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DE2109556A1 - Sofort Startsystem fur Entladungslampen - Google Patents

Sofort Startsystem fur Entladungslampen

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Publication number
DE2109556A1
DE2109556A1 DE19712109556 DE2109556A DE2109556A1 DE 2109556 A1 DE2109556 A1 DE 2109556A1 DE 19712109556 DE19712109556 DE 19712109556 DE 2109556 A DE2109556 A DE 2109556A DE 2109556 A1 DE2109556 A1 DE 2109556A1
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DE
Germany
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coil
lamp
compensation coil
oscillation
start system
Prior art date
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Application number
DE19712109556
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DE2109556B2 (de
DE2109556C3 (de
Inventor
Shumchi Akashi Hyogo Kuroi Hisashi Hatada Masamichi Kyoto Fukuyama Shunsaku Amagasaki Hyogo Nozawa (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kuroi Electric Ind Co
Original Assignee
Kuroi Electric Ind Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP8609170A external-priority patent/JPS51795B1/ja
Application filed by Kuroi Electric Ind Co filed Critical Kuroi Electric Ind Co
Publication of DE2109556A1 publication Critical patent/DE2109556A1/de
Priority to SU1922315A priority Critical patent/SU466654A3/ru
Priority to SU1745701A priority patent/SU450406A3/ru
Publication of DE2109556B2 publication Critical patent/DE2109556B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2109556C3 publication Critical patent/DE2109556C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/02Details
    • H05B41/04Starting switches
    • H05B41/042Starting switches using semiconductor devices
    • H05B41/044Starting switches using semiconductor devices for lamp provided with pre-heating electrodes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S315/00Electric lamp and discharge devices: systems
    • Y10S315/02High frequency starting operation for fluorescent lamp
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S315/00Electric lamp and discharge devices: systems
    • Y10S315/05Starting and operating circuit for fluorescent lamp

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  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

Die Erfindung "bezieht sich auf ein Sofort-Startsystem für fluoreszierende Entladungslampen.
Die Start-Zündung einer fluoreszierenden Lampe erfordert in der Regel eine gewisse Zeit, die in etwa 3 bis 5 Sekunden "beträgt. Um diese Startzeit herabzusetzen, ist bereits ein sogenanntes "Schnellstart-System" vorgeschlagen worden, das aber immer noch eine Zeitspanne von 0,5 bis 1,5 Sekunden für das Starten erfordert. Ein weiteres bekanntes Vorgehen ist das sogenannte Kaltstart-System, durch das die Startzeit im Bereich von 0,1 Sekunden liegt, aber hiermit ist ein
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erheblicher Verlust des Kathoden-Oxyds der fluoreszierenden Lampe verbunden, was natürlich nicht wirtschaftlich ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Sofort-"Startsystem für eine fluoreszierende Lampe zu schaffen, das es ermöglicht, die Lampe in einer Zeit zu zünden, die vergleichbar einer Glühlampe ist, d.h. nur etwa 0,1 bis 0,2 Sekunden bei minimalem Verlust von Kathoden-Oxyd, das bedeutet, dass der Einfluss des Kathoden-Oxyd-Verlustes beim Starten auf die Lebensdauer der fluoreszierenden Lampe im wesentlichen vernachlässigbar ist.
- Ferner soll durch die Erfindung ein Sofort-Startsystem geschaffen werden, das in der Schaltung einfach, kompakt; kostensparend und sehr zuverlässig ist, und das daher sehr wirtschaftlich ist.
Ausserdem soll das Sofort-Startsystem nach der Erfindung für eine fluoreszierende Lampe der erwähnten Art geeignet sein, die als einen grösseren Vorteil nur wenige Radiointerferenzen aufweist.
Die Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung besteht darin: dass eine Startkompensationswindung und eine Lampenstroms teuerwindung auf einem gleichen magnetischen Pfad vorgesehen sind, dass eine Oszillations-Einstell-Induktivität mit diesen Windungen nicht magnetisch gekuppelt ist,
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dass ferner ein symmetrischer kontaktloser Schalter und die Startkompensationswindung in Reihe quer zu den beiden Kathoden der Entladungslampe geschaltet sind, dass • eine Oszillations-Einstell-Kapazität hierzu parallel geschaltet ist, und dass ein Widerstand mit positiver Charakteristik in Reihe mit dem kontaktlosen Schalter geschaltet ist. Dadurch wird die erwähnte Aufgabe gelöst und werden die erwähnten erstrebten Vorteile erzielt.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele unter Hinweis auf die Zeichnung. In dieser zeigen:
Fig. 1 und 2 Schaltbilder zwei verschiedener Ausführungsformen nach der Erfindung;
Fig. 3 die Wellenform des SpannungsVerlaufs parallel zu der Lampe, wenn diese mit den Schaltkreisen nach den Figuren 1 und 2 gestartet wird;
Fig. 4 den Spannungsverla,uf beim Einschalten;
Fig. 5 ein Diagramm mit der Darstellung der Einschaltzeit als Funktion des Vorwärm- tr omes;
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Pig. 6 bis 12 Schaltkreise weiterer Ausführungsformen der Erfindung und
Fig. 13 und 14 Schaltkreise von zwei weiteren Ausführungsformen zur Darstellung der Anwendung der Erfindung "bei Entladelampen mit verhältnismässig niedriger Leistungsaufnahme .
In Figur 1 ist eine fluoreszierende Lampe 1 gezeigt, die durch Vorwärmung gestartet wird, und ein Paar Kathoden 2
und 2f aufweist. Eine Stromsteuerspule 3 für die Lampe ist zwischen der einen der Elektroden 2 und eine Stromquelle angeordnet, die mit 12 bezeichnet ist. Eine Startkompensationsspule 4 ist auf dem gleichen magnetischen Pfad 5 wie die Spule 3 angeordnet. Ein symmetrischer kontaktloser Schalter 6, beispielsweise ein Silikonschalter, der im Nachfolgenden mit SSS bezeichnet wird, ist in Reihe mit der Startkompensationsspule 4 und einer Einstell-Induktivität 7 parallel zu den Elektroden 2 und 2* angeordnet, wobei die Induktivität 7 von einer magnetischen Kupplung mit dem Magnetfluss 5 frei ist. Ein Oszillations-Einstell-Kondensator 8 ist parallel zu der Reihe geschaltet, die aus der Spule 4, SSS und der Induktivität 7 besteht. Ein thermischer Widerstand mit positiver Charakteristik, der im Nachfolgenden als PTH bezeichnet wird, ist in Reihe mit SSS 6 in diesem Kreis
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prallel zu den Kathoden 2 und 2' geschaltet. Es ist wünschenswert, bei den Lampenstromsteuerspulen 3 und die Startkompensationsspule 4 auf dem gleichen magnetischen Fluss 5 mit gegenüberliegenden Polaritäten anzuordnen. Ausserdem ist wünschenswert, dass der Magnetfluss sättigungsfähig ist. Zur Unterdrückung von Geräuschen ist der Kondensator 10 in Reihe mit einem Stromschalter 11 parallel zur Stromquelle 12 geschaltet.
Wenn im Betrieb die Spannungsquelle die Überbrückungsspannung V™ von SSS 6 erreicht, dann wird diese leitend*· Durch eine geeignete Wahl der Oszillations-Einstell-Induktivität 7 und der Oszillations-Einstell-Kapazität 8 zur Herstellung der erforderlichen Oszillationsbedingungen verursacht der stromgesteuerte negative Widerstand des SSS β ein Ansteigen des Stroms in diesem Kreis, indem eine anwachsende sinusförmige Oszillation oder eine progressiv ansteigende EntspannungswOszillation erzeugt wird. Anschliessend geht SSS 6 in einen Bereich mit positivem Widerstand über, wodurch eine abfallende sinusförmige Oszillation erzeugt wird. Als Ergebnis entsteht ein hochfrequentes Wechselfeld, wie in Figur 3 dargestellt, das parallel zu den Kathoden 2, 21 liegt. Anschliessend erzeugt zur Zeit der Erwärmung oder bei der Phase der Vorwärmung die Start-Kompensationsspule 4 ein Feld mit einer halbsinusförmigen herkömmlichen Schwingung, und wenn der Vorwärmstrom auf das Niveau des Haltestroms 1„ des SSS 6 abfällt, dann wird der zuletzt genannte abgeschaltet, woraufhin die Lampe mit der Spannungsquelle des nächsten Zyklus beaufschlagt wird. Durch
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die Verwendung einer hochfrequenten Wechselspannung mit wechselnder Wirkung, wie in Figur 5 dargestellt, laufen noch ähnliche Vorgänge ab, wie oben erwähnt. Hierbei genügt eine niedrige Startspannung, eine vorhergehende Ionisation mit wenig Abhängigkeit von der Umgebung zu erzeugen, und die ha!sinusförmige Spannung mit herkömmlicher Frequenz·, die parallel zur Lampe von der Startkompensationsspule liegt, stellt sicher , dass die vorhergehende Entladung in der lampe erfolgt, die durch die angelegte Speisespannung parallel zur Lampe in der Haltezeit-Phase oder der Übergangsphase des SSS bei jedem Halbkreis in die Hauptentladung zustande kommt. Wenn nun der Strom bis zu einem Wert ansteigt, der die Spannung parallel zur Lampe unter V™ des SSS abfallen lässt, wird der Thermistor abgeschaltet, 'woraufhin der Strom schnell die Höhe erreicht, die durch den Widerstand begrenzt wird, so dass der Start beendet ist.
Um den negativen stromgesteuerten Widerstand des Thermistors SSS 6 zu verwenden, um eine anwachsende sinusförmige Oszillation zu erzeugen, ist es erforderlich, die Oszillations-Einstell-Induktivität 7 vorzusehen, die nicht magnetisch mit der Startkompensationsspule 4 und der Lampenstromsteuerspule 3 gekuppelt ist, und zwar zusätzlich zu dem Kondensator 8 und der Startkompensationsspule 4. Dies gilt auch dann, wenn man einen Ballastwiderstand verwendet, der als Kern eine herkömmliche Silikonstahlplatte aufweist, die viel Verlust im Hochfrequenzbereich mit sich bringt, oder wenn der Kern des Ballastwiderstandes für hochfrequente Verwendung einen Ferrit-Kern aufweist.
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Durch geeignete Wahl der Induktivität der Oszillations-Eins tell-Spule 7 und der Kapazität des Oszillations-Einst ell-Kondensators 8 ist es möglich, eine sinusförmige hochfrequente Spannung mit einer Amplitude von mehreren 100 Volt parallel zu diesem Kondensator 8 oder der Lampe 1 zu erzeugen.
Ein Serien-Resonanz-Kreis kann durch den Kondensator 8, die Spule 7 und den Thermistor SSS β allein erzeugt werden, indem man den Kondensator in dem Kreis so anordnet, dass die Startkompensationsspule 4 von diesem Stromzweig ausgeschlossen ist. Aber dies hat ein Anwachsen der Radiointerferenzen zur Folge, im Vergleich zu einer Anordnung, die die Kompensationsspule in diesem Stromzweig einschliesst, und daher ist es vorteilhaft, diese Spule in diesen Stromzweig einzuschalten.
Zufriedenstellende Ergebnisse für den praktischen Gebrauch werden auch erzielt, wenn eine oder beide Kathoden und PTH gleichfalls in dem Stromzweig des Serien-Resonanz-Kreises eingeschaltet sind.
Wenn ein Kern verwendet ist, der bei hochfrequenter Verwendung einen geringfügigen Eisenverlust zeigt, kann die Streu-Kapazität der Lampensteuerstromspule allein ausreichend sein, als Oszillations-Einstell-Kapazität zu dienen, und in diesem Falle kann die Oszillations-Kapazität entfallen.
■ ■ -8-
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Da gemäss der Erfindung die der Hauptentladung vorangehende Ionisation auf einem hochfrequenten Wechselfeld "beruht, kann die erforderliche Amplitude den halben Wert haben, was der Fall sein würde, wenn ein ungerichtetes Signal-Impuls-Feld oder ein ungerichtetes wiederholtes
durch
Impulsfeld verwendet werden würde. Dies isi/Versuche bestätigt worden. Die durch die Erfindung erzeugte Start-Impuls spannung kann als ein Äquivalent zu der aufrechterhaltenen sinusförmigen Schwingung der Oszillationsfrequenz angesehen werden, die durch die Einhüllung der Impulse amplituden-moduliert ist, so dass die Abweichung von den Seitenbandwellen ausserordentlich klein ist. Beispielsweise bleiben bei einer Oszillationsfrequenz von 30 KHz beide Seitenbandwellen zumeist' im Bereich mehrerer KHz. Daher kann der Startimpuls selbst als vollständig frei von induzierten Eadiointerferenzen angesehen werden. Das einzige Geräusch könnte durch die fortschreitenden Wellen erzeugt werden, wenn SSS durch den Stromabfall unter Lt am Ende der Vorwärm-phase abfällt, wodurch die Radiointerferenzen im wesentlichen reduziert werden. Ein Messbeispiel bezüglich der Intensität der Interferenzwellen beim Start wird durch die nun folgende Aufstellung gegeben:
Frequenz 600 KHz 1,000 KHz 1,400 KHz
Symmetrische
Welle
35 dB 39 dB 35 dB
Asymmetrische
Welle
41 dB 42 38 dB
Damit liegen die allgemeinen Durchschnittswerte nur bei · 38 dB, das beinahe dem Lärm vergleichbar ist, der durch die bekannten fluoreszierenden Lampen beim Zünden erzeugt wird, der in etwa 33 dB ί 9 dB bei 1 000 KHz beträgt.
In Hinblick auf das Problem der möglichen Zerstörung des SSS soll betont werden, dass gemäss der Erfindung der Strom durch das SStJ bei der den Startimpuls erzeugenden Phase angenähert sinusförmig oder rechteckig kosinusförmig ist, so dass die Zeitabweichung von dem Strom nur sehr niedrig liegt, wodurch eine Zerstörung des SSS wirksam verhindert und die Zuverlässigkeit des erfindungsgemässen Schaltkreises erhöht wird. Die Zeit, in der der Vorwärmstrom zu den Kathoden 2 und 21 weitergeleitet wird, um Kathoden-Lichtbogen zur Erleichterung des Starts zu erzeugen, sei mit t·, , der Vorwärmstrom mit lAt) und der Widerstand der Kathoden mit vAt) bezeichnet. Es hat sich nun durch Erfahrung bestätigt, dass der nun folgende Zusammenhang besteht:
- K fb if 2(t) rf(t) dt = konstant
worin K eine Konstante ist. Dadurch ist gezeigt, dass die elektrische Energie, die von den Kathoden aufgenommen wird, bis die Kathoden-Lichtbogen zünden, nahezu konstant ist. Wenn der Vorwärmstrom von einer Stromquelle zugeführt wird, haben wir: ρ
i» (t) t, β konstant
so äass hieraus folgt, dass die zum Starten benötigte Zeit
-ΙΟΙ
- ίο -
umgekehrt proportional den Quadrat des Kathodenvorwärmstromes ist. Aber, wie durch das Diagramm in Figur 5 gezeigt, in dem die Messergebnisse einer FCL-20 Lampe für einen Vorwärmstrom dargestellt ist, der 1,5 mal die obere Leistungsbegrenzung ist, wird eine zweite Verzögerung beim Temperaturanstieg des Kathoden-Oxydes wertvoll, um die Startzeit auf etwaO,1 Sekunden zu begrenzen, und ein starker Anstieg des Vorwärmstromes erzeugt wenig zusätzliche Wirkung.
Durch die Erfindung kann ein Sofort-Start durch die Schaltung der Startkoiapensationsspule mit zu der Stromsteuerspule entgegengesetzter Polarität während des Vorwärmens und durch Halten des Vorwärmstromes auf einer Höhe, die im wesentlichen über der oberen Leisiungsbegrenzung liegt, erfolgen. Um nun einen derart starken Vorwärmestrom zu verwenden und dennoch die Benutzung eines grossen Widerstandes zu vermeiden, ist es nur erforderlich, ein Überstromsteuerelement zu verwenden, wie beispielsweise einen Thermistor mit positiver Charakteristik,der eine geeignete Wärmezeitkonstante schafft, damit der Widerstand bei der sprunghaften Leistung für einen solchen Vorwärmestrom bestimmt werden kann. Um einen erneuten Zusammenbruch des SSS zu verhindern, wenn die Spannungsquelle über die Startkocipensationsspule aussergewöhnlich hoch liegt, ist es ideal, eine Anordnung mit einem Widerstand zu verwenden, der durch den Lampenstrom bei der Zündung nicht sättigbar ist und der durch den Yorwärmstrom gesättigt werden kann. Durch Auswahl des Vorwarmstromes im wesentlichen über der oberen Leistungsbegrenzung ist es
möglich, einen Widerstand zu schaffen, der beim Vorwärmen sättigbar ist.
Durch diese Anordnung wird erfindungsgemäss eine Startzeit erreicht, die mit dem Sofort-Start vergleichbar ist... d.h. von 0 1 bis 0,2 Sekunden für eine FCL-20 Lampe beträgt, und darüberhinaus wird die Ionenbestrahlung durch die Kathoden beim Start herabgesetzt. Durch einen Versuch wurde nachgewiesen, dass bezüglich der Haltbarkeit die Anordnung weit über eine Million Ein- und Ausschaltungen beträgt was zweimal so hoch liegt wie die Haltbarkeit von Lampen mit den bekannten Schnellstart-Systemen, die nur bei zehntausend Schaltungen liegt. Daher kann der Verlust von Kathoden-Oxyd beim Starten praktisch vernachlässigt werden. .
Weil darüberhinaus die Erfindung den Einfluss der Startimpuls spannung auf die Radiointerferenzen abschaltet« kann die Startimpulsspannung um einen zusätzlichen Bereich für den Start erhöht werden. Die Verwendung des hochfrequenten Wechselfeldes dient der Reduktion der benötigten Startspannung und darüberhinaus des Umwelteinflusses und die Startkompensationswindung bev/irkt, dass die vorangegangene Entladung in die Höhre andauert. Alle diese Merkmale tragen dazu bei. einen zuverlässigen Start der fluoreszierenden Lampen mit Vorwärm-Start sicherzustellen, bei v/elcher allgemeinen Art bekannt ist, verschiedene Startspannungen zu haben, die sich mit der Umwelt und von einer Lampe zu der anderen ändert.
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Somit"wird durch die Erfindung ein ausserordentlich praktisches Zündsystem für eine Entladeröhre geschaffen, die fluoreszierende Lampen der erwähnten Art genügend schnell zündet, so dass diese tatsächlich mit der Zündung einer herkömmlichen Glühfadenbirne verglichen werden kann, und die erfindungsgemässe Einrichtung ist in einem kompakten Schaltkreis zusammengefasst.
Figur 6 zeigt eine Ausführungsform, bei der PTH 9 in den geschlossenen Oszillationskreis eingeschaltet ist, so dass er sich in Heine mit SSS 6 befindet. Figur 7 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der der Oszillations-Einstell-Kondensator 8 weggelassen ist. In Figur 8 ist eine darüberhiraisgehende Ausführungsform veranschaulicht,bei der die Startkompensationsspule aus dem geschlossenen Oszillationskreis weggelassen ist. Durch alle diese Ausführungsformen kann die oben erwähnte der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe gelöst werden.
Figur S zeigt eine Anordnung, die von dem beschriebenen System insofern abweicht, als die Startkompensations-Diode 13 in Serie mit dem Serienkreis bestehend aus der Induktivität 1, SSS 6 und der Spule 4 geschaltet ist. Auf diese Weise ist durch die zusätzliche Startkompensations-Diode sichergestellt, dass die vorangegangene Entladung, die in der Röhre durch das halbsiriusförmige herkömmliche Frequenzfeld parallel zu der Lampe erzeugt wird, weiter in die Lampe entladen wird.
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Wie in Figur 10 gezeigt, kann die Startkompensationsspule weggelassen werden, und die Lampenstromsteuervorrichtung 14 kann ein passives Element wie einen Induktor oder einen Widerstand oder ein aktives Element aufweisen.
Wie in Figur 11 gezeigt, in der ein Ballastwiderstand 16 als Streutransformator ausgebildet ist und einen durch eine Gleichstromkomponente hoch gesättigten magnetischen Fluss aufweist, kann die Startkompensations-Diode 13 gegen die Startkompensationsspule ersetzt werden, um die Vorwärmung zu bewirken, die auf einem sättigbaren magnetischen Fluss basiert.
Bei den in den Figuren S und 11 gezeigten Ausführungsformen ist eine Hochspannungsquelle nicht parallel zu SSS und der Startkompensations-Diode vorgesehen, die daher nur eine innere Spannungsquelle zu blockieren braucht. Hierbei können sie durch einen innen blockierenden Thyristor wie die PNPN Diode 15 mit zwei Ausgängen ersetzt werden, siehe Figur 12, wodurch die Anordnung vereinfacht wird.
Figur 13 zeigt eine Ausführungsform, bei der PTH S, SSS 6 und die Startkompensationsspule 4 in Reihe parallel zu den beiden Kathoden 2, 21 geschaltet sind. Diese Anordnung kann bei Lampen mit einer Leistung niedriger als 10 Watt Verwendung finden.
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Figur 14 zeigt eine weitere Ausführungsform für eine Lampe mit gleichfalls niedriger Leistung. Diese Anordnung weist eine einfache Verbindung des SSS 6 und der Spule 4 in Reihe parallel zu den Kathoden 2, 21 auf und kann verwendet werden, vorausgesetzt, dass ein etwas grösserer Ballastwiderstand annehmbar ist, um ein sofortiges Starten der Lampe innerhalb etwa 0,1 Sekunden zu erreichen, was vergleichbar einer Glühlampe ist, und zwar ist dies die Zeit, die für eine Lampe mit einer Leistung von 100 Volt und 100 Wa'.t benötigt wird, um 80 i* des vollen Lichtflusses zu erreichen.
Es soll klargestellt werden, dass bei den Anordnungen nach den Figuren 13 und 14 die Startkompensationsspule 4 in dem gleichen magnetischen Fluss 5 wie die Lampenstromsteuerspule 3 mit entgegengesetzter Polarität vorgesehen ist, und dass der Vorwärmstrom für die Kathode über der oberen Grenze der Vorv/ärmstromleistung für alle praktischen Spannungen liegt.
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Claims (10)

Kuroi Electric Industrial Berlin, den Company 3801 w/wi PATENTANSPRÜCHE
1.) Sofort-Startsystem für eine Entladungslampe, dadurch gekennzeichnet, dass eine Startkompensationsspule (4) und eine Lampenstromsteuerspule (3) auf dem gleichen magnetischen Pfad (5) angeordnet sind, dass eine Oszillatione-Einstell·-Induktivität (7) nicht magnetisch mit diesen Spulen gekuppelt ist, wobei ein symmetrischer kontaktloser Schalter (6) und die Startkompensationsspule in Reihe parallel zu den beiden Kathoden (2. 2') der Entladungslampe (1) geschaltet sind, dass weiter ein Oszillations-Einstell-Kondensator (8) parallel zu der Reihenschaltung geschaltet ist und dass ein Thermistor (S) mit positiver Charakteristik in Reihe mit dem symmetrisehen kontaktlosen Schalter geschaltet ist.
2. Sofort-Startsystem nach Anspruch Ί, dadurch g e k e η η zeichnet, dass während des Vorwärmens die Startkompensationsspule (4) zu der Lampenstromsteuerspule (3) mit entgegengesetzter Polarität geschaltet ist und dass der Vorwärmstrom über der oberen Begrenzung der Vorwärmstromleistung für alle praktisch zugeführten Spannungen liegt.
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3. Sofort-Startsystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch g e, k e η η ζ e i c h η e t, dass der positive Thermistor (S) entfällt.
4. Sofort-Startsystem nach einem oder, mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Startkompensationsspule (4) und die Lampenstromsteuerspule (3) um einen Kern liegen, der einen kleinen Hochfrequenzverlust zeigt und dass der Oszillations-Einstell-Kondensator (8) entfällt.
5. Sofort-Startsystem nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge kennzeich--
net, dass die Startkompensationsspule (4) nicht in dem geschlossenen Oszillationskreis liegt.
6. Scfort-Startsystem nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Startkompensations-Diode (13) in Eeihe mit der Reihe geschaltet ist, die den Oszillations-Einstell-Induktor, den kontaktlosen Schalter (6), die Startkompensationsspule (4) und dergleichen aufweist.
7. Sofort-Startsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Startkompensationsspule (4) und die Lampenstromsteuerspule (3)-durch eine Lampenstromsteuervorrichtung ersetzt sind, die zwischen einer der Kathoden (?, ?·) und einer Stromquelle (12) liegt urK1 ein passives oder aktives Element aufweist.
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8. Sofort-Startsjstem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Starfcompensations-Diode (13) und der symmetrisch kontaktlose Schalter (6) durch einen innen blockierenden THyristor (15) mit zwei Anschlüssen ersetzt sind.
9. Sofort-Startsystem für eine Entladungslampe mit niedriger Leistung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Oszillations-Einst eil- Induktor und der Oszillations-Einstell-Kondensator (8) entfallen, und dass die Startkompensationsspule (4),der symmetrisch kontaktlose Schalter (6) und der Thermistor (9) mit positiver Charakteristik in Seihe parallel zu leiden Kathoden (2, 2') der Lampe (1) geschaltet sind.
10. Sofort-Startsystem für eine Sntladelampe mit niedriger Leistung nach den Ansprüchen 1, 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Start-Kompensationsspule (4), die in dem gleichen magnetischen Pfad (5) wie die Lampen strömst euer spule (3) liegt, in iieihe m.t dem symmetrisch kontaktlosen Schalter (6) parallel zu den beiden Kathoden (2, 21) der Lampe (1) geschaltet ist.
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It
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DE19712109556 1970-02-28 1971-02-24 Schaltungsanordnung zum Schnellstart von Gasentladungs-Lampen über Hochfrequenzzündimpulse Expired DE2109556C3 (de)

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DE2109556B2 DE2109556B2 (de) 1976-05-06
DE2109556C3 DE2109556C3 (de) 1977-01-20

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2602604A1 (de) * 1976-01-24 1977-07-28 New Nippon Electric Co Schaltungsanordnung zum betrieb einer oder mehrerer entladungslampen
DE4310950A1 (de) * 1992-04-03 1993-11-25 Hubbell Inc Verbessertes elektronisches Vorschaltgerät mit geringem Verlust

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US3701925A (en) 1972-10-31
FR2079119A5 (de) 1971-11-05
DE2109556B2 (de) 1976-05-06
GB1352399A (en) 1974-05-08

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