[go: up one dir, main page]

DE2109913A1 - Einstellvorrichtung zur Einstellung eines Maschinenteiles oder eines Werkstuckes in eine von einer Anzahl diskreter Positionen - Google Patents

Einstellvorrichtung zur Einstellung eines Maschinenteiles oder eines Werkstuckes in eine von einer Anzahl diskreter Positionen

Info

Publication number
DE2109913A1
DE2109913A1 DE19712109913 DE2109913A DE2109913A1 DE 2109913 A1 DE2109913 A1 DE 2109913A1 DE 19712109913 DE19712109913 DE 19712109913 DE 2109913 A DE2109913 A DE 2109913A DE 2109913 A1 DE2109913 A1 DE 2109913A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
valve
pressure medium
piston
drive element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712109913
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick George Winchester Griffiths Edward Henry Chandlersford Bennett Alan Hampton Twyford Hampshire Gnsley (Großbritannien) F15b 11 22
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE2109913A1 publication Critical patent/DE2109913A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/20Other details, e.g. assembly with regulating devices
    • F15B15/24Other details, e.g. assembly with regulating devices for restricting the stroke
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B11/00Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor
    • F15B11/08Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with only one servomotor
    • F15B11/12Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with only one servomotor providing distinct intermediate positions; with step-by-step action
    • F15B11/121Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with only one servomotor providing distinct intermediate positions; with step-by-step action providing distinct intermediate positions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/022Flow-dividers; Priority valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

IBM Deutschland Internationale Büro-Matchinen Gesellschaft mbH
Böblingen, 26.Februar 1971 wi-sk
Anmelderin: International Business Machines
Corporation, Armonk, N.Y. IO
Amtl.Aktenzeichen: Neuanmeldung Aktenz.d.Anmelderin: Docket UK 969 501
Einstellvorrichtung zur Einstellung eines Maschinenteiles oder eines Werkstückes in eine von einer Anzahl diskreter Positionen
Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung mit einem doppelt wirkenden,strömungsmittel-beaufschlagten Antriebselement zur Einstellung eines Maschinenteiles oder eines Werkstückes in eine von einer Anzahl diskreter Positionen, mit einer Mehrzahl einzeln in Wirkstellung einstellbarer Entlüftungsbohrungen an den diskreten Positionen des Antriebselements und mit gleichzeitig wirksamer beiderseitiger Druckbeaufschlagung des Antriebselements. |
Zur Einstellung von Maschinenteilen oder Werkstücken in diskrete Positionen sind eine Vielzahl von Vorrichtungen unterschiedlicher Wirkungsweise bekannt. Am meisten verbreitet sind Servosysteme, Schrittmotoren und Leitspindeln, wobei das jeweils verwendete System in Abhängigkeit von den an die Verstellgenauigkeit und die Verstellgeschwindigkeit gestellten Anforderungen gewählt wird. Erhöhte Anforderungen dieser Art bedingen im allgemeinen auch einen erheblich erhöhten Kostenaufwand, insbesondere wenn es sich um Einstell-
109840/1123
Docket UK 969 501
toleranzen in der Größenordnung von 10 tt und darunter handelt und gleichzeitig eine extrem kurze Einstellzeit verlangt wird.
Die Erfindung geht aus von einer strömungsmittelbetriebenen Einstellvorrichtung, wie sie in der britischen Patentschrift 982 003 beschrieben ist. Zur Erhöhung der Einstellgeschwindigkeit einer solchen druckmittelbetriebenen Vorrichtung, mit einem jeweils gleichzeitig beiderseits druckbeaufschlagten Antriebselement, das durch Druckabfall auf der einen oder anderen Seite bis zu der eingeschalteten Entlüftungsöffnung verstellt wird, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die Druckbeaufschlagungsbereiche beiderseits des Antriebselements über je eine Drossel ständig an die Druckzufuhr angeschlossen sind und daß parallel zu den Drosseln Umgehungsleitungen vorgesehen sind, die mittels mindestens eines in Abhängigkeit von dem Druck in der anderen Druckmittelzuführleitung gesteuerten Schaltelementes geöffnet und geschlossen werden.
Mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Einstellvorrichtung wird daher eine erheblich beschleunigte Kolbenverstellbewegung erzielt, da der ursprünglich auf den Kolben wirksame Druck im Moment der Einleitung der Kolbenverstellbewegung trotz der gleichzeitigen Vergrößerung des Volumens des betreffenden Druckbeaufschlagungsbereiches unverändert aufrecht erhalten wird; dies wird erfindungsgemäfc dadurch erreicht, daß die ungedrosselte Umgehungsleitung sich selbsttätig öffnet, und zwar sobald auf der Gegenseite der Druckabfall eintritt. Die somit wirksam gemachte Umgehungsleitung schließt sich wieder, sobald der Kolben als Antriebselement seine Zielposition erreicht hat und durch Verschließen der Entlüftungsbohrung sich auf der entgegengesetzten Kolbenseite erneut ein Gegendruck aufbaut.
109840/11?3
Docket UK 969 501
Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Einstell-, vorrichtung sind in den Unter Einsprüchen enthalten. Weiterhin ist von Bedeutung, daß die das Antriebselernent aufnehmende Buchse, in welcher sich die einzelnen, die anzusteuernden Einstellpositionen des Antriebselements definierenden Entlüftungsbohrungen befinden, auf einfache Weise austauschbar ist, so daß eine flexible Programmierung möglich ist. Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig.l einen schematischen Längsschnitt nurch eine erste Ausführungsform einer strömmungsmittel betätigten Einstellvorrichtung zur linearen Verstellung eines Teiles in eine von einer Mehrzahl definierter Positionen;
Fig.la die Ansicht einer Laufbuchse mit einer Mehrzahl von Entlüftungsbohrungen an definierten Positionen;
Fig.Ib einen Schnitt in der Ebene Ib-Ib der Fig.l;
Fig.2 eine vergrößerte Schnittdarstellung eines
Steuerventils für die Anordnung gemäß Fig.l, mit dem Ventilschieber in seiner Mittelstellung;
Fig.2a einen Teilschnitt der Ausbildung nach Fig.2f jedoch mit dem Ventilschieber in einer seiner Endstellungen;
Fig.3 in schematischer Darstellung eine Alternativausführung des Ventils zur Steuerung der Anordnung gemäß Fig.1 und
109840/1173
Docket OK 969 501
Fig.4 eine schaubildliche Ansicht einer Einstellvorrichtung zur Drehverstellung eines Teiles in eine Mehrzahl definierter Positionen.
In Fig.l ist ein in einem Zylinder 11 geführter Kolben 10 dargestellt, der mittels einer Schubstange 12 mit einem (nicht dargestellten) in verschiedene Positionen einzustellenden Teil verbunden ist. Hierbei kann es sich z.B. um den Werkstückträger einer Werkzeugmaschine handeln.
Der Zylinder 11 besteht aus einer Laufbuchse 13 in einem Gehäuse 14, sowie einem Deckel 15. Die Kammer des Zylinders 11 wird durch den Kolben 10 in zwei gegeneinander abgedichtete Bereiche aufgeteilt. In der Laufbuchse 13 befindet sich eine Anzahl Bohrungen 16a, 16b ... 16f (vergl.auch Fig.la), die in axialer Richtung auf diejenigen Positionen verteilt sind, in die der Kolben 10 eingestellt'werden soll. Die Laufbuchse 13 ist im Gehäuse 14 des Zylinders 11 drehbar, und als Drehantrieb dient eine Schaltklinke 28 (Fig.Ib), welche mit einem stirnsei tig am Umfang 13 befindlichen Zahnkranz 17 zusammenwirkt. Mittels dieser Drehbewegung wird jeweils eine der Bohrungen 16 mit einer längsverlaufenden Nut 18 im Gehäuse 14 ausgerichtet, wie es in Fig.Ib in bezug auf die Bohrung 16a dargestellt ist.
Die Nut 18 ist mittels einer Bohrung 19 im Gehäuse 14 mit der Umgebung des Zylinders 11 verbunden, und die Nut 18, die Bohrung 19, die Schaltklinke 28 und der Zahnkranz 17 bilden zusammen ein Entlüftungssystem zur Entlüftung von jeweils einer der Bohrungen 16a - I6f. Wie aus Fig.la deutlich wird, sind die Bohrungen 16 in der Laufbuchse 13 so verteilt, daß jeweils nur eine dieser Bohrungen wirksam werden kann und eine bestimmte Stellung des Kolbens 10 bewirkt.
109840/1123
Docket UK 969 501
Die Beaufschlagung und Steuerung des Zylinders 11 mit Druckmedium, z.B. Druckluft, erfolgt mittels eines Steuerventils 20, das das über eine Druckleitung 21 zugeführte Druckmedium über Leitungen 22 und 23 mit je einem Rückschlagventil 24 bzw.25 den Stirnseiten des Zylinders 11 zugeführt wird.
Zur Erläuterung der Einstellung der Schubstange 12 mittels des Kolbens 10 in eine definierte Lage sei angenommen, daß sich der Kolben 10 in einer Stellung in Ausrichtung mit einer der Bohrungen 16 befindet, in welcher die betreffende Bohrung 16 durch einen Dichtungsflansch 26 am Umfang des Kolbens 10 verschlossen ist. Beide Kammerbereiche des Zylinders 11 stehen unter Druck. Eine Hilfsstange 27 an der zur Schubstange 12 entgegengesetzten Seite des Kolbens 10, welche durch den Deckel 15 hindurchgeführt ist, bewirkt, daß die auf die beiden Kolbenseiten wirksamen Druckkräfte genau übereinstimmen.
Zur Verstellung des Kolbens 10 in eine andere Einstellage wird die Laufbuchse 13 mittels der Schaltklinke 28 so verstellt, daß eine andere der Bohrungen 16 mit der Nut 18 im Gehäuse 14 ausgerichtet wird, beispielsweise die Bohrung 16a, wie in den Pig.l und Ib dargestellt. Sobald die Laufbuchse 13 diese Stellung erreicht hat, wird der betreffende Teil der Kammer des Zylinders 11 über die Bohrung 16a, die Nut 18 und die Bohrung 19 entlüftet, so daß der Druck in dem betreffenden Kammerteil auf den Umgebungsdruck absinkt. Infolgedessen bewegt sich nunmehr der Kolben 10 unter der Wirkung des Überdruckes im anderen Kammerteil in Ausrichtung zur Bohrung 16a und dichtet diese mittels des Dichtungsflansches 26 ab. Nun baut sich zu beiden Seiten des Kolbens 10 wiederum der gleiche Druck auf, so daß der Kolben mit der Schubstange 12 in dieser Lage stehen bleibt.
Docket UK 969 501
Das Steuerventil 20 wird nun anhand der Fig.2 und 2a inseinem Aufbau und seiner Funktion erläutert. Die in Fig.l dargestellte Druckleitung 21 ist an einen Eingangskanal 39 angeschlossen, der mit einer Kammer 40 eines Ventils 41 verbunden ist- Die beiden Enden der Kammer 40 des Ventils 41 haben ihrerseits Verbindung mit Ausgangskanälen 42 und 43, die an die Leitungen 22 bzw. 23 (Fig.l) angeschlossen sind.
Im Bereich der Verbindung mit dem Eingangskanal 39 ist die Kammer 40 mit einer Ringnut 44 versehen. In der Kammer 4O ist ein Ventilschieber 45 geführt, der in Fig.2 in seiner Mittellage dargestellt ist. In dieser Stellung des Ventilschiebers 45 ist die Verbindung vom Eingangskanal 39 zu den Ausgangskanälen 42 und 43 unterbrochen. Federn 46 und 47 zu beiden Seiten des Ventilschiebers 45 bewirken die Beibehaltung der dargestellten Mittellagei von der einen oder der anderen Seite zugeführter Druck bewirkt eine Störung des Kräftegleichgewichtes bezüglich des Ventilschiebers 45 mit der Folge einer Verstellung des Ventils.
Im Ventilschieber 45 befinden sich zwei radiale Bohrungen 48 und 49, welche mit axialen Bohrungen 50 bzw. 51 Verbindung haben; diese stehen ihrerseits über die beiden entgegengesetzten Enden der Kammer 40 mit den Ausgangskanälen 42 bzw. 43 in Verbindung.
In Fig.2 ist der Ventilschieber 45 gegen die Kraft der Feder 47 in seine rechte Endstellung verschoben dargestellt. In dieser Stellung des Ventilschiebers 45 gelangt das Druckmedium aus dem Eingangskanal 39 durch die Bohrungen 48 und 5O im Ventilschieber 45 zum Ausgangskanal 42, während der Durchfluß zum Ausgangskanal 43 verschlossen ist. Gleichzeitig gelangt jedoch unabhängig von der jeweiligen Stellung des Ventilschiebers 45 eine gewisse Menge Druckmittel ständig vom Eingangs-
1G9840/11?3
Docket UK 969 501
kanal 39 über Drosselventile 52 und 53 zu den Ausgangskanälen
42 bzw. 43. Es handelt sich bei den Drosselventilen 52 und 53 um einstellbare Nadelventile.
Das zuvor beschriebene Steuerventil 20 arbeitet folgendermaßen: Wenn der Kolben 10 sich in einer ersten Position befindet, in welcher der Dichtungsflansch 26 eine der Bohrungen 16 verschließt, befindet sich das Steuerventil 20 in der in Fig.2 dargestellten Stellung, in welcher der Ventilschieber 45 in seiner Mittellage steht; diese Lage wird durch das Gleichgewicht der Kräfte der Federn 46 und 47 aufrechterhalten sowie M infolge des beiderseitigen gleichmäßigen Druckes, der mittels der Drosselventile 52 und 53 in den Ausgangskanälen 42 bzw. 43 aufgebaut ist. Mit der Entlüftung einer der Bohrungen 16, z.B. 16a, wie zuvor beschrieben, wird der Weg des Druckmediums vom Eingangskanal 39 durch das Drosselventil 53, den Ausgangskanal
43 und die Leitung 23 zum rechten Bereich der Kammer im Zylinder 11 entlüftet. Der Verlauf des Druckabfalls innerhalb dieses Leitungssystems ist abhängig von dem Durchflußwiderstand in den einzelnen Abschnitten. Den größten Widerstand bildet hierbei das Drosselventil 53, so daß beim Entlüftungsvorgang das größte Druckgefälle in dessen Bereich auftritt. Wäre das Drosselventil 53 nicht vorgesehen, sondern ein unbeschränkter Durchfluß möglich, so wäre der in der entlüfteten Kammer des ™ Zylinders 11 erzielbare Druckabfall entsprechend geringer.
Die Drosselventile 52 und 53 haben darüberhinaus noch eine weitere Funktion, in dem sie bei gleichzeitiger Druckbeaufschlagung beider Bereiche der Kammer des Zylinders Il einen Druckabfall im gesamten System oder in Teilen des Systems, z.B. in dem abgedichteten Kammerbereich des Zylinders 11, verhindern.
10984Π/11?3
Docket UK 9695Ο1
Wie erwähnt, gelangt bei der Entlüftung der Bohrung 16a über den beschriebenen Weg Druckmedium in den linken Bereich der Kammer des Zylinders 11. Unter der Wirkung dieses Druckes wird der Kolben 10 zu der entlüfteten Bohrung 16a, also nach rechts verschoben, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die durch die Schnelligkeit der Füllung des linken Kammerbereichs mit Druckmittel bestimmt ist. Wenn der Druckmittelzufluß zum linken Kammerbereich ausschließlich über das Drosselventil 52 stattfindet, ist die Vorschubgeschwindigkeit des Kolbens 10 entsprechend gering, insbesondere, wenn es sich um ein hydraulisches Druckmedium handelt, das im Moment der Entlüftung auf der Gegenseite nicht expandieren kann, wie es bei Gasen der Fall ist. Es wird darauf hingewiesen, daß im Falle der Verwendung eines flüssigen Druckmittels die Bohrung 19 selbstverständlich in einen entsprechenden drucklosen Druckmittelbehälter mündet.
Das zuvor erwähnte Problem der Drosselung der Druckmittelzufuhr infolge des Drosselventils 52 beim Vorschub des Kolbens 10 wird durch den Aufbau des Ventils 41 vermieden, indem selbsttätig ein ungedrosselter Parallelweg zum Drosselventil 52 für das Druckmittel aufgebaut wird. Wie erwähnt, kann der Druckabfall durch öffnung der Bohrung 16a sich nicht über das Drosselventil 53 hinaus fortsetzen. Daher wird, infolge des Druckabfalls auf der rechten Ventilseite, der auf der linken Ventilseite herrschende Druck nunmehr zur Verstellung des Ventilschiebers 45 in seine rechte, in Fig.2a dargestellte Lage wirksam, wodurch über die Ringnut, die radiale Bohrung und die axiale Bohrung 50 sich selbsttätig ein ungedrosselter Druckmittelweg parallel zum Drosselventil 52 bildet. Während-
10984Π/11?3
Docket UK 969 501
dessen ist die Zufuhr von Druckmitteln zur rechten Ventilseite durch das Drosselventil 53 wirksam gedrosselt. Durch die Verstellung des Ventilschiebers 45 wird somit die Verstellgeschwindigkeit des Kolbens 10, und nur diese, beträchtlich erhöht.
Wird bei einem darauffolgenden Verstellvorgang einelinks vom Kolben 10 befindliche Bohrung 16 entlüftet, so wird in entsprechender Weise der Ventilschieber 45 in sine linke Dndstellung verschoben und bildet nun einen ungedrosselten Druckmitteldurchfluß parallel zum Drosselventil 53. Das Ventil 41 M erfüllt somit die Funktion einer automatischen Steuerung der Druckmitteldurchflußverbindung zwischen Eingangskanal und Ausgangskanal über die Kammer 40 des Ventils.
Wenn der Kolben 10 in seine neue Lage in Ausrichtung zu der angesteuerten Bohrung 16 gelangt, wird die letzte Einstellphase bis zum Stillstand des Kolbens 10 gedämpft. Wie aus Fig.l erkennbar, ist die Kolbenaußenfläche, abgesehen von dem Dichtungsflansch 26, konisch abgerundet ausgebildet, wodurch der Ausfluß des Druckmittels aus der Kammer durch die Bohrung 16 gedrosselt wird, sobald sich der Kolben 10 der betreffenden Bohrung 16 nähert; dadurch wird eine Dämpfung Λ in der letzten Phase der Kolbenbewegung erzielt. ™
Mit fortschreitendem Abdecken der Bohrung 16 durch den Dichtungsflansch 26 wird auch der Durchfluß des Druckmediums durch die Bohrung 16 zunehmend gedrosselt. In dieser Phase ist die Drosselung der Zufuhr von Druckmittel aus dem Eingangskanal 39 durch das entsprechende Drosselventil, z.B. das Drosselventil 53, besonders wichtig. Sobald nämlich die Abdichtung der Bohrung 16 einen bestimmten Grad erreicht hat, steigt der Druck in dem zuvor entlüfteten Bereich der Kammer wieder gegen den Lieferdruck an, die Druckdifferenz zwischen linker und rechter
109840/11?3
Docket UK 969 501
Seite des Kolbens 10 verringert sich und der Ventilschieber kehrt in seine in Fig.2 dargestellte Mittellage zurück. Die Genauigkeit der Einstellung des Kolbens 10 zu der ausgewählten Bohrung 16 hängt daher maßgeblich von der Drosselwirkung des Drosselventils 53 bzw. 52 der jeweiligen Seite ab. Je größer diese Drosselwirkung ist, desto geringer werden die Leckverluste zwischen dem Dichtungsflansch 26 des Kolbens 10 und der ausgwwählten Bohrung 16 sein, und destogrößer ist demzufolge die Einstellgenauigkeit des Kolbens 10.
Einem überfahren der Zielposition des Kolbens 10 wirkt im übrigen jeweils das Rückschlagventil 24 bzw. 25 entgegen.
Die in Fig.la dargestellte Laufbuchse 13 definiert, wie erwähnt, durch die Lage der Bohrungen 16 eine Anzahl von Einstellpositionen für den Kolben 10 und das über die Schubstange 12 mit diesem verbundene Element. Bei der Drehbewegung der Laufbuchse 13 gelangen die einzelnen Bohrungen 16 aufeinanderfolgend zur Ausrichtung mit der Nut 18. Bei der in Fig.la dargestellten Ausführung kommen beispielsweise aufeinanderfolgend die Bohrungen 16a, 16b, 16c usw. zur Wirkung. Durch entsprechende Anordnung der Bohrungen 16 in der Laufbuchse 13 kann somit die dargestellte Einstellvorrichtung auf einfache Weise programmiert werden, indem die Laufbuchse 13 gegen eine andere mit einer entsprechend anderen Verteilung der Bohrungen 16 ausgetauscht wird.
Bei der Alternativausführung für das Ventil 41 gemäß Fig.3 sind die Druckleitung 21 sowie die Leitungen 22 und 23 in ihrer Anordnung und Funktion mit der Darstellung nach Fig.l Übereinstimmend. Von der Druckleitung 21 führen Leitungen 60 und 61 zu den beiden Seiten des Systems, wobei die Leitung 60 über eine Leitung 62 mit einer Drossel 63 ständig an die Leitung 22 angeschlossen ist. Die Drossel 63 kann als einfache
109840/1173
Docket UK 969 501
Verengung in der Leitung 62 ausgebildet sein oder als einstellbares Nadelventil. Entsprechend ist die Leitung 61 über eine Leitung 64 mit einer Drossel 65 ständig mit der Leitung 23 verbunden. Zu jeder der Drosseln 63 und 65 ist eine Umgehungsleitung angeordnet, in welcher ein Ventil 66 bzw. 67 angeordnet ist. Diese Ventile, die beispielsweise als Membranventil ausgebildet sind, werden mittels eines über Leitungen 68 und 69 von den Leitungen 23 bzw. 22 zugeführten Steuerdruckes gesteuert, und zwar öffnen die Ventile 66 und 67, wenn der Steuerdruck niedrig ist.
Die Funktion der in Fig.3 dargestellten Anordnung stimmt mit der Funktion des Steuerventils 20 gemäß den Fig.l und 2 überein. Der Druckmittelzufluß zu einem der Bereiche des Zylinders 11 ist jeweils gedrosselt, solange nicht der Druck im anderen Teil abgefallen ist und infolgedessen das Ventil 66 bzw. 67 geöffnet und demzufolge die betreffende Umgehungsleitung frei ist. In der Endphase jeder Einstellbewegung des Kolbens 10, wenn die angesteuerte Bohrung 16 zunehmend verschlossen wird, steigt, wie bereits zuvor beschrieben, der Druck in dem entlüfteten Zylinderbereich an, und infolge dieses Druckanstieges wird das angeschlossene Ventil 66 bzw. 67 geschlossen, so daß die Druckleitung 21 nunmehr ausschließlich über die Drosseln ^ 63 und 65 mit den Leitungen 22 bzw. 23 verbunden ist.
Anstelle der linear wirkenden Einstellvorrichtung gemäß Fig.l ist in Fig.4 ein Ausführungsbeispiel für eine Rotationseinstellvorrichtung dargestellt, bei der ein Drehflügel 80 auf einer Welle 81 befestigt ist und innerhalb einer zylindrischen Buchse 82 umläuft, zu welcher die Welle 81 konzentrisch geführt ist. Die Drehbewegung des Drehflügels 80 wird durch ein Anschlagsegment 83 begrenzt, das in einem (nicht gezeigten) äußeren zylindrischen Gehäuse stationär gelagert ist. Der Drehflügel 80 teilt die durch die zylindrische Buchse 82,
10984Π/1173
Docket UK 969 501
das Anschlagsegment 83 und die Welle 81 gebildete Kammer in zwei Bereiche auf, die durch den Drehflügel 80 jeweils gegeneinander abgedichtet sind. In dem in Fig.4 nicht gezeigten äußeren stationären Gehäuse befindet sich eine als schraubenlinienförmiger Kurvenzug verlaufende Nut 84, die ständig mit der Umgebung bzw. einem drucklosen Behälter verbunden ist, analog zur Bohrung 19 im Gehäuse 14 der Ausführungsform gemäß Fig.l. Die Buchse 82 ist relativ zu dem stationären äußeren Gehäuse drehbar, wodurch jeweils eine der Bohrungen 85a,85b usw. mit der Nut 84 ausgerichtet wird.
Das Druckmittel wird bei dieser Ausführungsform über ein Ventil, das mit dem gemäß Fig.2 übereinstimmend ausgebildet ist, den beiden Kammerb'ereichen beiderseits des Drehflügels 80 zugeführt, und zwar durch Leitungen 87 und 88 im Anschlagsegment 83. Die Arbeitsweise der in Fig.4 dargestellten Ausführungsform stimmt im übrigen mit der Ausführung nach Fig.l überein, in dem bei der Einstellung einer der Bohrungen 85 auf die Nut 84 der entsprechende Bereich in der Buchse 82 entlüftet und in dessen Folge der Drehflügel 80 in diese Position eingestellt wird, wobei dessen Dxchtungsflansch 86 die betreffende Bohrung 85 verschließt.
Im übrigen ist in analoger Weise die zylindrische Buchse 82 mit den Bohrungen 85 gegen eine andere austauschbar, und der Drehantrieb erfolgt in analoger Weise über einen in Fig.4 dargestellten Zahnkranz, und zwar in gleichmäßigen Vorschubschritten, in deren Folge die Bohrungen 85a,85b,85c,85d ... 851,85m,85n aufeinanderfolgend auf die Nut 84 ausgerichtet werden.
1098Λ0/
Docket UK 969 501

Claims (4)

  1. Patentansprüche
    Einstellvorrichtung mit einem doppelt wirkenden r strömungsmittel-beaufschlagten Antriebselement zur Einstellung eines Maschinenteiles oder eines Werkstückes in eine von einer Anaahl diskreter Positionen, mit einer Mehrzahl einzeln in Wirkstellung einstellbarer Entlüftungsbohrungen an den diskreten Positionen des Antriebselements und mit gleichzeitig wirksamer beiderseitiger Druckbeaufschlagung des Antriebselements, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckbeaufschlagungsbereiche beiderseits des Antriebselements (10;80) über je eine Drossel (52,53;63,65) ständig an die Druckzufuhr (21) angeschlossen sind und daß parallel zu den Drosseln Umgehungsleitungen vorgesehen sind, die mittels mindestens eines in Abhängigkeit von dem Druck in der anderen Druckmittelzuführleitung (22,23) gesteuerten Schaltelements (45;66,67) geöffnet und geschlossen werden.
  2. 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum öffnen und Schließen der Umgehungsleitungen ein von den beiden Druckmittelzuführleitungen (22,23) zwischen den Drosseln (52,53)und den Druckbe- f aufschlagungsbereichen (11)beiderseits beaufschlagter Ventilschieber (45) angeordnet ist, welcher in seinen Endstellungen die ungedrosselte Druckmittelzufuhr zum einen bzw. zum anderen Druckbeaufschlagungsbereich (11) freigibt.
  3. 3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Umgehungsleitung ein vom Druck in der Druckmittelzuführleitung (22,23) der anderen Seite gesteuertes Schaltventil (66,67) angeordnet ist.
    109840/1193
    Docket UK 969 501
  4. 4. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1/ dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebselement als Drehflügel (80) ausgebildet ist und die in einer zylindrischen Buchse (82) befindlichen Entlüftungsbohrungen (85) einzeln zum Zusammenwirken mit einer in einem stationären Gehäuse angeordneten schraubenlinienförmigen Nut /einstellbar sind.
    10984Π/1 1?3
    Docket UK 969 501
DE19712109913 1970-03-03 1971-03-02 Einstellvorrichtung zur Einstellung eines Maschinenteiles oder eines Werkstuckes in eine von einer Anzahl diskreter Positionen Pending DE2109913A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1002170 1970-03-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2109913A1 true DE2109913A1 (de) 1971-09-30

Family

ID=9959985

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712109913 Pending DE2109913A1 (de) 1970-03-03 1971-03-02 Einstellvorrichtung zur Einstellung eines Maschinenteiles oder eines Werkstuckes in eine von einer Anzahl diskreter Positionen

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE2109913A1 (de)
FR (1) FR2081645B1 (de)
GB (1) GB1289901A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2140871A (en) * 1983-06-03 1984-12-05 Bowthorpe Hellermann Ltd Piston and cylinder actuator control
GB2164094B (en) * 1983-08-04 1988-03-30 Emhart Ind Electro-pneumatic actuator for glassware forming machine

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB982003A (en) * 1962-06-02 1965-02-03 Frederick George Grisley Improvements in hydraulic or pneumatic programming apparatus
FR1490268A (fr) * 1965-08-24 1967-07-28 Int Harvester Co Distributeur pour commander l'écoulement d'un fluide

Also Published As

Publication number Publication date
FR2081645B1 (de) 1974-05-31
GB1289901A (de) 1972-09-20
FR2081645A1 (de) 1971-12-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3114437C2 (de) Druckregelventil
DE2253575C3 (de) Hydraulische Steuereinrichtung für Lenkungen, insbesondere für Fahrzeuglenkungen
DE2231217C2 (de) Hydraulische Steuervorrichtung zur lastunabhängigen Steuerung von hydraulisch betriebenen Einrichtungen
DE1430724C3 (de) Lenksystem für ein Gelenkfahrzeug
EP0937206B1 (de) Pneumatischer oder hydraulischer stellmotor mit einer abschalteinrichtung
DE2832981C2 (de) Vorschubzylinder
DE1750413C3 (de) Steuerventil
DE3122368C2 (de)
EP0017036A1 (de) Dosierspritze
DE2156696A1 (de) Steuervorrichtung mit einer messspindel und einem mitlaufteil
DE3812116C2 (de) Elektrohydraulisches Wegeventil
DE2109913A1 (de) Einstellvorrichtung zur Einstellung eines Maschinenteiles oder eines Werkstuckes in eine von einer Anzahl diskreter Positionen
DE2510667A1 (de) Hydraulisches steuer- und regelgeraet, insbesondere fuer spritzgiessmaschinen
EP1416165B1 (de) Pneumatischer Stellantrieb
DE1528541B2 (de) Geschwindigkeitssteuereinrichtung für einen Hydraulikmotor
DE3545063C2 (de) Steuereinrichtung für ein Antriebsaggregat
DE2033614A1 (de) Betatigungsghed fur Steuerventile
DE2038813C2 (de) Druckmittelbetätigtes Mehrwegeventil in Schieberbauart
DE2329564B2 (de) Umsteuereinrichtung für die Umkehr der Drehrichtung eines mit Druckmittel beaufschlagten Antriebsmotors für ein Werkzeug
DE19757157C2 (de) Hydraulischer Linearantrieb
DE2045873A1 (de) Ventil
DE2245017B2 (de) Einrichtung zur steuerung der druckmittelbeaufschlagung eines arbeitskolbens einer kraftmaschine
EP0074496B1 (de) Ventilvorrichtung, insbesondere für Druckgiessmaschinen
DE2236888B2 (de) Hydraulisches uebersetzungsstellsystem
DE1004926B (de) Leistungsregler fuer regelbare OEldruckpumpen