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DE2109786A1 - Fordermittel - Google Patents

Fordermittel

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Publication number
DE2109786A1
DE2109786A1 DE19712109786 DE2109786A DE2109786A1 DE 2109786 A1 DE2109786 A1 DE 2109786A1 DE 19712109786 DE19712109786 DE 19712109786 DE 2109786 A DE2109786 A DE 2109786A DE 2109786 A1 DE2109786 A1 DE 2109786A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pallet
funding
pallets
traction means
bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19712109786
Other languages
English (en)
Other versions
DE2109786B2 (de
Inventor
Werner 2000 Hamburg Schmieder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RHEINSTAHL EGGERS KEHRHAHN
Original Assignee
RHEINSTAHL EGGERS KEHRHAHN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RHEINSTAHL EGGERS KEHRHAHN filed Critical RHEINSTAHL EGGERS KEHRHAHN
Priority to DE2109786A priority Critical patent/DE2109786B2/de
Publication of DE2109786A1 publication Critical patent/DE2109786A1/de
Publication of DE2109786B2 publication Critical patent/DE2109786B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B21/00Kinds or types of escalators or moving walkways
    • B66B21/10Moving walkways

Landscapes

  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

  • Fördermittel Die Erfindung betrifft ein Fördermittel, insbesondere einen Fahrsteig, mit einem in einer Förderebene vor-und rücklaufenden endlosen gliederförmigen Fördertrum, das einander nachgeordnete an einem Zugmittel befestigte Paletten aufweist.
  • Es ist ein derartiges als Fahrsteig zur Beförderung von Personen verwendetesFördermittel bekannt, dessen vor-und rücklaufendes Trum für eine Förderung zu nutzen ist, da die Paletten an den Umlenkstationen jeweils um eine vertikale Achse umgelenkt werden und nicht mehr - wie dieses früher der Fall war - jeweils um eine horizontale Achse. Dieses aus der US 1 805 753 bekannte Fördermittel weist Paletten mit jeweils zwei einander gegenüberliegenden tarallele + ändern sowie eine halbkreisförmig gekrümmte Vorder- und Hinterkante auf. Bei der Umlenkung eines Fördertrums an einer Umlenkstation, bzw.
  • in einer Kurve, drehen sich die konvex bzw. konkav halbkreisförmig gekrümmten Paletten relativ zueinander, wobei sie sich unter Vermeidung einer Spaltbildung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Paletten ständig bogenförmig berühren, jedoch nicht überschneiden. Dieses wird erreicht, indem jede Palette des bekannten Fördermittels in der Mitte der konvexen halbrunden Kante eine Öffnung für einen senkrechten Drehbolzen aufweist, der sich von einem Teil eines zylindrisch ausgebildeten Folgegliedes nach oben erstreckt. Die Drehbolzen werden in den ihnen jeweils zugeordneten Öffnungen durch Scheiben gehalten, welche in Ausnehmungen von Hebelgliedern angeordnet sind. Ein jeder dieser Gelenkhebel weist an seinem vorderen Ende ein Paar im Abstand zueinander angeordneter parallele Platten auf, die auf der Ober- und Unterseite des Gelenkhebels derart befestigt sind, daß ein gabelartiges Endteil gebildet ist. Jede der beiden Platten eines Plattenpaares weist weiterhin Ausnehmungen zur Aufnahme des Folgegliedes der nachfolgenden Palette auf, das in der jeweils mittigen Öffnung gabelartig gehalten ist. Es ist ohne weiteres erkennbar, daß das bekannte Förderittel nicht nur aufgrund der komplizierten geometrischen Ausbildung seiner Paletten, sondern auch infolge der vorstehend beschriebenen Führungsmittel außerordentlich aufwendig in der Fabrikation ist. Darüberhinaus unterliegt das bekannte Fördermittel, wie unter Berücksichtigung seines Aufbaus und seiner Funktionsweise keiner weiteren Ausführung bedarf, einem erheblichen Verschleiß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte Fördermittel unter Vermeidung seiner Nachteile zu verbessern, und ein Fördermittel, insbesondere einen vorzugsweise in horizontaleW Ebene laufenden Fahrsteig für insbesondere lange Förderwege zu schaffen, wie dieser beispielsweise auf Flughäfen benötigt wird, d 4 bei wirtschaftlicher Fertigung und verhältnismäßig einfachem Aufbau eine große Betriebssicherheit sowie infolge eines geringeren Verschleißes eine höhere Lebensdauer aufweist. Dabei soll das neue Fördermittel, dessen vorlaufendes und rücklaufendes Fördertrum für eine Förderung auszunutzen ist, nicht nur als Fahrsteig verwendet werden können, sondern bei geeigneter Ausbildung auch als beidtrumig für eine Förderung ausgenutzte Fahrtreppe zu verwenden sein.
  • Als Lösung dieser Aufgabe ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die Paletten eines Trums jeweils an ihrem h anderen Trum zugekehrten Innenrand mit dem Zugmittel verbunden sind.
  • Als geeignetes Zugmittel kann bevorzugt eine Bolzenkette vorgesehen sein, deren Bolzen gleichzeitig zur Befestigung der Paletten dienen können. Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei entsprechend angepaßten Verbindungsgliedern zwischen den Paletten und dem Zugmittel auch ein Seil aus vorzugsweise Stahldrähten vorgesehen sein kann.
  • Die Paletten sind, im Gegensatz zu dem bekannten Fördermittel, vorzugsweise rechteckig ausgebildet, wie dieses von Fahrsteigen und Fahrtreppen mit jeweiliger Umlenkung um eine horizontale Achse und nur eintrumiger Ausnutzung her an sich bekannt ist.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung kann eine Palette an einem im Bereich ihrer Vorderkante liegenden Punkt ihres Innenrandes an dem Zugmittel derart gelenkig befestigt sein, daß eine Schwenk- bzw. Drehbewegung der Palette zu dem Zugmittel in der Förderebene ermöglicht wird. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung kann jede satte an einem weiteren im Bereich ihrer Hinterkante liegenden Punkt ihres Innenrandabschnittes an dem Zugmittel in der Förderebene schwenkbar gelenkig bzw. in Längsrichtung zum Fördermittel verstellbar befestigt sein. Wenn vorstehend oder nachfolgend von "Vorderkante" oder Hinterkante einer Palette die Rede ist, so ist ihre räumlich bzw. flächenmäßige Zuordnung jeweils auf die Förderrichtung bezogen.
  • Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung des Fördermittels wird eine Überlappung der einzelnen Paletten bei ihrer Umlenkung vermieden. Statt dessen bildet sich zwischen zwei aufeinanderfolgenden Paletten im Bereich einer Umlenkstelle jeweils ein sektorförmiger Spalt. Da sich die sektorförmige Spaltbildung im Bereich der Umlenkstellen an den Kopfstellen des Fördermittels, also in einem Bereich abspielt, an dem ohnehin eine Förderung nicht vorgesehen ist, geht bei dem erfindungsgemäßen Fördermittel keinerlei Nutzförderstrecke verloren. Der Umlenkbereich ist vielmehr ohnehin in bekannter Weise durch sogenannte Kammplatten abgedeckt. Im übrigen ist des es den zu fördernden Personen selbstverständlich unbenommen, an einer Umlenkstelle von dem einen Trum abzusteigen und nach Überquerung der Kammplatten wieder auf das rückfördernde Trum aufzusteigen.
  • Da die vorzugsweise gerade Innenkante einer Palette den vorzugsweise halbkreisförmigen Umlenkbogen in der Art einer Sehne durchläuft, wenn die Palette, wie dieses in bevorzugter Ausbildung vorgesehen ist, je an einem im Bereich ihrer Vorder-und Hinterkante liegenden Punkt ihres Innenrandes an dem Zugmittel befestigt ist, das Zugmittel selbst jedoch auf dem Umfang des Umlenkmittels abläuft, ergibt sich von selbst, daß sich der Abstand der Befestigungspunkte der Palette am Zugmittel beim Durchlaufen des Umlenkbogens ändert. Ist nämlich das Zugmittel, beispielsweise eine Kette, verhältnismäßig kleiner Teilung und das Umlenkmittel ein dieser Kette zugeordnetes Kettenrad verhältnismäßig großen Durchmessers, so ist die die beiden Befestigungsstellen verbindende Sehne bei Durchlaufen des Kreisbogens kürzer als der der Sehne zugeordnete Kreisbogen, welcher dem Abstand der beiden Befestigungspunkte beim Geradeauslauf der Paletten außerhalb des Umlenkbereiches entspricht. Dieses trifft insbesondere für den Ein-und Auslaufbereich zu. Um deser Erscheinung Rechnung zu tragen, kann der Abstand zwischen dem vorderen und hinteren Befestigungspunkt der Palette an dem Zugmittelselbsttätig veränderlich ausgebildet sein. Hierfür kann beispielsweise eine Palette an einem Befestigungspunkt mit einem Befestigungsmittel in der Art eines Bolzens an dem Zugmittel befestigt sein und die Palette eine Führung beispielsweise in der Art eines Langloches aufweisen, in welcher der Bolzen geführt ist. Ein solcher veränderlicher Abstand der Befestigungspunkte ist bei einer Ausbildung der Erfindung dann vermeidbar, wenn die Teilung der Kette mit der in Förderrichtung gemessenen Länge einer Palette übereinstimmt und das Umlenkmittel entsprechend als Turas, d. h. als Kettenstern ausgebildet ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung können jeweils zwei auieinander nachgeordnete Paletten jeweils an einem einzigen Bolzen befestigt sein. Hierfür kann vorzugsweise der in Bereich der Vorderkante liegende Befestigungspunkt einer ersten Palette in der Förderebene drehbar mit dem Bolzen verbunden sein, und der im Bereich der Hinterkante liegende Befestigungspunkt einer in Förderrichtung vorhergehenden zweiten Palette mit demselben Bolzen über einen in der Förderebene schwenkbaren Lenker gelenkig verbunden sein. Diese einfache Ausbildung berücksichtigt die vorstehend beschriebenen Gegebenheiten bei der Umlenkung in einfacher und vollkommener Weise, da die Vorderkante einer Palette, wie dieses vorstehend bereits als bevorzugt und zweckmäßig beschrieben ist, lediglich drehbar an dem Bolzen befestigt ist, während die Hinterkante der vorhergehenden Palette durch die Anordnung des drehbar an dem Bolzen und an dieser Palette befestigten Lenker die erforderliche LängXsverschiebung der Palette zu diesem Teil der Kette ermöglicht.
  • Es hat sich gezeigt, daß in einer Anordnung des Lenkers, bei der außerhalb der Umlenkbögen, d. h. beim Geradeauslauf, der Lenker etwa senkrecht zu dem Innenrand der Paletten in der Förderebene liegt, eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung gefunden wurde. Zur Schaffung einer besonders einfach und robust aufgebauten entsprechenden Ausführung des erfindungsgemäßen Fördermittels kann der am Innenrand im Bereich der Vorderkante liegende Befestigungspunkt jeder Palette einen mit einer Bohrung für den Bolzen versehenen seitlichen Ansatz aufweisen, der über die Vorderkante der Palette bis in den Bereich der Hinterkante der vorhergehenden Palette ragt.
  • Um den derart ausgestalteten Paletten eine Führung zu geben, die ein unbeabsichtigtes gegenseitiges Verschieben von Paletten, beispielsweise beim Geradeauslauf, verhindert, kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Ansatz einer Palette in der Art eines mit dieser Palette fest verbundenen Tragarms ausgebildet sein, an dessen Bolzen außerdem der Lenker einer vorhergehenden zweiten Palette angelenkt ist, und dieser Tragarm außerdem ein Führungsmittel für die erste, der zweiten Palette nachfolgende Palette aufweise . Als ein solches Führungsmittel haben sich zwei an dem Tragarm drehbar befestigte Führungsrollen als besonders geeignet erwiesen, die mit einer auf der Tragkonstruktion bzw. dem Untergrund des Fördermittels fest angeordneten Führungsschiene zusammenwirken können. Ein derartig ausgebildetes Führungsmittel unterliegt praktisch kaum einem Verschleiß, da die Führungsrollen an der Führungsschiene abrollen und eine Gleitbewegung praktisch nicht auftritt. Zur Schaffung einer entsprechenden Führung hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn zwischen der Lauffläche der Führungsrollen und der Führungsschiene kein Spiel vorhanden ist. Dieses kann in einfacher und bevorzugter Weise dadurch erreicht werden, daß die Führungsrollen jeweils auf einem Excenterzapfen drehbar angeordnet sind und bei der Montage des Fördermittels mittels des Excenters an die Führungsschiene heranzuschwenken sind.
  • Stellt sich nach längerer Betriebszeit ein gewisser Abrieb am Umfang der Führungsrollen ein, so können diese im Rahmen einer Überholung des Fördermittels durch entsprechendes Nachstellen der Excenterzapfen in einfachster Weise nachjustiert werden.
  • Wie bereits vorstehend ausgeführt ist, kann das erfindungsgemäße Fördermittel nicht nur für die Schaffung von Fahrsteigen, sondern auch von Fahrtreppen Verwendung finden. Hierfür ist es bei Verwendung einer Kette als Zugmittel erforderlich, eine solche Kette vorzusehen, die zwischen senkrecht stehenden Bolzen auch waagerecht stehende Bolzen aufweist, so daß die Kette sowohl vertikal als auch horizontal durchzubiegen ist. Bei einer bevorzugten Ausbildung eines solchen Fördermittels können die Paletten an dem Zugmittel in kardanischer Aufhängung befestigt seiz Die Erfindung und bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf eine Zeichnung weiter erläutert. Es zeigt Fig. 1 Ein als Fahrsteig ausgebildetes Fördermittel in perspektivischer Ansicht im Ausschnitt, Fig. 2 ein Geschwindigkeitsdiagramm für den vorderen äußeren Punkt einer Palette, Fig. 3 die Draufsicht auf einen Abschnitt des als Fahrsteig ausgebildeten Fördermittels in schematischer vereinfachter Darstellung, Fig. 4 eine Teildraufsicht auf ein als Fahrsteig ausgebildetes Fördermittel gemäß der Erfindung und Fig. 5 eine Ansicht des Fördermittels der Fig. 4 in Richtung der Schnittlinie V-V.
  • Figur 1 zeigt ein als Fahrsteig ausgebildetes Fördermittel gemäß der Erfindung, dessen eines Fördertrum in Richtung der Pfeile 1, und dessen anderes rücklaufendes Fördertrum in Richtung des Pfeiles 2 in einer horizontalen Förderebene umläuft.
  • An der im ganzen mit 3 bezeichneten Umkehr- oder Kopfstation wird das endlose gliederförmige vorlaufende Fördertrum halbkreisförmig umgelenkt. Die eigentliche Förderfläche, d. h.
  • vor- und rücklaufende Fördertrum, besteht aus einander nachgeordneten rechteckigen Paletten 4, die an de a als Bolzenkette 6 ausgebildeten Zugmittel befestigt sind. Die Anordnung des Zugmittels 6 zu den Paletten 4 ist insbesondere aus den Figuren 4 und 5 ersichtlich. Es ist erkennbar, daß die Paletten 4 eines jeden Trums jeweils an ihrem dem anderen Trum zugekehrten Innenrand 7 mit dem Zugmittel 6 verbunden sind.
  • Dabei muß die Befestigung der Paletten nicht notwendig unmittelbar am Innenrand erfolgen, sondern sie kann, wie dieses in den Figuren 4 und 5 gezeigt ist, im Bereich, d. h. auch in einem gewissen Abstand vom Innenrand vorgenommen werden.
  • Wichtig ist lediglich, daß die Befestigung derart erfolgt, daß eine Uberlappung der Paletten 4 in gekrümmten Vorderbahnabschnitten, beispielsweise an einer Umkehrstation 3, vermieden ist. Jede Palette 4 ist in der in den Figuren 4 und 5 dargestellten Weise an einem im Bereich ihrer Vorderkante 8 liegenden Punkt 9 sowie an einem im Bereich ihrer Hinterkante 11 liegenden Befestigungspunkt 12 ihres Innenrandes 7 an dem Zugmittel 6 in der Förderebene schwenkbar gelenkig befestigt.
  • Dabei dient an dem Befestigungspunkt 9 jeweils ein Bolzen 13 des als Bolzenkette ausgebildeten Zugmittels 6 zur Befestigung der Paletten 4. Wie aus der schematischen Darstellung der Figur 3, einer teilweisen Draufsicht auf den Fahrsteig, erkennbar ist, durchläuft der Innenrand 7 jeder Palette 4 bei einer Umlenkung an einer Umkehrstation 3 einen Halbkreisbogen des als Kettenrad 14 ausgebildeten Umlenkmittels für das als Kette ausgebildete Zugmittel 6. Das Kettenrad 14 dreht sich dabei in Richtung des Pfeiles 16 in konstanter Drehzahl. Da sich bei der Umlenkbewegung das Zugmittel 6 auf dem Umfang des Umlenkmittels 14 abwickelt und der von den Eckpunkten A' und B' eingeschlos sene Bogen 17 länger ist als die Strecke A' B', dem ist der Abstand zwischen vorderen Befestigungspunkt 9 und dem hinteren Befestigungspunkt 12 jeder Palette 4, die in Figur 3 der Übersichtlichkeit halber nicht eingezeichnet worden sind, an dem Zugmittel 6 selbsttätig veränderlich ausgebildet. Hierfür ist der am Innenrand 7 im Bereich der Vorderkante 8 liegende Befeistigungspunkt 9 einer ersten Palette 4 mit einem als Tragarm 18 ausgebildeten seitlichen Ansatz versehen, der über die Vorderkante 8 der Palette 4 bis in den Bereich der Hinterkante 11 der vorhergehenden Palette 41 ragt. Der durch Schrauben 19 fest mit der Palette 4 verbundene Tragarm 18 weist eine vertikal verlaufende Bohrung für den Bolzen 13 auf. An dem Bolzen 13 ist außerdem die der Palette 4 vorhergehende Palette 4 über einen Lenker 21 angelenkt. An seinem anderen Endabschnitt ist der Lenker 21 ebenfalls ei gelenkig und in der Förderebene schwenkbar an der Palette 4' angeschlossen, und bildet dort den am Innenrand 7 im Bereich der Hinterkante 11 liegenden Befestigungspunkt 12. Wie aus Figur 4 erkennbar ist, steht der Lenker 21 beim Geradlauf der Paletten 4, 4' senkrecht zu deren Innenrand 7.
  • Der Tragarm 18 weist außerdem zwei Führungsrollen 22 auf, die an dem Tragarm 18 drehbar befestigt sind und mit einer Führungsschiene 23 zusammenwirken. Die Führungsrollen 22 sitzen auf Excenterzapfen 24 und sind durch Betätigen der Achsen 26 bei der Montage des Fördermittels sowie bei der Überholung an die Führungsschiene 23 heranschwenkbar. Die Paletten 4, 4' laufen mit Rädern 27 auf einer Laufschiene 28, die über eine Platte 29 und eine Unterfütterung 31 mit dem Boden 32 fest verbunden ist.
  • Von der Balustradenkonstruktion sind in Figur 5 die Abschnitte 33 erkennbar. Es sei auch darauf hingewiesen, daß zur besseren Übersicht nicht sämtliche in Figur 4 gezeichneten Teile in Figur 5 dargestellt sind und umgekehrt. So sind beispielsweise in Figur 4 die Teile der Balustradenkonstruktion 33 sowie die nutförmige Ausbildung der Paletten 4 fortgelassen. Außerdem ist in Figur 4 die Bolzenkette 6 dieser Hülse 34 sowie den Außenlaschen 35 und den Tnnenlaschen 37 nicht eingezeichnet. In Figur 5 ist dagegen beispielsweise entsprechend der Schnittlinie V-V der im Bereich der Hinterkante 11 am Innenrand 7 liegende .B-efestigungspunkt 12 der P-lette 4' nicht dargestellt.
  • Bei dem in Figur 3 schematisch dargestellten Einlauf einer Palette 4 mit ihren vorderen Eckpunkten BC sowie ihren hinteren Eckpun]cten AD läßt sich der in Figur 2 über der Zeit dargcstellte Geschwindigkeitsverlauf der vorderen äußeren Ecke C erreichen Die Geschwindigkeit vC ist während der Geradforderung gleich mit der Geschwindigkeit des vorderen inneren Eckpunktes B also VBO Die Geschwindigkeit des Punktes B ändert sich bei der Umlenkung betragmaßig nicht, sondern sie änderrt lediglich ihre Richtung. Dagegen andert sich die Geschwindigkeit der weiter außen liegenden Punkte der Palette 4 vom Augenblick ihrer Umlenkung an. Hiervon sind am stärksten diejenigen Teile der Palette 4 betroffen, deren Abstand zil dem Drehpunkt 38 des Umlenkmittels 14 am weitesten entfernt sind Dabei treten Massenkrafte bei der Beschleunigung und der entsprechenden Verzögerung beim Auslauf auf, die selbstverständlich beherr- cht werden müssen. Würde die Umlenkung derart erfolgen, daß die Vorderkante 8 liner Palette 4 etwa hoi mittiger Anordnung des Zugmittels 6 sich vom Augenblick dc.
  • Umlenkung an radial zum Drehpunkt 38 einstellen würde, se würde sich der im Figur 2 gestrichelt dargestellte Geschwindkeitsverlauf vC ergeben. Es ist erkennbar, daß sich die Geschwin digkeitsänderung des Punktes C von dem Wert vg auf den Wert vC* " vC schlagartig, theoretisch in unendlich kurzer Zeit ergeben würde, so daß außerordentlich hohe Kräfte auftreten würden. Infolge des Nachlaufs bei der entwicklungsgemäßen Ausbildung ist jedoch der ausgezogene, in Figur 2 mit vC bezeichnete Geschwindigkeitsverlauf zu erzielen, der erkennen läßt, daß für den Übergang der Anfangsgeschwindigkeit vB in die höchste Umlenkgeschwindigkeit vC des vorderen äußeren Punktes C einer Palette 4 eine beträchtliche Zeit verstreicht, so daß die auftretenden Kräfte infolge Beschleunigung bzw. Verzögerung entsprechend klein und ohne weiteres zu beherrschen sind.
  • Statt einer Bolzenkette kann als Zugmittel 6 auch ein Drahtseil Verwendung finden, wobei die Befestigungsmittel der Paletten 4 an dem Drahtseil diesem Zugmittel selbstverständlich anzupassen sind. Wie bereits erläutert, ist die Erfindung auch nicht etwa lediglich nur auf die Ausbildung von Fahrsteigen beschränkt, sondern sie kann ebenfalls zur Herstellung von Fahrtreppen angewandt werden. Beim derart ausgebildeten Fördermittel kann beispielsweise eine Kette als Zugmittel Verwendung finden, die zwischen senkrecht stehenden Bolzen auch waagerecht liegende Bolzen aufweist. Bei einer bevorzugten Ausgestaltung eines solchen als Fahrtreppe zu verwendendenFördermittels gemäß der Erfindung können die Paletten an dem Zugmittel vorteilhaft kardanisch aufgehängt sein.
  • Die relative Beweglichkeit der beiden Befestigungspunkte einer PaletSt! Zugmittel ist bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung dann nicht erforderlich, wenn als Zugmittel eine Laschenkette vorgesehen ist, deren Teilung, d. h. deren Länge der Kettenglieder, der in Förderrichtung gemessenen Länge einer Palette entspricht, wobei als Umlenkmittel für das als Laschenkette ausgebildete Zugmittel ein Turas, d. h. ein Kettenstern zu verwenden ist, dessen Sehnenlänge der Kettenteilung und damit der Länge der Paletten entspricht.
  • - Ansprüche -

Claims (17)

  1. An sprüche ß ördermittel, insbesondere Fahrsteig, mit einem in einer Förderebene vor- und rücklaufenden endlosen gliederförmigen Fördertrum, das einander nachgeordnete, an einem Zugmittel befestigte Paletten aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Paletten (4, 4') eines Trums jeweils an ihrem dem anderen Trum zugekehrten Innenrand (7) mit dem Zugmittel (6) verbunden sind.
  2. 2. Fördermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Palette (4) an einem im Bereich ihrer Vorderkante (8) liegenden Punkt (9) ihres Innenrandes (7) an dem Zugmittel (6) in der Förderebene schwenkbar gelenkig befestigt ist.
  3. 3. Fördermittel nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Palette (4, 4') an einem im Bereich ihrer Hinterkante (11) liegenden Punkt (12) ihres Innenrandes (7) an dem Zugmittel (6) in der Förderebene schwenkbar gelenkig befestigt ist.
  4. 4. Fördermittel nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem vorderen und hinteren Befestigungspunkt (9 bzw. 12) der Palette (4, 4') an im Zugmittel (6) selbsttätig veränderlich ist.
  5. 5. Fördermittel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Palette (4, 4') an mindestens einem Befestigungspunkt (9, 12) mit einem Befestigungsmittel in der Art eines Bolzens (13) an dem Zugmittel (6) befestigt ist, und die Palette (4, 4') eine Führung aufweist, in welcher der Bolzen (13) geführt ist.
  6. 6. ordermittel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugmittel (6) eine Bolzenkette (6, 13, 34, 36, 37) vorgesehen ist, deren Bolzen (13) gleichzeitig zur Befestigung der Paletten (4, 4') dienen.
  7. 7. Fördermittel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander nachgeordnete Paletten (4, 4') jeweils an einem einzigen Bolzen (13) befestigt sind.
  8. 8 Fördermittel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der im Bereich der Vorderkante (8) liegende Befestigungspunkt (9) einer ersten Palette (4) in der Förderebene drehbar mit dem Bolzen (13) verbunden ist, und der im Bereich der Hinterkante (11) liegende Befestigungspunkt (12) einer in Förderrichtung (1) vorhergehenden zweiten Palette (4') mit demselben Bolzen (13) durch einen in der Förderrichtung schwenkbaren Lenker (21) gelenkig verbunden ist,
  9. 9. Fördermittel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (21) beim Geradlauf der Paletten (4, 4') außerhalb der Umlenkbögen (3) etwa senkrecht zu dem Innenrand (7) der Paletten (4, 4') in-der Förderebene liegt.
  10. 10. Fördermittel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der am Innenrand (7) im Bereich der Vorderkante t8) liegende Befestigungspunkt (9) einer Palette (4, 4') einen mit einer Bohrung für den Bolzen (13) versehenen seitlichen Ansatz (18) aufweist, der über die Vorderkante (8) der Palette (4) bis in den Bereich der Hinterkante (11) der vorhergehenden Palette (4') ragt.
  11. 11. Fördermittel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz einer ersten Palette (4) in der Art eines mit der ersten Palette (4) fest verbundenen Tragarms tal8) ausgebildet ist, auf dessen Bolzen (13) außerdem der Lenker (21) einer vorhergehenden zweiten Palette (4') angelenkt ist, und der außerdem ein Führungsmittel (22, 23) für eine Palette (4) aufweist.
  12. 12. Fördermittel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsmittel (22, 23) zwei an dem Tragarm tal8) drehbar befestigte Führungsrollen (22) aufweist, die mit einer festen Führungsschiene (23) zusammenwirken.
  13. 13. Fördermittel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß aje Fahrunysrollen (22) jeweils auf einem Excenterzapfen (24) drehbar angeordnet sind, und mittels des Excenters (26,24) an die Führungsschiene (23) heranschwenkbar sind.
  14. 14. Fördermittel 3 nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Paletten (4, 4') in an sich bekannter Weise rechteckig ausgebildet sind.
  15. 15. Fördermittel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugmittel (6) ein Seil vorgesehen ist.
  16. 16. Fördermittel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Paletten (4, 4') an dem Zugmittel (6) kardanisch befestigt sind.
  17. 17. Fördermittel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugmittel (6) eine Laschenkette vorgesehen ist, deren Teilung der in Förderrichtung gemessenen Länge einer Palette (4, 4') entspricht und als Umlenkmittel (14) für das Zugmittel (6) ein Turas vorgesehen ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0013793A1 (de) * 1978-08-12 1980-08-06 Harris Speedwalk Company Limited Gelenkmittel für einen sich bewegenden Gehsteig
DE19902220A1 (de) * 1999-01-21 2000-08-03 Daimler Chrysler Ag Hängeförderbahn

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DE19902220A1 (de) * 1999-01-21 2000-08-03 Daimler Chrysler Ag Hängeförderbahn

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Legal Events

Date Code Title Description
OGA New person/name/address of the applicant
8220 Willingness to grant licences (paragraph 23)
8230 Patent withdrawn