine um den Hauptabschnitt (3) verlaufende, innerhalb der Hauptabschnitt-Randabschnitte ' (33, 35, 38) liegende Handschiene (23) in Form von Rippen (25, 27) ausgebildet ist. . -j 7. Rodelschlitten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Handschiene (23) am Außenumfang des Hauptabschnitts (3) verläuft. . -8. Rodelschlitten nach Anspruch 6 oder 7 in Verbindung mit Anspruch 5, .dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen (21) in Längsrichtung auf Abstand gehalten-· sindr und sich, ,zwischen den Längsrändern (33, 35) der oberen Tafel (9) erstrecken,9. .Rodelschlitten nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen (29) zwischen den Längsabschnitten (25) der Handschiene (2 3) verlaufen. ...Io. Rodelschlitten nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Tafel (11) zwecks Bildung von. - 12 -109841/1138- 12 Laufschienen mit Längsrippen (13, 15} 17, 19, 21) versehen ist11. Rodelschlitten nach Anspruch Io, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschienen (13, 15, 17) lediglich im Hauptabschnitt (3) :! Ider Platte (1) ausgebildet sind und sich die Rippen (13, 15, :! 17, 19, 21) im wesentlichen über die gesamte Länge des Haupt- j abschnitte (3) erstrecken.12. Rodelschlitten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Randabschnitten (33, 35) der Platte. (1) Augen (37, 39, 41) angeordnet sind, die einen Teil der Koppelungsglieder (7, 37, 39, 41, 45, 51) bilden.13. Rodelschlitten nach Anspruch'12, gekennzeichnet durch ein durch ■die Augen (37, 39, 41) verlaufendes und an diesen angebrachtes Seil (7), das durch die am vorderen Endabschnitt (5) angeordneten Koppelungsglieder (45) Verläuft und die Verbindung zwischen den beiden Plattenabschnitten (3, 5) herstellt, die den vorderen Endabschnitt (5) in der Arbeitslage haltert.14. Rodelschlitten nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die am vorderen Endabschnitt (5) angeordneten Koppelungsglieder zwei am stirnseitigen Ende (36) des vorderen Endabschnitts (5) ausgebildete Löcher (45) enthalten, durch die das eine flexible Verbindung bildende Seil (7) hindurchführbar ist.,15. Längliche, dünne, flache Platte, gekennzeichnet durch zwei j gehärtete Polyäthylentafeln (9, 11), die gleich lang und109841/1138 - 13 -BAD ORIGINALI - 13 - I; ij II breit ausgebildet und an ihren äußeren Rändern (33, 35, 36, 38) mijti einander verbunden sind, wobei in der einen Tafel (11) nach jj außen gebogene Längsrippen (13, 15, 17, 19, 21) und in der anderen!Tafel (9) nach außen gebogene Querrippen (2 7, 2 9) ausgebildet !j sind. -109841/1138Le e rs e
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|---|---|---|---|
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