DE2109556A1 - Sofort Startsystem fur Entladungslampen - Google Patents
Sofort Startsystem fur EntladungslampenInfo
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Description
Die Erfindung "bezieht sich auf ein Sofort-Startsystem für
fluoreszierende Entladungslampen.
Die Start-Zündung einer fluoreszierenden Lampe erfordert in der Regel eine gewisse Zeit, die in etwa 3 bis 5 Sekunden
"beträgt. Um diese Startzeit herabzusetzen, ist bereits ein sogenanntes "Schnellstart-System" vorgeschlagen worden, das
aber immer noch eine Zeitspanne von 0,5 bis 1,5 Sekunden für das Starten erfordert. Ein weiteres bekanntes Vorgehen
ist das sogenannte Kaltstart-System, durch das die Startzeit im Bereich von 0,1 Sekunden liegt, aber hiermit ist ein
-2-
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erheblicher Verlust des Kathoden-Oxyds der fluoreszierenden Lampe verbunden, was natürlich nicht wirtschaftlich ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Sofort-"Startsystem
für eine fluoreszierende Lampe zu schaffen, das es ermöglicht, die Lampe in einer Zeit zu zünden, die
vergleichbar einer Glühlampe ist, d.h. nur etwa 0,1 bis 0,2 Sekunden bei minimalem Verlust von Kathoden-Oxyd, das bedeutet,
dass der Einfluss des Kathoden-Oxyd-Verlustes beim Starten auf die Lebensdauer der fluoreszierenden Lampe im
wesentlichen vernachlässigbar ist.
- Ferner soll durch die Erfindung ein Sofort-Startsystem geschaffen
werden, das in der Schaltung einfach, kompakt; kostensparend und sehr zuverlässig ist, und das daher sehr
wirtschaftlich ist.
Ausserdem soll das Sofort-Startsystem nach der Erfindung für eine fluoreszierende Lampe der erwähnten Art geeignet sein,
die als einen grösseren Vorteil nur wenige Radiointerferenzen aufweist.
Die Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung besteht darin: dass eine Startkompensationswindung und eine Lampenstroms
teuerwindung auf einem gleichen magnetischen Pfad vorgesehen sind, dass eine Oszillations-Einstell-Induktivität
mit diesen Windungen nicht magnetisch gekuppelt ist,
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dass ferner ein symmetrischer kontaktloser Schalter und
die Startkompensationswindung in Reihe quer zu den beiden Kathoden der Entladungslampe geschaltet sind, dass
• eine Oszillations-Einstell-Kapazität hierzu parallel geschaltet
ist, und dass ein Widerstand mit positiver Charakteristik in Reihe mit dem kontaktlosen Schalter geschaltet
ist. Dadurch wird die erwähnte Aufgabe gelöst und werden die erwähnten erstrebten Vorteile erzielt.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele
unter Hinweis auf die Zeichnung. In dieser zeigen:
Fig. 1 und 2 Schaltbilder zwei verschiedener Ausführungsformen nach der Erfindung;
Fig. 3 die Wellenform des SpannungsVerlaufs
parallel zu der Lampe, wenn diese mit den Schaltkreisen nach den Figuren 1 und 2 gestartet wird;
Fig. 4 den Spannungsverla,uf beim Einschalten;
Fig. 5 ein Diagramm mit der Darstellung der Einschaltzeit als Funktion des Vorwärm-
tr omes;
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Pig. 6 bis 12 Schaltkreise weiterer Ausführungsformen der Erfindung und
Fig. 13 und 14 Schaltkreise von zwei weiteren Ausführungsformen zur Darstellung der Anwendung
der Erfindung "bei Entladelampen mit verhältnismässig niedriger Leistungsaufnahme .
In Figur 1 ist eine fluoreszierende Lampe 1 gezeigt, die durch Vorwärmung gestartet wird, und ein Paar Kathoden 2
und 2f aufweist. Eine Stromsteuerspule 3 für die Lampe ist
zwischen der einen der Elektroden 2 und eine Stromquelle angeordnet, die mit 12 bezeichnet ist. Eine Startkompensationsspule
4 ist auf dem gleichen magnetischen Pfad 5 wie die Spule 3 angeordnet. Ein symmetrischer kontaktloser Schalter
6, beispielsweise ein Silikonschalter, der im Nachfolgenden mit SSS bezeichnet wird, ist in Reihe mit der Startkompensationsspule
4 und einer Einstell-Induktivität 7 parallel zu den Elektroden 2 und 2* angeordnet, wobei die Induktivität
7 von einer magnetischen Kupplung mit dem Magnetfluss 5 frei ist. Ein Oszillations-Einstell-Kondensator 8 ist
parallel zu der Reihe geschaltet, die aus der Spule 4, SSS und der Induktivität 7 besteht. Ein thermischer Widerstand
mit positiver Charakteristik, der im Nachfolgenden als PTH bezeichnet wird, ist in Reihe mit SSS 6 in diesem Kreis
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prallel zu den Kathoden 2 und 2' geschaltet. Es ist wünschenswert,
bei den Lampenstromsteuerspulen 3 und die
Startkompensationsspule 4 auf dem gleichen magnetischen Fluss 5 mit gegenüberliegenden Polaritäten anzuordnen. Ausserdem
ist wünschenswert, dass der Magnetfluss sättigungsfähig ist. Zur Unterdrückung von Geräuschen ist der Kondensator
10 in Reihe mit einem Stromschalter 11 parallel zur Stromquelle 12 geschaltet.
Wenn im Betrieb die Spannungsquelle die Überbrückungsspannung V™ von SSS 6 erreicht, dann wird diese leitend*·
Durch eine geeignete Wahl der Oszillations-Einstell-Induktivität 7 und der Oszillations-Einstell-Kapazität 8 zur Herstellung
der erforderlichen Oszillationsbedingungen verursacht der stromgesteuerte negative Widerstand des SSS β
ein Ansteigen des Stroms in diesem Kreis, indem eine anwachsende sinusförmige Oszillation oder eine progressiv
ansteigende EntspannungswOszillation erzeugt wird. Anschliessend geht SSS 6 in einen Bereich mit positivem Widerstand
über, wodurch eine abfallende sinusförmige Oszillation erzeugt wird. Als Ergebnis entsteht ein hochfrequentes
Wechselfeld, wie in Figur 3 dargestellt, das parallel zu den Kathoden 2, 21 liegt. Anschliessend erzeugt zur Zeit der
Erwärmung oder bei der Phase der Vorwärmung die Start-Kompensationsspule 4 ein Feld mit einer halbsinusförmigen herkömmlichen
Schwingung, und wenn der Vorwärmstrom auf das Niveau des Haltestroms 1„ des SSS 6 abfällt, dann wird der
zuletzt genannte abgeschaltet, woraufhin die Lampe mit der Spannungsquelle des nächsten Zyklus beaufschlagt wird. Durch
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die Verwendung einer hochfrequenten Wechselspannung mit wechselnder Wirkung, wie in Figur 5 dargestellt, laufen
noch ähnliche Vorgänge ab, wie oben erwähnt. Hierbei genügt eine niedrige Startspannung, eine vorhergehende
Ionisation mit wenig Abhängigkeit von der Umgebung zu erzeugen, und die ha!sinusförmige Spannung mit herkömmlicher
Frequenz·, die parallel zur Lampe von der Startkompensationsspule liegt, stellt sicher , dass die vorhergehende
Entladung in der lampe erfolgt, die durch die angelegte Speisespannung parallel zur Lampe in der Haltezeit-Phase
oder der Übergangsphase des SSS bei jedem Halbkreis in die Hauptentladung zustande kommt. Wenn nun der
Strom bis zu einem Wert ansteigt, der die Spannung parallel zur Lampe unter V™ des SSS abfallen lässt, wird der
Thermistor abgeschaltet, 'woraufhin der Strom schnell die Höhe erreicht, die durch den Widerstand begrenzt wird, so
dass der Start beendet ist.
Um den negativen stromgesteuerten Widerstand des Thermistors SSS 6 zu verwenden, um eine anwachsende sinusförmige Oszillation
zu erzeugen, ist es erforderlich, die Oszillations-Einstell-Induktivität
7 vorzusehen, die nicht magnetisch mit der Startkompensationsspule 4 und der Lampenstromsteuerspule
3 gekuppelt ist, und zwar zusätzlich zu dem Kondensator 8 und der Startkompensationsspule 4. Dies gilt auch dann,
wenn man einen Ballastwiderstand verwendet, der als Kern eine herkömmliche Silikonstahlplatte aufweist, die viel
Verlust im Hochfrequenzbereich mit sich bringt, oder wenn der Kern des Ballastwiderstandes für hochfrequente Verwendung
einen Ferrit-Kern aufweist.
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Durch geeignete Wahl der Induktivität der Oszillations-Eins tell-Spule 7 und der Kapazität des Oszillations-Einst
ell-Kondensators 8 ist es möglich, eine sinusförmige hochfrequente Spannung mit einer Amplitude von mehreren
100 Volt parallel zu diesem Kondensator 8 oder der Lampe 1 zu erzeugen.
Ein Serien-Resonanz-Kreis kann durch den Kondensator 8, die Spule 7 und den Thermistor SSS β allein erzeugt werden,
indem man den Kondensator in dem Kreis so anordnet, dass die Startkompensationsspule 4 von diesem Stromzweig
ausgeschlossen ist. Aber dies hat ein Anwachsen der Radiointerferenzen zur Folge, im Vergleich zu einer Anordnung,
die die Kompensationsspule in diesem Stromzweig einschliesst, und daher ist es vorteilhaft, diese Spule in diesen Stromzweig
einzuschalten.
Zufriedenstellende Ergebnisse für den praktischen Gebrauch werden auch erzielt, wenn eine oder beide Kathoden und PTH
gleichfalls in dem Stromzweig des Serien-Resonanz-Kreises eingeschaltet sind.
Wenn ein Kern verwendet ist, der bei hochfrequenter Verwendung einen geringfügigen Eisenverlust zeigt, kann die Streu-Kapazität
der Lampensteuerstromspule allein ausreichend sein, als Oszillations-Einstell-Kapazität zu dienen, und in diesem
Falle kann die Oszillations-Kapazität entfallen.
■ ■ -8-
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Da gemäss der Erfindung die der Hauptentladung vorangehende
Ionisation auf einem hochfrequenten Wechselfeld "beruht, kann die erforderliche Amplitude den halben Wert
haben, was der Fall sein würde, wenn ein ungerichtetes Signal-Impuls-Feld oder ein ungerichtetes wiederholtes
durch
Impulsfeld verwendet werden würde. Dies isi/Versuche bestätigt
worden. Die durch die Erfindung erzeugte Start-Impuls spannung kann als ein Äquivalent zu der aufrechterhaltenen
sinusförmigen Schwingung der Oszillationsfrequenz angesehen werden, die durch die Einhüllung der Impulse
amplituden-moduliert ist, so dass die Abweichung von den Seitenbandwellen ausserordentlich klein ist. Beispielsweise
bleiben bei einer Oszillationsfrequenz von 30 KHz beide Seitenbandwellen zumeist' im Bereich mehrerer KHz.
Daher kann der Startimpuls selbst als vollständig frei von induzierten Eadiointerferenzen angesehen werden. Das einzige
Geräusch könnte durch die fortschreitenden Wellen erzeugt werden, wenn SSS durch den Stromabfall unter Lt am
Ende der Vorwärm-phase abfällt, wodurch die Radiointerferenzen im wesentlichen reduziert werden. Ein Messbeispiel bezüglich
der Intensität der Interferenzwellen beim Start wird durch die nun folgende Aufstellung gegeben:
| Frequenz | 600 | KHz | 1,000 | KHz | 1,400 | KHz |
| Symmetrische Welle |
35 | dB | 39 | dB | 35 | dB |
| Asymmetrische Welle |
41 | dB | 42 | 38 | dB |
Damit liegen die allgemeinen Durchschnittswerte nur bei · 38 dB, das beinahe dem Lärm vergleichbar ist, der durch
die bekannten fluoreszierenden Lampen beim Zünden erzeugt wird, der in etwa 33 dB ί 9 dB bei 1 000 KHz beträgt.
In Hinblick auf das Problem der möglichen Zerstörung des SSS soll betont werden, dass gemäss der Erfindung der
Strom durch das SStJ bei der den Startimpuls erzeugenden
Phase angenähert sinusförmig oder rechteckig kosinusförmig ist, so dass die Zeitabweichung von dem Strom nur sehr
niedrig liegt, wodurch eine Zerstörung des SSS wirksam verhindert und die Zuverlässigkeit des erfindungsgemässen
Schaltkreises erhöht wird. Die Zeit, in der der Vorwärmstrom zu den Kathoden 2 und 21 weitergeleitet wird, um
Kathoden-Lichtbogen zur Erleichterung des Starts zu erzeugen, sei mit t·, , der Vorwärmstrom mit lAt) und der
Widerstand der Kathoden mit vAt) bezeichnet. Es hat sich
nun durch Erfahrung bestätigt, dass der nun folgende Zusammenhang besteht:
- K fb if 2(t) rf(t) dt = konstant
worin K eine Konstante ist. Dadurch ist gezeigt, dass die
elektrische Energie, die von den Kathoden aufgenommen wird, bis die Kathoden-Lichtbogen zünden, nahezu konstant ist.
Wenn der Vorwärmstrom von einer Stromquelle zugeführt wird, haben wir: ρ
i» (t) t, β konstant
so äass hieraus folgt, dass die zum Starten benötigte Zeit
-ΙΟΙ
- ίο -
umgekehrt proportional den Quadrat des Kathodenvorwärmstromes
ist. Aber, wie durch das Diagramm in Figur 5 gezeigt, in
dem die Messergebnisse einer FCL-20 Lampe für einen Vorwärmstrom dargestellt ist, der 1,5 mal die obere Leistungsbegrenzung ist, wird eine zweite Verzögerung beim Temperaturanstieg
des Kathoden-Oxydes wertvoll, um die Startzeit auf etwaO,1 Sekunden zu begrenzen, und ein starker Anstieg des
Vorwärmstromes erzeugt wenig zusätzliche Wirkung.
Durch die Erfindung kann ein Sofort-Start durch die Schaltung der Startkoiapensationsspule mit zu der Stromsteuerspule
entgegengesetzter Polarität während des Vorwärmens und durch Halten des Vorwärmstromes auf einer Höhe, die im wesentlichen
über der oberen Leisiungsbegrenzung liegt, erfolgen. Um nun einen derart starken Vorwärmestrom zu verwenden und
dennoch die Benutzung eines grossen Widerstandes zu vermeiden, ist es nur erforderlich, ein Überstromsteuerelement
zu verwenden, wie beispielsweise einen Thermistor mit positiver Charakteristik,der eine geeignete Wärmezeitkonstante
schafft, damit der Widerstand bei der sprunghaften Leistung für einen solchen Vorwärmestrom bestimmt werden kann. Um
einen erneuten Zusammenbruch des SSS zu verhindern, wenn die
Spannungsquelle über die Startkocipensationsspule aussergewöhnlich
hoch liegt, ist es ideal, eine Anordnung mit einem Widerstand zu verwenden, der durch den Lampenstrom bei der
Zündung nicht sättigbar ist und der durch den Yorwärmstrom
gesättigt werden kann. Durch Auswahl des Vorwarmstromes im
wesentlichen über der oberen Leistungsbegrenzung ist es
möglich, einen Widerstand zu schaffen, der beim Vorwärmen
sättigbar ist.
Durch diese Anordnung wird erfindungsgemäss eine Startzeit
erreicht, die mit dem Sofort-Start vergleichbar ist...
d.h. von 0 1 bis 0,2 Sekunden für eine FCL-20 Lampe beträgt,
und darüberhinaus wird die Ionenbestrahlung durch die Kathoden beim Start herabgesetzt. Durch einen Versuch
wurde nachgewiesen, dass bezüglich der Haltbarkeit die Anordnung weit über eine Million Ein- und Ausschaltungen
beträgt was zweimal so hoch liegt wie die Haltbarkeit von Lampen mit den bekannten Schnellstart-Systemen,
die nur bei zehntausend Schaltungen liegt. Daher kann der Verlust von Kathoden-Oxyd beim Starten praktisch vernachlässigt
werden. .
Weil darüberhinaus die Erfindung den Einfluss der Startimpuls spannung auf die Radiointerferenzen abschaltet« kann
die Startimpulsspannung um einen zusätzlichen Bereich für
den Start erhöht werden. Die Verwendung des hochfrequenten Wechselfeldes dient der Reduktion der benötigten Startspannung
und darüberhinaus des Umwelteinflusses und die Startkompensationswindung bev/irkt, dass die vorangegangene
Entladung in die Höhre andauert. Alle diese Merkmale tragen dazu bei. einen zuverlässigen Start der fluoreszierenden
Lampen mit Vorwärm-Start sicherzustellen, bei v/elcher allgemeinen Art bekannt ist, verschiedene Startspannungen zu
haben, die sich mit der Umwelt und von einer Lampe zu der anderen ändert.
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Somit"wird durch die Erfindung ein ausserordentlich praktisches
Zündsystem für eine Entladeröhre geschaffen, die fluoreszierende Lampen der erwähnten Art genügend schnell
zündet, so dass diese tatsächlich mit der Zündung einer herkömmlichen Glühfadenbirne verglichen werden kann, und
die erfindungsgemässe Einrichtung ist in einem kompakten
Schaltkreis zusammengefasst.
Figur 6 zeigt eine Ausführungsform, bei der PTH 9 in den
geschlossenen Oszillationskreis eingeschaltet ist, so dass er sich in Heine mit SSS 6 befindet. Figur 7 zeigt eine
weitere Ausführungsform, bei der der Oszillations-Einstell-Kondensator
8 weggelassen ist. In Figur 8 ist eine darüberhiraisgehende
Ausführungsform veranschaulicht,bei der die
Startkompensationsspule aus dem geschlossenen Oszillationskreis weggelassen ist. Durch alle diese Ausführungsformen
kann die oben erwähnte der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe
gelöst werden.
Figur S zeigt eine Anordnung, die von dem beschriebenen
System insofern abweicht, als die Startkompensations-Diode 13 in Serie mit dem Serienkreis bestehend aus der Induktivität
1, SSS 6 und der Spule 4 geschaltet ist. Auf diese Weise ist durch die zusätzliche Startkompensations-Diode
sichergestellt, dass die vorangegangene Entladung, die in der Röhre durch das halbsiriusförmige herkömmliche Frequenzfeld
parallel zu der Lampe erzeugt wird, weiter in die Lampe entladen wird.
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Wie in Figur 10 gezeigt, kann die Startkompensationsspule
weggelassen werden, und die Lampenstromsteuervorrichtung 14 kann ein passives Element wie einen Induktor oder einen
Widerstand oder ein aktives Element aufweisen.
Wie in Figur 11 gezeigt, in der ein Ballastwiderstand 16
als Streutransformator ausgebildet ist und einen durch eine Gleichstromkomponente hoch gesättigten magnetischen
Fluss aufweist, kann die Startkompensations-Diode 13 gegen
die Startkompensationsspule ersetzt werden, um die Vorwärmung zu bewirken, die auf einem sättigbaren magnetischen
Fluss basiert.
Bei den in den Figuren S und 11 gezeigten Ausführungsformen
ist eine Hochspannungsquelle nicht parallel zu SSS und der Startkompensations-Diode vorgesehen, die daher nur eine
innere Spannungsquelle zu blockieren braucht. Hierbei können sie durch einen innen blockierenden Thyristor wie die PNPN
Diode 15 mit zwei Ausgängen ersetzt werden, siehe Figur 12, wodurch die Anordnung vereinfacht wird.
Figur 13 zeigt eine Ausführungsform, bei der PTH S, SSS 6
und die Startkompensationsspule 4 in Reihe parallel zu den beiden Kathoden 2, 21 geschaltet sind. Diese Anordnung
kann bei Lampen mit einer Leistung niedriger als 10 Watt Verwendung finden.
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Figur 14 zeigt eine weitere Ausführungsform für eine Lampe
mit gleichfalls niedriger Leistung. Diese Anordnung weist eine einfache Verbindung des SSS 6 und der Spule 4 in Reihe
parallel zu den Kathoden 2, 21 auf und kann verwendet werden,
vorausgesetzt, dass ein etwas grösserer Ballastwiderstand
annehmbar ist, um ein sofortiges Starten der Lampe innerhalb etwa 0,1 Sekunden zu erreichen, was vergleichbar
einer Glühlampe ist, und zwar ist dies die Zeit, die für eine Lampe mit einer Leistung von 100 Volt und 100 Wa'.t
benötigt wird, um 80 i* des vollen Lichtflusses zu erreichen.
Es soll klargestellt werden, dass bei den Anordnungen nach den Figuren 13 und 14 die Startkompensationsspule 4 in dem
gleichen magnetischen Fluss 5 wie die Lampenstromsteuerspule
3 mit entgegengesetzter Polarität vorgesehen ist, und dass der Vorwärmstrom für die Kathode über der oberen
Grenze der Vorv/ärmstromleistung für alle praktischen Spannungen liegt.
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Claims (10)
1.) Sofort-Startsystem für eine Entladungslampe, dadurch gekennzeichnet, dass eine Startkompensationsspule
(4) und eine Lampenstromsteuerspule (3)
auf dem gleichen magnetischen Pfad (5) angeordnet sind, dass eine Oszillatione-Einstell·-Induktivität (7)
nicht magnetisch mit diesen Spulen gekuppelt ist, wobei ein symmetrischer kontaktloser Schalter (6) und
die Startkompensationsspule in Reihe parallel zu den beiden Kathoden (2. 2') der Entladungslampe (1) geschaltet
sind, dass weiter ein Oszillations-Einstell-Kondensator (8) parallel zu der Reihenschaltung geschaltet
ist und dass ein Thermistor (S) mit positiver Charakteristik in Reihe mit dem symmetrisehen
kontaktlosen Schalter geschaltet ist.
2. Sofort-Startsystem nach Anspruch Ί, dadurch g e k e η η
zeichnet, dass während des Vorwärmens die Startkompensationsspule
(4) zu der Lampenstromsteuerspule (3) mit entgegengesetzter Polarität geschaltet ist und dass
der Vorwärmstrom über der oberen Begrenzung der Vorwärmstromleistung für alle praktisch zugeführten Spannungen
liegt.
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3. Sofort-Startsystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
g e, k e η η ζ e i c h η e t, dass der positive Thermistor (S) entfällt.
4. Sofort-Startsystem nach einem oder, mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Startkompensationsspule (4) und die Lampenstromsteuerspule (3) um einen Kern liegen, der
einen kleinen Hochfrequenzverlust zeigt und dass der
Oszillations-Einstell-Kondensator (8) entfällt.
5. Sofort-Startsystem nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch ge kennzeich--
net, dass die Startkompensationsspule (4) nicht in
dem geschlossenen Oszillationskreis liegt.
6. Scfort-Startsystem nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass eine Startkompensations-Diode
(13) in Eeihe mit der Reihe geschaltet ist, die den Oszillations-Einstell-Induktor, den kontaktlosen
Schalter (6), die Startkompensationsspule (4) und dergleichen aufweist.
7. Sofort-Startsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Startkompensationsspule (4) und die Lampenstromsteuerspule (3)-durch eine Lampenstromsteuervorrichtung
ersetzt sind, die zwischen einer der Kathoden (?, ?·) und einer Stromquelle (12) liegt
urK1 ein passives oder aktives Element aufweist.
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2103556
8. Sofort-Startsjstem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Starfcompensations-Diode (13)
und der symmetrisch kontaktlose Schalter (6) durch einen innen blockierenden THyristor (15) mit zwei Anschlüssen
ersetzt sind.
9. Sofort-Startsystem für eine Entladungslampe mit niedriger Leistung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass der Oszillations-Einst eil- Induktor und der Oszillations-Einstell-Kondensator
(8) entfallen, und dass die Startkompensationsspule (4),der symmetrisch kontaktlose Schalter (6) und
der Thermistor (9) mit positiver Charakteristik in Seihe parallel zu leiden Kathoden (2, 2') der Lampe (1)
geschaltet sind.
10. Sofort-Startsystem für eine Sntladelampe mit niedriger Leistung nach den Ansprüchen 1, 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Start-Kompensationsspule
(4), die in dem gleichen magnetischen Pfad (5) wie die Lampen strömst euer spule (3) liegt, in iieihe m.t
dem symmetrisch kontaktlosen Schalter (6) parallel zu den beiden Kathoden (2, 21) der Lampe (1) geschaltet
ist.
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|---|---|---|---|---|
| DE2602604A1 (de) * | 1976-01-24 | 1977-07-28 | New Nippon Electric Co | Schaltungsanordnung zum betrieb einer oder mehrerer entladungslampen |
| DE4310950A1 (de) * | 1992-04-03 | 1993-11-25 | Hubbell Inc | Verbessertes elektronisches Vorschaltgerät mit geringem Verlust |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2602604A1 (de) * | 1976-01-24 | 1977-07-28 | New Nippon Electric Co | Schaltungsanordnung zum betrieb einer oder mehrerer entladungslampen |
| DE4310950A1 (de) * | 1992-04-03 | 1993-11-25 | Hubbell Inc | Verbessertes elektronisches Vorschaltgerät mit geringem Verlust |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3701925A (en) | 1972-10-31 |
| FR2079119A5 (de) | 1971-11-05 |
| DE2109556B2 (de) | 1976-05-06 |
| GB1352399A (en) | 1974-05-08 |
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