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Fördermittel Die Erfindung betrifft ein Fördermittel, insbesondere
einen Fahrsteig, mit einem in einer Förderebene vor-und rücklaufenden endlosen gliederförmigen
Fördertrum, das einander nachgeordnete an einem Zugmittel befestigte Paletten aufweist.
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Es ist ein derartiges als Fahrsteig zur Beförderung von Personen verwendetesFördermittel
bekannt, dessen vor-und rücklaufendes Trum für eine Förderung zu nutzen ist, da
die Paletten an den Umlenkstationen jeweils um eine vertikale Achse umgelenkt werden
und nicht mehr - wie dieses früher der Fall war - jeweils um eine horizontale Achse.
Dieses aus der US 1 805 753 bekannte Fördermittel weist Paletten mit jeweils zwei
einander gegenüberliegenden tarallele + ändern sowie eine halbkreisförmig gekrümmte
Vorder- und Hinterkante auf. Bei der Umlenkung eines Fördertrums an einer Umlenkstation,
bzw.
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in einer Kurve, drehen sich die konvex bzw. konkav halbkreisförmig
gekrümmten Paletten relativ zueinander, wobei sie sich unter Vermeidung einer Spaltbildung
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Paletten ständig bogenförmig berühren, jedoch
nicht überschneiden. Dieses wird erreicht, indem jede Palette des bekannten Fördermittels
in der Mitte der konvexen halbrunden Kante eine Öffnung für einen senkrechten Drehbolzen
aufweist, der sich von einem Teil eines zylindrisch ausgebildeten Folgegliedes nach
oben erstreckt. Die Drehbolzen werden in den ihnen jeweils zugeordneten Öffnungen
durch Scheiben gehalten, welche in Ausnehmungen von Hebelgliedern angeordnet sind.
Ein jeder dieser Gelenkhebel weist an seinem vorderen Ende ein Paar im Abstand zueinander
angeordneter parallele Platten auf, die auf der Ober- und Unterseite des Gelenkhebels
derart befestigt sind, daß ein gabelartiges Endteil gebildet ist. Jede der beiden
Platten eines Plattenpaares weist weiterhin Ausnehmungen zur Aufnahme des Folgegliedes
der nachfolgenden Palette auf, das in der jeweils mittigen Öffnung gabelartig gehalten
ist. Es ist ohne weiteres erkennbar, daß das bekannte Förderittel nicht nur aufgrund
der komplizierten geometrischen Ausbildung seiner Paletten, sondern auch infolge
der vorstehend beschriebenen Führungsmittel außerordentlich aufwendig in der Fabrikation
ist. Darüberhinaus unterliegt das bekannte Fördermittel, wie unter Berücksichtigung
seines Aufbaus und seiner Funktionsweise keiner weiteren Ausführung bedarf, einem
erheblichen Verschleiß.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte Fördermittel
unter
Vermeidung seiner Nachteile zu verbessern, und ein Fördermittel, insbesondere einen
vorzugsweise in horizontaleW Ebene laufenden Fahrsteig für insbesondere lange Förderwege
zu schaffen, wie dieser beispielsweise auf Flughäfen benötigt wird, d 4 bei wirtschaftlicher
Fertigung und verhältnismäßig einfachem Aufbau eine große Betriebssicherheit sowie
infolge eines geringeren Verschleißes eine höhere Lebensdauer aufweist. Dabei soll
das neue Fördermittel, dessen vorlaufendes und rücklaufendes Fördertrum für eine
Förderung auszunutzen ist, nicht nur als Fahrsteig verwendet werden können, sondern
bei geeigneter Ausbildung auch als beidtrumig für eine Förderung ausgenutzte Fahrtreppe
zu verwenden sein.
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Als Lösung dieser Aufgabe ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die
Paletten eines Trums jeweils an ihrem h anderen Trum zugekehrten Innenrand mit dem
Zugmittel verbunden sind.
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Als geeignetes Zugmittel kann bevorzugt eine Bolzenkette vorgesehen
sein, deren Bolzen gleichzeitig zur Befestigung der Paletten dienen können. Es hat
sich jedoch gezeigt, daß bei entsprechend angepaßten Verbindungsgliedern zwischen
den Paletten und dem Zugmittel auch ein Seil aus vorzugsweise Stahldrähten vorgesehen
sein kann.
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Die Paletten sind, im Gegensatz zu dem bekannten Fördermittel, vorzugsweise
rechteckig ausgebildet, wie dieses von Fahrsteigen und Fahrtreppen mit jeweiliger
Umlenkung um eine horizontale
Achse und nur eintrumiger Ausnutzung
her an sich bekannt ist.
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In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung kann eine Palette an einem
im Bereich ihrer Vorderkante liegenden Punkt ihres Innenrandes an dem Zugmittel
derart gelenkig befestigt sein, daß eine Schwenk- bzw. Drehbewegung der Palette
zu dem Zugmittel in der Förderebene ermöglicht wird. In bevorzugter Ausgestaltung
der Erfindung kann jede satte an einem weiteren im Bereich ihrer Hinterkante liegenden
Punkt ihres Innenrandabschnittes an dem Zugmittel in der Förderebene schwenkbar
gelenkig bzw. in Längsrichtung zum Fördermittel verstellbar befestigt sein. Wenn
vorstehend oder nachfolgend von "Vorderkante" oder Hinterkante einer Palette die
Rede ist, so ist ihre räumlich bzw. flächenmäßige Zuordnung jeweils auf die Förderrichtung
bezogen.
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Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung des Fördermittels wird eine Überlappung
der einzelnen Paletten bei ihrer Umlenkung vermieden. Statt dessen bildet sich zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Paletten im Bereich einer Umlenkstelle jeweils ein sektorförmiger
Spalt. Da sich die sektorförmige Spaltbildung im Bereich der Umlenkstellen an den
Kopfstellen des Fördermittels, also in einem Bereich abspielt, an dem ohnehin eine
Förderung nicht vorgesehen ist, geht bei dem erfindungsgemäßen Fördermittel keinerlei
Nutzförderstrecke verloren. Der
Umlenkbereich ist vielmehr ohnehin
in bekannter Weise durch sogenannte Kammplatten abgedeckt. Im übrigen ist des es
den zu fördernden Personen selbstverständlich unbenommen, an einer Umlenkstelle
von dem einen Trum abzusteigen und nach Überquerung der Kammplatten wieder auf das
rückfördernde Trum aufzusteigen.
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Da die vorzugsweise gerade Innenkante einer Palette den vorzugsweise
halbkreisförmigen Umlenkbogen in der Art einer Sehne durchläuft, wenn die Palette,
wie dieses in bevorzugter Ausbildung vorgesehen ist, je an einem im Bereich ihrer
Vorder-und Hinterkante liegenden Punkt ihres Innenrandes an dem Zugmittel befestigt
ist, das Zugmittel selbst jedoch auf dem Umfang des Umlenkmittels abläuft, ergibt
sich von selbst, daß sich der Abstand der Befestigungspunkte der Palette am Zugmittel
beim Durchlaufen des Umlenkbogens ändert. Ist nämlich das Zugmittel, beispielsweise
eine Kette, verhältnismäßig kleiner Teilung und das Umlenkmittel ein dieser Kette
zugeordnetes Kettenrad verhältnismäßig großen Durchmessers, so ist die die beiden
Befestigungsstellen verbindende Sehne bei Durchlaufen des Kreisbogens kürzer als
der der Sehne zugeordnete Kreisbogen, welcher dem Abstand der beiden Befestigungspunkte
beim Geradeauslauf der Paletten außerhalb des Umlenkbereiches entspricht. Dieses
trifft insbesondere für den Ein-und Auslaufbereich zu. Um deser Erscheinung Rechnung
zu tragen, kann der Abstand zwischen dem vorderen und hinteren Befestigungspunkt
der Palette an dem Zugmittelselbsttätig veränderlich
ausgebildet
sein. Hierfür kann beispielsweise eine Palette an einem Befestigungspunkt mit einem
Befestigungsmittel in der Art eines Bolzens an dem Zugmittel befestigt sein und
die Palette eine Führung beispielsweise in der Art eines Langloches aufweisen, in
welcher der Bolzen geführt ist. Ein solcher veränderlicher Abstand der Befestigungspunkte
ist bei einer Ausbildung der Erfindung dann vermeidbar, wenn die Teilung der Kette
mit der in Förderrichtung gemessenen Länge einer Palette übereinstimmt und das Umlenkmittel
entsprechend als Turas, d. h. als Kettenstern ausgebildet ist.
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Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung können jeweils zwei
auieinander nachgeordnete Paletten jeweils an einem einzigen Bolzen befestigt sein.
Hierfür kann vorzugsweise der in Bereich der Vorderkante liegende Befestigungspunkt
einer ersten Palette in der Förderebene drehbar mit dem Bolzen verbunden sein, und
der im Bereich der Hinterkante liegende Befestigungspunkt einer in Förderrichtung
vorhergehenden zweiten Palette mit demselben Bolzen über einen in der Förderebene
schwenkbaren Lenker gelenkig verbunden sein. Diese einfache Ausbildung berücksichtigt
die vorstehend beschriebenen Gegebenheiten bei der Umlenkung in einfacher und vollkommener
Weise, da die Vorderkante einer Palette, wie dieses vorstehend bereits als bevorzugt
und zweckmäßig beschrieben ist, lediglich drehbar an dem Bolzen befestigt ist, während
die Hinterkante der vorhergehenden Palette durch die
Anordnung des
drehbar an dem Bolzen und an dieser Palette befestigten Lenker die erforderliche
LängXsverschiebung der Palette zu diesem Teil der Kette ermöglicht.
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Es hat sich gezeigt, daß in einer Anordnung des Lenkers, bei der außerhalb
der Umlenkbögen, d. h. beim Geradeauslauf, der Lenker etwa senkrecht zu dem Innenrand
der Paletten in der Förderebene liegt, eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
gefunden wurde. Zur Schaffung einer besonders einfach und robust aufgebauten entsprechenden
Ausführung des erfindungsgemäßen Fördermittels kann der am Innenrand im Bereich
der Vorderkante liegende Befestigungspunkt jeder Palette einen mit einer Bohrung
für den Bolzen versehenen seitlichen Ansatz aufweisen, der über die Vorderkante
der Palette bis in den Bereich der Hinterkante der vorhergehenden Palette ragt.
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Um den derart ausgestalteten Paletten eine Führung zu geben, die ein
unbeabsichtigtes gegenseitiges Verschieben von Paletten, beispielsweise beim Geradeauslauf,
verhindert, kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Ansatz einer Palette
in der Art eines mit dieser Palette fest verbundenen Tragarms ausgebildet sein,
an dessen Bolzen außerdem der Lenker einer vorhergehenden zweiten Palette angelenkt
ist, und dieser Tragarm außerdem ein Führungsmittel für die erste, der zweiten Palette
nachfolgende Palette aufweise . Als ein solches Führungsmittel haben sich zwei an
dem Tragarm drehbar befestigte Führungsrollen als besonders geeignet erwiesen, die
mit einer auf der Tragkonstruktion bzw. dem Untergrund des Fördermittels fest
angeordneten
Führungsschiene zusammenwirken können. Ein derartig ausgebildetes Führungsmittel
unterliegt praktisch kaum einem Verschleiß, da die Führungsrollen an der Führungsschiene
abrollen und eine Gleitbewegung praktisch nicht auftritt. Zur Schaffung einer entsprechenden
Führung hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn zwischen der Lauffläche
der Führungsrollen und der Führungsschiene kein Spiel vorhanden ist. Dieses kann
in einfacher und bevorzugter Weise dadurch erreicht werden, daß die Führungsrollen
jeweils auf einem Excenterzapfen drehbar angeordnet sind und bei der Montage des
Fördermittels mittels des Excenters an die Führungsschiene heranzuschwenken sind.
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Stellt sich nach längerer Betriebszeit ein gewisser Abrieb am Umfang
der Führungsrollen ein, so können diese im Rahmen einer Überholung des Fördermittels
durch entsprechendes Nachstellen der Excenterzapfen in einfachster Weise nachjustiert
werden.
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Wie bereits vorstehend ausgeführt ist, kann das erfindungsgemäße Fördermittel
nicht nur für die Schaffung von Fahrsteigen, sondern auch von Fahrtreppen Verwendung
finden. Hierfür ist es bei Verwendung einer Kette als Zugmittel erforderlich, eine
solche Kette vorzusehen, die zwischen senkrecht stehenden Bolzen auch waagerecht
stehende Bolzen aufweist, so daß die Kette sowohl vertikal als auch horizontal durchzubiegen
ist. Bei einer bevorzugten Ausbildung eines solchen Fördermittels können die Paletten
an dem Zugmittel in kardanischer Aufhängung befestigt seiz Die Erfindung und bevorzugte
Ausgestaltungen der Erfindung sind nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter
Bezugnahme auf
eine Zeichnung weiter erläutert. Es zeigt Fig. 1
Ein als Fahrsteig ausgebildetes Fördermittel in perspektivischer Ansicht im Ausschnitt,
Fig. 2 ein Geschwindigkeitsdiagramm für den vorderen äußeren Punkt einer Palette,
Fig. 3 die Draufsicht auf einen Abschnitt des als Fahrsteig ausgebildeten Fördermittels
in schematischer vereinfachter Darstellung, Fig. 4 eine Teildraufsicht auf ein als
Fahrsteig ausgebildetes Fördermittel gemäß der Erfindung und Fig. 5 eine Ansicht
des Fördermittels der Fig. 4 in Richtung der Schnittlinie V-V.
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Figur 1 zeigt ein als Fahrsteig ausgebildetes Fördermittel gemäß der
Erfindung, dessen eines Fördertrum in Richtung der Pfeile 1, und dessen anderes
rücklaufendes Fördertrum in Richtung des Pfeiles 2 in einer horizontalen Förderebene
umläuft.
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An der im ganzen mit 3 bezeichneten Umkehr- oder Kopfstation wird
das endlose gliederförmige vorlaufende Fördertrum halbkreisförmig umgelenkt. Die
eigentliche Förderfläche, d. h.
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vor- und rücklaufende Fördertrum, besteht aus einander nachgeordneten
rechteckigen Paletten 4, die an de a als Bolzenkette 6 ausgebildeten Zugmittel befestigt
sind. Die Anordnung des Zugmittels 6 zu den Paletten 4 ist insbesondere aus den
Figuren 4 und 5 ersichtlich. Es ist erkennbar, daß die Paletten 4 eines jeden Trums
jeweils an ihrem dem anderen Trum zugekehrten Innenrand 7 mit dem Zugmittel 6 verbunden
sind.
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Dabei muß die Befestigung der Paletten nicht notwendig unmittelbar
am Innenrand erfolgen, sondern sie kann, wie dieses in den Figuren 4 und 5 gezeigt
ist, im Bereich, d. h. auch in
einem gewissen Abstand vom Innenrand
vorgenommen werden.
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Wichtig ist lediglich, daß die Befestigung derart erfolgt, daß eine
Uberlappung der Paletten 4 in gekrümmten Vorderbahnabschnitten, beispielsweise an
einer Umkehrstation 3, vermieden ist. Jede Palette 4 ist in der in den Figuren 4
und 5 dargestellten Weise an einem im Bereich ihrer Vorderkante 8 liegenden Punkt
9 sowie an einem im Bereich ihrer Hinterkante 11 liegenden Befestigungspunkt 12
ihres Innenrandes 7 an dem Zugmittel 6 in der Förderebene schwenkbar gelenkig befestigt.
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Dabei dient an dem Befestigungspunkt 9 jeweils ein Bolzen 13 des als
Bolzenkette ausgebildeten Zugmittels 6 zur Befestigung der Paletten 4. Wie aus der
schematischen Darstellung der Figur 3, einer teilweisen Draufsicht auf den Fahrsteig,
erkennbar ist, durchläuft der Innenrand 7 jeder Palette 4 bei einer Umlenkung an
einer Umkehrstation 3 einen Halbkreisbogen des als Kettenrad 14 ausgebildeten Umlenkmittels
für das als Kette ausgebildete Zugmittel 6. Das Kettenrad 14 dreht sich dabei in
Richtung des Pfeiles 16 in konstanter Drehzahl. Da sich bei der Umlenkbewegung das
Zugmittel 6 auf dem Umfang des Umlenkmittels 14 abwickelt und der von den Eckpunkten
A' und B' eingeschlos sene Bogen 17 länger ist als die Strecke A' B', dem ist der
Abstand zwischen vorderen Befestigungspunkt 9 und dem hinteren Befestigungspunkt
12 jeder Palette 4, die in Figur 3 der Übersichtlichkeit halber nicht eingezeichnet
worden sind, an dem Zugmittel 6 selbsttätig veränderlich ausgebildet. Hierfür ist
der am Innenrand 7 im Bereich der Vorderkante 8 liegende Befeistigungspunkt 9 einer
ersten Palette 4 mit einem als Tragarm
18 ausgebildeten seitlichen
Ansatz versehen, der über die Vorderkante 8 der Palette 4 bis in den Bereich der
Hinterkante 11 der vorhergehenden Palette 41 ragt. Der durch Schrauben 19 fest mit
der Palette 4 verbundene Tragarm 18 weist eine vertikal verlaufende Bohrung für
den Bolzen 13 auf. An dem Bolzen 13 ist außerdem die der Palette 4 vorhergehende
Palette 4 über einen Lenker 21 angelenkt. An seinem anderen Endabschnitt ist der
Lenker 21 ebenfalls ei gelenkig und in der Förderebene schwenkbar an der Palette
4' angeschlossen, und bildet dort den am Innenrand 7 im Bereich der Hinterkante
11 liegenden Befestigungspunkt 12. Wie aus Figur 4 erkennbar ist, steht der Lenker
21 beim Geradlauf der Paletten 4, 4' senkrecht zu deren Innenrand 7.
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Der Tragarm 18 weist außerdem zwei Führungsrollen 22 auf, die an dem
Tragarm 18 drehbar befestigt sind und mit einer Führungsschiene 23 zusammenwirken.
Die Führungsrollen 22 sitzen auf Excenterzapfen 24 und sind durch Betätigen der
Achsen 26 bei der Montage des Fördermittels sowie bei der Überholung an die Führungsschiene
23 heranschwenkbar. Die Paletten 4, 4' laufen mit Rädern 27 auf einer Laufschiene
28, die über eine Platte 29 und eine Unterfütterung 31 mit dem Boden 32 fest verbunden
ist.
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Von der Balustradenkonstruktion sind in Figur 5 die Abschnitte 33
erkennbar. Es sei auch darauf hingewiesen, daß zur besseren Übersicht nicht sämtliche
in Figur 4 gezeichneten Teile in Figur 5 dargestellt sind und umgekehrt. So sind
beispielsweise in Figur 4 die Teile der Balustradenkonstruktion 33 sowie die nutförmige
Ausbildung der Paletten 4 fortgelassen. Außerdem ist in Figur 4 die Bolzenkette
6 dieser Hülse 34 sowie den Außenlaschen
35 und den Tnnenlaschen
37 nicht eingezeichnet. In Figur 5 ist dagegen beispielsweise entsprechend der Schnittlinie
V-V der im Bereich der Hinterkante 11 am Innenrand 7 liegende .B-efestigungspunkt
12 der P-lette 4' nicht dargestellt.
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Bei dem in Figur 3 schematisch dargestellten Einlauf einer Palette
4 mit ihren vorderen Eckpunkten BC sowie ihren hinteren Eckpun]cten AD läßt sich
der in Figur 2 über der Zeit dargcstellte Geschwindigkeitsverlauf der vorderen äußeren
Ecke C erreichen Die Geschwindigkeit vC ist während der Geradforderung gleich mit
der Geschwindigkeit des vorderen inneren Eckpunktes B also VBO Die Geschwindigkeit
des Punktes B ändert sich bei der Umlenkung betragmaßig nicht, sondern sie änderrt
lediglich ihre Richtung. Dagegen andert sich die Geschwindigkeit der weiter außen
liegenden Punkte der Palette 4 vom Augenblick ihrer Umlenkung an. Hiervon sind am
stärksten diejenigen Teile der Palette 4 betroffen, deren Abstand zil dem Drehpunkt
38 des Umlenkmittels 14 am weitesten entfernt sind Dabei treten Massenkrafte bei
der Beschleunigung und der entsprechenden Verzögerung beim Auslauf auf, die selbstverständlich
beherr- cht werden müssen. Würde die Umlenkung derart erfolgen, daß die Vorderkante
8 liner Palette 4 etwa hoi mittiger Anordnung des Zugmittels 6 sich vom Augenblick
dc.
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Umlenkung an radial zum Drehpunkt 38 einstellen würde, se würde sich
der im Figur 2 gestrichelt dargestellte Geschwindkeitsverlauf vC ergeben. Es ist
erkennbar, daß sich die Geschwin
digkeitsänderung des Punktes C
von dem Wert vg auf den Wert vC* " vC schlagartig, theoretisch in unendlich kurzer
Zeit ergeben würde, so daß außerordentlich hohe Kräfte auftreten würden. Infolge
des Nachlaufs bei der entwicklungsgemäßen Ausbildung ist jedoch der ausgezogene,
in Figur 2 mit vC bezeichnete Geschwindigkeitsverlauf zu erzielen, der erkennen
läßt, daß für den Übergang der Anfangsgeschwindigkeit vB in die höchste Umlenkgeschwindigkeit
vC des vorderen äußeren Punktes C einer Palette 4 eine beträchtliche Zeit verstreicht,
so daß die auftretenden Kräfte infolge Beschleunigung bzw. Verzögerung entsprechend
klein und ohne weiteres zu beherrschen sind.
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Statt einer Bolzenkette kann als Zugmittel 6 auch ein Drahtseil Verwendung
finden, wobei die Befestigungsmittel der Paletten 4 an dem Drahtseil diesem Zugmittel
selbstverständlich anzupassen sind. Wie bereits erläutert, ist die Erfindung auch
nicht etwa lediglich nur auf die Ausbildung von Fahrsteigen beschränkt, sondern
sie kann ebenfalls zur Herstellung von Fahrtreppen angewandt werden. Beim derart
ausgebildeten Fördermittel kann beispielsweise eine Kette als Zugmittel Verwendung
finden, die zwischen senkrecht stehenden Bolzen auch waagerecht liegende Bolzen
aufweist. Bei einer bevorzugten Ausgestaltung eines solchen als Fahrtreppe zu verwendendenFördermittels
gemäß der Erfindung können die Paletten an dem Zugmittel vorteilhaft kardanisch
aufgehängt sein.
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Die relative Beweglichkeit der beiden Befestigungspunkte einer PaletSt!
Zugmittel ist bei einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung dann
nicht erforderlich, wenn als Zugmittel eine Laschenkette vorgesehen ist, deren Teilung,
d. h. deren Länge der Kettenglieder, der in Förderrichtung gemessenen Länge einer
Palette entspricht, wobei als Umlenkmittel für das als Laschenkette ausgebildete
Zugmittel ein Turas, d. h. ein Kettenstern zu verwenden ist, dessen Sehnenlänge
der Kettenteilung und damit der Länge der Paletten entspricht.
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- Ansprüche -